(19)
(11) EP 1 035 260 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
31.01.2007  Patentblatt  2007/05

(21) Anmeldenummer: 00810062.0

(22) Anmeldetag:  24.01.2000
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E03D 11/14(2006.01)

(54)

Profilschiene für eine Montagevorrichtung

Profile for a mounting device

Profilé pour un dispositif de montage


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE

(30) Priorität: 09.03.1999 CH 43299

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
13.09.2000  Patentblatt  2000/37

(73) Patentinhaber: GEBERIT TECHNIK AG
8645 Jona (CH)

(72) Erfinder:
  • Egli, Anton
    8739 Rieden (CH)

(74) Vertreter: Groner, Manfred et al
Isler & Pedrazzini AG, Patentanwälte, Postfach 6940
8023 Zürich
8023 Zürich (CH)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 004 603
GB-A- 782 428
DE-U- 9 216 799
US-A- 5 033 902
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Profilschiene für eine Montagevorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

    [0002] Die DE-U-92 16 799 offenbart eine rahmenförmige Haltevorrichtung für die Vormontage von sanitären Gegenständen, die eine Profilscheine (1.1) aufweist, die einen C-förmigen Querschnitt besitzt, die an einer Gebäudewand befestigt ist und an welcher mit Einhängehaken ein Grundrahmen eingehängt ist.

    [0003] Die EP-A-0 004 603 offenbart eine Profilschiene für eine Montagevorrichtung, die im Querschnittebenfalls C-förmig ausgebildet ist und die mit einem Verbinder kreuzweise mit einer weiteren gleichen Profilschiene verbunden wird.

    [0004] Die GB-A-782,428 offenbart eine Profilschiene, die im Querschnitt so ausgebildet ist, dass mit einem Nutenstein und einem Winkelstück mit einer weiteren Profilschiene verbindbar ist.

    [0005] Aus der EP 0 786 562 A1 ist eine Montagevorrichtung für Sanitärartikel bekannt geworden, die ein Gestell aufweist, das mit Wand- und Beplankungswinkeln an einer Gebäudewand abgestützt ist und mit Tragfüssen auf dem Gebäudeboden steht. Zum Beplanken weist das Gestell eine obere Quertraverse auf, die fest mit zwei vertikalen Tragstangen verbunden ist. An dieser Quertraverse und an den Beplankungswinkeln sowie an den vertikalen Stützen werden die für die Beplankung überlicherweise verwendeten Gipsplatten befestigt. Diese Gipsplatten werden dann anschliessend verfliest. An der Montagevorrichtung werden beispielsweise Spülbecken oder Toilettenschüsseln befestigt. Das Gestell muss entsprechend stabil gebaut und sicher abgestützt sein. Die Montage und die Herstellung solcher Montagevorrichtung ist vergleichsweise aufwendig.

    [0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Herstellung und die Montage einer solcher Montagevorrichtung zu vereinfachen. Die Aufgabe ist gemäss Anspruch 1 gelöst.

    [0007] Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass die Quertraverse bei der bekannten Montagevorrichtung in vielen Fällen nicht erforderlich ist, da sie keine Tragfunktion ausübt. Ist aber eine Traverse zum Beplanken erforderlich, so wird die erfindungsgemässe Profilschiene auf das Grundgestell aufgebracht, was einfach und schnell sowie ohne Werkzeuge auf der Baustelle erfolgen kann. Das Grundgestell kann somit ohne Quertraverse wesentlich einfacher und kostengünstiger hergestellt werden.

    [0008] Die erfindungsgemässe Profilschiene lässt sich zum Beplanken auch an Tragfüssen des Montagegestells oder an Wandwinkeln befestigen und kann schliesslich auch als Einzelelement an einer Gebäudewand befestigt werden. Bei einer Reihenmontage kann die Profilschiene solang ausgebildet sein, dass sie sich über mehrere nebeneinander angeordneten Traggestellen erstreckt. Die Reihenmontage kann mit der erfindungsgemässen Profilschiene somit wesentlich vereinfacht werden.

    [0009] Die Erfindung betrifft zudem ein Montagegestell mit einer Profilschiene nach Anspruch 1 sowie ein Verfahren zum Befestigen einer Profilschiene insbesondere an einem Montagegestell. Das Aufbringen einer Profilschiene ist dann besonders einfach, wenn diese mit dem Rand eines Schenkels am Montagegestell verankert und anschliessend unter federelastischer Dehnung aufgerastet oder aufgeschnappt wird. Vorzugsweise ist die Profilschiene im Querschnitt L-förmig. Nach dem Aufrasten oder Aufschnappen der Profilschiene sind keine zusätzlichen Befestigungsmittel oder Befestigungsvorgänge erforderlich. Die Profilschiene kann nötigenfalls auch wieder entfernt werden. Auch dies kann sehr einfach und schnell unter elastischer Querdehnung der Profilschiene erfolgen.

    [0010] Weitere vorteilhafte Merkmale ergeben sich aus den abhängigen Patentansprüchen, der nachfolgenden Beschreibung sowie der Zeichnung.

    [0011] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
    Figur 1
    schematisch eine räumliche Ansicht einer Montagevorrichtung mit einem montierten Spülkasten,
    Figur 2
    einen Vertikalschnitt durch ein Traggestell mit drei erfindungsgemässen Profilschienen,
    Figur 3 und 4
    schematisch das Aufbringen einer erfindungsgemässen Profilschiene,
    Figur 5
    schematisch eine räumliche Ansicht einer Montagevorrichtung mit erfindungsmässen Profilschienen,
    Figur 6
    ein nicht zur Erfindung gehörendes Montagegestell,
    Figur 7
    schematisch zwei Montagegestelle in einer Reihe und
    Figur 8
    schematisch ein nicht zur Erfindung gehörendes Traggestell.


    [0012] Die Figur 1 zeigt eine Montagevorrichtung 1, die ein Gestell 2 aufweist, welches mit zwei Füssen 8 und zwei Gewindestangen 9 sowie zwei Wandwinkeln 10 auf einem Fussboden 13 gestellt und an einer Gebäudewand 12 abgestützt ist. Am Gestell 2 ist ein Unterputzspülkasten 3 befestigt, der einen üblichen Ablaufbogen 5 aufweist. In die Revisionsöffnung des Spülkastens 3 ist ein Bauschutzrahmen 4 eingesetzt, der nach dem Beplanken entfernt und durch eine hier nicht gezeigte Betätigungsplatte ersetzt wird.

    [0013] Das Traggestell 2 besteht im wesentlichen aus zwei vertikalen und im Abstand zueinander angeordneten Tragstangen 6, den genannten beiden Füssen 8 sowie einer Montageplatte 7, die an den Tragstangen 6 befestigt ist. An der Montageplatte 7 wird nach dem Beplanken eine hier nicht gezeigte Toilettenschüssel befestigt. Am Gestell 2 können aber auch andere Sanitärartikel oder Geräte befestigt sein.

    [0014] Zum Beplanken des Gestelles 2 ist eine untere Profilschiene 11 vorgesehen, in welche die beiden Füsse 8 eingreifen. Eine weitere gleiche Profilschiene 11'' ist oben auf die beiden Tragstangen 6 aufgesetzt. Eine dritte Profilschiene 11' ist im Abstand zur Profilschiene 11'' an der Gebäudewand 12 abgestützt und am Wandwinkel 10 befestigt. Die drei genannten Profilschienen 11, 11' und 11'' können genau gleich ausgebildet sein. Lediglich ihre Anordnung oder Funktion ist etwas verschieden.

    [0015] Wie die Figuren 2 bis 4 zeigen, ist die Profilschiene 11 im wesentlichen L-förmig und weist zwei Schenkel 18 und 19 auf, die vorzugsweise etwa gleich lang sind. Diese Schenkel können jedoch auch unterschiedlich lang sein. Der Schenkel 18 greift eine Fussplatte 8a des Fusses 8, die oberen Enden 6a der beiden Tragstangen 6 oder wenigstens einen Beplankungswinkel 23. Der andere Schenkel 19 liegt jeweils vorzugsweise unter elastischer Spannung an den Füssen 8, den oberen Enden 6a oder dem Beplankungswinkel 23 an. Die Profilschiene 11 besteht aus einem federelastischen Material, vorzugsweise aus einem Federstahlblech. Denkbar ist jedoch auch eine Ausführung aus einem geeigneten Kunststoff.

    [0016] Zum Befestigen der Profilschiene 11 am Traggestell 2 wird diese gemäss den Figuren 3 und 4 auf ein entsprechendes Teil des Gestells 2 aufgerastet oder aufgeschnappt, wobei die Profilschiene 11 in ihrer Querrichtung federelastisch gedehnt oder aufgeweitet wird. Das Aufbringen erfolgt vorzugsweise gemäss den Figuren 3 und 4 so, dass in einem ersten Schritt gemäss Figur 3 ein U-förmiger Rand 16 verankert wird und die Profilschiene 11 bzw. 11, 11" über das Teil 6 gezogen oder gestossen wird. Der zum Verankern vorgesehene Rand 16 bildet Befestigungsmittel und weist einen Abbug 16b auf, der in Schlitze 14 eingreift, oder einen Teil, insbesondere die Fussplatte 8a oder den Beplankungswinkel 23 umgreift. Die Länge des Schenkels 18 ist so bemessen, dass sie im wesentlichen der Breite der Tragstütze 6, der Breite eines Schenkels 23a oder der Breite der Fussplatte 8a entspricht. Vorzugsweise sind alle genannten Breiten gleich und die Profilschienen 11, 11' und 11'' weisen entsprechend gleich breite Schenkel 18 auf.

    [0017] Um die in Figur 3 gezeigte Profilschiene 11'' an den beiden Tragstangen 6 zu befestigen, wird diese wie oben erwähnt in den beiden Schlitzen 14 verankert. Die Figur 3 zeigt die Profilschiene 11'' in einer Position, in welcher der Rand oder Abbug 16b unmittelbar vor dem Einfügen in die Schlitze 14 steht. Die Profilschiene 11'' wird in Richtung des Pfeiles 24 über die beiden Tragstangen 6 geschoben oder gestossen. Der Abbug 16b greift hierbei in die Schlitze 14 ein und die Kante 20 wird in Richtung des Pfeiles 24 soweit verschoben, bis sie die beiden Ecken 6b erreicht hat. Der Schenkel 18 liegt nun flächig an den Stirnseiten 25 an. Der Schenkel 18 ist zwischen den beiden Ecken 6a und 6b eingespannt und wird in dieser Position durch den in die Schlitze 15 eingreifenden Abbug 17 gehalten. Der Winkel α zwischen den beiden Schenkeln 18 und 19 kann etwas kleiner als 90 Grad gewählt werden, sodass der Schenkel 19 federelastisch an den Tragstangen 6 anliegt. Selbstverständlich könnte die Profilschiene 11'' beispielsweise am Schenkel 19 mit weiteren hier nicht gezeigten Befestigungsmitteln an den Trägern 6 fixiert werden. In der Regel ist dies jedoch nicht erforderlich.

    [0018] Die Profilschiene 11'' kann wieder gelöst werden, indem sie am Schenkel 19 gefasst und in Gegenrichtung des Pfeils 24 von den Trägern 6 abgehoben wird. Somit ist ein wiederholtes Lösen und Befestigen der Profilschiene 11'' ohne Werkzeug möglich.

    [0019] Bei der Profilschiene 11' gemäss Figur 4 erfolgt das Befestigen im wesentlichen gleich wie bei der Ausführung nach Figur 3. Der Abbug 16b wird hier jedoch nicht in Schlitze 14 eingeführt, sondern untergreift horizontale Schenkel 23a der Winkel 23. Der Abbug 17 greift auch hier nicht in einen Schlitz ein, sondern untergreift die vertikalen Schenkel 23b der Winkel 23. Die Profilschiene 11' kann an einem einzigen Winkel 23 oder auch an mehreren im Abstand zueinander angeordneten Winkeln 23 befestigt sein.

    [0020] Die Profilschiene 11 umgreift mit dem Rand 16 die Fussplatte 8a und liegt mit dem Abbug 17 lediglich an den beiden Tragfüssen 8 an. Ein Eingriff des Abbugs 17 in einen Schlitz ist hier nicht erforderlich, da die Profilschiene 11 am Schenkel 18 zwischen den Tragplatten 8a und dem Fussboden 13 fixiert ist.

    [0021] Die Figuren 5 bis 8 zeigen Beispiele, wie die erfindungsgemässe Profilschiene 11 verwendet werden kann.

    [0022] Die Figur 5 zeigt ein Einzelelement 26, das auf den Fussboden 13 gestellt und an einer Gebäudewand 12 befestigt ist. Eine Montageplatte 7 ist an zwei vertikalen Tragstangen 6 befestigt und dient beispielsweise zur Befestigung einer hier nicht gezeigten Toilettenschüssel. Die vertikalen Abstandelemente sind hier aus zeichnerischen Gründen weggelassen. Die Profilschienen 11, 11' und 11'' sind hier wie oben erwähnt durch Aufrasten oder Aufschnappen befestigt. Die Breite dieser Profilschienen entspricht der Breite des Einzelelementes 26. Weitere Profilschienen 11''' sind vertikal ausgerichtet und an der Gebäudewand 12 beispielsweise mit hier nicht gezeigten Schrauben befestigt. Das Einzelelement 26 wird frontseitig, an den beiden Wangenseiten und oberseitig beispielsweise mit hier nicht gezeigten Gipsplatten beplankt, wobei die Profilschienen 11 bis 11''' als Abstützung dienen.

    [0023] Die Figur 6 zeigt das Grundgestell 2, das hier aus zwei vertikalen Tragstangen 6 und einer Montageplatte 7 besteht und das für den Einbau in eine Leichtbauwand 27 vorgesehen ist. Profilschienen 11 sind hier nicht vorgesehen. Das Grundgestell 2 ist hier einfacher als üblich aufgebaut, da die obere Quertraverse nicht vorhanden ist. Dies ist möglich, da die erfindungsgemässe Profilschiene 11 die Quertraverse ersetzen kann und lediglich dort angebracht wird, wo sie zum Beplanken erforderlich ist.

    [0024] Die Figur 7 zeigt eine Reihenmontage mit wenigstens zwei Gestellen 2, an denen Profilschienen 11, 11' und 11'' befestigt sind.

    [0025] Schliesslich zeigt die Figur 8 ein Gestell 2, das mit vier Füssen 8 an einem zweidimensionalen Profiltragsystem 28 befestigt ist. Dieses Profiltragsystem 28 besteht aus horizontalen Hohlprofilstangen 29 und vertikalen Hohlprofilstangen 30 und dient insbesondere zur Befestigung von Sanitärartikel und Apparaten. Auch in diesem Fall sind keine Profilschienen 11 erforderlich. Das Gestell 2 ist auch hier ohne Quertraverse lediglich mit zwei vertikalen Tragstangen 6 und einer Montageplatte 7 ausgeführt.


    Ansprüche

    1. Profilschiene für eine Montagevorrichtung, an der insbesondere Sanitärapparate zu befestigen sind, mit zwei winklig zueinander angeordneten Schenkeln (18, 19), dadurch gekennzeichnet, dass ein Schenkel (18) als erstes Befestigungsmittel (16) einen doppelten Abbug (16a, 16b) und der andere Schenkel (19) als zweites Befestigungsmittel (17) einen einfachen Abbug (17) aufweist und die Profilschiene (11 bis 11") wenigstens bereichsweise elastisch ausgebildet ist, derart, dass die Schenkel (18, 19) unter elastischer Dehnung aufspreizbar und in ihrer Querrichtung auf wenigstens einen Teil (6, 8, 23) eines Montagegestells aufrastbar oder aufschnappbar sind, wobei das erste Befestigungsmittel (16) am freien Rand des einen Schenkels (18) und das zweite Befestigungsmittel (17) am freien Rand des anderen Schenkels (19) angeordnet ist.
     
    2. Profilschiene nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie als Beplankungsschiene (11 bis 11") vorgesehen ist.
     
    3. Profilschiene nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Befestigungsmittel (16) einen nach innen umgebogenen Rand (16b) aufweist, der zur Verankerung der Profilschiene (11 bis 11'') in wenigstens einen Schlitz (14) des wenigstens einen Teils (16) des Montagegestells (2) einzusetzen ist.
     
    4. Profilschiene nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsmittel (16) ein im Querschnitt U-förmiger Rand eines der Schenkel (28) ist.
     
    5. Profilschiene nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der nach innen umgebogene Rand (16b) sich über die ganze Länge der Profilschiene (11 bis 11") erstreckt.
     
    6. Profilschiene nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der einfache Abbug (17) etwa rechtwinklig zu seinem Schenkel (19) angeordnet ist und sich nach innen erstreckt.
     
    7. Profilschiene nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der einfache Abbug (17) um ein Mehrfaches kürzer ist als die Breite seines Schenkels (19).
     
    8. Profilschiene nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass sie im Querschnitt etwa L-förmig ist.
     
    9. Profilschiene nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandungen der beiden Schenkel (18, 19) aus federelastischem Werkstoff, insbesondere Federstahl hergestellt sind.
     
    10. Profilschiene nach einem der Ansprüche 1 bis 9, der Winkel (α) zwischen den beiden Schenkeln (18, 19) bei der nicht montierten Profilschiene (11 bis 11") kleiner ist als 90 Grad und bei der montierten Profilschiene grösser ist, derart, das bei der montierten Profilschiene (11 bis 11'') die beiden Schenkel (18, 19) unter Spannung an dem wenigstens einen Teil (6, 8, 23) anliegen.
     
    11. Profilschiene nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Wand- oder Bodenschiene (11, 11'( ist.
     
    12. Montagegestell mit einer Profilschiene nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilschiene (11 bis 11'') auf ein Grundgestelle (2) aufgerastet oder aufgeschnappt ist und zum Beplanken des Montagegestells vorgesehen ist.
     
    13. Montagegestell nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilschiene (11 bis 11'') eine Quertraverse ist, die an den oberen Enden zweier Tragstützen (6) oder am unteren Ende zweier Tragfüsse (8) befestigt ist.
     
    14. Montagegestell nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilschiene (11 bis 11'') in wenigstens zwei Schlitze (14, 15) eingreift.
     
    15. Montagegestell nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitze (14, 15) an gegenüberliegenden Seiten zweier vertikaler Träger (6) angeordnet sind.
     
    16. Montagegestell nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schlitz (14) zu einer Stirnseite (25) des Trägers (6) einen wesentlich kürzeren Abstand aufweist als der andere Schlitz (15).
     
    17. Verfahren zum Befestigen einer Profilschiene gemäss Anspruch 1 an einem Montagegestell, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilschiene (11 bis 11'') in ihrer Querrichtung federelastisch ausgebildet ist und unter elastischer Deformation zuerst mit dem ersten Befestigungsmittel (16) und dann mit dem zweiten Befestigungsmittel (17)mit einem Teil (6, 8, 23) des Montagegestells (2) verrastet wird.
     
    18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilschiene (11 bis 11'') mit einem ersten Rand (16) beispielsweise in einem Schlitz (14) verankert wird.
     
    19. Verfahren nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Schenkel (18) der Profilschiene (11 bis 11'') an dem wenigstens einen Teil (6, 8, 23) eingespannt wird.
     
    20. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilschiene (11') auf wenigstens einen Befestigungswinkel (23) aufgebracht wird.
     


    Claims

    1. Profiled rail for a mounting device, to which sanitary apparatuses in particular can be secured, with two legs (18, 19) disposed at an angle with respect to one another, characterised in that one leg (18) has a anchoring piece (16a, 16b) with a double bend as a first fixing means (16) and the other leg (19) has an anchoring piece (17) with a single bend as a second fixing means (17) and the profiled rail (11 to 11") is of an elastic design in at least certain regions so that the legs (18, 19) can be prised open by elastic stretching and latched or snap-fitted in their transverse direction onto at least one part (6, 8, 23) of a mounting frame, and the first fixing means (16) is disposed at the free edge of one leg (18) and the second fixing means (17) is disposed at the free edge of the other leg (19).
     
    2. Profiled rail as claimed in claim 1, characterised in that it is provided as a panelling rail (11 to 11") .
     
    3. Profiled rail as claimed in claim 1 or 2, characterised in that at least one fixing element (16) has an inwardly bent edge (16b), which is inserted in at least one slot (14) of the at least one part (16) of the mounting frame (2) in order to anchor the profiled rail (11 to 11").
     
    4. Profiled rail as claimed in claim 3, characterised in that the fixing means (16) is an edge with a U-shaped cross-section of one of the legs (28).
     
    5. Profiled rail as claimed in claim 3 or 4, characterised in that the inwardly bent edge (16b) extends across the entire length of the profiled rail (11 to 11").
     
    6. Profiled rail as claimed in claim 1, characterised in that the anchoring piece (17) with a single bend is disposed more or less at a right angle with respect to its leg (19) and extends inwardly.
     
    7. Profiled rail as claimed in claim 6, characterised in that the anchoring piece (17) with a single bend is several times shorter than the width of its leg (19).
     
    8. Profiled rail as claimed in one of claims 1 to 7, characterised in that it is approximately L-shaped in cross-section.
     
    9. Profiled rail as claimed in one of claims 1 to 8, characterised in that the walls of the two legs (18, 19) are made from a resiliently elastic material, in particular spring steel.
     
    10. Profiled rail as claimed in one of claims 1 to 9, characterised in that the angle (α) subtended by the two legs (18, 19) when the profiled rail (11 to 11") is not fitted is smaller than 90 degrees and when the profiled rail is fitted is bigger than 90 degrees so that when the profiled rail (11 to 11") is fitted, the two legs (18, 19) lie biased against at least one part (6, 8, 23).
     
    11. Profiled rail as claimed in claim 1, characterised in that it is a wall or floor rail (11, 11').
     
    12. Mounting frame with a profiled rail as claimed in claim 1, characterised in that the profiled rail (11 to 11") is latched or snap-fitted onto a base frame (2) and is provided as a means of panelling the mounting frame.
     
    13. Mounting frame as claimed in claim 12, characterised in that the profiled rail (11 to 11") is a crossmember, which is secured to the top ends of two support members (6) or to the bottom end of two support feet (8).
     
    14. Mounting frame as claimed in claim 12, characterised in that the profiled rail (11 to 11") locates in at least two slots (14, 15).
     
    15. Mounting frame as claimed in claim 14, characterised in that the slots (14, 15) are disposed on opposing faces of two vertical supports (6).
     
    16. Mounting frame as claimed in claim 14 or 15, characterised in that one slot (14) is disposed at a significantly shorter distance from an end face (25) of the support (6) than the other slot (15).
     
    17. Method of securing a profiled rail as claimed in claim 1 to a mounting frame, characterised in that the profiled rail (11 to 11") is of a resiliently elastic design in its transverse direction and, as it is elastically deformed, is firstly latched by the first fixing means (16) and then by the second fixing means (17) to a part (6, 8, 23) of the mounting frame (2).
     
    18. Method as claimed in claim 17, characterised in that the profiled rail (11 to 11") is anchored to a first edge (16), for example in a slot (14).
     
    19. Method as claimed in claim 17 or 18, characterised in that at least one leg (18) of the profiled rail (11 to 11") is clamped onto the at least one part (6, 8, 23).
     
    20. Method as claimed in claim 19, characterised in that the profiled rail (11") is mounted on at least one panelling bracket (23).
     


    Revendications

    1. Profilé pour un dispositif de montage, sur lequel sont notamment fixables des appareils sanitaires, avec deux côtés (18, 19), disposés en angle, caractérisé en ce qu'un côté (18) présente un double rabat (16a, 16b) en tant que premier moyen de fixation (16), et l'autre côté (19) un rabat simple (17) en tant que deuxième moyen de fixation (17), et en ce que le profilé (11 à 11") est élastique au moins partiellement, de telle manière que les côtés (18, 19) soient écartables par extension élastique et enclenchables ou clipsables dans leur sens transversal sur au moins une partie (6, 8, 23) d'un cadre de montage, le premier moyen de fixation (16) étant disposé sur le bord libre d'un côté (18) et le deuxième moyen de fixation (17) sur le bord libre de l'autre côté (19).
     
    2. Profilé selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il est prévu comme cornière de revêtement (11 à 11").
     
    3. Profilé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'au moins un moyen de fixation (16) présente un bord (16b) replié vers l'intérieur, à insérer dans au moins une fente (14) de la ou des parties (6, 8, 23) du cadre de montage (2) pour l'ancrage du profilé (11 à 11").
     
    4. Profilé selon la revendication 3, caractérisé en ce que le moyen de fixation (16) est un bord à section en forme de U d'un des côtés (28).
     
    5. Profilé selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que le bord replié vers l'intérieur (16b) s'étend sur toute la longueur du profilé (11 à 11").
     
    6. Profilé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le rabat simple (17) est disposé sensiblement à angle droit relativement à son côté (19) et en ce qu'il s'étend vers l'intérieur.
     
    7. Profilé selon la revendication 6, caractérisé en ce que le rabat simple (17) est de plusieurs fois plus court que la largeur de son côté (19).
     
    8. Profilé selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que sa section est sensiblement en forme de L.
     
    9. Profilé selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que les parois des deux côtés (18, 19) sont produites en matériau ayant l'élasticité d'un ressort, en particulier en acier pour ressorts.
     
    10. Profilé selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que l'angle (α) entre les deux côtés (18, 19) est inférieur à 90° pour le profilé non monté (11 à 11"), et supérieur pour le profilé monté, pour que les deux côtés (18, 19) des profilés montés (11 à 11") enserrent sous contrainte la ou les parties (6, 8, 23).
     
    11. Profilé selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il est une cornière murale ou de plancher (11, 11'').
     
    12. Cadre de montage avec un profilé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le profilé (11 à 11'') est enclenché ou clipsé sur un cadre de base (2) et prévu pour le revêtement du cadre de montage.
     
    13. Cadre de montage selon la revendication 12, caractérisé en ce que le profilé (11 à 11") est une entretoise transversale fixée sur les extrémités supérieures de deux montants de support (6) ou à l'extrémité inférieure de deux pieds de support (8).
     
    14. Cadre de montage selon la revendication 12, caractérisé en ce que le profilé (11 à 11") s'engage dans au moins deux fentes (14, 15).
     
    15. Cadre de montage selon la revendication 14, caractérisé en ce que les fentes (14, 15) sont disposées sur des côtés opposés de deux montants verticaux (6).
     
    16. Cadre de montage selon la revendication 14 ou 15, caractérisé en ce qu'une fente (14) est située à distance sensiblement inférieure d'une face frontale du montant (6) que l'autre fente (15).
     
    17. Procédé de fixation sur un cadre de montage d'un profilé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le profilé (11 à 11") présente l'élasticité d'un ressort dans sa direction transversale et est enclenché par déformation élastique d'abord par le premier moyen de fixation (16) et ensuite par le deuxième moyen de fixation (17) sur une partie (6, 8, 23) du cadre de montage.
     
    18. Procédé selon la revendication 17, caractérisé en ce que le profilé (11 à 11") est ancré par un premier bord (16) notamment dans une fente (14).
     
    19. Procédé selon la revendication 17 ou 18, caractérisé en ce qu'au moins un côté (18) du profilé (11 à 11") est serré contre la ou les parties (6, 8, 23).
     
    20. Procédé selon la revendication 19, caractérisé en ce que le profilé (11 à 11") est appliqué sur au moins une équerre de fixation (23).
     




    Zeichnung