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(11) |
EP 1 033 329 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.04.2004 Patentblatt 2004/16 |
| (22) |
Anmeldetag: 15.10.1999 |
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| (54) |
Druckbehälter mit Stirnring
Pressure vessel with end-ring
Réservoir à pression avec anneau d'extrémité
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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BE DE FR GB NL |
| (30) |
Priorität: |
19.10.1998 DE 29818606 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.09.2000 Patentblatt 2000/36 |
| (73) |
Patentinhaber: GB Engineering GmbH & Co. KG |
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57586 Weitefeld (DE) |
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Erfinder: |
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- Till, Gerhard
81241 München (DE)
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Vertreter: von Samson-Himmelstjerna, Friedrich R., Dipl.-Phys. |
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SAMSON & PARTNER
Widenmayerstrasse 5 80538 München 80538 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-93/03304 FR-A- 2 677 106
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FR-A- 1 023 659 GB-A- 2 118 148
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- NIEMANN G.: 'Maschinenelemente (Band I)', 1981, SPRINGER-VERLAG, BERLIN, HEIDELBERG
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Ein Tankcontainer mit Stirnring ist aus DE 32 12 696 C2 bekannt. Dort ist ein zu
einer Sattelstruktur gehörender Stirnring mit seinen radial äußeren und inneren Kanten
an den von der Krempenzone umgebenen Teil des Tankbodens angeschweißt. Die Hauptaufgabe
des dort beschriebenen Sattelrings besteht darin, auftretende statische und dynamische
Transportlasten möglichst spannungsarm zwischen Tank und Rahmen zu übertragen.
[0002] Aus DE 29 705 851 U1 ist ein weiterer Tankcontainer bekannt, der mit einem Winkelsattelring
arbeitet, dessen nach außen weisender Radialflansch sowohl mit den Querholmen als
auch mit den Eckstützen des Stirnrahmens verschweißt werden kann. Der vom Axialflansch
gebildete Zylinder ist an seinem tankseitigen Ende an den jeweils radial innen oder
außen liegenden Kanten mit dem Behälterboden verschweißt. Auch dort hat der Ring die
Aufgabe, statische und dynamische Lasten zwischen Behälter und Containerrahmen zu
übertragen.
[0003] Im Behälter- und Apparatebau dienen Tankböden dazu, zylindrische Tankkörper an den
Enden zu Druckbehältern zu verschließen oder diese zylindrischen Tankkörper in Kammern
zu unterteilen. Die verwendeten Tankböden sollen bei einer verfügbaren Behälterlänge
möglichst druckfest sein und eine gute Raumausnutzung bieten. Besonders druckfest
sind Halbkugelböden, die allerdings wegen ihrer schlechten Raumausnutzung wenig verbreitet
sind.
[0004] Üblich sind rotationssymmetrische Böden mit unterschiedlich gekrümmten dreidimensionalen
Flächen. Insbesondere sind Böden mit torisphärischen oder elliptischen Oberflächen
für Druckbehälter geeignet. Bei den torisphärischen Böden finden insbesondere Klöpper-
oder Korbbogenböden Verwendung. Bei den elliptischen Böden ist ein Halbachsenverhältnis
von 2:1 am weitesten verbreitet.
[0005] Alle diese Böden werden von einer Fläche gebildet, die, von einem senkrecht zur Tankachse
angeordneten schwach gekrümmten Bereich ausgehend, in ihrer Randzone stärker gekrümmt
in den zylindrischen Mantel des Behälter übergeht. Dabei können zwei Krümmungsradien
tangential ineinander übergehen (torisphärische Böden), oder der Krümmungsradius kann
sich einer Ellipse folgend von der Behältermitte ausgehend nach außen hin verjüngen
(elliptische Böden).
[0006] Die Wandstärken von Druckbehältern und damit auch die der Böden sind in der Regel
vom Innendruck des Behälters abhängig. Die Bestimmung der Wandstärken erfolgt nach
Berechnungsvorschriften, die in nationalen Druckbehälterregelwerken enthalten sind
(z.B. AD Merkblätter, ASME, CODAP, British Standard 5500). Im Prinzip werden bei all
diesen Vorschriften Spannungen im Bauteil ermittelt, denen dann eine bestimmte Mindestwanddicke
in Abhängigkeit von der Festigkeit des eingesetzten Tankwerkstoffes zugeordnet wird.
[0007] Insbesondere in Behälterböden gibt es bei Innendruckbeanspruchung keinen gleichförmigen
Spannungszustand. Während die Spannungen im mittleren schwachgekrümmten Bereich relativ
niedrig sind, wachsen sie im Bereich der Randzone stark an, um dann wieder auf das
niedrigere Niveau des zylindrischen Teils abzusinken. Da Behälterböden normalerweise
bis zu Abmessungen von drei Metern Durchmesser aus einem Blech oder mehreren gleich
starken Blechen gefertigt werden, bestimmen die hohen Spannungen in der Randzone die
Mindestwanddicke des gesamten Bodens.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Maximalspannungen im Randzonenbereich
des Bodens so herabzusetzen, daß ein erfindungsgemäßer Boden bei gleicher Wandstärke
höhere Drücke oder bei verringerter Wandstärke gleich hohe Drücke wie herkömmlich
hergestellte Böden erträgt.
[0009] Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ist in den unabhängigen Ansprüchen 1-3
beschrieben. Die Bodenanordnung umfaßt einen Boden und einen Ring, der im Bereich
der maximalen Meridianspannungen, die durch einen konkavseitigen Überdruck (Behälterinnendruck)
in der Bodenwand entstehen, mit dem Behälterboden verschweißt ist. Der Ring verringert
die für die Bestimmung der Mindestwanddicke maßgebliche Meridianspannung so sehr,
daß das für die Herstellung des Bodens verwendete Ausgangsmaterial wesentlich dünner
sein kann und so erhebliche Gewichts- und Materialkostenvorteile entstehen, die trotz
des zusätzlichen Anbringen des Ringes überwiegen. Insbesondere dann, wenn der Ring
aus einem unedleren Metall als der Boden selbst besteht.
[0010] Die oben genannte Meridianspannung bezeichnet eine Zugspannung an der konkaven Fläche
des Bodens, sie verläuft tangential zur Oberfläche des Bodens und schräg radial zur
Tankachse. Ihr maximaler Betrag ist maßgeblich für die Auslegung eines Behälterbodens.
[0011] Die folgende Tabelle gibt für die am weitesten verbreiteten Bodenformen die optimalen
Durchmesserbereiche in Abhängigkeit vom Außendurchmesser Da des Behälters:
| Bodenform |
optimaler Durchmesser Dr |
| Klöpperform |
0,92 - 0,95 Da |
| Korbbogenform |
0,86 - 0,90 Da |
| elliptische Form (A:a = 2:1) |
0,86 - 0,90 Da |
[0012] Eine Ausführung des Ringes in zylindrischer Form ist besonders vorteilhaft, da der
so gebildete Ring entweder zwischen zwei Böden von koaxialen Behältern angebracht
ist und so eine weitere Kammer gemäß Anspruch 5 bildet, oder daß er als Sattelelement
nach Anspruch 6 und 7 dienen kann.
[0013] Eine kegelstumpfförmige Ausführung des Ringes nach Anspruch 4 kann bei der Verwendung
des Bodens als Zwischenboden vorteilhaft sein, sie ist aber auch als Sattelelement
vorteilhaft, zum Beispiel bei der Montage kleiner Behälter in relativ große Rahmen.
[0014] Nach Anspruch 9 braucht der Stirnring kein geschlossener Ring zu sein; die Erfindung
ist auch dann anwendbar, wenn der Stirnring abschnittsweise unterbrochen oder nach
Anspruch 8 aus einzelnen Segmenten zusammengesetzt ist. Im unteren Bereich ist bei
horizontal angeordneten Behältern eine Unterbrechung wegen der hier vorgesehenen Armaturen
häufig zweckmäßig. In diesen Bereichen müssen allerdings dann freie Randzonen des
Bodens auf andere Art und Weise verstärkt werden (Aufdoppelungen, besonders verstärkte
Ausschnitte).
[0015] Der Anspruch 10 bezieht sich insbesondere auf Ausführungsformen der,Ringe, bei denen
neben der Verstärkungs- und Sattelfunktion weitere konstruktive Anforderungen bestehen,
wie z.B. Isolierung eines Tanks gegen seinen Rahmen, elastische Aufhängung eines Tanks
im Rahmen.
[0016] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend anhand der Zeichnungen näher
erläutert.
[0017] Darin zeigt:
- Figur 1
- den aufgebrochenen Ausschnitt eines Druckbehälters in einer Seitenansicht;
- Figur 2
- die flächendefinierende Kontur eines torisphärischen Bodens.
- Figur 3
- die flächendefinierende Kontur eines elliptischen Bodens.
- Figur 4
- eine Gestaltungsmöglichkeit für einen mehrkammerigen Druckbehälter;
- Figur 5 und 6
- verschiedene Gestaltungsformen des Stirnrings, wenn dieser aus einem Winkelprofil
besteht;
[0018] Nach Fig. 1 besteht der Druckbehälter 10 mit dem Außendurchmesser Da aus einem zylindrischen
Mantel 13 und zwei gegenüberliegenden Endböden 12, die jeweils mit einem Ring 11 mit
einem mittleren Durchmesser D
r im Bereich der maximalen Meridianspannung an den äußeren und inneren Kanten 14a,
14b des Ringes 11 verschweißt sind.
[0019] Aus Fig. 2 ist die Definition von torisphärischen Bodenflächen 20, 21 ersichtlich.
Die konvexe (äußere) 20 und die konkave (innere) 21 Oberfläche des Bodens wird durch
die Rotation der Bodenkontur um die Behälterachse 30 beschrieben. Den Abstand der
beiden Flächen zueinander bestimmt die Wandstärke S des Bodens.
[0020] Die Bodenkontur setzt sich aus drei unterschiedlich gekrümmten Bereichen zusammen:
nämlich dem die Bodenkalotte definierenden Bereich 22 mit dem Kalottenradius R, dem
die Bodenkrempe bildenden Bereich 23 mit dem Krempenradius r und dem den zylindrischen
Bord des Bodens bildende Bereich 24.
[0021] Die Krümmungsradien der unterschiedlichen Bereiche sind bei Klöpper- und Korbbogenböden
in Abhängigkeit vom Außendurchmesser Da des zylindrischen Teils des Druckbehälters
nach folgender Tabelle definiert:
| Maßverhältnisse typischer torisphärischer Böden |
| Radien |
Klöpperform |
Korbbogenform |
| R (Kalotte) |
Da |
0,8 Da |
| r (Krempe) |
0,1 Da |
0,154 Da |
[0022] Aus Fig. 3 ist die Definition einer elliptischen Bodenfläche ersichtlich. Die konvexe
Außenfläche 20 und die konkave Innenfläche 21 des Bodens 12 wird ebenfalls durch eine
Rotation der Kontur um die Behälterachse 30 definiert. Die Bodenkontur eines elliptischen
Bodens setzt sich zusammen aus einem elliptischen Teil 25, der den dreidimensional
gekrümmten Bereich des Bodens beschreibt, und einem Bereich 24, der wie beim torisphärischen
Boden den zylindrischen Bord beschreibt. Der Abstand der beiden Bodenflächen zueinander
ist durch die Wandstärke S definiert.
[0023] Bei einer bevorzugten Ausführungsform des elliptischen Bodens stehen die beiden Halbachsen
A und a in einem Verhältnis von 2:1 zueinander.
[0024] Nach Fig. 4 bildet der Ring 11 einen weiteren Druckraum 40, der zwischen zwei Druckbehältern
10 angeordnet ist. Dabei liegt der Ring 11 zwischen den beiden Behälterendböden 12
und ist mit diesen im Bereich ihrer maximalen Meridianspannungen an seinen inneren
und äußeren Kanten 14a und 14b verschweißt.
[0025] Nach Fig. 5 bildet den verstärkenden Stirnring ein L-förmiger Ring 11', der mit dem
Boden 12 verschweißt ist. Der Ring 11' besteht aus einem Schenkel 17, der einen zur
Tankachse parallel verlaufenden Zylinder bildet, und einem Schenkel 18', der dazu
senkrecht radial nach innen weist.
[0026] Nach Fig. 6 weist der Radialflansch 18" des Ringes 11" nach außen.
1. Druckbehälter (10), der einen zylindrischen Mantel (13) mit dem Außendurchmesser Da aufweist und an einem Ende mit einem torisphärischen Klöpperboden (12) verschlossen
ist, an dessen konvexer Fläche (20) ein zur Tanklängsachse (30) konzentrisch angeordneter
Ring (11) angeschweißt ist, dadurch gekennzeichnet, daß
der Ring (11) an seinem Anschweißende einen mittleren Durchmesser (Dr) von 0,92 bis 0,95 x Da hat und im Bereich der durch einen konkavseitigen Überdruck an der Behälterinnenwand
(21) entstehenden maximalen Meridianspannungen mit dem Behälterboden (12) verbunden
ist.
2. Druckbehälter (10), der einen zylindrischen Mantel (13) mit dem Außendurchmesser Da aufweist und an einem Ende mit einem torisphärischen Korbbogenboden (12) verschlossen
ist, an dessen konvexer Fläche (20) ein zur Tanklängsachse (30) konzentrisch angeordneter
Ring (11) angeschweißt ist, dadurch gekennzeichnet, daß
der Ring (11) an seinem Anschweißende einen mittleren Durchmesser (Dr) von 0,86
bis 0,90 x Da hat und im Bereich der durch einen konkavseitigen Überdruck an der Behälterinnenwand
(21) entstehenden maximalen Meridianspannungen mit dem Behälterboden (12) verbunden
ist.
3. Druckbehälter (10), der einen zylindrischen Mantel (13) mit dem Außendurchmesser Da aufweist und an einem Ende mit einem elliptischen Boden (12) mit einem Halbachsenverhältnis
von 2:1 (A:a) verschlossen ist, an dessen konvexer Fläche (20) ein zur Tanklängsachse
(30) konzentrisch angeordneter Ring (11) angeschweißt ist, dadurch gekennzeichnet, daß
der Ring (11) an seinem Anschweißende einen mittleren Durchmesser (Dr) von 0,86
bis 0,90 x Da hat und im Bereich der durch einen konkavseitigen Überdruck an der Behälterinnenwand
(21) entstehenden maximalen Meridianspannungen mit dem Behälterboden (12) verbunden
ist.
4. Druckbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei der Ring (11) als Kegelstumpfmantel
ausgebildet ist , dessen kleinere Öffnung mit dem Boden verschweißt ist.
5. Druckbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei der Ring (11) als Zylinder ausgebildet
ist und zwischen den konvexen Seiten zweier Böden (12) angeordnet ist und so eine
druckfeste Kammer (40) zwischen zwei koaxialen Druckbehältern (10) bildet.
6. Druckbehälter (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei der Ring (11) als Sattelelement
zur horizontalen oder vertikalen Montage des Behälters dient.
7. Druckbehälter (10) nach Anspruch 6, wobei der Ring (11) ein Element der Stirnringsattelung
eines Tankcontainers darstellt.
8. Druckbehälter (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei der Ring (11) aus einem
oder mehreren Segmenten besteht.
9. Druckbehälter (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei der Ring (11) abschnittsweise
von in der Bodenrandzone angeordneten Ein- oder Anbauten unterbrochen sein kann.
10. Druckbehälter(10) nach einem der Ansprüche 1 bis 3 und 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (11', 11") einen L-förmigen Querschnitt aufweist, wobei ein Schenkel (17)
parallel und konzentrisch zur Tankachse, einen Zylinder bildend, verläuft und der
andere Schenkel (18', 18") an dem vom Boden (12) entfernten Rand des Zylinders ansetzt
und radial dazu verläuft.
1. A pressure vessel comprising a cylindrical shell (13) with an outer diameter Da, and being closed at one end with a torispherical Klöpper-type dished end (12), wherein
a ring (11), arranged concentrically about the longitudinal axis of the tank, is welded
to the convex surface (20) of the dished end (12), characterized in that the mean diameter (Dr) of the ring (11) at its welding end is between 0,92 and 0,95xDa and that the ring is connected to the dished end (12) in the area of the maximum
meridian tension caused by a positive pressure at the concave inner wall of the vessel.
2. A pressure vessel comprising a cylindrical shell (13) with an outer diameter Da, and being closed at one end with a torispherical Korbbogen-type dished end (12),
wherein a ring (11), arranged concentrically about the longitudinal axis of the tank,
is welded to the convex surface (20) of the dished end (12), characterized in that the mean diameter (Dr) of the ring (11) at its welding end is between 0,86 and 0,90xDa and that the ring is connected to the dished end (12) in the area of the maximum
meridian tension caused by a positive pressure at the concave inner wall of the vessel.
3. A pressure vessel comprising a cylindrical shell (13) with an outer diameter Da and being closed at one end with an ellipsoidal dished end (12) with a ratio of 2:1
(A:a) between the large and the small axis of the ellipses, wherein a ring (11), arranged
concentrically about the longitudinal axis of the tank, is welded to the convex surface
(20) of the dished end (12), characterized in that the mean diameter (Dr) of the ring (11) at its welding end is between 0,86 and 0,90
x Da and that the ring is connected to the dished end (12) in the area of the maximum
meridian tension caused by a positive pressure at the concave inner wall of the vessel.
4. A pressure vessel according to one of claims 1-3, wherein the ring (11) is formed
as a frustum shaped shell, with its smaller opening welded to the dished end.
5. Pressure vessel according to one of claims 1-3, wherein the ring (11) is formed as
a cylinder arranged between the convex faces of two dished ends (12) and thereby forms
a pressure proof chamber (40) between two co-axially arranged pressure vessels (10).
6. Pressure vessel according to one of claims 1-4, wherein the ring (11) is arranged
as a saddle element for a horizontal or vertical arrangement of the vessel.
7. Pressure vessel (10) according to claim 6, wherein the ring (11) represents an element
of the head-ring saddle arrangement of a tank container.
8. Pressure vessel (10) according to one of claims 1-7, wherein the ring (11) consists
of one or more segments.
9. Pressure vessel (10) according to one of claims 1-8, wherein the ring (11) is arranged
to be interrupted in sections by attachments or fittings arranged in the edge zone
of the dished ends.
10. Pressure vessel (10) according to one of claims 1-3 and 6-9, characterised in that the ring (11', 11") has an L-shaped cross section, wherein one leg extends in parallel
and concentrically to the tank axis forming a cylinder, and the other leg (18', 18")
extends radially away from that edge of the cylinder which faces away from the dished
end (12).
1. Récipient sous pression (10), qui présente une enveloppe (13) cylindrique avec le
diamètre extérieur Da et est fermé sur une extrémité avec un fond bombé (12) torisphérique,
sur la surface (20) convexe duquel est soudée une bague (11) disposée de façon concentrique
par rapport à l'axe longitudinal du réservoir (30), caractérisé en ce que
la bague (11) a sur son extrémité soudée un diamètre (Dr) moyen de 0,92 à 0,95
Da et est reliée au fond du récipient (12) dans la zone des tensions méridiennes maximales
qui se forment en raison d'une surpression coté concave sur la paroi interne du récipient
(21).
2. Récipient sous pression (10), qui présente une enveloppe (13) cylindrique avec le
diamètre extérieur Da et est fermé sur une extrémité avec un fond torisphérique en
anse de panier (12), sur la surface (20) convexe duquel est soudée une bague (11)
disposée de façon concentrique par rapport à l'axe longitudinal du réservoir (30),
caractérisé en ce que
la bague (11) a sur son extrémité soudée un diamètre (Dr) moyen de 0,86 à 0,90
Da et est reliée au fond du récipient (12) dans la zone des tensions méridiennes maximales
qui se forment en raison d'une surpression coté concave sur la paroi interne du récipient
(21).
3. Récipient sous pression (10), qui présente une enveloppe (13) cylindrique avec le
diamètre extérieur Da et est fermé sur une extrémité avec un fond elliptique (12)
avec un rapport de demi-axes de 2/1 (A:a), sur la surface (20) convexe duquel est
soudée une bague (11) disposée de façon concentrique par rapport à l'axe longitudinal
du réservoir (30), caractérisé en ce que
la bague (11) a sur son extrémité soudée un diamètre (Dr) moyen de 0,86 à 0,90
Da et est reliée au fond du récipient (12) dans la zone des tensions méridiennes maximales
qui se forment en raison d'une surpression coté concave sur la paroi interne du récipient
(21).
4. Récipient sous pression selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, la bague
(11) étant conçue comme une enveloppe de cône tronqué, dont l'ouverture plus petite
est soudée au fond.
5. Récipient sous pression selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, la bague
(11) étant conçue comme un cylindre et étant disposée entre les cotés convexes de
deux fonds (12) et formant ainsi une chambre (40) résistante à la pression (40) entre
deux récipients sous pression (10) coaxiaux.
6. Récipient sous pression (10) selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, la bague
(11) servant d'élément de bride pour le montage horizontal ou vertical du récipient.
7. Récipient selon la revendication (10) selon la revendication 6, la bague (11) représentant
un élément de la fixation par bague frontale d'un conteneur-citerne.
8. Récipient selon la revendication (10) selon l'une quelconque des revendications 1
à 7, la bague (11) comprenant un ou plusieurs segments.
9. Récipient selon la revendication (10) selon l'une quelconque des revendications 1
à 8, la bague (11) pouvant être interrompue par endroits par des parties incorporées
ou rapportées disposées dans la zone périphérique de fond.
10. Récipient sous pression (10) selon l'une quelconque des revendications 1 à 3 et 6
à 9, caractérisé en ce que la bague (11', 11") présente une section en L, une branche (17) étant agencée de
façon parallèle et concentrique par rapport à l'axe du réservoir, en formant un cylindre,
et l'autre branche (18', 18") étant placée sur le bord, éloignée du fond (12), du
cylindre et étant agencée de façon radiale par rapport à celui-ci.