| (19) |
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(11) |
EP 1 035 620 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.07.2006 Patentblatt 2006/27 |
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Anmeldetag: 21.02.2000 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Befestigung eines Verbinders
Fixing of a connector
Fixation d' un connecteur
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT |
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Priorität: |
05.03.1999 DE 19909740
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.09.2000 Patentblatt 2000/37 |
| (73) |
Patentinhaber: Delphi Technologies, Inc. |
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Troy, MI 48007 (US) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Hackel, Oliver
42111 Wuppertal (DE)
- Schekalla, Peter P.
42329 Wuppertal (DE)
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| (74) |
Vertreter: Manitz, Finsterwald & Partner GbR |
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Postfach 31 02 20 80102 München 80102 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 615 315
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DE-C- 19 548 543
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein elektrisches Verbinderteil zur Befestigung an einer Befestigungsstelle
insbesondere an einer Fahrzeugtür. Die Erfindung betrifft weiterhin ein Verfahren
zur Montage und Befestigung eines derartigen Verbinderteils.
[0002] Ein solches montiertes und befestigtes Verbinderteil erlaubt den Anschluß eines komplementären
Verbinderteils zur Ermöglichung einer mehrpoligen elektrischen Verbindung. Es ist
bekannt, das Verbinderteil zum Zwecke einer einfachen und schnellen Befestigung an
der Befestigungsstelle zu verrasten. Allerdings ist der Halt einer derartigen Rastbefestigung
nicht immer mit der erwünschten Sicherheit gewährleistet.
[0003] Die DE-C-19548543 offenbart ein elektrisches Verbinderteil gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0004] Aus der EP-A-0 615 315 sind ein elektrisches Verbinderteil und eine das Verbinderteil
schützende Schutzkappe bekannt.
[0005] Es ist eine Aufgabe der Erfindung, ein elektrisches Verbinderteil zu schaffen, das
schnell und einfach sicher montiert und an einer Befestigungsstelle befestigt werden
kann.
[0006] Diese Aufgabe wird durch ein Verbinderteil mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0007] Das Verbinderteil besteht also aus wenigstens drei Einheiten, wobei lediglich die
Basiseinheit und die Sicherungseinheit an dem befestigten und endmontierten Verbinderteil
vorgesehen sind und die Hilfseinheit als letztlich zu entfernende Montage- und Befestigungshilfe
dient. Das Verbinderteil wird über die vorzugsweise an der Basiseinheit ausgebildete
Befestigungseinrichtung an der Befestigungsstelle befestigt, beispielsweise verrastet.
Durch die Endmontage des Verbinderteils wird die Befestigung an der Befestigungsstelle
gesichert, indem die Befestigungseinrichtung blockiert oder gesperrt wird.
[0008] An dem Verbinderteil ist eine Prüfeinrichtung vorgesehen, die nach erfolgter Vormontage
ein Entfernen der Hilfseinheit von dem restlichen Verbinderteil verhindert. Erst wenn
die Endmontage vollständig abgeschlossen und somit die Befestigungseinrichtung blockiert
bzw. gesperrt ist, ist die Prüfeinrichtung - durch entsprechende Zwangssteuerung -
freigegeben, so daß die Hilfseinheit entfernt werden kann.
[0009] Die Erfindung bietet den Vorteil, daß die Befestigung des Verbinderteils an der Befestigungsstelle
zusätzlich gesichert werden kann. Dieses Konzept kann zwar auch durch eine rein zweiteilige
Lösung realisiert werden, d.h. durch ein Verbinderteil lediglich mit Basiseinheit
und Sicherungseinheit. Demgegenüber ermöglicht die zusätzliche Hilfseinheit der Erfindung
ein Abfragen, ob die Befestigung des Verbinderteils tatsächlich vollständig verwirklicht
und auch gesichert ist; andernfalls kann die Hilfseinheit nämlich nicht gelöst werden.
Die Erfindung gewährleistet somit eine besonders sichere Befestigung, selbst im Falle
einer unsorgfältigen Verrichtung der Befestigung und Montage.
[0010] Indem bei der Erfindung axiale Bewegungen der Einheiten relativ zueinander vorgesehen
sind, können Vormontage, Befestigung und Endmontage besonders einfach erfolgen. Insbesondere
kann für die Endmontage eine einzige Einschub- und Ausziehbewegung der Hilfseinheit
(sog. "Push and Pull") vorgesehen sein, was lediglich einen einzigen Handgriff erfordert.
Durch eine derartige Einschubbewegung der Hilfseinheit kann zusätzlich überprüft werden,
ob das Verbinderteil korrekt an der Befestigungsstelle befestigt ist, was die Sicherheit
der Befestigung noch weiter erhöht.
[0011] Vorzugsweise handelt es sich bei der Basiseinheit, der Sicherungseinheit und der
Hilfseinheit um im wesentlichen rechteckige Einheiten, die entlang einer einzigen
Axialrichtung und Gegenrichtung hierzu zusammengesteckt werden können.
[0012] Die für die Verbindung zwischen dem vormontierten Verbinderteil und der Befestigungsstelle
vorgesehene Befestigungseinrichtung kann einen oder mehrere rückfedernde Rastarme
aufweisen, die gegebenenfalls die Befestigungsstelle hintergreifen. Um eine derartige
Befestigung zu sichern, kann die Sicherungseinrichtung Sperrhaken aufweisen oder durch
den Grundkörper der Sicherungseinheit selbst gebildet sein.
[0013] Die Prüfeinrichtung dient dazu, ein Lösen der Hilfseinheit erst dann zu ermöglichen,
wenn die Sicherung der Befestigung erfolgt und gewährleistet ist. Zu diesem Zweck
kann die Prüfeinrichtung eine oder mehrere Prüfnasen sowie eine oder mehrere Ausnehmungen
aufweisen, welche im Sperrzustand von der zugeordneten Prüfnase hintergriffen werden.
Vorzugsweise ist die Prüfnase an der Hilfseinheit und die Ausnehmung an der Sicherungseinheit
oder an der Basiseinheit vorgesehen, wobei diese Anordnung jedoch auch vertauscht
sein kann. An der diesbezüglich jeweils dritten Einheit des Verbinderteils kann ein
Zwangssteuerungsansatz vorgesehen sein, der bei erfolgreicher Endmontage automatisch
die in Richtung der zugeordneten Ausnehmung vorgespannte Prüfnase aus der Ausnehmung
befördert oder die entgegen der zugeordneten Ausnehmung vorgespannte Prüfnase aus
der Ausnehmung freigibt.
[0014] In einer bevorzugten Ausführungsform sind eine Blockiereinrichtung und eine hiermit
gekoppelte Betätigungseinrichtung vorgesehen, die folgende Funktion des Verbinderteils
gewährleisten: Die Blockiereinrichtung verhindert bei dem vormontierten Verbinderteil
eine solche Relativbewegung zwischen der Basiseinheit und Sicherungseinheit, durch
die der erläuterte Sperrzustand der Prüfeinrichtung verfrüht aufgehoben werden könnte.
Durch die Betätigungseinrichtung kann diese Blockade schließlich bei der Endmontage
aufgehoben werden, so daß die Relativbewegung zwischen Basiseinheit und Sicherungseinheit
durchgeführt und letztlich die Prüfeinrichtung und somit die Hilfseinheit freigegeben
werden kann. Falls die Betätigungseinrichtung durch einen Kipptaster oder dergleichen
gebildet ist, kann die erläuterte "Push and Pull"-Bewegung der Hilfseinrichtung mit
einem einzigen Handgriff erfolgen.
[0015] Die Hilfseinheit kann als Kappe ausgebildet sein, welche die an dem Verbinderteil
vorgesehenen elektrischen Kontaktelemente, beispielsweise Steck- oder Hülsenelemente,
oder Steckplätze hierfür verdeckt. Dadurch wird zum einen verhindert, daß nach dem
Befestigen des Verbinderteils an der Befestigungsstelle ein Ablösen der Hilfseinheit
und somit die Vollendung der Montage vergessen wird. Ohne Ablösen einer derartigen
Kappe wären die elektrischen Verbindungen nämlich nicht zugänglich. Zum anderen kann
die als Kappe ausgebildete Hilfseinheit zwischen Vor- und Endmontage zum Schutz der
elektrischen Kontaktelemente bzw. Steckplätze gegen Schmutz oder mechanische Beschädigung
dienen. Die Hilfseinheit wird daher auch als Transport-/Montage-Schutz bezeichnet
(TMS-Einheit).
[0016] Die Hilfseinheit kann insbesondere bei TMS-Funktion zur lediglich einmaligen Verwendung
bei dem zugeordneten Verbinderteil vorgesehen sein, oder sie kann nach vollendeter
Montage eines Verbinderteils als Werkzeug für ein weiteres Verbinderteil verwendet
werden.
[0017] Es ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zu schaffen, durch das ein
elektrisches Verbinderteil einfach und schnell sicher montiert und an einer Befestigungsstelle
befestigt werden kann.
[0018] Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 14 gelöst.
[0019] Dieses Verfahren folgt also dem bereits anhand des erfindungsgemäßen Verbinderteils
erläuterten Prinzip. Insbesondere ist auch hier ein Sichern der Befestigung sowie
ein Überprüfen dieser Sicherung durch zwangsgesteuertes Sperren und Freigeben einer
Hilfseinheit vorgesehen. Außerdem kann die Montage wiederum über Axialbewegungen erfolgen,
so daß die anhand des erfindungsgemäßen Verbinderteils bereits erläuterten Vorteile
einer erhöhten Sicherheit und einer einfachen und effizienten Handhabung auch bei
diesem Verfahren gegeben sind.
[0020] Die Merkmale des erfindungsgemäßen Verbinderteils und dessen bevorzugter Ausführungsformen
sind ohne weiteres auf das Montage- und Befestigungsverfahren übertragbar. Beispielsweise
kann ein Einrasten und Freigeben einer Prüfeinrichtung oder ein Blockieren des vormontierten
Verbinderteils durch eine Blockiereinrichtung vorgesehen sein.
[0021] Weitere Ausführungsformen des Verbinderteils und des entsprechenden Verfahrens sind
in den Unteransprüche aufgeführt. Die Erfindung wird nachfolgend beispielhaft unter
Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben; in diesen zeigen:
- Fig. 1a bis 1c
- eine Basiseinheit, eine Sicherungseinheit bzw. eine Hilfseinheit eines erfindungsgemäßen
Verbinderteils in einer Explosionsdarstellung,
- Fig. 2 und 3
- das vormontierte Verbinderteil gemäß Fig. 1 in einer perspektivischen Vorderansicht
bzw. Rückansicht, und
- Fig. 4
- das vormontierte und an einer Befestigungsöffnung befestigte Verbinderteil gemäß Fig.
1 sowie eine daran montierte Anschlußeinheit in einer perspektivischen Vorderansicht.
[0022] Die Fig. 1a bis 4 zeigen ein erfindungsgemäßes Verbinderteil in verschiedenen perspektivischen
Ansichten. Das Verbinderteil weist eine Basiseinheit 11 auf, die in der Funktion eines
Verriegelungsrings an einer Befestigungsöffnung 13 einer Blechaufnahme 15, beispielsweise
innerhalb einer Fahrzeugtür, verrastet werden soll (Fig. 4). Ferner umfaßt das Verbinderteil
eine zum mehrstufigen Einführen in die Basiseinheit 11 geeignete Sicherungseinheit
17, die als Steckergehäuse zur Beherbergung elektrischer Steckelemente dient. Außerdem
ist in der Form einer TMS-Kappe eine Hilfseinheit 19 vorgesehen, die als Montage-
und Befestigungshilfe mit Schutzfunktion einen Teil des vormontierten Verbinderteils
bildet und bei Abschluß der Endmontage von dem restlichen Verbinderteil abgezogen
wird.
[0023] Die Basiseinheit 11 besitzt im wesentlichen die Form eines rechteckigen Rings mit
vier Seitenflächen. An zwei einander gegenüberliegenden Seitenflächen (Querseitenflächen)
ist zur Rastbefestigung an der Öffnung 13 jeweils ein rückfedernder Rastarm 21 mit
zwei seitlichen Anschlagabsätzen 22 angeformt. Die beiden anderen Seitenflächen (Vorder-
und Rückseitenfläche) besitzen - bezüglich der Darstellung gemäß Fig. 1a - an ihrer
Oberseite jeweils eine rückfedernde Rastlasche 23 mit einem oberen Rastansatz 25 und
zwei darunter und hierzu jeweils seitlich versetzt angeordneten Rastansätzen 27, die
in den Figuren nicht ersichtlich sind.
[0024] Unterhalb der Rastlaschen 23 besitzen die Vorderseitenfläche der Basiseinheit 11
(Fig. 1a, 2, 4) eine Entriegelungslasche 29 bzw. die Rückseitenfläche (Fig. 3) eine
Blockierlasche 31. Die Entriegelungslasche 29 weist einen stufenförmigen Umriß auf
und besitzt an ihrer Unterseite eine Entriegelungsfase 33 (Fig. 2), an der eine Aufnahmezunge
35 angeformt ist. Die entsprechende Unterseite der Blockierlasche 31 schließt dagegen
rechtwinklig ab. An der Außenseite sowohl der Entriegelungslasche 29 als auch der
Blockierlasche 31 sind mehrere Anschlagrippen 37 vorgesehen.
[0025] Die Sicherungseinheit 17 besitzt eine quaderförmige Grundform, deren Umriß im wesentlichen
komplementär zu der Innenkontur der Basiseinheit 11 ausgebildet ist. Die Sicherungseinheit
17 besitzt - bezüglich der Darstellung gemäß Fig. 1 - an ihrer Oberseite einen Kontaktabschnitt
39 zur Aufnahme elektrischer Steckelemente und an ihrer Unterseite einen Kupplungsabschnitt
41 zur Aufnahme eines komplementären, mit Kontakthülsen ausgestatteten Verbinderteils.
An jeder der beiden Längsseitenflächen des Kontaktabschnitts 39 ist eine den Rastansätzen
25, 27 der Basiseinheit 11 zugeordnete Rastleiste 43 angeformt. An den Längsseitenflächen
sind ferner auf Höhe des Kupplungsabschnitts 41 jeweils zwei Führungszapfen 45 ausgebildet.
Zwischen den Führungszapfen 45 und der Rastleiste 43 einer Längsseitenfläche besitzt
diese eine Aufnahmevertiefung 47, deren Umriß jenem der Entriegelungslasche 29 bzw.
der Blokkierlasche 31 der Basiseinheit 11 entspricht.
[0026] Die Sicherungseinheit 17 weist außerdem Führungsflügel 49 auf, die paarweise über
jede der beiden Querseitenflächen der Sicherungseinheit 17 herausragen. Zwischen zwei
einander zugeordneten Führungsflügeln 49 und bezüglich dieser zurückversetzt sind
zwei voneinander beabstandete Sicherungshaken 51 vorgesehen. In Fig. 1b ist lediglich
der hintere der beiden einander zugeordneten Sicherungshaken 51 zu erkennen.
[0027] Die TMS-Kappe bzw. Hilfseinheit 19 besitzt einen umlaufenden Ringmantel 53, dessen
Kontur dem Umriß des Kupplungsabschnitts 41 der Sicherungseinheit 17 entspricht und
der zwei Griffvertiefungen 55, 57 aufweist. An der in Fig. 1c, 2 und 4 gezeigten Vorderseitenfläche
der Hilfseinheit 19 ist eine Verriegelungslasche 59 ausgebildet, an deren freien Ende
eine Prüfrastnase 61 in Richtung der Innenseite der Hilfseinheit 19 absteht. Hierzu
gegenüberliegend ist an der Rückseitenfläche der Hilfseinheit 19 eine Blockierlasche
63 mit einer im Querschnitt rechtwinkligen Blockierraststufe 65 vorgesehen (Fig. 1c
und 3). Wie aus Fig. 3 ersichtlich, ist die Griffvertiefung 57 an der Rückseitenfläche
der Hilfseinheit 19 innerhalb einer mit der Blockierlasche 63 verbundenen Betätigungslasche
67 ausgebildet, so daß aufgrund einer gewissen Flexibilität der Hilfseinheit 19 die
Blockierlasche 63 durch Betätigung der Griffvertiefung 57 verkippt werden kann.
[0028] Durch Ausbildung von Längsfortsätzen 69 an den beiden Längsseitenflächen der Hilfseinheit
19 ist an beiden Seiten sowohl der Verriegelungslasche 59 als auch der Blockierlasche
63 jeweils ein Führungskanal 71 begrenzt. Die Hilfseinheit 19 weist ferner eine zwischen
den beiden Längsseitenflächen und parallel zu diesen verlaufende flächige Längsrippe
73 auf.
[0029] In Fig. 4 ist zusätzlich eine Anschlußeinheit 75 gezeigt, die zur Führung von mit
Steckelementen der Sicherungseinheit 17 verbundenen Kabeln auf die Basiseinheit 11
und die Sicherungseinheit 17 aufgesetzt ist. Zu diesem Zweck besitzen die beiden Einheiten
11, 17 entsprechende Befestigungselemente in Form von Rastnasen 77 bzw. 79.
[0030] Bei der Basiseinheit 11, der Sicherungseinheit 17 und der Hilfseinheit 19 kann es
sich um Spritzgußteile aus Kunststoff handeln.
[0031] Im folgenden wird der Ablauf der Vormontage, Befestigung und Endmontage des Verbinderteils
gemäß Fig. 1a bis 4 erläutert:
[0032] Zur Vormontage wird die Sicherungseinheit 17 in einer Montagerichtung 81 in die Basiseinheit
11 eingeführt, bis die beiden Rastleisten 43 der Sicherungseinheit 17 zwischen dem
jeweiligen oberen Rastansatz 25 der Basiseinheit 11 einerseits und den zugeordneten
unteren Rastansätzen 27 andererseits gefangen sind. Über die somit gebildete Einheit
wird in Montagerichtung 81 die Hilfseinheit 19 geschoben, bis die Führungszapfen 45
an den Stirnseiten der zugeordneten Führungskanäle 71 anstoßen und bis außerdem die
Prüfrastnase 61 und die Blockierraststufe 65 der Hilfseinheit 19 in der zugeordneten
Aufnahmevertiefung 47 der Sicherungseinheit 17 verrasten. Es ist grundsätzlich auch
möglich, zuerst die Hilfseinheit 19 an der Sicherungseinheit 17 zu verrasten und danach
die somit gebildete Einheit in die Basiseinheit 11 einzustecken.
[0033] Das vormontierte Verbinderteil ist in den Fig. 2 und 3 gezeigt. Die Hilfseinheit
19 ist hier aufgrund der Verrastung der Prüfrastnase 61 und der Blockierraststufe
65 an der zugeordneten Aufnahmevertiefung 47 gegen ein Loslösen von der Sicherungseinheit
17 gesichert. Ein unbeabsichtigtes Lösen der Sicherungseinheit 17 von der Basiseinheit
11 entgegen der Montagerichtung 81 wird durch das Zusammenwirken der unteren Rastansätze
27 mit der zugeordneten Rastleiste 43 verhindert. Die Sicherungseinheit 17 ist an
einem zum Zeitpunkt der Vormontage noch nicht beabsichtigten weiteren Einführen in
die Basiseinheit 11 durch das Anstoßen der Rastleisten 43 an dem zugeordneten oberen
Rastansatz 25 gehindert. Außerdem liegt die Blockierraststufe 65 der Hilfseinheit
19 in Montagerichtung 81 an der Blockierlasche 31 der Basiseinheit 11 an (Fig. 3).
[0034] Das dergestalt vormontierte Verbinderteil wird in einer der Montagerichtung 81 entgegengesetzten
Befestigungsrichtung 83 mit der Hilfseinheit 19 voraus in die Öffnung 13 der Blechaufnahme
15 eingeführt, bis die Rastarme 21 zunächst durch die Umrandung der Öffnung 13 zurückgedrängt
werden und schließlich an der Öffnung 13 verrasten. An der Unterseite der Basiseinheit
11 ausgebildete, über den Umriß der Befestigungsöffnung 13 hinausragende Abkragungen
verhindern ein weiteres Eindringen der Basiseinheit 11 in die Öffnung 13. Für das
Verrasten der Basiseinheit 11 an der Befestigungsöffnung 13 können die Rastarme 21
des vormontierten Verbinderteils noch frei zurückschwenken, da die Sicherungshaken
51 bezüglich der Rastarme 21 in Befestigungsrichtung 83 rückversetzt angeordnet sind
(Fig. 2 und 3).
[0035] Nach der Vormontage des Verbinderteils (Fig. 2 und 3) und nach seiner Befestigung
an der Blechaufnahme 15 (Fig. 4) erfolgt seine Endmontage folgendermaßen: Die Hilfseinheit
19 wird mit einer Hand an den beiden Griffvertiefungen 55, 57 gegriffen. Die Griffvertiefungen
55, 57 werden zusammengedrückt, so daß die Blockierlasche 63 angehoben und somit die
Blockierraststufe 65 aus der zugeordneten Aufnahmevertiefung 47 bzw. von der Blockierlasche
31 gelöst wird.
[0036] Im diesem Zustand wird die Hilfseinheit 19 und mit dieser - aufgrund des Zusammenwirkens
der jeweiligen Stirnseite der Führungskanäle 71 mit dem zugeordneten Führungszapfen
45 - auch die Sicherungseinheit 17 in Montangerichtung 81 gedrückt, bis die Blockierlasche
63 (Fig. 3) und die Verriegelungslasche 59 (Fig. 2) an den zugeordneten Anschlagrippen
37 und die Sicherungshaken 51 an den Anschlagabsätzen 22 anstoßen. Durch den somit
zumindest kurzzeitig auf die Basiseinheit 11 ausgeübten Druck wird überprüft, ob diese
über die Rastarme 21 bestimmungsgemäß in der Befestigungsöffnung 13 verrastet ist
und sich nicht unbeabsichtigt wieder aus der Öffnung 13 löst.
[0037] Außerdem wird während der erläuterten Drückbewegung die Verriegelunslasche 59 der
Hilfseinheit 19 an ihrer Prüfrastnase 61 von der Entriegelungsfase 33 der Entriegelungslasche
29 beaufschlagt und aus der Aufnahmevertiefung 47 angehoben. Die Entriegelungslasche
29 schiebt sich also unter die Verriegelungslasche 59 und in die formschlüssige Aufnahmevertiefung
47. Um ein unbeabsichtigtes Verhaken der Prüfrastnase 61 an der Entriegelungsfase
33 sicher zu verhindern, liegt die Prüfrastnase 61 bei vormontiertem Verbinderteil
bereits auf der Aufnahmezunge 35 auf.
[0038] Durch die Schiebebewegung der Sicherungseinheit 17 in Richtung 81 werden die Sicherungshaken
51 unter die zugeordneten Rastarme 21 bewegt. Die Rastarme 21 sind dadurch gegen ein
Rückfedern gesperrt, und die Basiseinheit 11 kann sich nun nicht mehr unbeabsichtigt
aus der Befestigungsöffnung 13 lösen. Außerdem werden die Rastleisten 43 über die
zugeordneten oberen Rastansätze 25 geführt und verrasten mit diesen, so daß die Sicherungseinheit
17 gegen ein unbeabsichtigtes Lösen aus der Basiseinheit 11 in Richtung 83 gesichert
ist.
[0039] Zum Abschluß der Entmontage wird die immer noch durch denselben Handgriff erfaßte
Hilfseinheit 19 entgegen der Montagerichtung 81 von der Basiseinheit 11 bzw. der daran
verrasteten Sicherungseinheit 17 abgezogen. Dabei ist es unerheblich, ob die Blockierraststufe
65 weiterhin durch entsprechende Betätigung der Griffvertiefung 57 angehoben ist,
da die betreffende Aufnahmevertiefung 47 nun von der Blockierlasche 31 der Basiseinheit
11 verdeckt ist.
[0040] Allerdings kann die Hilfseinheit 19 nur dann abgezogen werden, wenn die Sicherungseinheit
17 vollständig in die Basiseinheit 11 eingeführt worden ist und somit die Sicherungshaken
51 die Rastarme 21 ordnungsgemäß blockieren. Andernfalls sind nämlich die Aufnahmevertiefungen
47 nicht vollständig von der zugeordneten Entriegelungslasche 29 bzw. Blockierlasche
31 verdeckt, so daß während des Zurückziehens der Hilfseinheit 19 die Prüfrastnase
61 - oder sogar zusätzlich die Blockierraststufe 65 - wieder zurück in die zugeordnete
Aufnahmevertiefung 47 federt. Mit anderen Worten wird durch das Abziehen der Hilfseinheit
19 abgefragt, ob die Sicherungseinheit 17 die Rastbefestigung der Basiseinheit 11
bestimmungsgemäß sichert.
[0041] Um zu gewährleisten, daß die während des gesamten Montage- und Befestigungsvorgangs
lediglich in einer gemeinsamen Axialrichtung 81, 83 durchgeführten Relativbewegungen
der Einheiten 11, 17, 19 auch in der korrekten Ausrichtung relativ zueinander erfolgen,
sind die Einheiten 11, 17, 19 kodiert, d.h. dergestalt geformt, daß eine Steckverbindung
miteinander nur bei einer vorbestimmten Ausrichtung relativ zueinander möglich ist.
Beispielsweise ist die Längsrippe 73 der Hilfseinheit 19 nicht spiegelsymmetrisch
ausgebildet (Fig. 1c), so daß ein Einführen der Hilfseinheit 19 in den Kupplungsabschnitt
41 der Sicherungseinheit 17 nur bei richtiger Ausrichtung möglich ist.
Bezugszeichenliste
[0042]
- 11
- Basiseinheit
- 13
- Befestigungsöffnung
- 15
- Blechaufnahme
- 17
- Sicherungseinheit
- 19
- Hilfseinheit
- 21
- Rastarm
- 22
- Anschlagabsatz
- 23
- Rastlasche
- 25
- oberer Rastansatz
- 27
- unterer Rastansatz
- 29
- Entriegelungslasche
- 31
- Blockierlasche
- 33
- Entriegelungsfase
- 35
- Aufnahmezunge
- 37
- Anschlagrippe
- 39
- Kontaktabschnitt
- 41
- Kupplungsabschnitt
- 43
- Rastleiste
- 45
- Führungszapfen
- 47
- Aufnahmevertiefung
- 49
- Führungsflügel
- 51
- Sicherungshaken
- 53
- Ringmantel
- 55
- Griffvertiefung
- 57
- Griffvertiefung
- 59
- Verriegelungslasche
1. Elektrisches Verbinderteil zur Befestigung an einer Befestigungsstelle (13) insbesondere
an einer Fahrzeugtür,
mit einer Basiseinheit (11) und einer Sicherungseinheit (17), die für eine Vormontage
des Verbinderteils miteinander sowie mit einer Hilfseinheit (19) verbindbar sind,
wobei eine Befestigungseinrichtung (21) vorgesehen ist zur Befestigung des vormontierten
Verbinderteils an der Befestigungsstelle (13),
wobei ferner eine Prüfeinrichtung (61) vorgesehen ist, die bei vormontiertem und befestigtem
Verbinderteil einen Sperrzustand einnimmt,
wobei ferner die Basiseinheit (11) und die Sicherungseinheit (17) des vormontierten
Verbinderteils dergestalt endmontierbar sind, daß die Befestigungseinrichtung (21)
gesichert und die Prüfeinrichtung (61) freigegeben ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Basiseinheit (11) und die Sicherungseinheit (17) des vormontierten Verbinderteils
durch eine axiale Bewegung der Hilfseinheit (19) endmontierbar sind,
und dass die Hilfseinheit (19) von der endmontierten Einheit aus Basiseinheit (11) und Sicherungseinheit
(17) lediglich bei freigegebener Prüfeinrichtung (61) lösbar ist, und zwar durch eine
der axialen Bewegung der Hilfseinheit (19) entgegen gerichtete Bewegung.
2. Verbinderteil nach Anspruch 1,
wobei durch die axiale Bewegung der Hilfseinheit (19) bei der Endmontage überprüfbar
ist, ob das Verbinderteil an der Befestigungsstelle (13) ordnungsgemäß befestigt ist.
3. Verbinderteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei die Befestigungseinrichtung wenigstens einen, vorzugsweise zwei an der Basiseinheit
(11) vorgesehene Rastarme (21) aufweist.
4. Verbinderteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei zur Sicherung der Befestigungseinrichtung (21) die Sicherungseinheit (17) wenigstens
ein Sicherungselement (51) aufweist, das bei endmontiertem Verbinderteil die Befestigungseinrichtung
(21) gegen eine Lösbewegung blockiert.
5. Verbinderteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei die Prüfeinrichtung wenigstens eine an der Hilfseinheit (19) ausgebildete Prüfnase
(61) aufweist, die im Sperrzustand eine Ausnehmung (47) an der Sicherungseinheit (17)
oder an der Basiseinheit (11) hintergreift.
6. Verbinderteil nach Anspruch 5,
wobei die Prüfeinrichtung ferner wenigstens einen an der Basiseinheit (11) oder an
der Sicherungseinheit (17) ausgebildeten Zwangssteuerungsansatz (29, 33, 35) aufweist,
durch den die Prüfnase (61) für ihre Freigabe aus der Ausnehmung (47) lösbar ist.
7. Verbinderteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei die Hilfseinheit (19) eine Blockiereinrichtung (31, 65) aufweist, durch die
bei vormontiertem Verbinderteil eine Relativbewegung zwischen Einheiten des Verbinderteils,
insbesondere eine Endmontagebewegung zwischen der Basiseinheit (11) und der Sicherungseinheit
(17), blockierbar ist, und wobei die Hilfseinheit (19) ferner eine Betätigungseinrichtung
(57, 67) aufweist, durch die zur Freigabe der Relativbewegung die Blockiereinrichtung
(31, 65) wahlweise lösbar ist.
8. Verbinderteil nach Anspruch 7,
wobei die Blockiereinrichtung eine Blockierstufe (65) und die Betätigungseinrichtung
einen mit der Blockierstufe (65) verbundenen Kipptaster (57, 67) aufweist.
9. Verbinderteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei zur Vormontage des Verbinderteils die Basiseinheit (11), die Sicherungseinheit
(17) und die Hilfseinheit (19) entlang einer gemeinsamen Axialrichtung (81, 83) miteinander
steckverbindbar sind.
10. Verbinderteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei wenigstens ein Rastelement (27, 43; 47, 61, 65) vorgesehen ist, durch das die
Basiseinheit (11), die Sicherungseinheit (17) und die Hilfseinheit (19) bei der Vormontage
des Verbinderteils miteinander verrastbar sind.
11. Verbinderteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei wenigstens ein weiteres Rastelement (25, 43) vorgesehen ist, durch das die Basiseinheit
(11) und die Sicherungseinheit (17) bei der Endmontage des Verbinderteils miteinander
verrastbar sind.
12. Verbinderteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei das Verbinderteil Anschlagelemente (37, 61, 65; 31, 65; 22, 51) aufweist zur
Begrenzung einer maximalen Relativbewegung der Einheiten (11,-17, 19) zueinander.
13. Verbinderteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei das Verbinderteil insbesondere an der Sicherungseinheit (17) einen im wesentlichen
rechteckigen Kupplungsabschnitt (41) zur Kupplung mit einem komplementären Verbinderteil
aufweist.
14. Verfahren zur Montage und Befestigung eines elektrischen Verbinderteils an einer Befestigungsstelle
(13) insbesondere an einer Fahrzeugtür,
wobei das Verbinderteil insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche ausgebildet
ist,
bei dem zur Vormontage des Verbinderteils eine Basiseinheit (11), eine Sicherungseinheit
(17) und eine Hilfseinheit (19) durch einen Sperreingriff einer Prüfeinrichtung (61)
derart miteinander verbunden werden, daß die Hilfseinheit (19) gegen ein Loslösen
gesperrt wird,
bei dem danach das vormontierte Verbinderteil an der Befestigungsstelle (13) befestigt
wird,
bei dem danach die Basiseinheit (11) und die Sicherungseinheit (17) durch eine axiale
Bewegung der Hilfseinheit (19) derart endmontiert werden, daß die Basiseinheit (11)
gegen ein unbeabsichtigtes Lösen von der Befestigungsstelle (13) gesichert und die
Sperrung der Hilfseinheit (19) durch ein Aufheben des Sperreingriffs der Prüfeinrichtung
(61) freigegeben wird, und
bei dem schließlich die Hilfseinheit (19) von der befestigten und endmontierten Einheit
aus Basiseinheit (11) und Sicherungseinheit (17) gelöst wird, wobei die Hilfseinheit
(19) in einer der axialen Bewegung entgegengesetzten Richtung bewegt wird und wobei
die Hilfseinheit (19) lediglich bei freigegebener Prüfeinrichtung (61) lösbar ist.
15. Verfahren nach Anspruch 14,
wobei die Basiseinheit (11), die Sicherungseinheit (17) und die Hilfseinheit (19)
durch Steckbewegungen entlang einer gemeinsamen Axialrichtung (81, 83) miteinander
vormontiert werden.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 14 bis 15,
wobei vor der Bewegung der Hilfseinheit (19) bei der Endmontage eine Blockiereinrichtung
(31, 65) gelöst wird, die bei vormontiertem Verbinderteil eine Relativbewegung zwischen
Einheiten (11, 17) des Verbinderteils blockiert.
17. Verfahren nach einem der Ansprüche 14 bis 16,
wobei durch die Bewegung der Hilfseinheit (19) bei der Endmontage abgefragt wird,
ob das Verbinderteil an der Befestigungsstelle (13) ordnungsgemäß befestigt ist.
1. Electrical connector part for fastening to a fastening location (13), in particular
to a vehicle door,
comprising a base unit (11) and a securing unit (17) which can be connected to one
another and to an auxiliary unit (19) for a pre-assembly of the connector part,
wherein a fastening device (21) is provided for the fastening of the pre-assembled
connector part to the fastening location (13),
wherein, furthermore, a test device (61) is provided which adopts a blocking state
when the connector part is pre-assembled and fastened,
wherein, furthermore, the base unit (11) and the securing unit (17) of the pre-assembled
connector part can be finally assembled such that that the fastening (21) is secured
and the test device (61) is released,
characterized in that
the base unit (11) and the securing unit (17) of the pre-assembled connector part
can be finally assembled by an axial movement of the auxiliary unit (19); and in that the auxiliary unit (19) is releasable from the finally assembled unit consisting
of the base unit (11) and the securing unit (17) only when the test device (61) is
released, and indeed by a movement directed opposite to the axial movement of the
auxiliary unit (19).
2. Connector part in accordance with claim 1, wherein a check can be made by the axial
movement of the auxiliary unit (19) on the final assembly whether the connector part
is properly fastened to the fastening location (13).
3. Connector part in accordance with any one of the preceding claims, wherein the fastening
device has at least one, preferably two latching arms (21) which are provided at the
base unit (11).
4. Connector part in accordance with any one of the preceding claims, wherein, for the
securing of the fastening device (21), the securing unit (17) has at least one securing
element (51) which blocks the fastening device (21) against a release movement when
the connector part is finally assembled.
5. Connector part in accordance with any one of the preceding claims, wherein the test
device has at least one test nose (61) which is formed at the auxiliary unit (19)
and which, in the blocking state, engages behind a cut-out (47) at the securing unit
(17) or at the base unit (11).
6. Connector part in accordance with claim 5, wherein the test device further has at
least one compulsory control tab (29, 33, 35) which is formed at the base unit (11)
or at the securing unit (17) and by which the test nose (61) is releasable for its
release from the cut-out (47).
7. Connector part in accordance with any one of the preceding claims, wherein the auxiliary
unit (19) has a blocking device (31, 65) by which, when the connector part is pre-assembled,
a relative movement between units of the connector part, in particular a final assembly
movement between the base unit (11) and the securing unit (17), can be blocked, and
wherein the auxiliary unit (19) furthermore has an actuation device (57, 67) by which
the blocking device (31, 65) can be selectively released for the release of the relative
movement.
8. Connector part in accordance with claim 7, wherein the blocking device havs a blocking
stage (65) and the actuation element has a rocker key (57, 67) connected to the blocking
stage (65).
9. Connector part in accordance with any one of the preceding claims, wherein the base
unit (11), the securing unit (17) and the auxiliary unit (19) can be plugged to one
another along a common axial direction (81, 83) for the pre-assembly of the connector
part.
10. Connector part in accordance with any one of the preceding claims, wherein at least
one latch element (27, 43; 47, 61, 65) is provided by which the base unit (11), the
securing unit (17) and the auxiliary unit (19) can be latched to one another during
the pre-assembly of the connector part.
11. Connector part in accordance with any one of the preceding claims, wherein at least
one further latching element (25, 43) is provided by which the base unit (11) and
the securing unit (17) can be latched to one another on the final assembly of the
connector part.
12. Connector part in accordance with any one of the preceding claims, wherein the connector
part has abutment elements (37, 61, 65; 31, 65; 22, 51) for the bounding of a maximum
relative movement of the units (11, 17, 19) with respect to one another.
13. Connector part in accordance with any one of the preceding claims, wherein the connector
part, in particular at the securing unit (17), has a substantially rectangular coupling
section (41) for the coupling with a complementary connector part.
14. Method for the assembly and fastening of an electrical connector part to a fastening
location (13), in particular to a vehicle door,
wherein the connector part is designed in particular in accordance with any one of
the preceding claims,
wherein, for the pre-assembly of the connector part, a base unit (11), a securing
unit (17) and an auxiliary unit (19) are connected to one another by a blocking engagement
of a test device (61) such that the auxiliary unit (19) is blocked against a releasing,
wherein afterwards the pre-assembled connector part is fastened to the fastening location
(13),
wherein, subsequently, by an axial movement of the auxiliary unit (19), the base unit
(11) and the securing unit (17) are finally assembled such that the base unit (11)
is secured against an inadvertent releasing from the fastening location (13) and the
blocking of the auxiliary unit (19) is released by a cancellation of the blocking
engagement of the test device (61), and
wherein finally the auxiliary unit (19) is released from the fastened and finally
assembled unit consisting of the base unit (11) and the securing unit (17), wherein
the auxiliary unit (19) is moved in a direction opposite to the axial movement and
wherein the auxiliary unit (19) is only releasable with a released test device (61).
15. Method in accordance with claim 14, wherein the base unit (11), the securing unit
(17) and the auxiliary unit (19) are pre-assembled with one another along a common
axial direction (81, 83) by plugging movements.
16. Method in accordance with any one of the claims 14 to 15,
wherein, prior to the movement of the auxiliary unit (19), on the final assembly,
a blocking device (31, 65) is released which blocks a relative movement between units
(11, 17) of the connector part when the connector part is pre-assembled.
17. Method in accordance with any one of the claims 14 to 16,
wherein it is polled byy the movement of the auxiliary unit (19) on the final assembly
whether the connector part is correctly fastened to the fastening location (13).
1. Elément de connexion électrique à fixer sur un point de fixation (13), en particulier
sur une portière de véhicule,
avec un module de base (11) et un module de sécurité (17) qui, pour le prémontage
de l'élément de connexion, peuvent être reliés entre eux ainsi qu'avec un module auxiliaire
(19),
dans lequel il est pourvu un dispositif de fixation (21) pour fixer l'élément de connexion
prémonté sur le point de fixation (13),
dans lequel il est en outre pourvu un dispositif témoin (61) qui adopte un état de
verrouillage lorsque l'élément de connexion est prémonté et fixé, et
dans lequel en outre le module de base (11) et le module de sécurité (17) de l'élément
de connexion prémonté peuvent être montés définitivement de telle sorte que le dispositif
de fixation (21) est sécurisé et le dispositif témoin (61) libéré,
caractérisé en ce que le module de base (11) et le module de sécurité (17) de l'élément de connexion prémonté
peuvent être montés définitivement par un mouvement axial du module auxiliaire (19),
et en ce que le module auxiliaire (19) de l'élément monté définitivement peut être détaché du
module de base (11) et du module de sécurité (17) uniquement avec le dispositif témoin
(61) libéré, et cela par un mouvement orienté à l'opposé du mouvement axial du mouvement
auxiliaire (19).
2. Elément de connexion selon la revendication 1,
dans lequel le mouvement axial du module auxiliaire (19) lors du montage final permet
de vérifier si l'élément de connexion est correctement fixé sur le point de fixation
(13).
3. Elément de connexion selon l'une quelconque des revendications précédentes,
dans lequel le dispositif de fixation comporte au moins un, de préférence deux bras
d'encliquetage (21) agencés sur le module de base (11).
4. Elément de connexion selon l'une quelconque des revendications précédentes,
dans lequel, pour sécuriser le dispositif de fixation (21), le module de sécurité
(17) comprend au moins un élément de sécurité (51) qui, l'élément de connexion étant
monté définitivement, bloque le dispositif de fixation (21) contre un mouvement de
détachement.
5. Elément de connexion selon l'une quelconque des revendications précédentes,
dans lequel le dispositif témoin présente au moins un fixation (21), le module de
sécurité (17) comporte au moins un taquet témoin (61) formé sur le module auxiliaire
(19) qui, à l'état verrouillé, accroche par derrière un évidement (47) sur le module
de sécurité (17) ou sur le module de base (11).
6. Elément de connexion selon la revendication 5,
dans lequel le dispositif témoin comporte en outre au moins une saillie de commande
forcée (29, 33, 35) formée sur le module de base (11) ou sur le module de sécurité
(17), par le biais duquel le taquet témoin (61) peut être détaché de l'évidement (47)
pour être libéré.
7. Elément de connexion selon l'une quelconque des revendications précédentes,
dans lequel le module auxiliaire (19) comprend un dispositif de blocage (31, 65) par
lequel, l'élément de connexion étant prémonté, un mouvement relatif entre des modules
de l'élément de connexion, en particulier un mouvement de montage final entre le module
de base (11) et le module de sécurité (17), peut être bloqué, et dans lequel le module
auxiliaire (19) comprend en outre un dispositif d'actionnement (57, 67) par lequel
le dispositif de blocage (31, 65) peut être détaché à volonté pour libérer le mouvement
relatif.
8. Elément de connexion selon la revendication 7,
dans lequel le dispositif de blocage comporte un gradin de blocage (56) et le dispositif
d'actionnement une touche à bascule (57, 67) reliée avec le gradin de blocage (65).
9. Elément de connexion selon l'une quelconque des revendications précédentes,
dans lequel, pour le prémontage de l'élément de connexion, le module de base (11),
le module de sécurité (17) et le module auxiliaire (19) peuvent être enfichés ensemble
le long d'une direction axiale commune (81, 83).
10. Elément de connexion selon l'une quelconque des revendications précédentes,
dans lequel il est prévu au moins un élément d'encliquetage (27, 43; 47, 61, 65) par
lequel le module de base (11), le module de sécurité (17) et le module auxiliaire
(19) peuvent être encliquetés les uns avec les autres lors du prémontage de l'élément
de connexion.
11. Elément de connexion selon l'une quelconque des revendications précédentes,
dans lequel il est prévu au moins un autre élément d'encliquetage (25, 43) par lequel
le module de base (11) et le module de sécurité (17) peuvent être encliquetés l'un
avec l'autre lors du montage final de l'élément de connexion.
12. Elément de connexion selon l'une quelconque des revendications précédentes,
dans lequel l'élément de connexion comporte des éléments de butée (37, 61, 65; 31,
65; 22, 51) pour limiter un mouvement relatif maximum des modules (11, 17, 19) entre
eux.
13. Elément de connexion selon l'une quelconque des revendications précédentes,
dans lequel l'élément de connexion comprend en particulier sur le module de sécurité
(17) une section de couplage sensiblement parallélépipédique (41) pour le couplage
avec un élément de connexion complémentaire.
14. Procédé pour le montage et la fixation d'un élément de connexion électrique sur un
point de fixation (13), en particulier sur une portière de véhicule,
l'élément de connexion étant en particulier configuré selon l'une quelconque des revendications
précédentes,
dans lequel, pour le prémontage de l'élément de connexion, un module de base (11),
un module de sécurité (17) et un module auxiliaire (19) sont reliés entre eux par
un verrouillage d'un dispositif témoin (61) de telle sorte que le module auxiliaire
(19) est verrouillé contre un détachement,
dans lequel l'élément de connexion prémonté est ensuite fixé sur le point de fixation
(13),
dans lequel le module de base (11) et le module de sécurité (17) par un mouvement
axial du module auxiliaire peuvent être montés définitivement de telle sorte que le
module de base (11) est sécurisé contre un détachement accidentel du point de fixation
(13) et le verrouillage du module auxiliaire (19) est supprimé par une suppression
du verrouillage du dispositif témoin (61), et
dans lequel, enfin, le module auxiliaire (19) est détaché du module fixé et monté
définitivement constitué du module de base (11) et du module de sécurité (17), le
module auxiliaire (19) étant déplacé dans une direction opposée au mouvement axial
et le module auxiliaire (19) pouvant être détaché uniquement lorsque le dispositif
témoin (61) est libéré.
15. Procédé selon la revendication 14,
dans lequel le module de base (11), le module de sécurité (17) et le module auxiliaire
(19) sont prémontés ensemble par des mouvements d'enfichage le long d'une direction
axiale commune (81, 83).
16. Procédé selon l'une quelconque des revendications 14 et 15,
dans lequel, avant le mouvement du module auxiliaire (19) lors du montage final, un
dispositif de blocage (31, 65) qui bloque un mouvement relatif entre des modules (11,
17) de l'élément de connexion sur l'élément de connexion prémonté est détaché.
17. Procédé selon l'une quelconque des revendications 14 à 16,
dans lequel le mouvement du module auxiliaire (19) lors du montage final permet de
s'assurer que l'élément de connexion est correctement fixé sur le point de fixation
(13).