[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Überwachung einer Flamme eines Gas- oder
Ölbrenners nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und eine Vorrichtung zur Überwachung
dieser Flamme nach dem Oberbegriff des Anspruchs 8.
[0002] Zur Überwachung von Gasflammen werden häufig Flammenwächter eingesetzt, die die Gleichrichterwirkung
der Flamme ausnützen, die also nach dem sogenannten Ionisationsprinzip arbeiten. Dabei
wird zwischen zwei Elektroden eine Wechselspannung angelegt. Das Volumen, das die
Flamme ausfüllt, hängt von der momentanen Leistung des Brenners ab. Der erzielbare
Gleichstrom kann bei kleiner Brennerleistung und nicht optimaler Geometrie der Elektroden
sehr gering ausfallen, während der Wechselstrom in Abhängigkeit der Kapazität der
Fühlerleitung wesentlich grösser sein kann. Der Flammensignalverstärker muss also
in der Lage sein, den geringen Gleichstromanteil im gesamten Fühlerkreisstrom auszufiltern,
ohne dass der Wechselstrom infolge der unvermeidlichen Gleichrichtereffekte im Verstärkereingang
ein Flammensignal vortäuschen kann. Die Höhe des Gleichstromanteils gibt daher ein
Mass für die Intensität der Flamme, wobei das Nichtvorhandensein einer Flamme der
Intensität Null entspricht, deren Detektion zuverlässig und zeitnah festgestellt werden
muss, um ein Ausströmen von unverbranntem Gas oder Öl in den Brennerraum zu vermeiden.
[0003] Prinzipiell lässt sich die Filterung des Gleichstromanteils durch eine dem Flammensignalverstärker
vorgeschalteten Auswerteschaltung, wie beispielsweise einem Tiefpass mit genügend
niedriger Grenzfrequenz, bewerkstelligen. Geht jedoch die Filtereigenschaft des Tiefpasses,
z. B. wegen eines Ausfalls eines Siebkondensators, verloren, so könnte der Wechselstrom
die Anwesenheit der Flamme auch bei deren Nichtvorhandensein vortäuschen. Dieses Fehlverhalten
muss vom Flammenüberwachungs- bzw. Brennersteuerungssystem erkannt werden. Bei Brennern
im intermittierenden Betrieb ist dies normalerweise kein Problem, weil das Steuerungssystem
nach Abschaltung der Brennstoffzufuhr, was zu einem Verlöschen der Flamme führt, ein
vorgetäuschtes Flammensignal als fehlerhaft erkennen und eine neue Inbetriebsetzung
des Brenners verhindern kann. Bei Brennern im Dauerbetrieb muss das Fehlverhalten
durch periodische Überprüfung des Flammenwächters erkannt werden, ohne dass der Brenner
dazu ausser Betrieb gesetzt werden darf. Bei optischen Flammenfühlern geschieht dies
in der Regel durch Unterbrechung des Strahlengangs zwischen Flamme und Sensor mittels
einer Blende, d. h. es wird während des Betriebs kurzzeitig ein Flammenausfall vorgetäuscht,
worauf der Ausgang des Flammensignalverstärkers entsprechend reagieren muss.
[0004] Grundsätzlich ist das Verfahren des Signalunterbruchs am Flammenfühler auch bei der
Ionisationsflammenüberwachung anwendbar. Mittels einem geeigneten Schaltelement liesse
sich der Ionisationsstromkreis unterbrechen. Allerdings müsste dieses Element dicht
bei der Fühlerelektrode angebracht sein, damit nur der Flammensignalstrom und nicht
etwa auch der über Leitungskapazitäten fliessende Wechselstrom unterbrochen wird,
dessen flammenvortäuschende Wirkung im Falle eines Bauteilfehlers ja gerade durch
den Test erkannt werden soll. Denkbar wäre auch ein Kurzschliessen der Flammensignalleitungen,
wodurch der Flammensignalstrom ebenfalls zu Null wird, der Wechselstrom sogar erhöht
wird. Für beide Fälle müsste ein Schaltelement eingesetzt werden, das für die hohe
Fühlerwechselspannung geeignet ist und das selbst wieder keinen Fehlermechanismus
annehmen kann, der zu unerkannter Flammenvortäuschung führt.
[0005] Nach derzeitigem Kenntnisstand kommt dafür nur ein elektromechanisches Relais in
Frage. Diese Lösung ist allerdings materialaufwendig und benötigt eine relativ hohe
Steuerleistung. Die Möglichkeit des Fühlerstromunterbruchs mit einem Relaiskontakt
ist in der DE-OS 29 32 129 auf Seite 6 erwähnt. In der DE 30 26 787 ist eine Lösung
beschrieben, bei der ein einziger Filterkondensator am Eingang des Flammensignalverstärkers
vorhanden ist, der einerseits als Energiespeicher für den Ionisationsstrom dient und
dessen Entladestrom andererseits für den dynamischen Betrieb einer Halbleiterschaltung
benötigt wird. Der Ausfall dieses Filterkondensators führt dazu, dass die Halbleiterschaltung
- auch bei einem durch Fühlerleitungskapazitäten verursachten Wechselstrom - in einen
konstanten Zustand übergeht, so dass keine Flamme mehr gemeldet wird. Der Nachteil
dieser Lösung ist, dass für den dynamischen Betrieb dieser Halbleiterschaltung eine
bestimmte Mindestenergie und somit ein bestimmter Mindeststrom von der Flamme geliefert
werden muss. Der Ansprechempfindlichkeit dieses Schaltungsprinzips sind also gewisse
Grenzen gesetzt, sie genügt nicht mehr allen heutigen Anforderungen.
[0006] In der EP 159 748 ist eine Schaltung offenbart, die eine hohe Ansprechempfindlichkeit
vermuten lässt, sofern der durch Leitungskapazitäten verursachte kapazitive Laststrom
an den Fühleranschlüssen gering bleibt im Verhältnis zum Flammensignalstrom. Insofern
genügt diese Schaltung den Anforderungen nach hoher Ansprechempfindlichkeit und gleichzeitig
hoher Resistenz gegen Leitungskapazität nicht. Eine weitere Forderung, die häufig
gestellt wird, ist die Anzeige der Flammenintensität als Einstellhilfe bei der Inbetriebnahme
eines Brenners und zur rechtzeitigen Erkennung von Veränderungen der Flamme im Betrieb.
Die in der EP 159 748 offenbarte Schaltung bietet diese Möglichkeit nicht.
[0007] Die Lösung nach der Lehre der DE 30 26 787 liefert eine Impulsfolge in Abhängigkeit
von der Grösse des Flammenstroms, so dass dort ein Signal zur Anzeige der Flammenintensität
abgeleitet werden könnte, allerdings ist der Dynamikbereich zwischen Ansprechempfindlichkeit
und Sättigungsgrenze relativ gering, so dass das Schaltungsprinzip nur für die Feststellung
"Flamme vorhanden" geeignet ist.
[0008] Die EP 0 617 234 offenbart ebenfalls einen Ionisationsflammenwächter mit einer Schaltungsanordnung,
die eine Kapazität aufweist, die durch den Ionisationsstrom von einem durch die Betriebsspannung
aufgeladenen Zustand in einen entladenen Zustand überführt wird, wobei beim Unterschreiten
einer bestimmten Schwelle das Signal "Flamme vorhanden" ausgegeben wird. Die Funktion
der Kapazität ist mittels eines Testsignals überprüfbar.
Nachteilig ist hier, dass die Funktion der Kapazität periodisch getestet werden muss,
es erfolgt keine kontinuierliche Überwachung der Kapazität.
[0009] Aus der DE 34 01 603 ist ein selbstüberwachender Flammenwächter bekannt bei dem ein
Verstärkerschaltkreis mit einem Ueberwachungssignal intermittierend beaufschlagt wird.
Der Flammenwächter überwacht sich selbst und kann bei einem Bauteildefekt das Flammenrelais
nicht mehr erregen.
[0010] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Verfahren, bzw. eine Vorrichtung
zur Überwachung einer Flamme anzugeben, die als Flammenüberwachungsverfahren - bzw.
Schaltung dient, deren Ansprechempfindlichkeit gegenüber dem Stand der Technik wesentlich
verbessert ist, ohne die Verträglichkeit für Leitungskapazität zu schmälern, deren
Abschaltfähigkeit während des Brennerbetriebs periodisch überprüfbar ist, als auch
ein Ausgangssignal liefert, das ein Mass für die Flammenintensität darstellt. Darüber
hinaus soll das Verfahren eine kontinuierliche Überprüfung der Überwachung gewährleisten.
[0011] Die genannte Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche
1 und 8 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
[0012] Das erfindungsgemässe Verfahren zur Überwachung einer Flamme bedient sich dem bekannten
Prinzip, dass in Abhängigkeit von der Anwesenheit bzw. der Intensität der Flamme aus
einem ersten elektrischen Signal (bsp. Wechselspannungssignal) ein unterschiedlich
grosses zweites elektrisches Signal (bsp. Gleichstromsignal) (I
F) erzeugt wird. Dazu dienen beispielsweise Ionisationselektroden oder Ultraviolettsensoren
mit in Serie geschalteter Diode, die in Abhängigkeit der Intensität der Flamme ein
entsprechendes Gleichstromsignal liefern. Bei Verlöschen der Flamme wird kein Gleichstromsignal
erzeugt. Das zweite elektrische Signal (I
F) wird von einer Auswerteschaltung detektiert, an die die Ionisationselektroden bzw.
die Ultraviolettsensoren angeschlossen sind und in ein erstes Ausgangssignal (A) umgewandelt,
wobei die Umwandlung durch verschiedene weitere Schaltungselemente derart vorgenommen
wird, dass je nach Flammenintensität unterschiedlich dynamische Ausgangssignale erhalten
werden. Das Ausgangssignal (A) ist also bei sich ändernden Intensitäten der Flamme
ein sich in seiner Dynamik änderndes Ausgangssignal.
[0013] Die Auswerteschaltung wird ebenfalls mit einem elektrischen Überwachungssignal (Wechselspannungssignal)
beaufschlagt, das beispielsweise von dem den Ionisationselektroden zur Verfügung gestellten
Wechselspannungssignal abgeleitet werden kann, das bei Ausfall der Auswerteschaltung
zu einem zweiten Ausgangssignal (A
A) führt. Dieses zweite Ausgangssignal ist vorteilhafterweise wie bei Flammenausfall
ein statisches, so dass die Überwachungseinrichtung sofort den Ausfall der Auswerteschaltung
bemerkt und die Abschaltung der Brennstoffzufuhr bewirken kann.
[0014] Das zweite elektrische Signal (I
F) wird in ein Steuersignal (S) umgewandelt und an eine Kippstufe weitergeleitet. Diese
Kippstufe kann bsp. ein Operationsverstärker sein, der das Steuersignal mit einer
bestimmten Schwelle vergleicht und anschliessend wieder die Auswerteschaltung über
ein Rücksetzsignal (R) rücksetzt, so dass dieser erneut die Kippstufe ansteuern kann.
Dadurch wird der Ausgang der Kippstufe in Abhängigkeit des Steuersignals (S) zwischen
zwei Ausgangssignalen (A
1, A
2) umgeschaltet. In Abhängigkeit der Intensität der Flamme schaltet die Kippstufe unterschiedlich
schnell hin und her.
[0015] Das Steuersignal (S) kann auch über eine weitere Auswerteschaltung geführt werden,
um die Empfindlichkeit der Schaltung gegenüber dem zweiten elektrischen Signal, also
bsp. gegenüber dem Gleichstromanteil im Fühlerstrom zu verbessern. Um diese zweite
Auswerteschaltung zu überprüfen, d.h. um einen Ausfall zu detektieren wird dessen
Stromkreis mit dem Steuereingang eines als Ladungspumpe ausgebildeten Integrators
verbunden, dessen Ausgangssignal die Höhe des zweiten elektrischen Signals wie bsp.
des Fühlerstroms widerspiegelt.
[0016] Zur Detektion eines Ausfalls der ersten Auswerteschaltung dient eine Überwachungsschaltung,
die über die Auswerteschaltung mit dem Überwachungssignal, also bsp. einem Wechselspannungssignal,
beaufschlagt wird, so dass bei Ausfall der Auswerteschaltung die Überwachungsschaltung
ausser Betrieb gesetzt wird und dies zu einem statischen Ausgangssignal (A
A) führt. Das Ausgangssignal des Integrators wird bei Ausfall der zweiten Auswerteschaltung
zu Null.
[0017] Nachfolgend wird ein bevorzugtes Ausrührungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnungen
näher erläutert. Dabei zeigen:
- Fig. 1:
- eine schematische Darstellung der Flammenüberwachungsschaltung,
- Fig. 2:
- ein Blockschaltbild der Flammenüberwachungsschaltung,
- Fig. 3:
- ein detailliertes Schaltschema der Flammenüberwachungsschaltung,
- Fig. 4:
- eine Weiterentwicklung der Flammenüberwachungsschaltung, und
- Fig. 5:
- drei Zeitdiagramme des Gleichstromsignals, der Ausfalltestung und des Ausgangssignals.
[0018] Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung des erfindungsgemässen Prinzips. Ionisationselektroden
3 bzw. Ultraviolettsensoren 4, 4a werden über eine Anschlussklemme 1 mit dem Wechselspannungssignal
einer entsprechenden Quelle 5 gespeist und liefern das von der Flamme generierte und
von einem unerwünschten Wechselstromsignal überlagerte Signal an die Klemme 2, an
der eine Auswerteschaltung 6, hier ein Siebglied, das Gleichstromsignal I
F detektiert. Das Steuersignal S wird an die Kippstufe 9 weitergegeben, die das Ausgangssignal
A, A
A ausgibt. Eine Rücksetzleitung R dient zum Rücksetzen der Auswerteschaltung 6, so
dass am Ausgang der Kippstufe 9 ein oszillierendes Signal erscheint. Besteht die Auswerteschaltung
6 aus einem Tiefpass TP mit Kondensator C1 und Widerstand R1, muss diese regelmässig
zurückgesetzt werden.
[0019] Die Wechselspannungsquelle 5 speist ebenfalls die Auswerteschaltung 6, die das Überwachungssignal,
also die Wechselspannung der Wechselspannungsquelle 5, an eine Überwachungsschaltung
7, hier eine Ladungspumpe, weitergibt, die die Kippstufe 9 in einen bestimmten Zustand
versetzt, der die Kippstufe 9 aktiviert. Bei Ausfall der Auswerteschaltung 6 wird
kein Signal an die Überwachungsschaltung 7 weitergeleitet, so dass die Kippstufe 9
in einen anderen, statischen Zustand überführt wird, der die weitere Meldung der Flammenintensität
(Ausgangssignal A) unterbricht und dann das Ausgangssignal A
A hat. So kann leicht der Ausfall der Auswerteschaltung 6 detektiert werden. Ein Testsignal
T kann an einen Schalter 11 angelegt werden, der den Ausfall der Auswerteschaltung
6 simuliert. So kann wiederum die Schaltung zur Ausfallerkennung der Auswerteschaltung
6 überprüft werden, insbesondere die Ladungspumpe und die Kippstufe 9.
[0020] Die Fig. 2 und 3 zeigen ein Blockschaltbild bzw. ein detailliertes Schaltschema einer
erfindungsgemässen Flammenüberwachungsschaltung. Im Schaltschema sind die Bauteile
mit den gebräuchlichen Symbolen und mit den üblichen Bezeichnungen dargestellt. Die
genaue Verdrahtung wird hier nicht im Einzelnen erläutert, sie ist den Fig. 2 und
3 zu entnehmen. Die Flammenüberwachungsschaltung ist bipolar von zwei gegenüber einem
Bezugspotential m definierten Betriebsspannungen +Ub1 und -Ub2 gespeist. Sie weist
zwei Anschlüsse 1 und 2 auf, die entweder mit zwei Ionisationselektroden 3 oder mit
den beiden Anschlüssen eines Ultraviolettsensors verbindbar sind, der aus einer gasgefüllten
Ultraviolettzelle 4 und einer dazu in Reihe geschalteten Diode 4a besteht. Der erste
Anschluss 1 dient als Ausgang, der eine von einem Wechselspannungsgenerator 5 erzeugte,
gegenüber dem Bezugspotential m definierte Wechselspannung führt. Der zweite Anschluss
2 dient als Eingang, dem das eigentliche Fühlersignal zugeführt wird. Dem zweiten
Anschluss 2 ist ein erster, aus einem Widerstand R1 und einem Kondensator C1 gebildeter
Tiefpass 6 nachgeschaltet. Die vom Wechselspannungsgenerator 5 erzeugte Wechselspannung
wird über einen Begrenzungswiderstand R3 und einen Koppelkondensator C3 auf den Kondensator
C1 und weiter auf den Eingang einer Ladungspumpe geführt. Das Signal am Ausgang der
Ladungspumpe ist über einen mit der positiven Betriebsspannung verbundenen Spannungsteiler
8 auf den nicht invertierenden Eingang eines als Schmitt-Trigger geschalteten Operationsverstärkers
9 geführt. Der invertierende Eingang des Operationsverstärkers 9 ist mit dem Ausgang
des Tiefpasses 6 verbunden. Der Ausgang des Operationsverstärkers 9 steuert einen
Schalter 10, über den der Kondensator C1 entladen werden kann.
[0021] Die den Kondensator C1 beaufschlagende Wechselspannung, die im Beispiel von der vom
Wechselspannungsgenerator 5 erzeugten Wechselspannung abgeleitet ist, könnte auch
von einem zweiten Wechselspannungsgenerator erzeugt werden.
[0022] Im Fühlerstromkreis fliesst zwischen den Ionisationselektroden 3 wegen der gleichrichtenden
Wirkung der Flamme bzw. in der Ultraviolettzelle 4 wegen der Diode 4a nur ein Gleichstrom,
und zwar nur dann, wenn die Flamme tatsächlich brennt. Zwischen den Anschlüssen 1
und 2 fliesst jedoch wegen der unvermeidlichen Kapazität der Fühlerleitungen ständig
auch ein unerwünschter Wechselstrom, der sich dem Gleichstrom überlagert. Die Flammenüberwachungsschaltung
ist nun so aufgebaut, dass dieser Wechselstrom nicht gleichgerichtet wird und daher
nicht bei fehlender Flamme ein Signal "Flamme vorhanden" vortäuschen kann.
[0023] Die Flammenüberwachungsschaltung arbeitet wie folgt: Solange der Kondensator C1 intakt
ist, führt die Ladungspumpe 7 an ihrem Ausgang ein annähernd konstantes, negatives
Potential U
C5, dessen Absolutwert etwa 75 - 80% der positiven Speisespannung +Ub1 beträgt. Die
Widerstände R7 und R8 des Spannungsteilers 8 sind derart bemessen, dass dann auch
die am nicht invertierenden Eingang des Operationsverstärkers 9 anliegende Spannung
negativ ist. Der Ausgang des Operationsverstärkers 9 führt zunächst die negative Betriebsspannung
-Ub2, so dass der als Sperrschichtfeldeffekttransistor T2 ausgebildete Schalter 10
offen ist. Sobald die Flamme vorhanden ist, lädt der zwischen den Ionisationselektroden
3 fliessende Gleichstrom bzw. der Photostrom des Ultraviolettsensors 4 den Kondensator
C1 auf, dessen Potential zunehmend stärker negativ wird. Infolgedessen sinkt auch
die Spannung am invertierenden Eingang des Operationsverstärkers 9 auf ein zunehmend
negatives Potential. Sobald die Spannung am invertierenden Eingang des Operationsverstärkers
9 die Spannung am nicht invertierenden Eingang des Operationsverstärkers 9 unterschreitet,
führt der Ausgang des Operationsverstärkers 9 die positive Speisespannung +Ub1, der
Schalter 10 schliesst und der Kondensator C1 beginnt, sich zu entladen. Wegen der
Widerstände R5 und R6 weist der Operationsverstärker 9 eine gewisse Schalthysterese
auf, so dass der Kondensator C1 teilweise entladen wird. Ist die Entladung des Kondensators
C1 genügend weit fortgeschritten, dann schaltet der Ausgang des Operationsverstärkers
9 wieder um und führt wieder die negative Speisespannung -Ub2. Damit beginnt das Spiel
von vorne. Das Signal am Ausgang des Operationsverstärkers 9 ist ein rechteckförmiges
Signal. Dessen Frequenz stellt ein Mass für die Intensität der Flamme dar, da die
Stärke des zwischen den Ionisationselektroden 3 fliessenden Gleichstromes die Zeitdauer
bestimmt, die es braucht, um den Kondensator C1 aufzuladen, bis der Operationsverstärker
9 wieder umschaltet.
[0024] Eine Unterbrechung des Kondensators C1 führt dazu, dass der Transistor T1 der Ladungspumpe
7 dauernd sperrt und die Ladungspumpe 7 daher ausser Betrieb ist. Infolgedessen wird
der Kondensator C5 auf die positive Speisespannung Ub1 aufgeladen, so dass der Ausgang
der Ladungspumpe 7 wie auch der Ausgang des Operationsverstärkers 9 ein statisches
Signal führen. Ein Kurzschluss des Kondensators C1 führt dazu, dass die Ladungspumpe
7 zwar in Betrieb bleibt, die Amplitude der Spannung am invertierenden Eingang des
Operationsverstärkers 9 jedoch bezüglich der am nicht invertierenden Eingang anliegenden
Spannung hinreichend klein bleibt, so dass der Ausgang des Operationsverstärkers 9
wiederum ein statisches Signal führt.
[0025] Nur ein wechseiförmiges Signal am Ausgang des Operationsverstärkers 9 bedeutet somit,
dass die Flamme vorhanden ist, ein gleichförmiges Signal bedeutet entweder, dass die
Flamme nicht brennt oder dass die Flammenüberwachungsschaltung defekt ist.
[0026] Bei der vorgeschlagenen Flammenüberwachungsschaltung müssen die Amplitude der vom
Wechselspannungsgenerator 5 erzeugten Wechselspannung, der Widerstand R3 und die Kondensatoren
C1 und C3 derart aufeinander abgestimmt sein, dass die Amplitude der am Kondensator
C3 und somit auch am invertierenden Eingang des Operationsverstärkers 9 anliegenden
Wechselspannung nicht ausreicht, den als Schmitt-Trigger geschalteten Operationsverstärker
9 zum Hin- und Herschalten zu bringen und damit ein Signal "Flamme vorhanden" vorzutäuschen.
[0027] Im intermittierenden Betrieb des Brenners kann die Flammenüberwachungsschaltung immer
dann, wenn der Brenner ausgeschaltet ist, dahingehend überprüft werden, ob am Ausgang
kein Signal "Flamme vorhanden" erscheint. Bei einer für Dauerbetrieb des Brenners
geeigneten Flammenüberwachungsschaltung ist ein zweiter Schalter 11 vorgesehen, mit
dem der Eingang der Ladungspumpe 7 mit dem Bezugspotential m verbindbar ist. Wenn
der Schalter 11 geschlossen ist, dann muss am Ausgang der Flammenüberwachungsschaltung
und/oder nachgeschalteter Schaltkreise die Information "Flamme nicht vorhanden" erscheinen.
Der Schalter 11 wird vorzugsweise von einem Mikroprozessor angesteuert. Der in der
Fig. 3 dargestellte Schalter 11 ist ein über zwei Eingänge gesteuerter Optokoppler,
der eine galvanisch getrennte Steuerung ermöglicht.
[0028] Die Fig. 4 zeigt eine Weiterentwicklung der Flammenüberwachungsschaltung, bei der
zwischen den Kondensator C1 und den Eingang des Operationsverstärkers 9 ein zweiter,
aus einem Widerstand R2 und einem Kondensator C2 gebildeter Tiefpass 19 geschaltet
ist. In diesem Fall steuert der Schalter 10 die Entladung des Kondensators C2. Der
Kondensator C2 muss analog wie der Kondensator C1 auf eine mögliche Unterbrechung
hin überwacht werden. Der Kondensator C2 ist daher mit dem Eingang eines Integrators
20 verbunden, an dessen Ausgang eine Gleichspannung anliegt, deren Pegel ein Mass
für die Flammenintensität ist. Der Integrator 20 ist als Ladungspumpe ausgebildet.
Der Kondensator C7 wird entsprechend der Frequenz der Lade-/Entladezyklen des Kondensators
C2 über den Kondensator C6 nachgeladen. Die Frequenz ist durch den Fühlerstrom bestimmt.
Bei einer Unterbrechung des Kondensators C2 nimmt die Spannung am Kondensator C7 den
Wert des Bezugspotentials m an, was gleichbedeutend ist mit "Flamme nicht vorhanden".
Die Spannung am Kondensator C7 wird beispielsweise mittels eines Spannungs-/Frequenzwandlers
digitalisiert und über einen Optokoppler galvanisch getrennt an ein übergeordnetes
Gerät, z.B. einen Feuerungsautomaten, übertragen. Der Vorteil dieser Schaltung liegt
darin, dass der Tiefpass 19 die vom Wechselspannungsgenerator 5 erzeugte Wechselspannung
derart dämpft, dass ein wesentlich grösseres Verhältnis zwischen dem durch die Fühlerleitungskapazitäten
verursachten Wechselstrom und dem Ionisationsstrom akzeptiert werden kann.
[0029] Falls die Flamme mit einer UV-Zelle 4 überwacht wird, die im Gegensatz zu den Ionisationselektroden
3 nicht fehlersicher ist, da die Gefahr besteht, dass die UV-Zelle 4 beispielsweise
infolge Alterung auch bei nicht vorhandener Flamme zündet, muss das aus der UV-Zelle
4 und der Flammenüberwachungsschaltung bestehende System im Dauerbetrieb des Brenners
durch Abdunkeln der UV-Zelle 4 getestet werden. Der Schalter 11 darf dann nicht bedient
werden. Er kann daher entfallen, falls die Flammenüberwachungsschaltung nur mit UV-Zellen
4 eingesetzt werden soll.
[0030] Fig. 5 zeigt Zeitdiagramme der Signale nach den Figuren 1 und 2. Im obersten Diagramm
ist das von dem Wechselstromsignal überlagerte Gleichstromsignal I
F erkennbar, wobei zur besseren Übersichtlichkeit das Wechselstromsignal nur teilweise
eingezeichnet ist. Zum Zeitpunkt t
1 beginnt die Flamme zu brennen, ein Gleichstromsignal ist erkennbar, welches bis zum
Zeitpunkt t
2 ansteigt. Bis t
3 bleibt die Flammenintensität konstant, fällt dann ab bis t
4, um dort auf einem tieferen Niveau zu bleiben, um schliesslich ab dem Zeitpunkt t
5 wieder anzusteigen und ab dem Zeitpunkt t
6 auf einem höheren Niveau zu bleiben.
[0031] Im untersten Diagramm ist das Ausgangssignal A aufgetragen, welches zwischen den
beiden Grenzwerten der Kippstufe 9 bzw. des Operationsverstärkers A
1 = +Ub1, A
2 = -Ub2 hin und her schaltet. Bis zum Zeitpunkt t
1 erfolgt keine Aufladung von C
1, der Verstärkerausgang verbleibt auf A
2. Nachdem die Flamme einen Gleichstrom erzeugt, lädt sich der Kondensator C1 des Tiefpasses
auf und bringt nach einer gewissen Ladezeit die Kippstufe 9 zum Umschalten. Zwischen
den Zeitpunkten t
2 und t
3 ist die Umschaltzeit t
u in etwa konstant, so dass sich eine bestimmte Frequenz f
1 einstellt, die ein Mass für die Intensität der Flamme darstellt. Zwischen den Zeiten
t
4 und t
5 ergibt sich eine Frequenz f
2 und ab t
6 die Frequenz f
3. Jede der Frequenzen ist daher einem der Gleichstromsignale I
F1, I
F2 oder I
F3 zugeordnet.
[0032] In der Mitte der Diagramme ist das Testsignal T erkennbar, welches zwischen den Zeitpunkten
t
7 und t
8 angelegt wird. Dies führt - bei funktionierender Ladungspumpe 7 - zu einer Festlegung
des Potentials eines Einganges des Verstärkers, so dass es - bei funktionierender
Kippstufe - zu keiner Umschaltung mehr kommt. Dies ist im Ausgangssignaldiagramm zwischen
den entsprechenden Zeitpunkten mit einer kleinen Zeitverzögerung erkennbar. Dieses
Ausgangssignal A
A zeigt daher an, dass die Schaltung intakt ist, d.h. die Schaltung kann auch bei ununterbrochenem
Brennerbetrieb getestet werden. Ohne Testsignal T signalisiert das Signal A
A das Nichtvorhandensein der Flamme.
1. Verfahren zur Überwachung einer Flamme, wobei
in Abhängigkeit von der Anwesenheit bzw. der Intensität der Flamme durch einen Flammenfühler
(3, 4) aus einem ersten elektrischen Signal zum Betrieb des Flammenfühlers (3 4) ein
unterschiedlich grosses zweites elektrisches Signal (IF) erzeugt wird,
das zweite elektrische Signal (IF) an eine Auswerteschaltung (6) gelegt und in ein erstes Ausgangssignal (A) umgewandelt
wird,
die Auswerteschaltung (6) mit einem Überwachungssignal (C) beaufschlagt wird, das
bei Ausfall der Auswerteschaltung (6) zu einem zweiten Ausgangssignal (AA) führt und
eine Überwachungsschaltung (7) mittels der Auswerteschaltung (6) mit dem Überwachungssignal
(C) beaufschlagt wird, wodurch bei Ausfall der Auswerteschaltung (6) mittels der Überwachungsschaltung
(7) das zweite Ausgangssignal (AA) erzeugt wird.
dadurch gekennzeichnet,
dass die Überwachungsschaltung (7) eine Ladungspumpe ist, und
dass das Überwachungssignal (C) ein Wechselspannungssignal ist, so dass bei Ausfall der
Auswerteschaltung (6) die Ladungspumpe ausser Betrieb gesetzt wird und dies zu einem
statischen Ausgangssignal (AA) führt.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
das das erste Ausgangssignal (A) ein wechselförmiges Signal und das zweite Ausgangssignal
(AA) ein gleichförmiges bzw. statisches Signal ist.
3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das zweite elektrische Signal ein Gleichstromsignal (IF) ist und von der Auswerteschaltung (6) in ein Steuersignal (S) umgewandelt und an
eine Kippstufe (9) weitergeleitet wird,
dass die Kippstufe (9) in Abhängigkeit des Steuersignals (S) zwischen zwei Ausgangssignalen
(A1, A2) umgeschaltet wird, und
dass sich abhängig von der Grösse des Gleichstromsignals (IF) unterschiedliche Umschaltzeiten (tu) zwischen den Ausgangssignalen (A1, A2) ergeben.
4. Verfahren nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Steuersignal (S) an eine weitere Auswerteschaltung (19) gelegt und mittels eines
Integrators (20) integriert wird, und
dass das integrierte Signal entweder mittels eines Spannungs - Frequenzwandlers in das
erste Ausgangssignal (A) umgewandelt wird oder selbst als erstes Ausgangssignal (A)
dient.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das integrierte Signal des Integrators (20) bei Ausfall der weiteren Auswerteschaltung
(19) zu einem Ausgangssignal (AA) von Null führt.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das erste Ausgangssignal (A) zur Anzeige der Intensität der Flamme verwendet wird.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass zur Überprüfung der Funktionen des Verfahrens die Überwachungsschaltung (7) mit einem
Testsignal (T) beaufschlagt wird, so dass das zweite Ausgangssignal (AA) erzeugt wird.
8. Vorrichtung zur Überwachung einer Flamme, mit
einer Auswerteschaltung (6), die in Abhängigkeit von der Anwesenheit bzw. der Intensität
der Flamme durch einen Flammenfühler (3, 4) aus einem ersten elektrischen Signal zum
Betrieb des Flammenfühlers (3, 4) ein unterschiedlich grosses zweites elektrisches
Signal generiert,
wobei Schaltungsmittel (7, 9, 10) das zweite elektrische Signal (IF) in ein erstes Ausgangssignal (A) umwandeln, und dass eine Überwachungsschaltung
(7) mittels der Auswerteschaltung (6) mit einem Überwachungssignal (C) beaufschlagbar
ist und das bei Ausfall der Auswerteschaltung (6) mittels der Überwachungsschaltung
ein zweites Ausgangssignal (AA) erzeugt wird,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Auswerteschaltung (6) ein Tiefpass ist, der einen Widerstand (R1) und einen Kondensator
(C1) aufweist,
dass das Überwachungssignal (C) eine Wechselspannung ist,
dass die Überwachungsschaltung (7) eine Ladungspumpe ist, und
dass der Kondensator (C1) mit der Wechselspannung beaufschlagbar ist, um bei Ausfall des
Kondensators (C1) ein statisches Ausgangssignal (AA) zu erzeugen.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Wechselspannung, mit der die Auswerteschaltung (6) beaufschlagbar ist, an den
Eingang der Ladungspumpe (7) legbar ist,
dass die Ladungspumpe (7) einen Ausgang aufweist, der ein annähernd konstantes Potential
einer ersten Polarität führt, wenn an ihrem Eingang ein wechselförmiges Signal anliegt,
und der ein konstantes Potential einer zweiten Polarität führt, wenn an ihrem Eingang
ein gleichförmiges bzw. statisches Signal anliegt, so dass das Signal am Ausgang der
Ladungspumpe (7) angibt, ob die Auswerteschaltung (6) defekt ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Kondensator (C1) der Auswerteschaltung (6) mit dem ersten Eingang eines als Schmitt-Trigger
geschalteten Operationsverstärkers (9) verbunden ist,
dass das Potential am Ausgang der Ladungspumpe (7) das Potential am zweiten Eingang des
Operationsverstärkers (9) steuert, und
dass der Ausgang des Operationsverstärkers (9) einen Schalter (10) steuert, über den der
Kondensator (C1) entladen werden kann, so dass am Ausgang des Operationsverstärkers
(9) bei vorhandener Flamme ein rechteckförmiges Signal (A) erscheint.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8-10,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwischen dem Kondensator (C1) und dem ersten Eingang des Operationsverstärkers (9)
eine weitere Auswerteschaltung (19) geschaltet ist, die einen weiteren Widerstand
(R2) und einen weiteren Kondensator (C2) aufweist, und
dass der weitere Kondensator (C2) mit dem Eingang eines Integrators (20) verbunden ist,
wobei der Integrator (20) an seinem Ausgang eine annähernd gleichförmige Spannung
führt, deren Pegel ein Mass dafür ist, wie häufig der weitere Kondensator (C2) durch
den Schalter (10) entladen wird.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 - 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein weiterer Schalter (11) vorhanden ist, mit dem ein Testsignal (T) "Flamme nicht
vorhanden" an den Eingang der Überwachungsschaltung (7) anlegbar ist, so dass auch
bei vorhandener Flamme jederzeit überprüfbar ist, ob die einzelnen Schaltungsmittel
der Vorrichtung korrekt arbeiten.
1. A method of monitoring a flame wherein
in dependence on the presence or intensity of the flame by means of a flame sensor
(3, 4) there is produced from a first electrical signal for operation of the flame
sensor (3, 4) a second electrical signal (IF) of differing magnitude,
the second electrical signal (IF) is applied to an evaluation circuit (6) and converted into a first output signal
(A),
the evaluation circuit (6) is acted upon by a monitoring signal (C) which upon
failure of the evaluation circuit (6) results in a second output signal (AA) and
a monitoring circuit (7) is acted upon with the monitoring signal (C) by means
of the evaluation circuit (6), whereby upon failure of the evaluation circuit (6)
the second output signal (AA) is produced by means of the monitoring circuit (7),
characterised in that
the monitoring circuit (7) is a charge pump, and
the monitoring signal (C) is an ac voltage signal so that upon failure of the evaluation
circuit (6) the charge pump is taken out of operation and that results in a static
output signal (AA).
2. A method according to claim 1 characterised in that
the first output signal (A) is an alternating signal and the second output signal
(AA) is a uniform or static signal.
3. A method according to one of the preceding claims characterised in that
the second electrical signal is a direct current signal (IF) and is converted by the evaluation circuit (6) into a control signal (S) and is
passed to a trigger stage (9),
the trigger stage (9) is switched over in dependence on the control signal (S)
between two output signals (A1, A2), and
in dependence on the magnitude of the direct current signal (IF) there are different switching-over times (tu) between the output signals (A1, A2).
4. A method according to claim 3 characterised in that
the control signal (S) is applied to a further evaluation circuit (19) and integrated
by means of an integrator (20), and
the integrated signal is either converted into the first output signal (A) by means
of a voltage-frequency converter or itself serves as the first output signal (A).
5. A method according to one of the preceding claims characterised in that
the integrated signal of the integrator (20) upon failure of the further evaluation
circuit (19) results in an output signal (AA) of zero.
6. A method according to one of the preceding claims characterised in that
the first output signal (A) is used to display the intensity of the flame.
7. A method according to one of the preceding claims characterised in that
for checking the functions of the method the monitoring circuit (7) is acted upon
by a test signal (T) so that the second output signal (AA) is produced.
8. Apparatus for monitoring a flame comprising
an evaluation circuit (6) which in dependence Oon the presence or the intensity
of the flame by means of a flame sensor (3, 4) generates from a first electrical signal
for operation of the flame sensor (3, 4) a second electrical signal of differing magnitude,
wherein circuit means (7, 9, 10) convert the second electrical signal (IF) into a first output signal (A) and a monitoring circuit (7) can be acted upon by
means of the evaluation circuit (6) with a monitoring signal (C) and upon failure
of the evaluation circuit (6) a second output signal (AA) is produced by means of the monitoring circuit,
characterised in that
the evaluation circuit (6) is a low pass filter having a resistor (R1) arid a capacitor
(C1),
the monitoring signal (C) is an ac voltage,
the monitoring circuit (7) is a charge pump, and
the capacitor (C1) can be acted upon with the ac voltage in order upon failure
of the capacitor (C1) to produce a static output signal (AA).
9. Apparatus according to claim 8 characterised in that
the ac voltage with which the evaluation circuit (6) can be acted upon can be applied
to the input of the charge pump (7), and
the charge pump (7) has an output which carries an approximately constant potential
of a first polarity when an alternating signal is applied at its input and which carries
a constant potential of a second polarity when a uniform or static signal is applied
at its input so that the signal at the output of the charge pump (7) specifies whether
the evaluation circuit (6) is defective.
10. Apparatus according to one of claims 8 and 9 characterised in that
the capacitor (C1) of the evaluation circuit (6) is connected to the first input
of an operational amplifier (9) connected as a Schmitt trigger,
the potential at the output of the charge pump (7) controls the potential at the
second input of the operational amplifier (9), and
the output of the operational amplifier (9) controls a switch (10), by way of which
the capacitor (C1) can be discharged so that when a flame is present a square-wave
signal (A) appears at the output of the operational amplifier (9).
11. Apparatus according to one of claims 8 to 10 characterised in that
connected between the capacitor (C1) and the first input of the operational amplifier
(9) is a further evaluation circuit (19) which has a further resistor (R2) and a further
capacitor (C2), and
the further capacitor (C2) is connected to the input of an integrator (20), wherein
the integrator (20) at its output carries an approximately uniform voltage, the level
of which is a measurement of how frequently the further capacitor (C2) is discharged
by the switch (10).
12. Apparatus according to one of claims 8 to 11 characterised in that
there is a further switch (11) with which a test signal (T) 'flame not present'
can be applied to the input of the monitoring circuit (7) so that even when the flame
is present it is possible to check at any time whether the individual circuit means
of the apparatus are operating correctly.
1. Procédé destiné à surveiller une flamme, dans lequel, en fonction de la présence ou
de l'intensité de la flamme, un détecteur de flamme (3, 4) génère à partir d'un premier
signal électrique destiné à activer le détecteur de flamme (3, 4) un deuxième signal
électrique (IF) de valeur différente, le deuxième signal électrique (IF) est transmis vers un circuit d'analyse (6) et est transformé en premier signal de
sortie (A), le circuit d'analyse (6) est sollicité par un signal de surveillance (C),
qui, en cas de défaillance du circuit d'analyse (6), entraîne un deuxième signal de
sortie (AA), et un circuit de surveillance (7) est sollicité par le signal de surveillance (C)
par l'intermédiaire du circuit d'analyse (6), moyennant quoi en cas de défaillance
du circuit d'analyse (6) le deuxième signal de sortie (AA) est généré par l'intermédiaire du circuit de surveillance (7), caractérisé en ce que le circuit de surveillance (7) est une pompe de charge et en ce que le signal de surveillance (C) est un signal de tension alternative, de telle sorte
qu'en cas de défaillance du circuit d'analyse (6) la pompe de charge est mise hors
service, ce qui entraîne un signal de sortie (AA) statique.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le premier signal de sortie (A) est un signal à forme variable et le deuxième signal
de sortie (AA) est un signal à forme régulière ou signal statique.
3. Procédé selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le deuxième signal électrique est un signal de courant continu (IF) et est transformé par le circuit d'analyse (6) en un signal de commande (S) et transmis
vers une bascule électronique (9), en ce que la bascule électronique (9) commute entre deux signaux de sortie (A1, A2) en fonction du signal de commande (S), et en ce que des temps de commutation (tu) différents s'établissent, en fonction de la valeur du signal de courant continu
(IF), entre les signaux de sortie (A1, A2).
4. Procédé selon la revendication 3, caractérisé en ce que le signal de commande (S) est appliqué à un autre circuit d'analyse (19) et est intégré
au moyen d'un intégrateur (20), et en ce que le signal intégré est transformé en premier signal de sortie (A) au moyen d'un convertisseur
tension/fréquence ou est utilisé lui-même sous forme de signal de sortie (A).
5. Procédé selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le signal intégré de l'intégrateur (20) conduit vers un signal de sortie (AA) égal à zéro en cas de défaillance du deuxième circuit d'analyse (19).
6. Procédé selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le premier signal de sortie (A) est utilisé pour indiquer l'intensité de la flamme.
7. Procédé selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que pour contrôler les fonctions du procédé, le circuit de surveillance (7) et sollicité
par un signal de test (T) de manière à générer le deuxième signal de sortie (AA).
8. Dispositif destiné à surveiller une flamme, comprenant un circuit d'analyse (6) qui,
en fonction de la présence ou l'intensité de la flamme fournie par un détecteur de
flamme (3, 4), génère à partir d'un premier signal électrique destiné à activer le
détecteur de flamme (3, 4) un deuxième signal électrique (IF) de valeur différente, des moyens de commutation (7, 9, 10) transformant le deuxième
signal électrique (IF) en un premier signal de sortie (A), et un circuit de surveillance (7) pouvant être
sollicité par un signal de surveillance (C) par l'intermédiaire du circuit d'analyse
(6) et, en cas de défaillance du circuit d'analyse (6), un deuxième signal de sortie
(AA) est généré par l'intermédiaire du circuit de surveillance, caractérisé en ce que le circuit d'analyse (6) est un filtre passe-bas, qui contient une résistance (R1)
et un condensateur (C1), en ce que le signal de surveillance (C) est un signal de tension alternative, et en ce que le circuit de surveillance (7) est une pompe de charge, et en ce que le condensateur (C1) peut être sollicité par la tension alternative, afin de générer
un signal de sortie (AA) statique en cas de défaillance du condensateur (C1).
9. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que la tension alternative, par laquelle est sollicité le circuit d'analyse (6), peut
être appliquée à l'entrée de la pompe de charge (7), en ce que la pompe de charge (7) comporte une sortie, qui achemine un potentiel pratiquement
constant d'une première polarité, lorsqu'un signal de forme variable est appliqué
à son entrée, et qui achemine un potentiel constant d'une seconde polarité lorsqu'un
signal de forme régulière ou signal statique est appliqué à son entrée, de telle sorte
que le signal à la sortie de la pompe de charge (7) indique la présence d'une défaillance
dans le circuit d'analyse (6).
10. Dispositif selon la revendication 8 ou 9, caractérisé en ce que le condensateur (C1) du circuit d'analyse (6) est relié avec la première entrée d'un
amplificateur opérationnel (9) monté sous forme de déclencheur de Schmitt, en ce que le potentiel à la sortie de la pompe de charge (7) commande le potentiel à la deuxième
entrée de l'amplificateur opérationnel (9) et en ce que la sortie de l'amplificateur opérationnel (9) commande un commutateur (10) par l'intermédiaire
duquel le condensateur (C1) peut être déchargé, de telle sorte que, en présence d'une
flamme, un signal rectangulaire (A) est généré à la sortie de l'amplificateur opérationnel
(9).
11. Dispositif selon une des revendications 8 à 10, caractérisé en ce qu'un autre circuit d'analyse (19), qui comporte une autre résistance (R2) et un autre
condensateur (C2), est monté entre le condensateur (C1) et la première entrée de l'amplificateur
opérationnel (9), et en ce que l'autre condensateur (C2) est relié avec l'entrée d'un intégrateur (20), l'intégrateur
(20) émettant à sa sortie une tension pratiquement régulière, dont le niveau indique
la fréquence de décharge de l'autre condensateur (C2) par le commutateur (10).
12. Dispositif selon une des revendications 8 à 11, caractérisé en ce qu'un autre commutateur (11) est prévu, qui permet d'appliquer un signal de test (T)
« absence de flamme » à l'entrée du circuit de surveillance (7), de telle sorte que,
même en présence d'une flamme, il est possible de vérifier à tout moment si les différents
moyens de commutation du dispositif fonctionnent correctement.