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EP 1 037 259 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.10.2003 Patentblatt 2003/41 |
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Anmeldetag: 18.02.2000 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: H01J 61/54 |
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Hochdruckentladungslampe mit Zündhilfe
High pressure discharge lamp with an ignition aid
Lampe à décharge à haute pression avec une aide à l'allumage
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
16.03.1999 DE 19911727
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.09.2000 Patentblatt 2000/38 |
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Patentinhaber: Patent-Treuhand-Gesellschaft für elektrische Glühlampen mbH |
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81543 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Günther, Klaus, Prof. Dr.
13187 Berlin (DE)
- Lembcke, Andreas
13585 Berlin (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 592 040 FR-A- 2 255 706 US-A- 4 468 591
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DE-A- 2 302 685 US-A- 4 463 280
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung geht aus von einer Hochdruckentladungslampe gemäß dem Oberbegriff des
Anspruchs 1. Es handelt sich dabei insbesondere um Natriumhochdrucklampen, vor allem
mit einer außen am keramischen Entladungsgefäß angebrachten Zündhilfe. Aber auch Metallhalogenidlampen
eignen sich.
Stand der Technik
[0002] Aus der EP-A 592 040 ist bereits eine Natriumhochdrucklampe mit äußerer Zündhilfe
bekannt. Beim Zünden von Natriumhochdrucklampen erfolgt der elektrische Durchschlag
durch einen Hochspannungsimpuls, der zwischen den beiden im keramischen Entladungsgefäß
befindlichen Elektroden angelegt wird. Der Absolutwert dieser Hochspannung wird bestimmt
durch die geometrischen Abmessungen des Entladungsgefäßes und insbesondere durch den
Kaltfülldruck des darin befindlichen Edelgases (meist Xenon). Ein hoher Kaltfülldruck
führt einerseits zu hohen Lichtausbeuten und guter Maintenance, erfordert aber andererseits
entsprechend große Zündspannungen, die nicht ohne weiteres zur Verfügung stehen.
[0003] Man behilft sich durch eine außen am Entladungsgefäß angebrachte elektrisch leitende,
metallische Zündhilfe. Sie ist entweder ein separates Teil oder ein Streifen, der
auf das keramische Entladungsgefäß aufgesintert ist. Das separate Teil kann die Gestalt
eines am Entladungsgefäß anliegenden Drahtes oder einer Wendel aus hochschmelzendem
Metall haben. Es wird mittels eines Bimetalls angedrückt. Im laufenden Betrieb hebt
das Bimetall diese Zündhilfe vom Entladungsgefäß ab. Dies ist nötig, da die Zündhilfe
elektrisch mit einer der beiden Elektroden verbunden ist und so zwischen der Zündhilfe
und der zweiten Elektrode eine hohe elektrische Feldstärke vorliegt, die zur Diffusion
des Natriums durch die Wand des Entladungsgefäßes führt. Das Bimetall hat allerdings
den Nachteil, daß es schwierig zu montieren ist. Außerdem kann es nach einiger Zeit
ermüden oder sich lösen und so zu vorzeitigen Lampenausfällen führen.
[0004] Bei Zündhilfen ohne direkten elektrischen Kontakt zur Netzspannung wird auf ein Bimetall
verzichtet. Es werden statt dessen axiale Zündstreifen und ein geschlossener Ring
um jede Elektrode verwendet. Die Zündhilfe ist hierbei nur kapazitiv an den Zündimpuls
gekoppelt, wobei diese Kopplung von der Fläche der Zündhilfe und dem Abstand zwischen
Zündhilfe und Elektrode abhängt. Da sie auf freischwebendem Potential liegt, wird
die Natriumdiffusion verhindert.
[0005] Bei nicht kontaktierter, kapazitiver Zündhilfe hängt das Potential der Zündhilfe
von dem Spannungsteiler ab, den die Kapazitäten zwischen der Zündhilfe und den Elektroden
bilden. Eine Rolle spielen auch hochohmige, galvanische Verbindungen zwischen der
Zündhilfe und den Elektroden durch die endliche Leitfähigkeit der Keramik und entlang
der Keramik. Bei symmetrischem Aufbau wird das Potential der Zündhilfe in der Mitte
zwischen Masse und dem Potential des Zündimpulses liegen. Es steht dann also nur der
halbe Spannungswert für den Durchschlag zwischen Elektrode und Wand des Entladungsgefäßes
zur Verfügung. Der Durchschlag kann sowohl zwischen der Masse-Elektrode und der Wand
mit Zündhilfe als auch zwischen der auf Hochspannung liegenden Elektrode und der Wand
mit Zündhilfe erfolgen. Denn in beiden Fällen liegt ein ähnlicher Potentialunterschied
vor.
[0006] Der Durchschlag bildet sich in beiden Fällen, also sowohl bei direkter als auch bei
kapzitiver Kopplung, gleichermaßen aus. Zunächst entsteht eine Entladung zwischen
der ersten Elektrode, an der der Hochspannungsimpuls anliegt, und der nächstgelegenen
Stelle der Keramikwand, an der außen die Zündhilfe sitzt. Die Entladung breitet sich
entlang der Zündhilfe an der Keramikwand aus, bis es schließlich zum Durchschlag zur
zweiten Elektrode hin kommt.
[0007] Ohne direkten elektrischen Kontakt zur Netzspannung stellt sich an der Zündhilfe
wegen der kapazitiven Kopplung ein Potential ein, das zwischen dem des Hochspannungsimpulses
an der ersten Elektrode und dem Nullpotential der zweiten Elektrode liegt. Die Potentialdifferenz
zwischen dem Hochspannungsimpuls und der Zündhilfe ist demzufolge geringer, als wenn
die Zündhilfe auf dem Potential einer der Elektroden liegt. Das heißt, daß der Zündspannungsbedarf
sich bei nicht kontaktierter Zündhilfe deutlich erhöht.
[0008] Ein spezieller Nachteil der aus EP-A 592 040 bekannten aufgesinterten, kapazitiven
Zündhilfe mit zwei Ringen liegt darin, daß die Ringe fertigungstechnisch umständlich
aufzubringen sind, was hohe Kosten verursacht. Außerdem ist der erforderliche Absolutwert
der Zündspannung relativ hoch. Andererseits zündet ein einfacher, kostengünstiger
Zündstreifen nicht zuverlässig genug und der erforderliche Absolutwert der Zündspannung
ist noch deutlich höher als bei der Ringlösung.
Darstellung der Erfindung
[0009] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Hochdrucklampe gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 bereitzustellen, die unproblematisch zündet und deren Zündhilfe einfach
und kostengünstig herzustellen ist.
[0010] Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Besonders
vorteilhafte Ausgestaltungen finden sich in den abhängigen Ansprüchen.
[0011] Die Erfindung verzichtet auf einen geschlossenen Ring (Vollkreis) um die Elektrode
am Ende des Zündstreifens.
[0012] Statt dessen ist ein längsgestreckter Zündstreifen in Höhe jeder Elektrode durch
eine Kopplungsfläche verbreitert, so daß die Kapazität, die die Elektrode mit der
Kopplungsfläche bildet, deutlich vergrößert wird. Dadurch erhöht sich die Ladungsmenge
beträchtlich, die beim Anlegen des Zündimpulses zwischen der Elektrode und der Innenfläche
des Keramikrohres fließt, und es entsteht eine stärkere Ionisation des Gases. Die
Kopplungsfläche hat eine maximale Querausdehnung entsprechend einem Zentriwinkel a
von höchstens 180°, insbesondere 50° bis 120°.
[0013] Diese Konstruktion hat gegenüber dem Zündstreifen mit den beiden leitfähigen Ringen
den Vorteil, auf der Elektrode eine unsymmetrische Feldstärkeverteilung zu erzeugen.
Aus diesem Grunde ist die für einen Durchschlag erforderliche Spannung deutlich geringer
als bei der symmetrischen Ringanordnung. Die zweite Ausführung mit den Querstreifen
soll den Verlust an Feldstärke vermeiden, der durch eine im Fertigungsprozeß nicht
vollständig auszuschließende Schieflage der Elektroden entstehen kann: Der für die
auf der Elektrode erzeugte Feldstärke verantwortliche minimale Abstand Elektrode -
Querstreifen vergrößert sich auch bei einer außeraxialen Lage der Elektrode nur unwesentlich,
so daß die dadurch verursachte Streuung der Zündspannung verkleinert wird.
[0014] Eine vorteilhafte Gestaltung der Zündhilfe besteht darin, daß die Kopplungsflächen
an beiden Enden des Zündstreifens als leitfähige Querstreifen ausgebildet sind, die
sich über weniger als den halben Umfang des Entladungsrohres erstrecken.
[0015] Die Elektrode besteht vorteilhaft aus einem Schaft mit gegebenem Durchmesser D und
einem breiteren Teil, insbesondere einer Wendel oder Kugel, mit größerer Querabmessung,
wobei die Kopplungsfläche im Bereich des breiteren Teils angebracht ist.
[0016] Die erfindungsgemäße Kopplungsfläche erhöht die Kapazität gegenüber der Elektrode
und erzeugt einen besonders kräftigen Zündfunken. Überdies ist sie erheblich leichter
aufzubringen als ein Vollkreis. Detaillierte Untersuchungen haben ergeben, daß bei
gleicher Größe der Fläche die benötigte Zündspannung bei einem Vollkreis größer ist
als bei einem Teilkreis, insbesondere mit einem Zentriwinkel a von weniger als 180°.
Es ist zu vermuten, daß die fehlende Symmetrie dieser Anordnung von Zündhilfe und
Elektrode eine inhomogene Feldverteilung mit besonders hohen Spitzenfeldstärken auf
der Elektrode hervorruft, die die Spitzenfeldstärken der symmetrischen Anordnung (mit
Ringen) um einige Prozent (bis zu 5%) übersteigen. Die größeren Spitzenfeldstärken
erleichtern einen Durchschlag und damit wird die erforderliche Zündspannung niedriger.
Je kleiner der Zentriwinkel gewählt wird, desto größer ist die Asymmetrie und daher
die Spitzenfeldstärke. Bei sehr kleinen Zentriwinkeln unter 45° läßt allerdings die
kapazitive Kopplung wieder nach. Optimal ist daher ein Zentriwinkel von 50 bis 120°.
Die Kopplungsfläche kann bevorzugt eine quadratische, elliptische oder kreisförmige
Fläche besitzen und insbesondere ein Querstreifen in Gestalt eines Teilkreises sein.
[0017] Grundsätzlich gilt: Je größer die kapazitive Fläche in der Nähe einer ersten Elektrode
ist, desto leichter kommt es zum Durchschlag zwischen dieser Elektrode und der Wand
des Entladungsgefäßes.
[0018] Die hier vorgestellt Zündhilfe ist einfach und kostengünstig herstellbar, beispielsweise
durch ein Siebdruck- oder Stempeldruckverfahren, ohne daß eine aufwendige Manipulation
bzw. ein Drehen des Entladungsgefäßes notwendig wäre. Zudem ist die Zündspannung niedriger
bei gleicher Kopplungsfläche an den Streifenenden im Vergleich zum Stand der Technik.
Ursache dafür ist die Inhomogenität der elektrischen Feldstärke zwischen der Kopplungsfläche
und der Elektrode. Dagegen bewirkt die bekannte ringförmige Anordnung wegen ihrer
Radialsymmetrie insgesamt ein niedrigeres elektrisches Feld an der Elektrode. Dementsprechend
kann die angelegte Zündspannung bei der vorliegenden Erfindung niedriger sein, um
an der Elektrode die für den Durchschlag erforderliche Feldstärke zu erzeugen.
[0019] Als Hochdruckentladungslampen sind insbesondere Natriumhochdrucklampen mit oder ohne
Quecksilber sowie Metallhalogenidlampen zu verstehen.
Figuren
[0020] Im folgenden soll die Erfindung anhand mehrerer Ausführungsbeispiele näher erläutert
werden. Es zeigen:
- Figur 1
- ein Entladungsgefäß für eine Natriumhochdrucklampe, in Seitenansicht (Figur 1a, geschnitten),
in Draufsicht (Figur 1b) und im Querschnitt (Figur 1c), wobei die Zündhilfe eine quadratische
Kopplungsfläche besitzt;
- Figur 2
- eine Darstellung des Standes der Technik;
- Figur 3
- ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Entladungsgefäßes mit Querstreifen an den Enden
des Längsstreifens als Kopplungsfläche;
- Figur 4
- ein weiteres Ausführungsbeispiel von Kopplungsflächen;
- Figur 5
- zwei weitere Ausführungsbeispiele von Kopplungsflächen.
Beschreibung der Zeichnungen
[0021] In Figur 1 ist ein Entladungsgefäß 1 aus Aluminiumoxid-Keramik für eine Natriumhochdrucklampe
mit 70 W Leistung gezeigt, das einen Abstand zwischen den beiden Elektroden 2 von
37 mm hat, mit einer Wandstärke von 0,6 mm und mit einer Füllung aus Xenon von 1.5·10
4 Pa (150 mbar) Kaltfülldruck sowie Natrium. Dabei wird ein stabförmiger Zündstreifen
4 von 40 mm Länge und mit einer Breite B von 0,8 mm verwendet. Seine Fläche F beträgt
32 mm
2. An den beiden Enden 5 des Zündstreifens 4 ist in Höhe jeder Elektrode 2 quer zum
Zündstreifen eine Kopplungsfläche 6 angebracht, und zwar in Höhe der auf den Schaft
11 der Elektrode aufgeschobenen Wendel 3.
[0022] In diesem ersten Ausführungsbeispiel sind zwei im wesentlichen quadratische Kopplungsflächen
6 mit 3 mm Kantenlänge an beiden Enden des Zündstreifens angebracht. Sie entsprechen
in etwa einem Teilkreis mit einem Zentriwinkel α = 50°. Die Zündspannung dieser Anordnung
(Messungen C1, C2 in Tabelle 1) wurde mit dem Stand der Technik verglichen, bei dem
zum einen bei einem identischen Entladungsgefäß auf eine Zündhilfe verzichtet wurde
(Messung A), oder als Zündhilfe nur der gleich große Zündstreifen verwendet wurde
(Messung B) oder zusätzlich ein ringförmiger Querstreifen 10 am Ende des gleich großen
Zündstreifens 4 gemäß Figur 2 gelegt ist (Messungen D1, D2).
[0023] In einem zweiten Ausführungsbeispiel gemäß Figur 3 wurde die Kopplungsfläche 16 an
jedem Ende des Zündstreifens 4 so gestaltet, daß sie einen schmalen Querstreifen bildet.
Er bildet in etwa einen Teilkreis 6 mit einem Zentriwinkel von α = 120°.
[0024] Die Abmessungen der Systeme wurden jeweils so gewählt, daß die Kopplungsfläche der
Zündhilfe in beiden Fällen gleich groß war. Die Zündhilfe ist hier in allen Fällen
nur kapazitiv gekoppelt. Der Zündimpuls wird an die erste Elektrode angelegt, während
die zweite Elektrode auf Nullpotential liegt. Meßergebnisse der Zündhilfe mit Teilkreis
an den Enden sind in Tabelle 1 mit den anderen Versionen aus dem Stand der Technik
verglichen.
[0025] Das Ergebnis läßt sich so interpretieren, daß bei kleiner Kopplungsfläche des Querstreifens
(4 bis 20 mm
2) der zündfördernde Effekt so klein ist, daß keine Unterschiede zwischen Teilkreis
und Ring erkennbar sind. Bei größerer Fläche (mehr als 20 mm
2) des Querstreifens ist der Teilkreis dem Ring überlegen, da sich die Zündspannung
merklich verringert.
Tabelle 1
| Zündverhalten für verschiedene Zündhilfskonstruktionen |
| Ausführungsform |
Fläche des Querstreifens (in mm2) |
Zündspannung (in kV) |
| A: Entladungsgefäß ohne Zündhilfe |
0 |
2,80 |
| B: Entladungsgefäß mit Zündstreifen |
0 |
1,96 |
| C1: Entladungsgefäß mit Zündstreifen und Teilkreis |
9 |
1,90 |
| D1: Entladungsgefäß mit Zündstreifen und Vollkreis |
9 |
1,90 |
| C2: Entladungsgefäß mit Zündstreifen und Teilkreis |
65 |
1,76 |
| D2: Entladungsgefäß mit Zündstreifen und Vollkreis |
65 |
1,80 |
[0026] In einem anderen Ausführungsbeispiel (Figur 4) ist die Fläche des Teilkreises 15
am zweiten Ende 16 des Zündstreifens 4 nur halb so groß wie die Fläche des Teilkreises
17 am ersten Ende 18, da am zweiten Ende 16 eine kleinere Zündspannung für den Überschlag
genügt, nachdem die Lampe an der ersten Elektrode gezündet hat. Somit ist die optische
Abschattung geringer.
[0027] Ein weiteres Ausführungsbeispiel ist in Figur 5 gezeigt. Hier ist der Querstreifen
nicht rechteckig, sondern als Kreis 20 bzw. als Ellipse 21 (gestrichelt gezeichnet)
geformt. In beiden Fällen liegt das Zentrum des Querstreifens 20 bzw. 21 am Ende des
Zündstreifens 4.
[0028] Insbesondere bei speziellen optischen Anforderungen kann der Querstreifen auch asymmetrisch
zum Zündstreifen angeordnet sein.
1. Hochdrucklampe mit einem keramischen, rohrförmigen Entladungsgefäß (1), in dem zwei
Elektroden (2) einander gegenüberliegen, wobei außen am Entladungsgefäß (1) eine elektrisch
leitende Zündhilfe angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Zündhilfe aus einem achsparallelen Längsstreifen (4) vorgegebener Breite B besteht,
dem etwa in Höhe jeder Elektrode (2) eine das Entladungsgefäß (1) umgebende Kopplungsfläche
(6;15;17) mit einer maximalen Querausdehnung entsprechend einem Zentriwinkel α von
höchstens 180°, insbesondere 50° bis 120°, angesetzt ist.
2. Hochdrucklampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopplungsfläche mindestens 4 mm2 umfaßt.
3. Hochdrucklampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopplungsfläche als ein Querstreifen (6;15;17) mit gegebener Länge und Breite
ausgebildet ist.
4. Hochdrucklampe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopplungsfläche mindestens etwa so groß ist wie die Fläche F eines das Entladungsgefäß
umgebenden Vollkreises der Breite B, insbesondere bis zum Doppelten der Fläche F.
5. Hochdrucklampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopplungsfläche höchstens 70 mm2 umfaßt
6. Hochdrucklampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopplungsfläche die Gestalt eines Teil- oder Vollkreises (20) oder einer Ellipse
(21) hat.
7. Hochdrucklampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopplungsfläche (6;15;17) symmetrisch zum Längsstreifen angeordnet ist.
8. Hochdrucklampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopplungsfläche (6;15;17) jeweils am Ende des Längsstreifens (4) angebracht ist.
9. Hochdrucklampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lampe eine Natriumhochdrucklampe ist, insbesondere mit einer Füllung im Entladungsgefäß,
die Natrium und Xenon enthält, wobei der Kaltfülldruck des Xenons mindestens 104 Pa (100 mbar) beträgt.
10. Hochdrucklampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrode (2) aus einem Schaft (11) mit gegebenem Durchmesser D und einem Teil
(3), insbesondere einer Wendel oder Kugel, mit größerer Querabmessung als der Schaft
besteht, wobei die Kopplungsfläche (6) im Bereich des breiteren Teils (3) angebracht
ist.
1. High-pressure lamp having a ceramic, tubular discharge vessel (1), in which two electrodes
(2) are situated opposite one another, an electrically conducting starting aid being
fitted outside on the discharge vessel (1), characterized in that the starting aid comprises an axially parallel longitudinal strip (4) of prescribed
width (B) to which there is attached approximately at the level of each electrode
(2) a coupling surface (6; 15; 17) which surrounds the discharge vessel (1) and has
a maximum transverse extent, corresponding to a centre angle α of at most 180°, in
particular 50° to 120°.
2. High-pressure lamp according to Claim 1, characterized in that the coupling surface covers at least 4 mm2.
3. High-pressure lamp according to Claim 1, characterized in that the coupling surface is constructed as a transverse strip (6; 15; 17) of given length
and width.
4. High-pressure lamp according to Claim 2, characterized in that the coupling surface is at least approximately as large as a surface F of a complete
circle, which surrounds the discharge vessel and is of width B, in particular up to
twice the surface F.
5. High-pressure lamp according to Claim 1, characterized in that the coupling surface covers at most 70 mm2.
6. High-pressure lamp according to Claim 1, characterized in that the coupling surface has the shape of a partial or complete circle (20) or an ellipse
(21).
7. High-pressure lamp according to Claim 1, characterized in that the coupling surface (6; 15; 17) is arranged symmetrically relative to the longitudinal
strip.
8. High-pressure lamp according to Claim 1, characterized in that the coupling surface (6; 15; 17) is fitted in each case on the end of the longitudinal
strip (4).
9. High-pressure lamp according to Claim 1, characterized in that the lamp is a sodium highpressure lamp, in particular having a filling in the discharge
vessel, which contains sodium and xenon, the cold filling pressure of the xenon being
at least 104Pa (100 mbar).
10. High-pressure lamp according to Claim 1, characterized in that the electrode (2) comprises a shaft (11) of given diameter D and a part (3), in particular
a helix or a sphere, of greater transverse dimension than the shaft, the coupling
surface (6) being fitted in the region of the wider part (3).
1. Lampe à décharge à haute pression, comprenant une enceinte (1) de décharge tubulaire
en céramique, dans laquelle deux électrodes (2) se font face, une aide à l'allumage
conductrice de l'électricité étant posée à l'extérieur sur l'enceinte (1) de décharge,
caractérisée en ce que l'aide à l'allumage est constituée d'une bande (4) longitudinale parallèle à l'axe
d'une largeur (B) donnée à l'avance, à laquelle est rattachée à peu près au niveau
de chaque électrode (2) une surface (6 ; 15 ; 17) de couplage entourant l'enceinte
(1) de décharge d'une étendue transversale maximum correspondant à un angle a au centre
d'au plus 180°, notamment de 50° à 120°.
2. Lampe à haute pression suivant la revendication 1, caractérisée en ce que la surface de couplage est d'au moins 4 mm2.
3. Lampe à haute pression suivant la revendication 1, caractérisée en ce que la surface de couplage est constituée sous la forme d'une bande (6 ; 15 ; 17) transversale
de longueur et de largeur données.
4. Lampe à haute pression suivant la revendication 2, caractérisée en ce que la surface de couplage est au moins à peu prés aussi grande que la surface F d'un
cercle entier entourant l'enceinte de décharge de largeur B, en représentant notamment
jusqu'au double de la surface F.
5. Lampe à haute pression suivant la revendication 1, caractérisée en ce que la surface de couplage est au plus de 70 mm2.
6. Lampe à haute pression suivant la revendication 1, caractérisée en ce que la surface de couplage a la forme d'un cercle (20) partiel ou complet ou d'une ellipse
(21).
7. Lampe à haute pression suivant la revendication 1, caractérisée en ce que la surface de couplage (6; 15; 17) est symétrique par rapport à la bande longitudinale.
8. Lampe à haute pression suivant la revendication 1, caractérisée en ce que la surface (6 ; 15 ; 17) de couplage est placée respectivement à l'extrémité de la
bande (4) longitudinale.
9. Lampe à haute pression suivant la revendication 1, caractérisée en ce que la lampe est une lampe à haute pression au sodium en ayant, notamment dans l'enceinte
de décharge, une atmosphère qui contient du sodium et du xénon, la pression de remplissage
à froid du xénon étant d'au moins 104 Pa (100 mbar).
10. Lampe à haute pression suivant la revendication 1, caractérisée en ce que l'électrode (2) est constituée d'une tige (11 ) d'un diamètre D donné et d'une partie
(3), notamment d'un filament ou d'une bille, de plus grande dimension transversale
que la tige, la surface (6) de couplage étant placée dans la zone de la partie (3)
plus large.