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EP 1 043 095 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.06.2005 Patentblatt 2005/23 |
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Anmeldetag: 06.04.2000 |
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Vorrichtung zum Einstellen des Brammenprofils einer stranggegossenen Bramme, insbesondere
einer Dünnbramme
Device for adjusting the slab profile of a continuous cast slab, particularly of a
thin slab
Dispositif pour régler le profil d'une brame coulée en continue, en particulier d'une
brame mince
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
10.04.1999 DE 19916173
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.10.2000 Patentblatt 2000/41 |
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Patentinhaber: SMS SCHLOEMANN-SIEMAG AKTIENGESELLSCHAFT |
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40237 Düsseldorf (DE) |
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Erfinder: |
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- Kneppe, Günter, Dr.
57271 Hilchenbach (DE)
- Streubel, Hans
40699 Erkrath (DE)
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Vertreter: Valentin, Ekkehard, Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwälte
Hemmerich, Valentin, Gihske, Grosse,
Hammerstrasse 2 57072 Siegen 57072 Siegen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
US-A- 4 294 307
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US-A- 4 979 556
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 1996, no. 08, 30. August 1996 (1996-08-30) & JP 08
108208 A (NIPPON STEEL CORP), 30. April 1996 (1996-04-30)
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 008, no. 234 (M-334), 26. Oktober 1984 (1984-10-26)
& JP 59 113963 A (KAWASAKI SEITETSU KK), 30. Juni 1984 (1984-06-30)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einstellen des Brammenprofils einer stranggegossenen
Bramme, insbesondere einer Dünnbramme, wobei das Profil entsprechend gegebenen Anforderungen
an dessen Bombierung und/oder Keiligkeit durch die Spaltgeometrie von Strangführungsrollen
eines Strangführungssystems bestimmt sind, und diese in einzelnen Strangführungssegmenten
paarweise gegenüberliegend an durch Stellmittel über Zuganker an ihren äußeren Endbereichen
miteinander verspannten, eine Festseite und eine Losseite ausbildenden Rahmenteilen
gelagert sind.
[0002] An das Brammenprofil und insbesondere das Dünnbrammenprofil einer Gießmaschine werden
erhöhte Anforderungen an die Bombierung bzw. an die Keiligkeit gestellt, um insbesondere
bei geringen Endwalzdicken die geforderten Profiltoleranzen zu erzeugen.
[0003] Das Brammenprofil ist im Wesentlichen von der Rollenspaltgeometrie im Bereich der
Resterstarrung des Stranges abhängig. Durch Ausrichtfehler, Rollenverschleiß, elastische
Verformungen des Segmentes, infolge Temperatureinfluss und unterschiedliche Gießbreiten,
sowie durch ein unterschiedliches Erstarrungsprofil über die Gießlänge und -breite
entsteht eine Rollenspaltgeometrie und damit ein Gießprofil, welches den hohen Anforderungen
des Walzwerks und damit des Endprodukts teilweise nicht genügt.
[0004] Diese Zusammenhänge und Kausalitäten sind an sich bekannt. Das Dokument DE-197 45
056-A offenbart ein Verfahren zur Erzeugung von Brammen in einer Stranggießanlage,
mit einer der Gießkokille nachgeordneten, in Segmente unterteilten Strangführung,
bestehend jeweils aus einem zweigeteilten Segmentrahmen, dessen Rahmenteile mittels
Hydraulikzylindern miteinander verspannt sind und in die paarweise einander gegenüberliegende
Rollen zur Stützung und zur Förderung des erstarrenden Gussstranges angestellt sind,
wobei mindestens eine dieser Rollen, die Antriebsrolle, zur Übertragung der Strangförderkräfte
mit einer definierten Anstellkraft gegen den Gussstrang angestellt wird, mit der Vorgabe,
dass die Verspannung der Segmentrahmenteile stufenlos durch positions- und kraftgeregelte
Segmentanstellzylinder erfolgt, mit denen auch die für die Übertragung der Strangförderkräfte
erforderliche Anstellkraft für die Antriebsrolle aufgebracht wird.
[0005] Eine zur Durchführung des Verfahrens geeignete Stranggießanlage zur Erzeugung von
Brammen enthält vier positions- und kraftgeregelte Segmentanstellzylinder, die die
beiden Segmentrahmenteile mit Abstand - ohne Distanzstücke - miteinander verbinden
und gegeneinander verspannen.
[0006] Das Dokument DE 43 06 853 A1 beschreibt eine Strangführung an Stranggießanlagen für
die Erzeugung von Brammen, insbesondere nach dem Gießwalzverfahren, mit auf unterschiedliche
Strangdicken einstellbaren, paarweise gegenüberliegenden Rollen, die an durch Zuganker
verbundenen Rahmen oder Gerüstteilen der Strangführung gelagert und deren Zuganker
von Kolben-Zylinder-Einheiten gebildet sind und im Kraftfluss der Kolben-Zylinder-Einheiten
zwischen oberen und unteren Rahmenteilen Distanzstücke eingelegt sind. Zwischen Distanzstück
und Zylinder der Kolben-Zylinder-Einheit ist ein Hydraulik-Ring-Zylinder angeordnet,
der die Kolbenstange umgibt und dessen Ringkolben kraftschlüssig das Distanzstück
trägt. Die Hydraulik-Ring-Zylinder sind auf Seitenrahmen abgestützt und die Seitenrahmen
verbinden mindestens zwei Unterrahmen zu einem Segment der Strangführung.
[0007] Das Dokument EP 0 545 104 B1 offenbart ein Verfahren zum Stranggießen von Brammen
oder Blöcken in einer Stranggießanlage mit Soft-Reduction-Strecke, die einzeln oder
als Segment mittels Hydraulikzylinder gegeneinander anstellbare und mittels Spindeln
in ihrem lichten Abstand zueinander stufenlos einstellbare Rollen aufweist. Die Anstellkraft
während des Gießens wird verringert und die Spindeln werden lastreduziert auf ein
gewünschtes Maulweitenmaß verfahren. Dazu wird vorgeschlagen, dass die Differenz zwischen
Zylinderkraft und ferrostatischer Last kontinuierlich gemessen wird. Bei der Vorrichtung
zum Durchführen des Verfahrens in einer Stranggießanlage mit Soft-Reduction-Strecke,
die einzeln oder als Segment mittels Hydraulikzylinder gegeneinander anstellbare und
mittels Spindeln in ihrem lichten Abstand zueinander stufenlos einstellbare Rollen
aufweist, sind die Spindeln auf kontinuierlich die Anstellkraft messenden Druckdosen
abgestützt und mit einem Verstellantrieb verbunden.
[0008] Das Dokument PAJ-59-113963 offenbart eine Brammenprofileinstellung auf hydraulischem
Weg für die Rollen in den Strangführungssegmenten, wo der Strang noch einen flüssigen
Kern hat.
[0009] Dem vorgenannten Stand der Technik kann der Fachmann keine Anregungen dazu entnehmen,
auf welche Weise bzw. mit welchen Mitteln konkrete Anforderungen an die Bombierung
und die Keiligkeit von Brammenprofilen erfüllt werden können, oder wie bei geringen
Endwalzdicken die hierbei geforderten Profiltoleranzen erzeugt bzw. eingehalten werden
können.
[0010] Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein neues Strangführungskonzept
vorzuschlagen, das neben Kostenvorteilen die Möglichkeit einer gezielten Beeinflussung
von Bombierung und Keiligkeit eines Brammenprofils, insbesondere eines Dünnbrammenprofils,
ermöglicht.
[0011] Unter Berücksichtigung der bekannten Gegebenheit, wonach das Brammenprofil im Wesentlichen
von der Rollenspaltgeometrie im Bereich der Resterstarrung des Stranges abhängig ist,
wird zur Lösung der Aufgabe bei einer Vorrichtung der im Oberbegriff von Anspruch
1 genannten Art mit der Erfindung vorgeschlagen, dass dem mittleren Bereich der Rahmenteile
mindestens ein Kraftmittel zugeordnet und zum Aufbringen von sowohl Zug- als auch
Druckkräften ausgebildet ist. Mit der dadurch erreichten Einstellung der Rollen zu
einer Rollenspaltgeometrie im Bereich der Resterstarrung des Stranges werden vorgegebene
Anforderungen an die Bombierung und die Keiligkeit eines Brammenprofils optimal erfüllt.
Dabei werden auch Ausrichtfehler, Rollenverschleiß, elastische Verformungen des Segmentes
durch die ferrostatischen Lasten und den Temperatureinfluss sowie unterschiedliche
Gießbreiten kompensiert.
[0012] Ausgestaltungen der Vorrichtung sind entsprechend den Unteransprüchen vorgesehen.
[0013] Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden
Erläuterung eines in den Zeichnungen schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles.
Es zeigen:
- Figur 1
- in Seitenansicht ein Segment einer Vorrichtung zum Einstellen des Brammenprofils einer
stranggegossenen Bramme nach dem erfindungsgemäßen Strangführungskonzept,
- Figur 2
- im Schnitt die Strangführungseinrichtung gemäß Fig. 1 in einer den Strang senkrecht
schneidenden Ebene.
[0014] Figur 1 zeigt Teile einer Strangführungseinrichtung mit der durchlaufenden Dünnbramme
1 durch die hintereinander liegenden Führungssegmente 3, 4 und 5, wovon lediglich
das Führungssegment 4 vollständig dargestellt ist. Es ist am Tragrahmen 12 angeordnet
und besitzt paarweise gegenüberliegend an durch Stellmittel 16 über Zuganker 8 an
ihren äußeren Endbereichen miteinander verspannte, eine Festseite 7 und eine Losseite
6 ausbildende Rahmenteile 10, 9.
[0015] Erfindungsgemäß ist dem mittleren Bereich des Rahmenteils 10 ein Kraftmittel 11 zugeordnet
und zum Aufbringen von sowohl Zug- als auch Druckkräften ausgebildet.
[0016] Das Kraftmittel 11 ist ein hydraulisch oder pneumatisch betätigbaren Plungerzylinder.
Dieser ist weggeregelt in beiden Richtungen zug- oder druckbetätigbar. Er greift an
der Festseite des Rahmenteils 10 an und ist im Tragrahmen 12 fest verankert. Dieses
Kraftmittel 11 kann ebenfalls ein elektromotorisch antreibbarer Stellspindeltrieb
sein.
[0017] Weiterhin zeigt Fig. 1, dass einzelne Führungssegmente 3 bis 5 von einem sie zum
Strangführungssystem verbindenden Tragrahmen 12 aufgenommen sind. Die Rahmenteile
6, 7 sind mit vergleichsweise hohem Widerstandsmoment gegen Biegung ausgebildet, jedoch
unter der Einwirkung der Kraft des Kraftmittels 11 in Grenzen elastisch verformbar.
Zu diesem Zweck ist der Rahmenteil 10 der Festseite 7 jeweils endseitig auf feste
Anschläge 13, 14 des Tragrahmens 12 abstützbar und mittels Krafteinwirkung des Kraftmittels
gezielt elastisch verformbar, bspw. in dem Sinne, dass durch Zugeinwirkung der Rahmenteil
10 konkav verformt wird. Dabei kann bspw. die Verformung im mittleren Bereich einen
Betrag von einem bis mehreren mm oder eines Bruchteils eines mm betragen, wodurch
eine geringe aber erforderliche Bombierung des Strangprofils erreicht wird.
[0018] Die Kolbenstange 15 des Kraftmittels 11 ist im Rahmenteil 10 der Festseite 7 gelenkig
verankert.
[0019] Weiterhin zeigt Fig. 1, dass das Führungssegment auf einer mit dem Tragrahmen fest
verbundenen Fahrschiene 17 zwecks Austausch verfahrbar ist.
Diese Maßnahme ermöglicht im Sinne der Erfindung eine rasche Austauschbarkeit einzelner
Führungssegmente 3 bis 5, wodurch bei Programmwechsel im Stranggießprogramm mit vergleichsweise
geringen Kosten eine Änderung des Dünnbrammenprofils berücksichtigt werden kann. Im
übrigen können die Stellmittel 16 der Zuganker 8 hydraulisch oder elektromechanisch
erregbare Kraftmittel sein.
[0020] Wichtig für eine elastische Verformung des Rahmenteils 10 ist dessen Abstützung auf
den am Rahmen 12 angeordneten Anschläge 13, 14 zur Erzeugung einer Reaktionskraft
entgegen der Kraftwirkung der Zugstange 15 zur Erzielung einer elastischen Durchbiegung
des Rahmenteils 10 im Millimeterbereich.
[0021] Aus der Zusammenschau der Figuren 1 und 2 ist die zweckmäßige Konstruktion der Vorrichtung
zum Einstellen des Brammenprofils einer stranggegossenen Bramme, insbesondere einer
Dünnbramme 1 erkennbar. Das Profil wird entsprechend gegebenen Anforderungen an dessen
Bombierung und/oder Keiligkeit durch die Spaltgeometrie der Strangführungsrollen 2
des Strangführungssystems bestimmt. Die Rollen sind in einzelnen Strangführungssegmenten
3 bis 5 paarweise gegenüberliegend an durch Stellmittel 16 über Zuganker 8 an ihren
äußeren Endbereich miteinander verspannten, eine Festseite 7 und eine Losseite 6 ausbildenden
Rahmenteilen 10, 9 gelagert.
Liste der Bezugszeichen
[0022]
- 1
- Dünnbramme
- 2
- Strangführungsrollen
- 3
- Führungssegment
- 4
- Führungssegment
- 5
- Führungssegment
- 6
- Losseite
- 7
- Festseite
- 8
- Zuganker
- 9
- Rahmenteil/Losseite
- 10
- Rahmenteil/Festseite
- 11
- Kraftmittel
- 12
- Tragrahmen
- 13
- Anschläge
- 14
- Anschläge
- 15
- Kolbenstange
- 16
- Stellmittel
- 17
- Fahrschiene
1. Vorrichtung zum Einstellen des Brammenprofils einer stranggegossenen Bramme, insbesondere
einer Dünnbramme (1), wobei das Profil entsprechend gegebenen Anforderungen an dessen
Bombierung und/oder Keiligkeit durch die Spaltgeometrie von Strangführungsrollen (2)
eines Strangführungssystems bestimmt wird, und diese in einzelnen Strangführungssegmenten
(3 - 5) paarweise gegenüberliegend an durch Stellmittel (16) über Zuganker (8) an
ihren äußeren Endbereichen miteinander verspannten, eine Festseite (7) und eine Losseite
(6) ausbildenden Rahmenteilen (10, 9) gelagert sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass dem mittleren Bereich der Rahmenteile (10) mindestens ein Kraftmittel (11) zugeordnet
und zum Aufbringen von sowohl Zug- als auch Druckkräften ausgebildet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Kraftmittel (11) ein hydraulisch oder pneumatisch betätigbarer Plungerzylinder
ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Plungerzylinder (11) weggeregelt in beiden Richtungen zug- oder druckbetätigbar
ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Kraftmittel (11) ein elektromotorisch antreibbarer Stellspindeltrieb ist.
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass einzelne Segmente (3 - 5) von einem sie zum Strangführungssystem verbindenden Tragrahmen
(12) aufgenommen sind.
6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Rahmenteile (9, 10) mit vergleichsweise hohem Widerstandsmoment gegen Biegung
ausgebildet sind.
7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Rahmenteil (10) der Festseite (7) jeweils endseitig auf feste Anschläge (13,
14) des Tragrahmens (12) abstützbar und mittels Krafteinwirkung des Kraftmittels (11)
gezielt elastisch verformbar ist.
8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Kraftmittel (11) am Tragrahmen (12) fest angeordnet und seine Kolbenstange (15)
im Rahmenteil (10) der Festseite (7) verankert ist.
9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass Segmente (3 - 5) auf einer mit dem Tragrahmen (12) fest verbundenen Fahrschiene (17)
zwecks Austausch verfahrbar sind.
10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Stellmittel (16) hydraulisch oder elektromechanisch erregbare Kraftmittel sind.
1. Device for setting the slab profile of a continuously cast slab, particularly a thin
slab (1), wherein requirements given in correspondence with the profile with regard
to the dishing and/or wedge-form thereof are determined by the gap geometry of strip
guide rollers (2) of a strip guidance system, and these are mounted in individual
strip guide segments (3 - 5) in pairs opposite one another at frame parts (10, 9),
which are tightened together by setting means (16) via tie rods (8) at their outer
end regions and which form a fixed side (7) and a releasable side (6), characterised in that at least one force means (11) is associated with the centre region of the frame parts
(10) and is constructed for application of not only tensile forces, but also compressive
forces.
2. Device according to claim 1, characterised in that the force means (11) is a hydraulically or pneumatically actuable plunger cylinder.
3. Device according to claim 1 or 2, characterised in that the plunger cylinder (11) is actuable in tension or compression to be regulated to
travel in both directions.
4. Device according to claim 1, characterised in that the force means (11) is a setting spindle drive drivable by electric motor.
5. Device according to one or more of claims 1 to 4, characterised in that individual segments (3 - 5) are received by a support frame (12) connecting them
to form the strip guidance system.
6. Device according to one or more of claims 1 to 5, characterised in that the frame parts (9, 10) are constructed with a comparatively high moment of resistance
against bending.
7. Device according to one or more of claims 1 to 6, characterised in that the frame part (10) of the fixed side (7) can be supported at each end on fixed abutments
(13, 14) of the support frame (12) and is selectively resiliently deformable by means
of force action of the force means (11).
8. Device according to one or more of claims 1 to 7, characterised in that the force means (11) is fixedly arranged at the support frame (12) and its piston
rod (15) is anchored in the frame part (10) of the fixed side (7).
9. Device according to one or more of claims 1 to 8, characterised in that segments (3 - 5) are movable on a travel rail (17), which is fixedly connected with
the support frame (12), for the purpose of exchange.
10. Device according to one or more of claims 1 to 9, characterised in that the setting means (16) are hydraulically or electromechanically activatable force
means.
1. Dispositif pour régler le profil d'une brame coulée en continu, notamment une brame
mince, dans lequel les exigences de bombage et/ou d'effet de prisme sont déterminées
par la géométrie de la fente des galets de guidage (2) d'une plateforme de galets
de guidage et ceux-ci sont disposés par paires en segments de galets de guidage (3-5)
individuels reposant en vis-à-vis sur des pièces de châssis (10,9) serrées les unes
aux autres à leurs extrémités extérieures par un moyen de réglage (16) par l'intermédiaire
d'un tirant (8), configurées en un côté fixe (7) et un côté mobile (6),
caractérisé en ce que
un actionneur (11) est coordonné à la zone centrale des pièces de châssis (10) et
est réalisé de manière à exercer des forces de traction ainsi que des forces de pression.
2. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
l'actionneur (11) est un vérin actionné hydrauliquement ou pneumatiquement.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
le vérin (11) est actionné par traction ou par pression dans les deux directions sur
une course réglée.
4. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
l'actionneur (11) est un arbre fileté de réglage à entraînement électromotorisé.
5. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que
des segments individuels (3-5) sont intégrés à un châssis de support (12) qui les
relie à la plateforme de galets de guidage.
6. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que
les pièces de châssis (9,10) sont réalisées avec des moments de résistance à la flexion
comparativement élevés.
7. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que
la pièce de châssis (10) du côté fixe (7) vient s'appuyer par ses extrémités respectives
sur les butées (13,14) fixes du châssis de support (12) est se déforme élastiquement
de manière ciblée sous l'effet de la force de l'actionneur (11).
8. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications 1 à 7,
caractérisé en ce que
l'actionneur (11) est disposé solidement sur le châssis de support (12) et sa tige
de piston (15) est ancrée sur la pièce de châssis (10) du côté fixe.
9. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications 1 à 8,
caractérisé en ce que
les segments (3-5) roulent sur un rail de roulement (17) solidement relié au châssis
de support (12) dans un but d'échange.
10. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications 1 à 9,
caractérisé en ce que
les moyens de réglage (16) sont des actionneurs déclenchés hydrauliquement ou électromécaniquement.

