[0001] Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum form- und kraftschlüssigen Verbinden einer
Kühlkanäle aufweisenden Kokillenplatte und einem Wasserkasten mittels Dehnschrauben.
[0002] Eine Stranggießkokille zum Gießen insbesondere von Dünnbrammen, vorzugsweise aus
Stahl, besteht aus den eigentlichen gekühlten Kokillenplatten und zugeordnetem Wasserkasten,
die miteinander mediendicht verbunden sind. Die Kokillenplatten ― vorzugsweise bestehend
aus Kupfer für das Stranggießen von Brammen, Dünnbrammen, Vorblöcken oder Profilen
― werden auf ihrer Rückseite mit Wasser gekühlt und sind zu diesem Zweck auf den Wasserkasten
aus Stahl aufgeschraubt.
[0003] Bei dieser Anordnung wird Wasser, z. B. bei Dünnbrammenkokillen, durch Kanäle einer
Breite von 5 - 30 mm von der Unterkante der Kokille in Richtung Gießspiegel vertikal
zur Oberkante der Kokille geleitet. Das Wasser wird mit einem Druck zwischen 5 und
15 bar bei Strömungsgeschwindigkeiten zwischen 5 und 15 m/s durch die Wasserführungskanäle
geleitet, um einen Wärmestrom von bis zu 4 MW/m
2 an der Phasengrenze Cu-Platte/-Wasser ohne Störung des Wärmeübergangs durch Dampfblasenbildung
abtransportieren zu können.
[0004] Diese Wasserführungskanäle werden beim Stand der Technik üblicherweise in die Kupferplatte
auf der dem Wasserkasten zugewandten Seite eingearbeitet. Danach werden die Kokillenplatten
mittels vorgespannter Dehnschrauben am Wasserkasten befestigt. Zwischen Kokillenplatte
und Wasserkasten kann sich zusätzlich eine sogenannte Adapterplatte befinden. Die
Dehnschrauben sind bei dieser Anordnung so ausgelegt, daß sie die Betriebsbelastung
aus Wasserdruck und thermischem Moment aufnehmen, und die Querbewegungen der Kokillenplatte
in Gießrichtung sowie in Kokillenbreitenrichtung infolge thermischer Dehnung nicht
behindern. Je nach Höhe der Beanspruchung und der Kokillengröße werden bis zu 200
Dehnschrauben verwendet, wobei der Abstand zwischen den einzelnen Schrauben zwischen
90 und 200 mm beträgt.
[0005] Beim Stand der Technik ist es üblich, Dehnschrauben unmittelbar mit den Kokillenplatten
zu verschrauben. Dazu werden in die Kokillenplatte Sacklöcher mit Gewinde eingebracht,
deren Gewindeabmessungen zwischen M16 und M30 betragen. Um die Tragfähigkeit des Gewindes
im Kupfer zu erhöhen, können Gewindeeinsätze verwendet werden.
[0006] Die unveröffentlichte Patentanmeldung 198 26 522 offenbart eine Kokillenwand einer
Stranggießkokille, die aus einer Kokilleninnenplatte und einem mit der Kokilleninnenplatte
über Schraubverbindungen verbundenen Wasserkasten besteht, wobei die Kokilleninnenplatte
auf ihrer dem Wasserkasten zugewandten Seite Stege mit dazwischen verlaufenden Nuten
aufweist, in denen Füllstücke angeordnet sind. Dabei wird vorgeschlagen, daß die Füllstücke
mindestens ein Spreizelement zur reibschlüssigen Verbindung der Füllstücke mit der
Kokilleninnenplatte aufweisen, und daß die Schraubverbindungen zwischen den Füllstücken
und dem Wasserkasten angeordnet sind.
[0007] Die noch nicht veröffentlichte Patentanmeldung 198 42 674.7 offenbart eine Kokillenwand
einer Stranggießkokille, die aus einer Kokilleninnenplatte und einem mit der Kokilleninnenplatte
über Schraubverbindungen verbundenen Wasserkasten besteht, wobei die Kokilleninnenplatte
auf ihrer dem Wasserkasten zugewandten Seite Stege mit dazwischen verlaufenden Nuten
aufweist, in denen Füllstücke angeordnet sind.
Die Nuten weisen Hinterschneidungen mit einer Hinterschneidungsdicke (b) auf. Die
Füllstücke weisen Verbindungselemente mit einer Verbindungselementdicke (c) auf Die
Füllstücke greifen lösbar in die Hinterschneidungen ein, und die Schraubverbindungen
sind zwischen Füllstücken und dem Wasserkasten angeordnet.
[0008] Wenn die Dehnschrauben direkt mit den Kokillenplatten verschraubt werden, muß die
Gewindetiefe zur Gewährleistung der vollen Tragfähigkeit des Gewindes im Kupfer in
Abhängigkeit vom Gewindedurchmesser D entsprechend groß gewählt werden, das bedeutet,
daß die Gewindetiefe zumindest 1 bis 1,5 x D beträgt. Besonders bei dünnen Kokillenplatten,
beispielsweise bei einer Kokillenplatte gleicher Dicke, kann diese Bedingung nicht
eingehalten werden, wodurch die Tragfähigkeit des Gewindes im Kupfer reduziert ist.
[0009] Weil die Kühlkanäle der thermisch hoch belasteten Kokillenplatten in die Kupferplatten
durch Fräsen oder Bohren eingebracht sind, muß die Stegbreite zwischen den Kanälen
mit Rücksicht auf die Gewindedimension vergrößert werden, was zur Folge hat, daß die
Kühlung nicht gleichmäßig über die Kokillenbreite erfolgen kann. Dies hat eine ungleichmäßige
Temperaturverteilung auf der Kokillenoberfläche zur Folge.
[0010] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Anordnung zum form- und kraftschlüssigen
Verbinden einer Kühlkanäle aufweisenden Kokillenplatte mit der Adapterplatte eines
Wasserkastens mittels Dehnschrauben anzugeben, welche die vorgenannten Nachteile und
Schwierigkeiten vermeidet und insbesondere eine gleichmäßige Temperaturverteilung
auf der Kokillenoberfläche gewährleistet.
[0011] Zur Lösung der Aufgabe wird bei einer Anordnung der im Oberbegriff von Anspruch 1
genannten Art mit der Erfindung vorgeschlagen, daß C-förmige Befestigungsschienen
einerseits mit einem ihrer Stege an der Kokillenplatte befestigt sind und andererseits
C-förmige Halteschienen 4 mit einem ihrer Stege, über eine Adapterplatte mit dem Wasserkasten
verbindbar sind und daß deren andere Stege derart formschlüssig aneinanderliegen,
daß Quer- und Längsbewegungen der Kokillenplatte infolge thermischer Dehnung überwiegend
bis ausschließlich zwischen den Stegen der Befestigungsschienen erfolgt. Die Querbewegung
bzw. die Längsbewegung der Kokillenplatte erfolgt also zwischen den Flächen der Stege
der Verbindungsschienen, wobei die Dehnschrauben ihre Position behalten.
[0012] In Ausgestaltung der Anordnung zur Verbindung von Kokillenplatte und Adapterplatte
ist vorgesehen, daß an der Kokillenplatte in zur Gießfichtung und den Kühlkanälen
parallele Ausrichtung C-förmig profilierte, mit einem seitlichen Schlitz versehene
Befestigungsschienen mit Befestigungsschrauben angebracht sind, in deren Schlitze
gegengleich C-förmig profilierte und die Dehnschrauben in Gewindebohrungen aufnehmende
Halteschienen mit Stegen formschlüssig eingreifbar angeordnet sind.
[0013] Eine Ausgestaltung der Anordnung nach der Erfindung sieht vor, daß die Befestigungsschrauben
im Vergleich zu den Dehnschrauben einen wesentlich kleineren Gewindedurchmesser aufweisen
und in wesentlich geringeren Abständen angeordnet sind.
[0014] Infolge der erfindungsgemäßen Anordnung ineinander greifbarer Schienen, wobei an
der Kokillenplatte eine Befestigungsschiene mit Befestigungsschrauben wesentlich kleineren
Durchmessers im Vergleich zu den Dehnschrauben angebracht ist, wird der Abstand zwischen
den benachbarten Kühlkanälen nur unwesentlich vergrößert, wodurch eine gleichmäßige
Temperaturverteilung auf der Kokillenoberfläche gewährleistet wird, was sich positiv
auf die Qualität der gegossenen Produkte auswirkt.
[0015] Wegen des vergleichsweise geringen Durchmessers der Befestigungsschrauben kann deren
Einschraubtiefe im Verhältnis zum Gewindedurchmesser mindestens mit dem Faktor 1,5
ausgebildet sein. Dadurch kann die volle Tragfähigkeit dieser Befestigungsschrauben
zur Befestigung der Befestigungsschienen genutzt werden.
[0016] Um thermisch bedingte Unterschiede der Dehnungen zwischen Kokillenplatte und Befestigungsschienen
zu erleichtern, sind zwischen diesen Beilagscheiben oder ― platten eingelegt.
[0017] Eine Ausgestaltung sieht vor, daß der der Kokillenplatte zugewandte Steg der Befestigungsschiene
Bohrungen zum Hindurchstecken der Befestigungsschrauben aufweist, welchen im gegenüberliegenden
Steg koaxial angeordnete Ausnehmungen größeren Durchmesser zum Hindurchstecken der
Schraubenköpfe zugeordnet sind.
[0018] In weiterbildender Anordnung sind im äußeren Steg des C-förmigen Profils der Halteschiene,
die der Adapterplatten zugewandt ist, Gewindebohrungen für die Dehnschrauben angeordnet,
wobei nach Maßgabe Ihres vergleichsweise großen Gewindedurchmessers für eine erforderliche
Gewindetiefe die Dicke des Steges wenigstens dem Gewindedurchmesser entspricht.
[0019] Weitere Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Anordnung sind entsprechend den Unteransprüchen
vorgesehen. Es zeigen:
- Figur 1a
- Eine Ansicht der Halteschiene aus Blickrichtung A in Fig. 3;
- Figur 1b
- Eine Ansicht der Halteschiene aus Blickrichtung B in Fig. 3;
- Figur 1c
- Eine Ansicht der Halteschiene aus Blickrichtung C in Fig. 3;
- Figur 2a
- Eine Ansicht der Befestigungsschiene aus Blickrichtung B in Fig. 3;
- Figur 2b
- Eine Ansicht der Befestigungsschiene aus Blickrichtung A Fig. 3;
- Figur 2c
- Eine Ansicht der Befestigungsschiene aus Blickrichtung D in Fig. 3;
- Figur 3
- Kokillenplatte, Adapterplatte und Befestigungsschiene sowie Halteschiene im Schnitt
einer dazu senkrechten Schnittebene.
[0020] Die Figuren 1a, 1b, 1c zeigen die Halteschiene 4 in Ansichten aus unterschiedlichen
Richtungen A, B, C der Fig. 3 mit den Stegen 17, 18. In den Stegen 18 sind Gewindebohrungen
9 für die Dehnschrauben 10 angeordnet, während der Steg 17 Ausnehmungen 23 für hindurch
ragende Schraubenköpfe der Befestigungsschrauben 7 aufweist, wie dies deutlich aus
Figur 3 erkennbar ist.
[0021] Dagegen zeigen die Figuren 2a, 2b, 2c Ansichten der Befestigungsschiene 3 aus unterschiedlichen
Blickrichtungen B, A, D. In den Stegen 13 sind Bohrungen 14 zum Hindurchstecken der
Befestigungsschrauben 7 vorgesehen, während in den gegenüberliegenden Stegen 15 relativ
größere Ausnehmungen 16 zum Hindurchstecken der Schraubenköpfe der Befestigungsschrauben
7 ausgebildet sind. Zwischen den Stegen 13 und 15 befindet sich ein Schlitz 5. In
diesen greift formschlüssig der Steg 17 der Halteschiene 4 ein, wie dies ebenfalls
aus der Schnittdarstellung der Figur 3 erkennbar ist.
[0022] Figur 3 zeigt die Anordnung zum form- und kraftschlüssigen Verbinden einer Kühlkanäle
2 aufweisenden Kokillenplatte 1 mit einem Wasserkasten 21 mittels Dehnschrauben 10.
An der Kokillenplatte 1 ist in paralleler Ausrichtung zur Gießrichtung und den Kühlkanälen
2 eine C-förmig profilierte, mit einem seitlichen Schlitz 5 versehende Befestigungsschiene
3 mit Befestigungsschrauben 7 angebracht, in deren Schlitz 5 gegengleich C-förmig
profilierte und die Dehnschrauben 10 in Gewindebohrungen 9 aufnehmende Halteschienen
4 mit Stegen 17, 18 gemäß Darstellung in den Figuren 1a bis 1c formschlüssig eingreifbar
angeordnet sind.
[0023] Erfindungsgemäß weisen die Befestigungsschrauben 7 im Vergleich zu den Dehnschrauben
10 einen wesentlich kleineren Gewindedurchmesser (d) auf, und sind in wesentlich geringeren
Abständen angeordnet, wie dies beispielsweise aus den Figuren 1a bis 1c deutlich erkennbar
ist.
[0024] Weiterhin zeigt Figur 3, daß zwischen den Befestigungsschienen 3 und der Kokillenplatte
1 Beilagscheiben oder ―platten 12 eingelegt sind. Diese sorgen für ein problemloses
Gleiten zwischen Kokillenplatte 1 und Befestigungsschiene 3 im Falle einer geringfügigen
Wärmedehnungsdifferenz zwischen diesen Bauteilen.
[0025] Weiterhin zeigt die Zusammenschau der Figuren 2a bis 2c, daß der der Kokillenplatte
1 zugewandte Steg 13 der Befestigungsschiene 3 Bohrungen 14 zum Hindurchstecken der
Befestigungsschraube 7 aufweist, welchen im gegenüber liegenden Steg 15 koaxial angeordnete
Ausnehmungen 16 größeren Durchmessers zum Hindurchstecken der Schraubenkopfe der Schraube
7 zugeordnet sind. Die Figuren 1a bis 1 c zeigen, daß im äußeren Steg 18 des C-förmigen
Profils der Halteschiene 4 Gewindebohrungen 9 für die Dehnschrauben 10 angeordnet
sind, und daß nach Maßgabe ihres vergleichsweise großen Gewindedurchmessers (D') für
eine erforderliche Gewindetiefe die Dicke des Steges 18 wenigstens dem Gewindedurchmesser
D' entspricht.
[0026] Dabei ist vorgesehen, daß die Befestigungsschrauben 7 und die Dehnschrauben 10 in
Längsrichtung der Schienen 3, 4 mit gegenseitigem Versatz angeordnet sind.
[0027] Weiterhin ist vorgesehen, daß die Befestigungsschrauben 7 in mit Gewinde versehene
Sacklöcher 20 der Kokillenplatte 1 verschraubbar sind.
[0028] Ferner zeigt Figur 3, daß die Kühlkanäle 2 von der Außenseite her in das Material
der Kokillenplatte 1 eingebracht und ihre äußeren Öffnungen 22 durch die anlie
[0029] gende Adapterplatte 11 verschlossen sind.
[0030] Und weiterhin ist mit der Anordnung nach der Erfindung vorgesehen, daß jeweils der
innere Steg 17 der Halteschiene 4 Ausnehmungen 23 für die Köpfe der Befestigungsschrauben
7 aufweist.
Bezugszeichenliste
[0031]
- 1.
- Kokillenplatte
- 2.
- Kühlkanal
- 3.
- Befestigungsschiene
- 4.
- Halteschienen
- 5.
- Schlitz
- 7.
- Befestigungsschrauben
- 8.
- kanalförmige Ausnehmung
- 9.
- Gewindebohrung
- 10.
- Dehnschrauben
- 11.
- Adapterplatte
- 12.
- Beilagplatte
- 13.
- Steg der Befestigungsschiene
- 14.
- Bohrung
- 15.
- Steg der Befestigungsschiene
- 16.
- Ausnehmung
- 17.
- innerer Steg der Halteschiene
- 18.
- äußerer Steg der Halteschiene
- 20.
- Sackloch in Kokillenplatte
- 21.
- Wasserkasten
- 22.
- Öffnung der Kühlkanäle
- 23.
- Ausnehmung
1. Anordnung zum form- und kraftschlüssigen Verbinden einer Kühlkanäle (2) aufweisenden
Kopillenplatte (1) und einem Wasserkasten (21) mittels Dehnschrauben 10),
dadurch gekennzeichnet,
daß C-förmige Befestigungsschienen (3) einerseits mit einem ihrer Stege (13) an der
Kokillenplatte (1) befestigt sind und andererseits C-förmige Halteschienen (4) mit
einem ihrer Stege (18) über eine Adapterplatte (11) mit dem Wasserkasten (21) verbindbar
sind und daß deren andere Stege (15, 17) derart formschlüssig aneinander liegen, daß
Quer- und Längsbewegungen der Kokillenplatte infolge thermischer Drehung überwiegend
bis ausschließlich zwischen den Stegen (15, 17) der Befestigungsschienen (3, 4) erfolgt.
2. Anordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß an der Kokillenplatte (1) in zur Giessrichtung und den Kühlkanälen (2) paralleler
Ausrichtung C-förmig profilierte, mit einem seitlichen Schlitz (5) versehene Befestigungsschienen
(3) mit Befestigungsschrauben (7) angebracht sind, in deren Schlitz (5) gegengleich
C-förmig profilierte und die Dehnschrauben (10) in Gewindebohrungen (9) aufnehmende
Halteschienen (4) mit Stegen (17) formschlüssig eingreifbar sind.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2
dadurch gekennzeichnet,
daß die Befestigungsschrauben (7) im Vergleich zu den Dehnschrauben (10) einen wesentlich
kleineren Gewindedurchmesser (d) aufweisen und in wesentlich geringeren Abständen
angeordnet sind.
4. Anordnung nach Anspruch 1, 2 oder 3
dadurch gekennzeichnet,
daß die Befestigungsschienen (3) und die Halteschienen (4) in der Kokillenplatte (1)
gegenüberliegend ausgebildeten kanalförmigen Ausnehmungen (8) der Adapterplatte (11)
angeordnet sind.
5. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen den Befestigungsschienen (3) und der Kokillenplatte (1) Beilagescheiben
oder ―platten (12) eingelegt sind.
6. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der der Kokillenplatte (1) zugewandte Steg (13) der Befestigungsschiene (3) Bohrungen
(14) zum Hindurchstecken der Befestigungsschrauben (7) aufweist, welchen im gegenüberliegenden
Steg (15) koaxial angeordnete Ausnehmungen (16) größeren Durchmessers zum Hindurchstecken
der Schraubenknöpfe zugeordnet sind.
7. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß im äußeren Steg (18) des C-förmigen Profils der Halteschiene (4) Gewindebohrungen
(9) für die Dehnschraubung (10) angeordnet sind, und daß nach Maßgabe ihres vergleichsweise
großen Gewindedurchmessers (D) für eine erforderliche Gewindetiefe die Dicke des Steges
(18) wenigstens dem Gewindedurchmesser (D') entspricht.
8. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Befestigungsschrauben (7) und die Dehnschrauben (10) in Längsrichtung der
Schienen (3, 4) mit gegenseitigem Versatz angeordnet sind.
9. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Befestigungsschrauben (7) bevorzugt Zylinderschrauben mit Innensechskant sind.
10. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Befestigungsschrauben (7) in mit Gewinde versehene Sacklöcher (20) der Kokillenplatte
(1) verschraubbar sind.
11. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kühlkanäle (2) von der Außenseite her in das Material der Kokillenplatte (1)
eingebracht und ihre äußeren Öffnungen (22) durch die anliegende Adapterplatte (11)
verschlossen sind.
12. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß der innere Steg (17) der Halteschiene (4) Ausnehmungen (23) für die Köpfe der
Befestigungsschrauben (7) aufweist.