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EP 1 032 021 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.08.2004 Patentblatt 2004/32 |
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Anmeldetag: 14.01.2000 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: H01J 61/12 |
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Metallhalogenidlampe
Metal halide lamp
Lampe à halogénure métallique
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
22.02.1999 DE 19907301
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.08.2000 Patentblatt 2000/35 |
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Patentinhaber: Patent-Treuhand-Gesellschaft für elektrische Glühlampen mbH |
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81543 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Eisemann, Hans, Dr.
12542 Berlin (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 543 169 GB-A- 2 059 146
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DE-A- 2 925 410
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 013, no. 374 (E-808), 18. August 1989 (1989-08-18)
& JP 01 128345 A (TOSHIBA CORP), 22. Mai 1989 (1989-05-22)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung geht aus von einer Metallhalogenidlampe gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1. Es handelt sich dabei insbesondere um Metallhalogenidlampen mit einem Entladungsgefäß
aus Quarzglas oder Keramik, das häufig in einem Außenkolben untergebracht ist.
Stand der Technik
[0002] Aus der DE-A 43 27 534 ist bereits eine Metallhalogenidlampe bekannt, die als Füllung
für fotooptische Zwecke AlJ
3 und/oder AlBr
3 zusammen mit Metallhalogeniden von Thallium, Cäsium und/oder Seltenerdmetallen für
hohe Farbtemperaturen über 5000 K verwendet.
[0003] Bei Metallhalogenidlampen, die als UV-Strahler eingesetzt werden, wird häufig Eisen
als wichtigste UV-Strahlungsquelle verwendet. Hier ist es beispielsweise aus der EP-B
543 169 bekannt, zur Vermeidung der bei Eisen auftretenden Schwärzung andere UV-Strahler
wie Mangan, Wismut, Thallium oder Zinn hinzuzugeben.
[0004] Zur Erzielung warmweißer und neutralweißer Lichtfarben mit Farbtemperaturen unter
5000 K enthalten Metallhalogenidentladungslampen häufig Natrium. Zum Beispiel beschreibt
US-A 3 575 630 eine Füllung mit Halogeniden der Metalle Na, Tl und Zr. Metallhalogenidentladungslampen
mit einem Entladungsgefäß aus Glas und einer natriumhaltigen Füllung haben den Nachteil
der Natriumdiffusion durch das Entladungsgefäß, wodurch die Lampenlebensdauer reduziert
wird. Die Natriumdiffusion muß mit zusätzlichen Maßnahmen, zum Beispiel der Abschirmung
der Stromzuführung in der Nähe des Entladungsgefäßes, reduziert werden. Dies erhöht
die Herstellkosten der Lampe. Ein weiterer Nachteil natriumhaltiger Metallhalogenidentladungslampen
ist ihre relativ schlechte Farbwiedergabe. Typische Werte sind für den allgemeinen
Farbwiedergabeindex R
a=70 und für den speziellen roten Farbwiedergabeindex R
9=0.
Darstellung der Erfindung
[0005] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Metallhalogenidlampe gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 bereitzustellen, die kein oder nur sehr wenig Natrium enthält und
insbesondere trotzdem eine Farbtemperatur unter 5000 K (entsprechend einer warmweißen
oder neutralweißen Lichtfarbe) realisiert.
[0006] Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Besonders
vorteilhafte Ausgestaltungen finden sich in den abhängigen Ansprüchen.
[0007] Erfindungsgemäß enthält die Metallhalogenidfüllung als wesentlichen oder einzigen
Bestandteil Mangan in Form von Mn-Halogenid. Anstatt der bekannten Ausnutzung der
intensiven Spektrallinien im UV werden erstmals die Spektrallinien von Mangan im sichtbaren
Spektralbereich zur Verbesserung des allgemeinen Farbwiedergabeindex R
a ausgenutzt. Durch den (evt. weitgehenden) Verzicht auf Natrium können dadurch die
zusätzlichen Maßnahmen zur Reduzierung der Natriumdiffusion entfallen. Die verbesserte
Rotwiedergabe (R
9) ist vor allem darauf zurückzuführen, daß eine Reihe von Mn-Linien im Wellenlängenbereich
größer 603 nm liegt.
[0008] Ein besonderer Vorteil ist, daß zusätzlich die UV-Strahlung des Mangans verwendet
werden kann, um die Temperatur des Entladungsgefäßes zu erhöhen. Dies geschieht dadurch,
daß eine Umhüllung (oft ist es ein zusätzlicher Außenkolben, und/oder das Entladungsgefäß
selbst) aus UV-undurchlässigem Material gefertigt ist, beispielsweise aus Hartglas
oder dotiertem Quarzglas. Die UV-Strahlung wird somit in der Umhüllung absorbiert
und zu einem großen Teil wieder in das Entladungsgefäß zurückgeführt. Damit wird die
Temperatur des cold spot angehoben, was der Lichtausbeute zugute kommt. Typisch läßt
sich mit Mangan als einzigem Metallhalogenid eine sehr hohe Farbtemperatur von mehr
als 8000 K bei einem hohen R
a von mehr als 90 erzielen. Insgesamt ist ein R
a>95 und ein R
9>90 erreichbar.
[0009] Vorteilhaft wird Mangan mit weiteren Halogeniden der Elemente Cs, Dy, Tl, Ho, Tm
sowie evtl. kleinen Mengen an Natrium kombiniert. Dabei sollte das molare Verhältnis
Mn/Na > 1, bevorzugt >2, sein. Hier dient Mn zur vollständigen oder teilweisen Substitution
von Na, weil wesentliche Spektrallinien des Mn im sichtbaren Spektralbereich ganz
in der Nähe der Natrium-D-Linien liegen. Diese Füllungen mit mehreren Komponenten
eignen sich hervorragend in der Allgemeinbeleuchtung zur Erzeugung warmweißer oder
neutralweißer Lichtfarben mit einer Farbtemperatur zwischen etwa 3000 und 4500 K.
Mn bildet dabei eine wesentliche Komponente der Metallhalogenid-Füllung, insbesondere
beträgt sein Anteil mindestens 20 Gew.-% der gesamten Metallhalogenid-Füllung.
[0010] Bevorzugt beträgt die Füllmenge an Mn 0,01 bis 50 µmol pro cm
3 des Volumens des Entladungsgefäßes.
[0011] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist der Füllung bis zu 30 µmol pro
cm
3. Cs beigefügt. Alternativ oder ergänzend sind der Füllung ein oder mehrere der folgenden
Komponenten (meist als Halogenid) beigefügt: bis zu 35 µmol pro cm
3 Dy, bzw. bis zu 15 µmol pro cm
3 Tl, bzw. bis zu 18 µmol pro cm
3 Ho, bzw. bis zu 18 µmol pro cm
3 Tm. Damit läßt sich eine Feinabstimmung des gewünschten R
a und R
9 erzielen.
[0012] Als Halogene zur Bildung von Halogeniden werden bevorzugt Jod und/oder Brom verwendet.
[0013] Vorteilhaft ist das Volumen zwischen Entladungsgefäß und Außenkolben evakuiert. Damit
läßt sich ein besonders hoher Farbwiedergabeindex R
a erzielen. Alternativ kann das Volumen zwischen Entladungsgefäß und Außenkolben eine
Gasfüllung, insbesondere inertgas, enthalten, wodurch die Lebensdauer erhöht werden
kann. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform besteht die Gasfüllung aus 10
bis 90 kPa N
2 (kalt) oder aus 5 bis 70 kPa CO
2 (kalt).
Figuren
[0014] Im folgenden soll die Erfindung anhand mehrerer Ausführungsbeispiele näher erläutert
werden. Es zeigen:
- Figur 1
- eine Metallhalogenidlampe in Seitenansicht;
- Figur 2
- das Spektrum einer Metallhalogenidlampe mit mangan-haltiger Füllung;
- Figur 3
- das Spektrum einer Metallhalogenidlampe mit einer Füllung aus mehreren Komponenten.
Beschreibung der Zeichnungen
[0015] Ein Ausführungsbeispiel einer Metallhalogenidlampe 1 mit einer Leistung von 250 W
ist in Fig. 1 schematisch dargestellt. Es handelt sich um ein zweiseitig gequetschtes
Entladungsgefäß 2, das von einem zylindrischen evakuierten Außenkolben 3 aus Hartglas
(UV-undurchlässig) umschlossen ist, der einseitig gesockelt ist. Das eine Ende des
Außenkolbens 3 besitzt eine abgerundete Kuppe: 4; wohingegen das andere Ende einen
Schraubsockel 5 aufweist. Ein Haltegestell 6 fixiert das Entladungsgefäß 2 axial im
Innern des Außenkolbens 3. Das Haltegestell 6 besteht im wesentlichen aus zwei Zuleitungsdrähten
7, 8, von denen der kürzere (7) mit der sockelnahen Stromzuführung 9 des Entladungsgefäßes
2 verbunden ist. Der lange Zuleitungsdraht 8 ist im wesentlichen ein massiver Metallstützdraht,
der sich entlang des Entladungsgefäßes 2 erstreckt und zur sockelfernen Stromzuführung
10 führt. Die Enden 15 des Entladungsgefäßes 2 sind mit einem wärmereflektierenden
Belag 16 versehen. Am Haltegestell 6 sind zusätzlich mehrere Getter 14 angeschweißt.
[0016] Das Volumen des Entladungsgefäßes 2 beträgt ca. 5,2 cm
3. Der Abstand zwischen den beiden Elektroden 11, 12 beträgt 27,5 mm. Als Grundgas
befinden sich im Entladungsgefäß 56 mbar Argon.
[0017] Der Außenkolben ist evakuiert und damit thermisch gut isoliert, wodurch eine besonders
gute Farbwiedergabe erzielt wird. Zur Erhöhung der Lebensdauer kann der Außenkolben
eine Gasfüllung enthalten. Vor allem eignet sich Inertgas (N
2 oder CO
2), beispielsweise mit einem Kaltfülldruck von 70 kPa N
2 oder 50 kPa CO
2. Dafür muß eine etwas schlechtere Farbwiedergabe in Kauf genommen werden.
[0018] Fig. 2 zeigt das Spektrum einer Lampe gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel, wobei
das Entladungsvolumen 16 mg Hg und 3,4 mg MnJ
2 enthält. Ausgewählte Spektrallinien von Mn und Hg sind markiert. Nach Fig. 2 besitzt
Mn u.a. eine intensive Gruppe von Spektrallinien im Bereich von 601 bis 603 nm, womit
Lampen mit warmweißer bis neutralweißer Lichtfarbe (ähnlich wie bei einer Na-haltigen
Füllung) realisierbar sind, denn Na hat die intensivsten Spektrallinien bei einer
Wellenlänge von etwa 589 nm. Außerdem zeigt das Spektrum der Fig. 2, daß Mn im sichtbaren
Spektralbereich bei Wellenlängen größer 603 nm zahlreiche Liniengruppen besitzt, die
dazu geeignet sind, die Rotwiedergabe zu verbessern. Weitere nutzbare Liniengruppen
liegen im kurzwelligen Bereich zwischen etwa 450 und 550 nm.
[0019] Bei diesem Ausführungsbeispiel wird eine Farbtemperatur von mindestens 8000 K und
ein allgemeiner Farbwiedergabeindex R
a = 91 erreicht. Allerdings ist die Lichtausbeute mit rund 34 lm/W relativ gering.
[0020] Bei einem zweiten Ausführungsbeispiel wurde als Füllung 14 mg Hg und insgesamt 10.4
mg Metallhalogenide für das gleiche Entladungsvolumen gewählt. Im einzelnen sind darin
enthalten: 18 Gew.-% CsJ, 36,8 Gew.-% DyJ
3, 12,5 Gew.-%TIJ sowie 32,7 Gew.-% MnJ
2. Das Spektrum dieser Lampe ist in Fig. 3 gezeigt.
[0021] Diese Lampe erzielt eine Farbtemperatur von 4400 K. Sie besitzt einen allgemeinen
Farbwiedergabeindex R
a = 96, einen speziellen roten Farbwiedergabeindex R
9= 92 und eine Lichtausbeute von rund 60 lm/W. Damit hat diese Lampe eine deutlich
bessere Farbwiedergabe als natriumhaltige Metallhalogenidfüllungen.
[0022] Eine niedrigere Farbtemperatur von typisch 4200 K bis hinab zu ca. 3900 K läßt sich
mit einer Metallhalogenid-Füllung, bestehend aus CsJ (14,7 Gew.-%), DyJ
3 (30,0 Gew.-%), TIJ (10,2 %), HoJ
3 (9,2 %), TmJ
3 (9,2 %) und MnJ
2 (26,7 %) erzielen. In einem weiteren Ausführungsbeispiel besteht die Metallhalogenid-Füllung
aus CsJ (11,5 Gew.-%), DyJ
3 (31,2 Gew.-%), TlJ (10,6 %), HoJ
3 (9,5 %), TmJ
3 (9,5 %) und MnJ
2 (27,7 %).
1. Metallhalogenidlampe zur Anwendung im sichtbaren Spektralbereich mit einem Farbwiedergabeindex
von Ra>80, wobei das Entladungsgefäß (2) zwei Elektroden (11,12) und eine ionisierbare
Füllung aus Inertgas, Quecksilber und mindestens einem Metallhalogenid enthält, dadurch gekennzeichnet, daß ein Halogenid des Mn entweder als ein einziges oder ein wesentliches Metallhalogenid
verwendet wird, wobei der Anteil des Mn-Halogenids an der gesamten Metallhalogenid-Füllung
mindestens 20 Gew.-% beträgt.
2. Metallhalogenidlampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Erzielen einer Farbtemperatur von unter 5000 K außerdem mindestens ein Halogenid
aus der Gruppe der Metalle Cs, Dy, Tl, Ho, Tm, und evtl. Na in kleinen Mengen, vorhanden
ist, wobei das molare Verhältnis Mn/Na > 1 ist.
3. Metallhalogenidlampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllmenge an Mn 0,01 bis 50 µmol pro cm3 des Volumens des Entladungsgefäßes beträgt.
4. Metallhalogenidlampe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Füllung 0 bis 30 µmol Cs pro cm3 des Volumens des Entladungsgefäßes beigefügt ist.
5. Metallhalogenidlampe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Füllung 0 bis 35 µmol Dy pro cm3 des Volumens des Entladungsgefäßes beigefügt ist.
6. Metallhalogenidlampe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Füllung 0 bis 15 µmol Tl pro cm3 des Volumens des Entladungsgefäßes beigefügt ist.
7. Metallhalogenidlampe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Füllung 0 bis 18 µmol Ho pro cm3 des Volumens des Entladungsgefäßes beigefügt ist.
8. Metallhalogenidlampe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Füllung 0 bis 18 µmol Tm pro cm3 des Volumens des Entladungsgefäßes beigefügt ist.
9. Metallhalogenidlampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Halogene zur Bildung von Halogeniden Jod und/oder Brom verwendet sind.
10. Metallhalogenidlampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllung von einer UV-undurchlässigen Umhüllung (3), insbesondere einem Außenkolben,
umgeben ist.
11. Metallhalogenidlampe nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Volumen zwischen Entladungsgefäß (2) und Außenkolben (3) evakuiert ist.
12. Metallhalogenidlampe nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Volumen zwischen Entladungsgefäß (2) und Außenkolben (3) eine Gasfüllung, insbesondere
Inertgas, enthält.
13. Metallhalogenidlampe nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Gasfüllung aus 10 bis 90 kPa N2 (kalt) besteht.
14. Metallhalogenidlampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gasfüllung aus 5 bis 70 kPa CO2 (kalt) besteht.
15. Metallhalogenidlampe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das molare Verhältnis Mn/Na > 2 ist.
16. Metallhalogenidlampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Erzielen einer Farbtemperatur von über 8000 K als einziges Metallhalogenid ein
Halogenid des Mn verwendet wird.
1. Metal halide lamp for use in the visible spectral range with a colour rendering index
of Ra>80, the discharge vessel (2) containing two electrodes (11, 12) and an ionizable
fill comprising inert gas, mercury and at least one metal halide, characterized in that a halide of Mn is used either as a sole or as a principal metal halide, the Mn halide
content being at least 20% by weight of the total metal halide fill.
2. Metal halide lamp according to Claim 1, characterized in that, in order to achieve a colour temperature of below 5000 K, at least one halide selected
from the group of metals consisting of Cs, Dy, Tl, Ho, Tm, and, if appropriate, Na
is also present in small quantities, the Mn/Na molar ratio being > 1.
3. Metal halide lamp according to Claim 1, characterized in that the amount of Mn in the fill amounts to from 0.01 to 50 µmol per cm3 of the volume of the discharge vessel.
4. Metal halide lamp according to Claim 2, charaterized in that from 0 to 30 µmol of
Cs per cm3 of the volume of the discharge vessel is added to the fill.
5. Metal halide lamp according to Claim 2, characterized in that from 0 to 35 µmol of Dy per cm3 of the volume of the discharge vessel is added to the fill.
6. Metal halide lamp according to Claim 2, characterized in that from 0 to 15 µmol of TI per cm3 of the volume of the discharge vessel is added to the fill.
7. Metal halide lamp according to Claim 2, characterized in that from 0 to 18 µmol of Ho per cm3 of the volume of the discharge vessel is added to the fill.
8. Metal halide lamp according to Claim 2, characterized in that from 0 to 18 µmol of Tm per cm3 of the volume of the discharge vessel is added to the fill.
9. Metal halide lamp according to Claim 1, characterized in that iodine and/or bromine are used as the halogens for forming halides.
10. Metal halide lamp according to Claim 1, characterized in that the fill is surrounded by a UV-impermeable envelope (3), in particular an outer bulb.
11. Metal halide lamp according to Claim 10, characterized in that the volume between discharge vessel (2) and outer bulb (3) is evacuated.
12. Metal halide lamp according to Claim 10, characterized in that the volume between discharge vessel (2) and outer bulb (3) contains a gas fill, in
particular inert gas.
13. Metal halide lamp according to Claim 12, characterized in that the gas fill comprises from 10 to 90 kPa N2 (cold).
14. Metal halide lamp according to Claim 1, characterized in that the gas fill comprises from 5 to 70 kPa CO2 (cold).
15. Metal halide lamp according to Claim 2, characterized in that the Mn/Na molar ratio is > 2.
16. Metal halide lamp according to Claim 1, characterized in that, in order to achieve a colour temperature of above 8000 K, a halide of Mn is used
as sole metal halide.
1. Lampe aux halogénures métalliques, destinée à être utilisée dans le domaine visible
du spectre et ayant un indice de rendu de couleur de Ra > 80, l'enceinte (2) de décharge contenant deux électrodes (11, 12) et une atmosphère
ionisable en gaz inerte, en mercure et en au moins un halogénure métallique, caractérisée en ce qu'un halogénure métallique du Mn est utilisé soit comme halogénure métallique unique,
soit comme halogénure métallique essentiel, la proportion de l'halogénure de Mn représentant
au moins 20 % en poids de toute l'atmosphère d'halogénures métalliques.
2. Lampe aux halogénures métalliques suivant la revendication 1, caractérisée en ce que, pour obtenir une température de couleur inférieure à 5 000 K, il y a, en outre,
au moins un halogénure du groupe des métaux Cs, Dy, TI, Ho, Tm, et éventuellement
Na en petites quantités, le rapport molaire Mn/Na étant supérieur à 1.
3. Lampe aux halogénures métalliques suivant la revendication 1, caractérisée en ce que la quantité de Mn dans l'atmosphère représente de 0,01 à 50 µmoles par cm3 du volume de l'enceinte de décharge.
4. Lampe aux halogénures métalliques suivant la revendication 2, caractérisée en ce qu'il est ajouté à l'atmosphère de 0 à 30 µmoles de Cs par cm3 du volume de l'enceinte de décharge.
5. Lampe aux halogénures métalliques suivant la revendication 2, caractérisée en ce qu'il est ajouté à l'atmosphère de 0 à 35 µmoles de Dy par cm3 du volume de l'enceinte de décharge.
6. Lampe aux halogénures métalliques suivant la revendication 2, caractérisée en ce qu'il est ajouté à l'atmosphère de 0 à 15 µmoles de Tl par cm3 du volume de l'enceinte de décharge.
7. Lampe aux halogénures métalliques suivant la revendication 2, caractérisée en ce qu'il est ajouté à l'atmosphère de 0 à 18 µmoles de Ho par cm3 du volume de l'enceinte de décharge.
8. Lampe aux halogénures métalliques suivant la revendication 2, caractérisée en ce qu'il est ajouté à l'atmosphère de 0 à 18 µmoles de Tm par cm3 du volume de l'enceinte de décharge.
9. Lampe aux halogénures métalliques suivant la revendication 1, caractérisée en ce qu'il est utilisé comme halogène pour la formation d'halogénures de l'iode et/ou du brome.
10. Lampe aux halogénures métalliques suivant la revendication 1, caractérisée en ce que l'atmosphère est entourée d'une enveloppe (3) imperméable aux UV, notamment d'une
ampoule extérieure.
11. Lampe aux halogénures métalliques suivant la revendication 10, caractérisée en ce que l'on fait le vide dans le volume entre l'enceinte (2) de décharge et l'ampoule (3)
extérieure.
12. Lampe aux halogénures métalliques suivant la revendication 10, caractérisée en ce que le volume compris entre l'enceinte (2) de décharge et l'ampoule (3) extérieure contient
une atmosphère gazeuse, notamment du gaz inerte.
13. Lampe aux halogénures métalliques suivant la revendication 12, caractérisée en ce que l'atmosphère gazeuse est constituée de 10 à 90 kPa de N2 (froid).
14. Lampe aux halogénures métalliques suivant la revendication 1, caractérisée en ce que l'atmosphère gazeuse est constituée de 5 à 70 kPa de CO2 (froid).
15. Lampe aux halogénures métalliques suivant la revendication 2, caractérisée en ce que le rapport molaire Mn/Na est plus grand que 2.
16. Lampe aux halogénures métalliques suivant la revendication 1, caractérisée en ce que, pour obtenir une température de couleur supérieure à 8 000 K, il est utilisé comme
halogénure métallique unique un halogénure du Mn.