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<ep-patent-document id="EP99811122B2" file="EP99811122NWB2.xml" lang="de" country="EP" doc-number="1022351" kind="B2" date-publ="20090225" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-3">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIE......FI....CY................................</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>DIM360 Ver 2.15 (14 Jul 2008) -  2720000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>1022351</B110><B120><B121>NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121><B121EP>Nach dem Einspruchsverfahren</B121EP></B120><B130>B2</B130><B140><date>20090225</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>99811122.3</B210><B220><date>19991208</date></B220><B240><B241><date>20000816</date></B241><B242><date>20030731</date></B242><B243><date>20090225</date></B243></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>9199</B310><B320><date>19990119</date></B320><B330><ctry>CH</ctry></B330><B310>24599</B310><B320><date>19990209</date></B320><B330><ctry>CH</ctry></B330></B300><B400><B405><date>20090225</date><bnum>200909</bnum></B405><B430><date>20000726</date><bnum>200030</bnum></B430><B450><date>20040519</date><bnum>200421</bnum></B450><B452EP><date>20031205</date></B452EP><B472><B475><date>20040519</date><ctry>CY</ctry><date>20040819</date><ctry>DK</ctry><date>20040519</date><ctry>FI</ctry><date>20040819</date><ctry>GR</ctry><date>20040519</date><ctry>IE</ctry><date>20041208</date><ctry>LU</ctry><date>20041231</date><ctry>MC</ctry></B475></B472><B477><date>20090225</date><bnum>200909</bnum></B477></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>C23C   4/08        20060101AFI20000428BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="2"><text>C23C   4/16        20060101ALI20000428BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B540><B541>de</B541><B542>Durch Plasmaspritzen aufgebrachte Schicht für Zylinderlaufflächen von Motorblöcken und Verfahren zu deren Herstellung</B542><B541>en</B541><B542>Plasma sprayed layer on cylinder bores of engine blocks</B542><B541>fr</B541><B542>Couche déposée par jet de plasma sur des alésages de cylindres de blocs moteur</B542></B540><B560><B561><text>EP-A- 0 715 916</text></B561><B561><text>EP-A- 0 816 527</text></B561><B561><text>WO-A-97/13884</text></B561><B561><text>DE-A- 19 508 687</text></B561><B561><text>DE-C- 940 082</text></B561><B561><text>FR-A- 735 928</text></B561><B561><text>US-A- 5 592 927</text></B561><B561><text>US-A- 5 622 753</text></B561><B562><text>PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 7, no. 155 (C-175), 7. Juli 1983 (1983-07-07) &amp; JP 58 064371 A (HONDA GIKEN KOGYO), 16. April 1983 (1983-04-16)</text></B562><B562><text>THERMALLY-SPRAYED SELF-LUBRICATING COMPOSITES FROM CORED WIRES - PART 1: FABRICATION AND CHEMISTRY, R.C. MCCUNE ET AL., PROCEEDINGS OF THE 7TH NATIONAL THERMAL SPRAY CONFERENCE, BOSTON, MASSACHUSETTS 20 Juni 1994 - 24 Juni 1994,</text></B562></B560></B500><B600><B620EP><parent><cdoc><dnum><anum>04011394.6</anum><pnum>1507020</pnum></dnum><date>20040513</date></cdoc></parent></B620EP></B600><B700><B720><B721><snm>Barbezat, Gérard</snm><adr><str>Rietgrabenstrasse 62</str><city>8152 Opfikon</city><ctry>CH</ctry></adr></B721></B720><B730><B731><snm>Sulzer Metco AG</snm><iid>01375632</iid><irf>CSPAT/P.7360/Ir</irf><adr><str>Rigackerstrasse 16</str><city>5610 Wohlen</city><ctry>CH</ctry></adr></B731></B730><B740><B741><snm>Kluthe, Stefan</snm><iid>00088391</iid><adr><str>Sulzer Management AG 
Patentabteilung / 0067 
Zürcherstrasse 14</str><city>8401 Winterthur</city><ctry>CH</ctry></adr></B741></B740><B780><B781><dnum><text>01</text></dnum><date>20050216</date><kind>1</kind><snm>DaimlerChrysler AG</snm><iid>00113700</iid><adr><str>Epplestr. 225</str><city>70567 Stuttgart</city><ctry>DE</ctry></adr></B781><B781><dnum><text>02</text></dnum><date>20050218</date><kind>1</kind><snm>Ford-Werke Aktiengesellschaft</snm><iid>00076750</iid><adr><str>Henry-Ford-Strasse 1</str><city>50735 Köln</city><ctry>DE</ctry></adr><B784><snm>Neidl-Stippler, Cornelia</snm><iid>00052325</iid><adr><str>Patentanwältin, 
Rauchstrasse 2</str><city>81679 München</city><ctry>DE</ctry></adr></B784></B781></B780></B700><B800><B840><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>CY</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>DK</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FI</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>GR</ctry><ctry>IE</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>LU</ctry><ctry>MC</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>PT</ctry><ctry>SE</ctry></B840><B880><date>20000726</date><bnum>200030</bnum></B880></B800></SDOBI><!-- EPO <DP n="1"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft eine durch Plasmaspritzen aufgebrachte eisenhaltige Schicht für Zylinderlaufflächen von Motorblöcken nach dem Anspruch 1 sowie ein Verfahren zur Herstellung solcher Schichten nach dem Anspruch 6 oder 7.</p>
<p id="p0002" num="0002">Als klassischer Werkstoff für die Zylinderlaufflächen von Aluminium- oder Magnesium-Motorblöcken wird immer noch Gusseisen mit Lamellen- oder Vermikulargraphit, in Form von eingepressten oder eingegossenen Büchsen, verwendet.</p>
<p id="p0003" num="0003">Durch solche Büchsen wird jedoch zum einen die Grösse und das Gewicht des Motorblocks nachteilig beeinflusst. Zum anderen entsteht eine ungünstige Verbindung zwischen den Gusseisenbüchsen und dem aus Leichtmetall bestehenden Motorblock. Als Altemative werden auch galvanische Schichten eingesetzt. Deren Aufbringen ist jedoch kostenintensiv und zudem sind sie gegenüber Schwefel- und Ameisensäure korrosionsanfällig.</p>
<p id="p0004" num="0004">Weiter ist das Beschichten von Bohrungen mit Hilfe des Plasmaspritzverfahrens seit langem bekannt. Dabei können verschiedene metallische Werkstoffe aufgebracht werden. Nach dem Beschichten mittels des Plasmaspritzverfahrens werden die Schichten durch Diamanthonen auf das Endmass bearbeitet und mit der gewünschten Topographie versehen. Die Bearbeitbarkeit der Schichten und die tribologischen Eigenschaften werden durch das Mikrogefüge und die physikalischen Eigenschaften der entsprechenden Schichten massgebend beeinflusst.</p>
<p id="p0005" num="0005">Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die Zerspanbarkeit und die tribologischen Eigenschaften von durch Plasmaspritzen aufgebrachten eisenhaltigen Schichten für Zylinderlaufflächen von Motorblöcken zu verbessern.</p>
<p id="p0006" num="0006">Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 umschriebene Schicht bzw. durch das im Kennzeichen des Anspruchs 6 oder 7 umschriebene Verfahren gelöst.</p>
<p id="p0007" num="0007">Die Erfindung beruht auf der überraschenden Feststellung, dass bei einer besonders kontrollierten Reaktion des eingesetzten Pulvers mit Sauerstoff beim Plasmaspritzen ein Mikrogefüge erzeugt werden kann, welches bezüglich Bearbeitbarkeit und Tribologie hervorragende Eigenschaften aufweist. Insbesondere werden die Reibungskoeffizienten und die Neigung zum Scuffing ("Fressen", d. h. dem Beginn des adhäsiven Verschleisses) drastisch verringert.</p>
<p id="p0008" num="0008">Die erfindungsgemässen durch Plasmaspritzen eines Beschichtungspulvers aufgebrachten eisenhaltigen Schichten für Zylinderlaufflächen von Motorblöcken sind dadurch gekennzeichnet, dass die Partikelgrössen verteilung des Pulvers im Bereich von 5-25 µm liegt, oder dass die Partikelgrößenverteilung des Pulvers im Bereich von 10-45 µm liegt oder dass die Partikelgrössenverteilung des Pulvers im Bereich von 15-60 µm liegt und dass der Gehalt an gebundenem Sauerstoff 1 bis 4 Gewichts-% beträgt und der gebundene Sauerstoff mit Eisen FeO und Fe<sub>3</sub>O<sub>4</sub>-Kristalle bildet. Für die Beschichtung kommen insbesondere in Frage:
<ul id="ul0001" list-style="dash" compact="compact">
<li>die Zylinderbohrungen von Motorblöcken aus Aluminium- oder Magnesium- Legierungen oder aus Gusseisen; oder</li>
<li>die innere Zylinderwand von in Aluminium- oder Magnesium-Motorblöcke eingesetzten Gusseisenbüchsen.</li>
</ul></p>
<p id="p0009" num="0009">Bevorzugte Ausführungen der durch Plasmaspritzen aufgebrachten Schichten sind in den abhängigen Ansprüchen 2 bis 5 umschrieben.</p>
<p id="p0010" num="0010">Vorzugsweise beträgt der Gehalt an Fe<sub>2</sub>O<sub>3</sub> weniger als 0,2 Gewichts-%. Die Menge der gebildeten Oxyde kann durch Mischen der Luft mit Stickstoff oder Sauerstoff weiter beeinflusst werden. Beim Ersetzen der Luft durch reinen Sauerstoff wird der gebundene Anteil an Sauerstoff in der Schicht um einen Faktor von etwa zwei reduziert.</p>
<p id="p0011" num="0011">Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemässen Schichten ist dadurch gekennzeichnet, dass während des Plasmaspritzens eine Luftmenge von 200 bis 1000 NLPM (Normal-Liter pro Minute, d.h. bei 1 bar [= 10<sup>5</sup> Pa] und 20°C) oder eine Gasmenge mit 40 bis 200 NLPM Sauerstoff zugegeben wird. Zweckmässigerweise beträgt die Geschwindigkeit der Gasströmung in der Zylinderbohrung oder der Büchse während des Beschichtens 7 bis 12 m/s.</p>
<p id="p0012" num="0012">Bevorzugte Verfahren werden in den Ansprüchen 8 bis 20 beansprucht.</p>
<p id="p0013" num="0013">Zweckmässigerweise wird für die Beschichtung ein gasverdüstes Pulver folgender chemischer Zusammensetzung eingesetzt:
<tables id="tabl0001" num="0001">
<table frame="all">
<tgroup cols="2" rowsep="0">
<colspec colnum="1" colname="col1" colwidth="12mm"/>
<colspec colnum="2" colname="col2" colwidth="46mm"/>
<tbody>
<row>
<entry>C =</entry>
<entry>0,4 bis 1,5 Gewichts-%</entry></row>
<row>
<entry>Cr =</entry>
<entry>0,2 bis 2,5 Gewichts-%</entry></row>
<row>
<entry>Mn =</entry>
<entry>0,2 bis 3 Gewichts-%</entry></row>
<row>
<entry>S =</entry>
<entry>0,01 bis 0,2 Gewichts-%</entry></row>
<row>
<entry>P =</entry>
<entry>0,01 bis 0,1 Gewichts-%.</entry></row>
<row rowsep="1">
<entry>Fe =</entry>
<entry>Differenz auf 100 Gewichts-%</entry></row></tbody></tgroup>
</table>
</tables></p>
<p id="p0014" num="0014">Alternativ kann für die Beschichtung ein gasverdüstes Pulver folgender chemischer Zusammensetzung eingesetzt werden:
<tables id="tabl0002" num="0002">
<table frame="all">
<tgroup cols="2" rowsep="0">
<colspec colnum="1" colname="col1" colwidth="12mm"/>
<colspec colnum="2" colname="col2" colwidth="46mm"/>
<tbody>
<row>
<entry>C =</entry>
<entry>0,1 bis 0,8 Gewichts-%</entry></row>
<row>
<entry>Cr =</entry>
<entry>11 bis 18 Gewichts-%</entry></row>
<row>
<entry>Mn =</entry>
<entry>0,1 bis 1,5 Gewichts-%</entry></row>
<row>
<entry>Mo =</entry>
<entry>0,1 bis 5 Gewichts-%</entry></row>
<row>
<entry>S =</entry>
<entry>0,01 bis 0,2 Gewichts-%</entry></row>
<row>
<entry>P =</entry>
<entry>0,01 bis 0,1 Gewichts-%.</entry></row>
<row rowsep="1">
<entry>Fe =</entry>
<entry>Differenz auf 100 Gewichts-%</entry></row></tbody></tgroup>
</table>
</tables></p>
<p id="p0015" num="0015">Das Volumen von FeO und Fe<sub>3</sub>O<sub>4</sub> kann durch Auswahl der Partikelgrössenverteilung beeinflusst werden. Zweckmässigerweise liegt die Partikelgrösse des Pulvers im Bereich von 5 bis 25 µm, 10 bis 45 µm oder von 15 bis 60 µm. Sie kann mittels eines optischen oder<!-- EPO <DP n="2"> --> elektronischen Mikroskops, insbesondere eines Rasterelektronenmikroskop REM, oder nach der Laserbeugungsmethode MICROTRAC bestimmt werden.</p>
<p id="p0016" num="0016">Zweckmässigerweise wird ein durch Gasverdüsung mit Argon oder Stickstoff erhaltenes Pulver eingesetzt.</p>
<p id="p0017" num="0017">Beste Resultate werden erhalten, wenn ein durch Zugabe einer tribologischen Oxydkeramik modifiziertes Pulver eingesetzt wird. Zweckmässigerweise besteht die Oxydkeramik aus TiO<sub>2</sub> oder Al<sub>2</sub>O<sub>3</sub>TiO<sub>2</sub>- und/oder Al<sub>2</sub>O<sub>3</sub>ZrO<sub>2</sub>-Legierungssystemen. Der Anteil an Oxydkeramik im eingesetzten Pulver beträgt vorzugsweise 5 bis 50 Gewichts-%.</p>
<p id="p0018" num="0018">Die Wahl der optimalen Grösse der Pulverpartikel wird unter Berücksichtigung der tribologischen Eigenschaften der erzeugten Schichten und des mechanischen Verhaltens des Systemschichtsubstrates getroffen.</p>
<p id="p0019" num="0019">In folgenden werden Ausführungsbeispiele der erfindungsgemässen Schicht anhand von Beispielen näher erläutert. In den beiliegenden Zeichnungen zeigen:
<dl id="dl0001" compact="compact">
<dt>Fig. 1</dt><dd>ein Diagramm, aus dem die Verminderung des Reibungskoeffizienten in Abhängigkeit von der Partikelgrösse des Pulvers und das mechanische Verhalten (Haftfestigkeit) der Schicht auf AlSi-Substraten in Abhängigkeit von der Partikelgrösse des Pulvers hervorgeht; und</dd>
<dt>Fig. 2</dt><dd>ein Diagramm, aus dem die Verminderung des Reibungskoeffizienten in Abhängigkeit von der Menge des gebundenen Sauerstoffs im Pulver und das mechanische Verhalten (Haftfestigkeit) der Schicht auf AlSi-Substraten in Abhängigkeit von der Menge des gebundenen Sauerstoffs im Pulver hervorgeht.</dd>
</dl></p>
<heading id="h0001">Beispiel 1</heading>
<p id="p0020" num="0020">Ein Pulver der nachstehenden Zusammensetzung wurde mit Hilfe eines Plasmatrons unter folgenden spezifischen Bedingungen auf die Lauffläche einer Zylinderbüchse aufgebracht:<br/>
Pulver:
<tables id="tabl0003" num="0003">
<table frame="all">
<tgroup cols="2" rowsep="0">
<colspec colnum="1" colname="col1" colwidth="12mm"/>
<colspec colnum="2" colname="col2" colwidth="48mm"/>
<tbody>
<row>
<entry>C =</entry>
<entry>1,1 Gewichts-%</entry></row>
<row>
<entry>Cr =</entry>
<entry>1,5 Gewichts-%</entry></row>
<row>
<entry>Mn =</entry>
<entry>1,5 Gewichts-%</entry></row>
<row rowsep="1">
<entry>Fe =</entry>
<entry>Differenz auf 100 Gewichts-%.</entry></row></tbody></tgroup>
</table>
</tables>
Gegebenenfalls kann das Pulver auch geringe Mengen (0.01 - 0.2 Gew.-%) von S und P enthalten.</p>
<p id="p0021" num="0021">Die Partikelgrösse des Pulvers betrug zwischen 5 bis 25 µm, und die Herstellung erfolgte durch Gasverdüsen.</p>
<p id="p0022" num="0022">Die Geschwindigkeit der Gasströmung während des Beschichtens der Büchse betrug 10 m/s, die Luftmenge für die Schichtkühlung und Pulverreaktion 500 NLPM (entsprechend 100 NLPM Sauerstoff). Diese Luftmenge wurde durch einen Plasmatronkörper zugeführt, z.B. ein Plasmatron gemäss <patcit id="pcit0001" dnum="EP0645946B1"><text>EP-B1-0 645 946</text></patcit>.</p>
<p id="p0023" num="0023">Die Ergebnisse der durchgeführten Untersuchungen zeigen, dass der Sauerstoffgehalt in der erzeugten Schicht bei 3 Gewichts-% liegt. Der Sauerstoff ist gemäss Untersuchungen mittels Röntgenfeinstrukturanalyse unter den stöchiometrischen Formeln FeO und Fe<sub>3</sub>O<sub>4</sub> gebunden. Durch diese Untersuchungen wurde auch festgestellt, dass die Bildung von Fe<sub>2</sub>O<sub>3</sub> unterhalb der Nachweisgrenze liegt.</p>
<p id="p0024" num="0024">Die nach der anschliessenden Bearbeitung der erzeugten Schichten durch Diamanthonen durchgeführten Motorversuche haben gezeigt, dass die Reibungskoeffizienten zwischen Kolbenring und Zylinderwandung im Vergleich zu klassischen Gusseisenbüchsen mit Lamellengraphit deutlich reduziert sind.</p>
<heading id="h0002">Beispiel 2</heading>
<p id="p0025" num="0025">Bei Verwendung eines Pulvers gleicher chemischer Zusammensetzung wie in Beispiel 1, jedoch mit einer Partikelgrösse von 10 bis 45 µm, und im übrigen unter denselben Randbedingungen wie im Beispiel 1, liegt der Anteil an gebundenem Sauerstoff in den erzeugten Schichten bei 2 Gewichts-%. Die restlichen Ergebnisse einer Analyse der so aufgebrachten Schicht waren gleich wie im Beispiel 1.</p>
<p id="p0026" num="0026">Die durchgeführten Untersuchungen zeigen im Motortest ähnlich günstige Ergebnisse, wobei die Reduktion der Reibungskoeffizienten im Zusammenhang mit dem Anteil an gebundenem Sauerstoff steht.</p>
<heading id="h0003">Beispiel 3</heading>
<p id="p0027" num="0027">Für Motoren, die durch Verbrennung von schwefelhaltigen Kraftstoffen oder von Methanol, bei Temperaturen unter dem Taupunkt bei den herrschenden Bedingungen, korrosionsgefährdet sind, wurde die Beschichtung unter den Bedingungen gemäss Beispiel 1 mit folgendem Pulver vorgenommen:<br/>
Pulver:
<tables id="tabl0004" num="0004">
<table frame="all">
<tgroup cols="2" rowsep="0">
<colspec colnum="1" colname="col1" colwidth="12mm"/>
<colspec colnum="2" colname="col2" colwidth="46mm"/>
<tbody>
<row>
<entry>C =</entry>
<entry>0,4 Gewichts-%</entry></row>
<row>
<entry>Cr =</entry>
<entry>13 Gewichts-%</entry></row>
<row>
<entry>Mn =</entry>
<entry>1,5 Gewichts-%</entry></row>
<row>
<entry>Mo =</entry>
<entry>2 Gewichts-%</entry></row>
<row rowsep="1">
<entry>Fe =</entry>
<entry>Differenz auf 100 Gewichts-%</entry></row></tbody></tgroup>
</table>
</tables>
Gegebenenfalls kann das Pulver auch geringe Mengen (0.01 - 0.2 Gew.-%) von S und P enthalten.</p>
<p id="p0028" num="0028">Die Partikelgrösse des Pulvers betrug zwischen 10 bis 45 µm, und die Herstellung erfolgte durch Gasverdüsen.</p>
<p id="p0029" num="0029">Die Versuche, die mit einem mit einer<!-- EPO <DP n="3"> --> derartigen Zylinderlauffläche versehenen Verbrennungsmotor durchgeführt wurden, haben im wesentlichen zu denselben Ergebnissen wie in Beispielen 1 und 2 erwähnt geführt.</p>
<heading id="h0004">Beispiel 4</heading>
<p id="p0030" num="0030">Dem Pulver gemäss Beispiel 2 wurde eine Menge von 30 Gewichts-% eines legierten Keramikpulvers, bestehend aus 60 Gewichts-% Al<sub>2</sub>O<sub>3</sub> und 40 Gewichts-% TiO<sub>2</sub>, zugegeben. Die mittels dieser Pulvermischung erzeugten Schichten sind durch die Einlagerung der Keramikpartikel (Partikelgrösse 5 bis 22 µm) mechanisch verstärkt.</p>
<heading id="h0005">Beispiel 5</heading>
<p id="p0031" num="0031">Analog zu Beispiel 4 wurden 30 Gewichts-% eines legierten Keramikpulvers, bestehend aus 80 Gewichts-% Al<sub>2</sub>O<sub>3</sub> und 20 Gewichts-% ZrO<sub>2</sub>, zugegeben. Die mittels dieser Pulvermischung erzeugten Schichten sind durch die Einlagerung der Keramikpartikel (Partikelgrösse 5 bis 22 µm) mechanisch verstärkt. Dabei wurde derselbe Effekt wie in Beispiel 4 erzielt.</p>
<p id="p0032" num="0032"><figref idref="f0001">Fig. 1</figref> zeigt ein Diagramm, aus dem die Verminderung des Reibungskoeffizienten in Abhängigkeit von der Partikelgrösse des Pulvers und das mechanische Verhalten, namentlich die Haftfestigkeit der Schicht auf AlSi-Substraten, in Abhängigkeit von der Partikelgrösse des Pulvers hervorgeht. Aus dem Diagramm ist einerseits klar ersichtlich, dass sich der Reibungskoeffizient mit zunehmender Grösse der Partikel des Beschichtungspulvers vermindert. Andererseits wird deutlich, dass die Haftfestigkeit der Schicht auf AISi-Substraten abnimmt, wenn die Grösse der Partikel des Beschichtungspulvers zunimmt. Ein guter Kompromiss bezüglich der zu wählenden Partikelgrösse kann im Bereich von 25-30 µm liegen, sodass mit einer in den meisten Fällenden ausreichenden Haftfestigkeit der Schicht im Bereich von 45-50 MPa zu rechnen ist, wobei der Reibungskoeffizient, im Vergleich mit Schichten gemäss dem Stand der Technik, um ca. 22-25% geringer ist. Wenn aber in erster Linie eine ausgesprochen hohe Haftfestigkeit der Schicht angestrebt wird und die Verminderung des Reibungskoeffizienten eher von untergeordneter Bedeutung ist, wird man ein Beschichtungspulver mit einer Partikelgrösse von weniger als 25 µm wählen. Andererseits, wenn in erster Linie ein ausgesprochen geringer Reibungskoeffizient angestrebt wird und eine etwas geringere Haftfestigkeit in Kauf genommen werden kann, wird man ein Beschichtungspulver mit einer Partikelgrösse von mehr als 35 µm wählen.</p>
<p id="p0033" num="0033"><figref idref="f0002">Fig. 2</figref> zeigt ein Diagramm, aus dem die Verminderung des Reibungskoeffizienten in Abhängigkeit von der Menge des gebundenen Sauerstoffs in der Schicht und das mechanische Verhalten, namentlich die Haftfestigkeit der Schicht auf AlSi-Substraten, in Abhängigkeit von der Menge des gebundenen Sauerstoffs in der Schicht hervorgeht. Aus dem Diagramm ist einerseits klar ersichtlich, dass sich der Reibungskoeffizient mit zunehmender Menge des gebundenen Sauerstoffs in der Schicht vermindert. Andererseits wird deutlich, dass die Haftfestigkeit der Schicht auf AlSi-Substraten abnimmt, wenn die Menge des gebundenen Sauerstoffs in der Schicht zunimmt. Ein guter Kompromiss bezüglich der anzustrebenden Menge an gebundenem Sauerstoff in der Schicht kann im Bereich von 2-2.5 Gew.-% liegen, sodass mit einer in den meisten Fällen ausreichenden Haftfestigkeit der Schicht im Bereich von 40-50 MPa zu rechnen ist, wobei der Reibungskoeffizient, im Vergleich mit Schichten gemäss dem Stand der Technik, um ca. 20-25% geringer ist. Wenn aber, wie bereits im Zusammenhang mit <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> erläutert, in erster Linie eine ausgesprochen hohe Haftfestigkeit der Schicht angestrebt wird und die Verminderung des Reibungskoeffizienten eher von untergeordneter Bedeutung ist, wird man eine Beschichtung mit einem Anteil an gebundenem Sauerstoff von weniger als 2 Gew.-% anstreben. Andererseits, wenn in erster Linie ein ausgesprochen geringer Reibungskoeffizient angestrebt wird und eine etwas geringere Haftfestigkeit in Kauf genommen werden kann, wird man eine Schicht mit einem Anteil an gebundenem Sauerstoff von mehr als 2.5 Gew.-% wählen.</p>
</description><!-- EPO <DP n="4"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Durch Plasmaspritzen eines Beschichtungspulvers aufgebrachte eisenhaltige Schicht für Zylinderlaufflächen von Motorblöcken, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Partikelgrössenverteilung des Pulvers im Bereich von 5 bis 25 µm liegt, oder dass die Partikelgrössenverteilung des Pulvers im Bereich von 10 bis 45 µm liegt, oder dass die Partikelgrössenverteilung des Pulvers im Bereich von 15 bis 60 µm liegt, und der Gehalt an gebundenem Sauerstoff 1 bis 4 Gewichts-% beträgt und der gebundene Sauerstoff mit Eisen FeO- und Fe<sub>3</sub>O<sub>4</sub>-Kristall bildet.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Schicht nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Gehalt an Fe<sub>2</sub>O<sub>3</sub> weniger als 0,2 Gewichts-% beträgt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Schicht nach Anspruch 1 oder 2, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das Substrat für die aufzutragende Schicht der aus einer Aluminium- oder Magnesiumlegierung oder aus Gusseisen bestehende Motorblock selbst ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Schicht nach Anspruch 1 oder 2, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das Substrat für die aufzutragende Schicht eine in einen Motorblock aus einer Aluminium- oder Magnesiumlegierung eingesetzte Büchse aus Gusseisen ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Schicht nach Anspruch 3 oder 4, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das Gusseisen mit Lamellen- oder Vermikulargraphit versetzt ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Verfahren zur Herstellung einer durch Plasmaspritzen aufgebrachten eisenhaltigen Schicht für Zylinderlaufflächen von Motorblöcken, wobei der Gehalt an gebundenem Sauerstoff 1 bis 4 Gewichts-% beträgt und der gebundene Sauerstoff mit Eisen FeO- und Fe<sub>3</sub>O<sub>4</sub>-Kristalle bildet, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das Beschichtungsmaterial in Pulverform zugeführt und während des Plasmaspritzens eine Luftmenge von 200 bis 1000 NLPM zugegeben wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Verfahren zur Herstellung einer durch Plasmaspritzen aufgebrachten eisenhaltigen Schicht für Zylinderlaufflächen von Motorblöcken, wobei der Gehalt an gebundenem Sauerstoff 1 bis 4 Gewichts-% beträgt und der gebundene Sauerstoff mit Eisen FeO- und Fe<sub>3</sub>O<sub>4</sub>-Kristalle bildet, <b>dadurch<!-- EPO <DP n="5"> --> gekennzeichnet, dass</b> das Beschichtungsmaterial in Pulverform zugeführt und während des Plasmaspritzens eine Gasmenge mit 40 bis 200 NLPM Sauerstoff zugegeben wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="0008">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Gehalt an Fe<sub>2</sub>O<sub>3</sub> weniger als 0,2 Gewichts-% beträgt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0009" num="0009">
<claim-text>Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 8, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das Substrat für die aufzutragende Schicht der aus einer Aluminium- oder Magnesiumlegierung oder aus Gusseisen bestehende Motorblock selbst ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0010" num="0010">
<claim-text>Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 8, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das Substrat für die aufzutragende Schicht eine in einen Motorblock aus einer Aluminium- oder Magnesiumlegierung eingesetzte Büchse aus Gusseisen ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0011" num="0011">
<claim-text>Verfahren nach einem der Ansprüche 9 oder 10, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das Gusseisen mit Lamellen- oder Vermikulargraphit versetzt ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0012" num="0012">
<claim-text>Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 11, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> während des Plasmaspritzens reiner Sauerstoff zugegeben wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0013" num="0013">
<claim-text>Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 12, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Geschwindigkeit der Gasströmung innerhalb der zu beschichtenden Zylinderbohrung bzw. Büchse während des Beschichtens 7 bis 12 m/s beträgt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0014" num="0014">
<claim-text>Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 13, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> für die Beschichtung ein gasverdüstes Pulver folgender chemischer Zusammensetzung eingesetzt wird:
<claim-text>C = 0,4 bis 1,5 Gewichts-%</claim-text>
<claim-text>Cr = 0,2 bis 2,5 Gewichts-%</claim-text>
<claim-text>Mn = 0,2 bis 3 Gewichts-%</claim-text>
<claim-text>Fe = Differenz auf 100 Gewichts-%</claim-text><!-- EPO <DP n="6"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0015" num="0015">
<claim-text>Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 13, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> für die Beschichtung ein gasverdüstes Pulver folgender chemischer Zusammensetzung eingesetzt wird:
<claim-text>C = 0,1 bis 0,8 Gewichts-%</claim-text>
<claim-text>Cr = 11 bis 18 Gewichts-%</claim-text>
<claim-text>Mn = 0,1 bis 1,5 Gewichts-%</claim-text>
<claim-text>Mo = 0,1 bis 5 Gewichts-%</claim-text>
<claim-text>Fe = Differenz auf 100 Gewichts-%</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0016" num="0016">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 14 oder 15, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das Pulver zusätzlich enthält:
<claim-text>S = 0,01 bis 0,2 Gewichts-%</claim-text>
<claim-text>P = 0,01 bis 0,1 Gewichts-%</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0017" num="0017">
<claim-text>Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 16, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das Volumen von FeO und Fe<sub>3</sub>O<sub>4</sub> durch Auswahl der Partikeigrössenverteilung beeinflusst wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0018" num="0018">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 17, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Partikelgrösse des Pulvers im Bereich von 5 bis 25µm liegt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0019" num="0019">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 17, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Partikelgrösse des Pulvers im Bereich von 10 bis 45µm liegt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0020" num="0020">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 17, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Partikelgrösse des Pulvers im Bereich von 15 bis 60µm liegt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0021" num="0021">
<claim-text>Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 14 bis 20, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> ein durch Gasverdüsung mit Argon oder Stickstoff erhaltenes Pulver eingesetzt wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0022" num="0022">
<claim-text>Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 14 bis 21, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> ein durch Zugabe einer tribologischen Oxydkeramik modifiziertes Pulver eingesetzt wird.<!-- EPO <DP n="7"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0023" num="0023">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 22, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> eine Oxydkeramik, welche aus TiO<sub>2</sub> oder aus Al<sub>2</sub>O<sub>3</sub>TiO<sub>2</sub>- und /oder Al<sub>2</sub>O<sub>3</sub>ZrO<sub>2</sub>- Legierungssystemen besteht, eingesetzt wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0024" num="0024">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 22 oder 23, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Anteil an Oxydkeramik im eingesetzten Pulver 5 bis 50 Gewichts-% beträgt.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="8"> -->
<claims id="claims02" lang="en">
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>A layer for cylinder running surfaces of engine blocks, said layer containing iron and applied by plasma spraying of a coating powder, <b>characterised in that</b> the particle size distribution of the powder is in the range from 5 to 25 µm; or <b>in that</b> the particle size distribution of the powder is in the range from 10 to 45 µm; or <b>in that</b> the particle size distribution of the powder is in the range from 15 to 60 µm; and <b>in that</b> the content of bound oxygen amounts to 1 to 4 weight percent and the bound oxygen forms FeO crystals and Fe<sub>3</sub>O<sub>4</sub> crystals with iron.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>A layer in accordance with claim 1, <b>characterised in that t</b>he content of Fe<sub>2</sub>O<sub>3</sub> amounts to less than 0.2 weight percent.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>A layer in accordance with claim 1 or claim 2, <b>characterised in that</b> the substrate for the layer to be applied is the engine block itself consisting of an aluminium alloy or of a magnesium alloy or of cast iron.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>A layer in accordance with claim 1 or claim 2, <b>characterised in that</b> the substrate for the layer to be applied is a sleeve of cast iron inserted into an engine block of an aluminium alloy or of a magnesium alloy.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>A layer in accordance with claim 3 or claim 4, <b>characterised in that</b> the cast iron contains lamellar graphite or vermicular graphite.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>A method for the manufacture of a layer containing iron and applied by plasma spraying for cylinder running surfaces of engine blocks,<!-- EPO <DP n="9"> --> wherein the content of bound oxygen amounts to 1 to 4 weight percent and the bound oxygen forms FeO crystals and Fe<sub>3</sub>O<sub>4</sub> crystals with iron, <b>characterised in that</b> the coating material is supplied in powder form and a gas volume from 200 to 1000 NLPM is added during the plasma spraying process.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>A method for the manufacture of a layer containing iron and applied by plasma spraying for cylinder running surfaces of engine blocks, wherein the content of bound oxygen amounts to 1 to 4 weight percent and the bound oxygen forms FeO crystals and Fe<sub>3</sub>O<sub>4</sub> crystals with iron, <b>characterised in that</b> the coating material is supplied in powder form and a gas volume with 40 to 200 NLPM oxygen is added during the plasma spraying process.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="0008">
<claim-text>A method in accordance with claim 6 or claim 7, <b>characterised in that</b> the content of Fe<sub>2</sub>O<sub>3</sub> amounts to less than 0.2 weight percent.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0009" num="0009">
<claim-text>A method in accordance with any one of the claims 6 to 8, <b>characterised in that</b> the substrate for the layer to be applied is the engine block itself consisting of an aluminium alloy or of a magnesium alloy or of cast iron.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0010" num="0010">
<claim-text>A method in accordance with any one of the claims 6 to 8, <b>characterised in that</b> the substrate for the layer to be applied is a sleeve of cast iron inserted into an engine block of an aluminium alloy or of a magnesium alloy.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0011" num="0011">
<claim-text>A method in accordance with one of the claims 9 or 10, <b>characterised in that</b> the cast iron contains lamellar graphite or vermicular graphite<!-- EPO <DP n="10"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0012" num="0012">
<claim-text>A method in accordance with any one of the claims 7 to 11, <b>characterised in that</b> pure oxygen is added during the plasma spraying.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0013" num="0013">
<claim-text>A method in accordance with any one of claims 6 to 12, <b>characterised in that</b> the speed of the gas flow inside the cylinder bore or the sleeve to be coated amounts to 7 to 12 m/s during coating.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0014" num="0014">
<claim-text>A method in accordance with any one of claims 6 to 13, <b>characterised in that</b> a gas-atomised powder of the following chemical composition is used for the coating:
<claim-text>C = 0.4 to 1.5 weight percent</claim-text>
<claim-text>Cr = 0.2 to 2.5 weight percent</claim-text>
<claim-text>Mn = 0.2 to 3 weight percent</claim-text>
<claim-text>Fe = difference to 100 weight percent</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0015" num="0015">
<claim-text>A method in accordance with any one of claims 6 to 13, <b>characterised in that</b> a gas-atomised powder of the following chemical composition is used for the coating:
<claim-text>C = 0.1 to 0.8 weight percent</claim-text>
<claim-text>Cr = 11 to 18 weight percent</claim-text>
<claim-text>Mn = 0.1 to 1.5 weight percent</claim-text>
<claim-text>Mo = 0.1 to 5 weight percent</claim-text>
<claim-text>Fe = difference to 100 weight percent</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0016" num="0016">
<claim-text>A method in accordance with claim 14 or claim 15, <b>characterised in that</b> the powder additionally contains:
<claim-text>S = 0.01 to 0.2 weight percent</claim-text>
<claim-text>P = 0.01 to 0.1 weight percent.</claim-text><!-- EPO <DP n="11"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0017" num="0017">
<claim-text>A method in accordance with any one of claims 6 to 16, <b>characterised in that</b> the volume of FeO and Fe<sub>3</sub>O<sub>4</sub> is influenced by selecting the particle size distribution.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0018" num="0018">
<claim-text>A method in accordance with claim 17, <b>characterised in that</b> the particle size of the powder lies in the range from 5 to 25 µm.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0019" num="0019">
<claim-text>A method in accordance with claim 17, <b>characterised in that</b> the particle size of the powder lies in the range from 10 to 45 µm.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0020" num="0020">
<claim-text>A method in accordance with claim 17, <b>characterised in that</b> the particle size of the powder lies in the range from 15 to 60 µm.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0021" num="0021">
<claim-text>A method in accordance with one or more of claims 14 to 20, <b>characterised in that</b> a powder is used which has been obtained by gas atomisation using argon or nitrogen.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0022" num="0022">
<claim-text>A method in accordance with one or more of claims 14 to 21, <b>characterised in that</b> a powder is used which has been modified by addition of a tribological oxide ceramic.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0023" num="0023">
<claim-text>A method in accordance with claim 22, <b>characterised in that</b> an oxide ceramic is used which consists of TiO<sub>2</sub> or of alloy systems of Al<sub>2</sub>O<sub>3</sub>TiO<sub>2</sub> and/or Al<sub>2</sub>O<sub>3</sub>ZrO<sub>2</sub>.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0024" num="0024">
<claim-text>A method in accordance with claim 22 or claim 23, <b>characterised in that</b> the portion of oxide ceramic in the powder used amounts to 5 to 50 weight percent.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="12"> -->
<claims id="claims03" lang="fr">
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Couche contenant du fer appliquée par projection au plasma d'une poudre d'enduction pour des alésages de cylindres de blocs-moteurs, <b>caractérisée en ce que</b> la répartition de grandeur des particules de la poudre se situe dans la plage de 5 à 25 µm, ou bien que la répartition de grandeur des particules de la poudre se situe dans la plage de 10 à 45 µm, ou bien que la répartition de grandeur des particules de la poudre se situe dans la plage de 15 à 60 µm, et <b>en ce que</b> la teneur en oxygène lié est de 1 à 4% en poids et l'oxygène lié forme avec le fer des cristaux de FeO et de Fe<sub>3</sub>O<sub>4</sub>.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Couche selon la revendication 1, <b>caractérisée en ce que</b> la teneur en Fe<sub>2</sub>O<sub>3</sub> est de moins de 0,2% en poids.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Couche selon la revendication 1 ou 2, <b>caractérisée en ce que</b> le substrat pour la couche à appliquer est le bloc-moteur lui-même se composant d'un alliage d'aluminium ou de magnésium ou de fonte.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Couche selon la revendication 1 ou 2, <b>caractérisée en ce que</b> le substrat pour la couche à appliquer est une fourrure en fonte introduite dans un bloc-moteur en un alliage d'aluminium ou de magnésium.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Couche selon la revendication 3 ou 4, <b>caractérisée en ce que</b> la fonte est mélangée à du graphite lamellaire ou vermiculaire.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Procédé pour la production d'une couche contenant du fer appliquée par projection au plasma pour des alésages de cylindres de blocs-moteurs, où la teneur en oxygène lié est de 1 à 4% en poids et l'oxygène lié forme avec le fer des cristaux de FeO et Fe<sub>3</sub>O<sub>4</sub>, <b>caractérisé en ce que</b> le matériau d'enduction est introduit en forme de poudre et on<!-- EPO <DP n="13"> --> ajoute, pendant la projection au plasma, une quantité d'air de 200 à 1000 LNPM.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Procédé pour la production d'une couche contenant du fer appliquée par projection au plasma pour des alésages de cylindres de blocs-moteurs, où la teneur en oxygène lié est de 1 à 4% en poids, et l'oxygène lié forme avec le fer des cristaux de FeO et de Fe<sub>3</sub>O<sub>4</sub>, <b>caractérisé en ce que</b> le matériau d'enduction est fourni sous forme de poudre et on ajoute, pendant la projection au plasma, une quantité de gaz avec 40 à 200 LNPM d'oxygène.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="0008">
<claim-text>Procédé selon la revendication 6 ou 7, <b>caractérisé en ce que</b> la teneur en Fe<sub>2</sub>O<sub>4</sub> est inférieure à 0,2% en poids.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0009" num="0009">
<claim-text>Procédé selon l'une des revendications 6 à 8, <b>caractérisé en ce que</b> le substrat pour la couche à appliquer est le bloc-moteur lui-même se composant d'un alliage d'aluminium ou de magnésium ou de fonte.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0010" num="0010">
<claim-text>Procédé selon l'une des revendications 6 à 8, <b>caractérisé en ce que</b> le substrat pour la couche à appliquer est une fourrure en fonte introduite dans un bloc-moteur en un alliage d'aluminium ou de magnésium.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0011" num="0011">
<claim-text>Procédé selon l'une des revendications 9 ou 10, <b>caractérisé en ce que</b> la fonte est mélangée à du graphite lamellaire ou vermiculaire.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0012" num="0012">
<claim-text>Procédé selon l'une des revendications 7 à 11, <b>caractérisé en ce que</b> pendant la projection au plasma, on ajoute de l'oxygène pur.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0013" num="0013">
<claim-text>Procédé selon l'une des revendications 6 à 12, <b>caractérisé en ce que</b> la vitesse du flux de gaz à l'intérieur de l'alésage du cylindre à enduire ou de la fourrure pendant l'enduction est de 7 à 12 m/s.<!-- EPO <DP n="14"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0014" num="0014">
<claim-text>Procédé selon l'une des revendications 6 à 13, <b>caractérisé en ce que</b> pour l'enduction, on utilise une poudre atomisée au gaz de la composition chimique vivante:
<claim-text>C = 0,4 à 1,5% en poids</claim-text>
<claim-text>Cr = 0,2 à 2,5% en poids</claim-text>
<claim-text>Mn = 0,2 à 3% en poids</claim-text>
<claim-text>Fe = différence à 100% en poids</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0015" num="0015">
<claim-text>Procédé selon l'une quelconque des revendications 6 à 13, <b>caractérisé en ce que</b> pour l'enduction, on utilise une poudre atomisée au gaz de la composition chimique suivante:
<claim-text>C = 0,1 à 0,8% en poids</claim-text>
<claim-text>Cr = 11 à 18% en poids</claim-text>
<claim-text>Mn = 0,1 à 1,5% en poids</claim-text>
<claim-text>Mo = 0,1 à 5% en poids</claim-text>
<claim-text>Fe = différence à 100% en poids</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0016" num="0016">
<claim-text>Procédé selon la revendication 14 ou 15, <b>caractérisé en ce que</b> la poudre contient de plus:
<claim-text>S = 0,01 à 0,2% en poids</claim-text>
<claim-text>F = 0,01 à 0,1% en poids</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0017" num="0017">
<claim-text>Procédé selon l'une quelconque des revendications 6 à 16, <b>caractérisé en ce</b> le volume de FeO et de Fe<sub>3</sub>O<sub>4</sub> est influencé par le choix de la granulométrie.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0018" num="0018">
<claim-text>Procédé selon la revendication 17, <b>caractérisé en ce que</b> la grandeur des particules de la poudre se trouve dans la zone de 5 à 25µm.<!-- EPO <DP n="15"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0019" num="0019">
<claim-text>Procédé selon la revendication 17, <b>caractérisé en ce que</b> la grandeur des particules de la poudre est dans la zone de 10 à 45 µm.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0020" num="0020">
<claim-text>Procédé selon la revendication 17, <b>caractérisé en ce que</b> la grandeur des particules de la poudre est dans la zone de 15 à 60 µm.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0021" num="0021">
<claim-text>Procédé selon l'une ou plusieurs des revendications 14 à 20, <b>caractérisé en ce qu'</b>on utilise une poudre obtenue par atomisation au gaz au moyen d'argon ou d'azote.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0022" num="0022">
<claim-text>Procédé selon l'une ou plusieurs des revendications 14 à 21, <b>caractérisé en ce qu'</b>on utilise une poudre modifiée par addition d'une céramique d'oxyde tribologique.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0023" num="0023">
<claim-text>Procédé selon la revendication 22, <b>caractérisé en ce qu'</b>une céramique d'oxyde, qui se compose de TiO<sub>2</sub> ou de systèmes d'alliages de Al<sub>2</sub>O<sub>3</sub>TiO<sub>2</sub> et/ou Al<sub>2</sub>O<sub>3</sub>ZrO<sub>2</sub> est utilisée.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0024" num="0024">
<claim-text>Procédé selon la revendication 22 ou 23, <b>caractérisé en ce que</b> la part de céramique d'oxyde dans la poudre utilisée est de 5 à 50% en poids.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="16"> -->
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num="1"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="163" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="17"> -->
<figure id="f0002" num="2"><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="163" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
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<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
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