| (19) |
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(11) |
EP 1 034 671 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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24.09.2003 Patentblatt 2003/39 |
| (22) |
Anmeldetag: 24.11.1998 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9803/510 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9902/7717 (03.06.1999 Gazette 1999/22) |
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| (54) |
VERFAHREN ZUM ENDGERÄTSEITIGEN EMPFANGEN UND VERARBEITEN VON VON EINER ZENTRALE AN
EINE VIELZAHL VON NICHT DEFINIERTEN TEILNEHMERN AUSGESENDETEN INFORMATIONEN UND ENDGERÄT
MIT MITTELN ZUM DURCHFÜHREN DES VERFAHRENS
METHOD FOR RECEIVING AND PROCESSING INFORMATION EMITTED FROM A CENTRAL STATION TO
A PLURALITY OF NON-DEFINED SUBSCRIBERS BY A TERMINAL AND A TERMINAL WITH MEANS FOR
CARRYING OUT THE METHOD
PROCEDE DE RECEPTION ET DE TRAITEMENT PAR UN TERMINAL D'INFORMATIONS ENVOYEES PAR
UNE CENTRALE A PLUSIEURS ABONNES NON DEFINIS ET TERMINAL AVEC DES MOYENS POUR LA MISE
EN OEUVRE DU PROCEDE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FI FR GB IT LI NL SE |
| (30) |
Priorität: |
24.11.1997 DE 19754335
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.09.2000 Patentblatt 2000/37 |
| (73) |
Patentinhaber: Vodafone Holding GmbH |
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40213 Düsseldorf (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- MÖHLENKAMP, Klaus
D-40545 Düsseldorf (DE)
- WICHURA, Torsten
D-40547 Düsseldorf (DE)
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| (74) |
Vertreter: Meissner, Peter E., Dipl.-Ing. et al |
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Meissner & Meissner,
Patentanwaltsbüro,
Hohenzollerndamm 89 14199 Berlin 14199 Berlin (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 752 793
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WO-A-98/10605
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- GSM Telecommunication Specification; Digital Cellular Telecommunication System (Phase
2+); Technical Realization of Short Message Service Cell Broadcast (SMSCB) (GSM 03.41,
VERSION 5.3.0), 00-07-1996 XP002101913
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum endgerätseitigen Empfangen und Verarbeiten
von von einer Zentrale an eine Vielzahl von nicht definierten Teillnehmem ausgesendeten
Informationen und ein Endgerät mit Mitteln zum Durchführen des Verfahrens.
[0002] Es sind aus dem GSM-Standard Endgeräte in Form von Mobiltelefonen bekannt, welche
sich zum Ermöglichen eines herkömmlichen Mobiltelefon-Betriebs in die am aktuellen
Ort des Mobiltelefons am besten empfangbare Basisstation einwählen, wofür Kommunikationsprotokolle
(beispielsweise in GSM) vorgesehen sind, gemäß welchen insbesondere die eigene Telefonnummer
des Mobiltelefons, die IMSI (im GSM) usw. übertragen werden. Mit einem derartigen
Endgerät in Form eines Mobiltelefons können von einer Zentrale über einen Sprachkanal
oder einen Kurznachrichtenkanal des Mobilfunknetzes ausgesandte Informationen empfangen
werden. Hierfür ist jedoch ein Mobiltelefon und eine Mobilfunkteilnehmer-Identifikationskarte
(SIM) erforderlich. Das Mobiltelefon und die Karte verursachen endgerätnutzerseitig
Kosten und überdies beim Mobilfunknetzbetreiber einen Aufwand für ihre Verwaltung.
[0003] Die EP 0 752 793 A2 offenbart den Empfang von Kurznachrichten über einen Kurznachrichten-Rundspruch-Kanal
durch ein Endgerät mit einer Sendeeinrichtung, welches in ein Mobilfunknetz eingebucht
ist. Die Veröffentlichung GSM-ETSI-Standard 03.41 offenbart Details eines herkömmlichen
Cell-Broadcast. Den Empfang durch Endgeräte ohne Sendeeinrichtungen und ohne Einbuchung
in ein Mobilfunknetz offenbart diese Schrift nicht.
[0004] Gemäß Art. 54(3) EPÜ wird noch die WO-A- 98 10605 genannt, aus der die Übertragung
von teilnehmerunabhängigen Informationen als Rundspruchnachrichten von einer Zentrale
über einen Kanal eines Mobilfunknetzes an eine Vielzahl von Teilnehmern bekannt ist.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist deshalb die Schaffung eines Verfahrens zum Empfang von
Informationen in einem Mobilfunknetz sowie eines Endgerätes unter möglichst weitgehender
Kostenoptimierung beim Endgerät-Nutzer und Verwaltungsaufwandsoptimierung beim Mobilfunknetzbetreiber
durch Vereinfachung des Verfahrens bzw. des Endgerätes. Die Aufgabe wird durch die
unabhängigen Ansprüche gelöst.
[0006] Dadurch, daß erfindungsgemäß ein Empfang endgerätseitig ohne Aufnahme einer bidirektionalen
Kommunikationsverbindung zur Zentrale über das Mobilfunknetz (oder anders ausgedrückt
passiv) erfolgt, ist netzbetreiberseitig keine Verwaltung einer Mobilfunkteilnehmer-Telefonnummer
einschließlich Abrechnung und insbesondere auch kein Aufwand für das Einwählen eines
Mobilfunkgerätes in das Mobiltelekommunikationsnetz zum Empfang der Informationen
erforderlich. Auch ist hinsichtlich des Endgerätes eine wesentlich einfachere und
damit kostengünstigere Ausbildung möglich, da das Endgerät kein herkömmliches Mobiltelefon
mit der Möglichkeit der Vollkommunikation unter Einwahl in ein Mobilkommunikationsnetz
aufgrund vorgegebener Protokolle, sondem lediglich ein passives Empfangsgerät ist.
[0007] Das Endgerät kann den Mobiltelefon-Kommunikationsverkehr in seiner Umgebung völlig
passiv mithören und geeignete Informationen herausfiltem. Das passive Mithören kann
ohne Einbuchung in ein Mobilfunknetz erfolgen. Wenn die Übertragung der Informationen
über einen Kurznachrichtenkanal, insbesondere einen für alle Mobilfunkteilnehmer in
einer Zelle empfangbaren Nachrichtenkanal (z.B. GSM-cell broadcast), kann das Mobilfunkgerät
ohne hohen Dekodierungsaufwand diese Informationen entschlüsseln. Gegebenenfalls können
die Informationen im Endgerät noch hinsichtlich einer Relevanz für den Engerätnutzer
überprüft werden. Dabei kann beispielsweise im Verkehrsinformationsbereich die Position
und/oder Fahrtrichtung undloder geplante Route und/oder zurückgelegte Route des Endgerätnutzers
berücksichtigt werden. Eine Koppelung der Erfindung mit unterschiedlichsten, bereits
aus verschiedenen Patentanmeldungen und Veröffentlichungen bekannten Verfahren ist
möglich; so kann eine Positionserfassung in einem Fahrzeug (zur Relevanzprüfung empfangener
Informationen) zum Beispiel per Koppelnavigation (Vergleich von Kilometerstand und
Lenkradeinschlägen mit einer digitalen Karte) per GPS etc. erfolgen; auch unterschiedlichste
andere Kombination mit in letzter Zeit veröffentlichten Verfahren und Geräten sind
möglich.
[0008] Rundspruchnachrichten im Sinne der Erfindung sind als Rundspruch ausgesendete (insbesondere
ortsbereichsweise differenzierte) Nachrichten, wie in Europa z.B. unter GSM die digitalen
SMS-CB-Rundsprüche sowie andere Punkt-Zu-Mehrfachpunkt-Nachrichten (PtM-MT).
[0009] Zur Selektion im Endgerät kann beispielsweise die Netzbetreiberkennung, insbesondere
bei Informationen in Form von Rundspruchnachrichten, und/oder eine Seitenkennung in
einer Rundspruchnachricht (weil beispielsweise der Wetterbericht oder Verkehrsinformationen
immer auf einer bestimmten Seite mit einer zugehörigen Seitenkennung stehen), ein
Informations-ldentifier (Verkehrsinformationen haben z.B. die Kennung 4711), das Vorliegen
bestimmter Kodierungsmuster (wie Verkehrsinformationen nach einem bestimmten Standard)
und die erfolgreiche Dekodierung mit Hilfe im Endgerät vorgegebener Schlüssel sowie
andere anwendungsbezogene Kriterien einzeln oder in beliebiger Kombination verwendet
werden.
[0010] Die Dekodierschlüssel im Endgerät können bei dessen Herstellung implementiert oder
nach Vorgabe durch eine Zentrale später eingegeben werden.
[0011] Weitere Merkmale und Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines
Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung. Dabei zeigt als einzige Figur:
- Fig. 1
- den Aufbau eines erfindungsgemäßen Endgerätes (sowie gestrichelt beim erfindungsgemäßen
Endgerät nicht mehr erforderliche herkömmliche Komponenten).
[0012] Figur 1 zeigt mit durchgezogenen Linien die Komponenten eines erfindungsgemäßen Endgerätes
1 sowie gestrichelt die nicht mehr erforderlichen Komponenten (Sendevorrichtung 2
und Identifizierungsinformationen 3 beim Stand der Technik). Das erfindungsgemäße
Endgerät 1 umfaßt eine Empfangsvorrichtung 12, einen Scanner 13, eine Steuervorrichtung
4, einen Speicher 5, eine Auswertevorrichtung mit einem Filter 6, einen Funktionsblock
(oder eine Datei) mit Vorgaben 7, einen weiteren Speicher 8 und eine Ausgabevorrichtung
9. Während bei herkömmlichen Endgeräten zum Empfang von Informationen aus einem Mobilfunknetz
eine Einwahl des Mobilfunk-Endgeräte in das Mobilfunknetz erfolgt und damit bei herkömmlichen
Geräten eine Sendevorrichtung 2 vorliegt, über welche das Endgerät Identifizierungsnformationen
3 (z.B. IMSI aus der SIM) an das Mobilfunknetz übermittelt, umfaßt das vorliegende
Endgerät keine Sendevorrichtung, sondern lediglich eine Empfangsvorrichtung und sonstige
erforderliche Komponenten. Die Informationen können insbesondere Verkehrsinformationen
(über den aktuellen Verkehr oder prognostizierten Verkehr etc.) sein.
[0013] Die Empfangsvorrichtung 12 ist ein Funkempfänger, mit welchem über ein Mobilfunknetz
gesendete Informationen empfangen werden können. Derartige empfangbare Informationen
können über einen Nachrichten-Kanal des Mobilfunknetzes gesendete Informationen, insbesondere
als Rundspruchnachricht (cell broadcast) gesendete Informationen sein. Die über die
Empfangsvorrichtung 12 empfangenen Informationen können im Endgerät 1 hinsichtlich
ihrer Relevanz aufgrund der Mobilfunknetz-Betreiberkennung (z.B. MCC = 262, MNC =
02 für D2 in Deutschland) undloder der Seitenkennung einer Rundspruchseite (z. B.
Kurznachrichten-Seite) und/oder aufgrund eines Informations-ldentifiers (Verkehrsinformationen
haben die Kennung 4711) und/oder über das Vorliegen bestimmter Kodierungsmuster (z.B.
Verkehrsinformationen nach einem bestimmten Standard) und/oder hinsichtlich einer
erfolgreichen Dekodierung der Informationen mit einem im Endgerät vorhandenen Schlüssel
selektiert werden. Dabei können beispielsweise nur als relevant selektierte Informationen
optisch und/oder akustisch über eine optische und/oder akustische Ausgabevorrichtung
9 ausgegeben werden. Die Ausgabevorrichtung 9 kann beispielsweise ein Lautsprecher
sein. Sie kann auch ein Display wie auf einem Mobilfunktelefon sein. Ein Endgerät
1 könnte auch ein herkömmliches Mobilfunktelefon sein, das auch in einem bestimmten
erfindungsgemäßen Modus (passiv) arbeiten kann, in welchem es ohne sich einzubuchen
In ein Mobilfunknetz lediglich Informationen aus dem Mobilfunknetz empfängt.
[0014] Der Scanner 13 kann beispielsweise empfangene Informationen dahingehend überprüfen,
ob sie hinreichend gut empfangen wurden und kann beispielsweise Mobilfunkkanäle und/oder
Basisstationen auswählen, welche einen hinreichend guten Empfang erlauben.
[0015] Die Steuervorrichtung 4 kann beispielsweise ein Mikroprozessor sein, der ein Programm
im Endgerät abarbeitet; auch kann das Endgerät mit einer elektronischen Schaltung
ausgebildet sein.
[0016] Im Speicher 5 können von der Empfangsvorrichtung empfangene und vom Scanner 13 als
hinreichend gut empfangen erachtete Informationen gespeichert werden. Mit der Auswertevorrichtung
einschließlich eines Filters 6 können unter Steuerung der Steuerungsvorrichtung 4
empfangene und gespeicherte Informationen aus dem Speicher 5 hinsichtlich ihrer Relevanz
selektiert werden. Dabei können in einem weiteren Speicher gespeicherte Vorgaben 7
für die Selektion berücksichtigt werden, beispielsweise dahingehend von welchem Netzbetreiber,
auf welcher Seite, mit welchem Informations-Identifier, mit welchem Kodierungsmuster
und bei welchen Dekodierungen eine Selektion als für den Endgerätnutzer nützlich erfolgen
kann; in den Vorgaben 7 können auch Dekodierungsinformationen enthalten sein, also
Codes, mit welchen im Endgerät empfangene Informationen dekodiert werden können. Als
relevant selektierte und ggf. dekodierte Informationen werden im Speicher 8 abgelegt.
Aus dem Speicher 8 können sie auf Anfrage oder zyklisch etc. über die Ausgabevorrichtung
9 optisch, akustisch etc. ausgegeben werden.
[0017] In der Funktionseinheit 7 können auch Schlössel zum Entschlüsseln verschlüsselt übertragener
Meldungen gespeichert werden. Hierdurch kann die Nutzung auf die autorisierten Schlüsselbesitzer
beschränkt werden. Durch die ordnungsgemäße Entschlüsselung der Nachrichten kann ferner
überprüft werden, ob der eintreffende Datenstrom ohne Übertragungsfehler empfangen
wurde. Dadurch kann die Fehlerrate beim Empfang von Meldungen, die mit geringer Feldstärke
empfangen wurden, drastisch reduziert werden.
1. Verfahren zum endgerätseitigen Empfangen und Verarbeiten von von einer Zentrale über
einen Kanal eines Mobilfunknetzes an eine Vielzahl von nicht definierten Teilnehmern
ausgesendeten Informationen,
dadurch gekennzeichnet,
dass vom Endgerät (12) eines Teilnehmers mindestens ein empfangbarer Kanal des Mobilfunknetzes
ausgewählt wird, ohne dass Identifizierungsinformationen vom Endgerät an das Mobilfunknetz
übermittelt werden,
wobei die teilnehmerunabhängigen Informationen als Rundspruchnachrichten über den
ausgewählten Kanal von der Zentrale an eine Vielzahl von Teilnehmem gesendet werden,
wobei endgeräteseitig nur ein passiver Empfang dieser teilnehmerunabhängigen Informationen
ohne Einbuchung in das Mobilfunknetz erfolgt.
2. Verfähren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass im Endgerät (12) eine Speicherung, Decodierung, Anzeige oder sonstige unmittelbare
Weiterverarbeitung der Informationen ohne Aufnahme einer bidirektionalen Kommunikationsverbindung
zur Zentrale über das Mobilfunknetz zum Empfang der Informationen erfolgt.
3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die teilnehmerunabhängigen Informationen als cell-broadcast, insbesondere GSM-CB,
von der Zentrale an eine Vielzahl von nicht bestimmten Teilnehmern gesendet werden.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die empfangenen Informationen zumindest teilweise einem Endgerätbenutzer dargestellt
werden.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die empfangenen Informationen gespeichert werden.
6. Verfahren nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die empfangenen Informationen nach dem Speichern ausgewertet werden.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Selektion von empfangenen Informationen hinsichtlich einer Netzbetreiberkennung
erfolgt.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Selektion hinsichtlich einer Identität der Zentrale undloder eines Diensteanbieters
erfolgt.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Selektion hinsichtlich einer Seitenkennung (z.B. Seite 23), insbesondere mindestens
einer Seitennummer, mindestens einer von mehreren möglichen Mobilfunk-Rundspruchnachrichtenseiten
erfolgt.
10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die unmittelbare Weiterverarbeitung umfaßt, daß eine Selektion hinsichtlich Sequenzen
("Verkehrsinformation:") in den empfangenen Informationen, insbesondere hinsichtlich
Anfangssequenzen, in den empfangenen Informationen, erfolgt.
11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Selektion hinsichtlich Kennungen der Informationen erfolgt.
12. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Informationen nach vorgebbaren oder vorgegebenen anwendungsbezogenen Kriterien
selektiert werden.
13. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die empfangenen Informationen decodiert werden.
14. Verfahren nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass die empfangenen Informationen mit vorgebbarer Schlüsseln decodiert werden.
15. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass endgerätseitig zusätzlich mindestens ein Sender inplementiert ist, der eine bidirektionale
Nutzung mindestens eines Mobilfunknetzes erlaubt und dass dabei vorzugsweise die Auswahl
des zum Empfang von empfangbaren Rundspruchnachrichten genutzten Kanals von der aktuellen
Verfügbarkeit des mindestens einen Mobilfunknetzes abhängt.
16. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die verschlüsselt ausgesendeten Informationen im Endgerät mit dort gespeicherten
oder vom Endgerät-Nutzer abgefragten Schlüsseln entschlüsselt werden.
17. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass durch eine endgerätseitige Entschlüsselung und/oder Dekodierung Übertragungsfehler
erkannt und/oder korrigiert werden.
18. Endgerät mit Mitteln zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, zum passiven Empfang von von einer Zentrale über einen Mobilfunkkanal gesendeten
Informationen, mit einer nur passiv ohne Einbindung in ein Mobilfunknetz empfangenden
Empfangsvorrichtung (12),
einer Steuervorrichtung (4), einem Speicher (5) zur Speicherung der empfangenen Informationen,
sowie einer Auswertevorrichtung mit einem Filter (6) zur Selektierung der empfangenen
und gespeicherten Informationen und einer Ausgabevorrichtung (9).
19. Endgerät nach Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet,
dass es ein Programm zur Durchführung des Verfahrens aufweist.
20. Endgerät nach Anspruch 18 oder 19,
dadurch gekennzeichnet,
dass es eine elektronische Schaltung zum Durchführen des Verfahrens aufweist.
21. Endgerät nach einem der Ansprüche 18 bis 20,
dadurch gekennzeichnet,
dass es eine Emfangsvorrichtung (12) aufweist, durch welche nur ein Mobilfunk-Rundspruchnachrichten-Empfang
möglich ist.
22. Endgerät nach Anspruch 21,
dadurch gekennzeichnet,
dass es kommunikationszugangsberichtigungsunabhängig, insbesondere ohne SIM-Zugangsberechtigung
in der Empfangsvorrichtung (12), aufgebaut ist.
23. Endgerät nach einem der Ansprüche 18 bis 22,
dadurch gekennzeichnet,
dass es eine Decodiereinrichtung (6) für empfangene Informationen aufweist.
24. Endgerät nach einem der Ansprüche 18 bis 23,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Endgerät (1) eine Kommunikationseinrichtung (12) aufweist, die nur einen Simplex-Empfangsbetrieb
ermöglicht.
25. Endgerät nach einem der Ansprüche 18 bis 24,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Endgerät (1) zusätzlich zur passiven Empfangseinrichtung (12) eine Sendeeinrichtung
zur bidirektionalen Nutzung mindestens eines Mobilfunknetzes, insbesondere in Form
eines mit ihm verbundenen Mobilfunkgerätes, oder einen Anschluß hierfür aufweist.
26. Endgerät nach einem der Ansprüche 18 bis 25,
dadurch gekennzeichnet,
dass es eine Auswahleinrichtung zur Auswahl eines Kanals für empfangbare Rundspruchnachrichten
aus mehreren Kanälen unter Berücksichtigung der aktuellen Verfügbarkeit undloder Empfangbarkeit
des mindestens einen Mobilfunknetzes oder Kanals aufweist.
27. Endgerät nach einem der Ansprüche 18 bis 26,
dadurch gekennzeichnet,
dass es eine Entschlüsselungseinrichtung zum Entschlüsseln der empfangenen Informationen
aufweist.
28. Endgerät nach Anspruch 27,
dadurch gekennzeichnet,
dass es einen Speicher mit einem Schlüssel für die Entschlüsselungseinrichtung und/oder
eine Eingabeeinrichtung für die Eingabe des Schlüssels durch den Endgerät-Nutzer aufweist.
29. Endgerät nach einem der Ansprüche 18 bis 27,
dadurch gekennzeichnet,
dass es eine Fehlererkennungseinrichtung zum Erkennen und/oder Korrigieren von Übertragungsfehlem
in den empfangenen Informationen aufweist, welche das Ergebenis der Entschlüsselung
und/oder andere Fehlererkennungsverfahren verwendet.
1. A method for the reception and processing, by a terminal, of information transmitted
from an exchange via a channel of a mobile radio network to a plurality of undefined
subscribers, characterised in that at least one receivable channel of the mobile radio network is selected by the terminal
(12) of a subscriber without identification information being transmitted from the
terminal to the mobile radio network, wherein the subscriber-independent information
is transmitted as broadcast news via the selected channel from the exchange to a plurality
of subscribers, and wherein the terminal only passively receives this subscriber-independent
information without connection to the mobile radio network.
2. A method according to claim 1, characterised in that storage, decoding, display or other immediate further processing of the information
takes place in the terminal (12) without establishing a bidirectional communication
link to the exchange via the mobile radio network in order to receive the information.
3. A method according to any one of the preceding claims, characterised in that the subscriber-independent information is transmitted as cell broadcast, in particular
GSM-CB, from the exchange to a plurality of unspecified subscribers.
4. A method according to any one of the preceding claims, characterised in that at least some of the received information is displayed to a terminal user.
5. A method according to any one of the preceding claims, characterised in that the received information is stored.
6. A method according to claim 5, characterised in that the received information is evaluated after storage.
7. A method according to any one of the preceding claims, characterised in that received information is selected for network operator identification.
8. A method according to any one of the preceding claims, characterised in that selection is carried out for identification of the exchange and/or a service provider.
9. A method according to any one of the preceding claims, characterised in that selection is carried out for page identification (e.g. page 23), in particular for
at least one page number, at least one of several possible mobile radio broadcast-news
pages.
10. A method according to any one of the preceding claims, characterised in that the immediate further processing comprises selection of sequences ("traffic information:")
in the received information, in particular initial sequences in the received information.
11. A method according to any one of the preceding claims, characterised in that selection is carried out for identification of the information.
12. A method according to any one of the preceding claims, characterised in that the information is selected on the basis of predeterminable or predetermined application-related
criteria.
13. A method according to any one of the preceding claims, characterised in that the received information is decoded.
14. A method according to claim 13, characterised in that the received information is decoded by means of predeterminable keys.
15. A method according to any one of the preceding claims, characterised in that at the terminal at least one transmitter is additionally implemented which permits
bidirectional use of at least one mobile radio network, and in that the selection of the channel used for the reception of receivable broadcast news
is preferably dependent upon the current availability of the at least one mobile radio
network.
16. A method according to any one of the preceding claims, characterised in that the information, which is sent encrypted, is decrypted in the terminal by means of
keys which are stored therein or are interrogated by the terminal user.
17. A method according to any one of the preceding claims, characterised in that transmission errors are detected and/or corrected by decryption and/or decoding at
the terminal.
18. A terminal provided with means for carrying out the method, according to any one of
the preceding claims, for the passive reception of information transmitted from an
exchange via a mobile radio channel, comprising a receiving device (12) only passively
receiving without connection to a mobile radio network, a control device (4), a memory
(5) for storing the received information, an evaluation device with a filter (6) for
selecting the received and stored information and an output device (9).
19. A terminal according to claim 18, characterised in that it has a program for carrying out the method.
20. A terminal according to claim 18 or 19, characterised in that it has an electronic circuit for carrying out the method.
21. A terminal according to any one of claims 18 to 20, characterised in that it has a receiving device (12), by means of which only one mobile radio broadcast-news
reception is possible.
22. A terminal according to claim 21, characterised in that it is set up independently of communication access authorisation, in particular without
SIM access authorisation in the receiving device (12).
23. A terminal according to any one of claims 18 to 22, characterised in that it has a decoding device (6) for received information.
24. A terminal according to any one of claims 18 to 23, characterised in that the terminal (1) has a communication device (12) which only permits a simplex receive
mode.
25. A terminal according to any one of claims 18 to 24, characterised in that the terminal (1), in addition to the passive receiving device (12), has a transmission
device for the bidirectional use of at least one mobile radio network, in particular
in the form of a mobile radio set connected thereto, or has a connection therefor.
26. A terminal according to any one of claims 18 to 25, characterised in that it has a selection device for selecting a channel for receivable broadcast news from
a plurality of channels, taking into consideration the current availability and/or
receivability of the at least one mobile radio network or channel.
27. A terminal according to any one of claims 18 to 26, characterised in that it has a decryption device for decrypting the received information.
28. A terminal according to claim 27, characterised in that it has a memory with a key for the decryption device and/or an input device for the
terminal user to input the key.
29. A terminal according to any one of claims 18 to 27, characterised in that it has an error detection device for the detection and/or correction of transmission
errors in the received information, said error detection device using the result of
decryption and/or other error detection methods.
1. Procédé pour recevoir et traiter du côté d'un terminal des informations émises par
une centrale par l'intermédiaire d'un canal d'un réseau de téléphonie mobile à une
pluralité de participants non définis,
caractérisé en ce qu'au moins un canal pouvant recevoir du réseau de téléphonie mobile est sélectionné
par le terminal (12) d'un participant, sans que des informations d'identification
soient transmises du terminal au réseau de téléphonie mobile, les informations indépendantes
du participant étant émises comme messages à diffusion générale par l'intermédiaire
du canal sélectionné de la centrale à une pluralité de participants, uniquement une
réception passive de ces informations indépendantes du participant étant effectuée
dans le réseau de téléphonie mobile, du côté du terminal, sans comptabilisation.
2. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que, dans le terminal (12), il est effectué une mémorisation, un décodage, un affichage
ou un autre traitement direct quelconque des informations sans établir une liaison
de communication bidirectionnelle vers la centrale par l'intermédiaire du réseau de
téléphonie mobile pour la réception des informations.
3. Procédé selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les informations indépendantes du participant sont envoyées comme diffusion cellulaire,
en particulier GSM-CB, de la centrale à une pluralité de participants non déterminés.
4. Procédé selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les informations reçues sont présentées au moins partiellement à un utilisateur de
terminal.
5. Procédé selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les informations reçues sont mémorisées.
6. Procédé selon la revendication 5,
caractérisé en ce que les informations reçues sont évaluées après la mémorisation.
7. Procédé selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'une sélection d'informations reçues est effectuée relativement à une caractéristique
de l'opérateur du réseau.
8. Procédé selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'une sélection est effectuée relativement à une identité de la centrale et/ou d'un
fournisseur de services.
9. Procédé selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'une sélection est effectuée relativement à une caractéristique de page (par exemple
page 23), en particulier au moins un numéro de page, d'au moins une de plusieurs pages
de messages à diffusion générale de radiotéléphonie mobile possibles.
10. Procédé selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le traitement ultérieur direct comporte qu'une sélection est effectuée relativement
à des séquences ("informations de trafic") dans les informations reçues, en particulier
relativement à des séquences de début, dans les informations reçues.
11. Procédé selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'une sélection est effectuée relativement à des caractéristiques des informations.
12. Procédé selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les informations sont sélectionnées selon des critères pouvant être prédéfinis ou
prédéfinis par rapport à l'utilisation.
13. Procédé selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les informations reçues sont décodées.
14. Procédé selon la revendication 13,
caractérisé en ce que les informations reçues sont décodées par des codes pouvant être prédéfinis.
15. Procédé selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que, du côté du terminal, il est implanté de façon supplémentaire au moins un émetteur
qui permet une utilisation bidirectionnelle d'au moins un réseau de téléphonie mobile,
et en ce que, de plus, avantageusement, le choix du canal utilisé pour la réception de messages
pouvant être reçus à diffusion générale dépend de la disponibilité actuelle du réseau
de téléphonie mobile.
16. Procédé selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les informations émises de façon codée sont décodées dans le terminal par des codes
qui y sont mémorisés ou appelés par l'utilisateur du terminal.
17. Procédé selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que des défauts de transmission sont reconnus et/ou corrigés par un décodage du côté
du terminal.
18. Terminal comportant des moyens pour la mise en oeuvre du procédé selon une des revendications
précédentes, pour la réception passive d'informations émises par une centrale par
l'intermédiaire d'un canal de radiotéléphonie mobile, comportant un dispositif de
réception (12) recevant uniquement de façon passive sans intégration dans un réseau
de téléphonie mobile, un dispositif de commande (4), une mémoire (5) pour mémoriser
les informations reçues, ainsi qu'un dispositif d'évaluation comportant un filtre
(6) pour la sélection des informations reçues et mémorisées, et un dispositif de sortie
(9).
19. Terminal selon la revendication 18,
caractérisé en ce qu'il présente un programme pour la mise en oeuvre du procédé.
20. Terminal selon la revendication 18 ou 19,
caractérisé en ce qu'il présente un circuit électronique pour la mise en oeuvre du procédé.
21. Terminal selon une des revendications 18 à 20,
caractérisé en ce qu'il présente un dispositif de réception (12) grâce auquel uniquement une réception
de messages à diffusion générale par radiotéléphonie mobile est possible.
22. Terminal selon la revendication 21,
caractérisé en ce qu'il est réalisé de façon indépendante d'une autorisation d'accès de communication,
en particulier sans autorisation d'accès SIM, dans le dispositif de réception (12).
23. Terminal selon une des revendications 18 à 22,
caractérisé en ce qu'il présente un dispositif de décodage (6) pour des informations reçues.
24. Terminal selon une des revendications 18 à 23,
caractérisé en ce que le terminal (1) présente un dispositif de communication (12) qui permet uniquement
un fonctionnement de réception simplex.
25. Terminal selon une dés revendications 18 à 24,
caractérisé en ce que le terminal (1), de façon supplémentaire au dispositif de réception passif (12),
présente un dispositif d'émission pour l'utilisation bidirectionnelle d'au moins un
réseau de radiotéléphonie mobile, en particulier sous la forme d'un appareil de radiotéléphonie
mobile relié à celui-ci ou d'un raccord pour cela.
26. Terminal selon une des revendications 18 à 25,
caractérisé en ce qu'il présente un dispositif de sélection pour la sélection d'un canal pour des messages
à diffusion générale pouvant être reçus à partir de plusieurs canaux en tenant compte
de la capacité de réception et/ou de la disponibilité actuelle du réseau de radiotéléphonie
mobile ou du canal.
27. Terminal selon une des revendications 18 à 26,
caractérisé en ce qu'il présente un dispositif de décodage pour décoder les informations reçues.
28. Terminal selon la revendication 27,
caractérisé en ce qu'il présente une mémoire ayant un code pour le dispositif de décodage et/ou un dispositif
d'entrée pour l'entrée du code par l'utilisateur du terminal.
29. Terminal selon une des revendications 18 à 27,
caractérisé en ce qu'il présente un dispositif de reconnaissance d'erreurs pour reconnaître et/ou corriger
des erreurs de transmission dans les informations reçues, lequel utilise le résultat
du décodage et/ou d'autres processus de reconnaissance d'erreurs.
