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EP 1 026 362 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.11.2005 Patentblatt 2005/44 |
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Anmeldetag: 18.01.2000 |
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Abdeckung für Licht- und/oder Lüftungsschächte sowie Profilstab hierfür
Covering for a light- or ventilation shaft and profiled member therefor
Système de couverture pour soupirail ou canal de ventilation et son membre profilé
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE LI LU |
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Priorität: |
01.02.1999 DE 19903836
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.08.2000 Patentblatt 2000/32 |
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Patentinhaber: Lämmermann, Gerd |
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90453 Nürnberg (DE) |
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Erfinder: |
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- Lämmermann, Gerd
90453 Nürnberg (DE)
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| (74) |
Vertreter: Blaumeier, Jörg |
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LINDNER BLAUMEIER & KOLLEGEN
Patent- und Rechtsanwälte
Dr. Kurt-Schumacher-Strasse 23 90402 Nürnberg 90402 Nürnberg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
AU-A- 3 531 771 DE-U- 9 311 148 US-A- 2 499 943 US-A- 2 709 489
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DE-A- 1 957 248 DE-U- 29 621 112 US-A- 2 624 428 US-A- 3 379 237
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Abdeckung für Licht- und/oder Lüftungsschächte, umfassend
einen aus mehreren Profilstäben bestehenden Rahmen mit einem darin gehalterten Gewebe,
insbesondere einem Metallgewebe, wobei die Profilstäbe einen zum Rahmeninneren offenen
Halteabschnitt aufweisen.
[0002] Es ist bekannt, Licht- und/oder Lüftungsschächte, die beispielsweise zu Kellerräumen
führen, mit einem grob gerasteten Gitterrost abzudecken, wodurch vermieden wird, daß
große Gegenstände in den Schacht fallen können. Nicht verhindert werden kann hierdurch
aber das Einfallen von Verschmutzung wie Laub, Steinen oder Dreck wie auch das Eindringen
von Ungeziefer. Dies ist insbesondere dort nachteilig, wo der Schacht zu Vorratsräumen,
Hobbyräumen oder Wohnräumen führt, wo dann die Gefahr besteht, daß die Verschmutzung
oder das Ungeziefer eindringen kann. Aus G 93 11 148 ist es bekannt, auf den groben
Gitterrost eine zusätzliche Abdeckung mit einem feinmaschigen Drahtgewebe aufzusetzen,
die das Eindringen von Verunreinigungen oder Ungeziefer weitestgehend verhindert.
Die dort beschriebene Abdeckung besteht aus einem aus Profilstäben bestehenden Rahmen
mit einem querschnittlich gesehen U-förmigen Halteabschnitt, in dem das Gewebe randseitig
eingeschoben wird. Dort wird es mittels Blend- oder Senknieten gehalten. Diese Art
der Befestigung ist jedoch sehr aufwendig, zum einen erfordert sie zusätzliche Befestigungselemente
in Form der Nieten, zum anderen sind hierfür eine Vielzahl umständlicher Handgriffe
erforderlich, um das Gewebe zu befestigen. Daneben besteht die Gefahr, daß das Gewebe
bei leichterer Belastung im Bereich der Nieten ausreißen kann, da diese direkt durch
das Gewebe getrieben werden.
[0003] Der Erfindung liegt damit das Problem zugrunde, eine Abdeckung anzugeben, die auf
einfache Weise hergestellt werden kann und eine sichere Befestigung des Gewebes bietet.
[0004] Zur Lösung dieses Problems ist bei einer Abdeckung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß
vorgesehen, daß der Halteabschnitt zumindest punktuell derart bleibend verformt ist,
daß das Gewebe am Halteabschnitt eingepreßt ist, und daß am Halteabschnitt wenigstens
ein Widerlager für das Gewebe vorgesehen ist, an dem sich das Gewebe verformungsbedingt
verhakt.
[0005] Bei der erfindungsgemäßen Abdeckung wird das Gewebe also eingepreßt, irgendwelche
zusätzlichen Befestigungselemente in Form von Nieten, Schrauben oder dergleichen sind
mit besonderem Vorteil nicht vonnöten. Zum Befestigen wird der Halteabschnitt auf
einfache Weise zumindest punktuell verformt, was einerseits maschinell mittels einer
entsprechenden Presse erfolgen kann, andererseits aber auch manuell beispielsweise
mittels eines Körners, mit welchem der Halteabschnitt punktuell eingepreßt werden
kann, so daß das Gewebe geklemmt wird. Am Halteabschnitt ist wenigstens ein Widerlager
für das Gewebe vorgesehen ist, an dem sich dieses verhakt, was zu einer weiteren Verbesserung
der Einpressung des Gewebes führt. Das Widerlager kann erfindungsgemäß von einer nach
innen vorspringenden Schulter gebildet sein, an die sich ein Ausnehmungsbereich anschließt,
in welchen der gegenüberliegende Teil bzw. die gegenüberliegende Wand des Halteabschnitts,
an der außenseitig eine Einpreßnut oder -kerbe vorgesehen sein kann, eingedrückt wird.
Dabei kann der Ausnehmungsabschnitt von einem nach innen vorspringenden, ein zweites
Widerlager bildenden Vorsprung begrenzt sein. Das Gewebe wird in diesem Fall also
an zwei Widerlagerkanten verhakt. Für eine einfache Montage hat es sich ferner als
vorteilhaft erwiesen, wenn der Halteabschnitt im Bereich seiner Öffnung wenigstens
eine Einführschräge aufweist.
[0006] Bei dem aus G 93 11 148 bekannten Gitteraufsatz sind die Profilstäbe mittels eines
Verbindungswinkels miteinander verbunden, wobei der Verbindungswinkel ebenfalls mittels
entsprechender Blindnieten befestigt ist. Auch diese Art der Befestigung bzw. Verbindung
ist nachteilig, da auch hier eine Vielzahl von Befestigungselementen erforderlich
sind, zum anderen sind auch hier eine Reihe von Handgriffen vonnöten. Es ist vorgesehen,
daß zumindest im Bereich der Enden der Profilstäbe neben dem Halteabschnitt jeweils
ein Befestigungsabschnitt vorgesehen ist, in dem ein zwei aneinanderstoßende Profilstäbe
verbindender Verbindungswinkel festgelegt ist, wobei der Befestigungsabschnitt zumindest
punktuell derart verformt ist, daß der Verbindungswinkel daran eingepreßt ist. Bei
der erfindungsgemäßen Abdeckung wird also auch der Verbindungswinkel verpreßt, irgendwelche
zusätzliche Befestigungselemente und aufwendige Handgriffe sind auch hier nicht vonnöten,
da das Verpressen einerseits maschinell, andererseits aber auch vor Ort auf einfache
Weise manuell erfolgen kann. Auch hier hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn
an der Außenseite des Befestigungsabschnitts wenigstens eine Einpreßnut oder Einpreßkerbe
vorgesehen ist, und wenn an den Schenkeln des Verbindungswinkels seitliche Aussparungen
vorgesehen sind, in die die Wand des Befestigungsabschnitts durch Verformen im Bereich
der Einpreßnut oder Einpreßkerbe eingedrückt ist. Diese Ausnehmungen, in die die Befestigungsabschnittswand
eingedrückt wird, verhindern mit besonderem Vorteil auch, daß der Verbindungswinkel
längsbeweglich ist und in irgendeiner Weise herausrutschen könnte. Dabei sollten zweckmäßigerweise
zwei im wesentlichen parallel zueinander verlaufende Einpreßnuten oder Einpreßkerben
vorgesehen sein, wobei in diesem Fall an beiden Seiten der Schenkel des Verbindungswinkels
Aussparungen vorgesehen sind. Diese sollten bevorzugt versetzt zueinander angeordnet
sein. Um ein einfaches Entfernen von auf der Abdeckung befindlichen Laubes oder dergleichen
zu ermöglichen, sind die Außenkanten der Profilstäbe und damit des Rahmens, und gegebenenfalls
auch die Innenkanten abgerundet, so daß die Abdeckung leicht abgekehrt werden kann.
[0007] Neben der Abdeckung selbst betrifft die Erfindung ferner einen Profilstab für eine
solche Abdeckung. Dieser zeichnet sich dadurch aus, daß ein seitlich offener Halteabschnitt
vorgesehen ist, der zum Befestigen eines Gewebes, insbesondere eines Metallgewebes
zumindest punktuell derart verformbar ist, daß das Gewebe einpreßbar ist, und an dem
wenigstens ein Widerlager für das Gewebe vorgesehen ist, an dem das Gewebe nach der
Verformung verhakt.
[0008] Den abhängigen Unteransprüchen sind weitere zweckmäßige Ausgestaltungen des Profilstabes
zu entnehmen.
[0009] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus dem im
folgenden beschriebenen Ausführungsbeispiel sowie anhand der Zeichnungen. Dabei zeigen:
- Fig. 1
- eine Aufsicht auf eine erfindungsgemäße Abdeckung,
- Fig. 2
- eine Schnittansicht eines erfindungsgemäßen Profilstabs,
- Fig. 3
- eine Schnittansicht eines erfindungsgemäßen Profilstabs mit daran festgelegtem Gewebe
und Verbindungswinkel, und
- Fig. 4
- eine Aufsicht auf einen erfindungsgemäßen Verbindungswinkel.
[0010] Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Abdeckung 1, bestehend aus einem Rahmen 2 und
einem darin gehalterten Gewebe 3. Bei dem Gewebe 3 handelt es sich bevorzugt um ein
Metallgewebe, insbesondere ein Edelstahldrahtgewebe, welches besonders stabil und
verzugssicher ist, was für das Verpressen von Vorteil ist. Der Rahmen 2 besteht aus
vier Profilstäben 4, die im Bereich ihrer Stoßkanten auf Gehrung geschnitten sind
und mittels eines in Fig. 4 gezeigten, nachfolgend noch näher beschriebenen Verbindungswinkels
miteinander verbunden sind.
[0011] Fig. 2 zeigt eine Schnittansicht durch einen erfindungsgemäßen Profilstab 4 im unverformten
Zustand. Der Profilstab 4 weist einen Halteabschnitt 5 für das Gewebe 3 auf. Der Halteabschnitt
5 ist einseitig offen, so daß das Gewebe eingeschoben werden kann. Zu diesem Zweck
ist eine Einführschräge 6 vorgesehen, die das Einbringen erleichtert. Beim Einführabschnitt
5 ist ferner ein erstes Widerlager 7, gebildet von der Schulter 8 sowie ein zweites
Widerlager 9, gebildet von dem Vorsprung 10 vorgesehen. Zwischen beiden befindet sich
eine Ausnehmung 11. Am gegenüberliegenden Schenkel des Halteabschnitts 5 ist an der
Außenseite eine Einpreßnut 12 vorgesehen.
[0012] Neben dem Halteabschnitt 5 ist ein Befestigungsabschnitt 13 für den nachfolgend noch
beschriebenen Verbindungswinkel vorgesehen. Der Befestigungsabschnitt 13 besteht aus
einer - querschnittlich gesehen - allseitig geschlossenen Kammer, in die ein Schenkel
des Verbindungswinkels eingeschoben wird. An der Außenseite der Wand 14 sind zwei
Einpreßnuten 15 vorgesehen. Ferner ist die Außenkante 16 und die Innenkante 17 des
Profilstabs abgerundet, um ein einfaches Abkehren zu ermöglichen.
[0013] Fig. 3 zeigt eine Schnittansicht eines verformten Profilstabes, an dem einerseits
das Gewebe, andererseits der Verbindungswinkel gehaltert sind. Zum Befestigen des
Gewebes wird die untere Wand 18 des Halteabschnitts 5 verformt, wozu im Bereich der
Einpreßnut 12 die Wand 18 nach innen in die Ausnehmung 11 eingedrückt wird. Dies bewirkt,
daß das eingeschobene Gewebe 3 an den Widerlagern 7, 9 verklemmt und damit eingepreßt
wird. Es kann seitlich nicht mehr herausrutschen. Derartige Verpreßpunkte werden nacheinander
über die gesamte Länge des Profilstabes erzeugt. Neben einem punktuellen Verpressen
ist es selbstverständlich auch möglich, die Abschnittswand 18 über ihre gesamte Länge
in die Ausnehmung 11 einzudrücken.
[0014] In Fig. 3 ist ferner gezeigt, wie der Verbindungswinkel 19 gehaltert wird. Der Verbindungswinkel
19 besteht, wie Fig. 4 zeigt, aus zwei Schenkeln 20, die an ihren Außen- und Innenseiten
mit Aussparungen 21 versehen sind. Wie Fig. 4 zu entnehmen ist, sind die Aussparungen
21 an den jeweiligen Seiten versetzt zueinander angeordnet. Zum Verbinden zweier Profilstäbe
4 wird nun der jeweilige Schenkel 20 in den jeweiligen Befestigungsabschnitt 13 eines
Profilstabes eingeschoben. Die Breite des Befestigungsabschnitts 13 entspricht im
wesentlichen der Breite des Schenkels 20. Um diesen nun zu befestigen, wird die Abschnittswand
14 im Bereich der Einpreßnuten 15 abwechselnd punktuell nach innen gedrückt, so daß
der Wandabschnitt in die jeweilige Aussparung 21 eingedrückt wird. Durch das punktuelle
Eindrücken und die hintereinander angeordneten Aussparungen 21 wird verhindert, daß
der Steg aus dem Befestigungsabschnitt 13 wieder herausrutschen kann. Die Profilstäbe
4 werden hierdurch sicher aneinander befestigt.
1. Abdeckung für Licht- und/oder Lüftungsschächte, umfassend einen aus mehreren Profilstäben
bestehenden Rahmen mit einem darin gehalterten Gewebe, insbesondere einem Metallgewebe,
wobei die Profilstäbe einen zum Rahmeninneren offenen Halteabschnitt aufweisen, in
dem das Gewebe randseitig aufgenommen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Halteabschnitt (5) zumindest punktuell derart bleibend verformt ist, daß das
Gewebe (3) am Halteabschnitt (5) eingepreßt ist, und daß am Halteabschnitt (5) wenigstens
ein Widerlager (7, 9) für das Gewebe (3) vorgesehen ist, an dem sich das Gewebe (3)
verformungsbedingt verhakt.
2. Abdeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlager (7) von einer nach innen vorspringenden Schulter (8) gebildet ist,
an die sich ein Ausnehmungsbereich (11) anschließt, in welchen der gegenüberliegenden
Teil des Halteabschnitts (5) eingedrückt ist.
3. Abdeckung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausnehmungsabschnitt (11) von einem nach innen vorspringenden, ein zweites Widerlager
(9) bildenden Vorsprung (10) begrenzt ist.
4. Abdeckung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der Außenseite des Halteabschnitts (5) wenigstens eine Einpreßnut (12) oder Einpreßkerbe
vorgesehen ist.
5. Abdeckung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Halteabschnitt (5) im Bereich seiner Öffnung wenigstens eine Einführschräge (6)
aufweist.
6. Abdeckung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest im Bereich der Enden der Profilstäbe (4) neben dem Halteabschnitt (5) jeweils
ein Befestigungsabschnitt (13) vorgesehen ist, in dem ein zwei aneinanderstoßende
Profilstäbe (4) verbindender Verbindungswinkel (19) festgelegt ist, wobei der Befestigungsabschnitt
(13) zumindest punktuell derart verformt ist, daß der Verbindungswinkel (19) daran
eingepreßt ist.
7. Abdeckung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß an der Außenseite des Befestigungsabschnitts (13) wenigstens eine Einpreßnut (15)
oder Einpreßkerbe vorgesehen ist, und daß an den Schenkeln (20) des Verbindungswinkels
(19) seitliche Aussparungen (21) vorgesehen sind, in die die Wand (14) des Befestigungsabschnitts
(13) durch Verformen im Bereich der Einpreßnut (15) oder Einpreßkerbe eingedrückt
ist.
8. Abdeckung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwei im wesentlichen parallel zueinander verlaufende Einpreßnuten (15) oder Einpreßkerben
vorgesehen sind, und daß an beiden Seiten der Schenkel (20) des Verbindungswinkels
(19) Aussparungen (21) vorgesehen sind.
9. Abdeckung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die an beiden Seiten vorgesehenen Aussparungen (21) versetzt zueinander angeordnet
sind.
10. Abdeckung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenkanten (16) der Profilstäbe (4) und damit des Rahmens (1), und gegebenenfalls
auch die Innenkanten (17) abgerundet sind.
11. Profilstab für eine Abdeckung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein seitlich offener Halteabschnitt (5) vorgesehen ist, der zum Befestigen eines
Gewebes, insbesondere eines Metallgewebes zumindest punktuell derart bleibend verformbar
ist, daß das Gewebe einpreßbar ist, und an dem wenigstens ein Widerlager (7, 9) für
das Gewebe vorgesehen ist, an dem das Gewebe nach der Verformung verhakt, wobei das
Widerlager (7) von einer nach innen vorspringenden Schulter (8) gebildet ist, an die
sich ein Ausnehmungsbereich (11) anschließt, in welchen der gegenüberliegenden Teil
des Halteabschnitts (5) eindrückbar ist.
12. Profilstab nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausnehmungsabschnitt (11) von einem nach innen vorspringenden, ein zweites Widerlager
(9) bildenden Vorsprung (10) begrenzt ist.
13. Profilstab nach einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß an der Außenseite des Halteabschnitts (5) wenigstens eine Einpreßnut (12) oder Einpreßkerbe
vorgesehen ist.
14. Profilstab nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Halteabschnitt (5) im Bereich seiner Öffnung wenigstens eine Einführschräge (6)
aufweist.
15. Profilstab nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest im Bereich der Enden des Profilstabs neben dem Halteabschnitt (5) jeweils
ein Befestigungsabschnitt (13) zur Aufnahme eines zwei rechtwinklig aneinanderstoßende
Profilstäbe (4) verbindenden Verbindungswinkel vorgesehen ist, wobei der Befestigungsabschnitt
(13) zumindest punktuell derart verformbar ist, daß der Verbindungswinkel am daran
einpreßbar ist.
16. Profilstab nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß an der Außenseite des Befestigungsabschnitts (13) wenigstens eine, vorzugsweise zwei
Einpreßnuten (15) oder Einpreßkerben vorgesehen ist.
17. Profilstab nach einem der Ansprüche 11 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenkante (16), gegebenenfalls auch die Innenkante (17) des Profilstabs abgerundet
ist.
1. Cover for light- and/or ventilation shafts, comprising a frame consisting of plural
profile bars having a fabric mounted therein, in particular a metal fabric, wherein
the profile bars have a holding section open to the frame interior, in which holding
section the fabric is held at the edges, characterised in that the holding section (5) is permanently deformed at least locally in such a manner
that the fabric (3) is embedded on the holding section (5) and in that on the holding section (5) at least one abutment (7, 9) is provided for the fabric,
on which the fabric (3) catches due to deformation.
2. Cover according to claim 1, characterised in that the abutment (7) is formed by an inward-projecting shoulder (8), which a recess region
(11) abuts, into which the opposite part of the holding section (5) is pressed.
3. Cover according to claim 2, characterised in that the recess section (11) is defined by an inward-projecting projection (10) forming
a second abutment (9).
4. Cover according to one of the preceding claims, characterised in that at least one embedding groove (12) or embedding notch is provided on the exterior
of the holding section (5).
5. Cover according to one of the preceding claims, characterised in that the holding section (5) has at least one insertion ramp (6) in the region of its
aperture.
6. Cover according to one of the preceding claims, characterised in that at least in the region of the ends of the profile bars (4) a respective fixing section
(13) is provided next to the holding section (5), in which fixing section (13) a connecting
corner (19) connecting two mutually abutting profile bars (4) is fixed, the fixing
section (13) being deformed at least locally in such a manner that the connecting
corner (19) is pressed against the same.
7. Cover according to claim 6, characterised in that on the exterior of the fixing section (13) at least one embedding groove (15) or
embedding notch is provided, and in that on the arms (20) of the connecting corner (19) lateral recesses (21) are provided,
into which the wall (14) of the fixing section (13) is pressed by deformation in the
region of the embedding groove (15) or embedding notch.
8. Cover according to claim 7, characterised in that two embedding grooves (15) or embedding notches are provided extending substantially
parallel to one another, and in that on both sides of the arms (20) of the connecting corner (19) recesses (21) are provided.
9. Cover according to claim 8, characterised in that the recesses (21) provided on both sides are staggered.
10. Cover according to one of the preceding claims, characterised in that the outer edges (16) of the profile bars (4) and hence of the frame (1), and optionally
also the inner edges (17) are rounded.
11. Profile bar for a cover according to one of the preceding claims, characterised in that a laterally open holding section (5) is provided, which is permanently deformable
at least locally for the fixing of a fabric, in particular a metal fabric, in such
a manner that the fabric may be embedded, and at least one abutment (7, 9) is provided
thereon for the fabric, on which abutment the fabric catches after deformation, wherein
the abutment (7) is formed by an inward-projecting shoulder (8), which a recess region
(11) abuts, into which the opposite part of the holding section (5) may be pressed.
12. Profile bar according to claim 11, characterised in that the recess section (11) is defined by an inward-projecting projection (10) forming
a second abutment (9).
13. Profile bar according to one of claims 11 or 12, characterised in that on the exterior of the holding section (5) at least one embedding groove (12) or
embedding notch is provided.
14. Profile bar according to one of claims 11 to 13, characterised in that the holding section (5) has at least one insertion ramp (6) in the region of its
aperture.
15. Profile bar according to one of claims 11 to 14, characterised in that at least in the region of the ends of the profile bar a respective fixing section
(13) for receiving a connecting corner connecting two profile bars (4) abutting at
right angles is provided next to the holding section (5), wherein the fixing section
(13) is deformable at least locally in such a manner that the connecting corner may
be pressed thereon.
16. Profile bar according to claim 15, characterised in that at least one, preferably two embedding groove(s) (15) or embedding notch(es) is/are
provided on the exterior of the fixing section (13).
17. Profile bar according to one of claims 11 to 16, characterised in that the outer edge (16), and optionally also the inner edge (17) of the profile bar is/are
rounded.
1. Couverture pour puits de lumière et d'aération, comprenant un châssis constitué de
plusieurs éléments profilés, avec un tissu maintenu dedans, en particulier un tissu
métallique, les éléments profilés comportant un tronçon de retenue ouvert vers l'intérieur
du châssis dans lequel le tissu est logé du côté du bord, caractérisée en ce que le tronçon de retenue (5) est déformé en permanence au moins ponctuellement de manière
à ce que le tissu (3) soit enfoncé dans le tronçon de retenue (5), et en ce qu'il est prévu sur le tronçon de retenue (5) au moins une butée (7, 9) pour le tissu
(3) à laquelle s'accroche le tissu (3) du fait de la déformation.
2. Couverture selon la revendication 1, caractérisée en ce que la butée (7) est formée par un épaulement (8) faisant saillie vers l'intérieur auquel
est raccordée une zone de creux (11) dans laquelle la partie opposée du tronçon de
retenue (5) est enfoncée.
3. Couverture selon la revendication 2, caractérisée en ce que la zone de creux (11) est limitée par une partie en saillie (10) faisant saillie
vers l'intérieur, formant une seconde butée (9).
4. Couverture selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'au moins une rainure à insertion (12) ou une entaille à insertion est prévue sur le
côté extérieur du tronçon de retenue (5).
5. Couverture selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le tronçon de retenue (5) comporte au moins un biseau d'entrée (6) dans la zone de
son ouverture.
6. Couverture selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que, au moins dans la zone des extrémités des éléments profilés (4) près du tronçon de
retenue (5), il est prévu un tronçon de fixation (13) dans lequel est fixée une cornière
de liaison (19) reliant deux éléments profilés contigus (4), le tronçon de fixation
(13) étant déformé au moins ponctuellement de manière à ce que la cornière de liaison
(19) soit enfoncée dedans.
7. Couverture selon la revendication 6, caractérisée en ce que, sur le côté extérieur du tronçon de fixation (13), il est prévu au moins une rainure
à insertion (15) ou une entaille à insertion et en ce que, sur les ailes (20) de la cornière de liaison (19), il est prévu des évidements latéraux
(21) dans lesquels est enfoncée la paroi (14) du tronçon de fixation (13) par une
déformation dans la zone de la rainure à insertion (15) ou de l'entaille à insertion.
8. Couverture selon la revendication 7, caractérisée en ce qu'il est prévu deux rainures à insertion (15) ou entailles à insertion s'étendant sensiblement
parallèlement l'une à l'autre et en ce qu'il est prévu des évidements (21) sur les deux côtés des ailes (20) de la cornière
de liaison (19).
9. Couverture selon la revendication 8, caractérisée en ce que les évidements (21) prévus sur les deux côtés sont décalés les uns par rapport aux
autres.
10. Couverture selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que les arêtes extérieures (16) des éléments profilés (4) et, donc, du châssis (1) et,
éventuellement, également les arêtes intérieures (17) sont arrondies.
11. Elément profilé pour une couverture selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'il est prévu un tronçon de retenue (5) ouvert sur le côté qui, pour la fixation d'un
tissu, en particulier d'un tissu métallique, est déformé en permanence au moins ponctuellement
de manière à ce que le tissu puisse être enfoncé, et sur lequel il est prévu au moins
une butée (7, 9) pour le tissu à laquelle s'accroche le tissu après la déformation,
la butée (7) étant formée par un épaulement (8) faisant saillie vers l'intérieur auquel
est raccordée une zone de creux (11) dans laquelle la partie opposée du tronçon de
retenue (5) peut être enfoncée.
12. Elément profilé selon la revendication 11, caractérisé en ce que la zone de creux (11) est limitée par une partie en saillie (10) faisant saillie
vers l'intérieur, formant une seconde butée (9).
13. Elément profilé selon l'une quelconque des revendications 11 ou 12, caractérisé en ce qu'au moins une rainure à insertion (12) ou une entaille à insertion est prévue sur le
côté extérieur du tronçon de retenue (5).
14. Elément profilé selon l'une quelconque des revendications 11 à 13, caractérisé en ce que le tronçon de retenue (5) comporte au moins un biseau d'entrée (6) dans la zone de
son ouverture.
15. Elément profilé selon l'une quelconque des revendications 11 à 14, caractérisé en ce que, au moins dans la zone des extrémités de l'élément profilé (4) près du tronçon de
retenue (5), il est prévu un tronçon de fixation (13) pour le logement d'une cornière
de liaison reliant deux éléments profilés contigus à angle droit (4), le tronçon de
fixation (13) étant déformable au moins ponctuellement de manière à ce que la cornière
de liaison puisse être enfoncée dedans.
16. Elément profilé selon la revendication 15, caractérisé en ce que, sur le côté extérieur du tronçon de fixation (13), il est prévu au moins une, de
préférence deux, rainures à insertion (15) ou entailles à insertion.
17. Elément profilé selon l'une quelconque des revendications 11 à 16, caractérisé en ce que l'arête extérieure (16) et, éventuellement, également l'arête intérieure (17) de
l'élément profilé est arrondie.
