[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für die Förderung eines flüssigen oder gasförmigen
Mediums oder zum Antrieb durch ein Medium gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Derartige Vorrichtungen sind beispielsweise als Kompressoren bekannt. Der bekannte
Kompressor weist eine Kolben-/Zylindereinheit auf, bei der der Kolben mittels einer
Kolbenstange und eines Kurbeltriebs auf- und abbewegt wird. Eine Ventilanordnung,
die aus zwei Rückschlagventilen besteht, welche der Zylindereinheit zugeordnet sind,
sorgt dafür, daß bei der Abwärtsbewegung des Kolbens Umgebungsluft in den Zylinderraum
eingesaugt wird und daß bei der nachfolgenden Aufwärtsbewegung des Kolbens die angesaugte
Luft als Förderluft ausgestoßen wird. Beim Ansaugvorgang tritt das eine Ventil und
beim Ausstoßvorgang das andere Ventil in Funktion. Die Auf- und Abbewegung des Kolbens
wird durch Antrieb des Kurbeltriebs mittels eines Antriebsaggregats, beispielsweise
eines Elektromotors, realisiert. Bei der bekannten Anordnung besteht der Nachteil,
daß zum Vermeiden eines Festfressens des Kolbens die Gleitfläche des Kolbens an der
Innenwandung des Zylinders mit einem Schmiermittel, beispielsweise mit einem dünnen
Ölfilm, versehen sein muß. Dies hat zur Folge, daß die Förderluft durch Ölrückstände
verschmutzt werden kann, was besonders problematisch in der Lebensmittelindustrie
ist, bei der die mittels des Kompressors erzeugte Preßluft Verwendung findet. Jedoch
auch in anderen Industriezweigen ist es erforderlich, reine Förderluft zur Verfügung
zu stellen, die keine Schmiermittelrückstände aufweist.
[0003] Aus der FR 15 56 723 geht eine Brennkraftmaschine hervor, die einen in einem Brennraum
oszillierend verlagerbaren Kolben aufweist, wobei der Kolben mittels eines außerhalb
des Brennraums angeordneten Lagers geführt ist. An den Brennraum grenzen erste und
zweite Zylinderwände an, die jeweils einer Stirnfläche des Kolbens zugewandt sind,
wobei in den Zylinderwänden jeweils mindestens ein Rückschlagventil angeordnet ist.
Über die Rückschlagventile werden die Abgase aus dem Brennraum abgeführt. Die Ansaugung
des Brennstoffes in den Brennraum erfolgt über Öffnungen, die sich in den Brennraum
seitlich abdichtenden Seitenwänden befinden. Aufgrund dieser Ventilanordnung benötigt
die Brennkraftmaschine einen relativ großen Bauraum. Zudem ist eine Anordnung mehrerer
Ventile mit großen Ventilflächen aufgrund der nur kleinen Zylinderwandfläche nicht
möglich, so daß die Strömungsverluste hoch sind.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten
Art zu schaffen, die diese Nachteile nicht aufweist.
[0005] Zur Lösung der Aufgabe wird eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 vorgeschlagen.
Diese zeichnet sich dadurch aus, daß der Kolben von mindestens einem Rückschlagventil
durchsetzt ist. Dadurch, daß jede der beiden Zylinderwände jeweils von einem Rückschlagventil
durchsetzt ist, kann durch eine entsprechende Kolbenbewegung ein erstes Rückschlagventil
geöffnet und das Medium in den Zylinderraum eingesaugt werden. Nachfolgend wird dann
der Kolben zurückbewegt, so daß das geförderte Medium den Kolben durchströmt und dann
-bei einem weiteren Kolbenhub- durch ein zweites Rückschlagventil in der anderen Zylinderwand
austritt. Da die Strömungsrichtung des Mediums im Zylinderraum, in dem sich der Kolben
bewegt, nicht umgekehrt werden muß, wirkt sich dies vorteilhaft bei Resonanzaufladung
auf. Des weiteren ist in jeder der Zylinderwände nur ein Ventil erforderlich, so daß
große Ventilflächen realisierbar sind, wodurch Strömungsverluste verringert werden.
[0006] Besonders vorteilhaft bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist, daß das Lager zur
Führung der Bewegung des Kolbens sich außerhalb des Zylinders befindet. Aufgrund dieser
Konstruktion ist es möglich, den Kolben im Lager optimal zu führen, so daß er eine
genau definierte und exakte Bewegungsbahn durchläuft und dabei einen extrem kleinen
Abstand zu der Innenwand des Zylinders einhält. Auf eine Schmierung des Kolbens im
Zylinder kann daher verzichtet werden. Auf zusätzliche Dichtmittel, wie zum Beispiel
aus Metall bestehende Scheiben, wie sie häufig bei bekannten Fördereinrichtungen eingesetzt
werden und die in dem Spalt zwischen dem Kolben und der Innenwand des Zylinders angeordnet
sind, kann verzichtet werden. Außerdem ist es kein Problem, wenn das Lager ein Schmiermittel,
beispielsweise Lagerfett oder dergleichen enthält, da es außerhalb des Zylinders angeordnet
ist und demzufolge keine Rückstände des Schmiermittels oder dergleichen in den Zylinder
und damit in das Fördermedium gelangen können.
[0007] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Kolben um einen Drehpunkt
eine Teilkreisbewegung durchführt. Insbesondere ist vorgesehen, daß der Kolben an
einem Drehteil ausgebildet ist, so daß er die vorstehend erwähnte Teilkreisbewegung
durchführen kann.
[0008] Bevorzugt weist das erwähnte Drehteil das Lager auf, wobei der Kolben radial versetzt
zum Drehpunkt liegt. Mithin führt das Drehteil zum Hin- und Herbewegen des Kolbens
eine oszillierende Bewegung aus, wobei der gegenüber dem Drehpunkt des Drehteils radial
nach außen versetzt liegende Kolben einen Teilkreisweg durchläuft. Da das Drehteil
mittels des außerhalb des Zylinders angeordneten Lagers exakt geführt ist, bewegt
sich der Kolben entlang einer exakten, definierten Bahn, die verhindert, daß unzulässige
Reibungskräfte gegenüber der Innenwandung des Zylinders auftreten.
[0009] Weitere vorteilhafte Ausführungsformen ergeben sich aus den übrigen Unteransprüchen.
[0010] Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen, und
zwar zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Ansicht (schräg von oben) auf eine Fördereinrichtung,
- Figur 2
- eine perspektivische Ansicht schräg auf die Unterseite der Fördereinrichtung,
- Figur 3
- eine Seitenansicht der Fördereinrichtung (teilweise im Schnitt),
- Figuren 4 bis 9
- Draufsichten auf eine Kolben-/Zylindereinheit der Fördereinrichtung in verschiedenen
Kolbenstellungen,
- Figur 10
- eine Seitenansicht eines Ausführungsbeispiel einer Brennkraftmaschine (teilweise im
Schnitt),
- Figuren 11 und 12
- jeweils eine Draufsicht auf ein in einem Brennraum angeordnetes Kolbenbauteil in verschiedenen
Kolbenstellungen,
- Figur 13
- eine Draufsicht auf ein Ausführungsbeispiel einer ersten Druckplatte, und
- Figur 14
- eine Seitenansicht eines Ausführungsbeispiel einer Anschlußplatte.
[0011] Die Figur 1 zeigt eine Fördereinrichtung 1, die -gemäß dem hier vorliegenden Ausführungsbeispielals
Kompressor ausgebildet ist. Sie weist ein Gehäuse 2 und eine Kolben-/Zylindereinheit
3 auf. Im Gehäuse 2 ist eine Antriebswelle 4 drehbar gelagert, an die eine nicht dargestellte
Antriebseinheit, beispielsweise ein Elektromotor, koppelbar ist. Am freien Ende der
Antriebswelle 4 ist eine Kurbelscheibe 5 drehfest angeordnet, so daß ein Exzenter
6 (Figur 2) ausgebildet wird. In einer exzentrisch liegenden Aufnahmevertiefung 7
ist schwenkbar ein Gabelstück 8 gelagert, dessen Gabelarme 9 um eine -in der Figur
2 horizontal verlaufende- Achse 10 schwenkbar mit einem Blockstück 11 verbunden sind.
Das Blockstück 11 ist drehfest mit einer Kolbenwelle 12 verbunden.
[0012] Die Kolben-/Zylindereinheit 3 weist einen Zylinder 14 auf, der ein kreishohlzylindrisches
Unterteil 15 sowie einen Zylinderdeckel 16 besitzt. Der Zylinderdeckel 16 ist als
kreisförmige Platte ausgebildet, die mit dem topfförmigen Unterteil 15 mit geeigneten
Mitteln, beispielsweise mit Maschinenschrauben, verschraubt ist. Im Gehäuse 2 ist
ein Präzisionslager 17 (Figur 3) angeordnet, das die Kolbenwelle 12 exakt drehbar
und auch in exakter axialer Position führt.
[0013] Aus den Figuren 4 bis 6 ist ersichtlich, daß im Zylinder 14 das Kolbenbauteil 18
der Kolben-/Zylindereinheit 3 drehbeweglich um die Kolbenwelle 12 entlang einer Teilkreisbewegung
geführt ist. Dabei weist das Kolbenbauteil 18 einen ersten Kolben 19 und einen zweiten
Kolben 20 auf, die beide radial nach außen versetzt zum Drehpunkt 21 des Kolbenbauteils
18 liegen. Der Drehpunkt 21 liegt auf der Drehachse der Kolbenwelle 12. Das Kolbenbauteil
18 weist ein kreisförmiges Mittelteil 22 auf, von dem der erste und der zweite Kolben
19, 20 flügelartig radial nach außen ausgehen, wobei sich der jeweilige Kolben 19,
20 bis zur Innenseite 23 des Zylinders 14 erstreckt. Die Seitenfläche 24 des jeweiligen
Kolbens 19, 20 ist daher konvex gewölbt entsprechend der Innenkrümmung der Innenseite
23 ausgebildet. Die Innenseite 23 steht der Seitenfläche 24 mit extrem geringem Spiel
berührungslos gegenüber, derart, daß dort quasi eine Dichtung geschaffen ist. Wie
aus den Figuren 4 bis 6 ersichtlich, sind in diesem Bereich keine separaten Dichtmittel
vorgesehen, weil sie nicht erforderlich sind. Die Abdichtung des Spalts zwischen der
Seitenfläche 24 des jeweiligen Kolbens 19, 20 und der Innenwand des Zylinders 14 erfolgt
ausschließlich mit Hilfe des geringen Spiels zwischen den beiden Bauteilen und der
relativ großen Bogenlänge der Seitenfläche 24, die bei diesem Ausführungsbeispiel
kreisabschnittsförmig ausgebildet ist. Im Innern der Kolben-/Zylindereinheit 3 befinden
sich Zylinderwandungen 25, 26, 27 und 28, die ortsfest angeordnet sind. Die Zylinderwandungen
25 bis 28 sind druckdicht mit dem Boden 29 des Unterteils 15 und auch druckdicht mit
der Innenseite 23 verbunden. Die jeweilige Innenseite 30 jeder Zylinderwandung 25
bis 28 steht mit geringem Spiel beabstandet der Außenperipherie 31 des Mittelteils
22 gegenüber, so daß zwar eine Bewegung des Kolbenbauteils 18 um den Drehpunkt 21
erfolgen kann, jedoch zwischen den erwähnten Flächen eine Dichtung gebildet ist. Auch
hier kann auf separate Dichtmittel verzichtet werden. In entsprechender Weise ist
jeder Kolben 19, 20 mit nur sehr geringem Spiel der Innenseite des Bodens 29 und der
Innenseite des Zylinderdeckels 16 gegenüberliegend angeordnet, so daß sich insgesamt
die Situation einstellt, daß die beiden Kolben 19 und 20 aufgrund der Lagerung des
Kolbenbauteils 18 mittels des Präzisionslagers 17 berührungsfrei, jedoch abdichtend
in dem jeweiligen Zylinderraum 32, 33 bewegt werden können. Der Zylinderraum 32 liegt
zwischen den Zylinderwänden 25 und 26; der Zylinderraum 33 befindet sich zwischen
den Zylinderwänden 27 und 28. Aufgrund der durch den extrem dünnen Spalt zwischen
der Seitenfläche 24 des jeweiligen Kolbens 19, 20 und der Außenperipherie 31 des Mittelteils
22 realisierten Dichtung werden die Zylinderräume 32, 33 durch die Kolben 19 beziehungsweise
20 voneinander getrennt.
[0014] Den Figuren 4 bis 6 ist ferner zu entnehmen, daß die Zylinderwände 25 bis 28 von
Bohrungen 34 durchsetzt sind, in denen sich mit Schraubenfedern versehene Rückschlagventile
35, 36, 37 und 38 befinden. Alternativ hierzu können auch Zungen- oder Membranventile
oder dergleichen verwendet werden. Ferner werden die beiden Kolben 19 und 20 von Durchgangsbohrungen
39 durchsetzt, in denen Rückschlagventile 40, 41, 42 und 43 angeordnet sind. Gemäß
Figur 1 wird der Zylinderdeckel 16 von einer Mediumeinlaßöffnung 44 und von einer
Mediumauslaßöffnung 45 durchsetzt. Diese beiden Öffnungen sind -der Übersichtlichkeit
halber- mit gestrichelter Linie auch in den Figuren 4 bis 6 erkennbar. Sie sind derart
angeordnet, daß sich die Mediumeinlaßöffnung 44 zwischen den beiden Zylinderwänden
25 und 27 und die Mediumauslaßöffnung 45 zwischen den beiden Zylinderwänden 26 und
28 sowie jeweils zwischen der Außenperipherie 31 und der Innenseite 23 des kreishohlzylindrischen
Unterteils 15 befinden. Mithin sind in diesen Bereichen Kammern ausgebildet, wobei
die der Mediumeinlaßöffnung 44 zugeordnete Kammer eine Ansaugkammer 46 und die der
Mediumauslaßöffnung 45 zugeordnete Kammer eine Ausstoßkammer 47 bildet.
[0015] Es ergibt sich folgende Funktion:
[0016] Wird die Antriebswelle 4 mittels eines geeigneten Antriebs (nicht dargestellt) gemäß
dem Pfeil 48 (Figur 4) gedreht, so nimmt die Kurbelscheibe 5 -als Exzenter wirkend-
in entsprechender Art und Weise das Gabelstück 8 mit, wodurch das Blockstück 11 in
eine oszillierende Hin- und Herdrehbewegung versetzt wird, das heißt, das Kolbenbauteil
18 führt eine Schwingbewegung um die Kolbenwelle 12, also um den Drehpunkt 21, durch.
Mithin verlagert sich bei dieser Bewegung der jeweilige Kolben 19 beziehungsweise
20 innerhalb des Zylinderraums 32 beziehungsweise 33 derart, daß -ausgehend von der
Figur 4- beispielsweise der Kolben 19 zunächst der Zylinderwand 25 gegenüberliegt,
dann sich in Richtung auf die Zylinderwand 26 bewegt (Figur 5) und schließlich der
Zylinderwand 26 mit nur sehr geringem Abstand gegenüberliegt (Figur 6). Die weitergehende
Bewegung erfolgt dann in umgekehrter Weise, das heißt, der Kolben 19 bewegt sich zurück
in Richtung auf die Zylinderwandung 25. Entsprechendes gilt für den Kolben 20, der
sich zwischen den beiden Zylinderwandungen 27 und 28 hin- und herbewegt. Diese oszillierende
Bewegung hat zur Folge, daß -ausgehend von der Darstellung der Figur 4- sich der Kolben
19 von der Zylinderwand 25 wegbewegt, wodurch er durch die Mediumeinlaßöffnung 44
und die Ansaugkammer 46 Luft in den Zylinderraum 32 unter Öffnung des Rückschlagventils
35 einsaugt. Erreicht der Kolben 19 die Stellung gemäß Figur 6, so ist die Ansaugphase
abgeschlossen und der Kolben 19 bewegt sich zurück, derart, daß die sich im Zylinderraum
32 befindliche angesaugte Luft leicht komprimiert wird, derart, daß die beiden Rückschlagventile
40 und 41 im Kolben 19 sich durch die Massenträgheit selbsttätig öffnen, wodurch das
Luftvolumen quasi auf die andere Seite des Kolbens bewegt wird, das heißt, es durchströmt
die Durchgangsbohrung 39. Wird nun der Kolben 19 beim nächsten Kolbenhub wieder in
Richtung auf die Zylinderwand 26 bewegt, so wird das Luftvolumen unter Öffnung des
Rückschlagventils 36 in die Ausstoßkammer 47 und von dort zur Mediumauslaßöffnung
45 gefördert. Bei der letztgenannten Förderbewegung erfolgt gleichzeitig -auf der
anderen Seite des Kolbens 19- wiederum ein Ansaugvorgang. Es bleibt noch festzuhalten,
daß sich die Rückschlagventile 40, 41 im Kolben mit Hilfe der Massenträgheit auch
wieder selbsttätig schließen. Entsprechende Vorgänge spielen sich beim Kolben 20 ab,
das heißt, die Fördereinrichtung 1 ist aufgrund der beiden Kolben 19 und 20 in der
Lage, eine hohe Förderleistung zu liefern.
[0017] Die Figuren 7 bis 9 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Fördereinrichtung,
die sich nur hinsichtlich der Anordnung der Rückschlagventile von dem vorstehend genannten
Ausführungsbeispiel unterscheidet, so daß auch nur auf diese Änderung nachstehend
eingegangen werden soll. Es ist erkennbar, daß die Zylinderwände 25 bis 28 jeweils
von zwei Bohrungen 34 durchsetzt sind, in denen Rückschlagventile 51, 52, 53, 54,
55, 56, 57 und 58 angeordnet sind. Die Rückschlagventile 51 und 52 beziehungsweise
53 und 54 beziehungsweise 55 und 56 beziehungsweise 57 und 58 liegen mit entgegensetzten
Durchströmungsrichtungen zueinander, so daß das jeweils eine Rückschlagventil ein
Ansaugventil und das jeweils andere Rückschlagventil ein Druckventil bildet. Im übrigen
sind gleiche Teile -soweit ersichtlich- wie in den Figuren 1 bis 6 mit denselben Bezugszeichen
versehen. Insofern kann auf deren Beschreibung verwiesen werden.
[0018] Es ergibt sich gemäß Figuren 7 bis 9 folgende Funktion:
[0019] Führt der Kolben 19 eine Bewegung entgegen dem Uhrzeigersinn durch, so öffnet hierbei
das Rückschlagventil 51, so daß Luft aus der Ansaugkammer 46 in den Zylinderraum 32
eingesaugt wird. Bewegt sich der Kolben 19 anschließend im Uhrzeigersinn, so wird
die angesaugte Luft durch das Rückschlagventil 52 einer dort angeschlossenen, nur
gestrichelt angedeuteten Druckleitung 59 zugeführt, die zur Mediumauslaßöffnung 45
führt. Entsprechendes gilt für die weiteren Rückschlagventilpaare mit ihren zugeordneten
Zylinderwänden 26, 27 und 28, so daß insgesamt quasi vier Zylinderräume gebildet werden.
Die jeweilige Ansaugung erfolgt über die Mediumeinlaßöffnung 44 und der jeweilige
Ausstoß zur Mediumauslaßöffnung 45, wobei entsprechende, nicht aus den Figuren zu
entnehmende Saug- beziehungsweise Druckleitungen verwendet werden.
[0020] Schließlich sei noch angemerkt, daß es mit der Fördereinrichtung 1 möglich ist, mehrere,
auch unterschiedliche Medien gleichzeitig zu fördern. Hierbei bildet jeder Kolben
19 und 20 mit seinem zugehörigen Zylinderraum jeweils eine separate Einheit. Den jeweiligen
Zylinderräumen 32 und 33 sind dann jeweils eine Mediumeinlaßöffnung 44 und eine Mediumauslaßöffnung
45 zugeordnet. Ohne weiteres ist es auch möglich, mehr als zwei Kolben vorzusehen.
Insgesamt können je nach Anzahl der Kolben die gleiche Anzahl von Medien gefördert
werden. Bei einer bevorzugten Ausführungsvariante der Fördereinrichtung, bei der diese
mehrere Kolben aufweist, ist vorgesehen, daß die durch ein Verschwenken der einzelnen
Kolben geförderte Mediummenge gleich groß ist. Dadurch ist die Fördereinrichtung in
vorteilhafter Weise auch als Dosierpumpe einsetzbar, beispielsweise zur Abfüllung
von flüssigen Lebensmitteln, zum Beispiel Milch.
[0021] Ferner wird deutlich, daß die Durchgangsbohrungen 39 auch zur Kühlung der Kolben
dienen. Strömt ein Medium von der Ansaugkammer 46 durch die Durchgangsbohrungen hindurch,
so wird der jeweilige Kolben 19 beziehungsweise 20 durch dieses angesaugte Medium
gekühlt. In den Figuren 4 und 6 ist noch ersichtlich, daß zwischen dem Kolben 19 beziehungsweise
20 und seinen zugehörigen Zylinderwänden 26 bis 28 -sofern der Kolben 19 beziehungsweise
20 in seinen Endlagen liegt- kein sogenannter schädlicher Raum vorliegt. Das heißt,
der Kolben liegt in seiner Endlage mit sehr geringem Abstand der jeweiligen Zylinderwand
gegenüber. Dies gewährleistet, daß das geförderte Medium vollständig aus der Fördereinrichtung
1 gedrängt wird beziehungsweise beim Ansaugvorgang wird ein Volumen eines Mediums
angesaugt, das dem Volumen des Raumes entspricht, der zwischen einer Stirnfläche des
Kolbens und der gegenüberliegenden Zylinderwand gebildet wird. Dies verbessert einerseits
den Wirkungsgrad der Fördereinrichtung. Andererseits können so hohe Drücke erzeugt
werden, da das Medium vollständig aus dem Zylinderraum ausgetrieben wird.
[0022] Insbesondere erfolgt der Antrieb des Kolbenbauteils 18 derart, daß bei einer 90°-Drehung
der Antriebswelle der Kolben 19 und 20 jeweils den halben Kolbenweg durchläuft. Da
die Kolben 19 und 20 am Mittelteil 22 fest angebracht sind, wird bei jeder Hin- und
Herbewegung der Kolben 19 und 20 eine konstante Menge eines Mediums gefördert. Es
ist hier also ein sinusförmiger Antrieb vorgesehen, wodurch ein harmonischer Lauf
der Fördereinrichtung realisierbar ist.
[0023] Da die Kolben 19 und 20 gegenüber dem Zylinder 14 keine Schmierung benötigen, kann
die Fördereinrichtung 1 besonders vorteilhaft für Flüssigkeiten ohne Eigenschmierung
eingesetzt werden, wie zum Beispiel Benzin, das bekanntlich im wesentlichen keine
Schmiereigenschaften besitzt.
[0024] Sollen große Volumina gefördert werden, ist es auch möglich, die Kolben 19 und/oder
20 und die dazugehörigen Zylinderwände schräg verlaufend auszubilden. Das heißt, bei
einer Draufsicht auf den Kolben weist dieser eine parallelogramm- beziehungsweise
rautenförmige Kontur auf. Damit werden die Stirnflächen des Kolbens vergrößert, so
daß im Querschnitt größere Durchgangsbohrungen vorliegen und damit größere Rückschlagventile
eingesetzt werden können.
[0025] Im Zusammenhang mit Figur 3 sei noch erwähnt, daß es auch möglich ist, den Antrieb,
bestehend aus Kurbelscheibe 5, Gabelstück 8 und Blockstück 11, durch einen bekannten
Kurbeltrieb, wie er beispielsweise bei einem Scheibenwischerantrieb verwendet wird,
zu ersetzen. Dadurch ist es möglich, über die Antriebswelle 4 mehrere Fördereinrichtungen
1 anzutreiben, wobei dann vorzugsweise vorgesehen ist, daß für alle Fördereinrichtungen
nur ein Kurbeltrieb vorgesehen ist, wobei die Fördereinrichtungen über eine Schubstange
miteinander verbunden sind. Außerdem kann vorgesehen sein, daß zumindest zwei Kolben-/Zylindereinheiten
3 übereinander angeordnet sind. Ihr Antrieb erfolgt gemeinsam über die Antriebswelle
4. Hierzu ist vorgesehen, daß die Kolbenwelle 12 der beiden Kolben-/Zylindereinheiten
3 durchgehend ausgebildet ist. Es ist also eine Kolbenwelle 12 vorgesehen, an der
zwei Kolbenbauteile übereinanderliegend angeordnet sind.
[0026] Schließlich sei noch angemerkt, daß es auch ohne weiteres möglich ist, die Fördereinrichtung
1 als Motor zu betreiben. Vorzugsweise ist dabei vorgesehen, daß die Zylinderräume
32 und 33 jeweils eine Zündeinrichtung umfassen, so daß eine Brennkraftmaschine gebildet
wird, deren erzeugte Antriebskraft an der Antriebswelle 4 abgreifbar ist.
[0027] Bei einem in den Figuren nicht dargestellten Ausführungsbeispiel der Fördereinrichtung
wird das zu fördernde Medium bei einer entsprechenden Kolbenbewegung über jeweils
mindestens eine Mediumeinlaßöffnung in die Zylinderräume 32, 33 eingesaugt. Die Mediumeinlaßöffnungen
können entweder im topfförmigen Unterteil 15 des Zylinders 14 oder im Zylinderdeckel
16 eingebracht sein und münden in den jeweiligen Zylinderraum. Des weiteren ist jedem
Zylinderraum mindestens eine Mediumauslaßöffnung zugeordnet, wobei die Mediumauslaßöffnungen
ebenfalls entweder im Unterteil 15 oder im Zylinderdeckel 16 des Zylinders 14 angeordnet
sind. Bei Verwendung der Fördereinrichtung im Pumpen- oder Motorenbetrieb ist in jeder
der Mediumeinlaß- und -auslaßöffnungen jeweils ein Rückschlagventil vorgesehen, um
die Strömungsrichtung des Mediums in einer Richtung festzulegen. Die Anordnung der
Mediumeinlaßund -auslaßöffnungen in den Seitenwänden des Zylinders, also im Unterteil
und im Zylinderdeckel, ist insbesondere bei der Verwendung der anhand der Figuren
1 bis 9 beschriebenen Fördereinrichtung in modifizierter Form als Brennkraftmaschine
vorteilhaft, da auf Ventile verzichtet werden kann, weil hier der Kolben bei seinem
Hin- und Hergang die Einlaß- und Auslaßöffnung(en) im Zylinderdeckel beziehungsweise
im Unterteil des Zylinders freigibt.
[0028] Bei allen Ausführungsbeispielen der Fördereinrichtung kann an die jeweilige Auslaßöffnung,
durch die das Medium durch eine entsprechende Kolbenbewegung aus dem Zylinderraum
ausgedrückt wird, mit einer direkt zum Verbraucher führenden Druckleitung verbunden
sein. Bei dieser Ausführungsvariante wird auf eine anhand der Figuren 4 bis 9 beschriebene
Ausstoßkammer 47, die innerhalb des Zylinders 14 angeordnet ist, verzichtet.
[0029] Allen Ausführungsbeispielen der Fördereinrichtung ist gemeinsam, daß aufgrund der
extrem kleinen Abstände zwischen der Seitenfläche des jeweiligen Kolbens und der Innenwandung
des Zylinders sowie zwischen der Außenperipherie des Mittelteils, mit dem der wenigstens
eine Kolben verbunden ist, und der Innenseite 30 der jeweiligen Zylinderwandung 25
bis 28 eine Dichtung geschaffen ist, ohne daß dazu separate Dichtmittel eingesetzt
werden müssen. Durch die präzise Bewegung des Kolbens mit Hilfe des Präzisionslagers
17 kann sichergestellt werden, daß der Kolben beziehungsweise die Kolben im Betrieb
der Fördereinrichtung die Innenwandung des Zylinders und/oder die Innenseite der jeweiligen
Zylinderwandung nicht berühren, so daß auf eine Schmierung dieser Bereiche verzichtet
werden kann.
[0030] Besonders vorteilhaft bei einer anhand der vorangegangenen Figuren beschriebenen
Fördereinrichtung ist, daß keine Gleitreibung entsteht und somit zur Verdichtung eines
Mediums nahezu nur die reine Verdichtungsarbeit geleistet werden muß. Dadurch wird
weniger Energie verbraucht, so daß auch weniger Wärme während des Betriebs der Fördereinrichtung
als bei vergleichbaren, aus dem Stand der Technik bekannten Fördereinrichtungen entsteht.
Dadurch, daß der Kolben beziehungsweise die Kolben die Zylinderwand nicht berühren,
entsteht auch nicht ein sogenanntes Losbrechmoment. Das zum Starten der Fördereinrichtung
aus dem Stillstand benötigte Drehmoment ist dadurch im Vergleich zu den bekannten
Fördereinrichtungen nur gering. Vorteilhaft ist außerdem, daß durch den Abstand der
Kolben zur Zylinderwandung keine Kontaktkorrosion zwischen den Kolben und der Zylinderwandung
auch nach längerem Stillstand der Fördereinrichtung vermieden wird. Vorteilhaft ist
ferner, daß das Medium durch den Kolben gefördert wird und nur ein Ventil pro Fläche
eingebaut werden muß, so daß große Ventilflächen realisierbar sind, wodurch wiederum
die Strömungsverluste der Fördereinrichtung verringert werden können. Da die Strömungsrichtung
des Mediums im Arbeitsraum, in dem sich der jeweilige Kolben bewegt, nicht umgekehrt
werden muß, wirkt sich dies auch vorteilhaft bei Resonanzaufladung auf.
[0031] Figur 10 zeigt eine Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels einer Vorrichtung zum
Antrieb durch ein Medium, im folgenden kurz Brennkraftmaschine 101 genannt, die ein
Gehäuse 102 und eine Arbeitseinheit 103 aufweist. Im Gehäuse 102 ist eine Abtriebswelle
104 drehbar gelagert, an der ein von der Arbeitseinheit 103 erzeugtes Drehmoment abgegriffen
werden kann. Am freien Ende der Abtriebswelle 104 ist eine mit der Abtriebswelle drehfest
verbundene Kurbelscheibe 105 angeordnet. In einer exzentrisch zur Längsmittelachse
der Kurbelscheibe 105 beziehungsweise der Abtriebswelle 104 liegenden, in Figur 10
nicht dargestellten Aufnahmevertiefung ist ein Gabelstück 107 schwenkbar gelagert,
dessen Gabelarme 109 um eine in Figur 10 horizontal verlaufende Achse 110 schwenkbar
mit einem Blockstück 111 verbunden sind. Das Blockstück 111 ist drehfest mit einer
Kolbenwelle 112 verbunden.
[0032] Die Arbeitseinheit 103 umfaßt ein topfförmiges Unterteil 113 sowie einen Deckel 115,
der als kreisförmige Platte ausgebildet ist, die mit dem Unterteil 113 mit geeigneten
Befestigungsmitteln, beispielsweise mit Maschinenschrauben, verschraubt ist. Im Gehäuse
102 ist ein Präzisionslager 117 angeordnet, das die Kolbenwelle 112 exakt drehbar
und auch in exakter axialer Position führt. Im Innenraum des kreishohlzylindrischen
Unterteils 113 der Arbeitseinheit 103 sind eine Druckplatte 119, ein Gehäuseblock
121 sowie eine Anschlußplatte 123 angeordnet, die aufeinandergestapelt sind, wobei
der Gehäuseblock 121 zwischen der am Boden des topfförmigen Unterteils 113 angeordneten
Druckplatte 119 und der Anschlußplatte 123 angeordnet ist.
[0033] Figur 11 zeigt eine Draufsicht auf eine Prinzipskizze eines Ausführungsbeispiels
eines Gehäuseblocks 121, in dem eine randoffene Ausnehmung 125 eingebracht ist, in
der ein Kolbenbauteil 127 drehbeweglich um die Längsmittelachse der Kolbenwelle 112
entlang einer Teilkreisbewegung geführt ist. Das drehfest mit der Kolbenwelle 112
verbundene Kolbenbauteil 127 weist einen ersten Kolben 129 und einen zweiten Kolben
131 auf, die beide radial nach außen versetzt zum Drehpunkt 133 des Kolbenbauteils
127 liegen. Der Drehpunkt 133 liegt auf der Drehachse (Längsmittelachse) der Kolbenwelle
112. Das Kolbenbauteil 127 weist ein kreisförmiges Mittelteil 135 auf, von dem der
erste und der zweite Kolben 129, 131 flügelartig radial nach außen ausgehen, wobei
sich der jeweilige Kolben 129, 131 bis zu einer Seitenwand 137 der Ausnehmung 125
erstreckt. Die Seitenwand 137 ist gekrümmt ausgebildet, wobei die Krümmung der eines
gedachten Kreises mit dem Drehpunkt 133 als Mittelpunkt und dem Radius r entspricht.
[0034] Die Seitenfläche 139 des jeweiligen Kolbens 129, 131 ist entsprechend der Innenkrümmung
der Seitenwand 137 ausgebildet und ist daher konvex gewölbt. Die Seitenwand 137 der
Ausnehmung 125 steht der Seitenfläche 139 der Kolben mit extrem geringen Spiel berührungslos
gegenüber, derart, daß dort quasi eine Dichtung geschaffen ist. Aufgrund des sehr
dünnen Spalts zwischen der Seitenfläche 124 des Kolbens 129, 131 und der Seitenwand
137 der Ausnehmung 125 sowie der -in Bewegungsrichtung der Kolben gesehen- relativ
großen Länge der Seitenfläche 139 sind hier separate Dichtungsmittel, zum Beispiel
Dichtscheiben, -ringe oder dergleichen nicht erforderlich. Die Seitenwände 141 der
Ausnehmung 125, die dem Mittelteil 135 des Kolbenbauteils 127 in einem extrem geringen
Abstand gegenüberstehen, sind an die Außenperipherie 143 des Mittelteils 135 angepaßt,
so daß zwar eine Bewegung des Kolbenbauteils 127 um den Drehpunkt 133 erfolgen kann,
jedoch zwischen den erwähnten Flächen eine Dichtung gebildet ist. Aufgrund der sehr
kleinen Spalthöhe kann auch hier auf zusätzliche Dichtungen beziehungsweise Dichtmittel
verzichtet werden.
[0035] Wie aus Figur 11 ersichtlich, sind die Bereiche der Ausnehmung 125, in denen die
Kolben 129 und 131 hin und her bewegt werden, kreisringausschnittsförmig ausgebildet.
Diese kreisringausschnittsfömigen Arbeitsräume, in denen sich jeweils einer der Kolben
129, 131 befindet, werden durch die Kolben 129, 131 jeweils in eine Saugkammer 144
beziehungsweise 146 und in einen Brennraum 145 beziehungsweise 147 unterteilt. Bei
einer Bewegung des Kolbenbauteils 127 um den Drehpunkt 133 im Uhrzeigersinn werden
durch eine Verlagerung des Kolbens 129 der Brennraum 145 verkleinert und gleichzeitig
die Saugkammer 144 vergrößert, während dabei der Brennraum 147 durch die Verlagerung
des Kolbens 131 vergrößert und die mit dem Brennraum 147 zusammenwirkende Saugkammer
146 verkleinert werden.
[0036] Im Grund 149 der Ausnehmung 125 sind im Bereich der Arbeitsräume für die Kolben 129,
131 jeweils ein Ansaugkanal 151 und ein zum Auspuff führender Auslaßkanal 153 eingebracht.
Die Ansaugkanäle 151 sind hier in ihrem Mündungsbereich kreisförmig und die Auslaßkanäle
153 viereckig ausgebildet. Selbstverständlich ist deren Ausgestaltung variierbar;
zum Beispiel können die Auslaßkanäle 153 in ihrem in die Brennräume 145, 147 mündenden
Bereich nierenförmig ausgebildet sein.
[0037] Die Brennkraftmaschine 101 weist des weiteren eine Zündeinrichtung 155 auf, die jeweils
eine Zündkerze 157 für jeden der Brennräume 145, 147 umfaßt. Die in im Gehäuseblock
121 eingebrachten Sackbohrungen 159 angeordneten Zündkerzen 157 sind in Gewindebohrungen
eingeschraubt und ragen bis in den jeweiligen Brennraum 145 beziehungsweise 147, so
daß ein in den Brennräumen 145, 147 befindliches, komprimiertes Kraftstoff-Luft-Gemisch
gezündet werden kann. Der Aufbau und die Funktion einer Zündeinrichtung für eine Brennkraftmaschine
ist allgemein bekannt, so daß deren Aufbau nicht näher beschrieben wird.
[0038] Figur 14 zeigt eine Seitenansicht der anhand von Figur 10 beschriebenen Anschlußplatte
123, in der Ansaugkanäle 151' und Auslaßkanäle 153' eingebracht sind, die in eine
mit gestrichelter Linie dargestellte Ansaugkammer 161 beziehungsweise Ausstoßkammer
163 münden. Die Ansaugkammer 161 ist mit einer nicht dargestellten Kraftstoff- beziehungsweise
Kraftstoff-Luft-Gemisch-Zuführungsleitung und die Ausstoßkammer 163 mit einem Abgasrohr
(Auspuff) verbunden. Im zusammengebauten Zustand der Arbeitseinheit 103 liegt die
Anschlußplatte 123 mit ihrer ebenen Anlagefläche 165 an der planen Rückseite des Gehäuseblocks
121, also an der der Ausnehmung 125 gegenüberliegenden Seite des Gehäuseblocks 121,
an, wobei jeweils einer der Auslaßkanäle 151' in der Anschlußplatte 123 mit dem jeweiligen,
in die Saugkammer 144 beziehungsweise 146 mündenden Ansaugkanal 151 fluchtet. In den
Ansaugkanälen 151 und/oder Ansaugkanälen 151' befindet sich jeweils ein in den Figuren
nicht dargestelltes Rückschlagventil, das einen Durchlaß von der Ansaugkammer 161
in die Saugkammer 144 beziehungsweise 146 ermöglicht und ein Zurückströmen des von
aus der Ansaugkammer 161 angesaugten Kraftstoff-Luft-Gemischs von der Saugkammer 144
beziehungsweise 146 in die Ansaugkammer 161 verhindert. Alternativ ist es selbstverständlich
auch möglich, die Brennkraftmaschine so auszubilden, daß keine Ventile, insbesondere
Rückschlagventile notwendig sind.
[0039] Figur 13 zeigt eine Draufsicht auf ein Ausführungsbeispiel einer Druckplatte 119
der Arbeitseinheit 103, die von einer ebenen Platte gebildet ist. In der Mitte der
Druckplatte 119 ist eine Durchgangsbohrung 167 vorgesehen, durch die die Kolbenwelle
112 hindurchgesteckt wird. In die Anlagefläche 168 der Druckplatte 119, mit der sie
im montierten Zustand der Arbeitseinheit 103 an der die Ausnehmung 125 aufweisende
Vorderseite des Gehäuseblocks 121 anliegt, sind zwei radial zur Mitte der Druckplatte
119 nach außen versetzt angeordnete Überströmkanäle 169 beziehungsweise 171 eingebracht,
auf deren Funktion im folgenden noch näher eingegangen wird.
[0040] Die Anordnung und Ausgestaltung der bei diesem Ausführungsbeispiel randoffenen Überströmkanäle
169, 171, die hier von langlochförmigen Vertiefungen gebildet sind, ist variierbar.
Bei einer weiteren, nicht dargestellten Ausführungsvariante sind die Überströmkanäle
169, 171 als Durchgangsöffnungen ausgebildet, die die Druckplatte 119 zumindest teilweise
durchdringen. Im montierten Zustand der Druckplatte 119 müssen die Durchgangsöffnungen
auf ihrer der Vorderseite des Gehäuseblocks abgewandten Seite verschlossen sein. Hierzu
kann beispielsweise eine Abdeckplatte an die Druckplatte angebracht, beispielsweise
angeschraubt, werden.
[0041] Figur 12 zeigt eine Draufsicht auf das anhand von Figur 11 beschriebene Ausführungsbeispiel
des Gehäuseblocks 121. Das Kolbenbauteil 127 ist hier in einer Endstellung angeordnet,
die es durch eine Drehung im Uhrzeigersinn um den Drehpunkt 133 einnimmt. In der in
Figur 11 dargestellten Position des Kolbenbauteils 127 befindet sich dieses in seiner
anderen Endstellung, die es durch eine Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn einnimmt.
[0042] Die anhand der Figuren 10 bis 14 beschriebene Brennkraftmaschine 101 ist bei diesem
Ausführungsbeispiel eine Zweitaktbrennkraftmaschine für zum Beispiel Benzin- und/oder
Dieselbetrieb. Selbstverständlich kann die Brennkraftmaschine 101 auch mit anderen
Kraftstoffen, zum Beispiel Methan, betrieben werden. Im Betrieb der Brennkraftmaschine
101 wird durch eine oszillierende Hin- und Herdrehbewegung des Kolbenteils 127 die
Kolbenwelle 112 und somit das drehfest daran angebrachte Blockstück 111 in Schwingbewegung
versetzt. Dadurch wird das Gabelstück 107 in entsprechender Weise bewegt, wodurch
eine Rotation der Kurbelscheibe 105 initiiert wird. Das dabei übertragene Drehmoment
kann, wie gesagt, an der rotierenden Abtriebswelle 104 abgenommen werden. Bei einer
weiteren, nicht dargestellten Ausführungsform der Brennkraftmaschine 101 ist vorgesehen,
daß diese im Vier-Takt-Betrieb arbeitet und demgemäß eine entsprechend modifizierte
Konstruktion aufweist.
[0043] Im folgenden werden die beiden Arbeitstakte der Zweitaktbrennkraftmaschine näher
erläutert: Ausgehend von der in Figur 11 dargestellten Stellung des Kolbenbauteils
127 beginnt der erste Takt des Kolbens 129 durch eine Schwingbewegung des Kolbenbauteils
127 um den Drehpunkt 133 im Uhrzeigersinn. Dabei wird über die Ansaugkanäle 151, 151'
ein Kraftstoff-Luft-Gemisch aus der Ansaugkammer 161 in die dem Brennraum 145 zugeordneten
Saugkammer 144 angesaugt. Das sich im Brennraum 145 befindliche Kraftstoff-Luft-Gemisch
wird ab dem Moment verdichtet, in dem der Kolben 129 den Auslaßkanal 153 überfahren
und somit abgedeckt, also verschlossen hat. Nachdem der Kolben 129 eine bestimmte,
beispielsweise die in Figur 12 dargestellte Position erreicht hat, wird mit Hilfe
der Zündeinrichtung 155 das Kraftstoff-Luft-Gemisch im Brennraum 145 gezündet. Die
weitergehende Bewegung des Kolbens 129, also der zweite Takt, erfolgt dann in umgekehrter
Weise, das heißt, der Kolben 129 bewegt sich nun entgegen dem Uhrzeigersinn in die
in Figur 11 dargestellte Position zurück. Aufgrund der Anordnung des Auslaßkanals
153 und der Ausgestaltung des in Figur 12 gestrichelt dargestellten Überströmkanals
169 in der Druckplatte 119 wird zunächst der Auslaßkanal 153 geöffnet, bevor das durch
eine Schwenkbewegung des Kolbens 129 um den Drehpunkt 133 entgegen dem Uhrzeigersinn
in der Saugkammer 144 verdichtete Kraftstoff-Luft-Gemisch durch den Überströmkanal
169 in den Brennraum 145 gelangen kann. Nachdem der Kolben 129 mit der dem Brennraum
145 zugewandten Seitenfläche den rechten Endbereich des Überströmkanals 169 überfahren
hat, strömt das in der Saugkammer 144 vorkomprimierte Gemisch durch den Überströmkanal
169 in den Brennraum 145, der dadurch gespült wird, das heißt, die sich noch im Brennraum
145 befindlichen Abgase werden durch den Auslaßkanal 153 vorzugsweise vollständig,
zumindest aber weitestgehend hinausgedrückt. Entsprechende Vorgänge spielen sich beim
Kolben 131 ab, wobei aufgrund der Anordnung und Ausgestaltung der Ansaug- und Auslaßkanäle
im Gehäuseblock 121 das Kraftstoff-Luft-Gemisch durch eine Kolbenbewegung in die Saugkammer
145 eingesaugt wird, während gleichzeitig der Kolben 131 das im Brennraum 147 befindliche
Kraftstoff-Luft-Gemisch komprimiert.
[0044] Aus allem wird deutlich, daß die Brennkraftmaschine 101 auch nur einen Kolben oder
mehr als zwei Kolben, zum Beispiel drei oder vier Kolben umfassen kann. Es bleibt
noch festzuhalten, daß die Kolben 129, 131 in ihren in den Figuren 11 und 12 dargestellten
Endpositionen nicht an einer Seitenfläche der Ausnehmung 25 anliegen, sondern sich
vorzugsweise in einem sehr geringen Abstand zu dieser befinden.
[0045] Bei dem anhand der Figuren beschriebenen Ausführungsbeispiel der Brennkraftmaschine
101 ist der Antrieb des Kolbenbauteils 127 derart gestaltet, daß die Abtriebswelle
104 sich um 90° dreht, wenn die Kolben 129, 131 jeweils den halben Kolbenweg durchlaufen.
Es ist hier also ein sinusförmiger Antrieb vorgesehen, wodurch ein ruhiger Lauf der
Brennkraftmaschine realisiert werden kann.
[0046] Im Zusammenhang mit Figur 10 sei noch erwähnt, daß es auch möglich ist, den Abtrieb,
bestehend aus Blockstück 111, Gabelstück 107 und Kurbelscheibe 105 durch einen bekannten
Kurbeltrieb, wie er beispielsweise bei einem Scheibenwischerantrieb verwendet wird,
zu ersetzen. Außerdem kann vorgesehen sein, daß zumindest zwei Arbeitseinheiten 103
übereinander angeordnet sind. Ihr Abtrieb erfolgt gemeinsam über die Abtriebswelle
104. Hierzu ist vorgesehen, daß die Kolbenwelle 112 der beiden Arbeitseinheiten 103
durchgehend ausgebildet ist. Es ist also nur eine Kolbenwelle 112 vorgesehen, an der
zwei, jeweils mindestens einen Kolben aufweisende Kolbenbauteile übereinanderliegend
angeordnet sind.
[0047] Die Brennkraftmaschine ist in vorteilhafter Weise in Kombination mit einer Fördereinrichtung
für ein flüssiges oder gasförmiges Medium einsetzbar. Bei einer Ausführungsvariante
ist vorgesehen, daß die Fördereinrichtung mindestens ein um eine Achse schwenkbares
Kolbenbauteil mit wenigstens einem daran angebrachten Kolben umfaßt, wobei das Kolbenbauteil
der Fördereinrichtung drehfest mit der Kolbenwelle 112 der Brennkraftmaschine verbundenen
ist. Die von Brennkraftmaschine und Fördereinrichtung gebildete Einheit zeichnet sich
durch einen einfachen und kompakten sowie kostengünstigen Aufbau aus. Vorteilhaft
ist ferner, daß die von der Brennkraftmaschine erzeugte Schwenkbewegung der Kolbenwelle
112 nicht in eine Drehbewegung umgewandelt werden muß, um die Fördereinrichtung anzutreiben,
sondern daß das in die Kolbenwelle 112 eingeleitete Antriebsmoment direkt uns somit
verlustarm genutzt werden kann. Bei dieser Ausführungsvariante wird die in Figur 10
dargestellte Abtriebswelle 104 vorzugsweise lediglich als Schrittmacher und als Hubbegrenzer
für das Kolbenbauteil der Brennkraftmaschine und das der Fördereinrichtung benötigt.
Dadurch, daß die Brennkraftmaschine und die Fördereinrichtung links und rechts des
Blockstücks 111 und der Kurbelscheibe 105 angeordnet sind, ist die Beeinflussung der
von beiden Einrichtungen abgestrahlten Wärme auf die übrigen Teile auf ein unschädliches
Maß reduziert.
[0048] Zusammenfassend ist festzuhalten, daß durch die definierte Führung der Kolbenbewegung
außerhalb des Brennraums mit Hilfe mindestens eines Lagers die Bewegungsbahn des wenigstens
einen Kolbens der Brennkraftmaschine so exakt geführt werden kann, daß eine Berührung
des Kolbens mit einer der den Brennraum begrenzenden Wände ausgeschlossen werden kann.
Die Abdichtung des Brennraums, insbesondere des Spalts zwischen der Seitenfläche 139
des Kolbens und der Seitenwand 137 (Brennraumwand) des jeweiligen Brennraums, ist
allein aufgrund des geringen Abstands zwischen diesen beiden Flächen möglich. Das
heißt, es werden keine separaten Dichtungen, wie sie bei den im Stand der Technik
bekannten Brennkraftmaschinen verwendet werden, benötigt. Ferner kann auf eine Schmierung
des Kolbens verzichtet werden, da dieser nicht an der Brennraumwand gleitet. Ein weiterer
Vorteil, der sich daraus ergibt, daß der Kolben/die Kolben die Brennraumwand nicht
berührt/berühren, ist, daß die Ausgestaltung der Überström-, Saug- und Auspuffkanäle
beziehungsweise -schlitze praktisch beliebig ist. Die Brennkraftmaschine 1 zeichnet
sich außerdem durch einen einfachen und somit kostengünstigen Aufbau aus. Aufgrund
der oben beschriebenen Ausgestaltung ist eine Gleitreibung zwischen dem Kolben beziehungsweise
den Kolben der Brennkraftmaschine und der Brennraumwand vermieden, so daß die Brennkraftmaschine,
vorzugsweise auch bei Kälte, mit geringen Kräften gestartet werden kann.
1. Vorrichtung für die Förderung eines flüssigen oder gasförmigen Mediums oder zum Antrieb
durch ein Medium, mit einer Kolben-/Zylindereinheit, wobei die Bewegung des Kolbens
mittels eines außerhalb des Zylinders befindlichen Lagers geführt ist, wobei eine
einer ersten Stirnfläche des Kolbens (19,20) zugewandte erste Zylinderwand (25 bis
28) sowie eine der anderen, zweiten Stirnfläche des Kolbens (19,20) zugewandte zweite
Zylinderwand (25 bis 28) von jeweils mindestens einem Rückschlagventil (35 bis 38,
51 bis 58) durchsetzt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (19,20) von mindestens einem Rückschlagventil (40 bis 43) durchsetzt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Medium mittels einer Kolbenbewegung angesaugt und mittels entgegengesetzter Kolbenbewegung
sowie aufgrund der Funktion einer Ventileinrichtung gefördert wird.
3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (19,20) um einen Drehpunkt (21) eine Teilkreisbewegung durchführt.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (19,20) an einem Drehteil, vorzugsweise einstückig, ausgebildet ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Drehteil von dem Lager geführt ist und daß der Kolben (19,20) radial versetzt
zum Drehpunkt (21) liegt.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (19,20) eine oszillierende Bewegung durchführt.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der ersten und zweiten Zylinderwände (25 bis 28) von mindestens zwei
Rückschlagventilen (35 bis 38, 51 bis 58) durchsetzt ist, die zueinander entgegengesetzte
Durchlaßrichtungen aufweisen.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen der Seitenfläche (24) des Kolbens (19,20) und der Innenwand
des Zylinders (14), insbesondere im Betrieb der Vorrichtung, extrem klein ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (19,20) dichtungsfrei gegenüber der Zylinderinnenwand im Zylinderraum
(32,33), geführt ist.
1. Device for conveying a liquid or gaseous medium or for actuation by a medium, having
a piston/cylinder unit, the motion of the piston being guided by means of a bearing
located outwith the cylinder, a first cylinder wall (25 to 28) orientated towards
a first end face of the piston (19, 20) and also a second cylinder wall (25 to 28)
orientated towards the other, second end face of the piston (19, 20) being penetrated
by respectively at least one non-return valve (35 to 38, 51 to 58), characterised in that the piston (19, 20) is penetrated by at least one non-return valve (40 to 43).
2. Device according to claim 1, characterised in that the medium is sucked in by means of a piston motion and is conveyed by means of a
counter piston motion and also because of the function of a valve device.
3. Device according to one of the preceding claims, characterised in that the piston (19, 20) performs a partially circular motion about a centre of motion
(21).
4. Device according to one of the preceding claims, characterised in that the piston (19, 20) is configured on a rotating part, preferably integrally.
5. Device according to one of the preceding claims, characterised in that the rotating part is guided by the bearing and in that the piston (19, 20) is located radially offset to the centre of motion (21).
6. Device according to one of the preceding claims, characterised in that the piston (19, 20) performs an oscillating motion.
7. Device according to one of the preceding claims, characterised in that at least one of the first and second cylinder walls (25 to 28) is penetrated by at
least two non-return valves (35 to 38, 51 to 58) which have conducting directions
which are opposite to each other.
8. Device according to one of the preceding claims, characterised in that the spacing between the lateral face (24) of the piston (19, 20) and the internal
wall of the cylinder (14), especially during operation of the device, is extremely
small.
9. Device according to one of the preceding claims, characterised in that the piston (19, 20) is guided in the cylinder space (32, 33) without a seal relative
to the cylinder internal wall.
1. Dispositif pour refouler un fluide liquide ou gazeux ou pour être entraîné par un
fluide, qui comprend une unité à piston et cylindre dont le mouvement du piston est
guidé par un palier extérieur au cylindre, avec une première paroi du cylindre (25
à 28) située en regard d'une première face frontale du piston (19, 20) ainsi qu'une
seconde paroi du cylindre (25 à 28) située en regard de la seconde face frontale du
piston (19, 20) étant traversées chacune par au moins une soupape anti-retour (35
à 38, 51 à 58),
caractérisé en ce que
le piston (19, 20) est traversé par au moins un clapet anti-retour (40 à 43).
2. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le fluide est aspiré par un déplacement du piston et refoulé par le déplacement en
sens inverse de ce piston, en utilisant le fonctionnement d'un dispositif à soupape.
3. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2,
caractérisé en ce que
le piston (19, 20) se déplace, selon un arc de cercle, autour d'un point de rotation
(21).
4. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le piston (19, 20) est monobloc le long d'une partie de révolution.
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la partie de révolution est guidée par le palier, le piston (19, 20) étant déporté
radialement par rapport au point de rotation (21).
6. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le piston (19, 20) a un mouvement oscillant.
7. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'
au moins une de la première et de la seconde paroi de cylindre (25 à 28) est traversée
par au moins deux clapets anti-retour (35 à 38, 51 à 58) dont les sens de passage
sont opposés.
8. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la distance entre les portées latérales (24) du piston (19, 20) et la paroi interne
du cylindre (14) est extrêmement petite, en particulier quand le dispositif fonctionne.
9. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le piston (19, 20) est guidé dans la chambre de cylindre (32, 33) sans étanchéité
par rapport à la paroi interne du cylindre.