(19)
(11) EP 1 040 238 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
26.03.2003  Patentblatt  2003/13

(21) Anmeldenummer: 98966280.4

(22) Anmeldetag:  10.12.1998
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7E04C 5/06, E04B 5/43
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP9808/031
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 9903/2737 (01.07.1999 Gazette  1999/26)

(54)

SCHUBBEWEHRUNG FÜR FLACHDECKEN UND DÜBELLEISTE HIERFÜR

SHEARING REINFORCEMENT FOR FLAT CEILINGS AND DOWEL STRIP

ARMATURE DE CISAILLEMENT POUR PLAFONDS PLATS ET PROFILE A GOUJONS CORRESPONDANT


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE DK ES FR GB GR IT LI LU NL PT SE

(30) Priorität: 18.12.1997 DE 19756358

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
04.10.2000  Patentblatt  2000/40

(73) Patentinhaber: HALFEN GmbH & CO. Kommanditgesellschaft
40764 Langenfeld-Richrath (DE)

(72) Erfinder:
  • ERNST, Peter
    D-65795 Hattersheim (DE)
  • SCHRADER, Gerhard
    D-60529 Frankfurt am Main (DE)

(74) Vertreter: Riedel, Peter, Dipl.-Ing. et al
Patentanwalt, Dipl.-Ing. W. Jackisch & Partner, Menzelstrasse 40
70192 Stuttgart
70192 Stuttgart (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A- 2 727 159
DE-U- 29 614 209
DE-C- 19 548 685
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Schubbewehrung für Flachdecken im Stützenbereich mit mehreren, im wesentlichen radial zu einer Stütze angeordneten Dübelleisten, bestehend jeweils aus einer Dübelschiene und mehreren senkrechten, parallel und im Abstand zueinander daran angebrachten Dübeln, die jeweils einen länglichen Dübelschaft und mindestens an dem von der Dübelschiene abgekehrten Ende einen verbreiterten Dübelkopf aufweisen. Die Erfindung betrifft darüberhinaus eine Dübelleiste für eine solche Schubbewehrung.

    [0002] Derartige Schubbewehrungen dienen zur Einleitung der im Stützenbereich auftretenden Vertikalkräfte in Flachdecken aus Stahlbeton und ähnlich beanspruchte Betonplatten (DE-A-27 27 159). Die senkrecht zur Plattenebene angeordneten Dübel nehmen die im Stützenbereich auftretenden Schubkräfte auf. Dadurch werden die Dübelschäfte im wesentlichen auch auf Zug beansprucht.

    [0003] Neben einer fertigungstechnisch besonders günstigen Anordnung der Dübel in gleichmäßigen Abständen entlang der Dübelleiste ist es auch bekannt, die Dübel in unterschiedlichen gegenseitigen Abständen an der Dübelleiste anzuordnen. Insbesondere kann ein engerer Dübelabstand im höherbelasteten Bereich in unmittelbarer Nähe der Stütze gewählt werden. In dem geringer belasteten stützenfernen Bereich können die Dübelabstände zwar größer gewählt werden; jedoch ist hierbei die Überschreitung eines vorgegebenen Dübelabstandes nicht zulässig, da sich anderenfalls eine zu ungleichmäßige Schubkraftverteilung ergeben würde.

    [0004] Dies führt in der Praxis dazu, daß die Schubbewehrung nur nach dem in unmittelbarer Stützennähe auftretenden Belastungsfall dimensioniert wird und daher in einem weiter von der Stütze entfernten Bereich überdimensioniert ist.

    [0005] Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Schubbewehrung der eingangs genannten Gattung so auszubilden, daß eine verbesserte Anpassung an die jeweils auftretende Beanspruchung erreicht wird.

    [0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Durchmesser der Dübelschäfte der der Stütze benachbarten Dübel größer ist als der Durchmesser der Dübelschäfte weiter von der Stütze entfernter Dübel.

    [0007] Diese Schubbewehrung erfüllt die aus statischen Gründen bestehende Anforderung, in einem der Stütze benachbarten Bereich die gleiche vertikale Last abzufangen wie in einem äußeren, deutlich größeren Bereich, ohne daß hierbei im äußeren Bereich eine Überdimensionierung der Schubbewehrung vorliegt und insbesondere auch nicht der aus statischen Gründen vorgegebene Höchstabstand der Dübel überschritten wird.

    [0008] Die Wahl eines kleineren Schaftdurchmessers der weiter von der Stütze entfernten Dübel ermöglicht eine gleichmäßigere Beanspruchung der Dübel entsprechend der tatsächlichen Lastverteilung. Mehrere Dübel mit kleinerem Schaftdurchmesser sind im Tragverhalten günstiger als wenige Dübel mit größerem Schaftdurchmesser.

    [0009] Da die Dübel an mindestens einem Ende, vorzugsweise aber an beiden Enden jeweils einen warm angestauchten Dübelkopf aufweisen, dessen Kopfdurchmesser etwa das 3-fache des Schaftdurchmessers ist, ist der für die Herstellung erforderliche Energieaufwand beim Stauchen der Dübelköpfe bei geringerem Schaftdurchmesser erheblich geringer. Die Produktion wird dadurch schneller und umweltfreundlicher.

    [0010] Durch die Verwendung von Dübeln geringeren Schaftdurchmessers in einem wesentlichen Teil der Länge der Dübelleiste wird der Materialaufwand und das Gewicht der Dübelleiste reduziert; dies vereinfacht und erleichtert den Transport und die Montage auf der Baustelle. Da die Dübelleisten zusammen mit einer normalerweise sehr eng liegenden oberen und unteren Deckenbewehrung verlegt werden, ist ein großer Kopfdurchmesser der Dübel beim Verlegen hinderlich, da der Abstand zwischen zwei benachbarten Bewehrungsstäben oftmals sehr gering ist. Ein kleinerer Kopfdurchmesser ist hierbei für das Verlegen günstig. Das Einbringen der Bewehrung wird bei kleineren Schaftdurchmessern erleichtert.

    [0011] Gemäß einer bevorzugten Ausführung der Erfindung ist vorgesehen, daß in einer stützennahen Zone Dübel mit einem Dübeldurchmesser angeordnet sind, der größer als der Dübeldurchmesser der übrigen, in einer stützenfernen Zone angeordneten Dübel ist. Die Stützenbewehrung wird hierbei an die statisch vorgegebenen Belastungsverhältnisse angepaßt, nach denen in einer stützennahen Zone beispielsweise die gleiche Last abzufangen ist wie in einer größeren stützenfernen Zone.

    [0012] Die stützennahe Zone und die stützenferne Zone sind vorzugsweise aneinandergrenzende, jeweils im wesentlichen kreisringförmige konzentrisch um die Stütze angeordnete Zonen, wobei der Durchmesser der stützenfernen Zone vorzugsweise mindestens doppelt so groß ist wie der Durchmesser der stützennahen Zone.

    [0013] Neben der im Rahmen des Erfindungsgedankens liegenden Ausführung mit kontinuierlich von der Stütze nach außen abnehmendem Schaftdurchmesser der Dübel, die zwar eine weitgehende Anpassung an die Belastungsverhältnisse ermöglichen, jedoch einen wesentlichen Fertigungsaufwand bedingen würde, hat es sich insbesondere auch unter Berücksichtigung der fertigungstechnischen Gegebenheiten als sehr günstig erwiesen, den Bereich um die Stütze in zwei Zonen zu unterteilen, nämlich eine höher belastete stützennahe Zone und eine niedriger belastete stützenferne Zone, und die Schaftdurchmesser der Dübel in diesen beiden Zonen unterschiedlich zu wählen. Da hierbei nur zwei unterschiedliche Schaftdurchmesser vorgesehen werden, wird der Fertigungsaufwand gegenüber einer Ausführung mit gleichmäßigem Schaftdurchmesser nur wenig erhöht; zugleich wird aber schon eine sehr günstige Anpassung an die auftretenden Belastungsfälie erreicht.

    [0014] Gemäß einer anderen bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß in der stützennahen Zone und in der stützenfernen Zone jeweils gesonderte innere bzw. äußere Dübelleisten angeordnet sind. Vorzugsweise ist jeweils einer inneren Dübelleiste in der stützennahen Zone eine damit fluchtende äußere Dübelleiste in der stützenfernen Zone zugeordnet. Die Aufteilung in jeweils eine innere und eine äußere Dübelleiste ermöglicht es, diese beiden Arten von Dübelleisten gesondert herzustellen, insbesondere sie von längeren, mit gleichmäßig ausgeführten Dübeln bestückten Dübelleisten abzutrennen. Insbesondere können dabei für die inneren und die äußeren Dübelleisten unterschiedliche Ausführungsformen gewählt werden, die sich nicht nur hinsichtlich der Schaftdurchmesser, sondern auch hinsichtlich der Funktion der die Dübel tragenden Dübelschiene unterscheiden.

    [0015] Vorzugsweise ist vorgesehen, daß die Dübel der inneren Dübelleiste mit dem einen Ende ihrer Dübelschäfte mit einer inneren Dübelschiene verschweißt sind und an ihrem anderen Ende einen Dübelkopf aufweisen und daß die Dübel der äußeren Dübelleiste als Doppelkopfdübel ausgeführt und an einer äußeren Dübelschiene angebracht sind.

    [0016] Das bei der Fertigung aufwendigere Verschweißen der Dübel mit der Dübelschiene wird hierbei nur für die inneren Dübelleisten angewandt, weil es hier aus statischen Gründen vorteilhaft oder oftmals sogar erforderlich ist, die Dübelschienen zur Kraftübertragung an den umgebenden Beton heranzuziehen. In der stützenfernen Zone, in der diese erhöhte statische Forderung nicht besteht, werden Dübelschienen verwendet, die nur zur Lagesicherung der Dübel dienen, so daß hier eine fertigungstechnisch einfachere Verbindungsart gewählt werden kann. Aufwendige und die Umwelt belastende Schweißarbeiten werden hierbei vermieden; diese äußeren Dübelleisten können mit geringerem Gewicht hergestellt werden, wodurch sich Produktions- und Montagevorteile ergeben.

    [0017] Unter Berücksichtigung der statischen Anforderungen und der Montagen ist es weiter vorteilhaft, die inneren Dübelleisten mit untenliegender Dübelschiene und die äußeren Dübelleisten mit obenliegender Dübelschiene anzuordnen.

    [0018] In weiterer Ausgestaltung des Erfindungsgedankens ist eine einteilige Dübelleiste für eine solche Schubbewehrung dadurch gekennzeichnet, daß an einer Dübelschiene mindestens zwei Gruppen von senkrechten Dübeln parallel und im Abstand zueinander angebracht sind, die jeweils einen länglichen Dübelschaft und mindestens an dem von der Dübelschiene abgekehrten Ende einen verbreiterten Dübelkopf aufweisen, und daß der Durchmesser der Dübelschäfte einer ersten Gruppe von Dübeln größer ist als der Durchmesser der Dübelschäfte mit mindestens einer zweiten Gruppe von Dübeln.

    [0019] Die Erfindung wird nachfolgend an Ausführungsbeispielen näher erläutert, die in der Zeichnung dargestellt sind. Es zeigt:

    Fig. 1 in einem schematischen Grundriß eine Flachdecke im Stützenbereich mit der darin angeordneten Schubbewehrung, wobei die Deckenbewehrung der Übersichtlichkeit halber weggelassen ist,

    Fig. 2 einen vergrößerten Schnitt links der Linie II-II in Fig. 1 mit eingezeichneter Deckenbewehrung,

    Fig. 3 eine Seitenansicht einer für die Schubbewehrung nach den Fig. 1 und 2 verwendeten Dübelleiste,

    Fig. 4 in einer Darstellung entsprechend der Fig. 1 eine abgewandelte Ausführungsform mit gesonderten Dübelleisten für den stützennahen und den stützenfernen Bereich und

    Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie V-V in Fig. 4.



    [0020] In Fig. 1 ist im Grundriß ein Ausschnitt einer Flachdecke 1 aus Stahlbeton im Bereich einer Stütze 2 dargestellt. Eine Schubbewehrung 3 dient zur Einleitung der Stützenkräfte in die Flachdecke 1 und bildet somit eine Durchstanzbewehrung der Flachdecke 1.

    [0021] Wie in Fig. 2 gezeigt, weist die Flachdecke 1 in herkömmlicher Weise eine Deckenbewehrung auf, die aus einer oberen Bewehrungslage 4 und einer unteren Bewehrungslage 5 besteht. Die Schubbewehrung 3 wird von mehreren Dübelleisten 6 gebildet, die im wesentlichen radial zur Achse der Stütze 2 angeordnet sind. Jede Dübelleiste 6 besteht aus einer Dübelschiene 7, an der mehrere senkrechte Dübel 8 und 8' parallel und im Abstand zueinander angebracht sind.

    [0022] Jeder Dübel 8, 8' weist einen länglichen, vorzugsweise zylindrischen Dübelschaft 9 bzw. 9' und an beiden Enden einen angestauchten, verbreiterten Dübelkopf 10 bzw. 10' auf. Wie in Fig. 2 gezeigt, sind die Dübelleisten 6 so in die Deckenbewehrung 4, 5 eingelegt, daß die Dübelschienen 7 über der oberen Bewehrungslage 4 liegen und die Dübel 8, 8' nach unten bis in die untere Bewehrungslage 5 reichen.

    [0023] Wie in Fig. 3 gezeigt, sind an jeder Dübelleiste 6 an der Dübelschiene 7 zwei Gruppen 11 bzw. 12 von Dübeln 8 bzw. 8' angebracht. In der ersten Gruppe 11 von Dübeln 8 weisen die Dübelschäfte 9 einen größeren Durchmesser auf als die Dübelschäfte 9' der Dübel 8'.

    [0024] Wie in den Fig. 1 und 2 gezeigt, sind die Dübelleisten 6 so angeordnet, daß sich die zur ersten Gruppe 11 gehörenden Dübel 8 mit Dübelschäften 9 größeren Durchmessers in einer stützennahen Zone 13 befinden, während sich die zur zweiten Gruppe 12 gehörenden Dübel 8' mit Dübelschäften 9' kleineren Durchmessers in einer stützenferne Zone 14 befinden. Die stützennahe Zone 13 und die stützenferne Zone 14 sind im wesentlichen kreisringförmige Zonen, die aneinander grenzend konzentrisch um die Stütze 2 angeordnet sind. Der Durchmesser der stützenfernen Zone 14 ist beim dargestellten Ausführungsbeispiel mehr als doppelt so groß wie der Durchmesser der stützennahen Zone 13.

    [0025] Das in den Fig. 4 und 5 dargestellte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von vorher beschriebenen Ausführungsbeispiel im wesentlichen dadurch, daß in der stützennahen Zone 13 und in der stützenfernen Zone 14 jeweils gesonderte innere Dübelleisten 6" bzw. äußere Dübelleisten 6' angeordnet sind, die jeweils miteinander fluchten. Während die äußeren Dübelleisten 6' in der schon vorher beschriebenen Art ausgeführt sind, wobei die als Doppelkopfdübel ausgeführten Dübel 8' mit der obenliegenden Dübelschiene 7' beispielsweise durch Nietung oder Verschraubung verbunden sind, die hierbei nur zur Lagesicherung dient, sind die Dübel 8" der inneren Dübelleiste 6" jeweils mit dem einen Ende ihrer Dübelschäfte 9" mit einer inneren, untenliegenden Dübelschiene 7" verschweißt. Das stützenseitige Ende der inneren Dübelschiene 7" ragt bis in die Stütze 2. Die innere Dübelschiene 7" dient hierbei nicht nur zur Lagesicherung der Dübel 8", sondern im wesentlichen auch zur Krafteinleitung aus dem umgebenden Beton in die Dübel 8".

    [0026] Wie schon beim vorher beschriebenen Ausführungsbeispiel sind auch hierbei die Schaftdurchmesser der Dübelschäfte 9" der Dübel 8" der inneren Dübelleisten 6" größer als die Schaftdurchmesser der Dübelschäfte 9' der äußeren Dübelleisten 6' in der stützenfernen Zone 14.


    Ansprüche

    1. Schubbewehrung für Flachdecken (1) im Stützenbereich mit mehreren, im wesentlichen radial zu einer Stütze (2) angeordneten Dübelleisten (6), bestehend jeweils aus einer Dübelschiene (7) und mehreren senkrechten, parallel und im Abstand zueinander daran angebrachten Dübeln (8,8'), die jeweils einen länglichen Dübelschaft (9,9') und mindestens an dem von der Dübelschiene (7) abgekehrten Ende einen verbreiterten Dübelkopf (10,10') aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der Dübelschäfte (9) der der Stütze (2) benachbarten Dübel (8) größer ist als der Durchmesser der Dübelschäfte (9') der weiter von der Stütze (2) entfernten Dübel (8').
     
    2. Schubbewehrung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in einer stützennahen Zone (13) Dübel (8, 8") mit einem Dübeldurchmesser angeordnet sind, der größer als der Dübeldurchmesser der übrigen, in einer stützenfernen Zone (14) angeordneten Dübel (8') ist.
     
    3. Schubbewehrung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die stützennahe Zone (13) und die stützenferne Zone (14) aneinandergrenzende, jeweils im wesentlichen kreisringförmige, konzentrisch um die Stütze (2) angeordnete Zonen sind.
     
    4. Schubbewehrung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der stützenfernen Zone (14) mindestens doppelt so groß ist wie der Durchmesser der stützennahen Zone (13).
     
    5. Schubbewehrung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der stützennahen Zone (13) und in der stützenfernen Zone (14) jeweils gesonderte innere bzw. äußere Dübelleisten (6' bzw. 6") angeordnet sind.
     
    6. Schubbewehrung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß einer inneren Dübelleiste (6") in der stützennahen Zone (13) eine damit fluchtende äußere Dübelleiste (6') in der stützenfernen Zone (14) zugeordnet ist.
     
    7. Schubbewehrung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Dübel (8") der inneren Dübelleiste (6") mit dem einen Ende ihrer Dübelschäfte (9") mit einer inneren Dübelschiene (7") verschweißt sind und an ihrem anderen Ende einen Dübelkopf (10) aufweisen und daß die Dübel (8') der äußeren Dübelleiste (6') als Doppelkopfdübel ausgeführt und an einer äußeren Dübelschiene (7') angebracht sind.
     
    8. Schubbewehrung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die inneren Dübelleisten (6") mit untenliegender Dübelschiene (7") und die äußeren Dübelleisten (6') mit obenliegender Dübelschiene (7') angeordnet sind.
     
    9. Dübelleiste für eine Schubbewehrung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an einer Dübelschiene (7) mindestens zwei Gruppen (11, 12) von senkrechten Dübeln (8 bzw. 8') parallel und im Abstand zueinander angebracht sind, die jeweils einen länglichen Dübelschaft (9 bzw. 9') und mindestens an dem von der Dübelschiene abgekehrten Ende einen verbreiterten Dübelkopf (10) aufweisen, und daß der Durchmesser der Dübelschäfte (9) einer ersten Gruppe (11) von Dübeln (8), die am Rand der Dübelleite liegt größer ist als der Durchmesser der Dübelschäfte (9') mindestens einer zweiten Gruppe (12) von Dübeln (8').
     


    Claims

    1. A shearing reinforcement arrangement for flat ceilings (1) in the area of a support with several dowel strips (6) arranged essentially radially in relation to a support (2), each consisting of a dowel rail (7) to which are attached several vertical dowels (8, 8') arranged in parallel with each other and a certain distance apart, said dowels having an elongated dowel shank (9, 9') and an enlarged dowel head (10, 10') at at least the end facing away from the dowel rail (7),
    characterised in that
    the diameter of the shanks (9) of the dowels (8) adjacent to the support (2) is greater than the diameter of the shanks (9') of the dowels (8') further away from the support (2).
     
    2. A shearing reinforcement arrangement in accordance with claim 1,
    characterised in that
    dowels (8, 8') positioned in a zone (13) close to the support have a dowel diameter greater than the dowel diameter of the remainder of the dowels (8') which are positioned in a zone (14) distant from the support.
     
    3. A shearing reinforcement arrangement in accordance with claim 2,
    characterised in that
    the zone (13) close to the support and the zone (14) distant from the support are preferably adjacent, essentially circular ring-shaped zones positioned concentrically around the support (2).
     
    4. A shearing reinforcement arrangement in accordance with claim 3,
    characterised in that
    the diameter of the zone (13) close to the support is at least twice that of the zone (14) distant from the support.
     
    5. A shearing reinforcement arrangement in accordance with claim 2,
    characterised in that
    separate inner and outer dowel strips (6' / 6") are positioned in the zones (13) close to the support and (14) distant from the support respectively.
     
    6. A shearing reinforcement arrangement in accordance with claim 5,
    characterised in that
    an outer dowel strip (6') in the zone (14) distant from the support is preferably aligned with an inner dowel strip (6") in the zone (13) close to the support.
     
    7. A shearing reinforcement arrangement in accordance with claim 5 or 6,
    characterised in that
    one end of the shanks (9") of the dowels (8") on the inner dowel strip (6") is preferably welded to an inner dowel rail (7") while the other end has a dowel head (10), and that the dowels (8') on the outer dowel strip (6') are designed as double-headed dowels and attached to an outer dowel strip (7').
     
    8. A shearing reinforcement arrangement in accordance with claim 7,
    characterised in that
    the inner dowel strips (6") are positioned with dowel rails (7") below them while the outer dowel strips (6') are positioned with dowel strips (7') above them.
     
    9. A dowel strip for a shearing reinforcement arrangement in accordance with claim 1,
    characterised in that
    at least two groups (11, 12) of vertical dowels (8,8') are attached to a dowel strip (7) in parallel with each other and a certain distance apart, said dowels having an elongated shank (9/9') and an enlarged head (10) at least at the end facing away from the dowel rail, and in that the diameter of the shanks (9) of a first group (11) of dowels lying at the edge of the dowel strip is greater than the diameter of the shanks (9') of at least a second group (12) of dowels (8').
     


    Revendications

    1. Armature de cisaillement pour plafonds plats (1) dans la zone de soutènement, comprenant plusieurs barres à goujons (6), qui sont agencées sensiblement dans le sens radial par rapport à un support (2) et sont formées chacune par un profilé à goujons (7) et plusieurs goujons (8, 8') verticaux, qui sont fixés contre celui-ci parallèlement et à distance les uns des autres et comportent chacun une tige (9, 9') longitudinale et au moins une tête (10, 10') élargie au niveau de l'extrémité opposée au profilé à goujons (7), caractérisée en ce que le diamètre des tiges (9) des goujons (8) à proximité du support (2) est supérieur au diamètre des tiges (9') des goujons (8') plus éloignés du support (2).
     
    2. Armature de cisaillement selon la revendication 1, caractérisée en ce que dans une zone (13) proche du support sont disposés des goujons (8, 8") avec un diamètre supérieur au diamètre des autres goujons (8') disposés dans une zone (14) éloignée du support.
     
    3. Armature de cisaillement selon la revendication 2, caractérisée en ce que la zone (13) proche du support et la zone (14) éloignée du support sont des zones contiguës, disposées chacune en cercle, concentriquement autour du support (2).
     
    4. Armature de cisaillement selon la revendication 3, caractérisée en ce que le diamètre de la zone (14) éloignée du support est au moins égal au double du diamètre de la zone (13) proche du support.
     
    5. Armature de cisaillement selon la revendication 2, caractérisée en ce que dans la zone (13) proche du support et dans la zone (14) éloignée du support sont disposés respectivement des barres à goujons intérieures et extérieures (6' et 6") séparées.
     
    6. Armature de cisaillement selon la revendication 5, caractérisée en ce qu'une barre à goujons intérieure (6") dans la zone (13) proche du support est associée à une barre à goujons extérieure (6') alignée avec la barre à goujons intérieure (6") précitée dans la zone (14) éloignée du support.
     
    7. Armature de cisaillement selon la revendication 5 ou 6, caractérisée en ce que les goujons (8") de la barre à goujons intérieure (6") sont soudés par une extrémité de leurs tiges (9") avec un profilé à goujons intérieur (7") et sont munis d'une tête (10) sur leur autre extrémité, et en ce que les goujons (8') de la barre à goujons extérieure (6') sont réalisés sous forme de goujons à double tête et sont disposés sur un profilé à goujons extérieur (7').
     
    8. Armature de cisaillement selon la revendication 7, caractérisée en ce que les barres à goujons intérieures (6") sont agencées avec des profilés à goujons (7") inférieurs et les barres à goujons extérieures (6') sont agencées avec des profilés à goujons (7') supérieurs.
     
    9. Barre à goujons pour une armature de cisaillement selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'au niveau d'un profilé à goujons (7) sont agencés au moins deux groupes (11, 12) de goujons (8 et 8') verticaux, disposés parallèlement et à distance les uns des autres, qui sont munis chacun d'une tige (9 et 9') longitudinale et d'au moins une tête (10) élargie au niveau de l'extrémité opposée au profilé à goujons, et en ce que le diamètre des tiges (9) des goujons (8) d'un premier groupe (11), qui est agencé au niveau du bord de la barre à goujons, est supérieur au diamètre des tiges (9') des goujons (8') d'au moins un deuxième groupe (12).
     




    Zeichnung