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(11) |
EP 1 041 198 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.06.2006 Patentblatt 2006/25 |
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Anmeldetag: 16.03.2000 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (54) |
Elastische Walze und Verfahren zum Herstellen einer solchen
Soft roll and process for making such a roll
Rouleau élastique et procédé de fabrication d' un tel rouleau
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FI FR GB SE |
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Priorität: |
31.03.1999 DE 19914710
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.10.2000 Patentblatt 2000/40 |
| (73) |
Patentinhaber: Voith Paper Patent GmbH |
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89522 Heidenheim (DE) |
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Erfinder: |
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- Sohl, Carsten
7000 Fredericia Dänemark (DK)
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| (74) |
Vertreter: Kunze, Klaus et al |
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Voith Paper Patent GmbH
St. Pöltener Strasse 43 89522 Heidenheim 89522 Heidenheim (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-98/54405 US-A- 4 466 164
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US-A- 3 490 119
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Walze, insbesondere zum Glätten von Papierbahnen,
mit einen insbesondere aus Metall bestehenden harte Walzenkern, der an seiner Außenseite
mit einer elastischen Bezugsschicht versehen ist, die aus einem elastischen Matrixmaterial
und in das Matrixmaterial eingebetteten Fasern besteht. Weiterhin ist die Erfindung
auf ein Verfahren zum Herstellen einer solchen Walze gerichtet.
[0002] Elastische Walzen dieser Art werden beispielsweise bei der Satinage von Papierbahnen
verwendet. Dabei bildet jeweils eine elastische Walze zusammen mit einer harten Walze
einen Preßspalt, durch den die zu bearbeitende Papierbahn hindurchgeführt wird. Während
die harte Walze eine beispielsweise aus Stahl oder Hartguß bestehende sehr glatte
Oberfläche besitzt und für die Glättung der ihr zugewandten Seite der Papierbahn zuständig
ist, bewirkt die auf die gegenüberliegende Seite der Papierbahn einwirkende elastische
Walze eine Vergleichmäßigung und Verdichtung der Papierbahn im Preßnip. Durch die
Elastizität dieser zweiten Walze wird somit eine zu starke Verdichtung der Papierbahn
verhindert, die zu einem speckigen Aussehen der Papierbahn führen würde. Die Größenordnung
der Walzen liegt bei Längen von 6 bis 12 m bzw. Durchmessern von 800 bis 1500 mm.
Sie halten Linienkräften bis zu 600 N/mm und Druckspannungen bis 50 N/mm
2 stand.
[0003] Da die Tendenz bei der Papierherstellung dahin geht, daß die Satinage im Online-Betrieb
erfolgt, d.h. daß die die Papiermaschine oder Streichmaschine verlassende Papierbahn
unmittelbar durch die Papierglättvorrichtung (Kalander) geführt wird, werden an die
Walzen der Glättvorrichtung insbesondere bezüglich der Temperaturbeständigkeit höhere
Anforderungen als bisher gestellt. Durch die im Online-Betrieb erforderlichen hohen
Transportgeschwindigkeiten der Papierbahn und die damit verbundenen hohen Rotationsgeschwindigkeiten
der Kalanderwalzen wird deren Biegewechselfrequenz erhöht, was wiederum zu erhöhten
Walzentemperaturen führt. Diese im Online-Betrieb entstehenden hohen Temperaturen
führen zu Problemen, die bei bekannten elastischen Walzen bis zur Zerstörung des Kunststoffbelages
führen können. Zum einen sind bei bekannten Kunststoffbelägen maximale Temperaturdifferenzen
von ca. 20°C über die Breite der Walze zulässig und zum anderen besitzen die für die
Beschichtung üblicherweise verwendeten Kunststoffe einen wesentlich höheren Temperaturausdehnungskoeffizienten
als die üblicherweise verwendeten Stahlwalzen bzw. Hartgußwalzen, so daß durch eine
Temperaturerhöhung hohe axiale Spannungen zwischen der Stahlwalze bzw. Hartgußwalze
und der mit ihr verbundenen Kunststoffbeschichtung auftreten.
[0004] Durch diese hohen Spannungen verbunden mit insbesondere punktuell auftretenden Erhitzungsstellen
innerhalb der Kunststoffbeschichtung können sogenannte Hot-Spots auftreten, an denen
ein Ablösen oder sogar ein Aufplatzen der Kunststoffschicht erfolgt.
[0005] Diese Hot-Spots treten insbesondere dann auf, wenn zusätzlich zu den mechanischen
Spannungen und der relativ hohen Temperatur Kristallisierungspunkte in Form von beispielsweise
fehlerhaften Klebungen, Ablagerungen oder überdurchschnittliche Einbuchtungen des
elastischen Belages, beispielsweise durch Falten oder Fremdkörper an der Papierbahn,
vorhanden sind. In diesen Fällen kann die Temperatur an diesen Kristallisierungspunkten
von üblichen 80°C bis 90°C bis auf über 150°C steigen, wodurch die erwähnte Zerstörung
der Kunststoffschicht erfolgt.
[0006] Aus der WO 98/54405 ist eine Walze mit einem harten Walzenkern bekannt, der an seiner
Außenseite mit einer elastischen Bezugsschicht versehen ist. Die elastische Bezugsschicht
besteht dabei aus einer Vielzahl von Schichten, wobei jeweils abwechselnd eine unverstärkte
Schicht auf eine mit Fasern verstärkte Schicht folgt.
[0007] Aus der US 4,466,164 ist eine Walze bekannt, bei der die elastische Bezugsschicht
aus einer radial innen liegenden, mit Fasern verstärkten Schicht und einer radial
außen liegenden, unverstärkten elastischen Schicht besteht. Auch in der US 3,490,119
ist eine Walze mit einem solchen Aufbau der Bezugsschicht beschrieben.
[0008] In der DE 197 36 575 A ist eine Walze beschrieben, bei der die Bezugsschicht aus
einer Vielzahl unterschiedlicher, mit Fasern verstärkten Schichten besteht, wobei
die aufeinander folgenden, einzelnen Faserlagen jeweils unterschiedliche Winkel mit
der Längsachse des Walzenkörpers einschließen.
[0009] Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein Verfahren zur Herstellung einer
elastischen Walze der eingangs genannten Art sowie eine entsprechende Walze anzugeben,
bei der die Gefahr des Auftretens von Hot-Spots bei zumindest gleichbleibenden mechanischen
Eigenschaften verringert wird.
[0010] Der die Walze betreffende Teil der Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale
des Anspruchs 1 gelöst. Ein entsprechendes erfindungsgemäßes Verfahren ist im Anspruch
8 angegeben.
[0011] Durch die Variierung des Fasergehalts der Bezugsschicht radial von innen nach außen
wird erreicht, daß die Bezugsschicht einen Wärmeausdehnungskoeffizienten besitzt,
der entsprechend dem Fasergehalt ebenfalls in radialer Richtung von innen nach außen
unterschiedlich ist. Da üblicherweise das Matrixmaterial einen deutlich höheren Wärmeausdehnungskoeffizienten
hat als das verwendete Fasermaterial, ist somit der jeweils resultierende Wärmeausdehnungskoeffizient
des mit Fasern durchsetzten Matrixmaterials sowohl von dem Wärmeausdehnungskoeffizienten
des Matrixmaterials als auch dem der Fasern abhängig. Je mehr Fasern in dem Matrixmaterial
eingebettet sind, desto mehr gleicht sich der resultierende Wärmeausdehnungskoeffizient
dem Wärmeausdehnungskoeffizienten der verwendeten Fasern an.
[0012] Auf diese Weise ist es möglich, den Wärmeausdehnungskoeffizienten des radial innenliegenden
Bereichs der Bezugsschicht durch einen relativ hohen Fasergehalt so einzustellen,
daß er im wesentlichen gleich ist oder in der gleichen Größenordnung liegt wie der
Wärmeausdehnungskoeffizient des Walzenkerns. Bei einer Erwärmung der Walze im Betrieb
dehnen sich somit die radial innengelegenen Bereiche der Bezugsschicht um im wesentlichen
den gleichen Wert aus, wie der Walzenkern, so daß hohe axiale Längsspannungen zwischen
dem Walzenkern und der Bezugsschicht vermieden werden.
[0013] Da ein hoher Fasergehalt auch die Steifigkeit der Bezugsschicht deutlich erhöht,
muß in den radial außengelegenen Bereichen der Bezugsschicht der Fasergehalt niedriger
gewählt werden, da andernfalls die Oberfläche der Walze zu hart ist und für die Santinage
nicht geeignet wäre. Durch einen insbesondere im wesentlichen kontinuierlich radial
nach außen abnehmenden Fasergehalt innerhalb der Bezugsschicht wird erreicht, daß
bei einer Erhitzung der Walze die innerhalb der Bezugsschicht auftretenden Längsspannungen,
die aufgrund der unterschiedlichen Wärmeausdehnung der verschiedenen Bereiche der
Bezugsschicht entstehen, an keiner Stelle so groß werden, daß eine Ablösung oder Zerstörung
der Bezugsschicht entsteht.
[0014] Nach einer vorteilhaften Ausführungform der Erfindung ist im radial außengelegenen
Bereich der Bezugsschicht der Fasergehalt im wesentlichen gleich Null. Dadurch wird
erreicht, daß die Oberfläche der Walze möglichst elastisch ist und nach einem entsprechenden
Abschleifvorgang eine sehr glatte Oberfläche besitzt, da die in der Bezugsschicht
vorhandenen Fasern nicht bis an die Oberfläche der Bezugsschicht reichen. Weiterhin
ist auf diese Weise gewährleistet, daß die Oberfläche der Walze nach einer gewissen
Laufzeit nachgeschliffen werden kann, ohne daß die in dem Matrixmaterial vorhanden
Fasern nach dem Schleifvorgang an der Oberfläche der Bezugsschicht aus dieser austreten
und dadurch die Glätte der Oberfläche verringern würden.
[0015] Durch eine geeignete Wahl des Fasergehaltsverlaufs kann auch die Nipbreite wie erforderlich
eingestellt werden. Da bei einer Walze mit einem sehr elastischen Belag die harte
Gegenwalze sich stärker in den weichen Belag der elastischen Walze eindrückt, wird
die Breite des Nips in Laufrichtung der Papierbahn um so größer, je elastischer die
Außenseite der Bezugsschicht der elastischen Walze ist. Somit kann durch die Einstellung
eines bestimmten Fasergehaltverlaufes und insbesondere eines bestimmten Fasergehaltes
an der Oberfläche der Bezugsschicht eine gewünschte Nipbreite erzeugt werden.
[0016] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung umfaßt die Bezugsschicht
eine radial außenliegende Funktionsschicht und eine radial innenliegende Verbindungsschicht
zum Verbinden der Funktionsschicht mit dem Walzenkern. Dabei kann die Verbindungsschicht,
wie die Funktionsschicht, aus einem elastischen Matrixmaterial und in das Matrixmaterial
eingebetteten Fasern bestehen, wobei bevorzugt das Matrixmaterial der Verbindungsschicht
und der Funktionsschicht aus dem gleichen Material und insbesondere auch die Fasern
der Verbindungsschicht und der Funktionsschicht aus dem gleichen Fasermaterial bestehen.
Durch die Aufteilung der Bezugsschicht in eine Verbindungsschicht und eine Funktionsschicht
können deren Eigenschaften noch optimaler an die jeweiligen mechanischen und thermischen
Anforderungen angepaßt werden. So kann grundsätzlich beispielsweise das Matrixmaterial
der Verbindungsschicht und der Funktionsschicht unterschiedlich sein und auch das
innerhalb der Funktionsschicht und der Verbindungsschicht verwendete Fasermaterial
differieren. Beispielsweise kann das Matrixmaterial der Verbindungsschicht in Faserbündeln
oder sogenannten Faserrovings, d.h. in flachen Faserbändern, die jeweils Fasern der
gleichen Art umfassen, auf den Walzenkern aufgewickelt werden, während die Fasern
der Funktionsschicht beispielsweise in Form eines Faservlieses auf die Verbindungsschicht
aufgewickelt werden können.
[0017] Bevorzugt ist der Fasergehalt der Verbindungsschicht höher als der Fasergehalt der
Funktionsschicht, da auf diese Weise die Verbindungsschicht faserdominiert ist und
der Wärmeausdehnungskoeffizient der Verbindungsschicht vorwiegend durch den Wärmeausdehnungskoeffizienten
der Fasern bestimmt ist. Dadurch kann der resultierende Wärmeausdehnungskoeffizient
der Verbindungsschicht an den Wärmeausdehnungskoeffizienten des Walzenkerns angepaßt
werden.
[0018] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung sind die Fasern radial
im wesentlichen gleichmäßig über die Verbindungsschicht verteilt, wobei insbesondere
der Fasergehalt der Verbindungsschicht radial von innen nach außen variiert, bevorzugt
abnimmt. Wie bereits zur Funktionsschicht beschrieben, wird dadurch erreicht, daß
die im Falle einer Erwärmung auftretenden Längsspannungen gleichmäßig über die radiale
Ausdehnung der Bezugsschicht verteilt wird und somit an keiner Stelle Längsspannungen
auftrete, die zu einer Verletzung der Bezugsschicht führen.
[0019] Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist der Fasergehalt der Verbindungsschicht
in deren radial außenliegendem Bereich im wesentlichen gleich groß wie der Fasergehalt
der Funktionsschicht in deren radial innenliegendem Bereich. Dadurch wird bezüglich
der Wärmeausdehnung ein kontinuierlicher Übergang zwischen der Verbindungsschicht
und der Funktionsschicht geschaffen, so daß auch in diesem Übergangsbereich eine spannungsoptimierte
Verbindung geschaffen wird. Bevorzugt sind die Fasern in radial voneinander beabstandeten
Faserlagen angeordnet, wobei insbesondere der Abstand zwischen radial außenliegenden
benachbarten Faserlagen größer ist als der Abstand zwischen radial innenliegenden
Faserlagen. Durch das zwischen den Faserlagen vorhandene elastische Matrixmaterial
wird erreicht, daß die Bezugsschicht in Längsrichtung eine gewisse Elastizität behält,
so daß die bei einer Erwärmung auftretenden Längsausdehnungen gut kompensiert werden
können.
[0020] Bevorzugt beträgt der Fasergehalt der Verbindungsschicht ca. 40 bis 70 Vol.-%, insbesondere
ca. 50 bis 60 Vol.-%, bevorzugt ca. 55 Vol.-%. Durch den Fasergehalt der Verbindungsschicht
wird sowohl deren Steifigkeit, Wärmeleitfähigkeit als auch der Gesamtausdehnungskoeffizient
bestimmt. Somit wird durch den relativ hohen Fasergehalt auch eine hohe Wärmeleitfähigkeit
der Verbindungsschicht erreicht, so daß die Wärme von im Betrieb auftretenden Überhitzungsstellen
schnell axial nach außen abgeführt werden kann, so daß Hot-Spots verhindert werden.
[0021] Im Gegensatz zu der Verbindungsschicht beträgt der Fasergehalt der Funktionsschicht
bevorzugt ca. 5 bis 20 Vol.-%, insbesondere 8 bis 12 Vol.-%. Durch den verringerten
Fasergehalt erhält die Funktionsschicht eine geringere Steifigkeit als die Verbindungsschicht,
wie sie für die Vergleichmäßigung und Verdichtung der behandelnden Papierbahn bei
der Satinage erforderlich ist. Falls durch den reduzierten Fasergehalt der Wärmeausdehnungskoeffizient
der Funktionsschicht zu groß wird, kann dieser durch eine entsprechende Zugabe von
Füllstoffen in das Matrixmaterial der Funktionsschicht reduziert werden.
[0022] Weitere vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
angegeben. Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels unter
Bezugnahme auf die Zeichnungen näher beschrieben; in diesen zeigen:
- Fig. 1
- einen Teillängsschnitt durch eine erfindungsgemäß ausgebildete Walze mit elastischer
Bezugsschicht,
- Fig. 2
- eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäß ausgebildeten Walze im Teillängsschnitt
und
- Fig. 3
- eine dritte Ausführungsform einer erfindungsgemäß ausgebildeten Walze im Teillängsschnitt.
[0023] Fig. 1 zeigt einen Teil eines in Längsrichtung geschnittenen, beispielsweise aus
Stahl bestehenden Walzenkerns 1, der an seiner Außenseite mit einer ebenfalls geschnitten
dargestellten elastischen Bezugsschicht 2 versehen ist.
[0024] Die Bezugsschicht 2 besteht aus einem elastischen Matrixmaterial 3, insbesondere
einer Harz/Härter-Kombination, in die eine Vielzahl von Fasern 4 eingebettet sind.
Bei den Fasern 4 kann es sich dabei beispielsweise um Kohlefasern oder um Glasfasern
oder um eine Mischung aus Kohle- und Glasfasern handeln.
[0025] Durch die Fasern 4 wird zum einen die Steifigkeit der Bezugsschicht 2 gegenüber einer
aus reinem Kunststoff bestehenden Bezugsschicht erhöht und gleichzeitig, insbesondere
bei Verwendung von Kohlefasern, die Wärmeleitfähigkeit verbessert.
[0026] Der Fig. 1 ist weiterhin zu entnehmen, daß der Fasergehalt im radial innengelegenen
Bereich 5 der Bezugsschicht 2 deutlich höher ist als in deren radial außengelegenem
Bereich 6. Dadurch wird erreicht, daß die Bezugsschicht 2 in ihrem radial außengelegenen
Bereich 6 elastischer ist als in ihrem radial innengelegenen Bereich 5, so daß beispielsweise
beim Zusammenwirken der elastischen Walze mit einer harten Walze sich diese harte
Walze relativ weit in die elastische Außenfläche der Bezugsschicht 2 einpreßt, wodurch
ein in Umfangsrichtung langer Preßspalt entsteht.
[0027] Weiterhin wird durch die Fasern 4 auch der Wärmeausdehnungskoeffizient der Bezugsschicht
2 wesentlich mitbestimmt. Da der metallische Walzenkern 1 üblicherweise einen deutlich
geringeren Wärmeausdehnungskoeffizienten besitzt als das Matrixmaterial 3, dehnt sich
das Matrixmaterial 3 bei eine entsprechenden Erwärmung in axialer Richtung deutlich
mehr aus als der Walzenkern 1. Durch die Hinzugabe der Fasern 4, deren Wärmeausdehnungskoeffizient
in der Größenordnung des Wärmeausdehnungskoeffizienten des Walzenkerns 1 liegt, wird
erreicht, daß im Bereich 5 der Bezugsschicht 2, der einen hohen Fasergehalt besitzt,
der resultierende Wärmeausdehnungskoeffizient ähnlich dem des Walzenkerns 1 ist. Dadurch
dehnt sich bei einer entsprechenden Erwärmung der Bereich 5 in axialer Richtung um
einen ähnlichen Wert aus, wie der Walzenkern 1, so daß axial auftretende Längsspannungen
weitgehend vermieden werden.
[0028] Durch den im wesentlich kontinuierlich radial nach außen abnehmenden Fasergehalt
innerhalb der Bezugsschicht 2 ist gewährleistet, daß auch innerhalb der Bezugsschicht
2 die bei einer Erwärmung auftretenden Längsspannungen im Verlauf radial nach außen
jeweils nur geringe Werte besitzen, die durch die Elastizität des Matrixmaterial 3
aufgenommen werden können.
[0029] Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform sind die Fasern 4 innerhalb des Matrixmaterials
3 als im wesentlich konzentrisch zum Walzenkern 1 verlaufende Faserlagen 7 schematisch
dargestellt.
[0030] Die Faserlagen 7 können dabei beispielsweise durch Wickeln von Faserrovings auf den
Walzenkern 1 erzeugt werden, wobei zur Bildung der Bezugsschicht 2 mehrere Wickelvorgänge
durchgeführt werden, um mehrere Faserlagen 7 zu erzeugen.
[0031] Die Fasern bzw. Faserrovings können dabei vor dem Wickeln mit sich im flüssigem Zustand
befindenden Matrixmaterial 3 beaufschlagt werden, indem sie beispielsweise durch ein
Matrixbad gezogen werden. Es ist jedoch auch möglich, daß die Fasern bzw. die Faserrovings
trocken auf den Walzenkern 1 gewickelt werden und während oder nach dem Aufwickeln
mit Matrixmaterial durchtränkt werden, bis sie vollständig von diesem umgeben sind.
[0032] Die Faserlagen 7 besitzen im radial innengelegenen Bereich 5 der Bezugsschicht 3
einen in radialer Richtung deutlich geringeren Abstand zueinander als im radial außengelegenen
Bereich 6, wobei im äußersten Bereich der Bezugsschicht 2 keine Fasern vorhanden sind,
d.h. daß in diesem Bereich das pure Matrixmaterial 3 vorliegt.
[0033] Um eine möglichst glatte Oberfläche der Walze zu erreichen, wird nach dem Wickelvorgang
die oberste Schicht des Matrixmaterial 3 abgeschliffen. Durch die faserfreie Ausgestaltung
des radial außenliegenden Bereichs der Bezugsschicht wird erreicht, daß auch nach
mehrmaligem Nachschleifen keine Fasern 4 die Oberfläche der Bezugsschicht 2 erreichen
und somit diese Oberfläche eine optimale Glätte besitzt.
[0034] Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform ist durch eine gestrichelte Linie
8 eine Aufteilung der Bezugsschicht 2 in eine radial außenliegende Funktionsschicht
9 und eine radial innenliegende Verbindungsschicht 10 zum Verbinden der Funktionsschicht
9 mit dem Walzenkern 10 dargestellt.
[0035] Sowohl die Funktionsschicht 9 als auch die Verbindungsschicht 10 bestehen aus einen
Matrixmaterial 3, 3' mit darin eingebetteten Faserlagen 7, 7', wobei bevorzugt sowohl
das Matrixmaterial 3, 3' als auch das die Faserlagen 7, 7' bildende Fasermaterial
jeweils gleich gewählt sind. Grundsätzlich ist es jedoch möglich, unterschiedliche
Materialen zu verwenden, falls dies den gewünschten Anforderungen besser entspricht.
[0036] Es ist auch möglich, daß die Faserlagen 7' der Verbindungsschicht 10 durch Wickeln
von Faserrovings und die Faserlagen 7 der Funktionsschicht 9 durch Wickeln eines Faservlieses
erzeugt wird. In einem Faservlies sind die Fasern üblicherweise ungleichmäßig verteilt
und kürzer als es beim Wickeln von Faserrovings der Fall ist. Bei der Verwendung eines
Faservlieses besitzt somit die Funktionsschicht eine höhere Flexibilität, als es bei
der Verwendung von Faserrovings der Fall wäre.
[0037] Weiterhin wird durch die Verwendung eines Faservlieses beispielsweise gegenüber der
in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform die Zugfestigkeit sowie die Wärmeleitfähigkeit
der Funktionsschicht verbessert, da die Fasern des Faservlieses intensiv miteinander
in Eingriff stehen.
[0038] Während in den Figuren aus Darstellungsgründen nur relativ wenige Faserlagen 7 in
den Fig. 2 und 3 eingezeichnet sind, können die Bezugsschicht 9 beispielsweise zwischen
10 und 90, bevorzugt zwischen 40 und 50 Faserlagen 7 enthalten.
[0039] Die Verbindungsschicht 10 besitzt zwar üblicherweise eine geringere Dikke als die
Funktionsschicht 9, aufgrund der engeren Anordnung der Faserlagen 7' kann jedoch die
Anzahl der verwendeten Faserlagen 7' ähnlich der Anzahl der Faserlagen 7 der Funktionsschicht
9 sein. Eine typische Dicke für die Verbindungsschicht 10 liegt zwischen 3 bis 10mm,
während die Funktionsschicht 9 eine Dicke von 5 bis 20mm besitzen kann.
Bezugszeichenliste
[0040]
- 1
- Walzenkern
- 2
- elastische Bezugsschicht
- 3, 3'
- Matrixmaterial
- 4
- Fasern
- 5
- innenliegender Bereich der Bezugsschicht
- 6
- außenliegender Bereich der Bezugsschicht
- 7, 7'
- Faserlagen
- 8
- Trennlinie
- 9
- Funktionsschicht
- 10
- Verbindungsschicht
1. Walze, insbesondere zum Glätten von Papierbahnen, mit einem insbesondere aus Metall
bestehenden harten Walzenkern (1), der an seiner Außenseite mit einer elastischen
Bezugsschicht (2) versehen ist, die aus einem elastischen Matrixmaterial (3, 3') und
in das Matrixmaterial (3, 3') eingebetteten Fasern (4) besteht,
dadurch gekennzeichnet ,
dass der Fasergehalt der Bezugsschicht (2) radial von innen nach außen kontinuierlich
oder in mehreren diskreten Schritten abnimmt.
2. Walze nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet ,
daß im radial außen gelegenen Bereich (6) der Bezugsschicht (2) der Fasergehalt im wesentlichen
gleich Null ist.
3. Walze nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet ,
daß die Bezugsschicht (2) eine radial außenliegende Funktionsschicht (9) und eine radial
innenliegende Verbindungsschicht (10) zum Verbinden der Funktionsschicht (9) mit dem
Walzenkern (1) umfaßt, insbesondere daß die Verbindungsschicht (10) aus einem elastischen
Matrixmaterial (3') und in das Matrixmaterial (3') eingebetteten Fasern besteht.
4. Walze nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet ,
daß das Matrixmaterial (3, 3') der Verbindungsschicht (10) und der Funktionsschicht (9)
aus dem gleichen Material bestehen und/oder daß die Fasern (4, 4') der Verbindungsschicht
(10) und der Funktionsschicht (9) aus dem gleiche Fasermaterial bestehen und/oder
daß der Fasergehalt der Verbindungsschicht (10) höher ist als der Fasergehalt der
Funktionsschicht (9) und/oder daß die Fasern (4, 4') radial im wesentlichen gleichmäßig
über die Verbindungsschicht (10) verteilt sind und/oder daß der Fasergehalt der Verbindungsschicht
(10) radial von innen nach außen variiert, insbesondere abnimmt und/oder daß der Fasergehalt
der Verbindungsschicht (10) in deren radial außenliegendem Bereich im wesentlichen
gleich groß wie der Fasergehalt der Funktionsschicht (9) in deren radial innenliegendem
Bereich ist.
5. Walze nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet ,
daß die Fasern (4, 4') in radial voneinander beabstandeten Faserlagen (7, 7') angeordnet
sind, insbesondere daß der Abstand zwischen radial außenliegenden benachbarten Faserlagen
(7) größer ist als der Abstand zwischen radial innenliegenden Faserlagen (7').
6. Walze nach einem der Ansprüche 3 bis 5,
dadurch gekennzeichnet ,
daß der durchschnittliche Fasergehalt der Funktionsschicht (9) ca. 5 bis 20 Vol.-%, insbesondere
ca. 8 bis 12 Vol.-% beträgt und/oder daß der durchschnittliche Fasergehalt der Verbindungsschicht
(10) ca. 40 bis 70 Vol.-%, insbesondere ca. 50 bis 60 Vol.-%, bevorzugt ca. 55 Vol.-%
beträgt.
7. Walze nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet ,
daß die Fasern (4, 4') als Glas- und/oder als Kohlefasern ausgebildet sind und/oder daß
das Matrixmaterial (3, 3') ein Kunststoff, insbesondere ein Duroplast oder ein Thermoplast
ist und/oder daß das Matrixmaterial (3, 3') aus einer Harz/Härter-Kombination besteht.
8. Verfahren zum Herstellen einer elastischen Walze mit einem insbesondere aus Metall
bestehenden harten Walzenkern und einer elastischen Bezugsschicht, die aus einem elastischen
Matrixmaterial und darin eingebetteten Fasern besteht, insbesondere zum Herstellen
einer Walze nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet ,
dass der Fasergehalt der Bezugsschicht in radialer Richtung von innen nach außen kontinuierlich
oder in mehreren diskreten Schritten verringert wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet ,
daß zur Erzeugung der Bezugsschicht zumindest ein aus einer Vielzahl von Fasern bestehendes
Faserbündel, insbesondere in mehreren Faserlagen übereinander, auf den Walzenkern
gewickelt wird.
10. Verfahren nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet ,
daß das Faserbündel durch einen oder mehrere Faserroving gebildet wird, wobei ein Roving
jeweils aus einer Vielzahl von nebeneinanderliegenden Fasern der gleichen Art besteht,
und/oder daß das Faserbündel durch ein Faservlies gebildet wird.
11. Verfahren nach Anspruch 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet ,
daß das Faserbündel vor dem Aufwickeln auf den Walzenkern mit dem Matrixmaterial umgeben
werden, insbesondere durch ein Matrixbad gezogen wird, oder daß das Faserbündel im
wesentlichen trocken auf den Walzenkern aufgewickelt wird und während oder nach dem
Aufwickeln mit dem Matrixmaterial beaufschlagt, insbesondere vollständig in das Matrixmaterial
eingebettet wird.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 11,
dadurch gekennzeichnet ,
daß als Fasern Glas- und/oder Kohlefasern verwendet werden.
1. A roll, in particular for smoothing paper webs, having a hard roll core (1) which
consists in particular of metal and which is provided on its outer side with a resilient
covering layer (2), which consists of a resilient matrix material (3, 3') and or fibres
(4) embedded in the matrix material (3, 3'), characterized in that the fibre content of the covering layer (2) decreases continuously or in a plurality
of discrete steps radially from the inside to the outside.
2. A roll in accordance with claim 1, characterized in that the fibre content is essentially zero in the radially outwardly disposed region (6)
of the covering layer (2).
3. A roll in accordance with claim 1 or claim 2, characterized in that the covering layer (2) comprises a radially outwardly disposed functional layer (9)
and a radially inwardly disposed connection layer (10) for connecting the functional
layer (9) to the roll core (1); in particular in that the connection layer (10) consists of a resilient matrix material (3') and of fibres
embedded in the matrix material (3').
4. A roll in accordance with claim 3, characterized in that the matrix material (3, 3') of the connection layer (10) and of the functional layer
(9) consist of the same material; and/or in that the fibres (4, 4') of the connection layer (10) and of the functional layer (9) consist
of the same fibre material; and/or in that the fibre content of the connection layer (10) is higher than the fibre content of
the functional layer (9); and/or in that the fibres (4, 4') are distributed radially, essentially uniformly, over the connection
layer (10); and/or in that the fibre content of the connection layer (10) varies radially from the inside to
the outside, in particular decreases; and/or in that the fibre content of the connection layer (10), in its radially outwardly disposed
region, is essentially as high as the fibre content of the functional layer (9) in
its radially inwardly disposed region.
5. A roll in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the fibres (4, 4') are arranged in radially mutually spaced apart fibre layers (7,
7'); in particular in that the spacing between radially outer adjacent fibre layers (7) is greater than the
spacing between radially inner fibre layers (7').
6. A roll in accordance with any one of the claims 3 to 12, characterized in that the average fibre content of the functional layer (9) is approximately 5 to 20% by
volume, in particular approximately 8 to 12% by volume; and/or in that the average fibre content of the connection layer (10) is approximately 40 to 70%
by volume, in particular approximately 50 to 60% by volume, preferably approximately
55% by volume.
7. A roll in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the fibres (4, 4') are formed as glass and/or as carbon fibres; and/or in that the matrix material (3, 3') is a plastic, in particular a thermosetting plastic or
a thermoplastic; and/or in that the matrix material (3, 3') consists of a resin/hardener combination.
8. A method for producing a resilient roll having a hard roll core consisting in particular
of metal and a resilient covering layer, which consists of a resilient matrix material
and of fibres embedded therein, in particular for producing a roll in accordance with
any one of the preceding claims, characterized in that the fibre content of the covering layer is decreased continuously or in a plurality
of discrete steps in a radial direction from the inside to the outside.
9. A method in accordance with claim 8, characterized in that at least one fibre bundle consisting of a large number of fibres is wound onto the
roll core, in particular in a number of fibre layers above one another to produce
the covering layer.
10. A method in accordance with claim 9, characterized in that the fibre bundle is formed by one or more fibre rovings, with a roving in each case
consisting of a large number of fibres of the same type lying beside one another;
and/or in that the fibre bundle is formed by a fibre mat.
11. A method in accordance with any one of the claims 9 to 10, characterized in that, before being wound onto the roll core, the fibre bundle is surrounded by the matrix
material, is in particular drawn through a matrix bath; and/or in that the fibre bundle is essentially wound dry onto the roll core and has the matrix material
applied to it, in particular is completely embedded in the matrix material, during
or after the winding operation.
12. A method in accordance with any one of the claims 8 to 11, characterized in that the fibres used are glass and/or carbon fibres.
1. Rouleau destiné notamment au lissage de bandes de papier, comportant un noyau de rouleau
dur (1) constitué notamment de métal, dont la face extérieure est pourvue d'une couche
de revêtement élastique (2), qui est constituée d'un matériau de matrice élastique
(3, 3') et de fibres (4) enrobées dans le matériau de matrice (3, 3'),
caractérisé en ce que
la teneur en fibres de la couche de revêtement (2) diminue radialement en continu
ou en plusieurs pas discrets de l'intérieur vers l'extérieur.
2. Rouleau selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
dans la zone (6) située radialement à l'extérieur de la couche de revêtement (2),
la teneur en fibres est sensiblement égale à zéro.
3. Rouleau selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
la couche de revêtement (2) comporte une couche de fonction (9) située radialement
à l'extérieur, et une couche de liaison (10) située radialement à l'intérieur destinée
à relier la couche de fonction (9) au noyau de rouleau (1), notamment en ce que la couche de liaison (10) est constituée d'un matériau de matrice élastique (3')
et de fibres enrobées dans le matériau de matrice (3')
4. Rouleau selon la revendication 3,
caractérisé en ce que
le matériau de matrice (3, 3') de la couche de liaison (10) et de la couche de fonction
(9) est constitué du même matériau, et/ou en ce que les fibres (4, 4') de la couche de liaison (10) et de la couche de fonction (9) sont
constituées de la même matière fibreuse, et/ou en ce que la teneur en fibres de la couche de liaison (10) est plus élevée que la teneur en
fibres de la couche de fonction (9), et/ou en ce que les fibres (4, 4') sont réparties radialement de façon sensiblement homogène dans
la couche de liaison (10), et/ou en ce que la teneur en fibres de la couche de liaison (10) varie radialement de l'intérieur
vers l'extérieur, notamment diminue, et/ou en ce que la teneur en fibres de la couche de liaison (10) dans sa zone située radialement
à l'extérieur est sensiblement identique à la teneur en fibres de la couche de fonction
(9) dans sa zone située radialement à l'intérieur.
5. Rouleau selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les fibres (4, 4') sont disposées en couches (7, 7') de fibres espacées radialement
les unes des autres, notamment en ce que l'écartement entre des couches (7) de fibres adjacentes situées radialement à l'extérieur
est plus important que l'écartement entre des couches (7') de fibres situées radialement
à l'intérieur.
6. Rouleau selon l'une des revendications 3 à 5,
caractérisé en ce que
la teneur moyenne en fibres de la couche de fonction (9) est de l'ordre de 5 à 20
% en volume, notamment de l'ordre de 8 à 12 % en volume, et/ou en ce que la teneur moyenne en fibres de la couche de liaison (10) est de l'ordre de 40 à 70
% en volume, notamment de l'ordre de 50 à 60 % en volume, de préférence de l'ordre
de 55 % en volume.
7. Rouleau selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les fibres (4, 4') sont des fibres de verre et/ou de carbone, et/ou en ce que le matériau de matrice (3, 3') est une matière plastique, notamment une résine thermodurcissable
ou une matière thermoplastique, et/ou en ce que le matériau de matrice (3, 3') est constitué d'une combinaison de résine et de durcisseur.
8. Procédé destiné à la fabrication d'un rouleau élastique, comportant un noyau de rouleau
dur constitué notamment de métal, et une couche de revêtement élastique qui est constituée
d'un matériau de matrice élastique et de fibres enrobées dans celui-ci, notamment
à la fabrication d'un rouleau selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la teneur en fibres de la couche de revêtement diminue dans la direction radiale en
continu ou en plusieurs pas discrets de l'intérieur vers l'extérieur.
9. Procédé selon la revendication 8,
caractérisé en ce que,
pour engendrer la couche de revêtement, au moins un faisceau de fibres constitué d'une
pluralité de fibres est enroulé sur le noyau de rouleau, notamment en plusieurs couches
de fibres superposées.
10. Procédé selon la revendication 9,
caractérisé en ce que
le faisceau de fibres est composé d'un ou de plusieurs stratifils de fibres, un stratifil
étant respectivement constitué d'une pluralité de fibres de même nature situées les
unes à côté des autres, et/ou en ce que le faisceau de fibres est constitué d'un non-tissé de fibres.
11. Procédé selon la revendication 9 ou 10,
caractérisé en ce que,
avant l'enroulement sur le noyau de rouleau, le faisceau de fibres est entouré du
matériau de matrice, notamment tiré à travers un bain de matrice, ou en ce que le faisceau de fibres est enroulé à l'état sensiblement sec sur le noyau de rouleau,
et entouré du matériau de matrice pendant ou après l'enroulement, notamment entièrement
enrobé dans le matériau de matrice.
12. Procédé selon l'une des revendications 8 à 11,
caractérisé en ce que
des fibres de verre et/ou de carbone sont utilisées en tant que fibres.
