[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Einstellen des Brammenprofils einer stranggegossenen
Bramme, insbesondere einer Dünnbramme, wobei das Profil entsprechend gegebenen Anforderungen
an dessen Bombierung bzw. Keiligkeit durch die Spaltgeometrie von Strangführungsrollen
der Führungssegmente eines Strangführungssystems bestimmt wird. Die Erfindung betrifft
auch eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
[0002] An das Brammenprofil und insbesondere das Dünnbrammenprofil einer Gießmaschine werden
erhöhte Anforderungen an die Bombierung bzw. an die Keiligkeit gestellt, um insbesondere
bei geringen Endwalzdicken die geforderten Profiltoleranzen zu erzeugen.
[0003] Das Brammenprofil ist im wesentlichen von der Rollenspaltgeometrie im Bereich der
Resterstarrung des Stranges abhängig. Durch Ausrichtfehler, Rollenverschleiß, elastische
Verformungen des Segmentes, infolge Temperatureinfluß und unterschiedliche Gießbreiten,
sowie durch ein unterschiedliches Erstarrungsprofil über die Gießlänge und ―breite
entsteht eine Rollenspaltgeometrie und damit ein Gießprofil, welches den hohen Anforderungen
des Walzwerks und damit des Endprodukts teilweise nicht genügt.
[0004] Diese Zusammenhänge und Kausalitäten sind an sich bekannt. Das Dokument P 197 45
056.3 offenbart ein Verfahren zur Erzeugung von Brammen in einer Stranggießanlage,
mit einer der Gießkokille nachgeordneten, in Segmente unterteilten Strangführung,
bestehend jeweils aus einem zweigeteilten Segmentrahmen, dessen Rahmenteile mittels
Hydraulikzylindern miteinander verspannt sind und in die paarweise einander gegenüberliegende
Rollen zur Stützung und zur Förderung des erstarrenden Gußstranges angestellt sind,
wobei mindestens eine dieser Rollen, die Antriebsrolle, zur Übertragung der Strangförderkräfte
mit einer definierten Anstellkraft gegen den Gußstrang angestellt wird, mit der Vorgabe,
daß die Verspannung der Segmentrahmenteile stufenlos durch positions- und kraftgeregelte
Segmentanstellzylinder erfolgt, mit denen auch die für die Übertragung der Strangförderkräfte
erforderliche Anstellkraft für die Antriebsrolle aufgebracht wird.
[0005] Eine zur Durchführung des Verfahrens geeignete Stranggießanlage zur Erzeugung von
Brammen enthält vier positions- und kraftgeregelte Segmentanstellzylinder, die die
beiden Segmentrahmenteile mit Abstand ― ohne Distanzstücke ― miteinander verbinden
und gegeneinander verspannen.
[0006] Das Dokument DE43 06 853 A1 beschreibt eine Strangführung an Stranggießanlagen für
die Erzeugung von Brammen, insbesondere nach dem Gießwalzverfahren, mit auf unterschiedliche
Strangdicken einstellbaren, paarweise gegenüberliegenden Rollen, die an durch Zuganker
verbundenen Rahmen oder Gerüstteilen der Strangführung gelagert und deren Zuganker
von Kolben-Zylinder-Einheiten gebildet sind und im Kraftfluß der Kolben-Zylinder-Einheiten
zwischen oberen und unteren Rahmenteilen Distanzstücke eingelegt sind. Zwischen Distanzstück
und Zylinder der Kolben-Zylinder-Einheit ist ein Hydraulik-Ring-Zylinder angeordnet,
der die Kolbenstange umgibt und dessen Ringkolben kraftschlüssig das Distanzstück
trägt. Die Hydraulik-Ring-Zylinder sind auf Seitenrahmen abgestützt und die Seitenrahmen
verbinden mindestens zwei Unterrahmen zu einem Segment der Strangführung.
[0007] Das Dokument EP 0 545 104 B1 offenbart ein Verfahren zum Stranggießen von Brammen
oder Blöcken in einer Stranggießanlage mit Soft-Reduction-Strecke, die einzeln oder
als Segment mittels Hydraulikzylinder gegeneinander anstellbare und mittels Spindeln
in ihrem lichten Abstand zueinander stufenlos einstellbare Rollen aufweist. Die Anstellkraft
während des Gießens wird verringert und die Spindeln werden lastreduziert auf ein
gewünschtes Maulweitenmaß verfahren. Dazu wird vorgeschlagen, daß die Differenz zwischen
Zylinderkraft und ferrostatischer Last kontinuierlich gemessen wird. Bei der Vorrichtung
zum Durchführen des Verfahrens in einer Stranggießanlage mit Soft-Reduction-Strecke,
die einzeln oder als Segment mittels Hydraulikzylinder gegeneinander anstellbare und
mittels Spindeln in ihrem lichten Abstand zueinander stufenlos einstellbare Rollen
aufweist, sind die Spindeln auf kontinuierlich die Anstellkraft messenden Druckdosen
abgestützt und mit einem Verstellantrieb verbunden.
[0008] Dem vorgenannten Stand der Technik kann der Fachmann keine Anregungen dazu entnehmen,
auf welche Weise bzw. mit welchen Mitteln konkrete Anforderungen an die Bombierung
und die Keiligkeit von Brammenprofilen erfüllt werden können, oder wie bei geringen
Endwalzdicken die hierbei geforderten Profiltoleranzen erzeugt bzw. eingehalten werden
können.
[0009] Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein neues Strangführungskonzept
vorzuschlagen, das neben Kostenvorteilen die Möglichkeit einer gezielten Beeinflussung
von Bombierung und Keiligkeit eines Brammenprofils, insbesondere eines Dünnbrammenprofils,
ermöglicht.
[0010] Unter Berücksichtigung der bekannten Gegebenheit, wonach das Brammenprofil im wesentlichen
von der Rollenspaltgeometrie im Bereich der Resterstarrung des Stranges abhängig ist,
wird zur Lösung der Aufgabe bei einem Verfahren der im Oberbegriff von Anspruch 1
genannten Art mit der Erfindung vorgeschlagen, daß die Anstellung der Strangführungsrollen
zumindest im Bereich der Resterstarrung des Stranges, sowie die hierfür erforderlichen
Stellkräfte von Stellmitteln so bestimmt werden, daß für jeden charakteristischen
Betriebszustand ein vorgebbarer Sollwert für das Brammenprofil eingestellt wird. Die
Berechnung kann mit Hilfe von Online-Prozeß-Modellen vorgenommen werden. Mit der dadurch
erreichten Einstellung der Rollen zu einer Rollenspaltgeometrie im Bereich der Resterstarrung
des Stranges werden vorgegebene Anforderungen an die Bombierung und die Keiligkeit
eines Brammenprofils optimal erfüllt. Dabei werden auch Ausrichtfehler, Rollenverschleiß,
elastische Verformungen des Segmentes durch die ferrostatischen Lasten und den Temperatureinfluß
sowie unterschiedliche Gießbreiten kompensiert.
[0011] Ausgestaltungen des Verfahrens sehen vor, daß die Ermittlung der Sollwerte sowohl
im Wege der Vorausberechnung zur Voreinstellung der Strangführungsrollen, als auch
online im Betrieb zur Online-Einstellung der Rollen vorgenommen wird.
[0012] Erfindungsgemäß können Sollwerte nach Maßgabe unterschiedlicher betrieblicher Lasten,
nach Maßgabe unterschiedlicher Brammenabmessungen, nach Maßgabe unterschiedlicher
Stahlgüte bzw. nach Maßgabe unterschiedlicher Gießgeschwindigkeiten und Gießtemperaturen
vorgegeben werden.
[0013] Bevorzugt werden Sollwerte nach Maßgabe unterschiedlicher Anlagenzustände wie Ausrichtungszustand,
Verschleißzustand und/oder thermischer Ausdehnungszustand vorgegeben, wobei besonders
bevorzugt diese Vorgabe nach wenigstens zwei charakteristischen Betriebszuständen
erfolgt.
[0014] Das Verfahren nach der Erfindung ist speziell dadurch gekennzeichnet, daß ein Führungssegment
auf einer Seite, der Los- oder Festseite, und bevorzugt auf der Festseite, mittels
Stellkräften beaufschlagt wird, die im mittleren Bereich gezielt die Verformung des
Segmentes zur Erzielung eines gewünschten Brammenprofils beeinflussen.
[0015] Bei der Vorrichtung zum Einstellen des Brammenprofils einer stranggegossenen Bramme,
insbesondere einer Dünnbramme, wobei das Profil entsprechend gegebenen Anforderungen
an dessen Bombierung und/oder Keiligkeit durch die Spaltgeometrie von Strangführungsrollen
eines Strangführungssystems bestimmt wird, und diese in einzelnen Strangführungssegmenten
paarweise gegenüberliegend an durch Stellmittel über Zuganker an ihren äußeren Endbereichen
miteinander verspannten, eine Festseite und eine Losseite ausbildenden Rahmenteilen
gelagert sind, ist erfindungsgemäß dem mittleren Bereich der Rahmenteile mindestens
ein Kraftmittel zugeordnet und zum Aufbringen von sowohl Zug- als auch Druckkräften
ausgebildet.
[0016] Ausgestaltungen der Vorrichtungen sind entsprechend den Unteransprüchen vorgesehen.
[0017] Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden
Erläuterung eines in den Zeichnungen schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles.
Es zeigen:
- Figur 1
- in Seitenansicht ein Segment einer Vorrichtung zum Einstellen des Brammenprofils einer
stranggegossenen Bramme nach dem erfindungsgemäßen Strangführungskonzept,
- Figur 2
- im Schnitt die Strangführungseinrichtung gemäß Fig. 1 in einer den Strang senkrecht
schneidenden Ebene.
[0018] Figur 1 zeigt Teile einer Strangführungseinrichtung mit der durchlaufenden Dünnbramme
1 durch die hintereinanderliegenden Führungssegmente 3, 4 und 5, wovon lediglich das
Führungssegment 4 vollständig dargestellt ist. Es ist am Tragrahmen 12 angeordnet
und besitzt paarweise gegenüberliegend an durch Stellmittel 16 über Zuganker 8 an
ihren äußeren Endbereichen miteinander verspannte, eine Festseite 7 und eine Losseite
6 ausbildende Rahmenteile 10, 9.
[0019] Erfindungsgemäß ist dem mittleren Bereich des Rahmenteils 10 ein Kraftmittel 11 zugeordnet
und zum Aufbringen von sowohl Zug- als auch Druckkräften ausgebildet.
[0020] Das Kraftmittel 11 ist ein hydraulisch oder pneumatisch betätigbaren Plungerzylinder.
Dieser ist weggeregelt in beiden Richtungen zug- oder druckbetätigbar. Er greift an
der Festseite des Rahmenteils 10 an und ist im Tragrahmen 12 fest verankert. Dieses
Kraftmittel 11 kann ebenfalls ein elektromotorisch antreibbarer Stellspindeltrieb
sein.
[0021] Weiterhin zeigt Fig. 1, daß einzelne Führungssegmente 3 bis 5 von einem sie zum Strangführungssystem
verbindenden Tragrahmen 12 aufgenommen sind. Die Rahmenteile 6, 7 sind mit vergleichsweise
hohem Widerstandsmoment gegen Biegung ausgebildet, jedoch unter der Einwirkung der
Kraft des Kraftmittels 11 in Grenzen elastisch verformbar. Zu diesem Zweck ist der
Rahmenteil 10 der Festseite 7 jeweils endseitig auf feste Anschläge 13, 14 des Tragrahmens
12 abstützbar und mittels Krafteinwirkung des Kraftmittels gezielt elastisch verformbar,
bspw. in dem Sinne, daß durch Zugeinwirkung der Rahmenteil 10 konkav verformt wird.
Dabei kann bspw. die Verformung im mittleren Bereich einen Betrag von einem bis mehreren
mm oder eines Bruchteils eines mm betragen, wodurch eine geringe aber erforderliche
Bombierung des Strangprofils erreicht wird.
[0022] Die Kolbenstange 15 des Kraftmittels 11 ist im Rahmenteil 10 der Festseite 7 gelenkig
verankert.
[0023] Weiterhin zeigt Fig. 1, daß das Führungssegment auf einer mit dem Tragrahmen fest
verbundenen Fahrschiene 17 zwecks Austausch verfahrbar ist.
[0024] Diese Maßnahme ermöglicht im Sinne der Erfindung eine rasche Austauschbarkeit einzelner
Führungssegmente 3 bis 5, wodurch bei Programmwechsel im Stranggießprogramm mit vergleichsweise
geringen Kosten eine Änderung des Dünnbrammenprofils berücksichtigt werden kann. Im
übrigen können die Stellmittel 16 der Zuganker 8 hydraulisch oder elektromechanisch
erregbare Kraftmittel sein.
[0025] Wichtig für eine elastische Verformung des Rahmenteils 10 ist dessen Abstützung auf
den am Rahmen 12 angeordneten Anschläge 13, 14 zur Erzeugung einer Reaktionskraft
entgegen der Kraftwirkung der Zugstange 15 zur Erzielung einer elastischen Durchbiegung
des Rehmenteils 10 im Millimeterbereich.
[0026] Aus der Zusammenschau der Figuren 1 und 2 istdie zweckmäßige Konstruktion der Vorrichtung
zum Einstellen des Brammenprofils einer stranggegossenen Bramme, insbesondere einer
Dünnbramme 1 erkennbar. Das Profil wird entsprechend gegebenen Anforderungen an dessen
Bombierung und/oder Keiligkeit durch die Spaltgeometrie der Strangführungsrollen 2
des Strangführungssystems bestimmt. Die Rollen sind in einzelnen Strangführungssegmenten
3 bis 5 paarweise gegenüberliegend an durch Stellmittel 16 über Zuganker 8 an ihren
äußeren Endbereich miteinander verspannten, eine Festseite 7 und eine Losseite 6 ausbildenden
Rahmenteilen 10, 9 gelagert.
Liste der Bezugszeichen
[0027]
- 1
- Dünnbramme
- 2
- Strangführungsrollen
- 3
- Führungssegment
- 4
- Führungssegment
- 5
- Führungssegment
- 6
- Losseite
- 7
- Festseite
- 8
- Zuganker
- 9
- Rahmenteil/Losseite
- 10
- Rahmenteil/Festseite
- 11
- Kraftmittel
- 12
- Tragrahmen
- 13
- Anschläge
- 14
- Anschläge
- 15
- Kolbenstange
- 16
- Stellmittel
- 17
- Fahrschiene
1. Verfahren zum Einstellen des Brammenprofils einer stranggegossenen Bramme, insbesondere
einer Dünnbramme (1), wobei das Profil entsprechend gegebenen Anforderungen an dessen
Bombierung bzw. Keiligkeit durch die Spaltgeometrie von Strangführungsrollen (2) der
Führungssegmente (3-5) eines Strangführungssystems bestimmt wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anstellung der Strangführungsrollen (2) zumindest im Bereich der Resterstarrung
des Stranges (1), sowie die hierfür erforderlichen Stellkräfte von Stellmitteln (16)
so bestimmt werden, daß für jeden charakteristischen Betriebszustand ein vorgebbarer
Sollwert für das Brammenprofil eingestellt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Ermittlung der Sollwerte sowohl im Wege der Vorausberechnung zur Voreinstellung
der Strangführungsrollen (2), als auch online im Betrieb zur Online-Einstellung der
Rollen (2) vorgenommen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß Sollwerte nach Maßgabe unterschiedlicher betrieblicher Lasten vorgegeben werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß Sollwerte nach Maßgabe unterschiedlicher Brammenabmessungen vorgegeben werden.
5. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß Sollwerte nach Maßgabe unterschiedlicher Stahlgüte vorgegeben werden.
6. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß Sollwerte nach Maßgabe unterschiedlicher Gießgeschwindigkeit vorgegeben werden.
7. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß Sollwerte nach Maßgabe unterschiedlicher Gießtemperaturen vorgegeben werden.
8. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß Sollwerte nach Maßgabe unterschiedlicher Anlagenzustände wie Ausrichtungszustand,
Verschleißzustand und/oder thermischer Ausdehnungszustand vorgegeben werden.
9. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß Sollwerte nach wenigstens zwei charakteristischen Betriebszuständen vorgegeben
werden.
10. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Führungssegment (3 ― 5) auf einer Seite, der Los- oder Festseite (6) bzw.
(7), und bevorzugte auf der Festseite (7), mittels Stellkräften beaufschlagt wird,
die im mittleren Bereich gezielt die Verformung des Segments (3 - 5) zur Erzielung
eines gewünschten Brammenprofils beeinflussen.
11. Vorrichtung zum Einstellen des Brammenprofils einer stranggegossenen Bramme, insbesondere
einer Dünnbramme (1), wobei das Profil entsprechend gegebenen Anforderungen an dessen
Bombierung und/oder Keiligkeit durch die Spaltgeometrie von Strangführungsrollen (2)
eines Strangführungssystems bestimmt wird, und diese in einzelnen Strangführungssegmenten
(3 - 5) paarweise gegenüberliegend an durch Stellmittel (16) über Zuganker (8) an
ihren äußeren Endbereichen miteinander verspannten, eine Festseite (7) und eine Losseite
(6) ausbildenden Rahmenteilen (10, 9) gelagert sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß dem mittleren Bereich der Rahmenteile (10) mindestens ein Kraftmittel (11) zugeordnet
und zum Aufbringen von sowohl Zug- als auch Druckkräften ausgebildet ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Kraftmittel (11) ein hydraulisch oder pneumatisch betätigbarer Plungerzylinder
ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Plungerzylinder (11) weggeregelt in beiden Richtungen zug- oder druckbetätigbar
ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Kraftmittel (11) ein elektromotorisch antreibbarer Stellspindeltrieb ist.
15. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 11 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß einzelne Segmente (3 - 5) von einem sie zum Strangführungssystem verbindenden
Tragrahmen (12) aufgenommen sind.
16. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 11 bis 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rahmenteile (9, 10) mit vergleichsweise hohem Widerstandsmoment gegen Biegung
ausgebildet sind.
17. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 11 bis 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Rahmenteil (10) der Festseite (7) jeweils endseitig auf feste Anschläge (13,
14) des Tragrahmens (12) abstützbar und mittels Krafteinwirkung des Kraftmittels (11)
gezielt elastisch verformbar ist.
18. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 11 bis 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Kraftmittel (11) am Tragrahmen (12) fest angeordnet und seine Kolbenstange
(15) im Rahmenteil (10) der Festseite (7) verankert ist.
19. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 11 bis 18,
dadurch gekennzeichnet,
daß Segmente (3 - 5) auf einer mit dem Tragrahmen (12) fest verbundenen Fahrschiene
(17) zwecks Austausch verfahrbar sind.
20. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 11 bis 19,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stellmittel (16) hydraulisch oder elektromechanisch erregbare Kraftmittel
sind.