[0001] Die Erfindung betrifft eine (quaderförmige) Gebindepackung für eine Gruppe von Zigarettenpackungen,
die allseitig von einer Außenumhüllung aus faltbarem Verpackungsmaterial, wie Papier,
Folie, dünnem Karton, umgeben ist, wobei die Zigarettenpackungen in zwei Packungsreihen
angeordnet sind, derart, dass zwischen den Packungsreihen eine durchgehende, geradlinige
Teilungsebene entsteht, in deren Bereich eine Seitenwand der Außenumhüllung eine Schwächungslinie,
insbesondere eine Perforationslinie aufweist.
[0002] Eine derartige Gebindepackung ist bekannt durch EP 0 854 098. Die Perforationslinie
ermöglicht einen schnellen, leichten Zugang zum Packungsinhalt. Die Erfindung befasst
sich mit Weiterentwicklungen dieses Standes der Technik.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Ausgestaltung und Herstellung von Gebindepackungen
mit Perforationslinie zu verbessern, insbesondere die industrielle Fertigung der Zuschnitte.
[0004] Zur Lösung dieser Aufgabe ist die erfindungsgemäße Gebindepackung durch folgende
Merkmale gekennzeichnet:
a) die Teilungsebene der Packungsreihen erstreckt sich im Bereich einer durch Überlappung
und Verbindung von Randstreifen gebildeten Seitenwand der Außenumhüllung,
b) die Schwächungslinie erstreckt sich im Bereich der durch die Randstreifen gebildeten
Seitenwand,
c) die Schwächungslinie erstreckt sich außerhalb der Überlappung der Randstreifen
entlang der Teilungsebene.
[0005] Bei der erfindungsgemäßen Gebindepackung ist die Schwächungs- bzw. Perforationslinie
im Randbereich eines Zuschnitts der Außenumhüllung positioniert. Daraus ergeben sich
Vorteile bei der Herstellung der Zuschnitte und insbesondere bei der Herstellung der
Gebindepackung, nämlich Faltung der Außenumhüllung. Außerdem ist der Öffnungsvorgang
erleichtert, wenn - gemäß vorteilhafter Ausführung der Erfindung - die Perforationslinie
unmittelbar neben der Überlappung der Randstreifen positioniert ist.
[0006] Eine weitere Besonderheit ist die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Anbringen von
Perforationslinien im Bereich von Materialbahnen oder Zuschnitten aus dünnem Material,
insbesondere Papier. Das Perforationswerkzeug ist erfindungsgemäß ein Perforationsmesser,
welches aus einer Mehrzahl von nebeneinander angeordneten, sägezahnartig ausgebildeten
Messerspitzen besteht, die zum Herstellen der Perforationslinie in einem Arbeitstakt
gegen die Materialbahn bzw. gegen den Zuschnitt derart bewegt sind, dass die Messerspitzen
(lediglich) mit einem Teilbereich durch die Materialbahn hindurch dringen unter Bildung
einer fortlaufenden Reihe von Schnitten.
[0007] Ein solches Perforationsmesser bewirkt eine deutliche Beschleunigung des Perforationsvorgangs.
Die Besonderheit besteht darin, dass das Perforationsmesser gegen einen festen Anschlag
bewegt und dadurch die Eindringtiefe bzw. die Länge der Perforationsschnitte definiert
ist.
[0008] Weitere Einzelheiten der Erfindung werden nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels
der Packung und der Vorrichtung näher erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine Gebindepackung für Zigaretten in perspektivischer Darstellung,
- Fig. 2
- einen Teilbereich der Gebindepackung im Querschnitt, in vergrößertem Maßstab,
- Fig. 3
- einen ausgebreiteten Zuschnitt für eine Außenumhüllung einer Gebindepackung gemäß
Fig. 1 und Fig. 2,
- Fig. 4
- einen Ausschnitt einer Vorrichtung mit einem Perforationsaggregat zum Anbringen von
Perforationslinien in Seitenansicht,
- Fig. 5
- das Perforationsaggregat im Längsschnitt, nämlich in einer Schnittebene V-V der Fig.
4,
- Fig. 6
- einen Querschnitt durch das Perforationsaggregat in der Schnittebene VI-VI der Fig.
5,
- Fig. 7
- einen Ausschnitt des Perforationsaggregats in Perforationsstellung, bei vergrößertem
Maßstab,
- Fig. 8
- einen Ausschnitt der Fig. 7 in einer quergerichteten Schnittebene.
[0009] Die in Fig. 1 und 2 gezeigten Einzelheiten einer Gebindepackung für Zigaretten bestehen
aus zehn Zigarettenpackungen 10, die in zwei Packungsreihen 12, 13 formiert und von
einer Außenumhüllung aus (beschichtetem) Papier, Folie oder dünnem Karton umgeben
sind. Die Zigarettenpackungen 10 liegen mit ihren großflächigen Seiten, also mit Vorderseite
und Rückseite, aneinander. Im Bereich einer mittleren Längsebene der Verpackungseinheit
ergibt sich eine durchgehende Teilungsebene 14 zwischen den beiden Packungsreihen
12, 13.
[0010] Die Außenumhüllung 11 besteht aus einer Vorderwand 15, einer gegenüber liegenden
Rückwand 16, zwischen diesen angeordneten, schmalen, langgestreckten Seitenwänden
17, 18 sowie aus einander ebenfalls gegenüber liegenden Stirnwänden 19, 20.
[0011] Die Seitenwand 18 besteht aus einander teilweise überdeckenden Faltlappen der Außenumhüllung,
nämlich aus Randstreifen 21, 23 der Außenumhüllung. Der außen liegende Randstreifen
21 ist mit einer größeren Breite ausgebildet als der innen liegende Randstreifen 23.
Ersterer erstreckt sich fast über die gesamte Breite der Seitenwand 18, während der
innen liegende Randstreifen 23 eine Breite aufweist, die (geringfügig) kleiner ist
als die halbe Breite der Seitenwand 18. Ein freier Rand des Randstreifens 23 endet
demnach mit Abstand von der Teilungsebene 14.
[0012] Die beiden Randstreifen 21, 23 sind im Bereich einer Überlappung 24 miteinander verbunden,
nämlich miteinander verklebt oder versiegelt. Die Überlappung 24 hat eine geringere
Breite als die Breite einer zugeordneten (Stirn-)Fläche der Zigarettenpackung 10.
Die Überlappung 24 verläuft außermittig, also seitlich im Bereich der Seitenwand 18,
nämlich neben der Teilungsebene 14.
[0013] Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel geht es um Gebinde aus Zigarettenpackungen
10 des Typs Hinge-Lid. Diese Packungen sind so angeordnet, dass ein Deckel der Seitenwand
18 zugekehrt ist (Fig. 2).
[0014] Die Stirnwände 19, 20 bestehen aus mehreren Faltlappen, nämlich aus einem trapezförmigen
und dreieckigen Innenlappen 22 sowie aus einem Decklappen 25. Letzterer ist rechteckig
ausgebildet und deckt die Stirnwand 19, 20 als Außenlappen vollständig ab. Der Decklappen
25 ist zu diesem Zweck vom benachbarten Seitenlappen 23 durch einen Stanzschnitt 26
getrennt.
[0015] Im Bereich der lang gestreckten Seitenwand 18 ist eine Öffnungshilfe angebracht.
Diese besteht aus einer leicht durchtrennbaren Schwächungslinie, nämlich aus einer
Perforationslinie 27 in der Außenumhüllung 11. Die Perforationslinie 27 erstreckt
sich etwa in halber Höhe, also entlang einer (gedachten) Längsmittellinie der Seitenwand
18. Die Perforationslinie 27 erstreckt sich annähernd über die gesamte Länge der Seitenwand
17, endet mit geringem Abstand von aufrechten Packungskanten 28.
[0016] Die Perforationslinie 27 wird maschinell angebracht, und zwar im Fertigungsprozess
der Gebindepackung, nämlich in einer Materialbahn 29 für die Fertigung von Zuschnitten
für die Außenumhüllung 11 angebracht.
[0017] Zu diesem Zweck wird die von einer Bobine (nicht gezeigt) abgezogene Materialbahn
29 durch ein Perforationsaggregat 30 hindurch geleitet. Im Anschluss daran wird der
mit der Perforationslinie 27 versehene Zuschnitt von der Materialbahn 29 abgetrennt.
Der Zuschnitt kann dann in herkömmlicher Weise zur Bildung der Außenumhüllung 11 in
einer Verpackungsmaschine verarbeitet werden.
[0018] In Fig. 4 bis Fig. 8 sind Einzelheiten eines besonderen Perforationsaggregats 30
dargestellt. Die Gesamtvorrichtung kann im übrigen nach Maßgabe der EP 0 854 098 ausgebildet
sein.
[0019] Eine Besonderheit des Perforationsaggregats ist ein Perforationsmesser 64 als Perforationswerkzeug.
Dieses weist eine sägezahnförmige Schneide auf mit dreieckförmigen Messerspitzen 65.
Winkelförmig zueinander angeordnete Schneidränder 66 der Messerspitzen 65 sind beidseitig
angeschärft. Die Schneidränder 66 sind jeweils unter einem spitzen Winkel zueinander
angeordnet.
[0020] Durch jede Messerspitze 65 wird ein Stanzschnitt in der Materialbahn 29 bzw. im Zuschnitt
ausgeführt als Teil der durchgehenden Perforationslinie 27. Die Länge des Stanzschnitts
wird bestimmt durch die Durchdringungstiefe der Messerspitze 65. Das Perforationsmesser
64 wird demnach beim Arbeitstakt so gegen die Materialbahn bewegt, dass die Messerspitzen
65 nur in einem Teilbereich durch die Materialbahn 29 hindurch treten und so eine
fortlaufende Reihe von Stanzschnitten schaffen. Die Bewegung des Perforationsmessers
64 ist demnach begrenzt, und zwar durch Anschläge. Die Länge des Perforationsmessers
64 entspricht der Länge der Perforationslinie 27.
[0021] Das Perforationsmesser 64 ist innerhalb des Perforationsaggregats 30 an einer auf-
und abbewegbaren Halterung angebracht, nämlich an einem Hubschlitten 67. Dieser ist
unterhalb der Ebene der Materialbahn 29 angeordnet. Das Perforationsmesser 64 wird
demnach mit aufwärts gerichteten Messerspitzen 65 von unten her gegen die Materialbahn
29 bewegt, und zwar durch Aufwärtsbewegen des Hubschlittens 67. Dieser ist an seitlichen
Führungsstangen 68 gleitend verschiebbar. Zur Betätigung des Hubschlittens 67 und
damit des Perforationsmessers 64 dient ein kurzhubiger Betätigungszylinder 69 mit
drehgesicherter Kolbenstange (nicht gezeigt). Der Betätigungszylinder 69 ist unterhalb
des Hubschlittens 67 angeordnet, und zwar etwa mittig.
[0022] Das Perforationsmesser 64 ist an der Oberseite des langgestreckten Hubschlittens
67 verankert. Das verhältnismäßig dünnwandige Perforationsmesser 64 sitzt in einer
stabförmigen Halterung, nämlich in einem länglichen Tragstück 70. Das Perforationsmesser
64 ragt oben aus dem Tragstück 70 heraus. Dieses wiederum ist in einer Vertiefung
des Hubschlittens 67 gelagert und an diesem durch Verankerungsbolzen 71 fixiert. Die
Verankerungsbolzen wiederum sitzen in Bohrungen 72 größeren Durchmessers, so dass
die Relativstellung des Perforationsmessers 64 bzw. des Tragstücks 70 in Längsrichtung
des Hubschlittens 67 verändert werden kann.
[0023] Der Hubschlitten 67 bzw. der Betätigungszylinder 69 ist (unten) auf einem Sockel
73 abgestützt, der mit dem Maschinengestell lösbar verbunden ist. In einer etwa mittigen
Vertiefung des Sockels 73 ist der Betätigungszylinder 69 verstellbar abgestützt, nämlich
mit einem Justierbolzen 74. Dieser kann an der Unterseite des Sockels 73 mit einem
geeigneten Werkzeug und mit Hilfe einer Einstellschraube 75 verstellt werden. Die
Eindringtiefe des Perforationsmessers 64 in die Materialbahn 29 wird mit Hilfe der
Einstellschraube 75 und des Justierbolzens 74 über den Betätigungszylinder 69 eingestellt,
wobei der Betätigungszylinder eine feste, vorgegebene Hubbewegung ausführt.
[0024] Die Führungsstangen 68 für den Hubschlitten 67 sind ebenfalls auf dem Sockel 73 verankert.
[0025] Die Materialbahn 29 bzw. der Zuschnitt ist während des Perforationsschnitts durch
das Perforationsmesser 64 fixiert, und zwar durch Einklemmen zwischen flächigen Klemmorganen.
Es handelt sich dabei zum einen um eine untere Klemmplatte 76 unterhalb der Materialbahn
29 und um eine Gegenklemmplatte 77 auf der gegenüberliegenden, nämlich oberen Seite
der Materialbahn 29. Die Gegenklemmplatte 77 ist feststehend angeordnet, und zwar
durch Verbinden mit den Führungsstangen 68. Die (untere) Klemmplatte 76 ist auf- und
abbewegbar. Zum Durchführen eines Perforationsschnitts wird die Materialbahn 29 durch
Aufwärtsbewegen der Klemmplatte 76 im Bereich des Perforationsmessers 64 gegen die
Unterseite der Gegenklemmplatte 77 gedrückt.
[0026] Die Klemmplatte 76 ist mit dem Perforationsmesser 64 auf- und abbewegbar und zu diesem
Zweck auf dem Hubschlitten 67 gelagert. Die Klemmplatte 76 ist elastisch bewegbar
mit dem Hubschlitten 67 verbunden, derart, dass bei der Aufwärtsbewegung des Hubschlittens
zunächst die Klemmplatte 76 gegen die Materialbahn 29 bzw. gegen die Gegenklemmplatte
77 gedrückt und danach bei fortgesetzter Aufwärtsbewegung des Hubschlittens 67 das
Perforationsmesser 64 zur Durchführung des Perforationsschnitts weiter aufwärts bewegt
wird in eine Stellung gemäß Fig. 10 bzw. Fig. 11.
[0027] Die Klemmplatte 76 ist zu diesem Zweck über Tragbolzen 78 mit dem Hubschlitten 67
verbunden. Die Tragbolzen 78 sitzen verschiebbar in Bohrungen des Hubschlittens 67.
Die Klemmplatte 76 ist durch Federn 79 elastisch verschiebbar auf dem Hubschlitten
67 abgestützt. Die schraubenförmigen Federn 79 umgeben jeweils die Tragbolzen 78.
Bei der Aufwärtsbewegung des Hubschlittens 67 werden die Federn 79 bis zum Erreichen
der oberen Endstellung des Hubschlittens 67 zusammengedrückt (Fig. 8, rechts).
[0028] Damit das Perforationsmesser 64 den Perforationsschnitt frei in der abgestützten
Materialbahn 29 bzw. im Zuschnitt durchführen kann, weist die Klemmplatte 76 einen
in Längsrichtung verlaufenden Schlitz 80 für den Durchtritt des Perforationsmessers
64 bzw. der Messerspitzen 65 auf. Auf der gegenüberliegenden Seite ist die Gegenklemmplatte
77 mit einer in Längsrichtung verlaufenden, schmalen Nut 81 versehen, in die das Perforationsmesser
64 bzw. die durch die Materialbahn 29 hindurch tretenden Bereiche der Messerspitzen
65 eintreten können.
[0029] Dem so ausgebildeten Perforationsaggregat 30 wird die Materialbahn 29 - analog zum
Ausführungsbeispiel der Fig. 3 - im Anschluß an ein Pendel 32 über eine Umlenkwalze
82 zugeführt. Auf der gegenüberliegenden (Austritts-)Seite folgt eine weitere Umlenkwalze
83, die die (mit Perforationslinie 27 versehene) Materialbahn 29 dem Schneidaggregat
31 zuführt.
Bezugszeichenliste:
[0030]
- 10
- Zigarettenpackung
- 11
- Außenumhüllung
- 12
- Packungsreihe
- 13
- Packungsreihe
- 14
- Teilungsebene
- 15
- Vorderwand
- 16
- Rückwand
- 17
- Seitenwand
- 18
- Seitenwand
- 19
- Stirnwand
- 20
- Stirnwand
- 21
- Randstreifen
- 22
- Innenlappen
- 23
- Randstreifen
- 24
- Überlappung
- 25
- Decklappen
- 26
- Stanzschnitt
- 27
- Perforationslinie
- 28
- Packungskante
- 29
- Materialbahn
- 30
- Perforationsaggregat
- 64
- Perforationsmesser
- 65
- Messerspitze
- 66
- Schneidrand
- 67
- Hubschlitten
- 68
- Führungsstange
- 69
- Betätigungszylinder
- 70
- Tragstück
- 71
- Verankerungsbolzen
- 72
- Bohrung
- 73
- Sockel
- 74
- Justierbolzen
- 75
- Einstellschraube
- 76
- Klemmplatte
- 77
- Gegenklemmplatte
- 78
- Tragbolzen
- 79
- Feder
- 80
- Schlitz
- 81
- Nut
- 82
- Umlenkwalze
- 83
- Umlenkwalze
1. Gebindepackung für eine Gruppe von Zigarettenpackungen (10), die allseitig von einer
Außenumhüllung (11) aus faltbarem Verpackungsmaterial, wie Papier, Folie, dünnem Karton,
umgeben ist, wobei die Zigarettenpackungen (10) in zwei Packungsreihen (12, 13) angeordnet
sind, derart, dass zwischen den Packungsreihen (12, 13) eine durchgehende, geradlinige
Teilungsebene (14) entsteht und wobei eine Seitenwand (18) der Außenumhüllung (11)
eine Schwächungslinie aufweist, insbesondere eine Perforationslinie (27),
gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
a) die Teilungsebene (14) erstreckt sich im Bereich einer durch Überlappung und Verbindung
von Randstreifen (21, 23) gebildeten Seitenwand (18) der Außenumhüllung (11),
b) die Schwächungslinie bzw. die Perforationslinie (27) erstreckt sich außerhalb der
durch die Randstreifen (21, 23) gebildeten Überlappung (24) entlang der Teilungsebene
(14).
2. Gebindepackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Perforationslinie (27) im Bereich des äußeren Randstreifens (21) gebildet
ist, wobei sich der (äußere) Randstreifen (21) nahezu über die volle Breite der Seitenwand
(18) erstreckt und die Überlappung (24) versetzt zur mittig verlaufenden Perforationslinie
(27) angeordnet ist.
3. Vorrichtung zum Anbringen einer Schwächungslinie, insbesondere einer Perforationslinie
(27), an einer Materialbahn (29) oder an einem Zuschnitt aus faltbarem Verpackungsmaterial,
wie Papier, Folie, dünnem Karton, insbesondere zur Bildung einer Außenumhüllung (11)
einer Packung für eine Gruppe von Zigarettenpackungen (10), wobei der Zuschnitt bzw.
die Materialbahn (29) durch ein Perforationsaggregat (30) mit einem Perforationswerkzeug
hindurch leitbar ist, welches während einer Stillstandsphase des Zuschnitts bzw. der
Materialbahn (29) eine quer gerichtete Perforationslinie (27) an dem Zuschnitt bzw.
der Materialbahn (29) anbringt, dadurch gekennzeichnet, dass das Perforationswerkzeug ein Perforationsmesser ist, welches aus einer Mehrzahl
von nebeneinander angeordneten, sägezahnartig ausgebildeten Messerspitzen (65) besteht,
die zum Herstellen einer Perforationslinie (27) in einem Arbeitstakt gegen den Zuschnitt
bzw. gegen die Materialbahn (29) bewegbar sind, derart, dass die Messerspitzen (65)
mit einem Teilbereich durch die Materialbahn (29) hindurch dringen unter Bildung einer
fortlaufenden Reihe von Schnitten.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Perforationsmesser (64) durch eine Tragvorrichtung auf- und abbewegbar ist,
in Querrichtung zur Ebene der Materialbahn (29), wobei eine (obere) Endstellung des
Perforationsmessers (64) durch Anschläge bzw. durch den Hub eines Betätigungsorgans
begrenzt ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Zuschnitt bzw. die Materialbahn während des Anbringens der Perforationslinie
(27) zwischen Klemmorganen fixiert ist, nämlich zwischen einer (bewegbaren) Klemmplatte
(76) und einer gegenüberliegenden (feststehenden) Gegenklemmplatte (77), wobei Klemmplatte
(76) und Gegenklemmplatte (77) einen Schlitz (80) bzw. eine Nut (81) aufweisen für
den Durchtritt bzw. Eintritt des Perforationswerkzeugs.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die (untere) Klemmplatte (76) mit einem Hubschlitten (67) für die Auf- und Abbewegung
des Perforationsmessers (64) verbunden ist, derart, dass die Klemmplatte (76) gegen
elastischen Druck relativ zum Hubschlitten (67) bei Anlage an der Gegenklemmplatte
(77) verstellbar ist.