(19)
(11) EP 1 033 092 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
13.08.2003  Patentblatt  2003/33

(21) Anmeldenummer: 00104049.2

(22) Anmeldetag:  26.02.2000
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7A47B 88/04, A47B 57/30

(54)

Adapter

Adapter

Adaptateur


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT CH DE FR IT LI

(30) Priorität: 03.03.1999 AT 35899

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
06.09.2000  Patentblatt  2000/36

(73) Patentinhaber: Fulterer Gesellschaft m.b.H.
6890 Lustenau (AT)

(72) Erfinder:
  • Fessler, Martin
    6912 Hörbranz (AT)

(74) Vertreter: Hefel, Herbert, Dipl.-Ing. et al
Egelseestrasse 65a Postfach 61
6800 Feldkirch
6800 Feldkirch (AT)


(56) Entgegenhaltungen: : 
CA-A- 2 084 594
DE-U- 29 507 136
DE-A- 3 012 335
US-A- 4 981 227
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Adapter zur Aufnahme eines Beschlages zum Festlegen von Körben, Schalen oder Tablaren zwischen den vertikalen, teleskopierbaren Schenkeln von stehenden Rahmen bei Hochschrankauszügen, wobei die teleskopierbaren Schenkel aus ineinander geführten Profilen bestehen und die geführten Profile der beiden Schenkel zumindest über einen Teil ihrer Länge einen Längsschlitz aufweisen und die Längsschlitze der geführten Profile einander zugewandt sind und der Adapter zur Anbringung an den geführten Profilen vorgesehen ist.

    [0002] Es ist bekannt, Hochschrankauszüge mit stehenden Rahmen aus Profilschienen auszustatten, wobei die Ebene des Rahmens in der Regel parallel zur Auszugsrichtung liegt. Zwischen den vertikalen Schenkeln des umfangsgeschlossenen, aus Profilschienen gefertigten Rahmens sind Körbe, Tablare oder Schalen angeordnet, welche der Aufnahme von Waren dienen. Die vertikalen Schenkel der Rahmen besitzen in rastermäßiger Anordnung Bohrungen oder Haken, die zum Festlegen der Stirnseiten der Körbe, Schalen oder Tablare dienen, wobei dafür Beschläge eingesetzt werden als Verbindungsglied zwischen den Körben, Schalen, Tablaren einerseits und den Schenkeln des Rahmens andererseits. Ein bekannter Beschlag für diesen Zweck besitzt einen plattenartigen, im wesentlichen quadratischen Grundkörper mit einer horizontalen Langlochausnehmung zur Aufnahme einer Befestigungsschraube, die in eine Gewindebohrung im vertikalen Schenkel des Rahmens einzuschrauben ist. An der jeweiligen Ober- bzw. Unterseite des Grundkörpers sind horizontale Rinnen ausgeformt mit einem im wesentlichen U-förmigen Querschnitt, wobei diese Rinnen nach hinten, gegen den Schenkel des Rahmens zu offen sind. Diese Rinnen dienen zum formschlüssigen Erfassen der stirnseitigen Holme eines aus Drähten gebildeten Korbes. Zur Montage wird der Korb in horizontaler Lage zwischen die vertikalen Schenkel des Rahmens eingefahren, dann werden beidseitig die erwähnten Beschläge angesetzt und mit Schrauben mit den Schenkeln verbunden. Ein anderer bekannter Beschlag besteht aus einem länglichen U-Profil, wobei an dem die Wangen des U-Profils bildenden Steg, und zwar auf Seite der Wangen, Bolzen vorgesehen sind, die von dazu korrespondierenden Bohrungen im vertikalen Schenkel des Rahmens aufgenommen werden. An der horizontalen Oberkante des Steges ist eine nach oben offene Rinne angeformt, wobei die Seitenwangen dieser Ringe etwas gegeneinander konvergieren. In diese Rinne wird ein stirnseitiger Holm eines einzuhängenden, aus Draht gebildeten Korbes eingelegt. Dieser Beschlag ist aus Kunststoff gefertigt. Durch die konvergierenden Seitenwangen der Rinne wird der aufgenommene Holm des Korbes klemmend gefaßt. Dieser Beschlag ist ohne Zuhilfenahme von Werkzeugen montierbar, kann allerdings nur in Verbindung mit Körben aus Draht verwendet werden, wobei jedoch die Abhebesicherung des Korbes ungenügend ist, die von der Elastizität der konvergierenden Wangen in der Rinne bestimmt ist.

    [0003] Ein weiterer, ebenfalls bekannter Beschlag besteht aus einem U-Profil, an dessen Seitenwangen Kappen angeformt sind, die nach unten hin offen sind. Des weiteren sind in der Ebene der seitlichen Wangen hakenartige Fortsätze angeformt. Am vertikalen Schenkel des Rahmens sind zu beiden Seiten desselben nach oben gerichtete Haken angeschweißt. In diese jeweils paarweise vorgesehenen Haken wird ein stirnseitiger Holm des aus Draht gebildeten Korbes eingehängt. Zur Sicherung des eingehängten Korbes wird der erwähnte Beschlag eingefügt, dessen nach unten offene Kappen auf die Enden der Haken aufgesteckt werden, wobei die hakenartigen Fortsätze des Beschlages die am Schenkel des Rahmens vorgesehenen Haken formschlüssig untergreifen. Dieser Beschlag kann zwar ohne Zuhilfenahme von Werkzeugen montiert werden, er ist jedoch nur für Körbe verwendbar. Sollen im Rahmen Tablare oder Schalen angeordnet werden, so müssen dafür andere Beschläge eingesetzt werden.

    [0004] Damit die hier verwendeten Rahmen an die jeweilige Schrankhöhe angepaßt werden können, sind die vertikalen Schenkel dieser Rahmen aus teleskopierbaren Profilen gefertigt. In einem umfangsgeschlossenen ersten Profil mit kastenartigem Querschnitt ist ein dazu korrespondierendes Profil längsverschiebbar gelagert, wobei die oberen Enden dieser geführten Profile mit dem oberen horizontalen Querschenkel des Rahmens verbunden sind, der seinerseits als Teil einer Seitenführung bei einem solchen Hochschrankauszug dient. Aufgrund der teleskopierbaren Lagerung der die Schenkel des Rahmens bildenden Profile sind die jeweils äußeren Querschnittsabmessungen dieser beiden Profile unterschiedlich groß, so daß die zur Festlegung der Körbe, Tablare oder Schalen dienenden Beschläge unterschiedlich gestaltet sein müssen, je nachdem, ob sie am geführten oder am führenden Profil anzuordnen sind.

    [0005] Hier setzt nun die Erfindung ein, die sich zur Aufgabe gestellt hat, einen Adapter vorzuschlagen, dank dessen Anwendung bei einem Rahmen mit teleskopierbaren Vertikalschenkeln ein einheitlicher Beschlag eingesetzt werden kann, unabhängig davon, ob der Korb, das Tablar oder die Schale am geführten oder am führenden Profil anzuordnen ist. Dieser Adapter ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß er zwei einen spitzen Winkel zwischen sich einschließende Schenkel unterschiedlicher Länge aufweist, wobei der längere, zur Anlage am geführten Profil vorgesehene Schenkel einen U-förmigen Querschnitt mit umgebördelten Rändern besitzt, wobei die innere Weite dieses U-förmigen Querschnittes der Breite des geführten Profiles entspricht, und der kurze Schenkel eine Länge aufweist, die etwas größer ist als die innere Querschnittsabmessung des geführten Profiles, in deren Richtung sich dieser Schenkel erstreckt, und die Breite dieses kurzen Schenkels kleiner ist als die innere Breite des geführten Profiles und die beiden Schenkel über einen Steg miteinander verbunden sind, dessen Breite kleiner ist als die Breite des Längsschlitzes, und die dem Scheitel der beiden Schenkel abgewandte Stirnseite des langen Schenkels von einem im Längsschlitz des geführten Profiles verschiebbaren Riegel formschlüssig übergriffen ist. Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen festgehalten.

    [0006] Die Verwendung eines zweiarmigen Hebels zur Fixierung von zwei teleskopierbaren Rohren gegeneinander ist aus der US-PS 1,447,519 bereits bekannt. In der US-PS 5,205,524 wird ebenfalls ein zweiarmiger Hebel zur Halterung eines Rohrs an einem Stützprofil verwendet. In der US-PS 4,911,393 ist ein Träger in einem Rohrprofil ebenfalls über einen zweiarmigen Hebel verschiebbar gehaltert. Die Ausbildung eines Adapters im Sinne der Erfindung wird durch diese Schriften jedoch nicht angeregt.

    [0007] Um die Erfindung zu veranschaulichen, wird ein Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnung näher erläutert, ohne dadurch die Erfindung auf dieses gezeigte Ausführungsbeispiel einzuschränken. Es zeigen:

    Fig. 1 in Schrägsicht den oberen Teil eines Rahmens, wie er für Hochschrankauszüge verwendet wird;

    die Fig. 2, 3, 4, 5 und 6 einen Beschlag in Ansicht, Seitensicht, von hinten, von oben und im vertikalen Schnitt, wie er zur Festlegung von Körben, Schalen oder Tablaren an den vertikalen Schenkeln des Rahmens eingesetzt wird;

    Fig. 7 den Beschlag nach den Figuren 5 bis 6 am vertikalen Schenkel des Rahmens angeordnet, von der Seite gesehen;

    die Fig. 8, 9, 10 und 11 den Adapter in Ansicht, von der Seite, von hinten und von oben;

    Fig. 12 einen Querschnitt - Schnittlinie XII-XII in Fig. 8 durch den Riegel;

    die Fig. 13 und 14 den Adapter am geführten Profil in Ansicht und Seitensicht, letztere zum Teil aufgerissen;

    Fig. 15 ein Schnittdetail - Schnittlinie XV-XV in Fig. 8.



    [0008] Der Rahmen für einen Hochschrank, dessen oberer Teil in Fig. 1 veranschaulicht ist, besitzt zwei vertikale Schenkel 1. Jeder dieser beiden Schenkel 1 besteht aus einem ersten führenden Profil 2 mit einem umfangsgeschlossenen, kastenartigen Querschnitt, wobei an den einander zugewandten Seiten dieses ersten führenden Profiles 2 Ausnehmungen 3 in rapportmäßiger Anordnung ausgespart sind, an welchen Beschläge festlegbar sind, die ihrerseits die hier einzuhängenden Körbe, Tablare oder Schalen zu tragen haben. Die geführten Profile 4 weisen einen U-förmigen Querschnitt mit hinterschnittenen Wangen auf, die einen Längsschlitz 5 begrenzen. Diese geführten Profile 4 sind oben über einen Querschenkel 6 miteinander fest verbunden, der einen Teil einer Seitenführung des Hochschrankauszuges bildet. Die beiden je einen vertikalen Schenkel 1 bildenden Profile 2 und 4 sind mittels eines hier nicht näher dargestellten Spanngliedes 7 gegeneinander verspannt, nach dessen Lösung die Profile 2 und 4 gegeneinander verschiebbar sind, um die gewünschte Höhe des Rahmens einzustellen.

    [0009] Der Beschlag 9 zur Festlegung eines Korbes, einer Schale oder eines Tablars besitzt einen plattenförmigen Grundkörper 10. Dieser plattenförmige Grundkörper 10 weist eine Anlagefläche 11 auf, mit der der Beschlag 9 am Profil 2 des Schenkels 1 des Rahmens anliegt. An der Außenseite 12 dieses plattenförmigen Grundkörpers 10 sind hier paarweise Zapfen 13 angeordnet, die gegenüber der Außenseite 12 vorspringen. Diese Zapfen 13 sind in der Nähe des unteren Randes 14 des Grundkörpers 10 vorgesehen. Die Zapfen 13 liegen darüberhinaus möglichst nahe an den seitlichen Rändern 15 des Grundkörpers 10, damit ihr horizontaler gegenseitiger Abstand A möglichst groß ist. Ferner weisen die Zapfen 13 einen keilförmigen Anzug 32 auf, wobei dieser keilförmige Anzug 32 an der jeweiligen Unterseite der Zapfen 13 vorgesehen ist, wie die Fig. 3 anschaulich zeigt. Aus Fig. 6 ist erkennbar, daß die Anlagefläche 11 zwei satteldachartig zueinander stehende Teilflächen 16, 17 besitzt, wobei die Knicklinie 18 zwischen diesen beiden Teilflächen 16, 17 horizontal verläuft. Diese beiden Teilflächen 16, 17 schließen miteinander einen stumpfen Winkel von ca. 160 ° ein. Die Knicklinie 18 der satteldachartigen Anlagefläche 11 liegt etwa in der halben Höhe H des Grundkörpers 10. Die die Zapfen 13 tragende Außenseite 12 des Grundkörpers 10 weist ebenfalls zwei satteldachartig ausgebildete Teilflächen 19, 20 mit horizontaler Knicklinie 21 auf, wobei auch hier diese Knicklinie 21 etwa in der halben Höhe des Grundkörpers 10 liegt. Die vordere untere Teilfläche 20 liegt im wesentlichen parallel zu der rückseitigen oberen Teilfläche 16, und die vordere obere Teilfläche 19 liegt im wesentlichen parallel zur rückseitigen unteren Teilfläche 17, so daß die Querschnittsfläche des Grundkörpers 10 (Fig. 6) eine rhombusartige Gestalt zeigt.

    [0010] Der Grundkörper 10 besitzt des weiteren zwei nach hinten gerichtete Wangen 22, so daß er einen U-förmigen Querschnitt zeigt, wobei die Höhen h dieser Wangen 22 nur einen Bruchteil der Breite B des Steges betragen. An der oberen Teilfläche 16 der Anlagefläche 11, und zwar in deren Mittelbereich, ist ein Zapfen 23 mit einem verbreiterten Kopf vorgesehen.

    [0011] Der vorstehend beschriebene Beschlag 9 nach den Figuren 2 bis 6 wird mit seinem rückseitigen Zapfen 23 in die Ausnehmung 3 eingehängt, wobei die obere Teilfläche 16 der Anlagefläche 11 am Schenkel des Rahmens anliegt. Die beiden Wangen 22 nehmen dabei das Profil 2 des Schenkels 1 zwischen sich auf, wodurch der Beschlag lagemäßig positioniert ist, da die lichte Weite W der Wangen 22 der Breite C des ersten Profiles entspricht.

    [0012] Sind nun die geführten Profile 4 der vertikalen Schenkel 1 entsprechend weit ausgezogen und sollen an diesen geführten Profilen 4 ebenfalls Beschläge 9 befestigt werden, so wird dafür ein Adapter 24 eingesetzt, wie in den Figuren 8 bis 12 gezeigt. Dieser Adapter 24 weist zwei Schenkel 25, 26 verschiedener Länge auf, die zwischen sich einen spitzen Winkel α einschließen. Der längere, zur Anlage am geführten Profil 4 vorgesehene Schenkel 25 besitzt einen U-förmigen, flachen Querschnitt mit umgebördelten Rändern 27. Die innere Weite D dieses Schenkels 25 entspricht der Breite E des geführten Profiles 4. Der kurze Schenkel 26 hat eine Länge I, die etwas größer ist als die innere Querschnittsabmessung F des geführten Profiles 4, in deren Richtung sich dieser kurze Schenkel 26 erstreckt. Die Breite G dieses kurzen Schenkels 26 ist kleiner als die innere Breite des geführten Profiles 4. Die beiden Schenkel 25 und 26 sind über einen Steg 28 miteinander verbunden, dessen Breite kleiner ist als die Breite des Längsschlitzes 5 des geführten Profiles 4. Dieser Steg 28 liegt symmetrisch zur Längsmittelachse des Schenkels 25.

    [0013] Im Schenkel 25 sind Ausnehmungen 3 ausgespart, die hinsichtlich Größe, Form und Rapport den Ausnehmungen im führenden Profil 2 entsprechen.

    [0014] An der Stirnseite 29 des Schenkels 25, die dem Scheitel der beiden Schenkel 25, 26 abgewandt liegt, ist eine gegenüber dieser Stirnseite vorspringende Zunge 30 ausgeprägt, die gegenüber der Oberseite dieses Schenkels 25 zurückversetzt ist (Fig. 15), und zwar in einem Ausmaß, das etwa der Materialstärke entspricht. Diese Zunge 30 ist von einem Riegel 31 übergriffen, der einen im wesentlichen I-förmigen Querschnitt (Fig. 12) aufweist. An der Rückseite dieses Riegels 31 ist ein federelastisches Glied 8 befestigt, das sich in der Längsrichtung des Adapters erstreckt und dessen anderes Ende nahe dem Scheitel an der Rückseite des Schenkels 25 festgemacht ist. Die Breite K dieses bandförmigen, federelastischen Gliedes 8 ist zumindest in jenen Bereichen, in denen es mit Teilen des Adapters verbunden ist, etwas schmäler als die Weite des Längsschlitzes 5 des geführten Profiles 4. Dieses federelastische Glied 8 ist so bemessen, daß es den Riegel 31 in seiner Riegelstellung (Fig. 8, 9,10 und 15) hält, wobei durch Flachdrücken dieses federelastischen Gliedes 8 diese Riegelverbindung lösbar ist.

    [0015] Die Breite M des Schenkels 25 ist so groß wie die Breite C des führenden Profiles 2 bzw. etwas kleiner als die innere Weite W der Wangen 22 des Beschlages 9.

    [0016] Soll nun am geführten Profil ein Beschlag 9 festgelegt werden, so wird vorerst der beschriebene Adapter 24 an diesem geführten Profil angebracht. Zu diesem Zweck wird der obere Teil des Rahmens aus den führenden Profilen 2 herausgezogen, so daß die inneren Enden der geführten Profile 4 zugänglich sind. In diese freien Enden kann nun der Adapter 24 eingefädelt werden, wobei Schenkel 25 und Riegel 31 voneinander getrennt sind. Es ist aber auch möglich, in den geführten Profilen 4 eine Aussparung 33 vorzusehen, also die den Längsschlitz 5 begrenzenden Seitenwangen auszuschneiden, durch welche Aussparung 33 sowohl der im Querschnitt I-förmige Riegel 31 wie auch der Schenkel 26 eingeführt werden können. Nach diesem Einführen schließt vorerst der lange Schenkel 25 des Adapters mit dem geführten Profil einen flachen, spitzen Winkel ein, der Riegel 31 ist von der Zunge 30 gelöst. Der Adapter 24 kann nun entlang des geführten Profiles verschoben werden, bis er seine vorgesehene Lage erreicht hat. Dann wird der gegenüber dem geführten Profil 4 etwas schräg stehende Schenkel 25 an das geführte Profil 4 gedrückt und der Riegel 31 in seine Riegelstellung geschoben, in der er die Zunge 30 formschlüssig übergreift. Durch dieses Niederdrücken des Schenkels 25 wird der kurze Schenkel 26 mit seiner freien Kante an die Innenwand des geführten Profiles gepreßt und krallt sich daran fest (Fig. 14), so daß der Adapter 24 in dieser Stellung unverrückbar festgehalten ist.

    [0017] An den so festgelegten Adapter 24 kann nun der Beschlag 9 eingefügt werden, an dem in der Folge ein Korb, ein Tablar oder eine Schale eingehängt wird. In Fig. 7 ist ein eingesetztes Tablar durch eine strichlierte Linie 34 angedeutet.

    [0018] Es liegt im Rahmen der Erfindung, die Ausnehmungen 3 anders zu gestalten und auch den Beschlag 9 anders zu formen. Aber auch in solchen Fällen hat der Beschlag einen im wesentlichen U-förmigen Querschnitt mit zwei Wangen 22, die zwischen sich die Profile des Schenkels aufnehmen, wodurch diese Beschläge lagepositioniert sind, sofern sie mit einem beweglichen Zapfen in einer Ausnehmung 3 gehalten sind. Anstelle eines Zapfens 23 an der Rückseite des Beschlages können hier auch zwei in vertikaler Richtung voneinander distanzierte Zapfen vorgesehen sein. In diesem Fall kann auf die seitlichen Wangen verzichtet werden. Der Rapport der Ausnehmungen 3 im Schenkel 1 des Rahmens ist dann so zu wählen, daß durch die Zapfen eines Beschlages zwei aufeinanderfolgende Ausnehmungen belegt werden.

    Legende zu den Hinweisziffern:



    [0019] 
    1
    vertikaler Schenkel
    2
    führendes Profil
    3
    Ausnehmung
    4
    geführtes Profil
    5
    Langschlitz
    6
    Querschenkel
    7
    Spannglied
    8
    federelastisches Glied
    9
    Beschlag
    10
    Grundkörper
    11
    Anlagefläche
    12
    Außenseite
    13
    Zapfen
    14
    unterer Rand
    15
    seitlicher Rand
    16
    Teilfläche
    17
    Teilfläche
    18
    Knicklinie
    19
    Teilfläche
    20
    Teilfläche
    21
    Knicklinie
    22
    Wange
    23
    Zapfen
    24
    Adapter
    25
    Schenkel
    26
    Schenkel
    27
    Rand
    28
    Steg
    29
    Stirnseite
    30
    Zunge
    31
    Riegel
    32
    keilförmiger Anzug
    33
    Aussparung
    34
    strichlierte Linie



    Ansprüche

    1. Adapter zur Aufnahme eines Beschlages (9) zum Festlegen von Körben, Schalen oder Tablaren zwischen den vertikalen, teleskopierbaren Schenkeln (1) von stehenden Rahmen bei Hochschrankauszügen, wobei die teleskopierbaren Schenkel (1) aus ineinander geführten Profilen (2, 4) bestehen und die geführten Profile (4) der beiden Schenkel (1) zumindest über einen Teil ihrer Länge einen Längsschlitz (5) aufweisen und die Längsschlitze (5) der geführten Profile (4) einander zugewandt sind und der Adapter (24) zur Anbringung an den geführten Profilen (4) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß er zwei einen spitzen Winkel (α) zwischen sich einschließende Schenkel (25, 26) unterschiedlicher Länge aufweist, wobei der längere, zur Anlage am geführten Profil (4) vorgesehene Schenkel (25) einen U-förmigen Querschnitt mit umgebördelten Rändern (27) besitzt, wobei die innere Weite (D) dieses U-förmigen Querschnittes der Breite (E) des geführten Profiles (4) entspricht, und der kurze Schenkel (26) eine Länge (I) aufweist, die etwas größer ist als die innere Querschnittsabmessung (F) des geführten Profiles (4), in deren Richtung sich dieser Schenkel (26) erstreckt, und die Breite (G) dieses kurzen Schenkels (26) kleiner ist als die innere Breite des geführten Profiles (4) und die beiden Schenkel (25, 26) über einen Steg (28) miteinander verbunden sind, dessen Breite kleiner ist als die Breite des Längsschlitzes (5), und die dem Scheitel der beiden Schenkel (25, 26) abgewandte Stirnseite (29) des langen Schenkels (25) von einem im Längsschlitz (5) des geführten Profiles (4) verschiebbaren Riegel (31) formschlüssig übergriffen ist.
     
    2. Adapter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel (31) mit einem der Schenkel (25, 26) über ein federelastisches Glied (8) verbunden ist.
     
    3. Adapter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das federelastische Glied (8) als bogenförmiges Band ausgebildet ist, dessen eine Ende an der Rückseite des Riegels (31) und dessen anderes Ende an der Rückseite des langen Schenkels (25) nahe dem Scheitel der beiden Schenkel (25, 26) befestigt ist.
     
    4. Adapter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite (K) des bogenförmigen, als federelastisches Glied (8) dienenden Bandes kleiner ist als die Breite des Längsschlitzes (5) des geführten Profiles (4).
     
    5. Adapter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stärke (S) des Materials, aus dem er geformt ist, der Wandstärke des führenden Profiles (2) entspricht.
     
    6. Adapter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel (31) zumindest über einen Teil seiner in Verschieberichtung gemessenen Länge einen I-förmigen Querschnitt aufweist.
     
    7. Adapter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite des Riegels (31) höchstens der Breite des langen Schenkels (25) entspricht.
     
    8. Adapter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß im langen Schenkel (25) Bohrungen oder Ausnehmungen (3) vorgesehen sind zur Aufnahme eines Beschlages (9).
     


    Claims

    1. An adapter for holding a fitting (9) for securing baskets, trays or shelves in position between the vertical, telescopic legs (1) of upright frames in tall cabinet extensions, the telescopic legs (1) consisting of sections (2, 4) guided one inside the other, and the guided sections (4) of the two legs (1) comprising a longitudinal slot (5) at least over part of their length, and the longitudinal slots (5) of the guided sections (4) being directed towards one another, and the adapter (24) being provided for attachment to the guided sections (4), characterised in that it comprises two legs (25, 26) of differing length enclosing an acute angle (α) between them, the longer leg (25) provided for abutment against the guided section (4) having a U-shape cross-section with flanged edges (27), the internal width (D) of this U-shape cross-section corresponding to the width (E) of the guided section (4), and the short leg (26) having a length (1) which is slightly larger than the internal cross-section dimension (F) of the guided section (4) in whose direction this leg (26) extends, and the width (G) of this short leg (26) being smaller than the internal width of the guided section (4), and the two legs (25, 26) being joined together by way of a bar (28), the width of which is smaller than the width of the longitudinal slot (5), and the end face (29) of the long leg (25) directed away from the apex of the two legs (25, 26) being overlapped in a positive-locking manner by a bolt (31) which is displaceable in the longitudinal slot (5) of the guided section (4).
     
    2. An adapter according to Claim 1, characterised in that the bolt (31) is connected to one of the legs (25, 26) by way of a resiliently flexible element (8).
     
    3. An adapter according to Claim 2, characterised in that the resiliently flexible element (8) is a curved strip, one end of which is secured to the rear side of the bolt (31) and the other end thereof to the rear side of the long leg (25) close to the apex of the two legs (25, 26).
     
    4. An adapter according to Claim 3, characterised in that the width (K) of the curved strip serving as the resiliently flexible element (8) is smaller than the width of the longitudinal slot (5) of the guided section (4).
     
    5. An adapter according to one of Claims 1 to 4, characterised in that the thickness (S) of the material from which it is moulded corresponds to the wall thickness of the guiding section (2).
     
    6. An adapter according to one of Claims 1 to 5, characterised in that the bolt (31) has an I-shape cross-section at least over part of its length measured in the displacement direction.
     
    7. An adapter according to one of Claims 1 to 6, characterised in that the width of the bolt (31) corresponds at most to the width of the long leg (25).
     
    8. An adapter according to one of Claims 1 to 7, characterised in that bores or recesses (3) are provided in the long leg (25) in order to hold a fitting (9).
     


    Revendications

    1. Adaptateur pour recevoir une ferrure (9) pour fixer des paniers, des coupelles ou des tablettes entre deux branches (1), verticales télescopiques d'un châssis debout de montants de stockage en hauteur,
    les branches télescopiques (1) se composant de profilés (2, 4) guidés l'un dans l'autre, dont le profilé (4) guidé des deux branches (1) présente sur au moins une partie de sa longueur une fente longitudinale (5),
    les fentes longitudinales (5) des profilés guidés (4) étant tournées l'une vers l'autre, avec l'adaptateur (24) prévu pour être installé sur les profilés guidés (4),
    caractérisé en ce qu'
    il comporte deux branches (25, 26) de longueurs différentes faisant entre elles un angle aigu (α), la plus longue des branches (25) étant destinée à venir en appui contre le profilé guidé (4) et cette branche a une section en U avec des bords (27) recourbés, la largeur intérieure libre (D) de cette section en forme de U correspondant à la largeur (E) du profilé guidé (4), et
    la branche courte (26) a une longueur (1) légèrement supérieure à la dimension de la section intérieure (F) du profilé guidé (4), cette branche (26) s'étendant dans cette direction, et
    la largeur (G) de cette branche courte (26) est inférieure à la largeur intérieure du profilé guidé (4), et
    les deux branches (25, 26) sont reliées l'une à l'autre par une entretoise (28) dont la largeur est inférieure à la largeur de la fente longitudinale (5) et dont la face frontale (29) de la branche longue (25), à l'opposé du sommet des deux branches (25, 26) est chevauchée par une liaison de forme par un verrou (31) coulissant dans la fente longitudinale (5) du profilé guidé (4).
     
    2. Adaptateur selon la revendication 1,
    caractérisé en ce que
    le verrou (31) est relié à l'une des branches (25, 26) par l'intermédiaire d'un élément (8) élastique comme un ressort.
     
    3. Adaptateur selon la revendication 2,
    caractérisé en ce que
    l'élément élastique comme un ressort (8) est constitué par une bande cintrée en arc dont une extrémité est fixée au côté arrière du verrou (31) et l'autre extrémité est fixée au côté arrière de la branche longue(25) au voisinage du sommet des deux branches (25, 26).
     
    4. Adaptateur selon la revendication 3,
    caractérisé en ce que
    la largeur (K) de la bande servant d'élément élastique (8), de forme cintrée est inférieure à la largeur de la fente longitudinale (5) du profilé guidé (4).
     
    5. Adaptateur selon l'une quelconque des revendications 1 à 4,
    caractérisé en ce que
    l'épaisseur (S) de la matière dans laquelle il est réalisé correspond à l'épaisseur de paroi du profilé de guidage (2).
     
    6. Adaptateur selon l'une quelconque des revendications 1 à 5,
    caractérisé en ce que
    le verrou (31) présente une section en forme de (I) sur au moins une partie de sa longueur mesurée dans la direction de coulissement.
     
    7. Adaptateur selon l'une quelconque des revendications 1 à 6,
    caractérisé en ce que
    la largeur du verrou (31) correspond au plus à la largeur de la branche longue (25).
     
    8. Adaptateur selon l'une quelconque des revendications 1 à 7,
    caractérisé en ce que
    la branche longue (25) comporte des perçages ou des découpes (3) pour recevoir une ferrure.
     




    Zeichnung