[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ausbringen einer Flüssigkeit mit einem
die Flüssigkeit enthaltenden Behälter und mit einem beweglichen Element zur Verkleinerung
des Behältervolumens.
[0002] Vorrichtungen dieser Art sind beispielsweise aus der DE 42 19 161 A im Zusammenhang
mit Pumpen bekannt, bei denen der Behälter bzw. ein Hohlraum in Form eines Zylinders
ausgebildet ist, in dem ein Kolben zur Veränderung des Behältervolumens bewegt wird.
Der Kolben ist dabei mittels einer Dichtung zur Zylinderwand hin abgedichtet. Auf
Grund der Reibungskräfte zwischen der Dichtung und der Zylinderinnenwand entstehen
Abriebe und Partikel, die zur Kontaminierung der auszubringenden Flüssigkeit führen.
Derartige Vorrichtungen sind daher zum Ausbringen hochreiner Flüssigkeiten beispielsweise
im Zusammenhang mit Chemikalien oder sonstigen Flüssigkeiten nicht geeignet, die etwa
bei der Behandlung oder Reinigung auf dem Gebiet der Chip-Fertigung eingesetzt werden,
die sehr reine Behandlungsmedien erfordern.
[0003] Aus den Druckschriften US 33 18 257, WO 96/10 534 A1 und US 48 86 189 sind Pumpenanordnungen
bekannt, bei denen zur Abdichtung des Flüssigkeitsbehälters und zur Änderung des Behältervolumens
Membranen vorgesehen sind, die durch Antriebsmittel, seien sie mechanischer oder hydraulischer
Natur in ihrer Lage verändert werden. Ein gleichmäßiges, impulsfreies Ausbringen einer
Flüssigkeit ist mit diesen Einrichtungen nicht möglich, weil eine gleichmäßige, impulsfreie
Veränderung des Behältervolumens nicht möglich ist. Mit diesen Vorrichtungen ist daher
eine über einen bestimmten Zeitraum hinweg gleichmäßige Ausbringung mit konstanten
Volumen pro Zeiteinheit nicht möglich.
[0004] Aus der FR 13 82 439 ist eine Vorrichtung bekannt, bei der ein Faltenbalg den die
Flüssigkeit enthaltenden Behälter darstellt. Ein Nachteil dieser Anordnung besteht
darin, daß bei einer Veränderung des Faltenbalg- bzw. Behältervolumens der dabei auftretende
Druck im Faltenbalg eine große Angriffsfläche am Faltenbalg darstellt und daher auch
bei gleichmäßiger Hubbewegung das Volumen und damit auch die Ausbringmenge des zu
pumpenden Fluids über den gesamten Hubbereich hinweg nicht gleichmäßig und konstant
erfolgt.
[0005] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, die
einfach aufgebaut ist, eine Partikelbildung während des Betriebs und damit eine Kontamination
der auszubringenden Flüssigkeit vermeidet, und das Ausbringen der Flüssigkeit über
den Zeitraum der Ausbringung hinweg mit einem konstanten Volumen pro Zeiteinheit ermöglicht.
[0006] Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst mit einer Vorrichtung zum Ausbringen
einer Flüssigkeit, mit einem die Flüssigkeit enthaltenden Behälter und einem beweglichen
Element zum Verkleinern des Behältervolumens, wobei das bewegliche Element berührungsfrei
im Behälter beweglich und flüssigkeitsdicht mit einer Innenwand des Behälters verbunden
ist, und die Verbindung zwischen dem beweglichen Element und einer Innenwand des Behälters
ein Faltenbalg ist, dessen vom Behälter abgewandter Innenraum zusammen mit einem Gehäuse
einem nach außen abgeschlossenen Raum bildet, der eine Spindel als Antriebsvorrichtung
enthält, die im Innenraum des Faltenbalgs mit dem beweglichen Element verbunden ist.
[0007] Durch das erfindungsgemäße Merkmal, einen Faltenbalg zu verwenden, wird der Innenraum
des Behälters, in dem sich die auszubringende Flüssigkeit befindet, auch hinsichtlich
des beweglichen Elements nach außen sicher und zuverlässig abgeschlossen, ohne däß
die Beweglichkeit des Elements zur Verringerung des Behältervolumens bzw. zur Erzeugung
des Ausbringdrucks für die Flüssigkeit beeinträchtigt ist. Ein wesentlicher Vorteil
dieser erfindungsgemäßen Vorrichtung gegenüber herkömmlichen Ausbringvorrichtungen,
wie dies beispielsweise bei Pumpen der Fall ist, besteht darin, daß keine Dichtung
zwischen dem beweglichen Element und der Innenfläche des Behälters erforderlich ist.
Reibungskräfte treten daher zwischen dem beweglichen Element und der Behälterwandung
nicht auf, so daß auch keine Partikel gebildet werden können, die die auszubringende,
im Behälter enthaltene Flüssigkeit verunreinigen könnten. Darüber hinaus ist der auf
die auszubringende Flüssigkeit auszuübende Druck auf Grund der Tatsache wesentlich
gleichmäßiger, daß keine ungleichmäßigen Reibungskräfte auftreten. Dadurch ergibt
sich ein wesentlich gleichmäßigeres und pulsationsfreies Ausbringen der Flüssigkeit.
[0008] Auch im Hinblick auf Membranpumpen weist die erfindungsgemäße Vorrichtung erhebliche
Vorteile auf, da bei der Verwendung eines Faltenbalgs als Verbindung zwischen dem
beweglichen Element und einer Innenwand des Behälters unabhängig von dem Behältervolumen,
also unabhängig vom Beginn oder dem Ende des Pumpvorgangs, immer das Pumpen eines
konstanten Volumens pro Zeiteinheit möglich ist, da das Behältervolumen im Gegensatz
zu Membranpumpen über den gesamten Pumpvorgang hinweg in linearer Beziehung zur Bewegung
des beweglichen Elements bzw. zum Maß des Antriebs dieses Elements steht.
[0009] Obgleich das bewegliche Element während seiner Bewegung mit der Innenfläche des Behälters
in Berührung stehen kann, ist eine berührungsfreie Bewegung des Elements im Behälter
aus den bereits genannten Gründen besonders vorteilhaft, da dadurch ein Abrieb sicher
vermieden bleibt.
[0010] Das bewegliche Element ist innerhalb des Faltenbalgs, nachfolgend kurz als Balg bezeichnet,
mit einer Antriebseinrichtung verbunden. Da der Balg das Innere des Behälters vollständig
nach außen abdichtet, sind keine Maßnahmen erforderlich, die Antriebseinrichtung vor
der auszubringenden Flüssigkeit zu schützen. Bei herkömmlichen Vorrichtungen mit Dichtungselementen
zwischen dem beweglichen Element und der Behälterinnenwand kann ein Flüssigkeitsdurchtritt
an den Dichtungselementen auch dann nicht zuverlässig vermieden werden, wenn die Dichtungselemente
unbeschädigt sind. Diese dadurch auftretenden Schwierigkeiten und Austritte, die insbesondere
bei aggressiven Flüssigkeiten sehr nachteilig sind, werden mit der erfindungsgemäßen
Vorrichtung sicher vermieden. Die Antriebseinrichtung kann daher einfacher aufgebaut
und mit kostengünstigeren Bauelementen gefertigt werden.
[0011] Die Antriebseinrichtung umfaßt eine bewegliche Stange, vorzugsweise eine Servoachse
oder eine Spindel, wobei diese Stange, Servoachse oder Spindel sehr einfach aufgebaut
sein kann und dennoch eine über den Hubbereich sehr gleichmäßige lineare Bewegung
mit sehr konstanter Geschwindigkeit erlaubt, so daß das Ausbringen der Flüssigkeit
pro Zeiteinheit mit einem sehr konstanten Volumen erfolgt. Die Stange, Servoachse
oder Spindel wird dabei mit einem Motor angetrieben, bewegt oder gedreht.
[0012] Vorzugsweise ist die gesamte Antriebseinrichtung mit einem Gehäuse umgeben ist, das
vorzugsweise an einer Außenwand des Behälters angebracht ist, wobei das Gehäuse und
der Innenraum des Balgs einen nach außen abgeschlossenen Raum bilden. Dieser Aufbau
ist nicht nur konstruktiv einfach, sowohl hinsichtlich des Herstellungs- als auch
des Wartungsaufwands, sondern bildet auch zum Außenraum hin einen zuverlässigen Schutz
gegen eine chemisch aggressive Umgebung, wie dies bei chemischen Anlagen und insbesondere
auch bei Anlagen zur Behandlung und Fertigung von Halbleiterchips der Fall ist. Um
die Antriebseinrichtung noch besser gegen Einflüsse von außen zu schützen, ist der
durch das Gehäuse der Antriebseinrichtung und den Balg gebildete Raum mit einem inerten,
neutralen Gas gefüllt, das darüber hinaus zusätzlich noch einen Überdruck aufweisen
kann, um das Einbringen von aggressiven Dämpfen in diesen Raum sicher zu vermeiden.
[0013] Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist in dem durch das Gehäuse und
dem Balg gebildeten Raum mindestens ein Sensor angeordnet, der feststellt, ob auszubringende
Flüssigkeit aus dem Behälter in diesem Raum gelangt, beispielsweise dann, wenn der
Balg oder Verbindungsstellen zwischen dem Balg und dem beweglichen Element oder der
Behälterwand undicht sind. In diesem Falle ist es vorteilhaft, den Sensor nahe dem
Balg anzuordnen. Es ist jedoch auch möglich, einen Sensor alternativ oder zusätzlich
dazu in diesem Raum vorzusehen, mit dem festgestellt werden kann, ob Gase von außen
in diesen gelangen.
[0014] Vorzugsweise besteht das Material, aus dem der Balg gefertigt ist, aus einem Stoff,
der von der auszubringenden Flüssigkeit nicht angegriffen wird.
[0015] Die vorliegende Vorrichtung ist insbesondere für die Verwendung zum Einleiten einer
Flüssigkeit in einem Trägerstrom geeignet. In diesem Falle ist ein sehr gleichmäßiges
Einbringen der Flüssigkeit in den Trägerstrom besonders wichtig.
[0016] Mit Vorteil ist die erfindungsgemäße Vorrichtung im Zusammenhang mit einer Anlage
zum Behandeln von Halbleitersubstraten verwendbar. Dies deshalb, weil dabei hochreine
Flüssigkeiten verwendet werden müssen und jegliche Verunreinigungen zu vermeiden sind,
die beispielsweise durch die Bewegung von Dichtungen zwischen dem beweglichen Element
und der Behälterinnenwand herkömmlicher Vorrichtungen durch Abrieb entstehen. Dieser
Vorteil ist in Verbindung mit einem über den Ausbringzeitraum gleichmäßigen Flüssigkeitsvolumen
pro Zeiteinheit besonders erwünscht.
[0017] Bei Verwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung im Zusammenhang mit der Behandlung
von Halbleitersubstraten in der Halbleiterchip-Fertigung ist die auszubringende Flüssigkeit
vorzugsweise Fluorwasserstoff, der in einen Strom aus destilliertem Wasser eingespeist
wird, wobei beide dann zum Spülen und Reinigen von Halbleitersubstraten in einen Behandlungstank
eingeleitet werden. In diesem Falle ist Polytetrafluorethylen (PTFE) als Material
für den Balg besonders geeignet.
[0018] Die Erfindung wird nachstehend anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels unter
Bezugnahme auf die einzige Zeichnung näher erläutert.
[0019] Die Figur zeigt einen Behälter 1 für eine auszubringende Flüssigkeit, beispielsweise
Fluörwasserstoff. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Behälter zylinderförmig.
Ein bewegliches Element 2, im vorliegenden Fall eine Platte mit einem Durchmesser,
der kleiner als der Innendurchmesser des zylindrischen Behälters 1 ist, ist über ein
Verbindungsstück 3 mit einer Antriebseinrichtung 4 verbunden.
[0020] Am Außenumfang des beweglichen Elements 2 befindet sich ein Balg 5, der einerseits
mit dem beweglichen Element 2 und andererseits mit der Innenfläche einer Seitenwand
6 des Behälters 1 flüssigkeitsdicht verbunden ist. Gemäß einer besonders vorteilhaften
Ausführungsform der Erfindung sind das bewegliche Element 2 und der Balg 5 einstückig
ausgebildet. Das bewegliche Element 2 und der Balg 5 werden dabei beispielsweise aus
dem Vollen eines PTFE-Werkstücks gefertigt, wobei der Balg dadurch gebildet wird,
daß jeweils versetzt von außen und innen im Balgbereich Schnitte oder Kerben ausgeführt
werden, so daß dadurch die Balgfunktion entsteht.
[0021] Eine Austrittsöffnung 7 mit einem Austrittsventil 8, sowie eine Eintrittsöffnung
9 mit einem Eintrittsventil 10 ist an der dem beweglichen Element 2 abgewandten Seitenwand
11 des Behälters 1 vorgesehen. In der Zylinderseitenwand befindet sich ein Sicherheits-
oder Überlastanschluß oder -ventil 12, sowie ein Entlüftungsansschluß oder -ventil
13.
[0022] An der Seitenwand 6, durch die der Antrieb des beweglichen Elements 2 erfolgt, ist
von außen ein Gehäuse 15 angeflanscht, das die gesamte Antriebsvorrichtung 4 umgibt.
Das Gehäuse 15 bildet zusammen mit dem Gehäuse und dem vom beweglichen Element 2 und
vom Balg 5 gebildeten Innenraum einen gemeinsamen Raum, der nach außen abgeschlossen
ist. Dieser Raum steht über ein Einlaßventil 16 steuerbar mit dem Außenraum in Verbindung.
[0023] Die Antriebsvorrichtung weist einen Motor 17, ein Planetengetriebe 18 sowie ein Riemengetriebe
19 auf, die eine reale Spindel 20 antreiben, die über das Verbindungsstück 3 mit dem
beweglichen Element 2 verbunden ist.
[0024] Innerhalb des vom Balg 5 und dem beweglichen Element 2 gebildeten Raumes ist ein
Flüssigkeits- bzw. Gassensor 21 angeordnet, der bei Auftreten eines Lecks im Balg
5 das Austreten der auszubringenden Flüssigkeit feststellt.
[0025] Die erfindungsgemäße Vorrichtung arbeitet folgendermaßen.
[0026] Wenn das bewegliche Element 2 unter Zusammenfalten des Balgs 5 mittels der Spindel
20 von rechts nach links bewegt wird (die Figur ist hierbei im Querformat zu betrachten),
wird über das Eintrittsventil 10 und über die Eintrittsöffnung 9 die auszubringende
Flüssigkeit in dem Behälter 1 gesaugt. Zum Ausbringen der im Behälter 1 enthaltenen
Flüssigkeit wird die Spindel 20 in umgekehrter Richtung bewegt, so daß das bewegliche
Element 2 bei einem Hub, der durch den Pfeil 22 angedeutet ist, unter Ausfaltung des
Balgs 5 die Flüssigkeit durch die Austrittsöffnung 7 und das jetzt offene Austrittsventil
8 austreibt. Das bewegliche Element 2 kann dabei mit der Spindel 20 über einen langen
Zeitraum hinweg mit sehr gleichmäßiger Geschwindigkeit bewegt werden, so daß das Austrittsvolumen
pro Zeiteinheit über den Ausbringzeitraum hinweg sehr gleichmäßig und konstant bleibt.
Bei der Hin- und Herbewegung des Elements 2 treten keine Reibungskräfte und damit
auch keine Partikelbildungen auf, weil das bewegliche Element 2 nicht mit der Innenfläche
des Behälters 1 in Berührung steht. Die Abdichtung des Innenraums des Behälters 1
nach außen erfolgt mit dem Balg 5, der eine Linearbewegung des Elements 2 ohne Partikelbildung
zuläßt.
[0027] Die Erfindung wurde zuvor anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels erläutert.
Dem Fachmann sind jedoch zahlreiche Ausgestaltungen und Modifikationen möglich, ohne
daß dadurch der Erfindungsgedanke verlassen wird. Beispielsweise kann die Anbringungsvorrichtung
auch anders als bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel realisiert sein. Der Behälter
1 kann auch quadratisch und die Ein- und Austrittsöffnungen für die auszubringende
Flüssigkeit können auch an dem Außenumfang des Behälters 1 angeordnet sein.
1. Vorrichtung zum Ausbringen einer Flüssigkeit, mit einem die Flüssigkeit enthaltenden
Behälter (1) und einem beweglichen Element (2) zum Verkleinern des Behältervolumens,
wobei
das bewegliche Element (2) berührungsfrei im Behälter beweglich und flüssigkeitsdicht
mit einer Innenwand des Behälters (1) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen dem beweglichen Element (2) und einer Innenwand des Behälters
(1) ein Faltenbalg (5) ist, dessen vom Behälter (1) abgewandter Innenraum zusammen
mit einem Gehäuse (15) einen nach außen abgeschlossenen Raum bildet, der eine Spindel
als Antriebsvorrichtung enthält, die im Innenraum des Faltenbalgs (5) mit dem beweglichen
Element (2) verbunden ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Motor (17) zum Antreiben der Spindel vorgesehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor innerhalb des abgeschlossenen Raums angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der abgeschlossene Raum mit einem Gas gefüllt ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Gas mit einem Überdruck beaufschlagt ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Innenraum des Faltenbalgs ein Lecksensor (21) angeordnet ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Faltenbalg (5) aus einem von der auszubringenden Flüssigkeit nicht angreifbaren
Material besteht.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche gekennzeichnet durch ihre Verwendung zum Einleiten der auszubringenden Flüssigkeit in einem Trägerstrom.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ihre Verwendung im Zusammenhang mit einer Anlage zum Behandeln von Halbleitersubstraten.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die auszubringende Flüssigkeit Flußsäure (HF) ist.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Faltenbalg (5) aus Polytetrafluorethylen ist.
1. Apparatus for discharging a liquid, comprising a container (1) which contains the
liquid, and a mobile element (2) for reducing the volume of the container, wherein
the mobile element (2) is movable in the container in a contact-free manner and is
connected to an inner wall of the container (1) in liquid-tight manner, characterised in that the connection between the mobile element (2) and an inner wall of the container
(1) is a bellows (5), the interior space, which is oriented away from the container
(1), of which together with a housing (15) forms a space which is closed to the outside
and contains a spindle as a drive device, the spindle being connected in the interior
space of the bellows (5) to the mobile element (2).
2. Apparatus according to claim 1, characterised in that a motor (17) for driving the spindle is provided.
3. Apparatus according to claim 2, characterised in that the motor is arranged inside the closed space.
4. Apparatus according to any one of the preceding claims, characterised in that the closed space is filled with a gas.
5. Apparatus according to claim 4, characterised in that the gas is subject to overpressure.
6. Apparatus according to any one of the preceding claims, characterised in that a leak sensor (21) is arranged in the interior of the bellows.
7. Apparatus according to any one of the preceding claims, characterised in that the bellows (5) consists of a material that is not affected by the liquid to be discharged.
8. Apparatus according to any one of the preceding claims, characterised by its use for conducting the liquid, which is to be discharged, into a carrier stream.
9. Apparatus according to any one of the preceding claims, characterised by its use in connection with a plant for treating semiconductor substrates.
10. Apparatus according to any one of the preceding claims, characterised in that the liquid to be discharged is hydrofluoric acid (HF).
11. Apparatus according to any one of the preceding claims, characterised in that the bellows is made of polytetrafluoroethylene.
1. Dispositif pour l'évacuation d'un liquide, avec un récipient (1) contenant le liquide
et un élément mobile (2) pour réduire le volume du récipient, où l'élément mobile
(2) est déplaçable sans contact dans le récipient et est relié d'une manière étanche
au liquide à une paroi intérieure du récipient (1), caractérisé en ce que la liaison entre l'élément mobile (2) et une paroi intérieure du récipient (1) est
un soufflet pliant (5) dont l'espace intérieur éloigné du récipient (1) forme ensemble-
avec un boîtier (15) un espace fermé vers l'extérieur qui contient une broche comme
dispositif d'entraînement qui est reliée dans l'espace intérieur du soufflet pliant
(5) à l'élément mobile (2).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il est prévu un moteur (17) pour l'entraînement de la broche.
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que le moteur est disposé à l'intérieur de l'espace fermé.
4. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'espace fermé est rempli d'un gaz.
5. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que le gaz est soumis à une surpression.
6. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est disposé dans l'espace intérieur du soufflet pliant un capteur de fuite (21).
7. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le soufflet pliant (5) est constitué d'un matériau qui n'est pas attaqué par le liquide
à évacuer.
8. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par son utilisation pour introduire le liquide à évacuer dans un flux porteur.
9. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par son utilisation en rapport avec une installation pour le traitement de substrats
semiconducteurs.
10. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le liquide à évacuer est de l'acide fluorhydrique (HF).
11. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le soufflet pliant (5) est en polytétrafluoroéthylène.