[0001] Die Erfindung betrifft einen Haftkörper, insbesondere zum Herstellen einer Verbindung
mit einem Schaumstoff-Formkörper während des Formvorganges mittels Schaummaterial
mit einzelnen, auf einem Trägerband angeordneten Haftelementen, die zur Vermeidung
des Eindringens von Schaummaterial mit einem flächenartigen Abdeckmittel nach außen
hin abgedeckt sind.
[0002] Bei einem bekannten Haftkörper nach der EP 0 612 485 B1 weist dieser zum Einschäumen
in den Schaumstoff-Formkörper ein übliches Haftverschlußteil auf, das an seiner Vorderseite
mit Verhakungselementen versehen ist. Auf der Rückseite dieses Haftverschlußteiles
befindet sich dann ein Verankerungsteil zur Verankerung des Haftkörpers in die Oberfläche
des zu schäumenden Schaumstoff-Formkörpers. Die angesprochenen Verhakungselemente
sind während des Schäumens vollflächig von einer Kunststoffdichtmasse abgedeckt, die
nach Beendigung des Formvorganges zum Freilegen der Verhakungselemente von diesen
abziehbar ist. An den derart freigelegten Verhakungselementen können dann Sitzbezüge,
Polsterkörperteile od.dgl. mit dem Schaumstoff-Formkörper verbunden werden, indem
die korrespondierenden Haftverschlußteile, beispielsweise in Form eines Schlaufenbandmaterials
od.dgl., in Eingriff mit den Verhakungselementen gebracht werden. Da die Kunststoffdichtmasse
die abzudeckenden Haftelemente in Form der Verhakungselemente formschlüssig umschließt,
sind erhebliche Kräfte notwendig, um die Abdeckmasse von den Haftelementen zu trennen,
wobei die dahingehenden Entformungskräfte größer sein können als die Verbindungskräfte
zwischen dem eigentlichen Haftkörper in Form des Haftverschlusses und dem Schaummaterial.
Als Folge reißt man zusammen mit der abdeckenden Dichtmasse auch den bandartigen Haftkörper
vom frisch geschäumten Schaumstoffsitzkörper, was diesen unbrauchbar werden läßt.
Selbst wenn die Dichtmasse recyclebar und für nachfolgende Formvorgänge wiederverwendbar
ist, ist eine entsprechende Einsatzmenge an Dichtmasse zu handhaben, was das bekannte
Formverfahren verteuert.
[0003] Es ist in der EP 0 168 240 A2 zwar bereits bei einem gattungsgemäßen Haftkörper vorgeschlagen
worden, bei vergleichbaren Formverfahren die Verhakungselemente eines Haftverschlußteiles
stirnseitig nur mit einer dünnen Folie abzudecken, um so das Eindringen des Formmaterials
zu vermeiden; dies führt jedoch zu aufwendigen Abdichtmaßnahmen im Randbereich der
Folie, die eine Verbindung mit der Oberseite des Haftverschlußbandes eingehen muß,
was zum einen wieder die Kosten erhöht und zum anderen insbesondere im Stirnbereich
des bandartigen Haftverschlußteiles zu Abdichtproblemen führt mit der Folge, daß das
Schaummaterial doch die Möglichkeit hat, zwischen die Verhakungsmittel einzudringen.
Die derart vom Schaummaterial umgebenen Verhakungselemente stehen dann für das spätere
Befestigen von Polsterbezügen und Polstermaterial nicht mehr zur Verfügung, was die
Festlegemöglichkeiten entsprechend beeinträchtigt. Auch löst sich die Folie leicht
ab und reißt ein, was in der Praxis zu Problemen führt.
[0004] Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
die bekannten Haftkörper derart weiter zu verbessern, daß diese kostengünstig verwendbar
und fest mit dem Schaumstoff-Formkörper verbindbar sind sowie mit hoher Sicherheit
gewährleisten, daß kein Schaummaterial während des Schäumens an die Hartelemente gelangt.
Eine dahingehende Aufgabe löst ein Haftkörper mit den Merkmalen des Anspruches 1.
[0005] Dadurch, daß gemäß dem kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 das Abdeckmittel ein
Klebstoffmittel ist, das auf den Stirnseiten der Haftelemente klebend aufliegt und
von diesen unter Freilegen der Haftelemente wieder entfernbar ist, sind die Haftelemente
während des Einschäumens sicher abgedeckt und das Schaummaterial kann die Hartelemente
beim Schäumen nicht verkleben und dabei unbrauchbar werden lassen. Da das Klebstoffmittel
auf den Haftelementen lösbar klebend aufliegt, ist das bandartige oder flächenartige
Klebstoffmittel leicht von den Haftelementen zu trennen und es kommt nicht zu einem
ungewollten Abreißen des Haftkörpers aus dem Schaumstoff-Formkörper. Im übrigen ist
während des Einschäumens dieses Klebstoffabdeckmittel sicher mit den Haftelementen
verbunden, so daß ein ungewolltes Einreißen nicht vorkommen kann.
[0006] Der Überzug in Form des Klebstoffmittels läßt sich sehr dünn ausbilden, so daß der
benötigte Materialeinsatz für das Abdeckmittel gering gehalten werden kann. Dies senkt
die Kosten ebenso wie die Tatsache, daß das zum Einsatz bringende Klebstoffmittel
auf dem Markt günstig zu erhalten ist.
[0007] Bei einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Haftkörpers ist das Klebstoffmittel
auswählbar unter den Schmelzhaftklebstoffen, insbesondere aus den sog. Hot-Melt-Klebern,
den Dispersionshaftklebstoffen, vorzugsweise auf wässriger Phenolharzbasis, oder unter
den Klebstoffen auf Acrylatbasis. Die dahingehenden Klebstoffe zeichnen sich insbesondere
durch eine sehr gute Haftkraft auf den hier in Rede stehenden Kunststoffmaterialien
aus. Sie sind im übrigen witterungs- und wasserbeständig und mithin sehr gut in der
Lage, das ungewollte Eindringen des Schaummaterials beim Schaumformvorgang wirksam
zu vermeiden. Obwohl in den technischen Informationsblättern zu diesen Klebstoffen
ihre stark klebende Eigenschaft in den Vordergrund gestellt ist, ist es für einen
Fachmann auf dem Gebiet der Hartbandverschlüsse überraschend, daß diese sich von den
Haftelementen eines dahingehenden Haftverschlußteiles leicht lösen lassen, sofern
die Haftelemente vorzugsweise keine hakenförmige Ausbildung haben, sondern stirnseitig
stumpf sind.
[0008] Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Haftkörpers
ist auf der dem Abdeckmittel gegenüberliegenden Seite des Trägerbandes ein Schlingenmaterial,
vorzugsweise aus Baumwolle, vorhanden, das eine feste Verbindung mit dem Schaummaterial
gewährleistet. Vorzugsweise ist dabei das Schlingenmaterial auf einem Flachband angeordnet,
das Teil des Trägerbandes oder mit diesem verbindbar ist. Mit den vorbezeichneten
Angaben ist es möglich, eine derart feste Verbindung des Haftkörpers zum Schaummaterial
beim Einschäumen herzustellen, daß weder beim Entfernen des Klebstoff-Abdeckmittels
noch beim späteren Abziehen eines Verschlußgegenstückes am Sitzbezug das eingeschäumte
Haftkörperteil vom Schaummaterial abgetrennt wird.
[0009] Bei einer weiteren besonders bevorzugten Ausführungsform ist das Klebstoffmittel
ein aufwalzbares Klebeband, das auf seiner den Haftelementen abgewandten Außenseite
mit einer entfernbaren Magnetfolie oder einer Abdeckschicht mit magnetisierbaren Partikeln,
wie Eisenpartikeln, versehen ist oder eine Abdeckschicht aus Silikon aufweist. Durch
die Ausgestaltung des Klebstoffmittels als aufwalzbares Klebeband kann das Klebstoffmittel
in der Art einer Folie verarbeitet werden und man benötigt bei der Herstellung des
Haftkörpers keine aufwendige Ausstattung, wie beispielsweise Aufschmelz- und Auftragsvorrichtungen,
noch irgendwelche Extruder zum Aufbringen des Abdeckschaumes. Vielmehr genügen einfache
Zuführeinrichtungen und eine Andrückwalze. Sofern der Haftkörper mit einer entfernbaren
Magnetfolie oder einer Abdeckschicht mit magnetisierbaren Partikeln versehen ist,
läßt sich der bandartige Haftkörper über sog. Pfeifen mit magnetischer Halterung einfach
und haftsicher in die Form einlegen und in seiner Position derart festhalten, daß
es während des Einschäumens in die Form nicht zu Verwerfungen od.dgl. kommen kann.
Sofern eine silikonisierte Abdeckschicht vorgesehen ist, weist das Klebeband zu beiden
Seiten und mithin auch nach außen hin eine Klebeschicht auf, die sich unmittelbar
mit der Form oder ihren Teilen, wie Pfeifen, klebend lösbar verbinden läßt.
[0010] Sofern die Haftelemente des Haftkörpers aus stengelartigen Verdickungen auf dem Trägerband
gebildet sind, die stirnseitig abgeflacht sind oder konkave Vertiefungen aufweisen,
lassen sich diese in der Höhe extrem niedrig ausbilden und der Aufwalzvorgang des
Klebstoffmittels bei der Herstellung des Haftkörpers wird erleichtert.
[0011] Im folgenden wird der erfindungsgemäße Hartkörper anhand der Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen in prinzipieller und nicht maßstäblicher Darstellung die
- Fig.1
- in vergrößerter Schnittdarstellung eine erste Ausführungsform des Haftkörpers nach
der Fig.1a;
- Fig.2a,2b
- in vergrößerter Darstellung eine geänderte Ausführungsform des Haftkörpers nach der
Fig. 1;
- Fig.3
- eine Vorrichtung zum Herstellen des Haftkörpers.
[0012] Der erfindungsgemäße Haftkörper dient insbesondere zum Herstellen einer Verbindung
mit einem Schaumstoff-Formkörper 10 während des Formvorganges mittels Schaummaterial.
Dahingehende Schaumstoff-Formkörper 10 dienen dem Herstellen von Schaumstoffrohlingen,
insbesondere für Fahrzeug- und Fluggastsitze sowie deren Teile, wie Sitzteile, Rückenlehnen,
Armlehnen und Kopfstützen. Dies schließt auch Komplett-Sitze mit ein, bei denen diese
Einzelkomponenten in einer Sitzstruktur zusammengefaßt sind. In Abhängigkeit des zu
erzeugenden Formkörpers ist eine Form 12 oder ein Formkasten vorgesehen, in den das
Schaummaterial unter Druck eingebracht wird. Nach Abschluß einer Temperaturbehandlung
in der Form 12 und einem sich anschließenden Abkühlprozeß kann dann der Formkörper
10 aus der Form 12 für die Weiterverarbeitung entnommen werden.
[0013] Damit die derart hergestellten Schaumstoff-Formkörper 10 mit einem Bezugmaterial
od.dgl. versehen werden können, werden die Haftkörper in Form von Bändern in die Form
12 eingelegt und mit eingeschäumt. Entsprechend komplementär ausgebildete Haftverschlußteile
am Bezugsmaterial (nicht dargestellt) wirken dann mit den Haftelementen 14 des Haftkörpers,
der am Formkörper 10 festgelegt ist, zusammen und befestigen derart den Bezug an dem
Schaumstoff-Formkörper 10.
[0014] Die einzelnen Haftelemente 14 sind auf einem Trägerband 16 vorzugsweise einstückig
mit diesem verbunden angeordnet. Zur Vermeidung des ungewollten Eindringens von Schaummaterial
sind die Haftelemente 14 mit einem Abdeckmittel 18 abgedeckt.
[0015] Das Abdeckmittel 18 ist ein Klebstoffmittel, das, wie insbesondere die Fig.1 und
2 zeigen, auf den Haftelementen 14 klebend aufliegt und einen gleichbleibenden, radialen
Abstand 20 zwischen den Haftelementen 14 freigibt. Das Abdeckmittel 18 in Form des
Klebstoffmittels, das folienartig aufbringbar ist, liegt dabei stirnseitig klebend
an der benachbart gegenüberliegenden Seite des Trägerbandes 16 an. Das Klebstoffmittel
ist auswählbar unter den Schmelzhaftklebstoffen, die man auch als Hot-Melt-Klebstoffe
bezeichnet, unter den Dispersionshaftklebstoffen, die vorzugsweise auf wässriger Phenolharzbasis
beruhen, oder unter den Klebstoffen auf Acrylatbasis.
[0016] Bei den Ausführungsformen ist auf der dem Abdeckmittel 18 gegenüberliegenden Seite
des Trägerbandes 16 ein Schlingenmaterial 22, vorzugsweise aus Baumwolle, vorhanden,
welches eine feste Verbindung mit dem Schaummaterial beim Einschäumvorgang gewährleistet.
Zwischen die Schlaufen der einzelnen Schlingen des Schlingenmaterials, welches auf
einem Flachband 24 angeordnet ist, dringt das Schaummaterial ein und ergibt einen
festen Verbund, sobald das Schaummaterial ausgehärtet ist.
[0017] Das als aufwalzbares Klebeband ausgebildete Klebstoffmittel weist in einer Ausführungsform
auf seiner den Haftelementen 14 abgewandten Außenseite 28 eine entfernbare Magnetfolie
30 oder vergleichbar eine Abdeckschicht mit magnetisierbaren Partikeln (nicht dargestellt),
wie Eisenpartikeln, auf. Die abziehbare Magnetfolie 30 stellt sicher, daß der Haftkörper
in der Form 12 gehalten wird, indem diese korrespondierend ausgebildet Aufnahmen 32
aufweist, die mit Magneteinsätzen, beispielsweise in Form von Stabmagneten (nicht
dargestellt) versehen sind. Diese Aufnahmen 32 können aus der Form 12 auch entfernt
werden. Ist der Formvorgang abgeschlossen, wird die Magnetfolie 30 vorzugsweise zusammen
mit dem Abdeckmittel 18 abgezogen und die Haftelemente 14 sind für ihren Einsatzzweck
freigegeben.
[0018] Die angesprochenen Haftelemente 14 sind aus stengelartigen Verdickungen auf dem Trägerband
16 gebildet, die stirnseitig abgeflacht sind und im Längsquerschnitt gesehen sich
zylindrisch nach innen hin verjüngen. Andere Querschnitte, wie rechteckförmig, elliptisch
od.dgl., sind möglich. Ferner können die stengelartigen Verdickungen konkave Vertiefungen
an ihrer freien Stirnseite (nicht dargestellt) aufweisen. Vorzugsweise sind die Haftelemente
14 einstückig Teil des Trägerbandes 16 und aus einem Kunststoffmaterial gebildet.
[0019] Ein rationelles Herstellverfahren zur Herstellung eines dahingehenden Haftkörpers
ist in der DE 196 46 318.1 offenbart. Zur Herstellung des Haftkörpers mit der Vielzahl
von einstückig mit dem Trägerband 16 ausgebildeten Haftelementen 14 in Form der verdickt
ausgebildeten Stengel wird ein thermoplastischer Kunststoff in plastischem oder flüssigem
Zustand einem Spalt zwischen einer Druckwalze und einer Formwalze (nicht dargestellt)
zugeführt, wobei beide Walzen in entgegengesetztem Drehsinn angetrieben werden, wobei
die Formwalze ein Sieb mit nach außen und innen offenen Hohlräumen aufweist, dessen
Hohlräume der Außenkontur der stengelartigen Haftelemente 14 entsprechen und wobei
in das Sieb der thermoplastische Kunststoff eindringt und dort zumindest teilweise
erhärtet. Die derart erzeugten Haftelemente 14 sind nur von sehr geringer Höhe und
stehen dicht beieinander. Mithin ist es nicht möglich, daß das Klebstoffmittel in
Form des Abdeckmittels 18 in die Abstände 20 zwischen die Haftelemente 14 eingreift,
was letztendlich das Abziehen des Abdeckmittels 18 von den Haftelementen 14 erleichtert.
[0020] In der Fig.3 ist schematisch die Vorrichtung dargestellt, mit der sich der Haftkörper
herstellen läßt. Zwischen zwei Gummibelagswalzen 38, die in Pfeilrichtung umlaufen,
wird die Magnetfolie 30 oder das eisenhaltige Papier durchgeführt, wobei auf der Unterseite
der Magnetfolie 30 bzw. des Papiers das Abdeckmittel 18 in Form des Klebstoffbandes
verläuft. Bevor der dahingehende Verbund zwischen den beiden Gummibelagswalzen 38
durchläuft, wird ein das Klebstoffmittel schützendes Abdeckpapier 40 abgezogen und,
wie in der Fig.3 dargestellt, auf eine Aufwickelrolle 42 entsprechend aufgewickelt.
Parallel hierzu wird von einer Abwickelrolle 44 das Trägerband 16 mit den nach außen
vorstehenden Haftelementen 14 abgewickelt. Die in Blickrichtung auf die Fig.3 gesehen
obere Gummibelagswalze 38 drückt dann das klebende Abdeckmittel 18 auf das Trägerband
16 und es entsteht die fertige bereits beschriebene Breitware 46, wie sie näher in
den Fig.1 und 1a dargestellt ist.
[0021] Bei der dahingehenden Herstellung der Haftkörper ist man nicht daran gebunden, Bandmaterialien
als Schmalware einzusetzen. Vielmehr können alle Bestandteile der vorbeschriebenen
Laminate als sog. Breitware erzeugt und zusammengefügt werden, und zwar durchaus bis
zu einer Breite von ca. 1,5 m, wobei dann aus dieser Breitware 46 man durch Aus- oder
Abstechen auf einer Rollenschneidemaschine od.dgl. Bänder beliebiger Breite und Breitenausgestaltung
erhalten kann. Durch Stanzen, Wasserstrahlschneiden oder mittels Laser lassen sich
auch komplizierte zwei- und dreidimensionale Formen für die Sitzgestaltung erreichen.
Vor dem Einsatz in die Schaumform 12 entfällt auch die Bearbeitung der Schnittränder
mittels Kleben oder Schweißen, so daß direkt von der jeweiligen Vorratsrolle 44 das
Material geholt werden kann, was wiederum sehr kostengünstig ist.
[0022] Bei der Ausführungsform nach den Fig.2a,2b betrifft die Fig.2a eine Draufsicht auf
das Abdeckmittel 18 und die Fig.2b eine diesbezügliche Seitenansicht. Liegt das klebende
Abdeckmittel 18 vollflächig auf den Haftelementen 14 auf, sind relativ hohe Abziehkräfte
für das Abdeckmittel 18 von Hand notwendig. Um diesen Ablösevorgang zu erleichtern,
ist bei der Ausführungsform nach den Fig.2a,2b vorgesehen, einen nichtklebenden Streifen
50 mit einzuwalzen, der zwischen Abdeckmittel 18 und abzudeckenden Haftelementen 14
zu liegen kommt. Da an den Stellen des nichtklebenden Streifens 50 keine haftende
Berührung zwischen dem Abdeckmittel 18 und den Haftelementen 14 zum Tragen kommt,
ist der Abziehvorgang für das Abdeckmittel 18 von Hand erleichtert. Der nichtklebende
Streifen 50 kann als Streifen oder Folie eingebracht sein oder, wie die Fig.2a dies
zeigt, in definierten Abständen das Abdeckmittel 18 untergreifend.
[0023] Ferner kann, wie dies die Fig.2a zeigt, das Abdeckmittel 18 mit einer quer zu seiner
Längsrichtung verlaufenden Handhabe 52 versehen sein, die eine Angriffshilfe für den
Abziehvorgang bietet. In Blickrichtung auf die Fig.2a gesehen ist dann von der Handhabe
52 aus betrachtet das Abdeckmittel 18 rechtsbündig auf den Haftelementen 14 aufgeklebt
und linksbündig freigelassen. Das Klebstoffmittel kann selbständig zu einem klebenden
Folienüberzug aushärten oder als Beschichtung einer Dünnschichtfolie die Verbindung
zu den Haftelementen 14 herstellen.
1. Haftkörper, insbesondere zum Herstellen einer Verbindung mit einem Schaumstoff-Formkörper(10)
während des Formvorganges mittels Schaummaterial mit einzelnen, auf einem Trägerband
(16) angeordneten Haftelementen (14), die zur Vermeidung des Eindringens von Schaummaterial
mit einem flächenartigen Abdeckmittel (18) nach außen hin abgedeckt sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Abdeckmittel (18) ein Klebstoffmittel ist, das auf den Stirnseiten der Haftelemente
(14) klebend aufliegt und von diesen unter Freilegen der Haftelemente (14) wieder
entfernbar ist.
2. Haftkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Klebstoffmittel auswählbar ist unter den Schmelzhaftklebstoffen, den Dispersionshaftklebstoffen,
vorzugsweise auf wässriger Phenolharzbasis, oder unter den Klebstoffen auf Acrylatbasis.
3. Haftkörper nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der dem Abdeckmittel (18) gegenüberliegenden Seite des Trägerbandes (16) ein
Schlingenmaterial (22), vorzugsweise aus Baumwolle, vorhanden ist, das eine feste
Verbindung mit dem Schaummaterial gewährleistet.
4. Haftkörper nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Schlingenmaterial (22) auf einem Flachband (24) angeordnet ist, das Teil des
Trägerbandes (16) oder mit diesem verbindbar ist.
5. Haftkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Abdeckmittel (18) und den Haftelementen (14) teilweise ein nichtklebendes
Abdeckmaterial, insbesondere in Form eines nichtklebenden Streifens (50), angeordnet
ist.
6. Haftkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Klebstoffmittel ein aufwalzbares Klebeband ausbildet, das auf seiner den Haftelementen
(14) abgewandten Außenseite mit einer entfernbaren Magnetfolie (30) oder einer Abdeckschicht
mit magnetisierbaren Partikeln, wie Eisenpartikeln, versehen ist oder eine silikonisierte
Abdeckschicht (48) aufweist.
7. Haftkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Haftelemente (14) aus stengelartigen Verdickungen auf dem Trägerband (10) gebildet
sind, die stirnseitig abgeflacht sind oder konkave Vertiefungen aufweisen.
8. Haftkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Abdeckmittel (18) zum erleichterten Abziehen mit einer Handhabe (52) versehen
ist.
1. Adhesive body, especially for making a bond with a foamed plastic moulded body (10)
during the moulding process by means of a foamed plastic material with individual
adhesive elements (14) arranged on a carrier strip (16) which are covered with an
outer flat covering (18), characterised in that the covering (18) is an adhesive which adheres to the front faces of the adhesive
elements (14) and is removable from them by uncovering the adhesive elements (14).
2. Adhesive body according to Claim 1, characterised in that the adhesive can be selected from hot-melt adhesives, dispersion adhesives, preferably
on a watery phenol resin base or from adhesives on an acrylic base.
3. Adhesive body according to Claim 1 or 2, characterised in that loop material (22), preferably of cotton, is provided on the side of the carrier
strip (16) opposite to the covering (18), guaranteeing firm connection with the foamed
material.
4. Adhesive body according to Claim 3, characterised in that the loop material (22) is arranged on a flat strip 24 which is part of the carrier
strip (16) or connectable with it.
5. Adhesive body according to one of the Claims 1 to 4, characterised in that a partly non-adhesive covering material, especially in the form of a non-adhesive
strip (50) is arranged between the covering (18) and the adhesive elements (14).
6. Adhesive body according to one of the Claims 1 to 5, characterised in that the adhesive forms a roll-coatable adhesive strip which has on its outer side facing
away from the adhesive elements (14) a removable magnetic foil (30) or a cover layer
with magnetisable particles, or a siliconised cover layer (48).
7. Adhesive body according to one of the Claims 1 to 6, characterised in that the adhesive elements (14) are formed by stalk-like swellings on the carrier strip
(10) which are flattened or have concave depressions at the end.
8. Adhesive body according to one of the Claims I to 7, characterised in that the covering (18) is provided with a grip (52) to facilitate removal.
1. Corps adhésif, en particulier pour la fabrication d'un composé ayant un corps moulé
en mousse (10) au cours du procédé de formage au moyen d'une matière moussée avec
différents éléments adhésifs (14) disposés sur une bande support (16), qui sont recouverts
d'un moyen de recouvrement de type surface (18) pour éviter la pénétration de la matière
moussée vers l'extérieur, caractérisé en ce que le moyen de recouvrement (18) est une masse adhésive qui colle aux faces frontales
des éléments adhésifs (14) et peut être à nouveau détachée de celles-ci en libérant
les éléments adhésifs (14).
2. Corps adhésif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la masse adhésive peut être choisie parmi les masses auto-adhésives fusibles, les
masses auto-adhésives par dispersion, de préférence à base de résine phénolique aqueuse,
ou parmi les masses adhésives à base d'acrylate.
3. Corps adhésif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'un matériau bouclé (22), de préférence en coton, est présent sur la face de la bande
support (16) opposée au moyen de recouvrement (18), ledit matériau garantissant une
liaison solide avec la matière moussée.
4. Corps adhésif selon la revendication 3, caractérisé en ce que le matériau bouclé (22) est disposé sur une bande plate (24) qui fait partie de la
bande support (16) ou peut être relié à celle-ci.
5. Corps adhésif selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'un matériau de recouvrement non adhésif, en particulier sous forme d'une bande non
adhésive (50), est disposé partiellement entre le moyen de recouvrement (18) et les
éléments adhésifs (14).
6. Corps adhésif selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la matière adhésive forme une bande collante pouvant être laminée, qui est dotée
sur sa face externe, à l'opposé des éléments adhésifs (14), d'une feuille magnétique
amovible (30) ou d'une couche de recouvrement ayant des particules magnétisables ou
présente une couche de recouvrement siliconée (48).
7. Corps adhésif selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que les éléments adhésifs (14) sont formés à partir d'épaississements de type tige sur
la bande support (10) qui sont aplatis du côté frontal ou présentent des renfoncements
concaves.
8. Corps adhésifs selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le moyen de recouvrement (18) est doté d'une prise (52) pour en faciliter le retrait.