[0001] Die Erfindung betrifft eine Pressenanordnung zur Behandlung einer Faserstoffbahn,
insbesondere einer Papier- oder Kartonbahn, mit wenigstens einer Presswalze, die an
zumindest einem Walzenende durch ein Loslager gelagert ist, dessen innerhalb des Lagergehäuses
angeordnete Lagerringe in Richtung der Walzenachse relativ zueinander verschiebbar
sind.
[0002] Bei den bisher üblichen Schuhpressen ist die einer jeweiligen Schuhpreßwalze zugeordnete
Gegenwalze auf der Führerseite und auf der Triebseite jeweils durch ein Pendelrollenlager
gelagert, wobei die beiden Pendelrollenlager als Festlager eingebaut sind. Die Loslagerfunktion
ist außerhalb des Lagergehäuses und des eigentlichen Kraftflusses auf der Führerseite
zwischen der Stuhlung und dem Lagergehäuse durch Schiebegleitlager verwirklicht. Dies
bringt u.a. den Nachteil mit sich, daß der betreffende Pressenbaustein nicht hinreichend
universell einsetzbar ist, was insbesondere für Mehrwalzenpressen gilt. Es sind nämlich
stets die beiden einander gegenüberliegenden Schiebegleitlager seitlich am Lagergehäuse
erforderlich. Aufgrund des ungünstigen Verhältnisses zwischen dem Abstand der Führungen
und der Führungslänge besteht die Gefahr einer Verkantung. Dies gilt auch für die
üblichen herkömmlichen Walzenlagerungen mit verschiebbarem Lageraußenring als Loslager,
wobei hier das Verschieben unter Preßkraft besonders kritisch ist.
[0003] Durch die genannten Nachteile kann eine unkontrollierte axiale Lagerkraft entstehen,
welche die Lebensdauer der Walzenlagerung erheblich verkürzt und sich ungünstig auf
die Stuhlung auswirkt.
[0004] In der DE-U-297 02 570 werden Walzen, einschließlich Presswalzen, einer Paperherstellungsmaschine
beschrieben, die an zumindest einem Walzenende mit einem Loslager versehen sind, dessen
innerhalb des Lagergehäuses angeordnete Lagerringe in Richtung der Walzenachse relativ
zueinander verschiebbar sind.
[0005] Bei einer aus der DE-U-92 04 405 bekannten Pressenanordnung mit einer unten liegenden
Langspalt-Presswalze und einer dieser zugeordneten oben liegenden Gegenwalze ist ein
jeweiliger Lagerzapfen der Gegenwalze wieder durch ein als Festlager eingebautes Pendelrollenlager
gelagert. Das Wälzlager im Lagergehäuse ist also axial nicht verschiebbar. Stattdessen
sind das Lagergehäuse und der Sockel wieder relativ zueinander in Achsrichtung beweglich.
Es ergeben sich also auch hier wieder die zuvor bereits genannten Nachteile.
[0006] Ziel der Erfindung ist es, eine verbesserte Pressenanordnung der eingangs genannten
Art zu schaffen, bei der die zuvor genannten Nachteile beseitigt sind. Die Einsatzdauer
der Preßwalzenlager bei Gegenwalzen zu Schuhpressen soll gesteigert werden und berechenbar
sein. Es soll insbesondere auch eine nahezu gleichbleibende, vorzugsweise minimale
Axialkraft sichergestellt sein.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Pressenanordnung wenigstens
zwei Presswalzen zur Bildung wenigstens eines Pressspaltes umfasst, wobei wenigstens
eine Schuhpresse vorgesehen ist und wenigstens eine einer jeweiligen Schuhpresswalze
zugeordnete Gegenwalze an zumindest einem Walzenende durch ein Loslager gelagert ist,
und wobei das Gehäuse des Loslagers fest mit der Stuhlung bzw. einem Schwenkhebel
verbunden ist und die Lager von mit der Gegenwalze zusammenwirkenden Presswalzen mit
formschlüssigen Verbindungselementen zum Lagergehäuse der Presswalze verbunden sind,
welche eine Verschiebung durch Längenänderung in den Walzen zulassen. Vorzugsweise
sind die beiden Lagerringe des Loslagers auch relativ zueinander kippbar.
[0008] Die betreffende Preßwalze kann sich somit beliebig ausdehnen, ohne daß dazu ein Gleiten
eines Lageraußenrings oder sonstiger Führungen unter Last für den Längenausgleich
erforderlich wäre. Die betreffende Preßwalze kann als Pressenbaustein in den verschiedensten
Pressenkonzepten universell eingesetzt werden. Die Loslagerfunktion wird innerhalb
des Lagergehäuses erfüllt. So ist beispielsweise ohne weiteres auch ein Einsatz für
sogenannte Combipressen denkbar. Eine schräge Einbaulage ist problemlos möglich. Es
sind neue Aufhängepunkte für den gesamten Pressenbaustein möglich. Die jeweiligen
Lagergehäuse können direkt fest und kompakt mit der Stuhlung verbunden werden. Insgesamt
ergibt sich eine kostengünstigere Konstruktion.
[0009] Nachdem die Loslagerfunktion innerhalb des Lagergehäuses verwirklicht ist, kann das
betreffende Lagergehäuse nunmehr also fest mit der Stuhlung verbunden sein.
[0010] In dem Preßwalzenlager mit formschlüssigen Verbindungselementen zum Lagergehäuse
der Gegenwalze verbunden sind, welche eine Verschiebung durch Längenänderung in den
Walzen zulassen, ergibt sich insbesondere eine Biegelelastizität in Maschinenquerrichtung.
[0011] Für den Fall, daß die beiden Lagerringe des Loslagers relativ zueinander kippbar
sind, kann der maximale Kippwinkel beispielsweise etwa 0,5° betragen.
[0012] Bei einer bevorzugten praktischen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Pressenanordnung
sind die beiden Lagerringe durch dazwischen angeordnete Lagerelemente allseitig abgestützt.
Als Lagerelemente können insbesondere Lagerrollen vorgesehen sein.
[0013] Vorteilhafterweise ist zumindest auf der Führerseite ein entsprechendes Loslager
vorgesehen.
[0014] Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme
auf die Zeichnung näher erläutert; in dieser zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung einer Ausführungsform einer Pressenanordnung mit vier
Preßwalzen,
- Fig. 2
- eine schematische Darstellung einer Ausführungsform einer Pressenanordnung mit drei
Preßwalzen,
- Figur 3
- eine schematische Darstellung einer Pressenpartie mit drei Preßwalzen, wobei zwei
Preßwalzen an der zentralen Preßwalze angeordnet sind,
- Fig. 4
- eine rein schematische Querschnittsdarstellung eines Loslagers und
- Figur 5
- eine detailliertere schematische Darstellung einer Ausführungsform einer Pressenanordnung
mit drei Preßwalzen, aus der sich einige Vorteile des für die Preßwalzen verwendeten
Loslagers ergeben.
[0015] Fig. 1 zeigt in rein schematischer Darstellung eine beispielhafte Ausführungsform
einer Pressenanordnung 10 zur Behandlung einer Faserstoffbahn 12, bei der es sich
insbesondere um eine Papier- oder Kartonbahn handeln kann.
[0016] Die Pressenanordnung umfaßt vier Preßwalzen 14, 16, 18 und 20, durch die drei in
Bahnlaufrichtung L aufeinanderfolgende Preßspalte S1, S2 und S3 gebildet werden, durch
die die Faserstoffbahn 12 hindurchgeführt ist.
[0017] Der zwischen den ersten beiden Preßwalzen 14 und 16 gebildete erste Preßspalt S1
ist doppelt befilzt. Dabei wird die Faserstoffbahn 12 zwischen einem Unterfilz 22
und einem Oberfilz 24 durch den Preßspalt S1 geführt. Der zwischen den beiden zentralen
Preßwalzen 16 und 18 gebildete zweite Preßspalt S1 ist einfach befilzt. Dabei wird
die Faserstoffbahn 12 zusammen mit dem Oberfilz 24 durch diesen Preßspalt S2 geführt.
Die obere Preßwalze 20 ist durch eine Schuhpreßwalze gebildet, der die zentrale Preßwalze
18 als Gegenwalze zugeordnet ist. Der durch diese Schuhpresse 18, 20 gebildete dritte
Preßspalt S3 ist einfach befilzt. Dabei ist die Faserstoffbahn 12 zusammen mit einem
Oberfilz 25 durch diesen Preßspalt S3 geführt.
[0018] Die der Schuhpreßwalze 20 zugeordnete Gegenwalze 18 ist vorzugsweise an dem auf der
Führerseite vorgesehenen Walzenende durch ein rein schematisch in der Fig. 4 dargestelltes
Loslager 26 gelagert, dessen innerhalb des Lagergehäuses 28 angeordnete Lagerringe
30, 32 in Richtung der Walzenachse X relativ zueinander verschiebbar sind.
[0019] Wie anhand der Fig. 4 zu erkennen ist, sind die beiden Lagerringe 30, 32 des Loslagers
26 überdies relativ zueinander kippbar. Dabei kann der maximale Kippwinkel beispielsweise
etwa 0,5° betragen. In der Fig. 4 ist die Winkelauslenkung stark vergrößert angedeutet.
[0020] Der innere Lagerring 30 ist am betreffenden Ende der Gegenwalze 18 angebracht. Er
kann beispielsweise an einem Lager- oder Wellenzapfen 34 dieser Gegenwalze 18 anliegen.
Der äußere Lagerring 32 ist an dem Lagergehäuse 28 angebracht. Die beiden Lagerringe
30, 32 sind durch dazwischen angeordnete Lagerelemente 36 allseitig abgestützt. Als
Lagerelemente 36 sind im vorliegenden Fall Lagerrollen vorgesehen.
[0021] Das Lagergehäuse 28 kann fest mit der Stuhlung der betreffenden Papiermaschine verbunden
sein.
[0022] Fig. 2 zeigt in rein schematischer Darstellung eine weitere mögliche Ausführungsform
einer Pressenanordnung, in der eine in der zuvor beschriebenen Weise mit einem Loslager
versehene Preßwalze einsetzbar ist. Diese in der Fig. 2 dargestellte Pressenanordnung
umfaßt lediglich drei Preßwalzen 16, 18, 20, durch die zwei Preßspalte S1 und S2 gebildet
werden. Die erste Preßwalze 16 ist im vorliegenden Fall als Preßsaugwalze ausgeführt.
Die obere Preßwalze 20 ist wieder als Schuhpreßwalze ausgeführt, der die zentrale
Walze 18 als Gegenwalze zugeordnet ist. Die beiden Preßspalte S1 und S2 sind jeweils
einfach befilzt, wobei die Faserstoffbahn zusammen mit einem Oberfilz 24 durch den
ersten Preßspalt S1 und zusammen mit einem Oberfilz 25 durch den zweiten Preßspalt
S2 geführt ist.
[0023] Die der Schuhpreßwalze 20 zugeordnete Gegenwalze 18 ist in der gleichen Weise wie
die Gegenwalze 18 der Pressenanordnung 10 gemäß der Fig. 1 vorzugsweise auf der Führerseite
wieder durch ein Loslager 26 insbesondere der in der Fig. 4 dargestellten Art gelagert.
[0024] Die betreffenden Preßwalzen 18 können somit zumindest einseitig insbesondere durch
ein sogenanntes CARB-Lager gelagert sein, dessen innerhalb des Lagergehäuses 28 angeordnete
Lagerringe 30, 32 in Richtung der Walzenachse X relativ zueinander verschiebbar und
überdies vorzugsweise relativ zueinander kippbar sind (vgl. Fig. 4).
[0025] Figur 3 zeigt in schematischer Darstellung eine Pressenpartie mit drei Preßwalzen,
wobei zwei Preßwalzen 20, 20' an der zentralen Preßwalze 18 angeordnet sind. Hierbei
sind die Lager der Preßwalzen 20, 20' mit formschlüssigen Verbindungselementen 38
zum Lagergehäuse der Preßwalze 18 verbunden, welche eine Verschiebung durch Längenänderung
in den Walzen 20, 20' zulassen.
[0026] Figur 5 zeigt eine detailliertere schematische Darstellung einer Ausführungsform
einer Pressenanordnung mit drei Preßwalzen 16, 18 und 20, anhand der im folgenden
einige Vorteile des für die Preßwalzen verwendeten Loslagers oder CARB-Lager aufgezeigt
werden. Der Grundaufbau der vorliegenden, rein beispielhaften Pressenanordnung entspricht
zumindest im wesentlichen dem der Figur 1. Die durch die Achsen der beiden Preßwalzen
18, 20 verlaufende Verbindungslinie ist mit "Y" bezeichnet.
[0027] Nachdem der äußere Lagerring 32 (vgl. auch Figur 4) im Vergleich zu herkömmlichen
Lagern beim CARB-Lager nicht schieben muß, kann die Wandstärke des Lagergehäuses 28
relativ dünn gestaltet werden.
[0028] Daraus ergeben sich u.a. die folgenden weiteren Vorteile :
1. Das Lager kann in Bezug auf den maximal vorgegebenen Außendurchmesser des Lagergehäuses
28 größer gestaltet werden, was u.a. eine höhere Belastbarkeit und entsprechend eine
höhere Lebensdauer mit sich bringt.
2. Das Lagergehäuse 28 ist aufgrund der dünneren Wandstärke am Umfang elastischer.
Somit können durch die Bandagenwirkung mehrere beispielsweise durch Rollen gebildete
Lagerelemente 36 die Kraft in Lastrichtung übernehmen. Demgegenüber käme es bei einem
herkömmlichen Lager aufgrund der elastischen Verformung zu einer noch größeren Verschiebung
des Loslager-Außenringes.
Wie sich aus der Figur 5 ergibt, kann durch eine entsprechende Anordnung der Presse
bzw. der Auflagepunkte am Lagergehäuse 28 die Kraftverteilung im Lager optimal vorgegeben
werden.
3. Der Freiraum für die Zugänglichkeit der Schabereinrichtung 37 ist für einen jeweiligen
Klingenwechsel und Spritzrohr-Service sehr wichtig und hier trotz der möglichen größeren
Lagerung optimal gestaltbar.
4. Auch der für einen jeweiligen Filzwechsel erforderliche Freiraum zur benachbarten,
hier beispielsweise als Saugwalze vorgesehen Walze 16 ist optimal.
Bezugszeichenliste
[0029]
- 10
- Pressenanordnung
- 12
- Faserstoffbahn
- 14
- Preßwalze
- 16
- Preßwalze
- 18
- Preßwalze, Gegenwalze
- 20
- Preßwalze
- 20'
- Preßwalze
- 22
- Unterfilz
- 24
- Oberfilz
- 25
- Oberfilz
- 26
- Loslager
- 28
- Lagergehäuse
- 30
- Lagerring
- 32
- Lagerring
- 34
- Lager- oder Wellenzapfen
- 37
- Schabereinrichtung
- 36
- Lagerelemente
- L
- Bahnlaufrichtung
- S1
- Preßspalt
- S2
- Preßspalt
- S3
- Preßspalt
- X
- Walzenachse
- Y
- Verbindungslinie
1. Pressenanordnung (10) zur Behandlung einer Faserstoffbahn (12), insbesondere einer
Papier- oder Kartonbahn, mit wenigstens einer Presswalze (18), die an zumindest einem
Walzenende durch ein Loslager (26) gelagert ist, dessen innerhalb des Lagergehäuses
(28) angeordnete Lagerringe (30, 32) in Richtung der Walzenachse (X) relativ zueinander
verschiebbar sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass sie wenigstens zwei Presswalzen (14, 16, 18, 20) zur Bildung wenigstens eines Pressspaltes
(S1, S2, S3) umfasst, wobei wenigstens eine Schuhpresse (18, 20) vorgesehen ist und
wenigstens eine einer jeweiligen Schuhpresswalze (20) zugeordnete Gegenwalze (18)
an zumindest einem Walzenende durch ein Loslager (26) gelagert ist, und wobei das
Gehäuse (28) des Loslagers (26) fest mit der Stuhlung bzw. einem Schwenkhebel verbunden
ist und die Lager von mit der Gegenwalze zusammenwirkenden Presswalzen (20, 20') mit
formschlüssigen Verbindungselementen (38) zum Lagergehäuse der Presswalze (18) verbunden
sind, welche eine Verschiebung durch Längenänderung in den Walzen (20, 20') zulassen.
2. Pressenanordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die beiden Lagerringe (30, 32) des Loslagers (26) relativ zueinander kippbar sind.
3. Pressenanordnung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der maximale Kippwinkel etwa 0,5 ° beträgt.
4. Pressenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die beiden Lagerringe (30, 32) durch dazwischen angeordnete Lagerelemente (36) allseitig
abgestützt sind.
5. Pressenanordnung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass als Lagerelemente (36) Lagerrollen vorgesehen sind.
6. Pressenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest auf der Führerseite ein Loslager (26) vorgesehen ist.
1. Press arrangement (10) for treating a fibrous web (12), in particular a paper or board
web, having at least one press roll (18) which is mounted at at least one end of the
roll by means of a floating bearing (26), whose bearing rings (30, 32) arranged within
the bearing housing (28) can be displaced relative to each other in the direction
of the roll axis (X),
characterized in that
it comprises at least two press rolls (14, 16, 18, 20) for forming at least one press
nip (S1, S2, S3), at least one shoe press (18, 20) being provided and at least one
backing roll (18) assigned to a respective shoe press roll (20) being mounted at at
least one end of the roll by means of a floating bearing (26), and the housing (28)
of the floating bearing (26) being firmly connected to the framing or to a pivoting
lever, and the bearings of press rolls (20, 20') interacting with the backing roll
being connected to the bearing housing of the press roll (18) by form-fitting connecting
elements (38), which permit a displacement resulting from a length change in the rolls
(20, 20').
2. Press arrangement according to Claim 1, characterized in that the two bearing rings (30, 32) of the floating bearing (26) can be tilted relative
to each other.
3. Press arrangement according to Claim 2, characterized in that the maximum tilt angle is approximately 0.5°.
4. Press arrangement according to one of the preceding claims, characterized in that the two bearing rings (30, 32) are supported on all sides by bearing elements (36)
arranged between them.
5. Press arrangement according to Claim 4, characterized in that the bearing elements (36) provided are bearing rollers.
6. Press arrangement according to one of the preceding claims, characterized in that a floating bearing (26) is provided at least on the operator side.
1. Dispositif de pressage (10) pour le traitement d'une bande fibreuse (12), notamment
d'une bande de papier ou de carton, comprenant au moins un rouleau de pressage (18)
qui est supporté au moins au niveau d'une extrémité de rouleau par un palier libre
(26), dont les anneaux de palier (30, 32) disposés à l'intérieur du boîtier de palier
(28) peuvent être déplacés l'un par rapport à l'autre dans la direction de l'axe du
rouleau (X),
caractérisé en ce
qu'il comprend au moins deux rouleaux de pressage (14, 16, 18, 20) pour la création d'au
moins une fente de pressage (S1, S2, S3), au moins un sabot de presse (18, 20) étant
prévu et au moins un rouleau conjugué (18) associé à un rouleau de presse à sabot
respectif (20) étant supporté sur au moins une extrémité de rouleau par un palier
libre (26), et le boîtier (28) du palier libre (26) étant relié fixement au bâti ou
à un levier pivotant et les paliers de rouleaux de pressage (20, 20') coopérant avec
le rouleau conjugué étant connectés avec des éléments de liaison à engagement positif
(38) au boîtier de palier du rouleau de pressage (18), lesquels autorisent un déplacement
par variation de longueur dans les rouleaux (20, 20').
2. Dispositif de pressage selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
les deux anneaux de palier (30, 32) du palier libre (26) peuvent basculer l'un par
rapport à l'autre.
3. Dispositif de pressage selon la revendication 2,
caractérisé en ce que
l'angle de basculement maximum est d'environ 0,5°.
4. Dispositif de pressage selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les deux anneaux de palier (30, 32) sont supportés de tous les côtés par des éléments
de palier (36) disposés entre eux.
5. Dispositif de pressage selon la revendication 4
caractérisé en ce que
l'on prévoit comme éléments de palier (36) des rouleaux de palier.
6. Dispositif de pressage selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'on prévoit un palier libre (26) au moins du côté du guide.