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EP 1 023 952 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.05.2002 Patentblatt 2002/21 |
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Anmeldetag: 18.01.2000 |
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2-Walzen-Schrägwalzwerk und Verfahren zur Herstellung von Hohlblöcken aus hochlegierten
Stählen
Dual roll cross-rolling mill and method for rolling hollow billets of high-alloy steels
Laminoir à deux cylindres obliques et méthode de laminer des blocs creux en aciers
hautement alliés
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
26.01.1999 DE 19903974
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.08.2000 Patentblatt 2000/31 |
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Patentinhaber: SMS Demag AG |
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40237 Düsseldorf (DE) |
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Erfinder: |
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- Henze, Werner, Dipl.-Ing.
40764 Langenfeld (DE)
- Pietsch, Jürgen, Dr.-Ing.
41061 Mönchengladbach (DE)
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Vertreter: Meissner, Peter E., Dipl.-Ing. et al |
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Meissner & Meissner,
Patentanwaltsbüro,
Hohenzollerndamm 89 14199 Berlin 14199 Berlin (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
JP-A- 59 153 506 JP-A- 62 050 009
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JP-A- 60 099 407 US-A- 4 832 912
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein 2-Walzen-Schrägwalzwerk zur Herstellung von Hohlblöcken
aus hochlegierten Stählen mit Führungen für das Walzgut, die die Umformzone beim Lochen
des Hohlblockes quer zur Walzachse schließen nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1 bzw 10, sowie die Verwendung eines solchen 2-Walzen-Schrägwalzwerkes. Als nächstliegender
Stand der Technik ist die JP-A-60-099407 anzusehen.
[0002] Durch die Weiterentwicklung des Schrägwalzverfahrens und der metallurgischen Erzeugungsverfahren
ist es heute möglich, nahtlose Rohre guter Qualität aus hochlegierten ferritischen,
ferritisch-martensitischen und austenitischen Stählen durch Lochen auf dem Schrägwalzwerk
herzustellen. Diese Methode hat gegenüber dem herkömmlichen Strangpreßverfahren einige
Vorteile, vor allem durch Wegfallen des Ausbohrens der Blöcke, Erhöhung der Blockeinsatzgewichte
und Verringerung der Exzentrizität und damit der Wanddickentoleranz. Besonders geeignet
ist für das Lochen hochlegierter Stähle das Kegelschrägwalzwerk mit Führungsschuhen
zum Schließen der Umformzone quer zur Walzachse, wie sie schon von R.C. Stiefel eingeführt
wurden. Damit sind höhere Streckung und die Herstellung relativ dünnwandiger Hohlblöcke
möglich, was mit einem 3-Walzen-Schrägwalzwerk oder mit einem 2-Walzen-Schrägwalzwerk
mit Führungsscheiben nicht in dem gleichen Maße möglich ist.
[0003] Allerdings neigen hochlegierte Stähle sehr stark zur Adhäsion, d.h. zum Aufschweißen
bzw. zum Ansetzen von Blockmaterial auf der Arbeitsfläche der Führungen. Das auf der
Arbeitsfläche der Führungen festklebende Material (pick ups) führt zu mechanischen
Beschädigungen in Form von tiefen scharfkantigen wendelförmig verlaufenden Riefen
auf der Außenoberfläche der gelochten Hohlblöcke, die durch Schleifen, Schälen oder
Abdrehen beseitigt werden müssen, was mit hohen Materialverlusten und zusätzlichem
Arbeitsaufwand verbunden ist.
[0004] Durch gezieltes Aufbringen eines Schmier- und Trennmittels auf die Führungen ist
es möglich, das Entstehen der Materialansetzungen zu vermeiden bzw. hinauszuzögern.
Allerdings kann dabei Schmiermittel ungewollt auf die Arbeitswalzen übertragen werden,
so daß es zu einem Rutschen (Schlupf) zwischen Walzen und Walzgut kommt, was bis zum
Abbruch des Lochvorganges führen kann.
[0005] Nach einer Literaturveröffentlichung soll der Schlupf durch Zuführen einer Si-Karbid
enthaltenden Flüssigkeit vermieden werden können, jedoch wird dadurch wieder eine
zusätzliche Vorrichtung und ein zusätzliches Medium erforderlich.
[0006] Eigene Versuche mit Führungsschuhen aus Grauguß GGG und GGL zeigten eine gewisse
Eignung gegen Adhäsion, aber ihr Reibungs- und Verschleißverhalten war für den Produktionsbetrieb
unbefriedigend.
[0007] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist darin zu sehen, einen wirkungsvollen und
preisgünstigen Weg zu finden, um die schädlichen Adhäsionen auf den Arbeitsflächen
der Führungswerkzeuge zu vermeiden.
[0008] Deshalb wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, das 2-Walzen-Schrägwalzwerk nach Anspruch
1 bzw. Anspruch 10 zu gestalten. Praktisch wird die Arbeitsfläche der Führungswerkzeuge
mit einem Material beschichtet, das keine Adhäsion mit dem Rohrmaterial bzw. Walzgutwerkstoff
eingeht und auf Grund seiner besonderen Eigenschaften einen selbstschmierenden Effekt
aufweist.
[0009] Eine ähnliche Lösung wird zwar in der DE-PS 31 14 177 C2 für einen anderen Zweck
vorgeschlagen, wobei aber hochwarmfeste Hartstoffschichten auf einem Grundkörper erzeugt
werden, die das Problem der Vermeidung der Adhäsion von hochlegiertem Stahl mit den
Führungswerkzeugen nicht lösen können.
[0010] Der Gedanke der vorliegenden Erfindung läßt sich gleichermaßen erfolgreich bei Führungswerkzeugen
in Form von Schuhen, Scheiben oder Rollen einsetzen
[0011] Es reicht aus, wenn die Arbeitsfläche eine Dicke zwischen 0,1 und 10 mm aufweist.
Es sollte aber die Dicke der Arbeitsfläche so gewählt werden, daß die Beträge der
Wärmedehnung des Arbeitsteils und des Grundkörpers an der Kontaktfläche bei Arbeitstemperatur
nahezu gleich sind, damit es nicht zu Wärmespannungen und Ablösungen der Arbeitsfläche
kommt.
[0012] Die Verbindung zwischen dem Grundkörper und dem Werkstoff der Arbeitsfläche kann
formschlüssig erfolgen oder durch definiertes Aufrauhen der Kontaktflächen zwischen
der Arbeitsfläche und dem Grundkörper. Es ist auch denkbar, die Arbeitsfläche durch
Fügen oder thermisches Spritzen (Flamm- Plasma-Spritzen) herzustellen bzw. auf den
Grundkörper aufzubringen. Noch eine andere Lösung besteht darin, den Arbeitsteil durch
heißisostatisches Pressen oder kaltisostatisches Pressen und Sintern auf pulvermetallurgischem
Wege herzustellen.
[0013] Es ist günstig, wenn der Trägerwerkstoff des Grundkörpers ein höherfester Stahl oder
eine Eisen-, Nickel- oder Kobaltbasislegierung ist oder gemäß Anspruch 10 auch komplett
aus dem Werkstoff des Arbeitsteils besteht. In letzterem Fall besteht das gesamte
Führungswerkzeug monolithisch aus Mo oder der Mo-Basislegierung.
[0014] Das Verfahren zur Herstellung von Hohlblöcken aus hochlegierten Stählen mit den erfindungsgemäßen
Führungswerkzeugen wird in Anspruch 11 definiert.
[0015] Um Wärmespannungen zu vermeiden sollte das Führungswerkzeug vor und nach dem Lochungsvorgang
sowie während des Lochens durch geeignete Maßnahmen wie Druckluftdüsen oder mechanische
Abdeckungen vor dem Kontakt mit Kühlwasser geschützt werden. Denkbar ist es auch,
daß die Kühlung und der Schutz der Führungswerkzeuge vor Wasserkontakt durch Aufblasen
eines inerten Gases, z.B. Stickstoff, erfolgt.
[0016] Nach dem Lochungsvorgang sollte die Walzenkühlung, ggf. automatisch bis zum Beginn
des nächsten Lochungsvorgangs unterbrochen werden.
[0017] Aus wirtschaftlicher und ökologischer Sicht ist es sinnvoll, wenn verschlissene Arbeitsflächen
nach spanender Abtragung regeneriert werden und der Werkstoff der Arbeitsfläche durch
mechanisches oder thermisches Trennen oder durch Einschmelzen des Grundkörperwerkstoffes
zurückgewonnen wird.
1. 2-Walzen-Schrägwalzwerk zur Herstellung von Hohlblöcken aus hochlegierten Stählen
mit Führungswerkzeugen für das Walzgut, die die Umformzone beim Lochen des Hohlblockes
quer zur Walzachse schließen,
wobei die Führungswerkzeuge jeweils aus einem aus einem Trägerwerkstoff bestehenden
Grundkörper und einem die Arbeitsfläche bildenden Werkstoff mit gegenüber hochlegierten
Stählen antiadhäsiven Eigenschaften und hoher Warmfestigkeit zusammengesetzt sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Werkstoff der Arbeitsfläche Molybdän oder eine Molybdänbasislegierung ist
und dass die Dicke der Arbeitsfläche so gewählt wird, dass die Beträge der Wärmedehnung des
Arbeitsteils und des Grundkörpers an der Kontaktfläche bei Arbeitstemperatur nahezu
gleich sind.
2. 2-Walzen-Schrägwalzwerk nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Führungswerkzeuge Schuhe, Scheiben oder Rollen sind.
3. 2-Walzen-Schrägwalzwerk nach Anspruch 1 bis 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Dicke der Arbeitsfläche 0,1 bis 10 mm beträgt.
4. 2-Walzen-Schrägwalzwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die drehfeste Verbindung zwischen Grundkörper und Arbeitsfläche formschlüssig erfolgt.
5. 2-Walzen-Schrägwalzwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die drehfeste Verbindung zwischen Grundkörper und Arbeitsfläche durch definiertes
Aufrauhen der Kontaktflächen zwischen Arbeitsfläche und Grundkörpers gewährleistet
wird.
6. 2-Walzen-Schrägwalzwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Arbeitsteil durch heißisostatisches Pressen oder kaltisostatisches Pressen und
Sintern auf pulvermetallurgischem Wege hergestellt wird
7. 2-Walzen-Schrägwalzwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Arbeitsfläche durch Fügen oder thermisches Spritzen (Flamm-, Plasma-Spritzen)
hergestellt bzw. auf den Grundkörper aufgebracht wird.
8. 2-Walzen-Schrägwalzwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Werkstoff des Grundkörpers ein höherfester Stahl oder eine Eisen-, Nickel- oder
Kobaltbasislegierung ist.
9. 2-Walzen-Schrägwalzwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Werkstoff des Grundkörpers der Werkstoff des Arbeitsteils ist.
10. 2-Walzen-Schrägwalzwerk zur Herstellung von Hohlblöcken aus hochlegierten Stählen
mit Führungswerkzeugen für das Walzgut, die die Umformzone beim Lochen des Hohlblockes
quer zur Walzachse schließen,
dadurch gekennzeichnet,
dass das gesamte Führungswerkzeug monolithisch aus Mo oder der Mo-Basislegierung besteht.
11. Verfahren zur Herstellung von Hohlblöcken aus hochlegierten Stählen mit Führungswerkzeugen
für das Walzgut, die die Umformzone beim Lochen des Hohlblockes quer zur Walzachse
schließen unter Verwendung eines 2-Walzen-Schrägwalzwerkes nach einem der Ansprüche
1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Arbeitsfläche oder das gesamte Führungswerkzeug vor dem Walzen auf eine Temperatur
oberhalb Raumtemperatur gebracht wird.
12. Verfahren zur Herstellung von Hohlblöcken nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, dass die Führungswerkzeuge vor und nach dem Lochungsvorgang sowie während des Lochens
durch geeignete Maßnahmen wie Druckluftdüsen oder mechanische Abdeckungen vor dem
Kontakt mit Kühlwasser geschützt werden.
13. Verfahren zur Herstellung von Hohlblöcken nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kühlung und der Schutz der Führungswerkzeuge vor Wasserkontakt durch Aufblasen
eines inerten Gases, z.B. Stickstoff, erfolgt.
14. Verfahren zur Herstellung von Hohlblöcken nach einem der Ansprüche 11 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass nach dem Lochungsvorgang die Walzenkühlung, ggf automatisch, bis zum Beginn des nächsten
Lochungsvorgangs unterbrochen wird.
1. Dual roll cross-rolling mill for rolling hollow billets of high-alloy steels with
guide tools for the rolled material, which close the forming zone transversely with
respect to the rolling axis as the hollow billet is pierced, wherein the guide tools
are each composed from a base body comprising a carrier material, and from a material
forming the working face with anti-adhesive properties with respect to high-alloy
steels and high temperature strength,
characterised in that
the working face material is molybdenum or a molybdenum-based alloy
and in that the working face thickness is selected such that the magnitudes of thermal expansion
of the working part and of the base body at the contact face are virtually identical
at working temperature.
2. Dual roll cross-rolling mill according to claim 1,
characterised in that
the guide tools are shoes, discs or rollers.
3. Dual roll cross-rolling mill according to claims 1 to 2,
characterised in that
the working face thickness measures from 0.1 to 10 mm.
4. Dual roll cross-rolling mill according to one of claims 1 to 3,
characterised in that
the non-twistable connection between base body and working face is effected as a form
fit.
5. Dual roll cross-rolling mill according to one of claims 1 to 4,
characterised in that
the non-twistable connection between base body and working face is ensured by a specific
roughening of the contact faces between the working face and the base body.
6. Dual roll cross-rolling mill according to one of claims 1 to 5,
characterised in that
the working part is produced by hot isostatic compression or cold isostatic compression
and powder-metallurgical sintering.
7. Dual roll cross-rolling mill according to one of claims 1 to 6,
characterised in that
the working face is produced or respectively applied to the base body by jointing
or thermal spraying (flame spraying, plasma spraying).
8. Dual roll cross-rolling mill according to one of claims 1 to 6,
characterised in that
the material of the base body is a higher-strength steel or an iron-, nickel- or cobalt-based
alloy.
9. Dual roll cross-rolling mill according to one of claims 1 to 6,
characterised in that
the material of the base body is the material of the working part.
10. Dual roll cross-rolling mill for rolling hollow billets of high-alloy steels with
guide tools for the rolled material, which close the forming zone transversely with
respect to the rolling axis as the hollow billet is pierced,
characterised in that
the entire guide tool consists monolithically of Mo or the Mo-based alloy.
11. Method for rolling hollow billets of high-alloy steels with guide tools for the rolled
material, which close the forming zone transversely with respect to the rolling axis
as the hollow billet is pierced, by means of a dual roll cross-rolling mill according
to one of claims 1 to 10,
characterised in that
the working face or the entire guide tool is brought to a temperature above ambient
temperature before rolling.
12. Method for rolling hollow billets according to claim 11,
characterised in that
before and after the piercing operation as well as during the piercing, the guide
tools are protected from contact with cooling water by suitable measures such as compressed-air
nozzles or mechanical coverings.
13. Method for rolling hollow billets according to claim 12,
characterised in that
cooling and protection of the guide tools from contact with water is effected by blowing
on an inert gas, e.g. nitrogen.
14. Method for rolling hollow billets according to one of claims 11 to 13,
characterised in that
after the piercing operation the roll cooling is interrupted, if necessary automatically,
until the start of the next piercing operation.
1. Laminoir à deux cylindres obliques pour fabriquer des blocs creux en aciers fortement
alliés, comportant des outils de guidage pour la matière laminée, qui ferment la zone
de déformation lors du perçage du bloc creux transversalement à l'axe de laminage,
les outils de guidage étant constitués, à chaque fois, d'un corps de base formé d'une
matière de support et d'une matière formant la surface de travail ayant une résistance
thermique élevée et des propriétés anti-adhésives vis-à-vis d'aciers fortement alliés,
caractérisé en ce que la matière de la surface de travail est du molybdène ou un alliage à base de molybdène,
et en ce que l'épaisseur de la surface de travail est choisie de sorte que les valeurs de la dilatation
thermique de la partie de travail et du corps de base au niveau de la surface de contact
à la température de travail sont pratiquement identiques.
2. Laminoir à deux cylindres obliques selon la revendication 1,
caractérisé en ce que les outils de guidage sont des sabots, des plaques ou des rouleaux.
3. Laminoir à deux cylindres obliques selon les revendications 1 à 2,
caractérisé en ce que l'épaisseur de la surface de travail vaut de 0,1 à 10 mm.
4. Laminoir à deux cylindres obliques selon une des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que la liaison, rigide en torsion, entre le corps de base et la surface de travail est
effectuée par coopération de formes.
5. Laminoir à deux cylindres obliques selon une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que la liaison, rigide en torsion, entre le corps de base et la surface de travail est
garantie par une rugosité définie des surfaces de contact entre la surface de travail
et le corps de base.
6. Laminoir à deux cylindres obliques selon une des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que la partie de travail est fabriquée par pressage isostatique à chaud ou pressage isostatique
à froid et frittage de poudres métallurgiques.
7. Laminoir à deux cylindres obliques selon une des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que la surface de travail est fabriquée par jointoyage ou injection thermique (injection
de flamme, injection de plasma) ou est appliquée sur le corps de base.
8. Laminoir à deux cylindres obliques selon une des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que la matière du corps de base est un acier à haute résistance ou un alliage à base
de fer, de nickel ou de cobalt.
9. Laminoir à deux cylindres obliques selon une des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que la matière du corps de base est la matière de la partie de travail.
10. Laminoir à deux cylindres obliques pour fabriquer des blocs creux en aciers fortement
alliés, comportant des outils de guidage pour la matière laminée, qui ferment la zone
de déformation lors du perçage du bloc creux transversalement à l'axe de laminage,
caractérisé en ce que la totalité de l'outil de guidage est constitué, de façon monolithique, de Mo ou
d'un alliage à base de Mo.
11. Procédé pour fabriquer des blocs creux en aciers fortement alliés avec des outils
de guidage pour la matière laminée, qui ferment la zone de déformation lors du perçage
du bloc creux transversalement à l'axe de laminage, en utilisant un laminoir à deux
cylindres obliques selon une des revendications 1 à 10,
caractérisé en ce que la surface de travail ou la totalité de l'outil de guidage, avant le laminage, est
amenée à une température au-dessus de la température ambiante.
12. Procédé pour fabriquer des blocs creux selon la revendication 11,
caractérisé en ce que les outils de guidage, avant et après le processus de perçage ainsi que pendant le
perçage, sont protégés du contact avec de l'eau de refroidissement par des mesures
appropriées comme des buses d'air sous pression ou des recouvrements mécaniques.
13. Procédé pour fabriquer des blocs creux selon la revendication 12,
caractérisé en ce que le refroidissement et la protection des outils de guidage du contact de l'eau sont
effectués par soufflage d'un gaz inerte, par exemple de l'azote.
14. Procédé pour fabriquer des blocs creux selon une des revendications 11 à 13,
caractérisé en ce que, après le processus de perçage, le refroidissement des cylindres est interrompu,
le cas échéant de façon automatique, jusqu'au début du processus de perçage suivant.