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<ep-patent-document id="EP00105583B1" file="00105583.xml" lang="de" country="EP" doc-number="1041198" kind="B1" date-publ="20060621" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-0">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>......DE....FRGB..........SE............FI......................................</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>DIM360 (Ver 1.5  21 Nov 2005) -  2100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>1041198</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121></B120><B130>B1</B130><B140><date>20060621</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>00105583.9</B210><B220><date>20000316</date></B220><B240><B241><date>20001128</date></B241><B242><date>20030811</date></B242></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>19914710</B310><B320><date>19990331</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>20060621</date><bnum>200625</bnum></B405><B430><date>20001004</date><bnum>200040</bnum></B430><B450><date>20060621</date><bnum>200625</bnum></B450><B452EP><date>20051221</date></B452EP></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>D21G   1/02        20060101AFI20000720BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B540><B541>de</B541><B542>Elastische Walze und Verfahren zum Herstellen einer solchen</B542><B541>en</B541><B542>Soft roll and process for making such a roll</B542><B541>fr</B541><B542>Rouleau élastique et procédé de fabrication d' un tel rouleau</B542></B540><B560><B561><text>WO-A-98/54405</text></B561><B561><text>US-A- 3 490 119</text></B561><B561><text>US-A- 4 466 164</text></B561></B560><B590><B598>1</B598></B590></B500><B700><B720><B721><snm>Sohl, Carsten</snm><adr><str>Trelde Naesvey 91</str><city>7000 Fredericia Dänemark</city><ctry>DK</ctry></adr></B721></B720><B730><B731><snm>Voith Paper Patent GmbH</snm><iid>02414735</iid><irf>P-1417EP</irf><adr><str>Sankt Pöltener Strasse 43</str><city>89522 Heidenheim</city><ctry>DE</ctry></adr></B731></B730><B740><B741><snm>Kunze, Klaus</snm><sfx>et al</sfx><iid>00088565</iid><adr><str>Voith Paper Patent GmbH 
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<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die vorliegende Erfindung betrifft eine Walze, insbesondere zum Glätten von Papierbahnen, mit einen insbesondere aus Metall bestehenden harte Walzenkern, der an seiner Außenseite mit einer elastischen Bezugsschicht versehen ist, die aus einem elastischen Matrixmaterial und in das Matrixmaterial eingebetteten Fasern besteht. Weiterhin ist die Erfindung auf ein Verfahren zum Herstellen einer solchen Walze gerichtet.</p>
<p id="p0002" num="0002">Elastische Walzen dieser Art werden beispielsweise bei der Satinage von Papierbahnen verwendet. Dabei bildet jeweils eine elastische Walze zusammen mit einer harten Walze einen Preßspalt, durch den die zu bearbeitende Papierbahn hindurchgeführt wird. Während die harte Walze eine beispielsweise aus Stahl oder Hartguß bestehende sehr glatte Oberfläche besitzt und für die Glättung der ihr zugewandten Seite der Papierbahn zuständig ist, bewirkt die auf die gegenüberliegende Seite der Papierbahn einwirkende elastische Walze eine Vergleichmäßigung und Verdichtung der Papierbahn im Preßnip. Durch die Elastizität dieser zweiten Walze wird somit eine zu starke Verdichtung der Papierbahn verhindert, die zu einem speckigen Aussehen der Papierbahn führen würde. Die Größenordnung der Walzen liegt bei Längen von 6 bis 12 m bzw. Durchmessern von 800 bis 1500 mm. Sie halten Linienkräften bis zu 600 N/mm und Druckspannungen bis 50 N/mm<sup>2</sup> stand.<!-- EPO <DP n="2"> --></p>
<p id="p0003" num="0003">Da die Tendenz bei der Papierherstellung dahin geht, daß die Satinage im Online-Betrieb erfolgt, d.h. daß die die Papiermaschine oder Streichmaschine verlassende Papierbahn unmittelbar durch die Papierglättvorrichtung (Kalander) geführt wird, werden an die Walzen der Glättvorrichtung insbesondere bezüglich der Temperaturbeständigkeit höhere Anforderungen als bisher gestellt. Durch die im Online-Betrieb erforderlichen hohen Transportgeschwindigkeiten der Papierbahn und die damit verbundenen hohen Rotationsgeschwindigkeiten der Kalanderwalzen wird deren Biegewechselfrequenz erhöht, was wiederum zu erhöhten Walzentemperaturen führt. Diese im Online-Betrieb entstehenden hohen Temperaturen führen zu Problemen, die bei bekannten elastischen Walzen bis zur Zerstörung des Kunststoffbelages führen können. Zum einen sind bei bekannten Kunststoffbelägen maximale Temperaturdifferenzen von ca. 20°C über die Breite der Walze zulässig und zum anderen besitzen die für die Beschichtung üblicherweise verwendeten Kunststoffe einen wesentlich höheren Temperaturausdehnungskoeffizienten als die üblicherweise verwendeten Stahlwalzen bzw. Hartgußwalzen, so daß durch eine Temperaturerhöhung hohe axiale Spannungen zwischen der Stahlwalze bzw. Hartgußwalze und der mit ihr verbundenen Kunststoffbeschichtung auftreten.</p>
<p id="p0004" num="0004">Durch diese hohen Spannungen verbunden mit insbesondere punktuell auftretenden Erhitzungsstellen innerhalb der Kunststoffbeschichtung können sogenannte Hot-Spots auftreten, an denen ein Ablösen oder sogar ein Aufplatzen der Kunststoffschicht erfolgt.</p>
<p id="p0005" num="0005">Diese Hot-Spots treten insbesondere dann auf, wenn zusätzlich zu den mechanischen Spannungen und der relativ hohen Temperatur Kristallisierungspunkte in Form von beispielsweise fehlerhaften Klebungen, Ablagerungen<!-- EPO <DP n="3"> --> oder überdurchschnittliche Einbuchtungen des elastischen Belages, beispielsweise durch Falten oder Fremdkörper an der Papierbahn, vorhanden sind. In diesen Fällen kann die Temperatur an diesen Kristallisierungspunkten von üblichen 80°C bis 90°C bis auf über 150°C steigen, wodurch die erwähnte Zerstörung der Kunststoffschicht erfolgt.</p>
<p id="p0006" num="0006">Aus der WO 98/54405 ist eine Walze mit einem harten Walzenkern bekannt, der an seiner Außenseite mit einer elastischen Bezugsschicht versehen ist. Die elastische Bezugsschicht besteht dabei aus einer Vielzahl von Schichten, wobei jeweils abwechselnd eine unverstärkte Schicht auf eine mit Fasern verstärkte Schicht folgt.</p>
<p id="p0007" num="0007">Aus der US 4,466,164 ist eine Walze bekannt, bei der die elastische Bezugsschicht aus einer radial innen liegenden, mit Fasern verstärkten Schicht und einer radial außen liegenden, unverstärkten elastischen Schicht besteht. Auch in der US 3,490,119 ist eine Walze mit einem solchen Aufbau der Bezugsschicht beschrieben.</p>
<p id="p0008" num="0008">In der DE 197 36 575 A ist eine Walze beschrieben, bei der die Bezugsschicht aus einer Vielzahl unterschiedlicher, mit Fasern verstärkten Schichten besteht, wobei die aufeinander folgenden, einzelnen Faserlagen jeweils unterschiedliche Winkel mit der Längsachse des Walzenkörpers einschließen.</p>
<p id="p0009" num="0009">Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein Verfahren zur Herstellung einer elastischen Walze der eingangs genannten Art sowie eine entsprechende Walze anzugeben, bei der die Gefahr des Auftretens von Hot-Spots bei zumindest gleichbleibenden mechanischen Eigenschaften verringert wird.</p>
<p id="p0010" num="0010">Der die Walze betreffende Teil der Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Ein entsprechendes erfindungsgemäßes Verfahren ist im Anspruch 8 angegeben.</p>
<p id="p0011" num="0011">Durch die Variierung des Fasergehalts der Bezugsschicht radial von innen nach außen wird erreicht, daß die Bezugsschicht einen Wärmeausdehnungskoeffizienten besitzt, der entsprechend dem Fasergehalt ebenfalls in radialer Richtung von innen nach außen unterschiedlich ist. Da üblicherweise das Matrixmaterial einen deutlich höheren Wärmeausdehnungskoeffizienten hat als das verwendete Fasermaterial, ist somit der jeweils resultierende Wärmeausdehnungskoeffizient des mit Fasern durchsetzten Matrixmaterials sowohl von dem Wärmeausdehnungskoeffizienten des Matrixmaterials als auch dem der Fasern abhängig. Je mehr Fasern in<!-- EPO <DP n="4"> --><!-- EPO <DP n="5"> --> dem Matrixmaterial eingebettet sind, desto mehr gleicht sich der resultierende Wärmeausdehnungskoeffizient dem Wärmeausdehnungskoeffizienten der verwendeten Fasern an.</p>
<p id="p0012" num="0012">Auf diese Weise ist es möglich, den Wärmeausdehnungskoeffizienten des radial innenliegenden Bereichs der Bezugsschicht durch einen relativ hohen Fasergehalt so einzustellen, daß er im wesentlichen gleich ist oder in der gleichen Größenordnung liegt wie der Wärmeausdehnungskoeffizient des Walzenkerns. Bei einer Erwärmung der Walze im Betrieb dehnen sich somit die radial innengelegenen Bereiche der Bezugsschicht um im wesentlichen den gleichen Wert aus, wie der Walzenkern, so daß hohe axiale Längsspannungen zwischen dem Walzenkern und der Bezugsschicht vermieden werden.</p>
<p id="p0013" num="0013">Da ein hoher Fasergehalt auch die Steifigkeit der Bezugsschicht deutlich erhöht, muß in den radial außengelegenen Bereichen der Bezugsschicht der Fasergehalt niedriger gewählt werden, da andernfalls die Oberfläche der Walze zu hart ist und für die Santinage nicht geeignet wäre. Durch einen insbesondere im wesentlichen kontinuierlich radial nach außen abnehmenden Fasergehalt innerhalb der Bezugsschicht wird erreicht, daß bei einer Erhitzung der Walze die innerhalb der Bezugsschicht auftretenden Längsspannungen, die aufgrund der unterschiedlichen Wärmeausdehnung der verschiedenen Bereiche der Bezugsschicht entstehen, an keiner Stelle so groß werden, daß eine Ablösung oder Zerstörung der Bezugsschicht entsteht.</p>
<p id="p0014" num="0014">Nach einer vorteilhaften Ausführungform der Erfindung ist im radial außengelegenen Bereich der Bezugsschicht der Fasergehalt im wesentlichen<!-- EPO <DP n="6"> --> gleich Null. Dadurch wird erreicht, daß die Oberfläche der Walze möglichst elastisch ist und nach einem entsprechenden Abschleifvorgang eine sehr glatte Oberfläche besitzt, da die in der Bezugsschicht vorhandenen Fasern nicht bis an die Oberfläche der Bezugsschicht reichen. Weiterhin ist auf diese Weise gewährleistet, daß die Oberfläche der Walze nach einer gewissen Laufzeit nachgeschliffen werden kann, ohne daß die in dem Matrixmaterial vorhanden Fasern nach dem Schleifvorgang an der Oberfläche der Bezugsschicht aus dieser austreten und dadurch die Glätte der Oberfläche verringern würden.</p>
<p id="p0015" num="0015">Durch eine geeignete Wahl des Fasergehaltsverlaufs kann auch die Nipbreite wie erforderlich eingestellt werden. Da bei einer Walze mit einem sehr elastischen Belag die harte Gegenwalze sich stärker in den weichen Belag der elastischen Walze eindrückt, wird die Breite des Nips in Laufrichtung der Papierbahn um so größer, je elastischer die Außenseite der Bezugsschicht der elastischen Walze ist. Somit kann durch die Einstellung eines bestimmten Fasergehaltverlaufes und insbesondere eines bestimmten Fasergehaltes an der Oberfläche der Bezugsschicht eine gewünschte Nipbreite erzeugt werden.</p>
<p id="p0016" num="0016">Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung umfaßt die Bezugsschicht eine radial außenliegende Funktionsschicht und eine radial innenliegende Verbindungsschicht zum Verbinden der Funktionsschicht mit dem Walzenkern. Dabei kann die Verbindungsschicht, wie die Funktionsschicht, aus einem elastischen Matrixmaterial und in das Matrixmaterial eingebetteten Fasern bestehen, wobei bevorzugt das Matrixmaterial der Verbindungsschicht und der Funktionsschicht aus dem gleichen Material und insbesondere auch die Fasern der Verbindungsschicht<!-- EPO <DP n="7"> --> und der Funktionsschicht aus dem gleichen Fasermaterial bestehen. Durch die Aufteilung der Bezugsschicht in eine Verbindungsschicht und eine Funktionsschicht können deren Eigenschaften noch optimaler an die jeweiligen mechanischen und thermischen Anforderungen angepaßt werden. So kann grundsätzlich beispielsweise das Matrixmaterial der Verbindungsschicht und der Funktionsschicht unterschiedlich sein und auch das innerhalb der Funktionsschicht und der Verbindungsschicht verwendete Fasermaterial differieren. Beispielsweise kann das Matrixmaterial der Verbindungsschicht in Faserbündeln oder sogenannten Faserrovings, d.h. in flachen Faserbändern, die jeweils Fasern der gleichen Art umfassen, auf den Walzenkern aufgewickelt werden, während die Fasern der Funktionsschicht beispielsweise in Form eines Faservlieses auf die Verbindungsschicht aufgewickelt werden können.</p>
<p id="p0017" num="0017">Bevorzugt ist der Fasergehalt der Verbindungsschicht höher als der Fasergehalt der Funktionsschicht, da auf diese Weise die Verbindungsschicht faserdominiert ist und der Wärmeausdehnungskoeffizient der Verbindungsschicht vorwiegend durch den Wärmeausdehnungskoeffizienten der Fasern bestimmt ist. Dadurch kann der resultierende Wärmeausdehnungskoeffizient der Verbindungsschicht an den Wärmeausdehnungskoeffizienten des Walzenkerns angepaßt werden.</p>
<p id="p0018" num="0018">Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung sind die Fasern radial im wesentlichen gleichmäßig über die Verbindungsschicht verteilt, wobei insbesondere der Fasergehalt der Verbindungsschicht radial von innen nach außen variiert, bevorzugt abnimmt. Wie bereits zur Funktionsschicht beschrieben, wird dadurch erreicht, daß die im Falle einer Erwärmung auftretenden Längsspannungen gleichmäßig über die radiale<!-- EPO <DP n="8"> --> Ausdehnung der Bezugsschicht verteilt wird und somit an keiner Stelle Längsspannungen auftrete, die zu einer Verletzung der Bezugsschicht führen.</p>
<p id="p0019" num="0019">Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist der Fasergehalt der Verbindungsschicht in deren radial außenliegendem Bereich im wesentlichen gleich groß wie der Fasergehalt der Funktionsschicht in deren radial innenliegendem Bereich. Dadurch wird bezüglich der Wärmeausdehnung ein kontinuierlicher Übergang zwischen der Verbindungsschicht und der Funktionsschicht geschaffen, so daß auch in diesem Übergangsbereich eine spannungsoptimierte Verbindung geschaffen wird. Bevorzugt sind die Fasern in radial voneinander beabstandeten Faserlagen angeordnet, wobei insbesondere der Abstand zwischen radial außenliegenden benachbarten Faserlagen größer ist als der Abstand zwischen radial innenliegenden Faserlagen. Durch das zwischen den Faserlagen vorhandene elastische Matrixmaterial wird erreicht, daß die Bezugsschicht in Längsrichtung eine gewisse Elastizität behält, so daß die bei einer Erwärmung auftretenden Längsausdehnungen gut kompensiert werden können.</p>
<p id="p0020" num="0020">Bevorzugt beträgt der Fasergehalt der Verbindungsschicht ca. 40 bis 70 Vol.-%, insbesondere ca. 50 bis 60 Vol.-%, bevorzugt ca. 55 Vol.-%. Durch den Fasergehalt der Verbindungsschicht wird sowohl deren Steifigkeit, Wärmeleitfähigkeit als auch der Gesamtausdehnungskoeffizient bestimmt. Somit wird durch den relativ hohen Fasergehalt auch eine hohe Wärmeleitfähigkeit der Verbindungsschicht erreicht, so daß die Wärme von im Betrieb auftretenden Überhitzungsstellen schnell axial nach außen abgeführt werden kann, so daß Hot-Spots verhindert werden.<!-- EPO <DP n="9"> --></p>
<p id="p0021" num="0021">Im Gegensatz zu der Verbindungsschicht beträgt der Fasergehalt der Funktionsschicht bevorzugt ca. 5 bis 20 Vol.-%, insbesondere 8 bis 12 Vol.-%. Durch den verringerten Fasergehalt erhält die Funktionsschicht eine geringere Steifigkeit als die Verbindungsschicht, wie sie für die Vergleichmäßigung und Verdichtung der behandelnden Papierbahn bei der Satinage erforderlich ist. Falls durch den reduzierten Fasergehalt der Wärmeausdehnungskoeffizient der Funktionsschicht zu groß wird, kann dieser durch eine entsprechende Zugabe von Füllstoffen in das Matrixmaterial der Funktionsschicht reduziert werden.</p>
<p id="p0022" num="0022">Weitere vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben. Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher beschrieben; in diesen zeigen:
<dl id="dl0001">
<dt>Fig. 1</dt><dd>einen Teillängsschnitt durch eine erfindungsgemäß ausgebildete Walze mit elastischer Bezugsschicht,</dd>
<dt>Fig. 2</dt><dd>eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäß ausgebildeten Walze im Teillängsschnitt und</dd>
<dt>Fig. 3</dt><dd>eine dritte Ausführungsform einer erfindungsgemäß ausgebildeten Walze im Teillängsschnitt.</dd>
</dl></p>
<p id="p0023" num="0023">Fig. 1 zeigt einen Teil eines in Längsrichtung geschnittenen, beispielsweise aus Stahl bestehenden Walzenkerns 1, der an seiner Außenseite mit einer ebenfalls geschnitten dargestellten elastischen Bezugsschicht 2 versehen ist.<!-- EPO <DP n="10"> --></p>
<p id="p0024" num="0024">Die Bezugsschicht 2 besteht aus einem elastischen Matrixmaterial 3, insbesondere einer Harz/Härter-Kombination, in die eine Vielzahl von Fasern 4 eingebettet sind. Bei den Fasern 4 kann es sich dabei beispielsweise um Kohlefasern oder um Glasfasern oder um eine Mischung aus Kohle- und Glasfasern handeln.</p>
<p id="p0025" num="0025">Durch die Fasern 4 wird zum einen die Steifigkeit der Bezugsschicht 2 gegenüber einer aus reinem Kunststoff bestehenden Bezugsschicht erhöht und gleichzeitig, insbesondere bei Verwendung von Kohlefasern, die Wärmeleitfähigkeit verbessert.</p>
<p id="p0026" num="0026">Der Fig. 1 ist weiterhin zu entnehmen, daß der Fasergehalt im radial innengelegenen Bereich 5 der Bezugsschicht 2 deutlich höher ist als in deren radial außengelegenem Bereich 6. Dadurch wird erreicht, daß die Bezugsschicht 2 in ihrem radial außengelegenen Bereich 6 elastischer ist als in ihrem radial innengelegenen Bereich 5, so daß beispielsweise beim Zusammenwirken der elastischen Walze mit einer harten Walze sich diese harte Walze relativ weit in die elastische Außenfläche der Bezugsschicht 2 einpreßt, wodurch ein in Umfangsrichtung langer Preßspalt entsteht.</p>
<p id="p0027" num="0027">Weiterhin wird durch die Fasern 4 auch der Wärmeausdehnungskoeffizient der Bezugsschicht 2 wesentlich mitbestimmt. Da der metallische Walzenkern 1 üblicherweise einen deutlich geringeren Wärmeausdehnungskoeffizienten besitzt als das Matrixmaterial 3, dehnt sich das Matrixmaterial 3 bei eine entsprechenden Erwärmung in axialer Richtung deutlich mehr aus als der Walzenkern 1. Durch die Hinzugabe der Fasern 4, deren Wärmeausdehnungskoeffizient in der Größenordnung des Wärmeausdehnungskoeffizienten<!-- EPO <DP n="11"> --> des Walzenkerns 1 liegt, wird erreicht, daß im Bereich 5 der Bezugsschicht 2, der einen hohen Fasergehalt besitzt, der resultierende Wärmeausdehnungskoeffizient ähnlich dem des Walzenkerns 1 ist. Dadurch dehnt sich bei einer entsprechenden Erwärmung der Bereich 5 in axialer Richtung um einen ähnlichen Wert aus, wie der Walzenkern 1, so daß axial auftretende Längsspannungen weitgehend vermieden werden.</p>
<p id="p0028" num="0028">Durch den im wesentlich kontinuierlich radial nach außen abnehmenden Fasergehalt innerhalb der Bezugsschicht 2 ist gewährleistet, daß auch innerhalb der Bezugsschicht 2 die bei einer Erwärmung auftretenden Längsspannungen im Verlauf radial nach außen jeweils nur geringe Werte besitzen, die durch die Elastizität des Matrixmaterial 3 aufgenommen werden können.</p>
<p id="p0029" num="0029">Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform sind die Fasern 4 innerhalb des Matrixmaterials 3 als im wesentlich konzentrisch zum Walzenkern 1 verlaufende Faserlagen 7 schematisch dargestellt.</p>
<p id="p0030" num="0030">Die Faserlagen 7 können dabei beispielsweise durch Wickeln von Faserrovings auf den Walzenkern 1 erzeugt werden, wobei zur Bildung der Bezugsschicht 2 mehrere Wickelvorgänge durchgeführt werden, um mehrere Faserlagen 7 zu erzeugen.</p>
<p id="p0031" num="0031">Die Fasern bzw. Faserrovings können dabei vor dem Wickeln mit sich im flüssigem Zustand befindenden Matrixmaterial 3 beaufschlagt werden, indem sie beispielsweise durch ein Matrixbad gezogen werden. Es ist jedoch auch möglich, daß die Fasern bzw. die Faserrovings trocken auf den Walzenkern 1 gewickelt werden und während oder nach dem Aufwickeln mit<!-- EPO <DP n="12"> --> Matrixmaterial durchtränkt werden, bis sie vollständig von diesem umgeben sind.</p>
<p id="p0032" num="0032">Die Faserlagen 7 besitzen im radial innengelegenen Bereich 5 der Bezugsschicht 3 einen in radialer Richtung deutlich geringeren Abstand zueinander als im radial außengelegenen Bereich 6, wobei im äußersten Bereich der Bezugsschicht 2 keine Fasern vorhanden sind, d.h. daß in diesem Bereich das pure Matrixmaterial 3 vorliegt.</p>
<p id="p0033" num="0033">Um eine möglichst glatte Oberfläche der Walze zu erreichen, wird nach dem Wickelvorgang die oberste Schicht des Matrixmaterial 3 abgeschliffen. Durch die faserfreie Ausgestaltung des radial außenliegenden Bereichs der Bezugsschicht wird erreicht, daß auch nach mehrmaligem Nachschleifen keine Fasern 4 die Oberfläche der Bezugsschicht 2 erreichen und somit diese Oberfläche eine optimale Glätte besitzt.</p>
<p id="p0034" num="0034">Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform ist durch eine gestrichelte Linie 8 eine Aufteilung der Bezugsschicht 2 in eine radial außenliegende Funktionsschicht 9 und eine radial innenliegende Verbindungsschicht 10 zum Verbinden der Funktionsschicht 9 mit dem Walzenkern 10 dargestellt.</p>
<p id="p0035" num="0035">Sowohl die Funktionsschicht 9 als auch die Verbindungsschicht 10 bestehen aus einen Matrixmaterial 3, 3' mit darin eingebetteten Faserlagen 7, 7', wobei bevorzugt sowohl das Matrixmaterial 3, 3' als auch das die Faserlagen 7, 7' bildende Fasermaterial jeweils gleich gewählt sind. Grundsätzlich ist es jedoch möglich, unterschiedliche Materialen zu verwenden, falls dies den gewünschten Anforderungen besser entspricht.<!-- EPO <DP n="13"> --></p>
<p id="p0036" num="0036">Es ist auch möglich, daß die Faserlagen 7' der Verbindungsschicht 10 durch Wickeln von Faserrovings und die Faserlagen 7 der Funktionsschicht 9 durch Wickeln eines Faservlieses erzeugt wird. In einem Faservlies sind die Fasern üblicherweise ungleichmäßig verteilt und kürzer als es beim Wickeln von Faserrovings der Fall ist. Bei der Verwendung eines Faservlieses besitzt somit die Funktionsschicht eine höhere Flexibilität, als es bei der Verwendung von Faserrovings der Fall wäre.</p>
<p id="p0037" num="0037">Weiterhin wird durch die Verwendung eines Faservlieses beispielsweise gegenüber der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform die Zugfestigkeit sowie die Wärmeleitfähigkeit der Funktionsschicht verbessert, da die Fasern des Faservlieses intensiv miteinander in Eingriff stehen.</p>
<p id="p0038" num="0038">Während in den Figuren aus Darstellungsgründen nur relativ wenige Faserlagen 7 in den Fig. 2 und 3 eingezeichnet sind, können die Bezugsschicht 9 beispielsweise zwischen 10 und 90, bevorzugt zwischen 40 und 50 Faserlagen 7 enthalten.</p>
<p id="p0039" num="0039">Die Verbindungsschicht 10 besitzt zwar üblicherweise eine geringere Dikke als die Funktionsschicht 9, aufgrund der engeren Anordnung der Faserlagen 7' kann jedoch die Anzahl der verwendeten Faserlagen 7' ähnlich der Anzahl der Faserlagen 7 der Funktionsschicht 9 sein. Eine typische Dicke für die Verbindungsschicht 10 liegt zwischen 3 bis 10mm, während die Funktionsschicht 9 eine Dicke von 5 bis 20mm besitzen kann.<!-- EPO <DP n="14"> --></p>
<heading id="h0001"><b>Bezugszeichenliste</b></heading>
<p id="p0040" num="0040">
<dl id="dl0002" compact="compact">
<dt>1</dt><dd>Walzenkern</dd>
<dt>2</dt><dd>elastische Bezugsschicht</dd>
<dt>3, 3'</dt><dd>Matrixmaterial</dd>
<dt>4</dt><dd>Fasern</dd>
<dt>5</dt><dd>innenliegender Bereich der Bezugsschicht</dd>
<dt>6</dt><dd>außenliegender Bereich der Bezugsschicht</dd>
<dt>7, 7'</dt><dd>Faserlagen</dd>
<dt>8</dt><dd>Trennlinie</dd>
<dt>9</dt><dd>Funktionsschicht</dd>
<dt>10</dt><dd>Verbindungsschicht</dd>
</dl></p>
</description><!-- EPO <DP n="15"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Walze, insbesondere zum Glätten von Papierbahnen, mit einem insbesondere aus Metall bestehenden harten Walzenkern (1), der an seiner Außenseite mit einer elastischen Bezugsschicht (2) versehen ist, die aus einem elastischen Matrixmaterial (3, 3') und in das Matrixmaterial (3, 3') eingebetteten Fasern (4) besteht,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet ,</b><br/>
<b>dass</b> der Fasergehalt der Bezugsschicht (2) radial von innen nach außen kontinuierlich oder in mehreren diskreten Schritten abnimmt.<!-- EPO <DP n="16"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Walze nach Anspruch 1,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet ,</b><br/>
<b>daß</b> im radial außen gelegenen Bereich (6) der Bezugsschicht (2) der Fasergehalt im wesentlichen gleich Null ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Walze nach Anspruch 1 oder 2,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet ,</b><br/>
<b>daß</b> die Bezugsschicht (2) eine radial außenliegende Funktionsschicht (9) und eine radial innenliegende Verbindungsschicht (10) zum Verbinden der Funktionsschicht (9) mit dem Walzenkern (1) umfaßt, insbesondere daß die Verbindungsschicht (10) aus einem elastischen Matrixmaterial (3') und in das Matrixmaterial (3') eingebetteten Fasern besteht.<!-- EPO <DP n="17"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Walze nach Anspruch 3,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet ,</b><br/>
<b>daß</b> das Matrixmaterial (3, 3') der Verbindungsschicht (10) und der Funktionsschicht (9) aus dem gleichen Material bestehen und/oder daß die Fasern (4, 4') der Verbindungsschicht (10) und der Funktionsschicht (9) aus dem gleiche Fasermaterial bestehen und/oder daß der Fasergehalt der Verbindungsschicht (10) höher ist als der Fasergehalt der Funktionsschicht (9) und/oder daß die Fasern (4, 4') radial im wesentlichen gleichmäßig über die Verbindungsschicht (10) verteilt sind und/oder daß der Fasergehalt der Verbindungsschicht (10) radial von innen nach außen variiert, insbesondere abnimmt und/oder daß der Fasergehalt der Verbindungsschicht (10) in deren radial außenliegendem Bereich im wesentlichen gleich groß wie der Fasergehalt der Funktionsschicht (9) in deren radial innenliegendem Bereich ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Walze nach einem der vorhergehenden Ansprüche,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet ,</b><br/>
<b>daß</b> die Fasern (4, 4') in radial voneinander beabstandeten Faserlagen (7, 7') angeordnet sind, insbesondere daß der Abstand zwischen radial außenliegenden benachbarten Faserlagen (7) größer ist als der Abstand zwischen radial innenliegenden Faserlagen (7').</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Walze nach einem der Ansprüche 3 bis 5,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet ,</b><br/>
<b>daß</b> der durchschnittliche Fasergehalt der Funktionsschicht (9) ca. 5 bis 20 Vol.-%, insbesondere ca. 8 bis 12 Vol.-% beträgt und/oder daß der durchschnittliche Fasergehalt der Verbindungsschicht (10)<!-- EPO <DP n="18"> --> ca. 40 bis 70 Vol.-%, insbesondere ca. 50 bis 60 Vol.-%, bevorzugt ca. 55 Vol.-% beträgt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Walze nach einem der vorhergehenden Ansprüche,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet ,</b><br/>
<b>daß</b> die Fasern (4, 4') als Glas- und/oder als Kohlefasern ausgebildet sind und/oder daß das Matrixmaterial (3, 3') ein Kunststoff, insbesondere ein Duroplast oder ein Thermoplast ist und/oder daß das Matrixmaterial (3, 3') aus einer Harz/Härter-Kombination besteht.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="0008">
<claim-text>Verfahren zum Herstellen einer elastischen Walze mit einem insbesondere aus Metall bestehenden harten Walzenkern und einer elastischen Bezugsschicht, die aus einem elastischen Matrixmaterial und darin eingebetteten Fasern besteht, insbesondere zum Herstellen einer Walze nach einem der vorherigen Ansprüche,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet ,</b><br/>
<b>dass</b> der Fasergehalt der Bezugsschicht in radialer Richtung von innen nach außen kontinuierlich oder in mehreren diskreten Schritten verringert wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0009" num="0009">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 8,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet ,</b><br/>
<b>daß</b> zur Erzeugung der Bezugsschicht zumindest ein aus einer Vielzahl von Fasern bestehendes Faserbündel, insbesondere in mehreren Faserlagen übereinander, auf den Walzenkern gewickelt wird.<!-- EPO <DP n="19"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0010" num="0010">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 9,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet ,</b><br/>
<b>daß</b> das Faserbündel durch einen oder mehrere Faserroving gebildet wird, wobei ein Roving jeweils aus einer Vielzahl von nebeneinanderliegenden Fasern der gleichen Art besteht, und/oder daß das Faserbündel durch ein Faservlies gebildet wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0011" num="0011">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 9 oder 10,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet ,</b><br/>
<b>daß</b> das Faserbündel vor dem Aufwickeln auf den Walzenkern mit dem Matrixmaterial umgeben werden, insbesondere durch ein Matrixbad gezogen wird, oder daß das Faserbündel im wesentlichen trocken auf den Walzenkern aufgewickelt wird und während oder nach dem Aufwickeln mit dem Matrixmaterial beaufschlagt, insbesondere vollständig in das Matrixmaterial eingebettet wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0012" num="0012">
<claim-text>Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 11,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet ,</b><br/>
<b>daß</b> als Fasern Glas- und/oder Kohlefasern verwendet werden.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="20"> -->
<claims id="claims02" lang="en">
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>A roll, in particular for smoothing paper webs, having a hard roll core (1) which consists in particular of metal and which is provided on its outer side with a resilient covering layer (2), which consists of a resilient matrix material (3, 3') and or fibres (4) embedded in the matrix material (3, 3'), <b>characterized in that</b> the fibre content of the covering layer (2) decreases continuously or in a plurality of discrete steps radially from the inside to the outside.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>A roll in accordance with claim 1, <b>characterized in that</b> the fibre content is essentially zero in the radially outwardly disposed region (6) of the covering layer (2).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>A roll in accordance with claim 1 or claim 2, <b>characterized in that</b> the covering layer (2) comprises a radially outwardly disposed functional layer (9) and a radially inwardly disposed connection layer (10) for connecting the functional layer (9) to the roll core (1); in particular <b>in that</b> the connection layer (10) consists of a resilient matrix material (3') and of fibres embedded in the matrix material (3').</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>A roll in accordance with claim 3, <b>characterized in that</b> the matrix material (3, 3') of the connection layer (10) and of the functional layer (9) consist of the same material; and/or <b>in that</b> the fibres (4, 4') of the connection layer (10) and of the functional layer (9) consist of the same fibre material; and/or <b>in that</b> the fibre content of the connection layer (10) is higher than the fibre content of the<!-- EPO <DP n="21"> --> functional layer (9); and/or <b>in that</b> the fibres (4, 4') are distributed radially, essentially uniformly, over the connection layer (10); and/or <b>in that</b> the fibre content of the connection layer (10) varies radially from the inside to the outside, in particular decreases; and/or <b>in that</b> the fibre content of the connection layer (10), in its radially outwardly disposed region, is essentially as high as the fibre content of the functional layer (9) in its radially inwardly disposed region.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>A roll in accordance with any one of the preceding claims, <b>characterized in that</b> the fibres (4, 4') are arranged in radially mutually spaced apart fibre layers (7, 7'); in particular <b>in that</b> the spacing between radially outer adjacent fibre layers (7) is greater than the spacing between radially inner fibre layers (7').</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>A roll in accordance with any one of the claims 3 to 12, <b>characterized in that</b> the average fibre content of the functional layer (9) is approximately 5 to 20% by volume, in particular approximately 8 to 12% by volume; and/or <b>in that</b> the average fibre content of the connection layer (10) is approximately 40 to 70% by volume, in particular approximately 50 to 60% by volume, preferably approximately 55% by volume.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>A roll in accordance with any one of the preceding claims, <b>characterized in that</b> the fibres (4, 4') are formed as glass and/or as carbon fibres; and/or <b>in that</b> the matrix material (3, 3') is a plastic, in particular a thermosetting plastic or a thermoplastic; and/or <b>in<!-- EPO <DP n="22"> --> that</b> the matrix material (3, 3') consists of a resin/hardener combination.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="0008">
<claim-text>A method for producing a resilient roll having a hard roll core consisting in particular of metal and a resilient covering layer, which consists of a resilient matrix material and of fibres embedded therein, in particular for producing a roll in accordance with any one of the preceding claims, <b>characterized in that</b> the fibre content of the covering layer is decreased continuously or in a plurality of discrete steps in a radial direction from the inside to the outside.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0009" num="0009">
<claim-text>A method in accordance with claim 8, <b>characterized in that</b> at least one fibre bundle consisting of a large number of fibres is wound onto the roll core, in particular in a number of fibre layers above one another to produce the covering layer.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0010" num="0010">
<claim-text>A method in accordance with claim 9, <b>characterized in that</b> the fibre bundle is formed by one or more fibre rovings, with a roving in each case consisting of a large number of fibres of the same type lying beside one another; and/or <b>in that</b> the fibre bundle is formed by a fibre mat.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0011" num="0011">
<claim-text>A method in accordance with any one of the claims 9 to 10, <b>characterized in that</b>, before being wound onto the roll core, the fibre bundle is surrounded by the matrix material, is in particular drawn through a matrix bath; and/or <b>in that</b> the fibre bundle is essentially wound dry onto the roll core and has the matrix material<!-- EPO <DP n="23"> --> applied to it, in particular is completely embedded in the matrix material, during or after the winding operation.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0012" num="0012">
<claim-text>A method in accordance with any one of the claims 8 to 11, <b>characterized in that</b> the fibres used are glass and/or carbon fibres.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="24"> -->
<claims id="claims03" lang="fr">
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Rouleau destiné notamment au lissage de bandes de papier, comportant un noyau de rouleau dur (1) constitué notamment de métal, dont la face extérieure est pourvue d'une couche de revêtement élastique (2), qui est constituée d'un matériau de matrice élastique (3, 3') et de fibres (4) enrobées dans le matériau de matrice (3, 3'),<br/>
<b>caractérisé en ce que</b><br/>
la teneur en fibres de la couche de revêtement (2) diminue radialement en continu ou en plusieurs pas discrets de l'intérieur vers l'extérieur.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Rouleau selon la revendication 1,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b><br/>
dans la zone (6) située radialement à l'extérieur de la couche de revêtement (2), la teneur en fibres est sensiblement égale à zéro.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Rouleau selon la revendication 1 ou 2,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b><br/>
la couche de revêtement (2) comporte une couche de fonction (9) située radialement à l'extérieur, et une couche de liaison (10) située radialement à l'intérieur destinée à relier la couche de fonction (9) au noyau de rouleau (1), notamment <b>en ce que</b> la couche de liaison (10) est constituée d'un matériau de matrice élastique (3') et de fibres enrobées dans le matériau de matrice (3')</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Rouleau selon la revendication 3,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b><br/>
le matériau de matrice (3, 3') de la couche de liaison (10) et de la couche de fonction (9) est constitué du même matériau, et/ou <b>en ce que</b> les fibres (4, 4') de la couche de liaison (10) et de la couche de fonction (9) sont constituées de la même matière fibreuse, et/ou <b>en ce que</b> la teneur en fibres de la couche de liaison (10) est plus élevée que la teneur en fibres de la couche de fonction (9), et/ou <b>en ce que</b> les fibres (4, 4') sont réparties radialement de façon sensiblement homogène dans la couche<!-- EPO <DP n="25"> --> de liaison (10), et/ou <b>en ce que</b> la teneur en fibres de la couche de liaison (10) varie radialement de l'intérieur vers l'extérieur, notamment diminue, et/ou <b>en ce que</b> la teneur en fibres de la couche de liaison (10) dans sa zone située radialement à l'extérieur est sensiblement identique à la teneur en fibres de la couche de fonction (9) dans sa zone située radialement à l'intérieur.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Rouleau selon l'une des revendications précédentes,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b><br/>
les fibres (4, 4') sont disposées en couches (7, 7') de fibres espacées radialement les unes des autres, notamment <b>en ce que</b> l'écartement entre des couches (7) de fibres adjacentes situées radialement à l'extérieur est plus important que l'écartement entre des couches (7') de fibres situées radialement à l'intérieur.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Rouleau selon l'une des revendications 3 à 5,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b><br/>
la teneur moyenne en fibres de la couche de fonction (9) est de l'ordre de 5 à 20 % en volume, notamment de l'ordre de 8 à 12 % en volume, et/ou <b>en ce que</b> la teneur moyenne en fibres de la couche de liaison (10) est de l'ordre de 40 à 70 % en volume, notamment de l'ordre de 50 à 60 % en volume, de préférence de l'ordre de 55 % en volume.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Rouleau selon l'une des revendications précédentes,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b><br/>
les fibres (4, 4') sont des fibres de verre et/ou de carbone, et/ou <b>en ce que</b> le matériau de matrice (3, 3') est une matière plastique, notamment une résine thermodurcissable ou une matière thermoplastique, et/ou <b>en ce que</b> le matériau de matrice (3, 3') est constitué d'une combinaison de résine et de durcisseur.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="0008">
<claim-text>Procédé destiné à la fabrication d'un rouleau élastique, comportant un noyau de rouleau dur constitué<!-- EPO <DP n="26"> --> notamment de métal, et une couche de revêtement élastique qui est constituée d'un matériau de matrice élastique et de fibres enrobées dans celui-ci, notamment à la fabrication d'un rouleau selon l'une des revendications précédentes,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b><br/>
la teneur en fibres de la couche de revêtement diminue dans la direction radiale en continu ou en plusieurs pas discrets de l'intérieur vers l'extérieur.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0009" num="0009">
<claim-text>Procédé selon la revendication 8,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b>,<br/>
pour engendrer la couche de revêtement, au moins un faisceau de fibres constitué d'une pluralité de fibres est enroulé sur le noyau de rouleau, notamment en plusieurs couches de fibres superposées.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0010" num="0010">
<claim-text>Procédé selon la revendication 9,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b><br/>
le faisceau de fibres est composé d'un ou de plusieurs stratifils de fibres, un stratifil étant respectivement constitué d'une pluralité de fibres de même nature situées les unes à côté des autres, et/ou <b>en ce que</b> le faisceau de fibres est constitué d'un non-tissé de fibres.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0011" num="0011">
<claim-text>Procédé selon la revendication 9 ou 10,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b>,<br/>
avant l'enroulement sur le noyau de rouleau, le faisceau de fibres est entouré du matériau de matrice, notamment tiré à travers un bain de matrice, ou <b>en ce que</b> le faisceau de fibres est enroulé à l'état sensiblement sec sur le noyau de rouleau, et entouré du matériau de matrice pendant ou après l'enroulement, notamment entièrement enrobé dans le matériau de matrice.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0012" num="0012">
<claim-text>Procédé selon l'une des revendications 8 à 11,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b><br/>
des fibres de verre et/ou de carbone sont utilisées en tant que fibres.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="27"> -->
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num=""><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="160" he="227" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
</ep-patent-document>
