| (19) |
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(11) |
EP 1 042 641 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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10.09.2003 Patentblatt 2003/37 |
| (22) |
Anmeldetag: 09.07.1999 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9902/128 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 0000/6964 (10.02.2000 Gazette 2000/06) |
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| (54) |
WÄRMEÜBERTRAGENDER ROHRBLOCK UND DAFÜR VERWENDBARES MEHRKAMMER-FLACHROHR
HEAT EXCHANGER TUBULAR BLOCK AND A MULTI-CHAMBER FLAT TUBE WHICH CAN BE USED THEREFOR
BLOC TUBULAIRE D'ECHANGEUR THERMIQUE ET TUBE PLAT MULTICHAMBRE UTILISABLE A CET EFFET
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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ES FR GB IT SE |
| (30) |
Priorität: |
28.07.1998 DE 19833845
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.10.2000 Patentblatt 2000/41 |
| (73) |
Patentinhaber: Ford-Werke Aktiengesellschaft |
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50735 Köln (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- DIENHART, Bernd
D-50935 Köln (DE)
- KRAUSS, Hans-Joachim
D-70567 Stuttgart (DE)
- MITTELSTRASS, Hagen
D-71149 Bondorf (DE)
- STAFFA, Karl-Heinz
D-70567 Stuttgart (DE)
- WALTER, Christoph
D-70376 Stuttgart (DE)
- SCHUMM, Jochen
D-71735 Eberdingen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Heyner, Klaus, Dr.-Ing. et al |
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Heyner & Sperling Patentanwälte
Donndorfstrasse 30 01217 Dresden 01217 Dresden (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 373 102 DE-A- 19 649 129 US-A- 2 184 657 US-A- 5 314 013
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EP-A- 0 838 641 FR-A- 2 558 943 US-A- 4 213 640
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Wärmeübertrager-Rohrblock nach dem Oberbegriff.
des Anspruchs 1 sowie auf ein für einen solchen Rohrblock verwendbares Mehrkammer-Flachrohr.
Ein derartiger Wärmeübertrager-Rohrblock ist bereits aus der DE-A-196 49 129 bekannt.
[0002] Der Rohrblock beinhaltet mehrere Blockeinheiten aus jeweils mehreren stapelförmig
übereinanderliegenden Rohreinheiten, wobei die Stapelrichtung eine Blockhochrichtung
definiert und die von den Rohreinheiten gebildeten Strömungskanäle in einer dazu senkrechten
Blockquerrichtung verlaufen. Die Blockeinheiten sind in der zur Blockhoch- und Blockquerrichtung
senkrechten Blocktiefenrichtung hintereinanderliegend angeordnet. Die Rohreinheiten
münden in Sammelkanäle, die seitlich am Rchrblock in Blockhochrichtung verlaufend,
d.h. mit hierzu paralleler Längsachse, angeordnet sind. Vorliegend wird der Begriff
"Sammelkanäle" der Einfachkeit halber einheitlich für alle Kanäle verwendet, in welche
die Rohreinheiten münden, wobei es sich hierbei um Sammelkanäle im eigentlichen Sinn,
in denen das parallel durch mehrere Rohreinheiten durchgeführte Medium zwecks Abführung
aus dem Rohrblock gesammelt wird, um Verteilkanäle, in denen das dem Rohrblock zugeführte
Medium auf mehrere einmündende Rohreinheiten verteilt wird, sowie um Umlenkkanäle
handelt, in denen das Medium von einer ersten Gruppe einmündender Rohreinheiten in
eine zweite Gruppe einmündender Rohreinheiten umgelenkt wird.
[0003] Im Gebrauch wird der Rohrblock von einem ersten Medium durchströmt, während ein mit
dem ersten in Wärmekontakt zu bringendes zweites Medium in Blocktiefenrichtung unter
außenseitiger Anströmung der Rohrblockoberflächen über den Rohrblock hinweggeführt
wird. Wärmeübertrager mit solchen Rohrblöcken werden z.B. als Verdampfer und Kondensatoren
in Kraftfahrzeug-Klimaanlagen eingesetzt. Meist ist der Rohrblock unter Einfügen wärmeleitender
Wellrippen zwischen die Rohreinheiten zu einem Rohr-/Rippenblock ergänzt. Die Rohreinheiten
können beispielsweise von Flachrohren gebildet sein.
[0004] Ein gattungsgemäßer Wärmeübertrager-Rohrblock ist in der Offenlegungsschrift DE 39
36 101 A1 offenbart. Der dortige Rohrblock ist aus Einkammer-Flachrohren aufgebaut,
die einmal oder mäanderförmig mehrmals U-förmig um 180° in der Ebene ihrer Quer- und
Längserstreckung umgebogen und in der dazu senkrechten Richtung unter Zwischenfügung
von Wellrippen übereinandergestapelt sind. Je nach Anzahl der Flachrohrwindungen besteht
somit der Rohrblock aus zwei oder mehr in Blocktiefenrichtung hintereinanderliegenden
Blockeinheiten, von denen jede einen Stapel geradliniger, parallel durchströmter Flachrohrabschnitte
beinhaltet. Benachbarte Blockeinheiten stehen über die seitlichen U-Bögen der Flachrohre
in serieller Fluidverbindung. Die beiden Enden jedes Flachrohrs münden an derselben
Blockseite in je einen zugehörigen, entlang der Blockhochrichtung verlaufenden Sammelkanal,
wobei die beiden Sammelkanäle von einem längsgeteilten Sammelkasten oder zwei getrennten
Sammelrohren gebildet sind.
[0005] Der Erfindung liegt als technisches Problem die Bereitstellung eines Wärmeübertrager-Rohrblocks
der eingangs genannter. Art, mit dem ein Wärmeübertrager mit hohem Wärmeübertragungsvermögen
und hoher Druckstabilität bei relativ geringer Füllmenge und mit der Möglichkeit einer
variablen Führung des hindurchgeleiteten Temperiermediums realisierbar ist, sowie
eines zum Aufbau eines solchen Rohrblocks besonders geeigneten Mehrkammer-Flachrohres
zugrunde.
[0006] Die Erfindung löst dieses Problem durch die Bereitstellung eines Wärmeübertrager-Rohrblocks
mit den Merkmalen des Anspruchs 1 sowie eines Mehrkammer-Flachrohres mit den Merkmalen
des Anspruchs 10.
[0007] Beim Wärmeübertrager-Rohrblock nach Anspruch 1 ist zwischen wenigstens zwei benachbarten
Blockeinheiten wenigstens eine Sammelkanalverbindung vorgesehen, die einen Sammelkanal
der einen Blockeinheit direkt mit einem Sammelkanal der anderen Blockeinheit verbindet.
Mit der Bezeichnung "direkt" ist dabei gemeint, daß die betreffenden Sammelkanäle
über eine entsprechende, in Blocktiefenrichtung verlaufende Fluidverbindung und nicht
oder jedenfalls nicht nur über eine oder mehrere der Rohreinheiten des Blocks in Verbindung
stehen. Mit Hilfe dieser einen oder vorzugsweise mehreren direkten Fluidverbindungen
der seitlich des Rohrblocks angeordneten Sammelkanäle läßt sich eine sehr variable,
an den jeweiligen Anwendungsfall angepaßte Strömungsführung des hindurchgeleiteten
Mediums, z.B. eines Kältemittels einer Klimaanlage, realisieren. Durch die mehreren,
in Blocktiefenrichtung und damit der Strömungsrichtung des über den Rohrblock hinweggeführten
anderen Mediums hintereinanderliegenden Blockeinheiten läßt sich ein hohes Wärmeübertragungsvermögen
für den Rohrblock erzielen. Der Rohrblock kann aus extrudierten Flachrohren mit hinsichtlich
geringer Füllmenge, d.h. geringem zu durchströmendem Volumen des Rohrblocks, und hoher
Druckstabilität optimierten Kanälen aufgebaut sein. Die seitlich am Rohrblock angeordneten
Sammelkanäle können von hoch druckstabilen Sammelrohren mit relativ geringem Querschnitt
gebildet sein, insbesondere wenn entsprechend schmale Flachrohreinheiten oder solche
mit zur Sammelkanallängsrichtung hin aus der Querebene herausgedrehten Flachrohrenden
verwendet werden.
[0008] Bei einem nach Anspruch 2 weitergebildeten Rohrblock sind direkte Sammelkanalverbindungen
zwischen jedem Paar benachbarter Blockeinheiten dergestalt vorgesehen, daß die Blockeinheiten
vom zugehörigen Temperiermedium seriell durchströmt werden.
[0009] Bei einem nach Anspruch 3 weitergebildeten Rohrblock ist ein Sammelraum, der z.B.
durch ein Sammelrohr oder einen Sammelkasten gebildet ist, durch Quertrennwände in
mehrere Sammelkanäle unterteilt. Dadurch läßt sich eine schlangenlinienförmige, einmal
oder mehrmals umgelenkte Durchströmung einer jeweiligen Blockeinheit verwirklichen.
[0010] Bei einem nach Anspruch 4 weitergebildeten Rohrblock sind die Sammelkanäle auf wenigstens
einer Blockseite von einzelnen, jeweils einer Blockeinheit zugeordneten Sammelrohren
gebildet, die in Blocktiefenrichtung voneinander beabstandet sind, was z.B. bei Verwendung
in einem Verdampfer den Kondenswasserablauf erleichtert. Die Beabstandung wird durch
ein oder mehrere Distanzelemente bewerkstelligt, die an den Sammelrohren angeformt
oder an diesen angebracht sind.
[0011] In weiteren Ausgestaltungen dieser Maßnahme beinhaltet das Distanzelement gemäß Anspruch
5 ein umgeformtes Blechstück oder Rohrstück mit wenigstens einer Schlitzöffnung oder
gemäß Anspruch 6 einen nach außen ausgebauchten Durchlaß an einem Sammelrohr. Die
so gestalteten Distanzelemente halten die Sammelrohre auf Abstand und definieren gleichzeitig
eine jeweilige Sammelkanalverbindung. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung gemäß
Anspruch 7 kann das Distanzelement aus zwei fluiddicht aneinanderstoßenden oder ineinandergreifenden
Durchlässen bestehen, wozu wenigstens einer der beiden Durchlässe nach außen ausgebaucht
ist.
[0012] Bei einem nach der Erfindung weitergebildeten Rohrblock sind die Rohreinheiten von
geradlinigen Flachrchrabschnitten gebildet, die mit tordierten Rohrenden in die Sammelrohre
münden. Durch die endseitige Tordierung sind die Flachrohrenden aus der Querebene
der Sammelrohre herausgedreht, was es ermöglicht, Sammelrohre mit gegenüber der Flachrohrbreite
geringerem Innendurchmesser zu verwenden, um das innere Volumen des Rohrblocks gering
zu halten.
[0013] Ein nach Anspruch 9 weitergebildeter Rohrblock ist zu einem Rohr-/Rippenblock ergänzt.
Dabei kann für jede Wellrippenschicht eine einzelne Wellrippe eingebracht sein, deren
Breite im wesentlichen der gesamten Blocktiefe entspricht, oder es sind mehrere wellrippen
nebeneinanderliegend vorgesehen, die von gleicher oder unterschiedlicher Breite und
Struktur sein können.
[0014] Bei einem nach der Erfindung weitergebildeten Rohrblock sind wenigstens zwei in Blocktiefenrichtung
nebeneinanderliegende Rohreinheiten als integrale Teile eines einstückigen Mehrkammer-Flachrohres
realisiert, wozu sich dieses in der Breite über entsprechend viele Blockeinheiten
erstreckt.
[0015] Das Mehrkammer-Flachrohr nach Anspruch 10 ist endseitig durch einen oder mehrere
Längsschlitze in eine Mehrzahl von separaten Endsegmenten unterteilt, die um je eine
eigene Längsachse tordiert sind. Bei einem aus solchen Flachrohren aufgebauten Rohrblock
sind dann die Endsegmente jedes Flachrohrendbereichs einzeln den entsprechenden Blockeinheiten
zugeordnet, so daß die Kammern eines jeden Flachrohres gruppenweise auf die entsprechenden
Blockeinheiten aufgeteilt sind, wobei jeweils die aus einem Endsegment ausmündenden
Kammern zu einer Blockeinheit gehören.
[0016] Vorteilhafte Aufsführungsformen der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt
und werden nachfolgend beschrieben. Hierbei zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Seitenansicht einer von mehreren Blockeinheiten eines Rohr-/Rippenblocks
für einen Verdampfer einer Klimaanlage,
- Fig. 2
- eine schematische Seitenansicht einer seitlichen Sammelrohranordnung des Rohr-/Rippenblocks
von Fig. 1,
- Fig. 3
- eine schematische Querschnittsansicht einer ersten Realisierung direkter Fluidverbindungen
zwischen Sammelkanälen der Sammelrohre von Fig. 2,
- Fig. 4
- eine schematische Querschnittsansicht einer zweiten Realisierung der Sammelkanalverbindungen,
- Fig. 5
- eine schematische Querschnittsansicht einer dritten Realisierung der Sammelkanalverbindungen,
- Fig. 6
- eine schematische Querschnittsansicht einer vierten Realisierung der Sammelkanalverbindungen
und
- Fig. 7
- eine schematische, teilweise Draufsicht auf ein für den Rohr-/Rippenblock von Fig.
1 verwendbares Mehrkammer-Flachrohr.
[0017] Fig. 1 zeigt eine Rohrblockeinheit 1, von denen mehrere in Blocktiefenrichtung, d.h.
senkrecht zur Zeichenebene hintereinanderliegend, angeordnet sind und dadurch einen
Rohr/Rippenblock bilden, der beispielsweise als Parallelstrom-Verdampfer mit variabler
Kältemittelführung in einer Kraftfahrzeug-Klimaanlage verwendbar ist. Die jeweilige
Blockeinheit 1 beinhaltet einen Stapel von in Blockhochrichtung aufeinanderfolgenden,
d.h. übereinandergestapelten Mehrkarmmer-Flachrohreinheiten 2, deren Kammern, d.h.
Strömungskanäle, in Blockquerrichtung, d.h. senkrecht zur Blocktiefen- und Blockhochrichtung,
verlaufen. In ihren Endbereichen 3a, 3b sind die Flachrohreinheiten 2, die ansonsten
in Ebenen senkrecht zur Blockhochrichtung liegen, um einen vorgebbaren Torsionswinkel
um ihre Längsmittelachse, alternativ um eine dazu parallele Achse, tordiert. Der Torsionswinkel
ist beliebig zwischen 0° und 90° wählbar, wobei in Fig. 1 beispielhaft eine Tordierung
um 90° gewählt ist. Zwischen die Flachrohreinheiten 2 sind wärmeleitende Wellrippen
6 eingebracht.
[0018] Mit ihren tordierten Enden 3a, 3b münden die Flachrohreinheiten 2 in jeweilige, an
entgegengesetzten Rohrblockseiten vorgesehene Sammelrohre 4a, 5a, die mit zur Blockhochrichtung
paralleler Längsachse angeordnet sind. Dabei sind die Flachrohrenden 3a, 3b fluiddicht
in entsprechende Schlitze der Sammelrchre 4a, 5a eingefügt. Im Fall von um 90° tordierten
Rohrenden verlaufen diese Längsschlitze parallel zur Sammelrohr-Längsachse, was die
Verwendung von Sammelrohren 4a, 5a mit besonders kleinem Innendurchmesser ermöglicht.
Denn letzterer braucht im Extremfall dann nur wenig größer als die Dicke der Flachrohreinheiten
2 sein. Je nach Bedarf sind die am jeweiligen Sammelrohr 4a, 5a eingebrachten Längsschlitze
durch schmale Stege voneinander getrennt oder zu einem durchgehenden Längsschlitz
vereinigt.
[0019] Fig. 2 zeigt eine Anordnung von vier parallel in Blocktiefenrichtung nebeneinanderliegenden
Sammelrchren 4a, 4b, 4c, 4d, wie sie an der in Fig. 1 rechten Rohrblockseite für den
beispielhaft angenommenen Fall vorgesehen sind, daß der Rohrblock aus vier hinteinanderliegenden
Blockeinheiten 1 aufgebaut ist. Auf der gegenüberliegenden Rohrblockseite sind dann
dazu korrespondierend ebenfalls vier Sammelrohre angeordnet. Die in Fig. 2 dargestellte
Seite bildet die Anschlußseite des Rohrblocks, wobei für die in Fig. 1 und 2 gewählte,
durch Strömungspfeile veranschaulichte Strömungsrichtung das durch den Rohrblock hindurchgeleitete
Medium dem in Fig. 2 linken Sammelrohr 4a zugeführt und aus dem in Fig. 2 rechten
Sammelrohr 4d wieder abgeführt wird. Es versteht sich, daß alternativ die entgegengesetzte
Strömungsrichtung möglich ist. Die in Fig. 2 gezeigten Sammelrohre 4a bis 4d sind
durch je eine Quertrennwand 7a bis 7d in je zwei getrennte Sammelkanäle 8a, 8b; 9a,
9b; 10a, 10b; 11a, 11b unterteilt. Im Gegensatz dazu sind die gegenüberliegenden Sammelrohre
ungeteilt und bilden daher je einen einzigen Sammelkanal 12, wie in Fig. 1 am linken
Sammelrohr 5aa veranschaulicht. Dies hat zur Folge, daß die ungeteilten Sammelrohre
auf der in Fig. 1 linken Blockseite als Umlenkrohre fungieren, die das vom einen Teil
der Flachrohreinheiten, die auf der gegenüberliegenden Seite parallel in den einen
Sammelkanal 8a münden, in den anderen Teil der Flachrohreinheiten umlenken, die gegenüberliegend
in den anderen Sammelkanal 8b münden. Dieses Strömungsverhalten ist ebenfalls in Fig.
1 zu erkennen.
[0020] Um das Strömungsmedium von einer zu einer nächsten Blockeinheit weiterzuleiten, d.h.
die Blockeinheiten strömungstechnisch seriell zu verbinden, ist zwischen je zwei benachbarten
der vier Sammelrohre 4a bis 4d von Fig. 2 eine Sammelkanalverbindung 13a, 13b, 13c
vorgesehen, in denen eine direkte Fluidverbindung in Blocktiefenrichtung zwischen
den zugehörigen Strömungskanälen geschaffen ist. Dabei sind die Sammelkanalverbindungen
13a bis 13c, wie aus Fig. 2 zu erkennen, dergestalt alternierend angeordnet, daß von
den beiden Sammelkanälen eines jeden innenliegenden Sammelrohres 4b, 4c der eine mit
dem benachbarten Sammelkanal eines auf der einen Seite angrenzenden Sammelrohres und
der andere mit dem benachbarten Sammelkanal eines auf der anderen Seite angrenzenden
Sammelrohres verbunden ist. Auf diese Weise wird das Temperiermedium seriell durch
die hintereinanderliegenden Blockeinheiten geführt, wobei es jede Blockeinheit mäanderförmig
durchströmt.
[0021] Bei dem in den Fig. 1 und 2 gezeigten Strömungsverlauf gelangt das Temperiermedium
über eine seitliche Einlaßöffnung 14 in den zugehörigen Sammelkanal 8a des einen endseitigen
Sammelrohres 4a. Dieser Sammelkanal 8a fungiert als Verteiler, der das Medium auf
den in ihn einmündenden ersten Teil paralleler Flachrohreinheiten 2 der betreffenden
Blockeinheit 1 aufteilt. Nach Durchströmen dieser Gruppe von Flachrohreinheiten 2
gelangt das Medium in das gegenüberliegende Sammel- bzw. Umlenkrohr 5a, wo es in den
restlichen Teil der Flachrohreinheiten 2 dieser Blockeinheit 1 umgelenkt wird, um
durch diese Flachrohreinheiten hindurch in den anderen Sammelkanal 8b des eintrittsseitigen
Sammelrohres 4a zu strömen. Von dort wird das Medium über die entsprechende Sammelkanalverbindung
13a in den benachbarten Sammelkanal 9a des angrenzenden Sammelrohres 4b und damit
zur nächsten Blockeinheit weitergeleitet. Diese Blockeinheit durchströmt es, wie aus
den Fig. 1 und 2 ersichtlich, in der zur Durchströmung der ersten, eintrittsseitigen
Blockeinheit gegensinnigen Weise. Die Durchströmungsrichtungen sind in Fig. 2 des
weiteren dadurch veranschaulicht, daß in denjenigen Sammelkahälen, in denen das Temperiermedium
in die Zeichenebene hinein weitergeleitet wird, die hierfür üblichen gekreuzten Kreise
eingezeichnet sind, während in den anderen Sammelkanälen, die als Sammler wirken und
in die das Medium von hinten in die Zeichenebene eintritt, die hierfür üblichen gepunkteten
Kreise eingezeichnet sind. Nach Durchströmung der zweiten Blockeinheit gelangt das
Medium somit in den sammelnden Sammelkanal 9b dieser Blockeinheit und wird von dort
zum verteilenden, benachbarten Sammelkanal 10a über die entsprechende Sammelkanalverbindung
13b zur nächsten Blockeinheit weitergeleitet. Diese dritte Blockeinheit wird dann
ersichtlich wieder in der zur ersten Blockeinheit gleichsinnigen Weise durchströmt.
Von deren sammelndem Sammelkanal 10b gelangt das Medium über die zugehörige Sammelkanalverbindung
13c zur vierten Blockeinheit, die wiederum in gleicher Weise wie die zweite Blockeinheit
durchströmt wird. Vom sammelnden Sammelkanal 11b der vierten Blokkeinheit wird das
Temperiermedium dann über einen stirnseitigen Auslaß 15 vom Rohrblock abgeführt.
[0022] Es versteht sich, daß alternativ zu diesem gezeigten Beispiel auch weniger oder mehr
als vier Blockeinheiten seriell in der beschriebenen Weise hintereinandergeschaltet
sein können. Des weiteren versteht sich, daß Gestalt und Positionierung von Einlaß-
und Auslaßöffnung gegenüber dem gezeigten Beispiel beliebig modifiziert sein können,
um das Temperiermedium in einer an den jeweiligen Anwendungsfall am besten angepaßten
Weise dem Rohrblock zuzuführen und von dort wieder abzuführen. Als weitere Alternative
können zusätzliche Quertrennwände in den Sammelrohren beidseits der jeweiligen Blockeinheit
vorgesehen sein, um das Temperierfluid unter mehrmaliger Richtungsumkehr mäanderförmig
durch die Blockeinheit hindurchzuführen. Eine weitere Modifikation besteht darin,
Einlaß- und Auslaßöffnung nicht wie gezeigt an derselben, sondern an gegenüberliegenden
Rohrblockseiten vorzusehen.
[0023] Wie in der schematischen Ansicht von Fig. 2 angedeutet, sind die Sammelrohre 4a bis
4d an der jeweiligen Rohrblockseita mit Abstand voneinander angeordnet, was z.B. beim
Einsatz als Verdampfer den Kondenswasserablauf erleichtert. Dies wird mit Distanzelementen
16a, 16b, 16c erreicht, die gleichzeitig die direkten Sammelkanal-Fluidverbindungen
13a, 13b, 13c bereitstellen. Verschiedene Realisierungen hierfür sind in den Fig.
3 bis 6 dargestellt. Im Beispiel von Fig. 3 ist als Distanzelement eine geeignet umgeformte
Rchrhülse 17 vorgesehen, die an zwei radial gegenüberliegenden Stellen ihres Umfangs
mit Längsschlitzen 18a, 18b versehen ist, deren Schlitzränder Anschlußstutzen bilden,
die fluiddicht in korrespondierende Längsschlitze zweier zu verbindender Sammelrohre
19a, 19b eingefügt sind. Die auf diese Weise ein rohrförmiges Übergangsstück bildende
Rohrhülse 17 ist stirnseitig geschlossen und fixiert die beiden fluidverbundenen Sammelrohre
19a, 19b im gewünschten Abstand.
[0024] Im Beispiel von Fig. 4 dient als Distanzelement ein geeignet geformtes, lotplattiertes
Blechstück 20, in das eine Öffnung 21 eingebracht ist, die mit Längsschlitzen 22,
23 angrenzender Sammelrohre 24, 25 eine durchgehende Fluidverbindung zwischen den
von den Sammelrohren 24, 25 definierten Sammelkanälen bildet. Weiter sind in Fig.
4 zwei Flachrohre 2a, 2b benachbarter Rohrblockeinheiten wiedergegeben, die mit rechtwinklig
tordierten Rohrenden in korrespondierende Längsschlitze der Sammelrohre 24, 25 fluiddicht
eingefügt sind. Wie durch entsprechende Strömungspfeile angedeutet, strömt das Temperiermedium
vom einen Flachrohr 2a und ggf. weiteren, parallelen Flachrohren derselben Blockeinheit
in den Sammelkanal des zugehörigen Sammelrohres 24 und wird über die direkte Sammelkanalverbindung
in den Sammelkanal des benachbarten Sammelrohrs 25 weitergeleitet und dann in die
dort mündenden Flachrohre 26 der betreffenden, nächsten Rohrblockeinheit verteilt.
[0025] Die Festlegung des lotplattierten Blechstücks 20 an den Sammelrohren 24, 25 erfolgt
durch ein geeignetes Lötverfahren, wobei das vorherige Lotplattieren nach irgendeinem
herkömmlichen Verfahren erfolgen kann, z.B. durch galvanisches Verzinken oder das
sogenannte CD-Verfahren. Dabei kann ein gemeinsamer Lötprozeß sowohl zur Verbindung
der Distanzelemente 20 mit den Sammelrohren 24, 25 als auch zur fluiddichten Verbindung
der Flachrohreinheiten mit den Sammelrohren 24, 25 vorgesehen sein, wozu die Flachrohre
und/oder die Sammelrohre ebenfalls lotplattiert vorgefertigt und mit Flußmittel versehen
werden. Alternativ können unplattierte Sammelrohre 24, 25 verwendet und separate Lotformteile
an den Verbindungsstellen eingebracht werden. Auch mit den im Beispiel von Fig. 4
verwendeten Distanzelementen 20 werden die fluidverbundenen Sammelrohre 24, 25 in
einem gewünschten Abstand voneinander gehalten.
[0026] Die Fig. 5 und 6 zeigen Beispiele, bei denen die Distanzelemente durch entsprechende
Ausbauchungen an den verbundenen Sammelrohren selbst gebildet sind. In der Ausführungsform
von Fig. 5 sind Sammelrohre 26, 27 verwendet, die an den Verbindungsstellen mit domförmigen
Ausbauchungen 28, 29 versehen sind, die eine jeweilige Durchgangsöffnung 30, 31 umgeben.
Die zu verbindenden Sammelrohre 26, 27 sind mit ihren domförmigen Ausbauchungen 28,
29 aneinanderstoßend fluiddicht zusammengefügt, so daß sich einerseits dort die gewünschte
Fluidverbindung ergibt und die Sammelrohre 26, 27 andererseits im Bereich außerhalb
der Verbindungsstelle wie gewünscht auf Abstand gehalten sind.
[0027] Beim Beispiel von Fig. 6 sind miteinander zu verbindende Sammelrohre 32, 33 mit unterschiedlichen,
ineinanderpassenden domförmigen Ausbauchungen 34, 35 versehen, die zugehörige Durchgangsöffnungen
umgeben. Die engere Ausbauchung 35 ist in die korrespondierende Ausbauchung 34 größerer
Weite eingesteckt und in ihr fluiddicht festgelegt, vorzugsweise mittels Dichtlöten.
[0028] In allen beschriebenen Beispielen können bei der Vorfertigung der benötigten Sammelrohre
die zum Einfügen der Rohreinheiten benötigten Schlitze in einem Arbeitsgang mit den
für die direkte Sammelkanal-Fluidverbindung benötigten Schlitzen, d.h. Durchzügen,
und gegebenenfalls den zugehörigen domförmigen Ausbauchungen erzeugt werden. Die Durchlässe
für die direkten Sammelkanal-Fluidverbindungen können rund oder länglich ausgebildet
sein. Die beiden eine jeweilige Sammelkanal-Fluidverbindung bildenden, domförmigen
Ausbauchungen brauchen nicht, wie in den gezeigten Beispielen, beide nach außen ausgebaucht
sein, vielmehr kann alternativ eine von beiden nach innen ausgebaucht sein, in die
dann die andere, nach außen weisende Ausbauchung eingreift.
[0029] Wie in Fig. 4 angedeutet, können die Flachrohreinheiten 2 des Rohr-/Rippenblocks
von Fig. 1 aus in Blocktiefenrichtung nebeneinanderliegenden, für jede Blockeinheit
1 einzelnen Flachrohren 2a, 2b bestehen, d.h. jede Blockeinheit 1 besteht in diesem
Fall aus einem Stapel einzelner Flachrohre, deren Breite im wesentlichen der Tiefe
der jeweiligen Blockeinheit entspricht. Alternativ kann ein breiterer Flachrohrtyp
in einer Weise verwendet werden, wie dies in Fig. 7 schematisch und ausschnittweise
illustriert ist. Das dort gezeigte Mehrkammer-Flachrohr 2c besitzt eine Breite T,
die im wesentlichen der gesamten Rohrblocktiefe, d.h. der Summe der Tiefen der einzelnen
Blockeinheiten entspricht. Das Flachrohr 2c ist in beiden Endbereichen, von denen
in Fig. 7 einer dargestellt ist, mit einer vorgebbaren Anzahl n von längsverlaufenden
Sägeschnitten 36
1, 36
2, 36
3, d.h. in diesem Beispiel n=3 Schnitten versehen, wodurch der Endbereich in eine Anzahl
n+1 von Endsegmenten 37
1 bis 37
4, d.h. im gezeigten Fall von vier Segmenten, aufteilt ist. Jedes Endsegment 37
1 bis 37
4 ist jeweils um seine eigene Längsmittelachse um 90° tordiert, alternativ kann ein
anderer Torsionswinkel größer 0° und kleiner 90° gewählt werden. Im Fall der rechtwinkligen
Tordierung verlaufen die Endsegmente 37
1 bis 37
4 an ihrer Stirnseite parallel zur Blockhochrichtung, d.h. zur Längsrichtung der zugehörigen
Sammelrohre 38
1, 38
2, 38
3, 38
4, die mit entsprechenden Längsschlitzen versehen sind, in welche die Endsegmente 37
1 bis 37
4 eingefügt sind. Auf diese Weise ist das Flachrohr 2c strömungstechnisch in eins entsprechende
Anzahl n von Flachrohrsträngen 2
1, 2
2, 2
3, 2
4 aufgeteilt, die jeweils zu einer der in Blocktiefenrichtung hintereinanderliegenden
Blockeinheiten gehörigen und eine zugehörige Untergruppe aller strömungskanalbildenden
Kammern des Flachrohres 2c beinhalten. Während im Beispiel von Fig. 7 das Flachrohr
2c in gleich breite Teilstränge 2
1 bis 2
4 unterteilt ist, kann alternativ eine Aufteilung in unterschiedlich breite Teilstränge
vorgesehen sein. Im Beispiel von Fig. 7 verbleibt zwischen zwei benachbarten Flachrohrteilen
je ein offener Strömungskanal 39, indem dieser endseitig von den entsprechend breit
gewählten Sägeschnitten 36
1, 36
2, 36
3 gekürzt wird und dadurch nicht als fluidführender, in die Sammelrohre mündender Kanal
fungiert. Wenn alternativ die Sägeschnitte als schmale Schnitte zwischen benachbarten
Kanälen eingebracht werden, können bei Bedarf alle Kammern des Flachrohrs 2c als fluidführende
Strömungskanäle fungieren.
[0030] Das Mehrkammer-Flachrohr 2c ist vorzugsweise als extrudiertes Profil mit hinsichtlich
geringem innerem Volumen und hoher Druckstabilität optimierten Kanälen gefertigt.
Zur Erzielung eines geringen inneren Volumens und einer hohen Druckstabilität des
Rohr-/Rippenblocks insgesamt trägt, wie erwähnt, zusätzlich bei, daß besonders bei
Flachrchren mit tordierten Enden für den Rohrblock Sammelrohre mit relativ geringem
Innendurchmesser verwendet werden können. Außerdem läßt sich je nach Positionierung
der direkten Sammelkanalverbindungen zwischen den Sammelrohren und/oder der Quertrennwände
in den Sammelrohren eine sehr variable Strömungsführung für das hindurchgeleitete
Temperiermedium erzielen.
[0031] Zur Bildung der Wellrippenstruktur 6 des Rohr-/Rippenblocks können pro Rippenschicht
eine sich über die gesamte Blocktiefe erstreckende Wellrippe oder mehrere schmälere
Wellrippen gleicher oder unterschiedlicher Breite nebeneinanderliegend eingebracht
sein. So können beispielsweise eine breite, sich über drei Blockeinheiten erstreckende
Wellrippe und eine schmale, auf die vierte Blockeinheit beschränkte Wellrippe oder
abwechselnd je eine schmalere und eine breitere Wellrippe vorgesehen sein. Die verschiedenen
Möglichkeiten der Einbringung der Wellrippen 6 sind unabhängig davon, ob für den Rohrblock
das breite Flachrohr 2c von Fig. 7 oder eine Mehrzahl von in Blocktiefenrichtung nebeneinanderliegender
Flachrohre vorgesehen sind.
[0032] Der erfindungsgemäße Rohrblock eignet sich u.a. besonders gut für Verdampfer von
mit dem Kältemittel CO
2 arbeitenden Kraftfahrzeug-Klimaanlagen, indem er ausreichend druckstabil ist und
ein vergleichsweise geringes inneres Volumen besitzt, wobei neben den schon erwähnten
weitere Realisierungen möglich sind. So können z.B. Sammelrohre ohne Quertrennwände
vorgesehen sein, d.h. alle Rohreinheiten einer Blockeinheit werden parallel durchströmt.
Die Sammelkanalverbindungen sind in diesem Fall abwechselnd auf der einen und der
anderen Sammelkanal-Rohrblockseite angeordnet. Als weitere Variante können die Sammelkanalverbindungen
durch Umlenkrohre gebildet sein, welche das durchströmende Medium von Rohreinheiten
einer Blockeinheit in die Rohreinheiten mindestens einer benachbarten Blockeinheit
umlenken. Dazu münden dann diese Rohreinheiten der beteiligten Blockeinheiten in einen
gemeinsamen, vor dem Umlenkrchr gebildeten Umlenkraum, der somit die verbundenen Sammelkanäle
dieser Blockeinheiten integriert umfaßt.
1. Wärmeübertrager-Rohrblock, mit mindestens einer Blockeinheit (1), die jeweils mehrere,
in Blockhochrichtung aufeinanderfolgende Wärmeübertrager-Rohreinheiten mit in Blockquerrichtung
verlaufenden Rohrströmungskanälen und zugehörige, seitlich angeordnete, in Blockhochrichtung
verlaufende Sammelkanäle (8a bis 11b, 12) beinhalten, wobei in den Sammelkanälen (8a
bis 11b, 12) zur Blocktiefenrichtung senkrecht oder geneigt verlaufende Schlitzöffnungen
ausgebildet sind, die jeweils tordierte Rohrenden (3a, 3b) von Wärmeübertrager-Rohreinheiten
bildenden geradlinigen Flachrohrsträngen (2) aufnehmen,
dadurch gekennzeichnet, daß in Blocktiefenrichtung mehrere Blockeinheiten (1) hintereinanderliegend angeordnet
sind, wobei zwischen wenigstens zwei benachbarten Blockeinheiten (1) wenigstens eine
Sammelkanalverbindung (13a, 13b, 13c) vorgesehen ist, welche einen Sammelkanal (8a
bis 11b, 12) der einen Blockeinheit (1) direkt mit einem Sammelkanal (8a bis 11b,
12) der anderen Blockeinheit (1) verbindet, wobei weitere in den Sammelkanälen (8a
bis 11b, 12) ausgebildete Schlitzöffnungen, die Sammelkanalverbindung (13a, 13b, 13c)
bereitstellen und wobei zumindest ein Teil der in Blockquerrichtung verlaufenden Rohrströmungskanäle
durch ein sich in Blocktiefenrichtung über mehrere Blockeinheiten (1) erstreckendes
Mehrkammer-Flachrohr (2c) gebildet sind, das einen oder mehrere endseitig eingebrachte
Längsschlitze (361, 362, 363) aufweist, die eine Mehrzahl von separaten Endsegmenten (371 bis 374) bilden, wobei die Endsegmente (371 bis 374) um je eine eigene Längsachse tordiert sind.
2. Wärmeübertrager-Rohrblock nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens je eine Sammelkanalverbindung (13a, 13b, 13c) zwischen jedem Paar benachbarter
Blockeinheiten (1) dergestalt vorgesehen ist, daß ein die Blockeinheiten (1) seriell
fluidverbindender Strömungspfad gebildet ist.
3. Wärmeübertrager-Rohrblock nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens an einer Seite der Blockeinheiten (1) ein mehrteiliger Sammelraum vorgesehen
ist, der mehrere, durch eine jeweilige Quertrennwand (7a bis 7d) voneinander getrennte
Sammelkanäle (8a bis 11b) beinhaltet.
4. Wärmeübertrager-Rohrblock nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Sammelkanäle (8a bis 11b, 12) einer jeden Blockeinheit (1) auf wenigstens
einer Blockseite von einzelnen Sammelrohren (4a bis 4d, 5a) gebildet sind, die über
wenigstens ein angeformtes oder angebrachtes Distanzelement (16a, 16b, 16c) voneinander
beabstandet sind.
5. Wärmeübertrager-Rohrblock nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß das Distanzelement (16a, 16b, 16c) ein umgeformtes Blechstück (20) oder Rohrstück
(17) mit wenigstens einer Schlitzöffnung zur Bereitstellung der jeweiligen Sammelkanalverbindung
(13a, 13b, 13c) beinhaltet.
6. Wärmeübertrager-Rohrblock nach Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet, daß das Distanzelement (16a, 16b, 16c) mindestens einen nach außen aufgebauchten Durchlaß
(28, 29, 34, 35) an einem oder beiden verbundenen Sammelrohren (26, 27, 32, 33) beinhaltet,
der Teil der Sammelkanalverbindung (13a, 13b, 13c) zwischen den beiden Sammelrohren
ist.
7. Wärmeübertrager-Rohrblock nach einem der Ansprüche 4 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß das Distanzelement (16a, 16b, 16c) aus zwei fluiddicht aneinanderstoßenden oder ineinandergreifenden
Durchlässen (28, 29, 34, 35) besteht, von denen wenigstens einer nach außen ausgebaucht
ist.
8. Wärmeübertrager-Rohrblock nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der in den Sammelkanälen (8a bis 11b, 12) zur Blocktiefenrichtung senkrecht
oder geneigt verlaufenden Schlitzöffnungen seitliche Einlaßöffnungen (14) und/oder
Auslaßöffnungen (15) für ein Temperiermedium bildet.
9. Wärmeübertrager-Rohrblock nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Wärmeübertrager-Rohreinheiten wärmeleitfähige Wellrippen (6) eingebracht
sind, wobei in Blocktiefenrichtung eine sich über die gesamte Blocktiefe erstreckende
oder mehrere nebeneinanderliegende Wellrippen gleicher oder unterschiedlicher Breite
und gleicher oder unterschiedlicher Rippendichte vorgesehen sind.
10. Mehrkammer-Flachrohr für einen Wärmeübertrager-Rohrblock nach einem der Ansprüche
1 bis 9,
gekennzeichnet durch einen oder mehrere endseitig eingebrachte Längsschlitze (361, 362, 363), die eine Mehrzahl von separaten Endsegmenten (371 bis 374) bilden, wobei die Endsegmente (371 bis 374) um je eine eigene Längsachse tordiert sind.
1. The Heat exchanger tubular block containing at least one block unit (1) comprising
a plurality of heat exchanger tubular units arranged succesively in a direction of
the block height, said tube units each having a plurality of flow ducts extending
transverse to the block, and associated laterally arranged collector ducts (8a-11b,
12), extending in said block height direction, where said collector ducts (8a-11b,
12) contain slot openings formed in a direction vertical or tilted to the block depth
and where each slot opening engages the associated twisted tube ends (3a, 3b) from
the straight flat tubular bundles (2) that form the heat exchanger tubular units,
and where said block units (1) are arranged successively, and wherein at least one
collector-duct connection (13a, 13b, 13c) is provided between at least two adjacent
block units (1). Said collector-duct connection (8a bis 11 b, 12) directly connects
a collector duct (8a bis 11 b, 12) of one block unit (1) to a collector duct of the
other block unit (1) where further slot openings are formed in the collector ducts
(8a bis 11 b, 12) to provide collector-duct connections (13a, 13b, 13c) and where
at least a portion of the flow ducts that run in the direction transversal to the
block depth are formed by a multi-chamber flat tube (2c) extending over at least one
block unit (1) in the direction of the block depth. Said multi-chamber flat tube (2c)
is subdivided at each of opposite ends by at least one longitudinal slot (361, 362, 363) into at least two separate end segments (371 to 374) each twisted about their own longitudinal centerline.
2. The Heat exchanger tubular block according to claim 1, including at least one collector-duct
connection (13a, 13b, 13c) to be provided between every pair of adjacent block units
(1) forming a fluidal flow path serially connecting the block units (1).
3. The Heat exchanger tubular block according to claim 1 or 2, wherein a collection chamber
consisting of several parts is to be located laterally to at least one side of the
block unit (1) and where said collection chamber contains a plurality of collector
ducts (8a to 11b) separated from one another by a transverse partition (7a to 7d).
4. The Heat exchanger tubular block according to one of the claims 1 to 3, wherein the
collector duct or the collector ducts (8a to 11b, 12) of each block unit is formed
by seperate collector tubes (4a to 4d, 5a) adjacent ones of said collector tubes being
spaced apart by at least one distance element (16a, 16b, 16c) shaped or attached accordingly.
5. The heat exchanger block according to claim 4, wherein said distance element (16a,
16b, 16c) is one of a shaped sheet-metal piece (20) or a tubular piece (17) having
at least one slot opening formed therein providing said one collector-duct connection
(13a, 13b, 13c).
6. The heat exchanger block according to claim 4 or 5 wherein said distance element (16a,
16b, 16c) includes at least one outwardly bulged through-opening (28, 29, 34, 35)
provided by at least one of the two said connected collector tubes (26, 27, 32, 33)
forming part of said one collector-duct connection (13a, 13b, 13c) between said collector
ducts.
7. The heat exchanger block according to claim 4 to 6, wherein said distance element
(16a, 16b, 16c) includes a pair of fluid-tight, mutually engaging through-openings
(28, 29, 34, 35) of which at least one is outwardly bulged.
8. The heat exchanger block according to claim 1 to 7, wherein a part of the slot openings
formed in a vertical or tilted direction to the block depth and contained in said
collector ducts (8a bis 11 b, 12), provide laterally placed inlet- (14) and/or outlet-openings
(15) for a temperature control medim.
9. The heat exchanger block according to claim 1 to 8 including a heat-conducting corrugated
rib (6) positioned between each adjacent pair of said heat exchanger tube units, whrere
a single said corrugated rib (6) or a plurality therof, adjacently placed and of identical
or different width and of identical or different rib density, is to extend over the
entire block depth in the direction of said block depth.
10. Multi-chamber flat tube according to one of the claims 1 to 9, characterized through
one or several longitudinal slots (361, 362, 363) which form a majority of separate end segments (371 to 374) each twisted about their own longitudinal centerline.
1. Bloc tubulaire d'échangeur thermique, avec au moins une unité de bloc (1) comprenant
chacun plusieurs blocs tubulaires d'échangeur thermique disposés l'un derrière l'autre
avec des canaux d'écoulement tubulaires allant dans le sens transversal au bloc, et
des canaux collecteurs (8a à 11b, 12) y appartenant, disposés latéralement et allant
dans le sens de la hauteur du bloc, alors que dans les canaux collecteurs (8a à 11
b, 12) on a pratiqué, dans le sens de la profondeur du bloc, des orifices à fentes,
verticaux ou inclinés, destinés à recevoir des extrémités de tube respectivement tordues
(3a, 3 b) de lignes de tubes plats (2) formant des unités de tubes d'échangeur thermique
et caractérisé par le fait que dans le sens de la profondeur du bloc plusieurs unités de blocs (1) sont disposées
l'une derrière l'autre, au moins une liaison de canal collecteur (13a, 13b, 13c) étant
prévue entre deux unités de blocs avoisinantes, laquelle relie un canal collecteur
(8a à 11 b, 12) d'une unité de bloc (1) directement au canal collecteur (8a à 11b,
12) de l'autre unité de bloc (1), d'autres orifices à fente formés dans les canaux
collecteurs (8 a à 11 b, 12) mettant à la disposition la liaison de canal collecteur
(13a, 13b, 13c), et au moins une partie des canaux collecteurs allant dans le sens
transversal du bloc constituée d'un tube plat multichambres (2c) s'étendant dans le
sens de profondeur du bloc sur plusieurs unités de bloc (1), lequel présente une ou
plusieurs fentes longitudinales (361, 362, 363) pratiquée(s) sur le côté terminal, lesquelles forment une majorité de segments terminaux
séparés (37i à 374), chacun des segments terminaux (37i à 374) étant courbé sur un propre axe longitudinal.
2. Bloc tubulaire d'échangeur thermique selon la revendication 1,
caractérisé par le fait qu'au moins une liaison de canal collecteur (13a, 13b, 13c) est respectivement prévue
entre chaque paire d'unités de bloc (1) avoisinantes de manière à former une voie
d'écoulement reliant sériellement et fluidiquement les unités de bloc (1).
3. Bloc tubulaire d'échangeur thermique selon revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait qu'un espace collecteur de plusieurs parties est prévu au moins sur un côté des unités
de bloc (1), lequel comprend plusieurs canaux collecteurs (8a à 11 b) séparés les
uns des autres par une paroi de séparation respective (7a à 7d).
4. Bloc tubulaire d'échangeur thermique selon les revendications 1 à 3, caractérisé par le fait que le ou les canaux collecteurs (8a à 11b, 12) de chaque unité de bloc (1) sont formés,
sur au moins un côté de bloc, de tubes collecteurs individuels (4a à 4d, 5a) étant
écartés les uns des autres par au moins un élément d'écartement formé ou mis en place
(15a, 16b, 16c).
5. Bloc tubulaire d'échangeur thermique selon la revendication 4, caractérisé par le fait que l'élément d'écartement (16a, 16b, 16c) comprend une section de tôle (20) ou une section
de tube (17) formé, avec au moins un orifice à fente pour la mise à disposition de
la liaison de canal collecteur (13a, 13b, 13c) respective.
6. Bloc tubulaire d'échangeur thermique selon la revendication 4 ou 5, caractérisé par le fait que l'élément d'écartement (16a, 16b, 16c) comprend au moins un passage (28, 29, 34,
35) bombé vers l'extérieur sur l'un ou les deux tubes collecteurs (26, 27, 32, 33)
reliés lequel fait partie de la liaison de canal collecteur (13a, 13b, 13c) entre
les deux tubes collecteurs.
7. Bloc tubulaire d'échangeur thermique selon l'une des revendications 4 à 6, caractérisé par le fait que l'élément d'écartement (16a, 16b, 16c) consiste en deux passages (28, 29, 34, 35)
jointifs ou entrant l'un dans l'autre de sorte à être étanche aux fluides dont au
moins un est bombé vers l'extérieur.
8. Bloc tubulaire d'échangeur thermique selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé par le fait qu'une partie des orifices à fentes allant dans les canaux collecteurs (8a à 11b, 12)
latéralement ou en biais dans le sens de profondeur de bloc, forment des orifices
d'admission (14) latéraux et/ou des orifices de sortie (15) pour le fluide d'équilibrage
de température.
9. Bloc tubulaire d'échangeur thermique selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé par le fait que des nervures (6) ondulées thermoconductibles ont été pratiquées entre les unités
tubulaires d'échangeur thermique, en prévoyant dans le sens de la profondeur du bloc
une nervure ondulée ou plusieurs nervures ondulées disposées l'une à côté de l'autre,
de largeur égale ou différente et d'une densité de nervure égale ou différente s'étendant
sur toute la profondeur du bloc
10. Tube plat multichambres selon l'une des revendications 1 à 9,
présentant une ou plusieurs fentes longitudinales (361, 862, 363) pratiquée à partir de chaque extrémité, fente(s) formant plusieurs segments terminaux
séparés (371 à 374), chacun des segments terminaux (371 à 374) étant tordu le long de son axe longitudinal.

