[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein programmgesteuertes Wäschepflegegerät, in dem
die Wäsche mechanisch entfeuchtbar ist und dem eine Speichervorrichtung und eine Anzeigeeinrichtung
zugeordnet sind.
[0002] Aus der DE 39 32 170 A1 ist bereits eine Anzeigevorrichtung für elektrische Haushaltsgeräte
bekannt, die als in das Haushaltsgerät integriertes Anzeigefeld ausgebildet ist, auf
dem sich vor, während des Programmablaufs in bestimmten Zeitabständen, nach dem Programmablauf
oder nach Abruf durch den Bediener in dem Speicher gespeicherte Werte über den Energieverbrauch,
den Wasserverbrauch oder den Waschmittelverbrauch optisch anzeigen lassen.
[0003] Es ist die Aufgabe der Erfindung, dem Bediener auf einfache Weise Informationen über
die Restfeuchte der Wäsche zu liefern.
[0004] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Restfeuchte der Wäsche entsprechende Werte
gemessen und/oder in der Speichervorrichtung abgelegt sind und vor, bei oder nach
Ablauf eines Programms zur Entfeuchtung der Wäsche durch die Anzeigeeinrichtung anzeigbar
sind.
[0005] Soweit erfindungsgemäß die Restfeuchte der Wäsche gemessen werden soll, wird hierfür
beispielsweise auf das aus der DE 43 36 349 A1 bekannte Verfahren zurückgegriffen,
bei dem vor und/oder während der Durchführung eines Schleuderprogramms die Masse der
Wäsche ein erstes Mal bestimmt wird. Aus weiteren Messungen der Masse der Wäsche wird
dann auf den Fortschritt des Schleuderprogramms geschlossen , d. h. auf die Abnahme
der Restfeuchte der Wäsche. Die Wäsche-Trockenmasse läßt sich gemäß der DE 41 41 213
A1 bestimmen; dazu wird die Höhenlage des Wasserstands in bezug auf beispielsweise
den Gehäuseboden des Laugenbehälters gemessen, nach jeder Änderung des Wasserstands
werden die Höhenlage-Meßwerte ermittelt.
[0006] Gemäß der DE 43 36 350 A1 wird während der Trommel-Anlaufphase die mittlere Leistung
des Antriebsmotors der Wäschetrommel bestimmt. Über die Massenträgheit und das Lastmoment
des Wäschepostens wird seine Masse errechnet.
[0007] Die Masse der Wäsche kann auch, wie in der DE 198 32 292 A1 vorgeschlagen wird, dadurch
bestimmt werden, daß der dem Drehmoment der in der Wäschetrommel aus der Gleichgewichtslage
gebrachten Wäsche entsprechende Motorstrom des Antriebsmotors gemessen wird. Voraussetzung
für dieses Verfahren ist ein die Wäschetrommel direkt antreibender Motor.
[0008] Aus der EP 0 526 860 B1 ist eine Waschmaschine mit einer senkrecht angeordneten Wäschetrommel
bekannt, bei der über das durch einen Agitator auf den Antriebsmotor einwirkende Trägheitsmoment
der Wäsche bestimmt und daraus die Masse der Wäsche ermittelt wird.
[0009] Gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung erübrigen sich aufwendige Meßvorgänge
während der Entfeuchtung der Wäsche, beispielsweise durch das Schleudern. Anstelle
von während der Entfeuchtung gemessener Restfeuchtewerte werden einmal bei der Herstellung
oder durch einen Kundendienst gespeicherte Restfeuchtedaten verwendet, die auf Erfahrungswerten
beruhen. Wenn beispielsweise die durchschnittliche Schleuderdrehzahl oder die Schleuderenddrehzahl
und die Schleuderdauer bekannt sind, läßt sich die zeitliche Veränderung der Restfeuchte
ermitteln. Solche Restfeuchtedaten werden erfindungsgemäß einmal in der Speichervorrichtung
des Wäschepflegegeräts gespeichert und werden dann bei Wahl eines bestimmten Schleuderprogramms
mit vorgegebener Schleuderdrehzahl und/oder vorgegebener Schleuderdauer vor dem Schleudern,
während des Schleuderns oder nach dem Schleudern durch die Anzeigeeinrichtung dem
Bediener mitgeteilt werden. Die Mitteilung erfolgt entweder automatisch durch das
Gerät oder nach Abruf durch den Bediener.
[0010] Besonders vorteilhaft ist, daß neben den abgespeicherten Werten über die Restfeuchte
der Wäsche weitere Parameter abgespeichert sein können. Diese Parameter sind beispielsweise
Werte für die Wäschemenge, die Saugfähigkeit der Wäsche oder die Temperatur oder Werte
über das Wäschepflegegerät. Diese Parameter lassen sich mit der Restfeuchte der Wäsche
korrelieren, so daß Werte über die Restfeuchte der Wäsche nicht nur in Abhängigkeit
von der Zeit oder der Schleuderdrehzahl, sondern auch in Abhängigkeit von diesen weiteren
Parametern anzeigbar sind.
[0011] In einer besonders vorteilhaften Weiterbildung ist es ebenso möglich, daß die gespeicherten
Werte über die Restfeuchte der Wäsche in Beziehung gesetzt werden zu gemessenen Werten
der Wäsche oder des Wäschepflegegeräts. Beispielsweise lassen sich bestimmte Wäschemengen
zu bestimmten Zeitpunkten Restfeuchtewerte zuordnen. In diesem Fall sind beispielsweise
für jeden Zeitpunkt verschiedene Restfeuchtewerte entsprechend verschiedenen Gewichten
der Wäsche in der Speichervorrichtung abgespeichert, die entsprechend einem gemessenen
Gewicht oder einem per Knopfdruck von dem Bediener eingegebenen Gewicht der Wäsche
mit der Restfeuchte korrelierbar sind, so daß bei Ablauf der mechanischen Einwirkung
auf die Wäsche entsprechende Restfeuchtewerte anzeigbar sind.
[0012] Die Anzeige erfolgt entweder durch eine an dem Wäschepflegegerät angeordnete Anzeigevorrichtung,
beispielsweise mittels eines Displays, das vorzugsweise einen Zeiger, einen Leuchtbalken,
Leuchtpunkte oder eine Zahlenangabe, beispielsweise in Prozent, aufweist, oder durch
eine akustische Anzeigeeinrichtung, die beispielsweise einen Dauerton oder einzelne
Töne abgibt, aus denen der Bediener das Fortschreiten der Trocknung der Wäsche entnehmen
kann. Ebenso ist es möglich, eine Anzeigevorrichtung an einem von dem Wäschepflegegerät
entfernten Ort vorzusehen.
[0013] Als mechanische Einwirkung ist insbesondere das Schleudern der Wäsche anzusehen,
es ist jedoch auch möglich, in anderer Weise durch rotatorische, translatorische oder
vibrierende Bewegungen innerhalb des Wäschepflegegeräts eine mechanische Entfeuchtung
der Wäsche herbeizuführen. Auch bei diesen Entfeuchtungsmaßnahmen läßt sich der erfindungsgemäße
Speicher in Verbindung mit der Anzeigeeinrichtung einsetzen.
[0014] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist es nicht erforderlich,
während des Ablaufs des Entfeuchtungsvorgangs selbst Messungen des Feuchtegrades der
Wäsche vorzunehmen. Vielmehr wird auf einmal gemessene Werte zurückgegriffen. Trotzdem
besteht die Möglichkeit, die gespeicherten Werte mit gemessenen Werten zu korrelieren.
[0015] Erfindungsgemäß lassen sich die Schleuderprogramme in Verbindung mit bestimmten zu
entfeuchtenden Wäschemengen, beispielsweise in Schritten von 0,5 kg, in Verbindung
mit den Restfeuchtewerten abspeichern, so daß die Restfeuchtewerte nicht nur in Abhängigkeit
von dem gewählten Schleuderprogramm, sondern ebenfalls auch in Abhängigkeit von der
ausgewählten Wäschemenge oder einer in dem Gerät selbst oder mit anderen Mitteln an
anderer Stelle gemessenen Wäschemenge korrelieren lassen.
[0016] Die vorteilhaften Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen enthalten.
[0017] Nachstehend wird die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht eines Wäschepflegegeräts,
- Fig. 2
- eine Vorderansicht eines Bedienfeldes für das Wäschepflegegerät gemäß Fig. 1 und
- Fig. 3a, 3b
- die Restfeuchte der Wäsche als Funktion der Zeit bei zwei verschiedenen Schleuderprogrammen.
[0018] Ein Wäschepflegegerät ist eine Waschmaschine 1 (Fig. 1) oder beispielsweise eine
Wäscheschleuder. Die Waschmaschine 1 ist mit einer Speichervorrichtung ausgestattet,
die mindestens einen einzigen Speicher, vorzugsweise aber eine Mehrzahl von Speichern
umfaßt. Die Waschmaschine 1 weist ein Bedienfeld 2 auf. Das Bedienfeld 2 umfaßt Bedienelemente
4 bis 9 zur Steuerung der Waschmaschine 1 durch eine Bedienperson. Ein Druckschalter
4 dient zum Einschalten der Waschmaschine 1. Über einen Druckschalter 5 wird ein eingestelltes
Betriebsprogramm gestartet. Die Fülltür 3 wird über einen Druckschalter 5a geöffnet.
Zum Einstellen von Zusatzfunktionen, wie das Vorschalten einer Vorwäsche, das Waschen
mit erhöhter Wassermenge oder eine zeitliche Verkürzung des Waschvorgangs sind Druckschalter
6 vorgesehen.
[0019] Zusätzlich sind in dem Bedienfeld 2 ein Drehschalter 7 zum Einstellen der Schleuderdrehzahl
oder eines besonderen Schleudermodus wie

Intervalischleudern" oder

ohne Endschleudern", ein Drehschalter 8 zum Einstellen des Betriebsprogramms und ein
Drehschalter 9 zum Einstellen der Waschtemperatur angeordnet. Darüber hinaus ist auf
dem Bedienfeld 2 ein Display 10 vorhanden, auf dem während des Ablaufs eines Schleuderprogramms
die Restfeuchte der Wäsche angezeigt wird. Wenn ein Bediener eine bestimmte Schleuderdrehzahl,
beispielsweise 1550 U/min, ausgewählt hat, werden in dem Speicher der Waschmaschine
1 zugeordnete Restfeuchtewerte der Wäsche zu bestimmten Zeitpunkten oder kontinuierlich
ab Beginn des Schleuderprogramms entnommen und auf dem Display 10 angezeigt.
[0020] Wenn also der Bediener beispielsweise das Schleuderprogramm für 1550 U/min gewählt
hat, werden, wie aus Fig. 3a zu ersehen ist, zu einem Zeitpunkt t
1 eine Restfeuchte R
1, zu einem Zeitpunkt t
2 eine Restfeuchte R
2, ... usw. angezeigt. Dabei erlaubt das Display 10 entweder eine Anzeige in Form einer
Zahl, beispielsweise eines Prozentwertes, oder das Display 10 weist einen Leuchtbalken
11 auf, dessen Länge ein Maß für den Trocknungsgrad der Wäsche ist. Alternativ läßt
sich auch eine Anzeige mit einem Zeiger oder mit Leuchtpunkten vorsehen. Anstelle
des Displays 10 ist auch eine akustische Anzeige denkbar, wobei dem Benutzer die Trocknung
der Wäsche entweder durch einen sich in der Lautstärke oder der Tonhöhe ändernden
Dauerton oder eine solche Tonfolge oder durch einzelne Töne anzeigbar ist, deren zeitlicher
Abstand sich beispielsweise verlängert Weder das Display 10 noch die akustische Anzeigeeinrichtung
sind notwendigerweise in dem Bedienfeld 2 integriert, sie können auch an anderer Stelle
fern von der Waschmaschine 1, vorzugsweise in Nähe des Bedieners, angeordnet sein.
[0021] In der Speichervorrichtung sind für die anderen Schleuderprogramme, die sich mit
dem Drehschalter 7 einstellen lassen, weitere Restfeuchtewerte R
6 bis R
10 für das

Intervallschleudern" vorgesehen, sowie entsprechende Restfeuchtewerte für die anderen
Schleuderprogramme. Wenn das Programm

Intervallschleudern" abläuft, werden, wie in Fig. 3b dargestellt, nacheinander zu
den Zeitpunkten t
6 bis t
10 oder ab diesen Zeitpunkten die entsprechenden Restfeuchtewerte R
6 bis R
10 mittels der Anzeigeeinrichtung dargestellt oder akustisch vernehmbar gemacht.
[0022] Zusätzlich zu der Abhängigkeit der Restfeuchtewerte von der Zeit lassen sich auch
weitere funktionelle Zusammenhänge der Restfeuchtewerte von anderen Parametern berücksichtigen,
wie z.B. von dem Gewicht der eingefüllten Wäsche oder auch von den Materialeigenschaften
der Wäsche, die zu einer bestimmten Saugfähigkeit führen. Diese Parameter sind vorzugsweise
ebenso fest in der Waschmaschine 1 eingespeichert. Beispielsweise ist es möglich,
für verschiedene Gewichtsmengen, beispielsweise in Abständen von 0,5 kg, also beispielsweise
beginnend bei 2 kg Wäsche, jeweils für alle verschiedenen Schleuderprogramme Restfeuchtewerte
in den Speicher oder in den Speichern abzuspeichern, so daß diese bei Befüllung der
Waschmaschine mit Wäsche entsprechend dem Gewicht der eingefüllten Wäsche abgerufen
werden kann, wenn eines der Schleuderprogramme ausgewählt wird. Natürlich läßt sich
das Gewicht auch mittels eines in der Waschmaschine 1 integrierten Gewichtssensors
messen. Die Saugfähigkeit der Wäsche läßt sich ebenfalls als Parameter mit den Restfeuchtewerten
korrelieren. Die Saugfähigkeit der Wäsche wird dabei vorzugsweise während des Ablaufs
des Waschprogramms in der Waschmaschine dadurch bestimmt, daß die Öffnungsdauer des
Magnetventils gemessen wird, das das Wasser in den Wäschebehälter einläßt, so daß
es, da die Durchflußmenge je Zeiteinheit bekannt ist, möglich ist, die eingelassene
Wassermenge zu ermitteln, die ihrerseits ein Maß für die Saugfähigkeit der eingefüllten
Wäsche ist. Dieser ermittelte Zahlenwert läßt sich in einem Speicher der Speichervorrichtung
abspeichern, und bei Ablauf eines Schleuderprogramms lassen sich zu verschiedenen
Saugfähigkeiten korrelierte Restfeuchtewerte zu bestimmten Zeitpunkten aus dem Speicher
abrufen.
[0023] Es versteht sich, daß die Anzeigeeinrichtung, insbesondere das Display 10, so ausgelegt
sein kann, daß der Bediener nur bei Abruf eine optische Anzeige oder einen Anzeigeton
erhält. Die Anzeige erfolgt entweder kontinuierlich, beispielsweise durch sich ändernde
Zahlenwerte, die vorzugsweise Prozentwerte sind, die an dem Display angezeigt werden,
oder diskontinuierlich, indem zu bestimmten Zeitpunkten, vorzugsweise in gleichen
Zeitabständen, neue Restfeuchtewerte angezeigt oder akustisch gemeldet werden.
[0024] Ein besonderer Vorteil der Erfindung besteht auch darin, daß der Bediener die Möglichkeit
hat, unabhängig vom gewählten Schleuderprogramm dieses bei Anzeige einer gewissen
Restfeuchte an dem Display oder bei akustischer Anzeige abzubrechen oder automatisch
abbrechen zu lassen, wenn ihm eine einmal erreichte Restfeuchte als ausreichend erscheint.
[0025] Durch die akustische Anzeige oder die Anzeige an dem Display 10 kann der Bediener
feststellen, wie das Trockenergebnis der Wäsche kontinuierlich besser wird.
[0026] Durch die Erfindung wird ein programmgesteuertes Wäschepflegegerät, insbesondere
eine Waschmaschine 1, geschaffen, in dem die Wäsche mechanisch entfeuchtet wird, d.h.
insbesondere geschleudert wird. Während des Schleudervorgangs wird der Restfeuchtegrad
der Wäsche durch eine Signalisiervorrichtung, beispielsweise mittels eines Displays
10, signalisiert. Die signalisierten Werte für die Restfeuchte werden entweder während
des Schleudervorgangs gemessen, oder sie beruhen vielmehr auf in einem Speicher einer
Speichervorrichtung in dem Haushaltgerät gespeicherten Datenwerten, die ab Beginn
des Schleuderprogramms oder während des Schleuderprogramms aus dem Speicher abgerufen
werden.
[0027] Der Speicher ist nicht notwendigerweise in das Wäschepflegegerät integriert, er kann
auch über eine Datenleitung oder eine andere Verbindung mit dem Wäschepflegegerät
verbunden sein. Anstelle eines einzigen Speichers kann eine Mehrzahl von Speichern
vorgesehen sein. Die Speicherwerte für die Restfeuchte entsprechend bestimmten Schleuderprogrammen
oder Drehzahlen lassen sich mit anderen Speicherwerten über andere Parameter der Wäsche
oder der Waschmaschine korrelieren. Diese Parameter sind entweder ebenfalls abgespeichert,
beispielsweise in demselben Speicher oder in einem anderen Speicher, oder sie werden
während der Behandlung der Wäsche in der Waschmaschine, insbesondere während des Ablaufs
des Schleuderprogramms, gemessen. Auch der Bediener kann derartige Werte für die Wäsche
vorgeben, so daß entsprechende Werte aus der Speichervorrichtung abgerufen werden.
[0028] Alternativ zu dem Verfahren, bei dem der Restfeuchte der Wäsche entsprechende Werte
der Wäsche in einer Speichervorrichtung abgelegt sind und für die Anzeige durch die
Anzeigevorrichtung zur Verfügung stehen, ist eine Meßvorrichtung zur Messung einer
Meßgröße wie z. B. des Trägheitsmoments in der Wäsche vorhanden, aus der sich die
aktuelle Restfeuchte gewinnen läßt. Diese wird dann durch die Anzeigevorrichtung 10
angezeigt. Die Anzeige erfolgt entweder kontinuierlich oder zu bestimmten Zeitpunkten.
Entsprechendes gilt für die Messung der Meßgröße und für die Errechnung der Restfeuchte
der Wäsche.
[0029] Gemäß der Erfindung kann vorgesehen werden, daß das Schleuderprogramm bei Erreichen
eines voreingestellten Restfeuchtewerts der Wäsche automatisch beendet wird. Alternativ
oder zusätzlich zu dem Drehschalter 7 kann erfindungsgemäß eine Schalthandhabe, insbesondere
ein Drehschalter, vorgesehen werden, mit dem der Bediener einen gewünschten Restfeuchtewert
einstellt. Das Schleuderprogramm wird dann beendet, wenn dieser erreicht ist. Zusätzlich
wird die Restfeuchte, wie oben beschrieben, durch die Anzeigevorrichtung 10 angezeigt.
1. Programmgesteuertes Wäschepflegegerät (1), in dem Wäsche mechanisch entfeuchtbar ist
und dem eine Speichervorrichtung und eine Anzeigeeinrichtung (10) zugeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet, daß der Restfeuchte der Wäsche entsprechende Werte in dem Wäschepflegegerät (1)
meßbar sind und/oder in der Speichervorrichtung abgelegt sind und vor, bei oder nach
Ablauf eines Programms zur Entfeuchtung der Wäsche durch die Anzeigeeinrichtung (10)
anzeigbar sind.
2. Wäschepflegegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Speichervorrichtung Daten über Parameter der Wäsche und/oder des Wäschepflegegeräts
(1), insbesondere der Waschprogramme, abgelegt sind, die mit der Funktion der mechanischen
Einwirkung in der Weise korrelierbar sind, daß eine den jeweiligen Parametern der
Wäsche und/oder des Wäschepflegegeräts (1) zugeordnete Datei mit Restfeuchtewerten
bei Ablauf der mechanischen Entfeuchtung auswählbar ist und daß anhand der in der
Datei abgespeicherten Werte Anzeigen erzeugbar sind.
3. Wäschepflegegerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß vor und/oder während des Ablaufs eines Programms zur Behandlung der Wäsche in
dem Wäschepflegegerät (1), insbesondere vor oder während des Ablaufs der mechanischen
Entfeuchtung der Wäsche, Daten über den Zustand des Wäschepflegegeräts (1) oder über
den Zustand der Wäsche messbar oder durch den Bediener eingebbar sind und mit den
in der Speichervorrichtung abgelegten Daten über den Zustand der Wäsche und/oder des
Wäschepflegegeräts (1) korrelierbar sind und daß entsprechend den gemessenen Werten
oder den eingegebenen Werten angepaßte Werte der Restfeuchte der Wäsche mittels der
Anzeigeeinrichtung (10) anzeigbar sind.
4. Wäschepflegegerät nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Speichervorrichtung gespeicherten oder während des Programmablaufs
in dem Wäschepflegegerät (1) gemessenen Daten die Temperatur der Wäsche, die Menge
des eingelaufenen Wassers, die Saugfähigkeit der Wäsche, das Gewicht der Wäsche oder
deren Feuchtegrad sind.
5. Wäschepflegegerät nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die von dem Bediener eingegebenen Daten das Wäschebehandlungsprogramm, die Wäscheart
oder das Gewicht der Wäsche sind.
6. Wäschepflegegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigeeinrichtung (10) eine optische oder akustische Einrichtung ist.
7. Wäschepflegegerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die optische Einrichtung ein innerhalb des Bedienfeldes (2) angebrachtes Display
(10) ist.
8. Wäschepflegegerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Restfeuchtewert der Wäsche durch einen Leuchtbalken (11), durch Lichtpunkte
oder durch eine Zahlenangabe darstellbar ist.
9. Wäschepflegegerät nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Restfeuchte der Wäsche in Abhängigkeit von dem ausgewählten Schleuderprogramm,
der Schleuderdrehzahl und der Schleuderzeit anzeigbar ist.
10. Wäschepflegegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Wäschepflegeprogramm, insbesondere das Schleuderprogramm, bei Erreichen
eines voreingestellten Restfeuchtewerts beendbar ist.
11. Wäschepflegegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schalter zur Einstellung der am Ende des Wäschepflegeprogramms zu erreichenden
Restfeuchte vorhanden ist.