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(11) |
EP 1 032 298 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.01.2004 Patentblatt 2004/05 |
| (22) |
Anmeldetag: 12.05.1999 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE1999/001484 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2000/016677 (30.03.2000 Gazette 2000/13) |
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BEHÄLTER MIT FUNKTIONSSPEZIFISCHER GESTALTUNG SEINES INNENRAUMS
CONTAINER WITH FUNCTION-SPECIFIC INNER SPACE CONFIGURATION
CONTENANT AVEC COMPARTIMENT INTERIEUR CON U DE MANIERE FONCTIONNELLE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR GB IT LI NL |
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Priorität: |
19.09.1998 DE 29816801 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.09.2000 Patentblatt 2000/36 |
| (73) |
Patentinhaber: Wolf Kunststoffe GmbH |
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04229 Leipzig (DE) |
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Erfinder: |
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- WOLF, Hans-Joachim
D-75447 Sternenfels (DE)
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| (74) |
Vertreter: Frank, Gerhard, Dipl.-Phys. et al |
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Patentanwälte
Mayer, Frank, Reinhardt,
Schwarzwaldstrasse 1A 75173 Pforzheim 75173 Pforzheim (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
US-A- 4 026 351 US-A- 4 194 109 US-A- 5 640 946
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US-A- 4 190 305 US-A- 4 817 582 US-A- 5 732 614
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft einen Behälter nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Die Aufbewahrung oder Lagerung von gleichartigen oder auch verschiedenartigen Gegenständen
in definierten Positionen, insbesondere übereinanderliegenden Ebenen oder Etagen eines
Behälters, erfordert das Vorsehen zumindest von seitlichen Halteelementen, wobei oft
schienenähnliche Profile vorgesehen sind, auf denen die zu haltenden oder lagernden
Gegenstände schubladenähnlich eingeschoben werden. Ein typisches Beispiel hierfür
sind Backbleche in einem Backofen.
[0003] Ein erstes Problem ergibt sich, wenn die übereinander aufzubewahrenden Gegenstände
nicht das gleiche Format, insbesondere nicht die gleiche Höhe haben; mit festen schienenähnlichen
seitlichen Führungselementen läßt sich dieses Problem nur dadurch lösen, daß besondere
Auflagevorrichtungen zwischen zwei gegenüberliegenden Gleitschienen eingesetzt werden,
die jeweils einen Boden für den aufzunehmenden Gegenstand bilden, so daß dann ggf.
eine Vielzahl von seitlichen schienenähnlichen Aufnahmeelementen "übersprungen" werden,
wenn die Höhe des zu lagernden Gegenstandes größer ist als der vertikale Abstand solcher
Aufnahmeelemente.
[0004] Von besonderem Interesse im Rahmen der Anmeldung sind Lager- und Transportsysteme,
bei denen relativ eng mehrere Gegenstände, möglichst platzsparend im Behälter übereinander
gestapelt werden sollen, wobei der wahlfreie Zugriff auf jeden dieser Gegenstände
erhalten bleiben soll.
[0005] Solche Systeme finden beispielsweise Einsatz beim Transport von Speisenbehältern
in Isoliergehäusen, wo die gute Ausnutzung des zur Verfügung stehenden Speichervolumens
auch aus thermischen und damit energetischen Gründen besonders wünschenswert ist.
[0006] Ein zweites Problem stellt sich, wenn mit der beschriebenen Lager- und Aufbewahrungsfunktion
eine Heiz- oder Kühlfunktion verknüpft werden soll, wenn die Speisen oder Getränke
für längere Zeit aus verschiedenen Gründen auf eine von der Raumtemperatur abweichende
Innentemperatur gebracht und/oder auf dieser gehalten werden soll.
[0007] Zu Heizzwecken ist es hierzu bekannt, Heizelemente in die Wandteile eines solchen
Behälters zu integrieren, beispielsweise durch Einschäumen.
Stand der Technik
[0008] Es sind eine Vielzahl von Behältern bekannt, in denen mindestens ein funktionsspezifischer
Einsatz angeordnet ist, z.B. US 4,026,351 (Kühl- oder Heizeinsatz als Wandelement
in einem Transportcontainer), US 4,817,582 (Ofen mit Aufnahmeeinsatz), US 4,190,305
(Kühlschrank mit Aufnahmeeinsatz), US 5,640,946 (Dampfofen mit Aufnahmeeinsatz), US
4,194,109 (Transportwagen mit Aufnahmeeinsatz), und US 5,732,614 (Container für Speisezubereitung
mit Lagereinsatz).
[0009] Die Art und Weise der Halterung des jeweiligen Einsatzes ist hierbei nur untergeordnet;
entweder es ist lediglich vorgesehen, den Einsatz insgesamt in den dafür vorgesehenen
Funktionsraum an geeigneter Stelle zu positionieren (US 4,194,109), oder ihn fest
zu verankern, z.B. mittels Schrauben (US 4,190,305) als Befestigungsmittel, insbesondere
dann, wenn es sich um flächige Einsätze handelt, die vertikal gehalten werden sollen.
Darstellung der Erfindung
[0010] Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Behälter der in der US 4,026,351 genannten Art,
in dem mittels Wandelementen als funktionsspezifischem Einsatz Gegenstände in unterschiedlicher
Anordnung und/oder unter unterschiedlichen thermischen Bedingungen (unter optimaler
Raumausnutzung) untergebracht werden können, derart weiterzubilden, dass eine einfache
Ausrüstung und Austausch unterschiedlicher Einsätze bei sicherer Halterung erfolgen
kann.
[0011] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gemäß dem kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs
1 gelöst.
[0012] Jedes Wandelement kann dabei in seiner konstruktiven Ausgestaltung unterschiedlich
gewählt sein, beispielsweise kann ein profiliertes Wandelement gewählt werden, das
dann im Behälter nahe einer Seitenwand derart eingesetzt wird, daß es sich in Profilrinnen
in Wandungen des Behälters abstützt. Eine besondere Ausgestaltung eines solchen Wandelements
kann dann noch vorsehen, daß dieses beheizbar oder kühlbar ausgestaltet ist, was den
Einsatzbereich des Behälters insbesondere beim Transport und der Lagerung verderblicher
Waren wie Lebensmittel, Speisen oder Getränke erheblich erweitert.
[0013] Vorteilhafte Ausbildungen insbesondere zu letztgenanntem Zweck sind den Unteransprüchen
entnehmbar.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0014] Bevorzugte Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Behälters werden nun anhand
von Zeichnungen näher erläutert; es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische, perspektivische Teilansicht eines Einsatzes im Bereich der Seitenwandung
eines Behälters,
- Fig. 2
- eine Frontalansicht und einen Querschnitt in der Ebene A-A eines ersten Ausführungsbeispiels
eines Einsatzes als Wandelement WE zur Aufnahme von Gegenständen,
- Fig. 3
- eine Schnittdarstellung des Wandelements in der Ebene B-B der Fig. 2 mit beispielhaften
Bemaßungsangaben,
- Fig. 4
- eine perspektivische Schnittdarstellung des Bodenteils des Behälters mit Wandelement,
- Fig. 5A, B
- eine perspektivische Teildarstellung eines zweiten Ausführungsbeispiels eines Einsatzes
mit einer Heizeinrichtung,
- Fig. 5C
- Detaildarstellungen von Auflageelementen beim Einsatz gemäß des zweiten Ausführungsbeispiels,
,
- Fig. 6A, B
- perspektivische Teildarstellungen eines dritten Ausführungsbeispiels,
- Fig. 7A,B
- perspektivische Teildarstellungen und Teilschnitt eines vierten Ausführungsbeispiels,
- Fig.8A,B
- perspektivische Teildarstellung und Teilschnitt eines fünften Ausführungsbeispiels,
- Fig. 9A, B
- perspektivische Teildarstellung und Teilschnitt eines sechsten Ausführungsbeispiels,
- Fig. 10A,B
- perspektivische Teildarstellung und Teilschnitt eines siebten Ausführungsbeispiels,
- Fig. 11
- perspektivische Teildarstellung und Teilschnitt eines achten Ausführungsbeispiels.
Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele
[0015] In Fig.1 ist die Anbringung eines Einsatzes E in einem Behälter Z dargestellt. Der
Behälter Z besteht aus Bodenteil B, Rückseite RS, Oberteil D und zwei Seitenwandungen
SW. Beim hier schematisch dargestellten Anwendungsbeispiel besteht der Einsatz E lediglich
aus einem rechteckigen Rahmen R mit zwei vertikal verlaufenden Seitenteilen und zwei
diese Seitenteile verbindenden ,horizontal verlaufenden Seitenteilen.
[0016] In den vertikalen Seitenteilen sind Etagen E1...E7 dargestellt, auf denen ein Gegenstand
G untergebracht werden kann; beispielsweise kann der in Fig. 1 dargestellte, quaderähnliche
Gegenstand G schubladenähnlich auf der Etage E4 in Pfeilrichtung in den Behälter eingeschoben
werden, der Gegenstand G erstreckt sich dabei über die Etagen E4, E5 und E6.
[0017] Spiegelbildlich hierzu und in Fig. 1 nicht dargestellt, ist an der gegenüberliegenden
Seitenwandung SW des Behälters Z ein baugleicher Einsatz E gehalten, so daß der Behälter
zwei gegenüberliegende Einsätze aufweist.
[0018] Eine erste Ausbildung eines Einsatzes E mit mehreren Etagen und seine Aufnahme im
Behälter Z ist in den Figuren 2-4 dargestellt:
[0019] Fig. 2 zeigt eine Ansicht eines bevorzugten Ausführungsbeispiels eines derartigen
Einsatzes E, der zehn Etagen E1...E10 beinhaltet, die übereinander beabstandet ein
vertikales Wandelement WE bilden, was eine leichte und kostengünstige Ausführung ermöglicht,
die insbesondere in einem Behälter gemäß Fig. 1 Anwendung finden kann. Hierbei stützt
sich das Wandelement im Bereich einer Seitenwandung SW eines Behälters Z zwischen
dessen Bodenteil B und Oberteil D ab, was eine ausreichende Stabilität gewährleistet.
[0020] Beim dargestellten Ausführungsbeispiel (Fig. 4) ist ein solches Wandelement WE in
einer Profilrinne R1 sowohl im Oberteil D als auch im Bodenteil B im Behälter Z festgesetzt.
Innerhalb der Rinne R1 ist eine weitere Vertiefung eingebracht, die zusammen mit einem
entsprechend geformten Zapfen an der unteren Stirnseite S1 wirkt und somit ein Rastelement
RE1/RE2 bildet. Dies ist insbesondere sinnvoll und erforderlich, um beim Einschieben
oder Herausziehen von Gegenständen G auftretende Horizontalkräfte in den Behälter
Z einzuleiten, ohne daß das Wandelement mit aus dem Behälter herausgezogen wird.
[0021] Eine derartige Profilrinne kann sich grundsätzlich in jeder der Wandungen befinden,
beispielsweise auch parallel zur Rückseite RS im Bodenteil B und im Oberteil D (Dekkel),
wo immer die funktionsspezifische Ausgestaltung des Einsatzes dies erfordert. Der
Einsatz kann hierbei lediglich zur Aufnahme von Gegenständen dienen (Fig. 2 bis 4),
er kann aber auch beispielsweise die Beheizung oder Kühlung des Innenraums des Behälters
Z zusätzlich übernehmen (Fign. 5-10) oder auch lediglich als Heiz- oder Kühlelement
ohne Aufbewahrungsfunktion ausgebildet sein (Fig. 11). Dementsprechend können auch
mehrere Einsätze unterschiedlicher Funktionalität in einem Behälter Z Verwendung finden.
[0022] Geeignete Ausbildungen eines Einsatzes E mit zusätzlicher Heiz- oder Kühlfunktion
sind in den Fign. 5 -11 dargestellt; es handelt sich hierbei im einzelnen um folgende
Lösungen:
[0023] Bei dem in Fig. 5 dargestellten zweiten Ausführungsbeispiel besteht der Einsatz aus
einem Strangpreßprofil 50, an das Auflageelemente 54 angeformt sind und das dementsprechend
als Wandelement E eingesetzt werden kann, wie es in den Fign. 3 und 4 grundsätzlich
dargestellt ist.
[0024] Zusätzlich zu dieser Nutzung ist jedoch ein "Ausbau" möglich, wie er in Fig. 5B dargestellt
ist:
[0025] Hier ist parallel zur Hauptebene des Stranggußprofils 50, das eine Vorderwand bildet,
die zum Inneren des Behälters Z zeigt, eine Rückwand 51 gehalten, die beispielsweise
durch ein einfaches Blechteil gebildet sein kann und stirnseitig in eine Nut am oberen
und ( nicht dargestellten ) unteren Ende des umgekröpften Teils des Stranggußprofils
einsetzbar ist. Dadurch entsteht ein Innenraum V, der bei diesem und in vielen der
folgenden beschriebenen Ausführungsbeispiele zum Einsatz eines Heizelementes 57 dient,
die sich in flächigem Kontakt mit der Innenfläche des Stranggußprofils 50 befindet,
so daß ein guter Wärmeübergang gewährleistet ist.
[0026] Der Begriff "Heizelement", der auch im folgenden verwendet wird, soll hierbei nicht
einschränkend auf eine bestimmte Technologie eines Heizelementes verstanden werden,
es kann sich hierbei um eine elektrische Heizung handeln, es können aber auch Heizelemente
oder Kühlelemente, die mit einem flüssigen oder gasförmigen Medium von außen versorgt
werden, im Volumen V gehalten werden. Diese Heizelemente können wiederum aktiv oder
passiv ausgestaltet sein, d.h. sie können mit einer Energiezufuhr von außen verbunden
sein, dann kommt es im wesentlichen auf die gute Wärmeleitfähigkeit an, sie können
aber auch als ein Bauelement mit hoher Wärmespeicherfähigkeit ausgebildet sein, das
extern "aufgeladen" (geheizt oder gekühlt wird) und dann in das Volumen V eingebracht
oder am Einsatz befestigt wird, um zumindest für eine gewisse Zeitspanne die beabsichtigte
Temperierung des Behälterinnenraums über diesen Einsatz zu gewährleisten. Wenn dieser
Einsatz, wie in Fig. 5B dargestellt, mit einer Abdeckkappe 53 an seinen Stirnseiten
dicht verschlossen wird, ist es auch möglich, ohne "Heizelement" 57 das Volumen selbst
zur Aufnahme eines von außen zugeführten Heizmediums einzusetzen, das dann beispielsweise
über die angedeutete Bohrung in der Abdeckkappe 53 zu- und abgeführt werden kann.
[0027] Mit der Konzeption der Einsätze sind also aktive oder passive Heiz- oder Kühlwände
realisierbar, die je nach Bedarf, einzeln oder in Verbindung mit nur als Wandelementen
dienenden Einsätzen den Innenraum des Behälters Z so zu individualisieren, daß Aufnahme
und Temperierung der eingebrachten Gegenstände über den gewünschten Zeitraum hin sicher
gewährleistet ist.
[0028] Fig. 5C zeigt Querschnittsdarstellungen von Ausführungsbeispielen der Auflageelemente
54. Allen Ausführungsbeispielen ist gemeinsam, daß sie aus einer Profilierung des
Stranggußprofils 50 bestehen, in der ein entsprechend komplementär geformtes Auflageprofil
einführbar, aufsetzbar oder einsteckbar gehalten ist. Als Material für diese Auflageprofile
ist entweder Kunststoff denkbar oder auch CNS (beispielsweise für die rohrförmigen
Profile 513 und 515). Struktur und Material der Auflageprofile ist im wesentlichen
von der Art der aufzunehmenden Behälter bestimmt, d.h. von deren Oberflächenbeschaffenheit
und Gewicht, um hinsichtlich Abrieb und Abnutzung sowie Gleitfähigkeit jeweils optimale
Ergebnisse zu erzielen. Hierbei kann es insbesondere sinnvoll und erforderlich sein,
ein "Wandanschlußprofil" 509 vorzusehen, um die Wandungen der einzusetzenden Gegenstände,
beispielsweise Speisenbehälter, auf Abstand zu dem Stranggußprofil 50 zu halten.
[0029] Bei dem in Fig. 6 dargestellten dritten Ausführungsbeispiel handelt es sich zunächst
wieder lediglich "nur" um einen Einsatz E als Wandelement zur Aufnahme der Gegenstände,
wobei hier ein Kunststoff-Stirnteil 63 so ausgebildet ist, daß es Auflageelemente
64, beispielsweise aus CNS-Draht aufnehmen kann, so daß zwei stirnseitig angeordnete
Bauteile 63 mit dazwischenliegenden Auflageelementen 64 ein Wandungselement bilden,
wie es im Grundsatz in den Fign. 3 und 4 dargestellt ist.
[0030] Fig. 6B zeigt wiederum die Weiterbildung eines derartigen Einsatzes als Heiz- oder
Kühlelement, mit einem ersten Blechteil zur Bildung einer Frontwand 65 und einem zweiten
Blechteil zur Bildung einer Rückwand 66, so daß auch hier ein Volumen V entsteht,
in das ein unter Fig. 5 beschriebenes Heizelement 67 in der jeweils gewünschten Ausführungsform
eingesetzt ist. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel läßt sich somit das "nur"-Wandelement
gemäß Fig. 6A in ein "Wand- und Heizelement" nach Fig. 6B weiterbilden, bzw. nachrüsten.
[0031] Fig. 7 zeigt ein viertes Ausführungsbeispiel, bei dem als Frontwand 75 ein Alu-Strangpreßprofil
verwendet wird mit einer Profilierung an seinen beiden Randseiten, in die eine Schiene
78 einführbar ist, die ihrerseits höhenmäßig beabstandet Auflageelemente 74 aufweist,
die wiederum beispielsweise als CNS-Drahtbügel ausgebildet sein können. Die Rückwand
76 wird aus einem Blechteil gebildet, an der Frontwand ist innenseitig wiederum eine
der Ausführungsformen des eingangs erwähnten Heizelements" 77 gehalten. Die Verbindung
zwischen Frontwand 75 und Rückwand 76 wird von einer Abdeckkappe 73 hergestellt, die
ebenfalls als Profilteil ausgebildet ist. Der wesentliche Unterschied dieses Ausführungsbeispiels
zu den eingangs erläuterten besteht konstruktiv in der vertikalen Ausrichtung der
einzelnen Bauteile.
[0032] Fig. 8 zeigt ein fünftes Ausführungsbeispiel, bei dem Frontwand 85 und Rückwand 86
aus Blechteilen geformt sind, die oben und unten mit einer halbzylindrisch geformten
Kunststoffkappe 83 abgeschlossen sind, die so ausgebildet ist, daß sie beispielsweise
in die in Fig. 4 dargestellten Rinnen einsetzbar ist. Die Auflageelemente 84 sind
hierbei durch die Frontwand 85 auf deren Vorderseite durchgesteckt und auf deren umgebogener
Rückseite befestigt, so daß auch hier eine sichere Halterung gegeben ist, das Heizelement
87 befindet sich wiederum auf der Innenseite der Frontwand 85.
[0033] Fig. 9A und B zeigen wiederum die Ausbildung eines Einsatzes lediglich als Wandelement
(Fig. 9A), das ausschließlich aus Drahtelementen 94 gebildet ist, von denen die äußeren
einen Rahmen bilden, der in den Rinnen gemäß Fig. 4 festsetzbar ist.
[0034] An diesem Rahmen sind mehrere Haltelaschen 94A befestigt, über die dieses "nur"-Wandelement
wiederum mit Heiz- oder Kühlmitteln zusätzlich oder nachträglich ausgestattet werden
kann, die aus zwei im wesentlichen gleichen Blechen als Frontwand 95 und Rückwand
96 gebildet sind,in deren Innenraum V ein Heizelement 97 eingelegt ist. Der obere
und untere Abschluß kann dabei mit einem (nicht dargestellten) Kunststoffelement gemäß
Figur 8A erreicht werden.
[0035] Das in Fig. 10 dargestellte siebte Ausführungsbeispiel entspricht in seinem Grundkonzept
dem in Fig. 6 gezeigten dritten Ausführungsbeispiel, mit dem Unterschied, daß pfostenförmige
zylindrische Halteelemente 103 vorgesehen sind, an denen die Auflageelemente 104 in
Form von CNS-Drahtbügeln gehalten sind. Auch hier läßt sich ein Heizelement einfach
einbauen, wie dies bereits in Fig. 6 verdeutlicht worden ist, so daß in Fig. 10B lediglich
die Frontwand 105 aus einem Blechteil sichtbar ist.
[0036] Als achtes und letztes Ausführungsbeispiel zeigt Fig. 11 schließlich ein Wand-Heizelement,
das aus zwei Strangpreßprofilen gebildet ist, die eine Frontwand 115 und eine Rückwand
116 bilden, zwischen denen ein Heizelement 117 eingelegt ist. Die beiden Strangpreßprofile
sind an ihren Enden mit komplementären rinnenartigen Profilierungen ausgestaltet,
so daß sie einfach ineinandergesteckt werden können und mittels der Abdeckkappen 113
und 114 zusammengehalten sind. Dieses Wand- und Heizelement kann beispielsweise dann
in der in Fig. 11 dargestellten vertikalen Anordnung, aber auch horizontal in einen
Behälter Z eingesetzt werden.
[0037] Die erfindungsgemäße Konzeption erlaubt somit eine breite Palette von Ausführungen
von funktionsspezifischen Einsätzen, wobei beispielhaft als Wandelemente auch leichte
Volldrahtkonstruktionen außer den dargestellten massiveren Versionen genannt sein
sollen..
[0038] Der erfindungsgemäß ausgestattete Behälter kann als "Basisausstattung" eines modulartig
aufgebauten Transport- und Aufbewahrungssystem gesehen werden, das durch Einbringung
bzw. Austausch unterschiedlich geformter und ausgestalteter funktionsbestimmender
Einsätze hinsichtlich seiner Fähigkeiten an Art und Ausgestaltung der aufzunehmenden
Gegenstände und/oder deren Temperaturbedingungen schnell und einfach anpaßbar ist.
1. Behälter mit funktionsspezifischer Gestaltung seines Innenraums, insbesondere zur
Aufnahme mehrerer Gegenstände in übereinander liegenden Etagen, in dem zumindest ein
Wandelement (WE) im Bereich zumindest einer Innenwandung (SW) des Behälters (Z) als
funktionsspezifischer Einsatz angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (Z) Befestigungs- oder Halterungsmittel in Form von mindestens zwei
im Boden- und Oberteil (B,D) des Behälters (Z) gegenüberliegend verlaufenden Rinnen
(R1,R2) beinhaltet, deren Querschnittsverlauf die ortsfeste Halterung und Rastung
des Wandelements (WE) als Einsatz erlaubt, indem sie mit komplementär geformten Abschnitten
des Einsatzes einen Kraft- oder Formschluss bewirken, oder umgekehrt.
2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Wandelement (WE) mit mehreren voneinander beabstandeten Etagen (E1...) versehen
ist.
3. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Wandelement (WE) ein einstückiges Kunststoffformteil ist, dessen obere und untere
Stirnseite (S1,S2) in den Rinnen (R1,R2) im Boden- und Oberteil gehalten sind.
4. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in den Rinnen (R1,R2) und den Stirnseiten des Einsatzes korrespondierende Rastelemente
(RE) vorgesehen sind.
5. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz Mittel zur Beheizung oder Kühlung (57,67,77,87,97,117) aufweist.
6. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Beheizung oder Kühlung in einem Innenraum ( V ) des Einsatzes untergebracht
sind.
7. Behälter nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein elektrsches Heizelement vorgesehen ist, dessen Stromversorgung über eine Verbindung
durch eine Wandung des Behälters (Z) erfolgt.
8. Behälter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromversorgung über Kontaktelemente erfolgt, wenn sich der Einsatz an seiner
vorgesehenen Funktionsposition befindet.
9. Behälter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenraum (V) mit einem flüssigen oder gasförmigen Heiz- oder Kühlmedium verbindbar
ist.
10. Behälter nach Anspruch 1 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz Aufnahmeelemente (54,64,74,84,94,104) für die Gegenstände (G) aufweist.
11. Behälter nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Einsätze mit Aufnahmeelementen im Bereich der beiden Seitenwandungen (SW) einander
gegenüber angeordnet sind.
12. Behälter nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der Einsätze beheizbar oder kühlbar ist und parallel zu einer Seitenwandung
(SW), der Rückseite (RS), oder dem Bodenteil (B) angeordnet ist.
13. Behälter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die beheizten oder gekühlten Flächen des Einsatzes aus Materialien hoher Wärmefähigkeit
oder hoher Wärmespeicherfähigkeit bestehen.
14. Behälter nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmeelemente Auflageprofile ( 502,504,506,508,511,513,515 ) aufweisen.
1. Container, having a configuration for its interior which is specific for the particular
function involved, more especially for the accommodation of a plurality of articles
at stacking levels situated one above the other, in which container there is disposed
at least one wall element (WE) in the region of at least one internal wall (SW) of
the container (Z) serving as the insert which is specific for the particular function
involved, characterised in that the container (Z) includes mounting or retaining means in the form of at least two
grooves (R1,R2), which extend opposite each other in the bottom and top parts (B,D)
of the container (Z), the cross-sectional configuration of said grooves permitting
the wall element (WE) to be fixedly retained and locked as the insert because said
grooves provide a force- or form-locking connection with correspondingly shaped portions
of the insert, or vice versa.
2. Container according to claim 1, characterised in that the wall element (WE) is provided with a plurality of stacking levels (E1...) which
are spaced apart from one another.
3. Container according to claim 1, characterised in that the wall element (WE) is a one-piece plastics material moulded part, the upper and
lower end faces (S1,S2) of which are retained in the grooves (R1,R2) in the bottom
and top parts.
4. Container according to claim 1, characterised in that corresponding locking elements (RE) are provided in the grooves (R1,R2) and in the
end faces of the insert.
5. Container according to claim 1, characterised in that the insert has means for heating or cooling (57,67,77,87,97,117).
6. Container according to claim 1, characterised in that the means for heating or cooling are accommodated in an interior (V) of the insert.
7. Container according to claim 5 or 6, characterised in that an electrical heating element is provided, the power for which is supplied via a
connection through a wall of the container (Z).
8. Container according to claim 7, characterised in that the power is supplied via contact elements when the insert is in its intended operative
position.
9. Container according to claim 6, characterised in that the interior (V) is connectable to a liquid or gaseous heating or cooling medium.
10. Container according to claim 1 or 5, characterised in that the insert has receiving elements (54,64,74,84,94,104) for receiving the articles
(G).
11. Container according to claim 10, characterised in that two inserts, having receiving elements in the region of the two side walls (SW),
are disposed opposite each other.
12. Container according to claim 11, characterised in that at least one of the inserts is heatable or coolable and is disposed parallel to a
side wall (SW), the rear side (RS) or the bottom part (B).
13. Container according to claim 5, characterised in that the heated or cooled surfaces of the insert are formed from materials of high thermal
conductance or high thermal storability.
14. Container according to claim 10, characterised in that the receiving elements have supporting profiles (502,504,506,508,511,513,515).
1. Conteneur dont le volume intérieur est conçu de manière spécifique à la fonction,
destiné en particulier à recevoir plusieurs objets en étages superposés, dans lequel
au moins un élément de paroi (WE) est disposé, dans la zone d'au moins une paroi intérieure
(W) du conteneur (Z), comme insert spécifique à la fonction,
caractérisé en ce que le conteneur (Z) contient des moyens de fixation ou de maintien sous la forme d'au
moins deux rigoles (R1, R2) s'étendant en vis-à-vis dans la partie du fond et la partie
supérieure (B, D) du conteneur (Z), dont l'allure de la section transversale permet
la fixation et l'accrochage en un emplacement fixe de l'élément de paroi (WE) en tant
qu'insert, par le fait qu'elles provoquent une liaison à force ou par complémentarité
de forme avec des tronçons de forme complémentaire de l'insert, ou inversement.
2. Conteneur selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de paroi (WE) est pourvu de plusieurs étages (E1...) espacés les uns des
autres.
3. Conteneur selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de paroi (WE) est un élément profilé d'une seule pièce en matière plastique
dont le côté frontal supérieur (S1) et le côté frontal inférieur (S2) sont maintenus
dans les rigoles (R1, R2) de la partie du fond et de la partie supérieure.
4. Conteneur selon la revendication 1, caractérisé en ce que dans les rigoles (R1, R2) et les côtés frontaux de l'insert sont prévus des éléments
d'accrochage (R1) correspondants.
5. Conteneur selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'insert comporte des moyens de chauffage ou de refroidissement (57, 67, 77, 87,
97, 117).
6. Conteneur selon la revendication 1, caractérisé en ce que les moyens de chauffage ou de refroidissement sont logés dans un volume intérieur
(V) de l'insert.
7. Conteneur selon la revendication 6, caractérisé en ce qu'il est prévu un élément chauffant électrique dont l'alimentation en courant s'effectue
par une liaison par une paroi du conteneur (Z).
8. Conteneur selon la revendication 7, caractérisé en ce que l'alimentation en courant s'effectue par des éléments de contact lorsque l'insert
se trouve dans sa position fonctionnelle prévue.
9. Conteneur selon la revendication 7, caractérisé en ce que le volume intérieur (V) peut être relié à un fluide de chauffage ou de réfrigération
liquide ou gazeux.
10. Conteneur selon la revendication 1 ou 6, caractérisé en ce que l'insert comporte des éléments récepteurs (54, 64, 74, 84, 94, 104) pour les objets
(G).
11. Conteneur selon la revendication 10, caractérisé en ce que deux inserts avec éléments récepteurs sont disposés l'un en face de l'autre dans
la zone des deux parois latérales (F, W).
12. Conteneur selon la revendication 11, caractérisé en ce qu'au moins l'un des inserts peut être chauffé ou réfrigéré et est disposé parallèlement
à une paroi latérale (SW), à la face arrière (RS) ou à la partie du fond (B).
13. Conteneur selon la revendication 6, caractérisé en ce que les surfaces chauffées ou réfrigérées de l'insert sont constituées de matériaux d'une
grande capacité thermique ou d'une grande capacité d'accumulation thermique.
14. Conteneur selon la revendication 11, caractérisé en ce que les éléments récepteurs comportent des profilés de support (502, 504, 506, 508, 511,
513, 515).