| (19) |
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(11) |
EP 1 034 520 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.01.2003 Patentblatt 2003/04 |
| (22) |
Anmeldetag: 04.11.1998 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: G08B 13/24 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9807/043 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9902/8878 (10.06.1999 Gazette 1999/23) |
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| (54) |
SYSTEM ZUR SICHERUNG VON ARTIKELN GEGEN DIEBSTAHL
ANTI-THEFT SYSTEM
SYSTEME ANTIVOL POUR ARTICLES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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BE DE DK ES FR GB IT NL SE |
| (30) |
Priorität: |
27.11.1997 DE 19752506
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.09.2000 Patentblatt 2000/37 |
| (73) |
Patentinhaber: Meto International GmbH |
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69434 Hirschhorn/Neckar (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- BREMER, Peter
D-64743 Beerfelden (DE)
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| (74) |
Vertreter: Menges, Rolf, Dipl.-Ing. et al |
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Ackmann, Menges & Demski,
Patentanwälte
Postfach 14 04 31 80454 München 80454 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 123 586 EP-A- 0 611 164
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EP-A- 0 352 513 US-A- 3 838 409
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein System zur Sicherung von Artikeln gegen Diebstahl, die
mit einem elektronischen Sicherungselement ausgestattet sind, mit mindestens einer
ersten Sendevorrichtung, die in eine Abfragezone ein erstes magnetisches Wechselfeld
emittiert, welches das elektronische Sicherungselement zur Aussendung eines charakteristischen
Signals anregt, und mit mindestens einer Empfangsvorrichtung, die einen Alarm auslöst,
sobald sie ein charakteristisches Signal empfängt.
[0002] Die elektronische Artikelsicherung zur Verhinderung von Inventurverjusten in Kaufhäusern
und Lagern erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Es ist bereits eine Vielzahl unterschiedlicher
Sicherungselemente bekannt geworden. Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung eines
Sicherungselements ist aus der EP 0 295 028 B1 bekannt geworden. In dieser Patentschrift
sind sog.
Dünnschicht-Etiketten beschrieben, welche aus einer dünnen, vorzugsweise im µm-Bereich
liegenden Schicht aus weichmagnetischem Material bestehen. Die Schicht wird z.B. mittels
eines physikalischen Abscheideverfahrens unter Vakuumbedingungen auf ein Trägersubstrat
aufgebracht.
Dünnschicht-Etiketten zeigen einen anisotropen Aufbau. Anisotrop bedeutet, daß die
weichmagnetische Schicht, aus der die Dünnschicht-Etiketten gebildet sind, eine Vorzugsachse
besitzt. Der anisotrope Aufbau macht sich in der Praxis dadurch bemerkbar, daß das
von dem Dünnschicht-Etikett als Antwort auf ein Abfragefeld remittierte charakteristische
Signal maximal ist, wenn Abfragefeld und Vorzugsachse parallel zueinander ausgerichtet
sind; das Signal verschwindet hingegen, wenn Vorzugsachse und Abfragefeld senkrecht
zueinander stehen.
[0003] Ein analoges Verhalten zeigen auch sog Streifen-Sicherungselemente, die aus einem
streifenförmigen, weichmagnetischen Material bestehen. Auch hier ist das charakteristische
Signal maximal, wenn Abfragefeld und Streifen parallel zueinander ausgerichtet sind,
und es verschwindet bei senkrechter Ausrichtung. Ein derartiges Streifen-Sicherungselement
kann auch aus einem gezogenen Draht bestehen.
[0004] Zur Detektierung von Sicherungselementen in einer Abfragezone sind eine Vielzahl
unterschiedlicher Verfahren bekannt geworden. In der Regel befinden sich am Ausgang
diebstahlgeschützter Kaufhäuser sogenannte Gates. Diese Vorrichtungen enthalten Sende-
und Empfangsvorrichtungen, die so angeordnet sind, daß sie ein horizontales Magnetfeld
(parallel zum Boden) erzeugen. Insbesondere die Sendevorrichtungen bestehen oft aus
verschiedenen Sendespulen, wobei die sendespulen einer Sendevorrichtung normalerweise
parallel oder in Reihe geschaltet sind. Beim Verlassen des Kaufhauses durchqueren
die Kunden das Magnetfeld der Sendevorrichtung, wobei sie sich orthogonal zu demselben
fortbewegen.
Zur Verbesserung der Detektionsquoten, die von den beschriebenen Sende- und Empfangsvorrichtungen
erreicht werden, sind verschiedene Vorrichtungen und Verfahren beschrieben worden.
So schlägt die US-A-3 838 409, die sich allerdings ausschließlich auf die Detektion
von Sicherungselementen mit elektrischen Schwingkreisen bezieht, neben den vorgenannten
Sende- und Empfangesvorrichtungen eine weitere Sendespule vor, die ein weiteres horizontales
Magnetfeld erzeugt. Dieses zweite Magnetfeld verläuft orthogonal zu dem ersten und
damit parallel zur Fortbewegungsrichtung der Kunden, die beim Verlassen des Kaufhauses
das Magnetfeld der zweiten Sendespule durchqueren. Um die feldfreien Flächen im geometrischen
Zentrum der Überwachungszone, die ein Kunde beim Durchqueren der Magnetfelder durchläuft,
zu reduzieren, besitzt der Strom, der das erste Magnetfeld erzeugt, eine Phasendifferenz
von 90° gegenüber dem Strom, der das zweite Magnetfeld hervorruft.
In der EP 123 586 B wird vorgeschlagen, zusätzlich zu zwei Abfragefeldern mit den
Frequenzen f1 und f2 im kHz-Bereich ein Feld mit einer im Hz-Bereich liegenden Frequenz
in die Abfragezone zu senden. Die beiden Abfragefelder mit den Frequenzen f1 und f2
regen ein in der Überwachungszone befindliches Sicherungselement zur Aussendung eines
charakteristischen Signals mit den
Intermodulationsfrequenzen n×f1 ± m×f2 (n, m = 0, 1, 2,...) an. Das niederfrequente
Abfragefeld bewirkt, daß das Sicherungselement im Takt dieses Feldes von der Sättigung
in eine Richtung zur Sättigung in die andere Richtung getrieben wird. Das charakteristische
Signal tritt daher periodisch mit der Frequenz des niederfrequenten Feldes auf.
[0005] In der EP 0 611 164 A2 werden ein Verfahren und eine entsprechende Vorrichtung beschrieben,
die auf einer 2-Frequenz-Detektion basieren. In die Abfragezone werden zwei Abfragefelder
mit den Frequenzen f1, f2 ausgesendet; anschließend wird das charakteristische Signal
des Sicherungselements im Bereich einer Harmonischen, z.B. bei n×f1 (n = 1, 2, ...),
digital ausgewertet.
[0006] Als alternative Lösung ist auch bekannt geworden, lediglich ein im kHz-Bereich liegendes
Abfragefeld zur Erregung des Sicherungselementes zu verwenden, wobei das charakteristische
Signal des Sicherungselementes wiederum im Takt eines niederfrequenten Feldes, das
das weichmagnetische Material zwischen den beiden Sättigungen hin- und hertreibt,
auftritt.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung mit einer verbesserten
Detektionsrate im Bodenbereich zu schaffen.
[0008] Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß eine zweite Sendevorrichtung im Bodenbereich
der Abfragezone zur Enhähung der Detektionsrate in nahen Bodenbereich vorgesehen ist,
die ein zweites magnetisches Wechselfeld in die Abfragezone emittiert, wobei die zweite
Sendevorrichtung im wesentlichen senkrecht zu der ersten Sendevorrichtung ausgerichtet
ist.
[0009] Da durch diese Anordnung die Detektionsrate der zweiten Sendevorrichtung im nahen
Bodenbereich beachtlich erhöht wird, wird das System vorwiegend im Ausgangs-/Eingangsbereich
von Schuhgeschäften zum Einsatz kommen. In entsprechenden Anwendungsfällen kann die
zweite Sendevorrichtung jedoch auch im Deckenbereich angeordnet sein.
[0010] Die zweite Sendevorrichtung setzt sich gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung des
erfindungsgemäßen Systems aus zumindest zwei Sendespulen zusammen, die in einem vorgegebenen
Abstand nebeneinander angeordnet sind.
In diesem Zusammenhang wird gemäß einer günstigen Ausführungsform vorgeschlagen, daß
die erste Sendevorrichtung aus zwei in einem vorgegebenen Abstand zueinander angeordneten
Sendeantennen besteht und daß die Sendespulen der zweiten Sendevorrichtung jeweils
in Reihe mit der Sendeantenne der ersten Sendevorrichtung geschaltet ist, die von
ihr den größeren Abstand hat. Es ist hierzu anzumerken, dass die Begriffe "Sendespule"
und "Sendeantenne" grundsätzlich synonym verwendet werden können, da auch eine "Sendeantenne"
aus "Sendespulen" besteht. Die unterschiedlichen Begriffe werden hier verwendet, um
die "Sendespulen" der zweiten Sendevorrichtung besser von den Sendespulen (= "Sendeantennen")
der ersten Sendevorrichtung unterscheiden in können.
[0011] Vorteilhafterweise emittieren die Sendevorrichtungen magnetische Wechselfelder unterschiedlicher
Frequenzen in die Abfragezone, wobei die Frequenz eines der
[0012] Wechselfelder im Niederfrequenzbereich angesiedelt ist. Diese Anordnung entspricht
somit der Überwachungsvorrichtung, die in der EP 0 123 586 beschrieben ist. Gemäß
einer Alternative ist das mit Niederfrequenz von z.B. 16 Hz in die Uberwachungszone
ausgesandte, magnetische wechselfeld zu dem entsprechenden Wechselfeld der Sendeantenne(n)
der ersten Sendevorrichtung gegenphasig. Die resultierenden feldfreien Bereiche, die
sich bei dieser Anordnung im Bodenbereich ergeben, sind in Fig. 1 dargestellt.
[0013] Eine günstigere Alternative, welche die feldfreien Bereiche aus dem Mittelbereich
der Abfragezone verdrängt und in den Seitenbereichen lokalisiert (siehe auch Fig.
2), schlägt vor, daß die Sendevorrichtungen magnetische Wechselfelder unterschiedlicher
Frequenzen in die Abfragezone emittieren, wobei wiederum eines der Wechselfelder im
Niederfrequenzbereich angesiedelt ist; jetzt ist jedoch das niederfrequente Feld mit
dem entsprechenden Feld der Sendeantenne(n) der ersten Sendevorrichtung in Phase.
[0014] Eine bevorzugte Weiterbildung des erfindungsgemäßen Systems sieht vor, daß die zweite
Sendevorrichtung aus vier Sendespulen oder zwei Paar Sendespulen besteht, wobei die
beiden Sendespulen eines Paares jeweils versetzt zueinander in zwei aufeinanderfolgenden
Ebenen schachbrettartig angeordnet sind. Durch diese Ausgestaltung läßt sich die Detektionsrate
im Bodenbereich oder im Deckenbereich noch einmal beträchtlich erhöhen.
[0015] Als besonders günstig hat es sich herausgestellt, wenn ein Paar Sendespulen jeweils
mit der Sendeantenne der ersten Sendevorrichtung in Reihe geschaltet ist, die von
ihm den größeren Abstand hat. Vorzugsweise erfolgt dabei die Schaltung der Paare von
Sendespulen der zweiten Sendevorrichtung zu den Sendeantennen der ersten Sendevorrichtung
über eine Regel-/Auswerteeinheit.
[0016] Um den Einbau in den Boden oder die Decke einfacher zu gestalten, ist die zweite
Sendevorrichtung als kompakte Einheit ausgebildet. Zwecks Erleichterung der Montage
der Sendespulen der zweiten Sendevorrichtung sind diese in entsprechende Ausnehmungen
einer Aufnahmeplatte eingelegt.
[0017] Von außen in die Abfragezone eindringende Störstrahlung wirkt sich negativ auf die
Detektionsrate aus. Um die aus dem Boden unterhalb der Abfragezone kommende Störstrahlung
aus der Abfragezone auszugrenzen und um zu verhindern, daß die hochfrequenten Felder
der zweiten Sendevorrichtung in den Bodenbereich abgestrahlt werden, ist an der Unterseite
der zweiten Sendevorrichtung eine Abschirmplatte vorgesehen. Diese Abschirmplatte
ist bevorzugt aus Aluminium gefertigt.
[0018] Für den Fall, daß die zweite Sendevorrichtung im Bodenbereich angeordnet ist, ist
sie im oberen Bereich mit einer Beschichtung aus einem widerstandsfähigen Material
versehen.
[0019] Die Erfindung wird anhand der nachfolgenden Figuren näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1: eine erste Ausführungsform des erfindungsgemäßen Systems in perspektivischer
Ansicht,
Fig. 2: eine zweite Ausführungsform des erfindungsgemäßen Systems in perspektivischer
Ansicht,
Fig. 3: eine dritte, bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Systems in perspektivischer
Ansicht,
Fig. 3a: eine Draufsicht auf die Sendespulen-anordnung der zweiten Sendevorrichtung
gemäß der in Fig. 3 gezeigten Ausführungsform,
Fig. 4: eine schematische Darstellung des erfindungsgemäßen Systems,
Fig. 5: eine Draufsicht auf eine Aufnahmeplatte für die Sendespulen für die in Fig.
3 gezeigte Ausführungsform der zweiten Sendevorrichtung und
Fig. 6: einen Querschnitt durch die Aufnahmeplatte nach der Linie VI-VI in Fig. 5.
[0020] In den Figuren Fig. 1 und Fig. 2 ist eine erste Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Systems in perspektivischer Ansicht zu sehen. Die beiden Sende-/Empfangsvorrichtungen
3, 4 sind in einem vorgegebenen Abstand voneinander angeordnet. Im Bodenbereich zwischen
den beiden Sende-/Empfangsvorrichtungen 3, 4 sind zusätzlich zu den Sendeantennen
11, 12 der ersten Sendevorrichtungen 3 zwei nebeneinander liegende Sendespulen 7,
8 einer zweiten Sendevorrichtung 6 vorgesehen. Diese Sendespulen 7, 8 emittieren wie
die Sendeantennen 11, 12 der ersten Sendevorrichtungen 3 magnetische Wechselfelder
mit vorzugsweise drei verschiedenen Frequenzen: einer Niederfrequenz von z.B. 16 Hz
und zwei Hochfrequenzen im Kilo-Hertz-Bereich. Die linke Sendespule 7 ist mit der
rechten Sendeantenne 12 in Reihe geschaltet, und die rechte Sendespule 8 ist in Reihe
mit der linken Sendeantenne 11 geschaltet.
[0021] In den Figuren Fig. 1 und Fig. 2 ist weiterhin die Verteilung der feldfreien Bereiche
18 in Bodennähe der Abfragezone 5 visualisiert. Die Unterschiede in der Feldverteilung
rühren daher, daß im Falle der Fig. 1 der Strom, der die niederfrequenten Felder in
den Sendespulen 7, 8 der zweiten Sendevorrichtung 6 und in den Sendeantennen 11, 12
der ersten Sendevorrichtung 3 erzeugt, gegenphasig ist, während er im Falle der Fig.
2 in den Sendespulen 7, 8 und den Sendeantennen 11, 12, in Phase ist.
[0022] Fig. 3 zeigt eine dritte bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Systems
in perspektivischer Ansicht. Wie in den Figuren Fig. 1 und Fig. 2 wird auch hier die
Abfragezone 5 durch die beiden in einem vorgegebenen Abstand angeordneten Sende-/Empfangsvorrichtungen
3, 4 definiert. Im Bodenbereich sind zusätzlich zu den beiden seitlich angeordneten
Sendeantennen 11, 12 nunmehr vier Sendespulen 7, 8, 9, 10 vorgesehen, die schachbrettartig
angeordnet sind. Die Anordnung der Sendespulen 7, 8, 9, 10 der zweiten Sendevorrichtung
6 ist in der Draufsicht der Fig. 3a detailliert dargestellt. Die beiden linken Sendespulen
7, 9 sind mit der rechten Sendeantenne 12 der ersten Sendevorrichtung 3 in Reihe geschaltet;
die beiden rechten Sendespulen 8, 10 sind seriell mit der linken Sendeantenne 11 der
ersten Sendevorrichtung 3 verbunden. Diese Anordnung liefert eine ausgezeichnete Detektionsrate
im Bodenbereich.
[0023] Fig. 4 zeigt eine schematische Darstellung des erfindungsgemäßen Systems, bestehend
aus den zu beiden Seiten der Abfragezone 5 angeordneten Sendeantennen 11, 12 der ersten
Sendevorrichtung 3 und der zweiten Sendevorrichtung 6 im Bodenbereich. Die Sendespulen
7, 8, 9, 10 der zweiten Sendevorrichtung 6 sind wiederum schachbrettartig angeordnet.
Die Schaltung der Sendespulen 7, 8, 9, 10 und Sendeantennen 11, 12 erfolgt ebenso
wie die Auswertung der Empfangssignale über eine elektronische Regel-/Auswerteeinheit
13. Bei dieser Regel-/Auswerteeinheit handelt es sich beispielsweise um eine EM3+
- Elektronik, die von der Anmelderin vertrieben wird.
[0024] Zwecks einfacher Montage der Sendespulen 7, 8, 9, 10 der zweiten Sendevorrichtung
6 ist, wie in Fig. 5 dargestellt, eine Aufnahmeplatte 15 mit Ausnehmungen 14 für die
Sendespulen 7, 8, 9, 10 vorgesehen. Die zweite Sendevorrichtung 6 ist somit als kompakte
Einheit ausgestaltet, die in den Boden oder am Boden der Abfragezone 5 fixiert wird.
Um einerseits die Abstrahlung der Hochfrequenzfelder aus der Abfragezone 5 in den
Bodenbereich zu verhindern und um andererseits die aus dem Bodenbereich abgestrahlten
Hochfrequenzfelder (die z.B. von elektrischen Leitungen herrühren) von der Abfragezone
fernzuhalten, ist an der Unterseite der die Sendespulen 7, 8, 9, 10 aufnehmenden Aufnahmeplatte
15 eine Abschirmplatte 16 angeordnet. Diese ist gemäß einer bevorzugten Ausführungsform
aus Aluminium gefertigt. Um die Oberseite der Aufnahmeplatte 15 gegen Beschädigungen
zu schützen - schließlich ist die zweite Sendevorrichtung 6 im Durchgangsbereich eines
Kaufhauses oder Lagers angeordnet - ist sie mit einer Beschichtung 17 aus widerstandsfähigem
Material belegt. Der Aufbau einer Ausführungsform der zweiten Sendevorrichtung 6 ist
übrigens in dem in Fig. 6 gezeigten Querschnitt (nach der Linie VI-VI in Fig. 5) dargestellt.
Bezugszeichenliste
[0025]
- 1
- Artikel
- 2
- Sicherungselement
- 3
- erste Sendevorrichtung
- 4
- Empfangsvorrichtung
- 5
- Abfragezone
- 6
- zweite Sendevorrichtung
- 7
- Sendespule
- 8
- Sendespule
- 9
- Sendespule
- 10
- Sendespule
- 11
- Sendeantenne
- 12
- Sendeantenne
- 13
- Regel-/Auswerteeinheit
- 14
- Ausnehmung
- 15
- Aufnahmeplatte
- 16
- Abschirmplatte
- 17
- Beschichtung
- 18
- Feldfreier Bereich
1. System zur Sicherung von Artikeln (1) gegen Diebstahl, die mit einem elektronischen
Sicherungselement (2) ausgestattet sind, mit mindestens einer ersten Sendevorrichtung
(3), die in eine Abfragezone ein erstes magnetisches Wechselfeld emittiert, welches
das elektronische Sicherungselement zur Aussendung eines charakteristischen Signals
anregt, und mit mindestens einer Empfangsvorrichtung (4), die einen Alarm auslöst,
sobald sie das charakteristische Signal identifiziert,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine zweite Sendevorrichtung (6) im Bodenbereich der Abfragezone (5) zur Erhöhung
der Detektionsrate im nahen Bodenbereich vorgesehen ist, die ein zweites magnetisches
Wechselfeld in die Abfragezone (5) emittiert, wobei die erste Sendevorrichtung (3)
im wesentlichen senkrecht zu der zweiten Sendevorrichtung (6) ausgerichtet ist.
2. System nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zweite Sendevorrichtung (6) aus zumindest zwei Sendespulen (7, 8) besteht, die
in einem vorgegebenen Abstand nebeneinander angeordnet sind.
3. System nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Sendevorrichtung (3) aus zwei in einem vorgegebenen Abstand zueinander
angeordneten Sendeantennen (11, 12) besteht und
daß die Sendespulen (7; 8) der zweiten Sendevorrichtung (6) jeweils in Reihe mit der
Sendeantenne (12, 11) der ersten Sendevorrichtung (3) geschaltet ist, die von ihr
den größeren Abstand hat.
4. System nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Sendevorrichtungen (3, 6) magnetische Wechselfelder unterschiedlicher Frequenzen
in die Abfragezone (5) emittieren, wobei die Frequenz eines der Wechselfelder im Niederfrequenzbereich
angesiedelt ist und wobei
dieses im Niederfrequenz bereich angesiedelte wechselfeld mit dem entsprechenden Wechselfeld
der Sendeantenne(n) (11, 12) der ersten Sendevorrichtung (3) in Phase ist.
5. System nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Sendevorrichtungen (3, 6) magnetische Wechselfelder unterschiedlicher Frequenzen
in die Abfragezone (5) emittieren, wobei eines der Wechselfelder im Niederfrequenzbereich
angesiedelt und
zu dem entsprechenden Wechselfeld der Sendeantenne(n) (11, 12) der ersten Sendevorrichtung
(3) gegenphasig ist.
6. System nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zweite Sendevorrichtung (6) aus vier Sendespulen (7, 8, 9, 10) oder zwei Paar
Sendespulen (7, 9; 8, 10) besteht, wobei die beiden Sendespulen eines Paares (7, 9;
8, 10) der zweiten Sendvorrichtung (6) jeweils versetzt zueinander in zwei aufeinanderfolgenden
Ebenen schachbrettartig angeordnet sind.
7. System nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Paar Sendespulen (7, 9; 8, 10) der zweiten Sendevorrichtung (6) jeweils mit der
Sendeantenne (12; 11) der ersten Sendevorrichtung (3) in Reihe geschaltet ist, die
von ihm den größeren Abstand hat.
8. System nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schaltung der Paare von Sendespulen (7, 9; 8, 10) der zweiten Sendevorrichtung
(6) zu den Sendeantennen (12, 11) der ersten Sendevorrichtung (13) über eine Regel-/Auswerteeinheit
(13) erfolgt.
9. System nach Anspruch 2 oder 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zweite Sendevorrichtung (6) als kompakte Einheit ausgebildet ist und
daß die Sendespulen (7, 8, 9, 10) derselben in entsprechend vorgesehene Ausnehmungen
(14) einer Aufnahmeplatte (15) eingelegt sind.
10. System nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß im unteren Bereich der zweiten Sendevorrichtung (6) eine Abschirmplatte (16) vorgesehen
ist.
11. System nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Oberseite der zweiten Sendevorrichtung (6) mit einer Beschichtung (17) aus einem
widerstandsfähigen Material versehen ist.
1. An anti-theft system for protecting articles (1) equipped with an electronic security
element (2), the system comprising at least one first transmission device (3) emitting
into a query zone a first alternating magnetic field that excites the electronic security
element to transmit a characteristic signal, and further comprising at least one receiver
device (4) that triggers an alarm as soon as it identifies the characteristic signal,
characterized in that
a second transmission device (6) is provided in the bottom region of the query zone
(5) to increase the detection rate in the vicinity of the bottom region, the second
transmission device emitting a second alternating magnetic field into the query zone
(5), with the first transmission device (3) being oriented substantially perpendicular
to the second transmission device (6).
2. The system according to claim 1,
characterized in that
the second transmission device (6) comprises at least two transmitter coils (7, 8)
arranged side by side and spaced at a predetermined distance.
3. The system according to claim 1 or 2,
characterized in that
the first transmission device (3) comprises two transmitting antennae (11, 12) spaced
apart at a predetermined distance, and that the transmitter coils (7; 8) of the second
transmission device (6) are each connected in series to the respective more distant
transmitting antenna (12, 11) of the first transmission device (3).
4. The system according to claim 3,
characterized in that
the transmission devices (3, 6) emit alternating magnetic fields of different frequencies
into the query zone (5), with the frequency of one of said alternating fields being
located in the low-frequency range, and with this alternating field located in the
low-frequency range being in phase with the corresponding alternating field of the
transmitting antenna(e) (11, 12) of the first transmission device (3).
5. The system according to claim 3,
characterized in that
the transmission devices (3, 6) emit alternating magnetic fields of different frequencies
into the query zone (5), with one of the alternating fields being located in the low-frequency
range and being phase-opposed to the corresponding alternating field of the transmitting
antenna(e) (11, 12) of the first transmission device (3).
6. The system according to claim 1,
characterized in that
the second transmission device (6) comprises four transmitter coils (7, 8, 9, 10)
or two pairs of transmitter coils (7, 9; 8, 10), with the two transmitter coils of
each pair (7, 9; 8, 10) of the second transmission device (6) being mutually offset
in a checkerboard pattern in two successive planes.
7. The system according to claim 6,
characterized in that
each transmitter coil pair (7, 9; 8, 10) of the second transmission device (6) is
connected in series to the respective more distant transmitting antenna (12; 11) of
the first transmission device (3).
8. The system according to claim 7,
characterized in that
the transmitter coil pairs (7, 9; 8, 10) of the second transmission device (6) are
connected to the transmitting antennae (12, 11) of the first transmission device (3)
via a control/analysis unit (13).
9. The system according to claim 2 or 6,
characterized in that
the second transmission device (6) is designed as a compact unit and that its transmitter
coils (7, 8, 9, 10) are embedded in corresponding recesses (14) in a retainer plate
(15).
10. The system according to claim 9,
characterized in that
a shielding plate (16) is provided in the lower region of the second transmission
device (6).
11. The system according to claim 10,
characterized in that the upper side of the second transmission device (6) is provided with a coating (17)
of a durable material.
1. Système antivol pour articles (1) munis d'un élément de sécurité (2) électronique,
comprenant au moins un premier dispositif d'émission (3) qui émet, dans une zone d'interrogation,
un premier champ alternatif magnétique qui excite l'élément de sécurité électronique
pour émettre un signal caractéristique, et comprenant au moins un dispositif récepteur
(4) qui déclenche l'alarme dés qu'il identifie le signal caractéristique, caractérisé en ce que l'on prévoit, afin de pouvoir augmenter le taux de détection près du sol, un deuxième
dispositif d'émission (6) situé près du sol dans la zone d'interrogation (5) et qui
émet un deuxième champ magnétique alternatif dans la zone d'interrogation (5), le
premier dispositif d'émission (3) étant disposé, pour l'essentiel, de manière orthogonale
par rapport au deuxième dispositif d'émission (6).
2. Système selon la revendication 1, caractérisé en ce que le deuxième dispositif d'émission (6) est composé au moins de deux bobines de transmission
(7, 8) qui sont disposées l'une à côté de l'autre, en observant un écartement prédéfini.
3. Système selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que le premier dispositif d'émission (3) est constitué de deux antennes de transmission
(11, 12) qui sont disposées l'une face à l'autre, en observant un écartement prédéfini,
et caractérisé en ce que l'on procède à un montage en série des bobines de transmission (7, 8) du deuxième
dispositif d'émission (6), respectivement avec l'antenne de transmission (12, 11)
du premier dispositif d'émission (3) qui est la plus éloignée.
4. Système selon la revendication 3, caractérisé en ce que les dispositifs d'émission (3, 6) émettent, dans la zone d'interrogation (5), des
champs magnétiques alternatifs présentant des fréquences différentes, où la fréquence
d'un des champs alternatifs se situe dans la gamme des basses fréquences, et où ce
champ alternatif se situant dans la gamme des basses fréquences, est en phase avec
le champ alternatif correspondant de l'antenne/des antennes de transmission (11, 12)
du premier dispositif de transmission (3).
5. Système selon la revendication 3, caractérisé en ce que les dispositifs d'émission (3, 6) émettent, dans la zone d'interrogation (5), des
champs magnétiques alternatifs présentant des fréquences différentes, un des champs
alternatifs se situant dans la gamme des basses fréquences et étant en opposition
de phase par rapport au champ alternatif correspondant de l'antenne/des antennes de
transmission (11, 12) du premier dispositif de transmission (3).
6. Système selon la revendication 1, caractérisé en ce que le deuxième dispositif d'émission (6) est constitué de quatre bobines de transmission
(7, 8, 9, 10) ou de deux paires de bobines de transmission (7, 9; 8, 10), où les deux
bobines de transmission du deuxième dispositif d'émission (6) qui appartiennent à
une paire (7, 9; 8, 10) sont disposées, l'une par rapport à l'autre, dans deux plans
successifs, de sorte qu'elles sont décalées l'une par rapport à l'autre.
7. Système selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'on procède à un montage en série des paires de bobines de transmission (7, 9; 8,
10) appartenant au deuxième dispositif d'émission (6), respectivement avec l'antenne
de transmission (12, 11) qui est la plus éloignée.
8. Système selon la revendication 7, caractérisé en ce que l'on réalise le montage des paires de bobines d'émission (7, 9; 8, 10) appartenant
au deuxième dispositif d'émission (6), avec les antennes de transmission (12, 11)
appartenant au premier dispositif d'émission (3), par l'intermédiaire d'une unité
de réglage/d'analyse (13).
9. Système selon la revendication 2 ou 6, caractérisé en ce que l'on construit le deuxième dispositif d'émission (6) en forme d'unité compacte, et
en ce que les bobines de transmission (7, 8, 9, 10) appartenant au deuxième dispositif d'émission,
sont insérées dans des creux appropriés et prévus à cet effet dans une plaque de logement
(15).
10. Système selon la revendication 9, caractérisé en ce que l'on prévoit une plaque de blindage (16) dans la zone inférieure du deuxième dispositif
d'émission (6).
11. Système selon la revendication 10, caractérisé en ce que la face supérieure du deuxième dispositif d'émission (6) présente un revêtement (17)
constitué d'un matériau résistant.