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EP 1 043 258 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.11.2003 Patentblatt 2003/46 |
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Anmeldetag: 06.03.2000 |
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Aufwindevorrichtung für Endlosfäden
Winding apparatus for continuous threads
Bobinoir pour fils textiles continus
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE CH DE IT LI NL |
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Priorität: |
03.04.1999 DE 19915236
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.10.2000 Patentblatt 2000/41 |
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Patentinhaber: MASCHINENFABRIK RIETER AG |
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8406 Winterthur (CH) |
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Erfinder: |
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- Schenk, Roland
8479 Altikon (CH)
- Ludwig, Adrian
5335 Herdern (CH)
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 459 990 US-A- 4 213 573
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DE-A- 19 852 458
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Aufwindevorrichtung nach dem Oberbegriff des unabhängigen
Anspruchs.
[0002] Neben der Leistungssteigerung steht bei der Entwicklung von Aufwindevorrichtungen
eine kostengünstige und platzsparende Bauweise im Vordergrund. Aus der Europäischen
Patent 0 073 930 ist ein Spulautomat mit mehreren unabhängig voneinander betätigbaren
Antrieben bekannt, wobei die Spanndorne einzeln auf eine Tachowalze zu von dieser
weg bewegbar angeordnet sind. Jeder einzelne Antrieb ist mit Leitungen zu versehen,
beispielsweise zur Ansteuerung von Elektromotoren oder pneumatischen Arbeitselementen,
welche mit einer oder mehreren Steuerungen verbunden sind.
[0003] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Aufwindevorrichtung zu schaffen,
welche möglichst kompakt gebaut ist, wobei möglichst wenig freie bewegbare Leitungen
von den Steuerungen zu den einzelnen Antriebseinrichtungen geführt sind.
[0004] Diese Aufgabe wird mit einer Vorrichtung nach den Merkmalen des unabhängigen Anspruchs
gelöst. Die abhängigen Ansprüche betreffen vorteilhafte Weiterbildungen.
[0005] Die Aufwindevorrichtung für Endlosfäden gemäss der Erfindung mit mindestens einem
Drehzentrum für mindestens einen Spanndorn, welcher mit Antriebsvorrichtungen verbunden
ist, ist dadurch gekennzeichnet, dass den Antriebsvorrichtungen mind. eine elektrische
und eine mechanische bzw. pneumatische Steuerung zugeordnet sind, welche über Leitungen
über mehrere im Drehzentrum angeordnete Drehübertrager mit den Antriebsvorrichtungen
in Wirkverbindung stehen, wobei jeder Drehübertrager je einen Rotor und einen Stator
besitzt.
[0006] Ein mehrere Spanndorne tragender Revolver ist in einem Gestell drehbar gelagert,
und mit einer ersten Antriebsvorrichtung verbunden, welche über einen Drehübertrager
und Leitungen an eine elektrische und/oder mechanische Steuerung angeschlossen ist.
Unter dem Begriff "mechanisch" soll insbesondere "pneumatisch" verstanden werden.
[0007] Ein Spanndorn besitzt eine insbesondere elektrische Antriebsvorrichtung, welche über
einen Drehübertrager und Leitungen mit einer insbesondere elektrischen Steuerung in
Verbindung steht.
[0008] Die Leitungen können entlang des Drehzentrums zu einem der Drehübertrager an einen
Revolver geführt werden.
[0009] Die Leitungen sind innerhalb eines koaxial mit dem Drehzentrum liegenden Rohres,
das an einem Gestell angebracht ist, angeordnet.
[0010] Der stationäre Teil oder Stator eines Drehübertragers ist innerhalb des Revolvers
koaxial mit diesem an einem Rohr befestigt.
[0011] Die Leitungen der Steuerung sind somit innerhalb einer Welle des Revolvers zu einem
Drehübertrager geführt sind.
[0012] Ein Stator ist um die Welle herum angeordnet und an einem Teil des Gestells befestigt.
[0013] Der Revolver weist eine im Gestell drehbar gelagerte Drehscheibe auf, welche über
Stützen mit einem Joch verbunden ist.
[0014] Die Rotoren sind am Joch des Revolvers befestigt.
[0015] Zwischen der Drehscheibe und dem Joch erstrecken sich Achsen, achsparallel mit dem
Drehzentrum, wobei die Achsen im Revolver sowohl drehbar als auch längsverschiebbar
gelagert sind.
[0016] Mind. eine Achse ist durch einen Stellantrieb, der am Joch des Revolvers befestigt
ist, in Längsrichtung verschiebbar.
[0017] Am Revolver sind Schwenkarme befestigt, welche Spanndorne tragen, wobei die Schwenkarme
insbesondere mit den Achsen vorzugsweise starr verbunden sind.
[0018] Die Spanndorne sind von Wellen antreibbar, die in einem Tragrohr an einem Schwenkarm
drehbar gelagert sind und mit Antriebsvorrichtungen versehen sind.
[0019] Eine Antriebsvorrichtung ist als Elektromotor ausgebildet, wobei der Rotor direkt
auf die Welle aufgesteckt ist und das Gehäuse am Schwenkarm oder am Tragrohr angeflanscht
ist.
[0020] Ein Drehübertrager ist innerhalb des Revolvers angeordnet, wobei er insbesondere
z.T. an einem Joch des Revolvers befestigt ist, und ein zweiter Drehübertrager ist
ausserhalb des Revolvers befestigt.
[0021] Die Erfindung wird im folgenden anhand einer schematischen Darstellung eines Spulautomaten
in einem Meridianschnitt durch das Drehzentrum eines Revolvers, auf dem die Spanndome
sitzen, im Detail beschrieben.
[0022] Der Revolver 6 ist in eine Drehscheibe 61 und ein Revolverjoch 62 gegliedert, welche
um ein Drehzentrum 6a drehbar sind und über Stützen 63, 64, welche parallel zum Drehzentum
6a verlaufen, verbunden sind. Weiter befinden sich zwischen der Drehscheibe 61 und
dem Revolverjoch 62 Achsen 65 und 66, welche in Längsrichtung verschiebbar und mit
dem Revolver 6 drehbar sind. Im oberen Teil der Figur ist ein Stellantrieb 67 für
die Achse 65 dargestellt, der die Längsverschiebung der Achse 65 ausführt. Damit wird
ein Schwenkarm 16 in Längsrichtung des Drehzentrums 6a verschoben, der einen ersten
Spanndorn für Garnspulen trägt. Ein weiterer Schwenkarm 81 ist auf einer Achse 66
befestigt, welcher Schwenkarm 81 ein Tragrohr 8a hält, in welchem ein zweiter Spanndorn
8 drehbar gelagert ist. Die Garnspulen sind auf dem zweiten Spanndorn 8 punktiert
angedeutet. Der zweite Spanndorn 8 wird über eine Welle 4 durch eine Antriebsvorrichtung
80 angetrieben, die aus einem Rotor 80a und einem Stator bzw. Gehäuse 80b besteht,
wobei der Rotor direkt auf das linksseitige Ende der Welle 4 aufgesetzt ist. Vorzugsweise
wird für den Antrieb der Spanndorne 8 oder 10 ein Asynchronmotor verwendet. Die Lagerungen,
insbesondere Wälzlager, sind in der Figur als grau angelegte Quadrate dargestellt.
Sie lagern beispielsweise eine Tachowalze 2 in einem Träger 21 an einem Gestell 14,
weiter das linksseitige Ende der Tachowalze 2 in einer zweiten Antriebsvorrichtung
40, welche ebenfalls im Gestell ortsfest gelagert ist. Der Revolver 6 ist links vom
Revolverjoch 62 mit einer Hohlwelle 12 verbunden, welche ebenfalls an ihrem linksseitigen
Ende im Gestell 14 über ein Wälzlager abgestützt ist. Eine weitere Antriebsvorrichtung
120 in Form einer Zahnstange mit einem Pneumatikzylinder, die mit einem Zahnrad 12a
auf der Welle 12 kämmt, dreht den Revolver 6 jeweils um ca. eine halbe Umdrehung weiter,
um bei einem Spulenwechsel einen weiteren Spanndorn 8 oder 10 in die Nähe der Tachowalze
oder Reibwalze zu bringen. Für das Verschwenken des zweiten Spanndorns 8 auf der Achse
66 ist ein Stellmotor 83, vorzugsweise als pneumatischer Arbeitszylinder ausgeführt,
am zweiten Schwenkarm 81 befestigt.
[0023] Die Antriebsvorrichtungen 80, der Stellantrieb 67, der Stellmotor 83 usw. werden
mit dem Revolver 6 während des Betriebs der Aufwindevorrichtung jeweils um das Drehzentrum
6a verschwenkt, wobei Leitungen 72' oder 52' unbeweglich am Revolver 6 verlegt sind.
Andererseits müssen Leitungen 72 oder 52 von einer Steuerung 33, 35 zum Revolver hin
verlegt werden, wobei die letzteren Leitungen ortsfest im Gestell 14 verlegt sind.
Zwischen den Leitungen 52, 72 bzw. 52', 72' befinden sich Drehübertrager 50, 70, wobei
von einer elektrischen Steuerung 33 elektrische Leitungen 52 zum Revolver 6 verlegt
sind, die ihre Fortsetzung in elektrischen Leitungen 52' finden, während mechanische
bzw. pneumatische Leitungen 72 von einer mechanischen oder pneumatischen Steuerung
35 auf dem Revolver 6 durch pneumatische Leitungen 72' weitergeführt werden. Die pneumatische
Steuerung 35 bzw. die pneumatischen Leitungen 72 sind z.T. mit Druckluft aus einer
nicht dargestellten Druckluftquelle baufschlagt. Am Übergang zwischen den Leitungen
52, 72 bzw. 52', 72' befinden sich je ein elektrischer Drehübertrager 50 bzw. ein
pneumatischer Drehübertrager 70, welche je in einen Rotor 53, 73 bzw. einen Stator
54, 74 gegliedert sind. Der Rotor 53 ist innerhalb des Revolvers 6 auf der rechten
Seite des Revolverjochs 62 befestigt, welches über ein auskragendes Teil 62a den pneumatischen
Stellantrieb 67 trägt. Dieser Stellantrieb ist mit Endlagendämpfungen versehen, damit
bei der Verschiebung des ersten Spanndorns parallel zum Drehzentrum 6a keine Schläge
an dem Spanndorn 10 auftreten. Zwischen dem Gestell 14 und dem Revolver 6 ist konzentrisch
mit dem Drehzentrum 6a und dem Revolver ein Rohr 51 ortsfest angeordnet, innerhalb
dessen elektrische Leitungen zum Stator 54 des elektrischen Drehübertragers 50 führen.
Über Schleifkontakte kann Antriebsenergie bzw. können Signale über den Rotor 53 und
eine Leitung 52 an Antriebsvorrichtungen 80 weitergegeben werden. Die Hauptsteuerung
30, welche die elektrische Steuerung 33 und die pneumatische Steuerung 35 umfasst,
ist vorzugsweise in einem Schaltschrank links vom Gestell 14 untergebracht.
[0024] An der linken Aussenseite des Revolverjochs 62 ist der Rotor 73 des pneumatischen
Drehübertragers 70 angeflanscht, der mit dem Stator 74 kommuniziert, welcher ebenfalls
ortsfest am Gestell 14 angebracht ist und die Welle 12 des Revolvers umfängt.
[0025] Durch die konzentrische Anordnung der elektrischen bzw. pneumatischen Drehübertrager
50 und 70 am bzw. innerhalb des Revolvers 6 ergibt sich eine platzsparende Bauweise.
Sämtliche Leitungen können, abgesehen vom Übergangsbereich zwischen der Hauptsteuerung
30 und dem Gestell 14, wenn diese gegeneinander verschwenkbar sind, starr an den jeweiligen
beweglichen oder unbeweglichen Teilen wie dem Revolver 6 oder dem Gestell 14 verlegt
werden. Hierdurch ergibt sich eine übersichtliche Anordnung sämtlicher Antriebselemente
auf engstem Raum.
[0026] Elektrische bzw. mechanische (pneumatische) Drehübertrager wie in den Publikationen
US 42 13 573 oder DE 24 59 990A1 und 2524415 können im Rahmen der vorliegend beschriebenen
Erfindung verwendet werden.
1. Aufwindevorrichtung für Endlosfäden mit mindestens einem Drehzentrum (6a) für mindestens
einen Spanndorn (8, 10), welcher mit Antriebsvorrichtungen (80, 83, 67) verbunden
ist, dadurch gekennzeichnet, dass den Antriebsvorrichtungen mind. eine elektrische und eine mechanische oder pneumatische
Steuerung (33, 35) zugeordnet sind, welche über Leitungen (52, 72) über mehrere im
Drehzentrum (6a) angeordnete Drehübertrager (50, 70) mit den Antriebsvorrichtungen
in Wirkverbindung stehen, wobei jeder Drehübertrager je einen Rotor (53, 73) und einen
Stator (54, 74) besitzt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein mehrere Spanndorne (8,10) tragender Revolver (6) in einem Gestell (14) drehbar
gelagert ist, und mit einer ersten Antriebsvorrichtung (120) verbunden ist, welche
über einen Drehübertrager (70) und Leitungen (72) an eine elektrische und/oder mechanische
Steuerung (33, 35) angeschlossen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Spanndorn (8) eine insbesondere elektrische Antriebsvorrichtung (80) besitzt,
welche über einen Drehübertrager (50) und Leitungen (52, 52') mit einer insbesondere
elektrischen Steuerung (33) in Verbindung steht.
4. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Leitungen (52 bzw. 72) entlang des Drehzentrums (6a) zu einem Drehübertrager an einen
Revolver (6) geführt werden.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass Leitungen (52, 72) innerhalb eines koaxial mit dem Drehzentrum (6a) angeordneten
Rohres (51), das an einem Gestell (14) angebracht ist, geführt werden.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der stationäre Teil oder Stator (54) eines Drehübertragers (50, 70) innerhalb des
Revolvers (6) koaxial mit diesem an einem Rohr (51) befestigt ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass Leitungen (52) von einer Steuerung (33) innerhalb einer Welle (12) des Revolvers
(6) zu einem Drehübertrager (50) geführt sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein Stator (74) um die Welle (12) herum angeordnet ist und an einem Teil des Gestells
(14) befestigt ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Revolver (6) eine im Gestell (14) drehbar gelagerte Drehscheibe (61) aufweist,
welche über Stützen (63) mit einem Joch (62) verbunden ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Rotoren (53, 73) an einem Joch (62) des Revolvers (6) befestigt sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass sich zwischen der Drehscheibe (61) und dem Joch (62) Achsen (65, 66) erstrecken,
achsparallel mit dem Drehzentrum (6a), wobei die Achsen im Revolver (6) sowohl drehbar
als auch längsverschiebbar gelagert sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass mind, eine Achse (65) durch einen Stellantrieb (67), der am Joch (62) des Revolvers
(6) befestigt ist, in Längsrichtung verschiebbar ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass am Revolver (6) Schwenkarme (16, 81) befestigt sind, welche Spanndorne (8, 10) tragen,
wobei die Schwenkarme (16, 81) insbesondere mit den Achsen (65, 66) vorzugsweise starr
verbunden sind.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Spanndorne (8, 10) von Wellen (4) antreibbar sind, die in einem Tragrohr (8a)
an einem Schwenkarm (81, 16) drehbar gelagert sind und mit Antriebsvorrichtungen (80)
versehen sind.
15. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Antriebsvorrichtung (80) ein Elektromotor ist, wobei der Rotor (80a) direkt
auf die Welle (4) aufgesteckt ist und das Gehäuse (80b) am Schwenkarm (81) oder am
Tragrohr (8a) angeflanscht ist.
16. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Drehübertrager (50) innerhalb des Revolvers (6) angeordnet ist, wobei er insbesondere
z.T. an einem Joch (62) des Revolvers (6) befestigt ist, und dass ein zweiter Drehübertrager
(70) ausserhalb des Revolvers befestigt ist.
17. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Antriebsvorrichtung (40) für die Tachowalze (2) ein Elektromotor sitzt, dessen
Rotor direkt auf der Welle sitzt, welche mit der Tachowalze (2) verbunden ist und
im Gestell (14) gelagert ist, und wobei das Gehäuse der Antriebsvorrichtung (40) direkt
am Gestell (14) befestigt ist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotor mit einem zusätzlichen Lager im Gehäuse oder im Gestell abgestützt ist.
1. A winding device for endless threads with at least one turning centre (6a) for at
least one chuck (8, 10), which is connected to drive devices (80, 83, 67), characterised in that at least one electrical and one mechanical or pneumatic control unit (33, 35) are
allocated to the drive devices, which are in operational connection with the drive
devices by means of lines (52, 72) via a number of rotary transfer devices (50, 70)
arranged in the turning centre (6a), whereby each rotary transfer device has one rotor
(53, 73) each and one stator (54, 74).
2. The device according to claim 1, characterised in that a revolving element (6) is rotatably mounted in a frame (14) and is connected to
a first drive device (120), which is connected via a rotary transfer device (70) and
lines (72) to an electrical and/or mechanical control unit (33, 35).
3. The device according to claim 1 or 2, characterised in that a chuck (8) has a drive device (80), especially an electrical drive device, which
is connected via a rotary transfer device (50) and lines (52, 52') to a control device
(33), especially an electrical device.
4. The device according to one of the foregoing claims, characterised in that lines (52 and 72 respectively) are guided along the turning centre (6a) to a rotary
transfer device on a revolving element (6).
5. The device according to claim 4, characterised in that lines (52, 72) are guided inside a tube (51) arranged coaxially with the turning
centre (6a), said tube being located in a frame (14).
6. The device according to claim 5, characterised in that the stationary part or stator (54) of a rotary transfer device (50, 70) is secured
inside the revolving element (6) coaxially with this on a tube (51).
7. The device according to claim 6, characterised in that lines (52) are guided from a control unit (33) inside a shaft (12) of the revolving
element (6) to a rotary transfer device (50).
8. The device according to claim 7, characterised in that a stator (74) is arranged around the shaft (12) and is secured to a part of the frame
(14).
9. The device according to one of the foregoing claims, characterised in that the revolving element (6) exhibits a turntable (61) rotatably mounted in the frame
(14), which is connected by supports (63) to a yoke (62).
10. The device according to claim 9, characterised in that the rotors (53, 73) are secured to a yoke (62) of the revolving element (6).
11. The device according to claim 10, characterised in that axles (65, 66) extend between the turntable (61) and the yoke (62), axially parallel
to the turning centre (6a), whereby the axles are mounted in the revolving element
(6) such as to be rotatable as well a longitudinally displaceable.
12. The device according to claim 11, characterised in that at least one axle (65) can be displaced in the longitudinal direction by an actuator
(67), which is secured to the yoke (62) of the revolving element (6).
13. The device according to claim 12, characterised in that pivot arms (16, 81) are secured to the revolving element (6), which carry chucks
(8, 10), whereby the pivot arms (16, 81) are rigidly connected in particular to the
axles (65, 66) for preference in a rigid manner.
14. The device according to claim 13, characterised in that the chucks (8, 10) can be driven by shafts (4), which are rotatably mounted on a
pivot arm (81, 16) and are provided with drive devices (80).
15. The device according to one of the foregoing claims, characterised in that a drive device (80) is an electric motor, whereby the rotor (80a) is placed directly
onto the shaft (4) and the housing (80b) is flanged to the pivot arm (81) or the carrier
tube (8a).
16. The device according to one of the foregoing claims, characterised in that a rotary transfer device (50) is arranged inside the revolving element (6), whereby
it is secured especially in part to a yoke (62) of the revolving element (6), and
that a second rotary transfer device (70) is secured outside the rotary transfer device.
17. The device according to one of the foregoing claims, characterised in that an electric motor is located in the drive device (40) for the tachometer roller (2),
the rotor of which is located directly on the shaft, which is connected directly to
the tachometer roller (2) and is mounted in the frame (14), and whereby the housing
of the drive device (40) is secured directly to the frame (14).
18. The device according to Claim 17, characterised in that the rotor is supported by an additional bearing in the housing or in the frame.
1. Dispositif de renvidage pour fils continus avec au moins un centre de tournage (6a)
pour au moins une broche de serrage (8, 10), laquelle est reliée à des dispositifs
d'entraînement (80, 83, 67), caractérisé en ce qu'au moins une commande électrique et une commande mécanique ou pneumatique (33, 35),
reliées pour une action concomitante aux dispositifs d'entraînement par l'intermédiaire
de circuits (52, 72) au moyen de plusieurs translateurs de rotation (50, 70) disposés
dans le centre de tournage (6a), sont affectées aux dispositifs d'entraînement, chaque
translateur de rotation possédant un rotor (53, 73) et un stator (54, 74).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une tourelle (6) portant plusieurs broches de serrage (8, 10) est logée pivotante
sur paliers dans un bâti (14) et est reliée à un premier dispositif d'entraînement
(120) qui est connecté à une commande électrique et/ou mécanique (33, 35) par l'intermédiaire
d'un translateur de rotation (70) et de circuits (72).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'une broche de serrage (8) possède un dispositif d'entraînement (80) notamment électrique
qui est relié à une commande notamment électrique (33) par l'intermédiaire d'un translateur
de rotation (50) et de circuits (52, 52').
4. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les circuits (52 ou 72) sont conduits le long du centre de tournage (6a) vers un
translateur de rotation sur une tourelle (6).
5. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que les circuits (52, 72) sont conduits à l'intérieur d'un tube (51) disposé coaxialement
à la tourelle (6a), lequel est placé sur un bâti (14).
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que la partie stationnaire ou le stator (54) d'un translateur de rotation (50, 70) est
fixé sur un tube (51) coaxialement à la tourelle (6) à l'intérieur de celle-ci.
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que des circuits (52) sont conduits d'une commande (33) à l'intérieur d'un arbre (12)
de la tourelle (6) vers un translateur de rotation (50).
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce qu'un stator (74) est disposé autour de l'arbre (12) et fixé à une partie du bâti (14).
9. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la tourelle (6) présente un plateau tournant (61) logé rotatif sur paliers dans le
bâti (14), lequel est relié à une entretoise (62) par l'intermédiaire de montants
(63).
10. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé en ce que les rotors (53, 73) sont fixés à une entretoise (62) de la tourelle (6).
11. Dispositif selon la revendication 10, caractérisé en ce qu'entre le plateau tournant (61) et l'entretoise (62) s'étendent des axes (65, 66) parallèles
à l'axe du centre de tournage (6a), ces axes étant logés sur paliers dans la tourelle
(6) de manière à pouvoir pivoter et se déplacer longitudinalement.
12. Dispositif selon la revendication 11, caractérisé en ce qu'au moins un axe (65) peut se déplacer longitudinalement au moyen d'un mécanisme de
commande (67) qui est fixé sur l'entretoise (62) de la tourelle (6).
13. Dispositif selon la revendication 12, caractérisé en ce que des bras articulés (16, 81) portant des broches de serrage (8, 10) sont fixés sur
la tourelle (6), ces bras pivotants (16, 81) étant reliés de préférence de manière
rigide notamment aux axes (65, 66).
14. Dispositif selon la revendication 13, caractérisé en ce que les broches de serrage (8, 10) peuvent être entraînées par des arbres (4) qui sont
logés pivotant sur paliers sur un bras articulé (81, 16) dans un tube porteur (8a)
et pourvus de dispositifs d'entraînement (80).
15. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un dispositif d'entraînement (80) est un moteur électrique, le rotor (80a) étant directement
monté sur l'arbre (4) et le boîtier (80b) étant bridé sur le bras articulé (81) ou
sur le tube porteur (8a).
16. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un translateur de rotation (50) est disposé à l'intérieur de la tourelle (6) où il
est notamment fixé à une entretoise (62) de la tourelle (6) par exemple, et en ce qu'un second translateur de rotation (70) est fixé à l'extérieur de la tourelle.
17. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un moteur électrique est placé dans le dispositif d'entraînement (40) pour le cylindre
tachymétrique (2), moteur dont le rotor est monté directement sur l'arbre qui est
relié au cylindre tachymétrique (2), le boîtier du dispositif d'entraînement (40)
étant directement fixé au bâti (14).
18. Dispositif selon la revendication 17, caractérisé en ce que le rotor est soutenu par un palier supplémentaire dans le boîtier ou le bâti.
