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EP 1 038 470 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.03.2004 Patentblatt 2004/14 |
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Anmeldetag: 07.01.2000 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: A47B 9/00 |
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Arbeitstisch
Work table
Table de travail
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
10.03.1999 AT 39999
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.09.2000 Patentblatt 2000/39 |
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Patentinhaber: Koch, Walter |
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8541 Schwanberg (AT) |
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Erfinder: |
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- Koch, Walter
8541 Schwanberg (AT)
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Vertreter: Hübscher, Helmut, Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwälte Hübscher & Hübscher
Postfach 380
Spittelwiese 7 4021 Linz 4021 Linz (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 922 410 NL-C- 1 001 004
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WO-A-99/20152 US-A- 5 323 695
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Arbeitstisch mit einem insbesondere der Höhe
nach verstellbaren Gestell, zu dessen Verstellung wenigstens ein elektromotorischer
Antrieb mit einer über ein Schaltfeld einer Eingabeeinheit ansteuerbaren Steuereinrichtung
vorgesehen ist, wobei die Eingabeeinheit eine Leseeinrichtung für auf einem elektronischen
Datenträger abgespeicherte und an die Steuereinrichtung auslesbare Sollwerte für die
Gestellverstellung aufweist.
[0002] Um im Bereich eines Arbeitsplatzes, beispielsweise bei einem Schreibtisch, gute ergonomische
Verhältnisse sicherstellen zu können, ist es bekannt, Arbeitstische mit einem insbesondere
der Höhe nach verstellbaren Gestell auszustatten. Zur Vereinfachung dieser Höhenverstellung
von Arbeitstischen werden elektromotorische Antriebe eingesetzt, die über eine Steuereinrichtung
von einem Schaltfeld einer Eingabeeinheit her gesteuert werden können. Da eine jeweils
vorteilhafte ergonomische Anpassung eines Arbeitstisches einschlägige Kenntnisse voraussetzt,
sollte die Verstellung eines Arbeitstisches allerdings nur Befugten vorbehalten bleiben.
[0003] Zum Einstellen beispielsweise der Arbeitsplattenhöhe eines Arbeitstisches ist es
bereits bekannt (US 5 323 695 A), nicht nur die Möglichkeit zu schaffen, die Steuereinrichtung
für den elektromotorischen Antrieb über ein Schaltfeld einer Eingabeeinheit anzusteuern,
sondern auch diese Eingabeeinheit mit einer Leseeinrichtung für eine Magnetkarte zu
versehen, um die auf der Magnetkarte abgespeicherten Daten unter einer Umgehung des
Schaltfeldes zur Ansteuerung der Steuereinrichtung unmittelbar nützen zu können. Damit
wird zwar eine Vorprogrammierung für bestimmte Stellungen des Arbeitstisches möglich,
doch bleibt das Problem hinsichtlich der individuellen Einstellung des Arbeitstisches
in Abhängigkeit vom jeweiligen Tischbenützer bestehen.
[0004] Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, einen Arbeitstisch der eingangs geschilderten
Art so auszurüsten, daß die Verstellung des Gestells zur Anpassung des Arbeitstisches
an die jeweils geforderten ergonomischen Verhältnisse entweder eine entsprechende
Berechtigung voraussetzt oder weitgehend automatisch durchgeführt werden kann.
[0005] Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, daß die Leseeinrichtung über eine
Vergleicherstufe für eine auf dem Datenträger abgespeicherte Kennung ein Zeitglied
zur Freigabe des Schaltfeldes ansteuert oder die auf dem Datenträger abgespeicherten
Sollwerte für die Gestellverstellung an die Steuereinrichtung ausliest.
[0006] Das Vorsehen einer Leseeinrichtung für einen elektronischen Datenträger stellt eine
vorteilhafte Voraussetzung sowohl zum Sperren des Schaltfeldes bei einer Betätigung
durch Unbefugte als auch zur automatischen Verstellung des Gestells des Arbeitstisches
dar. Ist auf dem Datenträger eine Kennung für die Berechtigung der Schaltfeldbenützung
abgespeichert, so wird in einer Vergleicherstufe der Eingabeeinheit diese Berechtigung
anhand der vom Datenträger abgelesenen Kennung überprüft, um bei einer Übereinstimmung
der Kennung mit der Vorgabe das Schaltfeld über ein Zeitglied freizugeben, das das
Schaltfeld nach Ablauf einer voreingestellten Zeitspanne wieder sperrt. Während der
Ansprechzeit kann über das Schaltfeld der Eingabeeinheit die angeschlossene Steuereinrichtung
für den elektromotorischen Antrieb des Gestells entsprechend betätigt und die Einstellung
des Arbeitstisches vorgenommen werden.
[0007] Besonders einfache Verhältnisse für die jeweils notwendige Gestellverstellung ergeben
sich allerdings, wenn auf dem Datenträger die Sollwerte für die Gestellverstellung
bereits abgespeichert sind, so daß diese Sollwerte über die Leseeinrichtung vom Datenträger
an die Steuereinrichtung ausgelesen werden können, die dann die vorgegebenen Verstellungen
unter Umgehung des Schaltfeldes automatisch veranlaßt. Diese Sollwertabspeicherung
auf dem Datenträger erlaubt in einfacher Weise die Benützung eines Arbeitstisches
durch mehrere Personen, die über Datenträger mit auf persönliche ergonomische Verhältnisse
bezogenen Sollwerten die jeweils erforderlichen Verstellungen des Arbeitstisches ohne
weiteres Zutun vornehmen können.
[0008] Obwohl unterschiedliche Konstruktionen für die Datenträger und Leseeinrichtungen
eingesetzt werden können, ergeben sich besonders vorteilhafte Verhältnisse vor allem
hinsichtlich der Bedienung der Eingabeeinheit und der Handhabung der Leseeinrichtung,
wenn die Leseeinrichtung aus einem Abfragesender für den als Transponder ausgebildeten
Datenträger besteht. Gelangt der als Transponder ausgebildete Datenträger in die Reichweite
des elektromagnetischen Feldes des Abfragesenders, so werden die Daten des Datenträgers
an den Abfragesender weitergegeben, um anhand der vom Transponder an den Abfragesender
gesendeten Daten entweder das Schaltfeld für eine Handsteuerung des elektromotorischen
Antriebes freizugeben oder die Sollwerte für die Arbeitstischverstellung unter Umgehung
des Schaltfeldes unmittelbar an die Steuereinrichtung weiterzuleiten.
[0009] Damit in vorteilhafter Weise die Sollwerte für die Gestellverstellung vorgegeben
werden können, kann der Leseeinrichtung eine Schreibeinheit zum Abspeichern der aus
der Steuereinrichtung ausgelesenen Istwerte der Gestellverstellung auf dem Datenträger
zugeordnet werden. Nach einer über das Schaltfeld vorgenommenen Anpassung der Arbeitstischeinstellung
können somit die Istwerte der Gestellverstellung über die Steuereinrichtung abgerufen
und mit Hilfe der Schreibeinheit als neue Sollwerte auf dem Datenträger abgespeichert
werden.
[0010] In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar
wird ein erfindungsgemäßer Arbeitstisch mit einer über eine Eingabeeinheit ansteuerbaren
Steuereinrichtung für den elektromotorischen Antrieb in einem schematischen Blockschaltbild
gezeigt.
[0011] Gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel weist der Arbeitstisch ein eine Tischplatte
1 tragendes Gestell 2 auf, das Teleskopbeine 3 zur Aufnahme der Tischplatte 1 umfaßt.
Diese Teleskopbeine 3 sind mit einem elektrischen Antrieb 4 versehen, der beispielsweise
ein Ritzel 5 aufweist, das mit einem Zahnstangenteil 6 der Teleskopbeine 3 kämmt,
so daß bei einer Betätigung des Antriebes 4 die Teleskopbeine 3 ein- oder ausgefahren
werden. Der elektromotorische Antrieb 4 ist an eine Steuereinrichtung 7 angeschlossen,
die von einer Eingabeeinheit 8 her angesteuert wird. Diese Eingabeeinheit 8 umfaßt
ein Schaltfeld 9, über dessen Tasten 10 der Antrieb 4 in herkömmlicher Weise betätigt
werden kann. Zum Unterschied zu herkömmlichen Steuerungen weist die Eingabeeinheit
8 jedoch zusätzlich eine Leseeinrichtung 11 für einen elektronischen Datenträger 12
auf, um entweder aufgrund einer auf dem Datenträger 12 abgespeicherten Kennung das
Schaltfeld 9 zur Betätigung des Antriebes 4 freizugeben oder die auf dem Datenträger
12 abgespeicherten Sollwerte für die Arbeitstischverstellung unter Umgehung des Schaltfeldes
9 unmittelbar an die Steuereinrichtung 7 auszulesen. Um besonders einfache Handhabungsverhältnisse
zu schaffen, ist die Leseeinrichtung 11 als Abfragesender 13 für einen den Datenträger
12 bildenden Transponder 14 ausgebildet. Gelangt somit der Transponder 14 in den Reichweitebereich
des Abfragesenders 13, so können die im Transponder 14 abgespeicherten Daten ohne
weiteres Zutun über den Abfragesender 13 ausgelesen und verarbeitet werden.
[0012] Damit der elektromotorische Antrieb 4 vom Schaltfeld 9 her betätigt werden kann,
muß die Betätigungssperre für das Schaltfeld 9 aufgehoben werden. Zu diesem Zweck
wird eine auf dem Datenträger 12 abgespeicherte Kennung über die Leseeinrichtung 11
einer Vergleicherstufe 15 zugeleitet, die bei Übereinstimmung der Kennung mit einer
entsprechenden Vorgabe ein Zeitglied 16 ansteuert, das das Schaltfeld 9 für eine vorgegebene
Zeitspanne freigibt, so daß über die Tasten 10 der elektromotorische Antrieb 4 von
Hand aus betätigt werden kann. Ist eine solche Handsteuerung nicht erwünscht, so können
die auf dem Datenträger 12 abgespeicherten Sollwerte für die Verstellung des Gestelles
2 des Arbeitstisches unmittelbar für die Ansteuerung des Antriebes 4 herangezogen
werden, wie dies bereits ausgeführt wurde. Die Übernahme der Sollwerte durch die Steuereinrichtung
7 kann dabei automatisch oder nach einer Betätigung einer entsprechenden Taste 10
des Schaltfeldes 9 erfolgen.
[0013] Um nach einer Gestellverstellung über das Schaltfeld 9 die eingestellten Istwerte
als neue Sollwerte einfach auf dem Datenträger 12 abspeichern zu können, kann der
Leseeinrichtung 11 eine Schreibeinheit 17 zugeordnet werden, die die Istwerte der
Gestellverstellung aus der Steuereinrichtung 7 abruft und als Sollwerte zur Abspeicherung
auf dem Datenträger 12 zur Verfügung stellt, was im Zusammenhang mit einem Abfragesender
13 als Leseeinrichtung 11 und einem Transponder 14 als Datenträger 12 ohne besonderen
Aufwand sichergestellt werden kann, weil über den Abfragesender 13 diese Sollwerte
auf den Transponder 14 übertragen werden können.
1. Arbeitstisch mit einem insbesondere der Höhe nach verstellbaren Gestell (2), zu dessen
Verstellung wenigstens ein elektromotorischer Antrieb (4) mit einer über ein Schaltfeld
(9) einer Eingabeeinheit (8) ansteuerbaren Steuereinrichtung (7) vorgesehen ist, wobei
die Eingabeeinheit (8) eine Leseeinrichtung (11) für auf einem elektronischen Datenträger
(12) abgespeicherte und an die Steuereinrichtung (7) auslesbare Sollwerte für die
Gestellverstellung aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Leseeinrichtung (11) über eine Vergleicherstufe (15) für eine auf dem Datenträger
(12) abgespeicherte Kennung ein Zeitglied (16) zur Freigabe des Schaltfeldes (9) ansteuert
oder die auf dem Datenträger (12) abgespeicherten Sollwerte für die Gestellverstellung
an die Steuereinrichtung (7) ausliest.
2. Arbeitstisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leseeinrichtung (1) aus einem Abfragesender (13) für den als Transponder (14)
ausgebildeten Datenträger (12) besteht.
3. Arbeitstisch nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Leseeinrichtung (11) eine Schreibeinheit (17) zum Abspeichem der aus der Steuereinrichtung
(7) ausgelesenen Istwerte der Gestellverstellung auf dem Datenträger (12) zugeordnet
ist.
1. A worktable with a frame (2) adjustable particularly in respect of height and for
the adjustment of which there is provided at least one electric motor drive (4) with
a control device (7) adapted to be actuated via a keypad (9) of an inputting unit
(8), the latter comprising a reading device (11) for set values for the frame adjustment
which are stored on an electric data support (12) and which can be read out to the
control device (7), characterised in that a timer (16) for releasing the keypad (9) is controlled by the reading device (11)
via a comparator stage (15) for an identification stored on the data support (12)
or the reading device (11) reads out to the control device (7) the set values for
the frame adjustment stored on the data support (12).
2. A worktable according to claim 1, characterised in that the reading device (1) consists of an interrogation transmitter (13) for the data
support (12), which is in the form of a transponder (14).
3. A worktable according to claim 1 or 2, characterised in that the reading device (11) has an associated writing unit (17) for storing on the data
support (12) the actual values of the frame adjustment read out from the control device
(7).
1. Table de travail avec un bâti (2), réglable en particulier en hauteur, pour le réglage
de laquelle est prévu au moins un entraînement (4) à moteur électrique, avec un dispositif
de commande (7) pouvant être commandé par l'intermédiaire d'une zone de commutation
(9) d'une unité d'introduction (8), l'unité d'introduction (8) présentant un dispositif
de lecture (11) pour des valeurs de consigne du réglage de bâti, mémorisées sur un
support de données (12) électronique et pouvant être lues sur le dispositif de commande
(7), caractérisée en ce que le dispositif de lecture (11), par l'intermédiaire d'un étage comparateur (15), pour
une identification, mémorisée sur le support de données (12), commande un organe minuteur
(16) prévu pour la validation du champ de commutation (9), ou lit les valeurs de consigne,
sur le dispositif de commande (7), mémorisées sur le support de données (12), pour
le réglage de bâti.
2. Table de travail selon la revendication 1, caractérisée en ce que le dispositif de lecture (1) est formé d'un émetteur de requêtes (13) pour le support
de données (12) réalisé sous la forme d'émetteur-récepteur (14).
3. Table de travail selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce qu'au dispositif de lecture (11) est associée une unité d'écriture (17), pour mémoriser
sur le support de données (12) les valeurs réelles, lues du dispositif de commande
(7) du réglage de bâti.
