[0001] EP 0 753 408 A1 offenbart ein Verfahren zur Montage einer Dosiereinrichtung in einer
Rotationsdruckmaschine. Bei diesem Montageverfahren von mit einem Farbduktor zusammenwirkenden
Farbmessern einer Rotationsdruckmaschine besteht die Aufgabe darin, einen geringen,
gleichmäßigen Abstand zwischen den jeweiligen Farbmesserlamellen des Farbmessers zu
bringen. Gemäß der Lösung nach EP 0 753 408 A1 geschieht dies durch Erwärmung und
anschließendes Abkühlen der abstandslos aneinander gereihten Farbmesserlamellen.
[0002] Gemäß einer aus EP 0 453 872 B1 bekannten Farbmesseranordnung sind an einem Farbkasten
einer Rollenrotationsdruckmaschine Farbmesser an Trägerelementen angeordnet, wobei
das Farbmesser an dem Farbkasten mittels Schrauben befestigt ist und sie in seiner
Längsrichtung verstellbar und mittels einer Verstelleinrichtung quer zu seiner Längsfläche
federnd ausbiegbar und damit jeweils im Abstand zu einer in dem Farbkasten eintauchenden
Walze einstellbar ist. Das Farbmesser besteht nebeneinander angeordneten federnden
Zungen, die zur Verschleißkompensation an dem Trägerelement in Längsrichtung der Zungen
verstellbar befestigt sind. Jede der Zungen ist in einem zum befestigen der Zunge
am Trägerelement vorgesehenen Bereich mit einem in der Mitte angebrachten Langloch
versehen, welches eine Verstellung der Zunge am Trägerelement in Längsrichtung ermöglicht.
Die Länge eines jeden Langloches ist kürzer bemessen als der Abstand zwischen der
der Walze zugewandten Kante des Trägerelementes und der der Walze abgewandten Schraube
zur Befestigung des Trägerelementes.
[0003] Es hat sich herausgestellt, daß bei den aus dem Stand der Technik bekannten Farbmesseranordnungen,
bei denen die einzelnen Farbmessersegmente auf einem Trägerbalken mittels eines Verbindungselementes
wie eine Schraube oder dergleichen gehalten werden, zu Relativbewegungen in bezug
auf den Trägerbalken neigen. Obwohl mittels der aus dem Stand der Technik bekannten
Schraubverbindungen ein Verklemmen der Kontaktfläche von Farbmessersegmenten unter
dem Trägerbalken erfolgt, vermögen sich die Farbmessersegmente relativ zu ihrer Klemmposition
am Trägerbalken zu verschieben. Dies ist höchst unerwünscht, da bei Beeinträchtigung
der voreingestellten Farbmesserposition die damit zusammenhängende Farbmenge variiert,
die über das jeweilige Farbmessersegment der jeweiligen Farbzone zugeführt wird. Ferner
ist eine Beschädigung der Farbkastenwalze möglich, sowie ein sich allmähliches Einstellen
eines Abschliffes an der Segmentvorderkante.
[0004] Ausgehend vom skizzierten Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
bei einer Farbdosiereinrichtung mit zonenweise angeordneten Farbmessersegmenten, den
Kontakt zwischen Farbmessersegmenten und dem sie abstützenden Trägerbalken derart
zu verbessern, daß Relativbewegungen nach erfolgter Voreinstellung ausgeschlossen
sind.
[0005] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst.
[0006] Die mit der erfindungsgemäßen Lösung einhergehenden Vorteile liegen unter anderem
darin, daß nunmehr eine Relativbewegung eines Farbmessersegmentes in bezug auf den
Trägerbalken des Farbmessers ausgeschlossen ist, insbesondere eine Verdrehung aus
dem rechten Winkel, in welchem die Segmente relativ zum Trägerbalken befestigt sind.
Mit der erfindungsgemäßen Lösung läßt sich der vorzeitige Verschleiß der Segmentvorderkante,
die pro Farbzone an die Farbkastenwalze anstellbar sind, vermindern und somit die
Standzeit und Lebensdauer der Farbmessersegmente verlängern.
[0007] In vorteilhafter Ausgestaltung des der Erfindung zugrundeliegenden Gedankens können
die Kontaktflächen von Farbmessersegment und Trägerbalken mit einer aufgerauhten Oberfläche
versehen sein, um zwischen den Kontaktflächen die eine Relativbewegung hemmende Reibung
zu erhöhen. Vorzugsweise ist eine möglichst rauhe Oberfläche anzustreben. Alternativ
läßt sich eine formschlüssige Verbindung zwischen den Kontaktflächen der Segmente
und denjenigen des Trägerbalkens dadurch erzielen, daß an der Unterseite der Segmente
und der Oberseite des Trägerbalkens linienförmige Erhebungen ausgebildet werden. Werden
die Farbmessersegmente und der Trägerbalken miteinander verschraubt oder auf eine
andere Weise miteinander verbunden, greifen die linienförmigen Erhebungen ineinander
ein und verhindern eine Relativbewegung des Segmentes in bezug auf den Trägerbalken.
Die Bereiche der Segmente und des Trägerbalkens, an denen diese linienförmigen Erhebungen
ausgebildet sind, können mittels Härteverfahren gehärtet werden, um deren Positionsveränderung
während der Montage zu verhindern.
[0008] Die besagten linienförmigen Erhebungen erstrecken sich in vorteilhafter Weise parallel
zu dem die einzelnen Segmente untergreifenden Trägerbalken. Auch mit einer Längserstreckung
der linienförmigen Erhebungen in Längsrichtung des Farbmessersegmentes läßt sich eine
Relativbewegung der Segmente relativ zum Trägerbalken verhindern, so daß die rechtwinklige
Ausrichtung der Farbmessersegmente in bezug auf den Trägerbalken nicht beeinträchtigt
wird und erhalten bleibt.
[0009] Die formschlüssige Verbindung zwischen den Segmenten des Farbmessers und dem Trägerbalken
kann auch aus einer extrem fein gefertigten Verzahnung bestehen, bei der im Formschluß
von Segment und Trägerbalken die Flanken der einzelnen Zähne aneinander liegen und
einer Relativbewegung zwischen Farbmessersegment und Trägerbalken entgegenwirken.
Die Flanken der Zähne können auch mit einem Härtungsverfahren behandelt sein. Die
erfindungsgemäße Farbmesseranordnung läßt sich vorteilhaft in einem Farbkasten von
Rotationsdruckmaschinen einsetzen, der beispielsweise an Druckwerken von Rollenrotationen
im Akzidenz- oder im Zeitungsbereich eingesetzt werden kann.
[0010] Anhand einer Zeichnung sei die Erfindung nachstehend en detail beschrieben.
[0011] Es zeigt:
- Fig. 1
- die Draufsicht auf eine sich über einen Bereich eines Farbkastens erstreckendes Farbmesser,
- Fig. 2
- die Seitenansicht eines Farbmessersegmentes mit einer Detailvergrößerung des Kontaktbereiches
und
- Fig. 3
- eine Draufsicht in vergrößertem Maßstab von am Trägerbalken einer Farbmesseranordnung
aufgenommenen Farbmessersegmenten.
[0012] In der Darstellung gemäß Fig. 1 ist eine Farbmesseranordnung gezeigt, bei der einzelne
Segmente 2 nebeneinanderliegend an einem Trägerbalken 5 gelagert sind. Die jeweilige
Vorderkante 3 der Segmente 2 ist an die Oberfläche einer Farbkastenwalze angestellt,
die in Fig. 1 jedoch nicht dargestellt ist. Die Vorderkanten 3 der Segmente 2 lassen
sich jedoch zonenweise individuell vorgebbar gemäß der einzustellenden Farbfilmdicke
mehr oder weniger stark an die Oberfläche der Farbkastenwalze anstellen, so daß pro
Farbzone eine bestimmte Farbflimdicke und damit eine bestimmte Farbmenge in das Farbwerk
und von dort auf die Druckform gelangt.
[0013] Die rückwärtigen Partien der Segmente 2 sind mittels Verbindungselemente 8 auf einem
Trägerbalken 5 fixiert. Mit Bezugszeichen 9 ist der Kontaktbereich zwischen Unterseite
der Segmente 2 und Oberseite des Trägerbalkens 5 bezeichnet. Die Verbindungselemente
8 durchgreifen Bohrungen 10, die gemäß Fig. 2 auch als Langlöcher ausgebildet sein
können und erlauben ein Verklemmen der Farbmessersegmente 2 auf der Oberseite des
Trägerbalkens 5. Unterhalb der Segmente 2 befinden sich geschwächte Bereiche 7 der
Segmente 2, die sich durch eine dort ausgeführte geringere Materialstärke auszeichnen.
Im Bereich der Vorderkanten der Segmente 2 greifen Verstelleinrichtungen an die Segmente
2, um die Anstellung der Vorderkante 3 des jeweiligen Farbmessersegmentes 2 an die
Oberfläche der Farbkastenwalze gemäß des gewünschten Farbfilmprofils zu verändern.
Die Verstelleinrichtungen sind jedoch nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung.
Die Verstelleinrichtungen, die ein zonenweises unabhängiges Einstellen der Segmente
2 gestatten, prägen den Segmenten 2 eine Relativbewegung auf, die zwar primär auf
deren Vorderkante 3 einwirkt, jedoch auch Auswirkungen auf den Kontaktbereich 9 hat,
an dem die rückwärtigen Partien der Segmente 2 mit dem Trägerbalken 5 verbunden sind.
[0014] Fig. 2 zeigt ein Farbmessersegment in Seitenansicht mit einer vergrößerten Darstellung
des Kontaktbereiches 9.
[0015] Das mit dem Trägerbalken 5 verschraubte Segment 2 ist durch die Verbindungselemente
8, die als Bolzen oder Schrauben ausgeführt sein können, mit dem Trägerbalken 5 verbunden.
Der Trägerbalken 5 kann mehrere - hier unsichtbar verdeckt dargestellt - Bohrungen
6 aufweisen, mittels derer er in einen Farbkasten aufgenommen sein kann. Die Bohrungen
10, welche die Verbindungselemente 8 durchsetzen, erstrecken sich durch die hinteren
Partien der Segmente 2 in den Trägerbalken 5. Die Verbindungselemente 8 dienen dazu,
die Segmente 2 mit dem Trägerbalken 2 zu verschrauben. Da Bohrungen mit Toleranzen
ausgeführt werden, kann selbst bei Anziehen der als Verbindungselemente 8 eingesetzten
Schrauben bis höchstzulässigem Anzugsdrehmoment eine Relativbewegung zwischen den
rückwärtigen Segmentpartien und dem Trägerbalken 5 auftreten. Dieser Effekt kann auch
bei Bohrungen auftreten, die als Langlöcher ausgeführt sind.
[0016] Mittels der erfindungsgemäßen formschlüssigen Verbindung 13 im Kontaktbereich 9 zwischen
Unterseite 11 der Segmente 2 und Oberseite 12 des Trägerbalkens 5 wird eine Relativbewegung
zwischen den beiden Reibpartnern verhindert.
[0017] Die formschlüssige Verbindung 13 ist in der Darstellung gemäß des Details in Fig.
2 vergrößert wiedergegeben. Zur Verdeutlichung einer Verzahnung sind die Steigungen
der Zähne und die Verzahnungstiefe vergrößert dargestellt. In der Praxis sind die
Höhe der Zähne der Verzahnung 13 sowie die Steigung der Zahnflanken wesentlich geringer,
verglichen mit der Darstellung gemäß Fig. 2. Die Verbindungselemente 8 dienen dazu,
die Segmente 2 mit dem Trägerbalken 5 zu verschrauben; eine Auslenkung um die Hochachse
der Segmente, ein Verdrehen der rückwärtigen Segmentpartien am Trägerbalken 5 wird
durch die formschlüssige Verbindung 13 wirksam verhindert. Die im Detail gemäß Fig.
2 wiedergegebenen formschlüssige Verbindung ist als Verzahnung 13 ausgeführt, deren
Verzahnungsflächen quer zur Längserstreckung der Segmente 2 verlaufen; ebensogut könnte
die Verzahnung 13 in Längsrichtung parallel zur Längserstreckung des Segmentes 2 verlaufen
oder in einem beliebigen Winkel, um ein Relativbewegung der rückwärtigen Partien des
Segmentes 2 relativ zum Trägerbalken 5 auszuschließen.
[0018] Die beispielsweise als verzahnte Kontaktflächen 11 bzw. 12 ausgeführten Segmentunterseite
bzw. Trägerbalkenoberseite sind in den Trägerbalken 5 derart eingelassen, daß die
Oberfläche des Segmentes 2 mit dem Trägerbalken 5 eine gemeinsame Oberfläche bildet,
wobei mit Bezugszeichen 14 eine Anschlagfläche bezeichnet ist, die eine vorläufige
Positionierung des Segmentes 2 am Trägerbalken 5 vorgibt. In der Darstellung gemäß
Fig. 2 sind die Verbindungselemente als Schrauben 8 mit gerundeten Köpfen ausgeführt.
Es sind selbstverständlich auch andere Ausführungsformen von Verbindungselementen
8 denkbar, mit denen die Segmente 2 am Trägerbalken 5 befestigt werden können.
[0019] Anstelle der in Fig. 2 gezeigten Verzahnung 13 als formschlüssige Verbindung, können
die Kontaktflächen 11 bzw. 12 von Segment 2 und Trägerbalken 5 auch in erhöhter Rauigkeit
ausgeführt sein. Zur Verbesserung der Reibung ist ein hoher Rauigkeitswert, also eine
rauhe Oberfläche beider Reibpartner 2, 5 im Kontaktbereich 9 anzustreben. Außer durch
Verzahnung oder Erhöhung der Rauigkeit bei den Reibpartnern kann eine formschlüssige
Verbindung 13 im Kontaktbereich 9 auch durch das Ineinandergreifen von linienförmigen
Erhebungen erfolgen. Diese können an der Kontaktfläche 11 der Segmente 2 und der Kontaktfläche
12 des Trägerbalkens 5 oder nur an einer der beiden genannten Flächen vorgesehen sein.
Die linienförmigen Erhebungen können sich sowohl parallel zur Längserstreckung des
Trägerbalkens 5 erstrecken, als auch in Querrichtung verlaufend an diesem ausgebildet
sein. Bei Montage der Segmente 2 auf dem Trägerbalken 5 greifen die linienförmigen
Erhebungen ineinander und bewirken eine formschlüssige Verbindung zwischen rückwärtiger
Segmentpartie und dem Trägerbalken 5. Die linienförmigen Erhebungen ließen sich noch
mit einem Härteverfahren härten, um die Dauerfestigkeit zu erhöhen und einer Verschiebung
während der Montage vorzubeugen. Die Erhebungen müssen nicht notwendigerweise linienförmig
verlaufen, sie könnten auch punktförmig oder mit einer anderen Geometrie ausgebildet
sein.
[0020] In der Darstellung gemäß Fig. 3 sind zwei Segmente eines Farbmessers in vergrößerter
Darstellung wiedergegeben.
[0021] Die Ausrichtung eines Segmentes 2 relativ zum Trägerbalken 5 kann anhand des Positionierungswinkels
16 überprüft werden. Die einzelnen Segmente 2 weisen an ihren rückwärtigen Partien
Verbreiterungen auf, durch welche zwischen den Segmenten 2 Spiel 15 erzeugt wird.
Die Segmente 2 liegen an Parallelanschlägen 17 aneinander an, das Spiel 15 zwischen
den Segmenten 2 könnte durch Kautschukstreifen oder andere flexible formbare Massen
verschlossen werden, um ein unerwünschtes Austreten von Farbe aus dem Farbkasten zu
verhindern. Das Spiel 15 zwischen den einzelnen Segmenten 2 ermöglichen ein nebenwirkungsfreies
Einstellen einzelner Segmente 2 relativ zu den benachbarten Segmenten 2. Die im Kontaktbereich
9 unterhalb des Segmentes 2 und dem Trägerbalken 5 vorgesehene formschlüssige Verbindung
13 verhindert eine Veränderung des Positionierungswinkels 16 während des Betriebes
aus seiner rechtwinkligen Voreinstellposition. Die formschlüssige Verbindung 13 gewährleistet
eine beständig korrekte Ausrichtung der Vorderkante 3 des Segmentes 2 unter Beibehaltung
des Positionierungswinkels 16 von Segment 2 in bezug auf den Trägerbalken 5. Damit
bleibt die Vorderkante 3 des Segmentes 2 der Farbmesseranordnung stets korrekt relativ
zur Oberfläche der Farbkastenwalze ausgerichtet, gleich welche Farbfilmdicke in der
entsprechenden Zone durch die an der Vorderkante der Segmente 2 angreifende - hier
nicht dargestellte - Verstelleinrichtung gerade eingestellt ist.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0022]
- 1
- Farbmesseranordung
- 2
- einzelne Segmente
- 3
- Segmentvorderkante
- 4
- Segmenthinterkante
- 5
- Trägerbalken
- 6
- Bohrung
- 7
- Schwächungszone
- 8
- Verbindungselement
- 9
- Kontaktbereich Trägerbalken/Segment
- 10
- Bohrung
- 11
- Kontaktfläche Segment
- 12
- Kontaktfläche Trägerbalken
- 13
- Verzahnung, formschlüssige Verbindung
- 14
- Anschlagfläche
- 15
- Spiel
- 16
- Positionierungswinkel
- 17
- Parallelanschlag
- 18
- gerundeter Kopf
1. Farbmesseranordnung für eine Farbzuführvorrichtung einer Rotationsdruckmaschine, mit
einem am Farbkasten vorgesehenen Trägerelement, wobei das Farbmesser aus nebeneinander
am Trägerelement aufgenommenen Segmenten besteht, die relativ zu einer in den Farbkasten
eintauchenden Walze verstellbar sind und die einzelnen Farbmessersegmente mittels
Verbindungselementen mit dem Trägerelement verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß unterhalb der Verbindungselemente (8) im Kontaktbereich (9) der Kontaktflächen
(11, 12) von Segmenten (2) und Trägerbalken (5) eine formschlüssige Verbindung (13)
vorgesehen ist.
2. Farbmesseranordung gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kontaktflächen (11, 12) im Kontaktbereich (9) mit einer aufgerauhten Oberfläche
versehen sind.
3. Farbmesseranordnung gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kontaktflächen (11, 12) ineinandergreifende linienförmige Erhebungen sind.
4. Farbmesseranordnung gemäß Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die linienförmigen Erhebungen sich parallel zum die Segmente (2) untergreifenden
Trägerbalken (5) erstrecken.
5. Farbmesseranordnung gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die formschlüssige Verbindung (13) als Verzahnung ausgebildet ist.
6. Farbmesseranordnung gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Segmente (2) in den Trägerbalken (5) im Kontaktbereich (9) eingelassen sind
und deren Längsverschiebung durch eine Anschlagfläche (14) begrenzt ist.
7. Farbzuführeinrichtung einer Rotationsdruckmaschinen mit einem am Farbkasten vorgesehenen
Trägerelement, wobei das Farbmesser aus nebeneinander am Trägerelement aufgenommenen
Segmenten besteht, die relativ zu einer in den Farbkasten eintauchenden Walze verstellbar
sind und die einzelnen Farbmessersegmente mittels Verbindungselementen mit dem Trägerelement
verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß unterhalb der Verbindungselemente (8) im Kontaktbereich (9) der Kontaktfläche
(11, 12) von Segmenten (2) und Trägerbalken (5) eine formschlüssige Verbindung (13)
vorgesehen ist.