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EP 1 029 971 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.11.2001 Patentblatt 2001/46 |
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Anmeldetag: 06.12.1999 |
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Bügeltisch
Ironing board
Planche à repasser
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
15.02.1999 DE 19906239
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.08.2000 Patentblatt 2000/34 |
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Patentinhaber: Hailo-Werk Rudolf Loh GmbH & Co. KG |
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D-35708 Haiger-Flammersbach (DE) |
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Erfinder: |
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- Burkhard Theiss
35713 Eschenburg (DE)
- Gerhard Krebs
35713 Eschenburg-Wissenbach (DE)
- Reiner Häbel
57299 Burbach (DE)
- Dirk Goritzka
35753 Greifenstein (DE)
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Vertreter: Fritz, Edmund Lothar, Dipl.-Chem. et al |
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Patentanwaltskanzlei Fritz
Ostentor 9 59757 Arnsberg-Herdringen 59757 Arnsberg-Herdringen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 19 812 617 US-A- 2 708 323 US-A- 4 991 325 US-A- 5 142 802
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US-A- 2 657 485 US-A- 2 787 849 US-A- 5 016 367
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Bügeltisch mit einer auf einem Standgestell
angeordneten Bügelfläche, wobei diese Bügelfläche wenigstens eine Hauptbügelfläche
und wenigstens eine an dieser Hauptbügelfläche lösbar anbringbare Erweiterungsbügelfläche
umfasst und die Erweiterungsbügelfläche durch ein Erweiterungsmodul gebildet wird,
das an der Hauptbügelfläche des Bügeltischs vorzugsweise durch eine Steckverbindung
lösbar anbringbar ist, wobei die Hauptbügelfläche des Bügeltischs an wenigstens einer
Querseite im wesentlichen geradlinig abschließt.
[0002] Der herkömmliche Bügeltisch hat eine Bügelfläche die in ihrer Form und in ihrer Größe
festliegt. Da die Anforderungen an die Bügelfläche des Bügeltisches beim Bügeln der
verschiedensten Kleidungsstücke unterschiedlich sind, ist eine solche in der Größe
und Form festliegende starre Bügelfläche oft nachteilig.
[0003] Aus der US-A 2 657 485 ist ein Bügeltisch mit erweiterbarer Hauptbügelfläche der
eingangs genannten Art bekannt geworden, bei dem die Hauptbügelfläche allerdings an
der Längsseite über ein mittels einer Steckverbindung lösbar anbringbares Erweiterungsmodul
erweiterbar ist. Bei einer solchen Erweiterung wird die Bügelfläche des Bügeltischs
verbreitert, nicht aber verlängert. Die Form des Erweiterungsmoduls ist außerdem rechteckig
und damit nicht an die Form bestimmter Kleidungsstücke angepasst, um deren bügeln
zu erleichtern.
[0004] Aus der US-A-5 016 367 ist ein weiterer Bügeltisch mit erweiterbarer Bügelfläche
bekannt, bei dem Erweiterungsmodule mit relativ kleiner Fläche um eine vertikale Achse
schwenkbar an der Hauptbügelfläche des Bügeltischs angebracht sind. Diese schmalen
Erweiterungsmodule eignen sich in erster Linie für das Bügeln von Hosenbeinen oder
Ärmeln von Hemden. Eine Erweiterung der Bügelfläche über die Querseite hinaus ist
nicht vorgesehen ebenso wenig wie eine Verlängerung des Bügeltischs durch im Umriss
unterschiedlich geformte Erweiterungsmodule, die bei Bedarf an die Hauptbügelfläche
ansteckbar sind.
[0005] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen Bügeltisch der eingangs
genannten Gattung zur Verfügung zu stellen, der ausgehend von einer Hauptbügelfläche
mit einfacher Standardform eine einfach montierbare Verlängerung über eine Querseite
hinaus zur Gestaltung von erweiterten Bügelflächen mit variierender Umrissform und
spezifischer Eignung zum Bügeln bestimmter Kleidungsstücke ermöglicht.
[0006] Die Lösung dieser Aufgabe liefert ein Bügeltisch der eingangs genannten Gattung mit
den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs.
[0007] Der vorliegenden Erfindung liegt daher der Grundgedanke zugrunde, die Bügelfläche
in ihrer Form und Größe variabel zu gestalten und zwar derart, dass man von einer
Hauptbügelfläche ausgeht und diese durch eine oder mehrere gegebenenfalls an verschiedenen
Stellen lösbar anbringbare Erweiterungsbügelflächen in ihrer Größe erweiterbar und
in ihrer Form variabel gestaltet. Um eine technisch akzeptable Lösung zu erhalten
versieht man einen Bügeltisch, der ein herkömmliches Standgestell aufweisen kann,
auf dem die Bügelfläche ruht, mit einer Hauptbügelfläche, die eine standardisierte
Form und Größe aufweist und die dann vorzugsweise durch sogenannte Erweiterungsmodule
erweiterbar ist. Diese Erweiterungsmodule sind an der Hauptbügelfläche lösbar anbringbar,
vorzugsweise über eine Steckverbindung. Die Erweiterungsmodule liefern dann eine Erweiterungsbügelfläche,
die zusammen mit der Hauptbügelfläche eine veränderliche Gesamtbügelfläche ergibt,
die variabel ist je nachdem wie die durch das Erweiterungsmodul geschaffene Erweiterungsbügelfläche
geformt ist, wie groß diese Erweiterungsbügelfläche ist und wieviele der Erweiterungsmodule
verwendet werden.
[0008] Gemäß der Erfindung wird eine Hauptbügelfläche verwendet, die an wenigstens einer
Querseite im wesentlichen geradlinig abschließt und das oder die Erweiterungsmodule
weisen wenigstens an einer Seite eine Begrenzungskante auf, die der Länge der Querseite
der Hauptbügelfläche entspricht, so dass das Erweiterungsmodul somit die Hauptbügelfläche
über die Querseite hinaus in Längsrichtung des Bügeltisches verlängert. Weiterhin
ist die Hauptbügelfläche vorzugsweise so geschaffen, dass sie an einer oder an beiden
Seiten in Längsrichtung (d.h. an der Querseite) durch Erweiterungsmodule verlängerbar
ist.
[0009] Weiterhin ist vorgesehen, dass Erweiterungsmodule zur Verfügung stehen, die die unterschiedlichste
Grundrißform aufweisen, so dass durch Austauschen der Erweiterungsmodule der Benutzer
die Form der Gesamtbügelfläche im Bereich der Erweiterungsfläche sehr variabel gestalten
kann. Beispielsweise kann die Erweiterungsfläche des Erweiterungsmoduls in etwa eine
Trapezform aufweisen, wobei die breitere Begrenzungskante der trapezförmigen Fläche
bei montiertem Erweiterungsmodul der Hauptbügelfläche zugewandt ist.
[0010] Eine weitere alternative Ausführungsform sieht vor, dass das Erweiterungsmodul an
der der Hauptbügelfläche zugewandten Begrenzungskante geradlinig verläuft und im übrigen
eine gekrümmte Umrißlinie aufweist. Diese gekrümmte Umrißlinie kann gemäß einer Variante
rein konvex gekrümmt sein. Eine weitere Variante sieht vor, dass das Erweiterungsmodul
eine teilweise konvex und konkav gekrümmte Umrißlinie aufweist. Weiterhin ist vorzugsweise
gemäß einer Variante der Erfindung vorgesehen, dass das Erweiterungsmodul sich zu
der von der Hauptbügelfläche abgewandten Seite hin verschmälert. Dies kann sowohl
für ein trapezförmiges Erweiterungsmodul als auch für ein solches mit gekrümmter Umrißlinie
gelten. Ist die Umrißlinie teilweise konvex und teilweise konkav, dann erhält das
Erweiterungsmodul endseitig eine etwas abgerundete Spitze.
[0011] Der Anbau des Erweiterungsmoduls an die Hauptbügelfläche erfolgt vorzugsweise über
an dem Erweiterungsmodul angeformte Steckfortsätze, die in vorzugsweise rohrförmige
Aufnahmen an der Hauptbügelfläche des Bügeltisches einschiebbar sind. Beispielsweise
werden die rohrförmigen Aufnahmen durch ein Rahmenrohr der Hauptbügelfläche des Bügeltisches
gebildet oder die rohrförmigen Aufnahmen können unterseitig an einem Rahmenrohr der
Hauptbügelfläche angebracht sein.
[0012] Eine weitere alternative Ausführungsform sieht vor, daß die Erweiterungsmodule mit
Hilfe von Überwurfclips an die Hauptbügelfläche des Bügeltischs montierbar sind, d.h.
vorzugsweise anklemmbar sind. Diese Überwurfclips können beispielsweise bei einer
konkreten Ausgestaltungsform vorzugsweise angeformte Befestigungselemente, z.B. Federnasen
aufweisen, die dann Teile der Hauptbügelfläche und des Erweiterungsmoduls übergreifen
und diese durch Klemmverbindungen verbinden.
[0013] Weiterhin ist vorgesehen, daß das Erweiterungsmodul nicht nur eine Erweiterung der
Bügelfläche schafft, sondern daß dieses auch eine weitere Funktion innehat, wobei
es sich vorzugsweise um eine solche Funktion handelt, die auch bei herkömmlichen Bügeltischen
bereits durch endseitig am Bügeltisch angebaute Zusatzteile erfüllt wird, wobei diese
Zusatzteile jedoch bei den bekannten Bügeltischen am Bügeltisch fest angebracht sind.
Der Gedanke der Erfindung besteht also darin, das Erweiterungsmodul, das eine Zusatzfunktion
schafft, am Bügeltisch lösbar anbringbar auszubilden, dadurch kann der Benutzer das
Erweiterungsmodul abnehmen, wenn es nicht gebraucht wird. Er hat weiterhin die Möglichkeit,
bei Bedarf dort wo sich sonst ein Erweiterungsmodul befindet nach dessen Demontage
ein Erweiterungsmodul mit einer anderen Funktion zu montieren oder aber statt des
vorhergehenden Erweiterungsmoduls ein solches zu montieren, das eine Erweiterungsbügelfläche
schafft, wie es eingangs beschrieben wurde.
[0014] Zusatzfunktionen, die ein Erweiterungsmodul liefern kann, sind z.B. eine Abstellmöglichkeit
für ein Bügeleisen, wenn das Erweiterungsmodul eine sogenannte Parkmulde aufweist.
Alternativ oder zusätzlich kann das Erweiterungsmodul eine Ablagefläche aus Blech
und/oder aus Draht aufweisen für diverse Gegenstände, z.B. für Wäsche. Alternativ
oder zusätzlich kann das Erweiterungsmodul auch als Wäschekorbablage ausgebildet sein,
so daß man dort einen Wäschekorb abstellen kann, in den die Wäsche abgelegt wird oder
aus dem zu bügelnde Wäsche entnommen wird.
[0015] Gemäß der Erfindung ist es also auch möglich, an eine im Grundriß standardisierte,
z.B. rechteckige Hauptbügelfläche an der einen Querseite ein Erweiterungsmodul mit
einer Erweiterungsbügelfläche zu montieren und an der anderen Querseite, d.h. am anderen
Ende der Bügelfläche ein Erweiterungsmodul mit einer Zusatzfunktion im vorgenannten
Sinne zu montieren. Durch Abnehmen und Austauschen gegen andere Erweiterungsmodule
ist der Bügeltisch vielseitig veränderbar.
[0016] Die in den Unteransprüchen genannten Merkmale betreffen bevorzugte Weiterbildungen
der Erfindung. Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Detailbeschreibung.
[0017] Nachfolgend wird die vorliegende Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen unter
Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen näher beschrieben. Dabei zeigen
- Fig. 1
- eine schematisch vereinfachte perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Bügeltischs
mit Erweiterungsbügelfläche;
- Fig. 2
- eine Ansicht eines alternativen Erweiterungsmoduls zur Erweiterung der Bügelfläche;
- Fig. 3
- eine Ansicht eines weiteren alternativen Erweiterungsmoduls für die Erweiterung der
Bügelfläche;
- Fig. 4
- eine Ansicht eines weiteren alternativen Erweiterungsmoduls für die Erweiterung der
Bügelfläche;
- Fig. 5
- eine Ansicht eines weiteren Erweiterungsmoduls für einen erfindungsgemäßen Bügeltisch
gemäß einer alternativen Variante;
- Fig. 6
- eine weitere Variante eines möglichen alternativen Erweiterungsmoduls für einen Bügeltisch
nach der Erfindung;
- Fig. 7
- eine weitere älternative Variante eines Erweiterungsmoduls für einen Bügeltisch nach
der Erfindung;
- Fig. 8
- eine weitere alternative Variante eines Erweiterungsmoduls für einen Bügeltisch gemäß
der Erindung;
- Fig. 9
- eine vergrößerte Ansicht des Verbindungsbereichs zwischen einem Erweiterungsmodul
und der Grundfläche des Bügeltisches;
- Fig. 10
- eine entsprechende perspektivische Ansicht ähnlich wie in Fig. 9, jedoch mit einer
anderen Alternative zur Verbindung des Erweiterungsmoduls mit der Hauptbügelfläche;
- Fig. 11
- eine weitere Variante für die Verbindung im Bereich der Hauptbügelfläche mit dem Erweiterungsmodul.
[0018] Zunächst wird auf Fig. 1 Bezug genommen. Die Darstellung zeigt schematisch vereinfacht
einen Bügeltisch mit einer Hauptbügelfläche 4, die beispielsweise im Grundriß rechteckig
sein kann und an die an beiden Querseiten ein Erweiterungsmodul 11 anbaubar ist, beispielsweise
ein solches mit einem trapezförmigen Grundriß wie es in Fig. 1 beispielhaft dargestellt
ist. Die Begrenzungskante 30 dieses Erweiterungsmoduls 11 hat vorzugsweise die gleiche
Länge wie die Querseite 20 der Hauptbügelfläche 10. Die Anbringung des Erweiterungsmoduls
11 kann beispielsweise nach Art einer Steckverbindung über angeformte Steckfortsätze
33 vorgenommen werden, wie dies in Fig. 9 gezeigt wird. Dies wird später noch genauer
erläutert.
[0019] In den Fig. 2 bis 8 sind weitere alternative Möglichkeiten für Erweiterungsmodule
gemäß der Erfindung dargestellt. Diese können die unterschiedlichsten Grundrißformen
haben. Beispielsweise ist in Fig. 2 ein Erweiterungsmodul 12 dargestellt, welches
an der der Hauptbügelfläche 10 zugewandten Begrenzungskante 30 geradlinig verläuft
und im übrigen eine gekrümmte Umrißlinie 31 aufweist. Ein ähnliches, aber in der gekrümmten
Linie etwas anders geformtes Erweiterungsmodul 12, ist in Fig. 3 dargestellt.
[0020] Ein weiteres Erweiterungsmodul 13 zeigt Fig. 4. Dieses ist in seiner Umrißlinie 32
anders als die Ausführungsformen gemäß den Fig. 2 und 3 teilweise konvex und teilweise
konkav gekrümmt, so daß sich eine geschwungene Umrißlinie ergibt und das Erweiterungsmodul
zu der der Hauptbügelfläche 10 abgewandten Seite hin sich verschmälert und nach Art
einer abgerundeten Spitze dort ausläuft. Die Grundrißform des jeweiligen Erweiterungsmoduls
11, 12, 13 ist angepaßt an das jeweilige zu bügelnde Wäschestück, wodurch der Bügelvorgang
erleichtert wird.
[0021] Die Fig. 5 bis 8 zeigen weitere mögliche Erweiterungsmodule zum Anbau an die Hauptbügelfläche
10, entweder links oder rechts an die Querseite 20 der Hauptbügelfläche 10 sich in
Verlängerung anschließend und in den Außenabmessungen im allgemeinen der Breite der
Hauptbügelfläche 10 etwa entsprechend dimensioniert. Anders als bei den vorherigen
Beispielen gemäß den Fig. 2 bis 4 handelt es sich bei den Erweiterungsmodulen in den
Fig. 5 bis 8 um solche, die eine zusätzliche Funktion mit sich bringen, um dadurch
dem Benutzer des Bügeltischs einen höheren Bedienungskomfort zu liefern. Dabei sind
diese Erweiterungsmodule in ähnlicher Weise wie vorher beschrieben bei den Erweiterungsmodulen
für die Vergrößerung der Bügelfläche beispielsweise über Steckfortsätze 33 an der
Hauptbügelfläche 10 anbringbar. Es handelt sich in der Regel um Erweiterungsmodule
für zusätzliche Funktionen, die der Benutzer des Bügeltisches nicht immer benötigt,
so daß die Abnehmbarkeit von Vorteil ist. Fig. 5 zeigt eine sogenannte Parkmulde 22
für die Ablage eines heißen Bügeleisens. Das Erweiterungsmodul als ganzes ist mit
dem Bezugszeichen 21 bezeichnet.
[0022] In Fig. 6 ist ein Erweiterungsmodul 23 dargestellt, welches eine Ablagefläche 24
aufweist sowie zusätzlich eine Ablage 26 aus Draht. Beispielsweise kann man Wäsche
auf die Ablagefläche 24 auflegen, wobei diese Blechablage 24 Belüftungsöffnungen 27
aufweisen kann.
[0023] Alternativ dazu kann auch eine Wäscheablage 28 als einfache Drahtablage ausgebildet
sein, wie es in Fig. 8 dargestellt ist. Es handelt sich um einen etwa U-förmigen Drahtbügel
mit querverlaufenden Stäben.
[0024] Fig. 7 zeigt eine weitere Alternative eines Erweiterungsmoduls 25, das als Wäschekorbablage
ausgebildet ist, so daß man dort einen Wäschekorb 29 abstellen kann. Die Wäschekorbablage
besteht aus zwei zweifach abgewinkelten Streben 35, wobei man auf dem tiefer liegenden
Teil den Wäschekorb 29 abstellt und gegebenenfalls eine Einrichtung vorgesehen ist,
um den Wäschekorb 29 an der Wäschekorbablage 25 festzulegen.
[0025] Verschiedene mögliche Befestigungsarten für die Erweiterungsmodule sind in den Fig.
9 bis 11 dargestellt. Fig. 9 zeigt eine erste mögliche Alternative, bei der an dem
Erweiterungsmodul 11 zwei Steckfortsätze 33 angeformt sind, die in eine in Längsrichtung
verlaufende rohrförmige Aufnahme 34 der Hauptbügelfläche des Bügeltisches einschiebbar
ist. Solche Steckfortsätze 33 befinden sich an beiden Seiten. Ein Rahmenrohr, das
als rohrförmige Aufnahme 34 dienen kann, ist in der Regel ohnehin an der Hauptbügelfläche
10 des Bügeltischs vorhanden.
[0026] Eine weitere alternative Variante der Befestigung zeigt Fig. 10. Dort sind wiederum
entsprechend Steckfortsätze 33 an dem Erweiterungsmodul 11 angeformt. An der Hauptbügelfläche
10 sind kürzere stutzenartige rohrförmige Aufnahmen 34a unterseitig an einem Rahmenrohr
35 angebracht, in die die Steckfortsätze 33 eingesteckt werden können, so daß sich
dann praktisch das Erweiterungsmodul 11, insbesondere wenn es sich um eine Erweiterung
der Bügelfläche handelt, bündig an die Hauptbügelfläche 10 anschließen kann.
[0027] Fig. 11 zeigt eine weitere alternative Befestigungsmethode für ein Erweiterungsmodul
11 für die Bügelfläche. Wie man sieht, sind dort Überwurfclips 40 vorgesehen, die
Teile aufweisen, beispielsweise Federnasen 41, die sowohl an Teilen der Hauptbügelfläche
10, zum Beispiel an einem Rahmenrohr oder an einer Strebe als auch an Teilen des Erweiterungsmoduls
11, beispielsweise einer entsprechenden rohrförmigen Strebe oder dergleichen anklemmbar
sind, indem sie letztere Streben jeweils übergreifen oder untergreifen, so daß sich
eine Art Rastverbindung ergibt, die Hauptbügelfläche 10 und Erweiterungsmodul 11 zusammenhält.
Selbstverständlich sind auch weitere Befestigungsmöglichkeiten denkbar, wobei einfache
lösbare Befestigungseinrichtungen, die werkzeuglos montierbar sind, bevorzugt sind.
1. Bügeltisch mit einer auf einem Standgestell angeordneten Bügelfläche, wobei diese
Bügelfläche wenigstens eine Hauptbügelfläche (10) und wenigstens eine an dieser Hauptbügelfläche
(10) lösbar anbringbare Erweiterungsbügelfläche (11, 12, 13) umfasst und die Erweiterungsbügelfläche
durch ein Erweiterungsmodul (11, 12, 13) gebildet wird, das an der Hauptbügelfläche
(10) des Bügeltischs vorzugsweise durch eine Steckverbindung lösbar anbringbar ist,
wobei die Hauptbügelfläche (10) des Bügeltischs an wenigstens einer Querseite (20)
im wesentlichen geradlinig abschließt,
dadurch gekennzeichnet, dass das Erweiterungsmodul die Hauptbügelfläche (10) über die Querseite (20) hinaus in
Längsrichtung des Bügeltischs verlängert und wenigstens an einer Seite eine Begrenzungskante
(30) aufweist, die der Länge der Querseite (20) der Hauptbügelfläche (10) entspricht,
und dass alternative Erweiterungsmodule mit unterschiedlichen Grundrissformen vorgesehen
sind, wobei die Erweiterungsfläche eines Erweiterungsmoduls (11) in etwa eine Trapezform
aufweist, wobei die breitere Begrenzungskante (30) der trapezförmigen Fläche beim
montierten Erweiterungsmodul der Hauptfläche (10) zugewandt ist,
und dass ein alternatives Erweiterungsmodul (12) vorgesehen ist, welches an der der
Hauptbügelfläche (10) zugewandten Begrenzungskante (30) geradlinig verläuft und im
übrigen eine gekrümmte Umrisslinie (31) aufweist.
2. Bügeltisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hauptbügelfläche (10) an einer oder an beiden Seiten in Langsrichtung durch Erweiterungsmodule
(11, 12, 13) verlängerbar ist.
3. Bügeltisch nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Erweiterungsmodul (13) eine teilweise konvex und teilweise konkav gekrümmte Umrißlinie
(32) aufweist.
4. Bügeltisch nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Erweiterungsmodul sich zu der von der Hauptbügelfläche (10) abgewandten Seite
hin verschmälert.
5. Bügeltisch nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Erweiterungsmodul (11, 12, 13) angeformte Steckfortsätze (33) aufweist, die in
vorzugsweise rohrförmige Aufnahmen (34) an der Hauptbügelfläche (10) des Bügeltischs
einschiebbar sind.
6. Bügeltisch nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die rohrförmigen Aufnahmen (34) durch ein Rahmenrohr der Hauptbügelfläche (10) des
Bügeltischs gebildet sind oder dass die rohrförmigen Aufnahmen (34a) unterseitig an
einem Rahmenrohr (35) der Hauptbügelfläche (10) angebracht sind.
7. Bügeltisch nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Erweiterungsmodule (11, 12, 13) mit Hilfe von Überwurfclips (40) an die Hauptbügelfläche
(10) des Bügeltischs montierbar sind.
8. Bügeltisch nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Überwurfclips (40) angeformte Befestigungselemente, vorzugsweise Federnasen (41)
aufweisen, die Teile der Hauptbügelfläche (10) und des Erweiterungsmoduls (11, 12,
13) übergreifen und diese durch Klemmverbindung verbinden.
9. Bügeltisch nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Erweiterungsmodul (21) eine Parkmulde (22) für ein Bügeleisen aufweist.
10. Bügeltisch nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Erweiterungsmodul (23) eine Ablagefläche (24) aus Blech und/oder aus
Draht aufweist.
11. Bügeltisch nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Erweiterungsmodul (25) als Wäschekorbablage ausgebildet ist.
1. Ironing board with an ironing surface arranged on a trestle, wherein the ironing surface
includes at least one main surface (10) and at least one extension surface (11,12,13),
which can be attached detachably to this main surface (10), the extension surface
consisting of an extension module (11, 12, 13), which can be attached detachably to
the main ironing surface (10) through a plug-type connection, wherein the main surface
(10) of the ironing board ends substantially straight in at least one transversal
side (20),
characterised in that the extension module lengthens the main surface (10) over the transversal side (20)
in longitudinal direction of the ironing board and presents, at least on one side,
a demarcation edge (30) that has the same length as the transversal side (20) of the
main surface (10),
and in that it is provided with alternative extension modules having different outlines, wherein
the extension surface has an extension module (11) having the form of a trapezium,
wherein the larger demarcation edge (30) of the trapeziform surface is facing the
installed extension module of the main surface (10),
and in that it is provided an alternative extension module (12), which, at the demarcation edge
(30) facing the main surface (10), runs in a straight line and incidentally shows
a curved outline (31).
2. Ironing board according to Claim 1, characterised in that the main surface (10) can be extended on one or both sides in longitudinal direction
by extension modules (11, 12, 13).
3. Ironing board according to any one of Claims 1 or 2, characterised in that the extension module (13) presents a curved outline (32), which is partially convex
and partially concave.
4. Ironing board according to any one of Claims 1 to 3, characterised in that the extension module becomes narrower on the side which is not facing the main surface
(10).
5. Ironing board according to any one of Claims 1 to 4, characterised in that the extension module (11, 12, 13) provides pre-formed plug-ins (33), which can be
introduced in preferably tubular shaped holders (34) of the ironing board's main surface
(10).
6. Ironing board according to any one of Claims 1 to 5, characterised in that the tubular shaped holders (34) are a frame tube of the ironing board's main surface
(10) or that the tubular shaped holders (34a) are installed beneath the frame tube
(35) of the main surface (10).
7. Ironing board according to any one of Claims 1 to 6, characterised in that the extension modules (11, 12, 13) can be installed via a joint clip (40) at the
ironing board's main surface (10).
8. Ironing board according to any one of Claims 1 to 7, characterised in that the joint clips (40) provide latching elements, preferably spring projections (41),
which embrace parts of the main surface (10) and of the extension module (11, 12,
13) and join them via a clamping connection.
9. Ironing board according to any one of Claims 1 to 8, characterised in that at least one extension module (21) provides a rest hollow (22) for an iron.
10. Ironing board according to any one of Claims 1 to 9, characterised in that at least one extension module (23) provides a deposit surface (24) made of metal
sheet and/or wire.
11. Ironing board according to any one of Claims 1 to 10, characterised in that at least one extension module (25) is a dirty clothes basket deposit.
1. Planche à repasser avec une surface à repasser supportée par des tréteaux, où ladite
surface à repasser pourvoit du moins une surface principale à repasser (10) et du
moins une surface de prolongement à repasser (11, 12, 13) qui peut être unie à la
surface principale à repasser (10), et ladite surface de prolongement à repasser est
disposée à travers un module de prolongement (11, 12, 13), lequel peut être uni de
façon amovible à la surface à repasser principale de la planche à repasser préférablement
à travers une connexion, où ladite surface à repasser principale (10) de la planche
à repasser comprend du moins un côté transversal (20) essentiellement droit,
caractérisé en ce que le module de prolongement allonge la surface à repasser principale (10) sur le côté
transversal (20) suivant la direction longitudinale de la planche à repasser et présente
du moins sur un côté un bord de limitation (30) ayant la même longueur que le côté
transversal (20) de la surface à repasser principale (10),
et en ce qu'il pourvoit des modules de prolongement alternatifs ayant plusieurs formes, où la
surface de prolongement d'un module de prolongement (11) présente une forme de trapèze,
où le bord de limitation le plus large (30) de la surface trapézoïdale est tourné
vers le module de prolongement installé dans la surface principale (10),
et en ce qu'il pourvoit un module de prolongement alternatif (12) lequel, sur le bord de limitation
(30) tourné vers la surface à repasser principale (10) se déplace en ligne droite
alors que le bord opposé présente accessoirement une ligne de contour courbé (31).
2. Planche à repasser selon la revendication 1, caractérisée en ce que la surface à repasser principale (10) peut présenter des extensions sur un ou deux
de ses côtés suivant la direction longitudinale des modules de prolongement (11, 12,
13).
3. Planche à repasser selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisée en ce que le module de prolongement (13) présente une ligne de contour (32) partiellement convexe
et concave.
4. Planche à repasser selon l'une quelconque des revendications de 1 à 3, caractérisée en ce que le module de prolongement devient plus étroit sur le côté qui n'est pas tourné vers
la surface à repasser principale (10).
5. Planche à repasser selon l'une quelconque des revendications de 1 à 4, caractérisée en ce que le module de prolongement (11, 12, 13) pourvoit des moyens de couplage (33), qui
peuvent être introduits dans des supports préférablement tubulaires (34) inclus dans
la surface à repasser principale (10) de la planche à repasser.
6. Planche à repasser selon l'une quelconque des revendications de 1 à 5, caractérisée en ce que les supports tubulaires (34) sont composés par un tuyau de la surface à repasser
principale (10) de la planche à repasser ou en ce que les supports tubulaires (34a) sont installés sous le tuyau (35) de la surface à repasser
principale (10)
7. Planche à repasser selon l'une quelconque des revendications de 1 à 6, caractérisée en ce que le module de prolongement (11, 12, 13) peut être installé sur la surface à repasser
principale (10) de la planche à repasser à l'aide d'un moyen d'ancrage (40).
8. Planche à repasser selon l'une quelconque des revendications de 1 à 7, caractérisée en ce que le moyen d'ancrage (40) pourvoit des éléments de fixation, préférablement des languettes
élastiques (41) qui s'introduisent dans des parties de la surface à repasser principale
(10) et du module de prolongement (11, 12, 13) les reliant en moyennant une connexion
de fixation.
9. Planche à repasser selon l'une quelconque des revendications de 1 à 8, caractérisée en ce que du moins un module de prolongement (21) pourvoit une ouverture d'appui (22) pour
un fer à repasser.
10. Planche à repasser selon l'une quelconque des revendications de 1 à 9, caractérisée en ce que du moins un module de prolongement (23) pourvoit une surface de dépôt (24) formée
par une plaque métallique ou par des fils métalliques .
11. Planche à repasser selon l'une quelconque des revendications de 1 à 10 caractérisée en ce que du moins un module de prolongement (25) prévoit une corbeille à linge.