| (19) |
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(11) |
EP 1 039 127 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.08.2005 Patentblatt 2005/33 |
| (22) |
Anmeldetag: 08.03.2000 |
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| (54) |
Axialkolbenmaschine
Axial piston machine
Machine axiale à pistons
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT SE |
| (30) |
Priorität: |
19.03.1999 DE 19912509
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.09.2000 Patentblatt 2000/39 |
| (73) |
Patentinhaber: Brueninghaus Hydromatik GmbH |
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89275 Elchingen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Lemmen, Ralf, Dr.
72072 Tübingen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Körfer, Thomas, Dipl.-Phys. et al |
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Mitscherlich & Partner,
Patent- und Rechtsanwälte,
Sonnenstrasse 33 80331 München 80331 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-C- 19 645 580 US-A- 2 935 951 US-A- 4 945 817
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US-A- 1 521 884 US-A- 3 282 225
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Axialkolbenmaschine nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1.
[0002] Bei einer in der DE 196 45 580 C1 beschrieben. Bei dieser bekannten Axialkolbenmaschine
ist zur Einstellung des Durchsatzvolumens eine Verstellvorrichtung mit einer an der
Schräg- oder Taumelscheibe angreifenden Schwenkeinrichtung vorgesehen, mit der die
Schräg- oder Taumelscheibe wahlweise hin- und herschwenkbar ist und dadurch je nach
Schwenkrichtung der Schwenkwinkel und das Durchsatzvolumen vergrößerbar und verringerbar
ist. Die Schwenkeinrichtung übt dabei auf die Schräg- oder Taumelscheibe ein Drehmoment
aus, das dem Drehmoment entgegenwirkt, das die resultierende und gegen die Schräg-
oder Taumelscheibe wirksame Kolbenkraft erzeugt.
[0003] Bei dieser bekannten Axialkolbenmaschine besteht nicht nur ein großer Bau- und Herstellungsaufwand,
weil eine in beide Wirkrichtungen wirksame Schwenkeinrichtung vorzusehen ist, sondern
auch ein verhältnismäßig großer Steuerungsaufwand, um die Schrägscheibe z. b. bei
Erreichen eines maximalen Drucks oder einer maximalen Leistung durch Ansteuern der
Schwenkeinrichtung zurückzuschwenken.
[0004] In der US-A- 3 282 225 ist eine Axialkolbenmaschine der eingangs angegebenen Art
beschrieben. Bei dieser vorbekannten Axialkolbenmaschine ist eine außerhalb des Gehäuses
angeordnete Feder vorgesehen, die gemäß Fig. 1 dieser Druckschrift durch eine Zugfeder
gebildet ist und eine Schrägscheibe in deren Schwenkstellung maximalen Durchsatzvolumens
beaufschlagt.
[0005] Bei einer in der US-A- 1 521 884 geschriebenen Pumpe oder Motor ist eine außerhalb
des Gehäuses angeordnete Druckfeder vorgesehen, die eine zugehörige Schrägscheibe
über ihre Null-Stellung hinaus beaufschlagt.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Axialkolbenmaschine der eingangs angegebenen
Art so auszuschalten, dass der Bau- und Herstellungsaufwand, der Steuerungsaufwand
und der Leistungsaufwand verringert sind.
[0007] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen
der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
[0008] Bei der erfindungsgemäßen Axialkolbenmaschine ist ein Federelement vorgesehen, das
nicht nur ein auf die Schräg- oder Taumelscheibe einwirkendes zweites Drehmoment erzeugt,
das dem von der resultierenden Kolbenkraft auf die Schräg- oder Taumelscheibe ausgeübten
ersten Drehmoment entgegengesetzt ist, sondern die Feder ist auch eine Druckfeder,
die im Gehäuse auf der dem Zylinderblock abgewandten Seite der Schräg- oder Taumelscheibe
angeordnet und zwischen der Schräg- oder Taumelscheibe und einem mit dem Gehäuse der
Axialkolbenmaschine verbundenen Bauteil wirksam ist.
[0009] Hierdurch wird eine passive kolbenkraftabhängige und somit druckabhängige Durchsatzvolumeneinstellung
erreicht, die selbsttätig funktioniert, so daß auf die Durchsatzvolumeneinstellung
nicht durch eine Schwenkeinrichtung eingewirkt zu werden braucht. Die erfindungsgemäße
Ausgestaltung eignet sich insbesondere zur Leistungsbegrenzung der Axialkolbenmaschine,
wobei die Axialkolbenmaschine so ausgelegt ist, daß sie im Gleichgewichtszustand der
Drehmomente etwa ihre maximale Leistung abgibt. Hierdurch werden Überlastungen der
Axialkolbenmaschine selbsttätig vermieden.
[0010] In den Unteransprüchen sind Merkmale enthalten, die zu kleinen, kostengünstig herstellbaren
und funktionssicheren Bauweisen führen, eine Durchsatzvolumeneinstellung und Dämpfungswirkungen
im Bereich der Schwenkendstellungen der Schräg- oder Taumelscheibe ermöglichen und
die Bedienung bei Einstellungsveränderungen erleichtern.
[0011] Nachfolgend werden die Erfindung und weitere durch sie erzielbare Vorteile anhand
bevorzugter Ausführungsbeispiele und Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen
- Fig. 1
- die Hauptteile einer erfindungsgemäßen Axialkolbenmaschine im axialen Schnitt;
- Fig. 2
- eine Einzelheit der erfindungsmäßen Axialkolbenmaschine in abgewandelter Ausgestaltung;
und
- Fig. 3
- ein Funktionsdiagramm der Axialkolbenmaschine.
[0012] In der Fig. 1 ist die erfindungsgemäße Axialkolbenmaschine nur teilweise dargestellt.
Die beispielhaft dargestellte Axialkolbenmaschine 1 ist in sogenannter Schrägscheibenbauweise
ausgebildet, und sie umfaßt einen Zylinderblock 2, in dem mehrere, auf einem Teilkreis
gleichmäßig verteilt angeordnete, etwa axiale Zylinderbohrungen 3 vorgesehen sind.
In den Zylinderbohrungen 3 sind Kolben 4 längsbewegbar angeordnet. Die Zylinderbohrungen
3 sind durch Verbindungskanäle 5 mit nierenförmigen Steueröffnungen 6a, 6b in einer
Steuerscheibe 7 verbunden, die in einem nur teilweise dargestellten Gehäuse 8 stationär
angeordnet ist. Der Zylinderblock 2 ist auf einer nicht dargestellten Triebwelle um
seine Längsmittelachse drehbar im Gehäuse 8 gelagert, so daß die Zylinderbohrungen
3 zyklisch mit einer an der zugehörigen Steueröffnung 6a angeschlossenen, nicht dargestellten
Niederdruckleitung und einer an der jeweils zugehörigen Steueröffnung 6b angeschlossenen,
ebenfalls nicht dargestellten Hochdruckleitung verbunden werden.
[0013] Die Kolben 4 sind an der der Steuerscheibe 7 abgewandten Enden gelenkbeweglich an
einer Schrägscheibe 9 abgestützt; beim vorliegenden Ausführungsbeispiel mittels Gleitschuhen
11, die an einer ebenen Gleitfläche 12 der Schrägscheibe 9 anliegen und jeweils durch
eine Kugelgelenkverbindung 13 mit den vorzugsweise als Hohlkolben ausgebildeten Kolben
4 verbunden sind. Die Arbeitsräume der Kolben 4 bzw. deren Kolbenausnehmungen 14 sind
durch axiale Verbindungskanäle 15 in den Kolben 4 und damit korrespondierenden axialen
Verbindungskanälen 16 in den Gleitschuhen 11 zur hydrostatischen Entlastung mit an
den Anlageflächen der Gleitschuhe 11 vorgesehenen Drucktaschen 17 verbunden.
[0014] Mit 18 ist eine an sich bekannte Rückzugeinrichtung bezeichnet, die die Gleitschuhe
11 in permanenter Anlage an der Gleitfläche 12 der Schrägscheibe 9 hält. Bei der vorliegenden
Ausgestaltung ist die Rückzugeinrichtung 18 durch eine die Gleitschuhe 11 in an sich
bekannter Weise hintergreifende Lochscheibe 19 gebildet, die mit einer zentralen,
kugelabschnittförmigen Kalotte 21 auf einem kugelabschnittförmigen Sattel 22, z. B.
einem Ring auf der nicht dargestellten Triebwelle, allseitig schwenkbar gelagert ist.
Es kann sich um eine Triebwelle handeln, die die Stirnwand 8a des Gehäuses 8 in einem
runden Loch 8b durchsetzt und darin z. B. mittels eines Wälzlagers gelagert und abgedichtet
ist.
[0015] Die Schrägscheibe 9 ist um eine sich quer zur Längsmittelachse 23 der Axialkolbenmaschine
1 erstreckende Schwenkachse 24 in einem nur andeutungsweise dargestellten Schwenklager
25, z. B. mittels zu beiden Seiten der Schrägscheibe 9 angeordneten zylindrischen
Schwenkzapfen, zwischen einer Schwenkstellung minimalen Schwenkwinkels W, in der der
zwischen der Gleitfläche 12 und der Längsmittelachse 23 eingeschlossene Winkel z.
B. annähernd Null ist, und einer Schwenkstellung maximalen Schwenkwinkels W1 schwenkbar
gelagert. Dabei ist die Schwenkachse 24 bezüglich der Längsmittelachse 23 des Zylinderblocks
2 um das Maß eK quer versetzt. Die Anordnung ist so getroffen, daß die sich aus der
Anzahl der Kolbenkräfte im Bereich eines Druckhubes ergebende resultierende Kolbenkraft
Kr bezüglich der Schwenkachse 24 in die Radialrichtung versetzt ist, daß die resultierende
Kolbenkraft Kr die Schrägscheibe 9 mit einem Drehmoment M1 beaufschlagt, das die Schrägscheibe
9 in ihre Schwenkstellung minimalen Schwenkwinkels W zu schwenken sucht. Außerdem
ist eine elastisch nachgiebig wirksame Rückschwenkvorrichtung 26 vorgesehen, die die
Schrägscheibe 9 mit einem Drehmoment M2 beaufschlagt, das dem Drehmoment M1 entgegengesetzt
ist. Wirksames Element der Rückschwenkvorrichtung 26 ist eine Feder 27, insbesondere
eine Wendelfeder, hier eine Druckfeder, die am Gehäuse 8 abgestützt ist und mit ihrer
elastischen Federkraft an der Schrägscheibe 9 angreift. Bei der vorliegenden Ausgestaltung
ist die Feder 27 an der Stirnwand 8a des Gehäuses 8 abgestützt, wobei sie vorzugsweise
zwischen der Stirnwand 8a und der Schrägscheibe 9 angeordnet sein kann und dabei vorzugsweise
in einer Ausnehmung 28, 29 in der Stirnwand 8a und/oder in der Schrägscheibe 9 mit
Bewegungsspiel angeordnet ist. Der radiale Wirkabstand der Verstellvorrichtung 26
von der Schwenkachse 24 ist mit e1 bezeichnet und im Ausführungsbeispiel größer als
das Versatzmaß eK.
[0016] Zur Begrenzung der Ausschwenkbewegung der Schrägscheibe 9 in ihre maximale Ausschwenkstellung
und zur Begrenzung der Einschwenkbewegung der Schrägscheibe 9 in ihre minimale Einschwenkstellung
ist jeweils ein Schwenkanschlag 31, 32 vorgesehen, der jeweils durch eine Einstellvorrichtung
vorzugsweise einstellbar ist, um eine bestimmte Menge des Durchsatzvolumens in der
maximalen und minimalen Schwenkendstellung einstellen zu können. Beim vorliegenden
Ausführungsbeispiel sind die verstellbaren Schwenkanschläge 31, 32 durch Einstellschrauben
33 gebildet, die zu beiden Seiten der Längsmittelachse 23 jeweils in einer Gewindebohrung
34 in der Stirnwand 8a eingeschraubt sind, durch ein Schrauben-Angriffselement 35,
z. B. einen Schraubenkopf oder einen Schraubenschlitz, drehbar sind und durch ein
Sicherungselement, z. B. eine Kontermutter 36, gegen ein unbeabsichtigtes Lösen sicherbar
sind. Im Rahmen der Erfindung ist es möglich, die Einstellschrauben 33 in Gewindelöchern
34 anzuordnen, die sich in etwa axialer Anordnung in der Schrägscheibe 9 und/oder
in der Stirnwand 8a befinden, und zwar vorzugsweise jeweils im Endbereich der Schrägscheibe
9. Hierdurch ergibt sich für die ein elastisch nachgiebiges Widerlager bildende Rückschwenkvorrichtung
26 eine Anordnungsstelle zwischen dem Schwenkanschlag 32 für die Minimalstellung der
Schrägscheibe 9 und dem Wirkabstand eK der resultierenden Kolbenkraft Kr.
[0017] Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die dem Kolben 4 abgewandte Rückseite 37
der Schrägscheibe 9 keilförmig geformt, wobei die beiden Keilflächen 37a, 37b einen
stumpfen Winkel einschließen, der in Richtung auf den Zylinderblock 2 offen ist, wobei
die Keilflächen 37a, 37b so angeordnet sind, daß bei Anlage der einen Keilfläche 37a
die Schrägscheibe 9 sich in ihrer minimalen Schwenkstellung befindet und bei Anlage
der anderen Keilfläche 37b am Schwenkanschlag 31 die Schrägscheibe 9 sich in ihrer
maximalen Schwenkstellung befindet. Der Scheitel 38 kann sich zum einen in der Schwenkachse
24 und zum anderen an der Innenseite 8c der Stirnwand 8a befinden. Bei einem Ausführungsbeispiel
ohne Einstellschrauben 33 kann die Innenseite 8b der Stirnwand 8a die Schwenkanschläge
31, 32 bilden, nämlich dadurch, daß die Schrägscheibe 9 mit ihren vorzugsweise ebenen
Keilflächen 37a, 37b jeweils an der Innenseite 8c anliegen.
[0018] Im Funktionsbetrieb der Axialkolbenmaschine 1 wirken die beiden Drehmomente M1 und
M2 gegeneinander, wobei im Stillstand und ggf. im niedrigen Lastbereich die Rückschwenkvorrichtung
26 die Schrägscheibe 9 in ihre Schwenkstellung maximalen Schwenkwinkels drückt, weil
das Drehmoment M2 größer ist als das Drehmoment M1, das durch die resultierende Kolbenkraft
Kr hervorgerufen ist. Bei steigendem Arbeitsdruck der Axialkolbenmaschine 1 vergrößert
sich zwar das Drehmoment M1, jedoch verbleibt die Schrägscheibe 9 zunächst in ihrer
Schwenkstellung maximalen Schwenkwinkels W1, entsprechend einer in Fig. 3 dargestellten,
das Durchsatzvolumen V in Abhängigkeit von dem Arbeitsdruck p darstellenden Kennlinie,
die sich zunächst parallel zur Ordinate erstreckt und zwar bis zu einem Arbeitsdruck
p1, bei dem das Drehmoment M1 und das Drehmoment M2 sich im Gleichgewicht befinden.
Bei weiter steigendem Arbeitsdruck, z. B. bis zum Arbeitsdruck p2, überwiegt zunehmend
das Drehmoment M1 das Drehmoment M2, wodurch die Schrägscheibe 9 in Richtung auf ihre
minimale Schwenkstellung jeweils so weit verschwenkt wird, bis sich ein Gleichgewicht
der Drehmomente M1, M2 einstellt. Wenn der Arbeitsdruck den Wert p2 übersteigt, verbleibt
die Schrägscheibe 9 aufgrund ihrer Anlage am Schwenkanschlag 32, so daß das Durchsatzvolumen
W auch bei gegebenenfalls steigendem Arbeitsdruck p sich nicht mehr verringert wird,
sondern konstant bleibt.
[0019] Die maximale Leistung der Axialkolbenmaschine ist in Fig. 3 als strichpunktierte,
hyperbolisch gekrümmte Linie N dargestellt. Der Verlauf der Leistungs-Kennlinie N
befindet sich zwischen dem minimalen und dem maximalen Arbeitsdruck p1, p2 in der
Nähe des in Fig. 3 schräg verlaufenden Abschnitts der Durchsetzungsvolumen-Kennlinie
V. Hierdurch wird erreicht, daß die Axialkolbenmaschine nicht überlastet werden kann,
indem sich die Kennlinie durch entsprechendes Zurückschwenken unterhalb der maximalen
Leistungs-Kennlinie N befindet.
[0020] Ein Überschreiten der maximalen Leistungs-Kennlinie N kann durch eine Druckabschneidung
durch ein Druckbegrenzungsventil am Grenzdruck p3 verhindert werden.
[0021] Die vorbeschriebene Ausgestaltung ermöglicht eine passive druckabhängige Durchsatzvolumenverstellung
und -einstellung, die im Pumpenbetrieb und im Motorbetrieb funktioniert. Dies wird
dadurch erreicht, daß eine druckabhängige und durch das jeweilige Gleichgewicht der
Drehmomente M1 und M2 vorgegebene Verstellung und Einstellung der Schrägscheibe 9
im Bereich zwischen zwei Schwenkendstellungen, und zwar passiv gegen das elastische
Widerlager, hier die Feder 27, stattfindet.
[0022] Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Verstellung prinzipbedingt für eine
Verringerung des Schwenkwinkels der Schrägscheibe 9 mit steigendem Arbeitsdruck ausgelegt.
Im Rahmen der Erfindung ist es auch möglich, die passive, druckabhängige Verstellung
der Schrägscheibe 9 auch für eine Vergrößerung des Schwenkwinkels mit steigendem Arbeitsdruck
auszubilden. Bei einem solchen Ausführungsbeispiel sind der Angriffspunkt der resultierenden
Kolbenkraft Kr und der Angriffspunkt des elastischen Widerlagers bzw. der Rückschwenkvorrichtung
26 spiegelbildlich zur Schwenkachse 24 zu versetzen, d. h. zu der Seite hin, auf der
die resultierende Kolbenkraft Kr die Schrägscheibe 9 in ihre Schwenkendstellung maximalen
Schwenkwinkels W1 beaufschlagt. Bei einer solchen Ausgestaltung ergibt sich die gestrichelt
dargestellte Durchsatzvolumen-Kennlinie V1 in Fig. 3.
[0023] Es ist vorteilhaft, die Elastizität des elastischen Widerlagers bzw. der Rückstellvorrichtung
26, nämlich die Kraft der Feder 27, einstellbar auszubilden. Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel
dient hierzu eine Einstellvorrichtung 39, mit der die Vorspannung der Feder 27 eingestellt
werden kann. Es handelt sich um eine Einstellschraube 41 mit einem Drehangriffselement,
z. B. einem Querschlitz, die eine einstellbare Begrenzung für die Feder 27 bildet
und beim vorliegenden Ausführungsbeispiel in die Ausnehmung 28 in der Stirnwand 8a
von außen hineinragt, wobei sie in einem den Grund der Ausnehmung 28 durchsetzenden
Gewindeloch 42 eingeschraubt und durch ein Sicherungselement gesichert ist, insbesondere
durch eine außen auf die Einstellschraube 41 aufgeschraubte Kontermutter 43.
[0024] Durch ein Ein- oder Ausschrauben der Einstellschraube 41 und ein dadurch bedingtes
Vergrößern oder Verkleinern der Federspannung, läßt sich der schräge Verlaufsbereich
der Kennlinie V in Fig. 3 in Richtung eines größeren oder kleineren Arbeitsdruckes
verlagern, d. h. in Fig. 3 nach links oder rechts.
[0025] Um insbesondere bei plötzlichen Druckschwankungen ein hartes Anschlagen der Schrägscheibe
9 an den Schwenkanschlägen 31, 32 zu vermeiden, ist es vorteilhaft, den Schwenkanschlägen
31, 32 Dämpfungsmittel zuzuordnen, die jeweils einen harten Anschlag dämpfen. Ein
entsprechend wirksames Dämpfungselement 44 kann jeweils an der Schrägscheibe 9 oder
an der Stirnwand 8a angeordnet sein. In Fig. 1 ist das Dämpfungselement 44 in der
Schrägscheibe 9 integriert. Es ist durch einen Dämpfungszylinder 45 in Form einer
etwa axialen Zylinderbohrung 46 gebildet, in der ein Kolben 47 abgedichtet verschiebbar
gelagert ist. Der Dämpfungszylinder 45 ist als Sackbohrung ausgebildet, die an der
Keilfläche 37a der Schrägscheibe 9 ausmündet. Der Dämpfungskolben 47 ist mittels einer
ebenfalls in dem Dämpfungszylinder 42 angeordneten Rückstellfeder 48 in seine Ausschubrichtung
und gegen ein stationäres Gegenstück, hier gegen die Stirnwand 8a, vorzugsweise gegen
das freie Ende der Einstellschraube 33, vorgespannt. Die Arbeitskammer des Dämpfungszylinders
45 ist über ein Rückschlagventil 49 in einem Zulaufkanal 51 mit dem die Schrägscheibe
9 und den Zylinderblock 2 umgebenden Gehäuseinnenraum 52 verbunden, der z. B. als
Leckfluid-Auffangraum dient und entsprechend mit einem Fluid niedrigen Druckes, insbesondere
Hydrauliköl, gefüllt ist. Die Arbeitskammer des Dämpfungszylinders 45 ist über ein
Drosselelement 53 zusätzlich mit dem Gehäuseinnenraum 52 verbunden. Das Drosselelement
53 ist im dargestellten Ausführungsbeispiel als Bohrung mit relativ geringem Querschnitt
ausgebildet. Der Zulaufkanal 51 und das Rückschlagventil 49 sind somit parallel zu
dem Drosselelement 53 angeordnet.
[0026] Wenn die Schrägscheibe 9 in eine der beiden Schwenkendstellungen geschwenkt wird,
wird der zugehörige Dämpfungskolben 47 eingeschoben, wobei seine Einschubgeschwindigkeit
durch die Größe des Drosselelements 53 bestimmt ist und verzögert ist. Diese Verzögerung
bewirkt die angestrebte Dämpfung. In der eingeschobenen Stellung kann der Dämpfungskolben
47 am Grund der Arbeitskammer einen Anschlag finden, wodurch die Einschubbewegung
begrenzt und die Anschlagstellung definiert ist.
[0027] Dabei ist es im Rahmen der Erfindung möglich, die Zylinderbohrung 46 und den Dämpfungskolben
47 so lang zu bemessen, daß der Dämpfungskolben 47 verhältnismäßig weit aus der Zylinderbohrung
46 herausragen kann und permanent am zugehörigen Schwenkanschlag 31, 32 anliegen kann.
Bei dieser Ausgestaltung ergibt sich eine Dämpfungswirkung über den gesamten Schwenkbereich.
Dabei ist dann die Kraft der Rückstellfeder 48 in die Drehmomente M1, M2 einzubeziehen,
wenn diese Rückstellkraft verhältnismäßig groß ist. Da es für eine Ausschubbewegung
des Dämpfungskolbens 47 jeweils nur einer geringer Federkraft bedarf, kann diese Federkraft
vernachlässigt werden, wenn sie gering ist.
[0028] In Fig. 2 ist beispielhaft ein Dämpfungselement 44 in der Stirnwand 8a integriert
angeordnet, um zu verdeutlichen, daß die Dämpfungselemente 44 sowohl an der Schrägscheibe
9 als auch an der Stirnwand 8a angeordnet sein können. Dabei kann eine Einstellschraube
33 gegenüberliegend in der Schrägscheibe 9 angeordnet sein. Bei dieser Ausgestaltung
ist die Einstellschraube 33 bzw. die zugehörige Einstellvorrichtung nur von innen
zugänglich und somit vor unbefugtem Zugriff geschützt angeordnet. Dies gilt auch für
die Einstellvorrichtung 39 zum Einstellen der Federkraft. Das Dämpfungselement kann
selbstverständlich auch baulich mit der Feder 27 kombiniert und z. B. in der Ausnehmung
29 angeordnet sein.
1. Axialkolbenmaschine (1) mit einem Zylinderblock (2), der in einem Gehäuse (8) auf
einer Triebwelle drehbar gelagert ist und in welchem Zylinderbohrungen (3) vorgesehen
sind, in denen Kolben (4) bewegbar geführt sind, die sich zur Ausführung einer Hubbewegung
an einer Schräg- oder Taumelscheibe (9) abstützen, die zwischen einer Schwenkstellung
minimalen Durchsatzvolumens und einer Schwenkstellung maximalen Durchsatzvolumens
um eine Schwenkachse (24) schwenkbar gelagert ist, wobei die Schwenkachse (24) bezüglich
der von den Kolben (4) ausgeübten resultierenden, gegen die Schräg- oder Taumelscheibe
(9) gerichteten Kolbenkraft (Kr) so versetzt (eK) ist, daß die resultierende Kolbenkraft
(Kr) ein auf die Schräg- oder Taumelscheibe (9) einwirkendes erstes Drehmoment (M1)
erzeugt,
wobei eine Feder (27) vorgesehen ist, die ein auf die Schräg- oder Taumelscheibe (9)
entgegen dem ersten Drehmoment (M1) einwirkendes zweites Drehmoment (M2) erzeugt,
wobei die Feder (27) bezüglich der Schwenkachse (24) auf der Seite der Axialkolbenmaschine
(1) angeordnet ist, zu der hin die resultierende Kolbenkraft (Kr) versetzt ist,
und wobei das zweite Drehmoment der Feder (27) die Schräg- oder Taumelscheibe (9)
in deren Schwenkstellung maximalen Durchsatzvolumens beaufschlagt,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Feder eine Druckfeder ist, die im Gehäuse (8) auf der dem Zylinderblock (2) abgewandten
Seite der Schräg- oder Taumelscheibe (9) angeordnet und zwischen der Schräg- oder
Taumelscheibe (9) und einem mit dem Gehäuse (8) der Axialkolbenmaschine (1) verbundenen
Bauteil wirksam ist.
2. Axialkolbenmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das mit dem Gehäuse (8) der Axialkolbenmaschine (1) verbundene Bauteil eine Gehäuse-Stirnwand
(8a) ist.
3. Axialkolbenmaschine mach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kraft der Feder (27) durch eine Einstellvorrichtung (39) einstellbar ist.
4. Axialkolbenmaschine nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Feder (27) durch eine Wendelfeder gebildet ist.
5. Axialkolbenmaschine nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Feder (27) endseitig in einer Ausnehmung (28, 29) in der Schräg- oder Taumelscheibe
(9) und/oder in der Stirnwand (8a) angeordnet ist.
6. Axialkolbenmaschine nach einem der Ansprüche 3 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einstellvorrichtung (39) von außerhalb eines Gehäuses (8) der Axialkolbenmaschine
(1) zugänglich ist.
7. Axialkolbenmaschine nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einstellvorrichtung (39) eine Einstellschraube (41) aufweist, die vorzugsweise
eine Stirnwand (8a) des Gehäuses (8) durchsetzt.
8. Axialkolbenmaschine nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schwenkstellung maximalen und/oder minimalen Durchsatzvolumens jeweils ein Anschlag
(31, 32) zugeordnet ist.
9. Axialkolbenmaschine nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Anschlag oder die Anschläge (31, 32) jeweils durch eine Einstellvorrichtung einstellbar
ist bzw. sind, die von außerhalb eines Gehäuses (8) der Axialkolbenmaschine (1) zugänglich
ist bzw. sind.
10. Axialkolbenmaschine nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß der oder die Anschläge (31, 32) jeweils durch eine Einstellschraube (33) gebildet
ist bzw. sind.
11. Axialkolbenmaschine nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einstellschraube (33) in der Schräg- oder Taumelscheibe (9) oder in einer Wand
des Gehäuses (8), insbesondere einer Stirnwand (8a), angeordnet ist.
12. Axialkolbenmaschine nach einem der Ansprüche 8 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß dem Anschlag oder den Anschlägen (31, 32) jeweils ein Dämpfungselement (44) zugeordnet
ist.
13. Axialkolbenmaschine nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Dämpfungselement (44) durch einen Dämpfungskolben (47) gebildet ist, der in einem
Dämpfungszylinder (45) verschiebbar gelagert ist, darin eine Arbeitskammer begrenzt
und durch eine Feder (48) in eine Ausschubstellung vorgespannt ist, wobei die Arbeitskammer
durch einen gedrosselten Auslaß und einen Einlaß, der beim Einschieben des Dämpfungskolbens
(47) selbsttätig schließt, mit einem Fluidreservoir verbunden ist.
14. Axialkolbenmaschine nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Dämpfungszylinder (45) in der Schräg- oder Taumelscheibe (9) oder in einer gegenüberliegenden
Stirnwand (8a) eines Gehäuses (8) der Axialkolbenmaschine (1) angeordnet ist.
15. Axialkolbenmaschine nach Anspruch 13 oder 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Auslaß und der Einlaß mit dem Gehäuseinnenraum (52) verbunden sind.
16. Axialkolbenmaschine nach einem der Ansprüche 12 bis 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Feder (27) Bestandteil des Dämpfungselements (44) ist.
17. Axialkolbenmaschine nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Axialkolbenmaschine (1) im Gleichgewichtszustand der beiden Drehmomente (M1,
M2) etwa eine vorgegebene maximale Leistung erreicht.
1. Axial piston engine (1) with a cylinder block (2), which is rotatably supported on
a drive shaft in a housing (8), and in which cylinder bores (3) are provided, pistons
(4) being movably guided in said cylinder bores (3), and being supported on a swash
plate (9) to execute a reciprocating motion, said swash plate (9) being supported
so that it can swivel about a swivelling axis (24) between a swivelling position of
minimum throughput volume and a swivelling position of maximum throughput volume,
the swivelling axis (24) being displaced (eK) relative to the resultant piston force
(Kr), which is exercised by the pistons (4) and directed against the swash plate (9),
in such a way that the resultant piston force (Kr) generates a first torque (M1) which
acts on the swash plate (9),
a spring (27), which generates a second torque (M2) which acts on the swash plate
(9) against the first torque (M1), being provided,
the spring (27) being arranged relative to the swivelling axis (24) on the side of
the axial piston engine (1), towards which the resultant piston force (Kr) is displaced,
and the second torque of the spring (27) acting on the swash plate (9) in its swivelling
position of maximum throughput volume,
characterized in that
the spring is a compression spring, which is arranged in the housing (8) on the side
of the swash plate (9) facing away from the cylinder block (2), and acts between the
swash plate (9) and a component which is joined to the housing (8) of the axial piston
engine (1).
2. Axial piston engine according to Claim 1,
characterized in that
the component which is joined to the housing (8) of the axial piston engine (1) is
a housing end wall (8a).
3. Axial piston engine according to one of the preceding claims,
characterized in that
the force of the spring (27) can be adjusted by an adjusting device (39).
4. Axial piston engine according to one of the preceding claims,
characterized in that
the spring (27) is in the form of a spiral coiled spring.
5. Axial piston engine according to one of the preceding claims,
characterized in that
the ends of the spring (27) are arranged in a recess (28, 29) in the swash plate (9)
and/or in the end wall (8a).
6. Axial piston engine according to one of Claims 3 to 5,
characterized in that
the adjusting device (39) is accessible from outside a housing (8) of the axial piston
engine (1).
7. Axial piston engine according to Claim 6,
characterized in that
the adjusting device (39) has an adjusting screw (41), which preferably passes through
an end wall (8a) of the housing (8).
8. Axial piston engine according to one of the preceding claims,
characterized in that
a limit stop (31, 32) is assigned to each of the swivelling positions of maximum and/or
minimum throughput volume.
9. Axial piston engine according to Claim 8,
characterized in that
the limit stop(s) (31, 32) can each be adjusted by an adjusting device, which is accessible
from outside a housing (8) of the axial piston engine (1).
10. Axial piston engine according to Claim 9,
characterized in that
the limit stop(s) (31, 32) is/are each in the form of an adjusting screw (33).
11. Axial piston engine according to Claim 10,
characterized in that
the adjusting screw (33) is arranged in the swash plate (9) or in a wall of the housing
(8), particularly an end wall (8a).
12. Axial piston engine according to one of Claims 8 to 11,
characterized in that
a damping element (44) is assigned to each of the limit stop(s) (31, 32).
13. Axial piston engine according to Claim 12,
characterized in that
the damping element (44) is in the form of a damping piston (47), which is movably
supported in a damping cylinder (45), delimits a working chamber there, and is pretensioned
by a spring (48) into a pushed-out position, the working chamber being connected to
a fluid reservoir by a choked outlet and an inlet which closes automatically when
the damping piston (47) is pushed in.
14. Axial piston engine according to Claim 13,
characterized in that
the damping cylinder (45) is arranged in the swash plate (9) or in an opposite end
wall (8a) of a housing (8) of the axial piston engine (1).
15. Axial piston engine according to Claim 13 or 14,
characterized in that
the outlet and inlet are connected to the housing interior (52).
16. Axial piston engine according to one of Claims 12 to 15,
characterized in that
the spring (27) is part of the damping element (44).
17. Axial piston engine according to one of the preceding claims,
characterized in that
the axial piston engine (1) in the state of equilibrium of the two torques (M1, M2)
achieves approximately a preset maximum power.
1. Machine à pistons axiaux (1) dotée d'un bloc à cylindres (2), monté rotatif sur un
arbre d'entraînement dans un carter (8), et dans lequel sont prévus des perçages pour
cylindres (3), dans lesquels peuvent bouger en étant guidés des pistons (4), qui s'appuient
contre un plateau oscillant / incliné (9), pour effectuer un mouvement de va et vient,
ledit plateau oscillant / incliné (9) étant monté orientable autour d'un axe d'orientation
(24), entre une position d'orientation de débit minimal et une position d'orientation
de débit maximal, l'axe d'orientation (24) étant décalé (eK) par rapport à la résultante
des forces de piston (Kr) exercées par les pistons (4), dirigée vers le plateau oscillant
/ incliné (9), de telle sorte que la résultante des forces de piston (Kr) engendre
un premier moment de rotation (M1) s'exerçant sur le plateau oscillant /incliné (9),
un ressort (27) étant prévu, pour engendrer un deuxième moment de rotation (M2), s'exerçant
sur le plateau oscillant / incliné (9) en s'opposant au premier moment de rotation
(M1),
le ressort (27) étant disposé, par rapport à l'axe d'orientation (24), du coté de
la machine à pistons axiaux (1) où la résultante des forces de pistons (Kr) est décalée
et, le deuxième moment de rotation du ressort (27) poussant le plateau oscillant /incliné
(9) dans sa position d'orientation de débit maximum,
caractérisée en ce que,
le ressort est un ressort de pression, qui est disposé dans le carter (8), sur la
face du plateau oscillant / incliné (9) opposée au bloc de cylindres (2) et qui agit
entre le plateau oscillant / incliné (9) et un élément de construction lié au carter
(8) de la machine à pistons axiaux (1).
2. Machine à pistons axiaux selon la revendication 1
caractérisée en ce que,
l'élément de construction lié au carter (8) de la machine à pistons axiaux (1) est
une face avant (8a) de carter.
3. Machine à pistons axiaux selon l'une des revendications précédentes
caractérisée en ce que,
la force du ressort (27) peut être réglée au moyen d'un dispositif de réglage (39).
4. Machine à pistons axiaux selon l'une des revendications précédentes
caractérisée en ce que,
le ressort (27) consiste en un ressort spiral.
5. Machine à pistons axiaux selon l'une des revendications précédentes
caractérisée en ce que
le ressort (27) est disposé par ses extrémités dans un creux (28, 29) dan le plateau
oscillant / incliné (9) et/ou dans la face avant de carter (8a).
6. Machine à pistons axiaux selon l'une des revendications 3 à 5
caractérisée en ce que
le dispositif de réglage (39) est accessible depuis l'extérieur d'un carter (8) de
la machine à pistons axiaux (1).
7. Machine à pistons axiaux selon la revendication 6
caractérisée en ce que
le dispositif de réglage (39) présente une vis de réglage (41), qui traverse de préférence
une face avant (8a) du carter(8).
8. Machine à pistons axiaux selon l'une des revendications précédentes
caractérisée en ce que
une butée (31, 32) est attribuée à chacune des positions d'orientation de débit maximal
et/ou de débit minimal.
9. Machine à pistons axiaux selon la revendication 8
caractérisée en ce que
la butée, ou les butées (31, 32), peut, resp. peuvent, être réglées au moyen d'un
dispositif de réglage qui est, resp. sont, accessible depuis l'extérieur d'un carter
(8) de la machine à pistons axiaux (1).
10. Machine à pistons axiaux selon la revendication 9
caractérisée en ce que
la ou les butées (31, 32) est, resp. sont, formées chacune par une vis de réglage
(33).
11. Machine à pistons axiaux selon la revendication 10
caractérisée en ce que
la vis de réglage (33) est disposée dans le plateau oscillant / incliné (9) ou dans
une paroi du carter (8), en particulier dans une face avant (8a).
12. Machine à pistons axiaux selon l'une des revendications 8 à 11
caractérisée en ce que
un élément d'amortissement (44) est affecté à la butée ou à chacune des butées (31,
32).
13. Machine à pistons axiaux selon la revendication 12
caractérisée en ce que
l'élément d'amortissement (44) est formé d'un piston d'amortissement (47), qui est
monté coulissant dans un cylindre d'amortissement (45), qui y limite une chambre de
travail et qui est contraint par un ressort (48) en position d'extension, la chambre
de travail étant reliée à un réservoir de fluide au moyen d'une sortie étranglée et
d'une admission, qui lors de la poussée du piston d'amortissement (47) se ferme automatiquement.
14. Machine à pistons axiaux selon la revendication 13
caractérisée en ce que
le cylindre d'amortissement (45) est disposé dans le plateau oscillant / incliné (9)
ou dans une face avant (8a) d'un carter (8) de la machine à pistons axiaux (1) faisant
face au plateau oscillant / incliné.
15. Machine à pistons axiaux selon la revendication 13 ou 14
caractérisée en ce que
la sortie et l'admission sont reliées à l'espace intérieur (52) du carter.
16. Machine à pistons axiaux selon l'une des revendications 12 à 15
caractérisée en ce que
le ressort (27) est un élément constitutif de l'élément d'amortissement (44).
17. Machine à pistons axiaux selon l'une des revendications précédentes
caractérisée en ce que,
la machine à pistons axiaux (1) atteint pratiquement une puissance maximale prédéfinie,
en situation d'équilibre des deux moments (M1, M2).

