| (19) |
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(11) |
EP 1 043 469 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.11.2004 Patentblatt 2004/47 |
| (22) |
Anmeldetag: 29.02.2000 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: E05D 15/06 |
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Verschiebbares Wandelement, insbesondere für eine Schiebestapelwand
Sliding wall element, especially for a stackable sliding wall
Elément de paroi coulissant, en particulier pour une paroi coulissante empilable
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE ES IT |
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Priorität: |
07.04.1999 CH 64699
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.10.2000 Patentblatt 2000/41 |
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Patentinhaber: HAWA AG |
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CH-8932 Mettmenstetten (CH) |
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Erfinder: |
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- Haab, Karl
6353 Weggis (CH)
- Haab, Otto
8932 Mettmenstetten (CH)
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| (74) |
Vertreter: RUTZ ISLER & PARTNER |
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Alpenstrasse 14
Postfach 4627 6304 Zug 6304 Zug (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 1 918 481
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DE-A- 2 453 220
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf das Gebiet der beweglichen Raumteiler.
Sie betrifft ein verschiebbares Wandelement, insbesondere für eine Schiebestapelwand,
welches Wandelement deckenseitig mittels Laufwagen in einer Laufschiene verfahrbar
gelagert ist, und welches Wandelement bodenseitig mittels eines Führungselementes
in einer sich parallel zur Laufschiene erstreckenden Führungsschiene geführt ist.
[0002] Eine Schiebestapelwand mit derartigen Wandelementen wird von der Anmelderin unter
der Bezeichnung "HAWA-matic 150A" auf dem Markt angeboten.
STAND DER TECHNIK
[0003] Verschiebbare Wände mit motorisch angetriebenen einzelnen Wandelementen sind seit
langem bekannt (siehe z.B. die DE-C3-24 04 875, in welchen allerdings Wandelemente
ohne bodenseitige Führung offenbart werden). Ein solches Wandelement hat den in Fig.
1 gezeigten prinzipiellen Aufbau. Das Wandelement 11, das Teil einer Schiebestapelwand
10 ist, umfasst - wenn die Wand als Glaswand ausgebildet ist - eine Glasplatte 12,
die zumindest an der oberen und unteren Kante in einem Hohlprofil 13 bzw. 14 gelagert
ist. Die Hohlprofile 13, 14 sind üblicherweise Aluminium-Strangprofile. Ein auf dem
Markt befindliches beispielhaftes unteres Hohlprofil 14 ist im Querschnitt in Fig.
2 wiedergegeben.
[0004] Am oberen Hohlprofil 13 sind (meist zwei) mit Rädern oder Rollen ausgestattete Laufwagen
19 und 20 befestigt, mittels derer das Wandelement 11 leicht verschiebbar in einer
Laufschiene 17 gelagert ist, die verdeckt in der Decke 16 verläuft, aber auch knapp
unterhalb der Decke 16 hängend angeordnet sein kann. Einer der Laufwagen 19, 20, im
dargestellten Beispiel der linke Laufwagen 19, hat einen integrierten motorischen
Antrieb, der über parallel zur Laufschiene 17 verlaufende Stromschienen und entsprechende
Schleifkontakte mit Strom versorgt und von einer zentralen Steuerung gesteuert wird
(siehe z.B. die WO-A1-97/42388).
[0005] Damit das Wandelement 11 beim automatischen Verfahren stabil und sicher geführt ist,
und die aus den einzelnen Wandelementen 11 gebildete Wand nicht quer zur Wandebene
verschoben bzw. weggedrückt werden kann, ist korrespondierend zur deckenseitigen Laufschiene
17 im oder am Boden 15 eine Führungsschiene 18 vorgesehen, in welche das Wandelement
11 mit einem bolzenartigen, senkrecht nach unten abstehenden Führungselement 22 eingreift.
Das Führungselement 22 ist - wie aus Fig. 2 ersichtlich ist - in einen Führungseinsatz
21 fest eingeschraubt. Der Führungseinsatz 21 seinerseits ist seitlich in eine mit
einer Schwalbenschwanzführung ausgestattete Nut 23 im unteren Hohlprofil 14 eingeschoben
und durch eine oder mehrere Feststellschrauben in der Nut 23 festgeklemmt. Damit störende
Kippmomente bei der motorisch angetriebenen Bewegung des Wandelementes 11 vermieden
werden, ist das Führungselement 22 praktisch lotrecht unterhalb des angetriebenen
Laufwagens 19 angeordnet.
[0006] In der Praxis hat sich nun herausgestellt, dass es trotz dieser Vorkehrungen zu Störungen
im Bewegungsablauf der Wandelemente 11 kommen kann, weil die Wandelemente beim Verschieben
unter bestimmten Umständen verkanten, so dass die Bewegung behindert wird und der
motorische Antrieb dann aufgrund des Ueberschreitens einer vorgegebenen Lastgrenze
abschaltet. Die Behinderungen in der Bewegung der Wandelemente können verschiedene
Ursachen haben, die vor allem in der nicht-idealen Parallelität der Laufschiene 17
und Führungsschiene 18 liegen. Zwei der möglichen Ursachen sollen nachfolgend anhand
der schematisierten Darstellungen der Fig. 3 und 4 erläutert werden:
[0007] Da sich eine bewegliche Wand häufig über eine Länge von 10, 20, 30 m oder mehr erstrecken
kann, ist es schwierig, die Führungsschiene 17 so in die Decke einzubauen, dass sie
durchgehend in einer Ebene verläuft. Weist die Führungsschiene 17 beispielsweise eine
- in Fig. 3 stark übertrieben dargestellte Krümmung in vertikaler Richtung auf, müssen
zum Ausgleich die Laufwagen 19 und 20 eines Wandelements 11 mit einem unterschiedlichen
Abstand zur oberen Kante des Wandelementes 11 einjustiert werden, um das Wandelement
an seiner Ruheposition in der geschlossenen Wand lotrecht hängen zu haben (im Beispiel
der Fig. 3 ist der Abstand des Laufwagens 20 zur Oberkante des Wandelementes 11 kürzer
als der Abstand des Laufwagens 19). Wird nun das Wandelement 11 in Richtung des Pfeiles
nach rechts verfahren, kippt es in der dargestellten Weise, so dass sich das Führungselement
22 nicht länger lotrecht unter dem angetriebenen Laufwagen 19 befindet. Hierdurch
kann es zu einer Behinderung der Verfahrvorganges und schliesslich zu einer Notabschaltung
kommen.
[0008] Eine andere Art der Behinderung kann in den Bereichen des Fahrweges auftreten, in
denen die Schienen 17, 18 einen Bogen beschreiben (Fig. 4), wie dies beispielsweise
im Bereich der Parkzone der Wandelemente der Fall ist (siehe z.B auch die Fig. 5 der
DE-C3-24 04 875). Da das Wandelement 11 unten nur einseitig geführt ist, kommt es
hier leicht zu unerwünschten Verkantungen.
[0009] Aus der DE-A-19 18 481 ist eine freitragend gelagerte Schiebe- und Schwenktür bekannt,
bei der eine mittels eines Lagerjochs gehaltene Rolle mittels einer Feder nach unten
gegen eine Führungsschiene bzw. Schwelle gedrückt wird, wobei Änderungen der Schwellenhöhe
durch die Feder aufgenommen werden.
[0010] Aus der DE-A-24 53 220 ist ein Beschlag für Schiebeflügel einer Horizontafschiebewand
bekannt, der geeignet ist, Unparallelitäten zwischen Laufschiene und Führungsschiene
zu kompensieren. Dazu wird eine an der Unterseite eines Schiebeflügels angeordnete
Führungsachse mittels eines Drehkörpers in einer zum Schiebeflügel senkrechten Ebene
schwenkbar gelagert. Bei diesem Beschlag ist jedoch darauf zu achten, dass die Führungsachse
genügend weit ausgeschwenkt werden kann, um auftretende Unparallelitäten zu kompensieren.
Ferner ist darauf zu achten, dass durch das Schwenken der Führungsachse kein Verkanten
derselben innerhalb der Führungsschiene resultiert. Zudem ist darauf zu achten, dass
der Schiebeflügel trotz der Schwenkbarkeit der Führungsachse stabil geführt ist.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0011] Es ist daher Aufgabe der Erfindung, ein Wandelement zu schaffen, bei welchem die
beschriebenen Nachteile vermieden werden, und welches insbesondere in seinem Bewegungsverhalten
unempfindlich ist gegenüber Fehljustierungen bei den Lauf- und Führungsschienen sowie
gegenüber denjenigen kritischen Bereichen, in welchen die Schienen einem gekrümmten
Verlauf folgen.
[0012] Die Aufgabe wird durch die Gesamtheit der Merkmale des Anspruchs 1 gelöst, dessen
Oberbegriff ausgehend von der DE-A-24 53 220 gebildet wurde. Vorteilhafte Weiterbildungen
der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
[0013] Der Kern der Erfindung besteht darin, das Führungselement im Wandelement parallel
zur unteren Kante des Wandelementes in wenigstens einer Richtung auslenkbar so zu
lagern, dass es Ausweichbewegungen relativ zum Wandelement ausführen kann, wenn dies
bei einer drohenden Verkantung des Wandelement notwendig sein sollte. Hierdurch wird
eine Flexibilität in der Führung erreicht, die kritische Zustände im Bewegungsablauf
des Wandelementes mit einfachen Mitteln sicher vermeidet.
[0014] Damit durch die verschiebbare Lagerung des Führungselementes die Führungsfunktion
selbst nicht oder nur wenig beeinträchtigt wird, ist gemäss einer ersten bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung vorgesehen, dass das Führungselement in der verschiebbaren
Lagerung eine vorgegebene Ruheposition einnimmt und gegen eine Rückstellkraft aus
dieser Ruheposition auslenkbar ist, und dass die Ruheposition lotrecht unterhalb des
angetriebenen Laufwagens angeordnet ist. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass das
Wandelement unter normalen Umständen in dem gewünschten Umfang am Boden geführt ist,
während bei drohenden Verkantungen zeitweise eine Ausweichbewegung des Führungselementes
relativ zum Wandelement möglich ist.
[0015] Es hat sich in der praktischen Erprobung herausgestellt, dass eine Verschiebbarkeit
des Führungselementes in allen drei Raumrichtungen für ein erfolgreiches Verhindern
von Verkantungszuständen nicht erforderlich ist. Eine zweite bevorzugte Ausführungsform
des erfindungsgemässen Wandelements ist daher dadurch gekennzeichnet, dass das Führungselement
parallel zur unteren Kante des Wandelementes in beiden Richtungen auslenkbar ist.
[0016] Grundsätzlich können die Rückstellkräfte für das Führungselement durch Einsatz von
gummielastischen Materialien oder dgl. erzeugt werden. Um jedoch genau definierte
und über eine längere Zeit konstante Rückstellkräfte zu erhalten, sind gemäss einer
weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung zur Erzeugung der Rückstellkraft
Federelemente, vorzugsweise in Form von Spiralfedern vorgesehen.
[0017] Eine andere bevorzugte Ausführungsform des Wandelements nach der Erfindung ist dadurch
gekennzeichnet, dass das Führungselement an einem Gleitelement befestigt ist, welches
Gleitelement parallel zur unteren Kante des Wandelementes verschiebbar an einem Basiselement
gelagert ist, dass das Basiselement lösbar am Wandelement befestigt ist, dass die
untere Kante des Wandelementes durch ein Hohlprofil gebildet wird, welches eine sich
in Längsrichtung erstreckende Nut aufweist, und dass das Basiselement mit dem Gleitelement
und dem Führungselement in die Nut eingeschoben und dort lösbar fixiert werden kann.
Die verschiedenen Teile (Führungselement, Gleitelement und Basiselement) bilden einen
zusammenhängenden Führungseinsatz, der auf einfache Weise ausserhalb des Wandelementes
vormontiert und im fertig montierten Zustand leicht in die unteren Hohlschiene des
Wandelementes eingeschoben und dort lösbar befestigt werden kann.
[0018] Ein besonders kompakter Führungseinsatz ergibt sich, wenn gemäss einer bevorzugten
Weiterbildung der Ausführungsform das Gleitelement als sich in Verschiebungsrichtung
erstreckender länglicher Block ausgebildet ist, das Gleitelement eine sich in Verschiebungsrichtung
erstreckende längliche Ausfräsung aufweist, in welche Ausfräsung das Basiselement
mittig mit einem Lagerblock hineinreicht, und in der Ausfräsung auf beiden Seiten
des Lagerblocks in Längsrichtung Spiralfedern gelagert sind, welche sich mit ihrem
einen Ende am Gleitelement und mit ihrem anderen Ende am Lagerblock abstützen.
[0019] Grundsätzlich ist es denkbar, dass das Gleitelement am oder im Basiselement selbst
geführt wird. Dies würde jedoch zusätzliche, präzise Bearbeitungsschritte bei der
Herstellung des Basiselementes erfordern. Es ist daher herstellungstechnisch günstiger,
wenn gemäss einer anderen bevorzugten Ausführungsform das Gleitelement in seinem Querschnittsprofil
der Nut des unteren Hohlprofils angepasst ist und in dieser Nut gleitend geführt wird,
und das Gleitelement aus einem Material besteht, welches mit dem Material des unteren
Hohlprofils eine gleitfähige Materialkombination bildet.
[0020] Eine besonders leichtgängige Führung ergibt sich schliesslich, wenn vorzugsweise
das Führungselement einen Schraubbolzen umfasst, der in das Gleitelement eingeschraubt
ist, und mit einer Achse nach senkrecht nach unten aus dem Gleitelement heraussteht,
auf welcher Achse eine Rolle drehbar gelagert ist.
KURZE ERLÄUTERUNG DER FIGUREN
[0021] Die Erfindung soll nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen im Zusammenhang mit
der Zeichnung näher erläutert werden. Es zeigen
- Fig. 1
- eine schematisierte Darstellung eines Wandelementes einer Schiebestapelwand, auf welches
die Erfindung anwendbar ist;
- Fig. 2
- den Querschnitt durch das untere Hohlprofil mit eingesetzter, feststehender Führungseinheit
eines Wandelementes aus dem Stand der Technik;
- Fig. 3
- eine schematisierte Darstellung eines ersten möglichen Verkantungsvorgangs bei einem
herkömmlichen Wandelement;
- Fig. 4
- eine schematisierte Darstellung eines zweiten möglichen Verkantungsvorgangs bei einem
herkömmlichen Wandelement;
- Fig. 5
- im Längsschnitt das untere Hohlprofil eines Wandelementes mit einem ein Basiselement
und ein Gleitelement umfassenden Führungseinsatz gemäss einem bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
- Fig. 6
- das Gleitelement aus Fig. 5 in der Draufsicht;
- Fig. 7
- das Hohlprofil mit Führungseinsatz aus Fig. 5 in der Draufsicht in Richtung der Längsachse
des Hohlprofils;
- Fig. 8
- den Schnitt durch die Anordnung aus Fig. 5 in der Schnittebene A -A;
- Fig. 9
- im Längsschnitt einen Führungseinsatz gemäss einem anderen bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
- Fig. 10
- den Führungseinsatz aus Fig. 9 in der Ansicht von vorne; und
- Fig. 11
- den Führungseinsatz aus Fig. 9 in der Draufsicht von oben.
WEGE ZUR AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG
[0022] In den Fig. 5 bis 8 sind verschiedene Ansichten eines bevorzugten Ausführungsbeispiels
des erfindungsgemässen Wandelements mit eingebauter bodenseitiger Führung wiedergegeben.
Ausgegangen wird dabei von einem unteren Hohlprofil 14', welches praktisch dasselbe
Querschnittsprofil aufweist, wie das in Fig. 2 dargestellte bekannte Hohlprofil 14.
Das Hohlprofil 14' hat eine nach unten offene Nut 23 mit einer Schwalbenschwanzführung,
in die gemäss Fig. 5 nicht nur der erfindungsgemässe Führungseinsatz 26 eingeschoben
und lösbar befestigt wird, sondern auch ein Verriegelungseinsatz 24 mit einem seitlich
herausstehenden Verriegelungsbolzen 25, der in an sich bekannter Weise beim Zusammenschieben
benachbarter Wandelemente in eine Bohrung im Nachbarelement eingreift und so einen
formschlüssigen Anschluss beider Wandelemente bewirkt.
[0023] Der Führungseinsatz 26 umfasst ein Basiselement 27, welches in seinem Querschnittsprofil
an die Schwalbenschwanzführung der Nut 23 angepasst ist, und welches seitlich in die
Nut 23 eingeschoben und mittels zwei Feststellschrauben 37, 38 (Fig. 5) festgestellt
werden kann. Im Bereich der Feststellschrauben 37, 38 schliesst dass Basiselement
27 auf der Unterseite bündig mit der Unterseite des Hohlprofils 14' ab. Links davon
ist von unten nach oben gerichtet eine Stufe in das Basiselement 27 gefräst. Dadurch
entsteht eine höherliegende Ebene 42, in deren Bereich ein blockartiges Gleitelement
33 längsverschiebbar gelagert ist. Das Gleitelement 33 ist in der Höhe so bemessen,
dass es mit seiner Unterseite gleichfalls bündig mit der Unterseite des Hohlprofils
14' abschliesst. Aus der Ebene 42 ragt im mittleren Bereich ein Lagerblock 28 nach
unten heraus, der vorzugsweise an das Basiselement 27 angeformt ist und z.B. beim
Ausfräsen der Stufe durch Stehenlassen des Materials erzeugt werden kann. Der Lagerblock
28 dient einerseits dazu, das Gleitelement 33 lose verschiebbar und unverlierbar am
Basiselement 27 zu befestigen. Andererseits dient der Lagerblock 28 als Abstützfläche
und Halterung für zwei Spiralfedern 31 und 32, die in Längsrichtung des Hohlprofils
14' zu beiden Seiten des Lagerblocks 28 angeordnet sind.
[0024] Wie in der Draufsicht der Fig. 6 zu erkennen ist, hat dass blockartige Gleitelement
33 eine sich in Längsrichtung erstreckende, längliche Ausfräsung 39, in welche mittig
von oben der Lagerblock 28 hineinragt, und welche auf beiden Seiten des Lagerblocks
28 die beiden Spiralfedern 31, 32 aufnimmt. Die Spiralfedern 31, 32 sind so bemessen,
dass sie sich leicht unter Spannung stehend mit ihren einen (innenliegenden) Enden
an dem Lagerblock 28 und mit ihren anderen (aussenliegenden) Enden an den Stirnwänden
der Ausfräsung 39, d.h., am Gleitelement 33, abstützen. Wird das Gleitelement 33 relativ
zum Basiselement 27 nach links verschoben, wird die Spiralfeder 32 zusammengedrückt
und die Spiralfeder 31 entlastet, so dass sich eine entsprechende nach rechts gerichtete
Rückstellkraft ergibt. Wird das Gleitelement 33 dagegen relativ zum Basiselement 27
nach rechts verschoben, wird die Spiralfeder 31 zusammengedrückt und die Spiralfeder
32 entlastet, so dass sich eine entsprechende nach links gerichtete Rückstellkraft
ergibt. Die Ruheposition ist dadurch definiert, dass sich in ihr die Kräfte beider
Spiralfedem 31, 32 gegenseitig aufheben.
[0025] Ein Herausspringen der Spiralfedern 31, 32 aus der Ausfräsung 39 nach oben wird im
zusammengebauten Zustand des Führungseinsatzes 26 dadurch verhindert, dass die Ausfräsung
39 nach oben weitgehend durch das Basiselement 27 abgedeckt wird. Damit die Spiralfedern
31, 32 am Lagerblock 28 nicht abrutschen können, ist ein durch den Lagerblock 28 in
Verschiebungsrichtung hindurchreichender Stift, insbesondere in Form eines Knebelkerbstiftes
29, vorgesehen, über welchen die Spiralfedern 31, 32 mit ihren lagerblockseitigen
Enden geschoben sind. Eine Befestigung des Gleitelementes 33 am Basiselement 27 unter
Berücksichtigung des für die Verschiebbarkeit notwendigen Freiheitsgrades wird dadurch
erreicht, dass im Gleitelement 33 an den Längsseiten der Ausfräsung 39 in den Wänden
sich parallel zur Verschiebungsrichtung erstreckende Langlöcher 34 vorgesehen sind,
in welche der Lagerblock 28 mit einem querliegenden Führungsstift, insbesondere einem
quer in den Führungsblock 28 eingesetzten Spannstift 30, eingreift.
[0026] Die eigentliche Längsführung des Gleitelementes 33 erfolgt in der Nut 23 selbst.
Das Gleitelement 33 ist dazu in seinem Querschnittsprofil der Nut 23 des unteren Hohlprofils
14' angepasst und in dieser Nut gleitend geführt. Gleichzeitig besteht das Gleitelement
33 aus einem Material, welches mit dem Material des unteren Hohlprofils 14' eine gleitfähige
Materialkombination bildet. Wenn das untere Hohlprofil 14' ein Aluminium-Strangprofil
ist, hat es sich bewährt, dass das Gleitelement aus einem Kunststoff, vorzugsweise
einem Polyacetal, insbesondere POM, besteht.
[0027] Das eigentliche Führungselement 22, umfasst einen Schraubbolzen 35, der in das Gleitelement
33 in einem über das Basiselement 27 überstehenden Teil eingeschraubt ist, und mit
einer Achse 41 senkrecht nach unten aus dem Gleitelement 33 und dem unteren Hohlprofil
14' heraussteht. Auf der Achse ist eine Rolle 36 drehbar gelagert, die vorzugsweise
aus einem Kunststoff besteht und eine leichte Verschiebbarkeit des Führungselementes
22 in der bodenseitigen Führungsschiene 18 sicherstellt.
[0028] Ein anderes, besonder einfach herzustellendes und kompaktes Ausführungsbeispiel für
einen Führungseinsatz mit beweglich gelagertem Führungselement ist in verschiedenen
Ansichten in den Fig. 9 bis 11 dargestellt. Auch hier umfasst der Führungseinsatz
43 ein mittels eines Gewindestiftes 48 in dem Hohlprofil 14' befestigbares Basiselement
(Lagerstück) 49 und ein längliches Gleitelement 44, das im Hohlprofil 14' gegenüber
dem Basiselement 49 verschiebbar gelagert ist. Am vorderen Ende des Gleitelementes
44 ist ein mit Schraubbolzen und Rolle versehenes Führungselement 45 befestigt. Zur
Erzeugung einer Rückstellkraft bei Auslenkung des Gleitelementes 44 relativ zum Basiselement
49 sind auch in diesem Beispiel zwei Spiralfedern 50 vorgesehen. Die Spiralfedern
50 sind in einer Durchgangsbohrung 51 gelagert, die sich in Längsrichtung durch das
Gleitelement 44 hindurch erstreckt. Mit den äusseren Enden stützen sich die Spiralfedern
50 auf einfache Weise an zwei Spannstiften 47 ab, die im Gleitelement 44 senkrecht
durch die Durchgangsbohrung 51 hindurchgesteckt sind. Mit den inneren Enden sitzen
die Spiralfedern 50 auf entsprechenden Ansätzen eines Lagerblockes 53, mit dem das
Basiselement 49 in eine Ausfräsung 52 im Gleitelement 44 hineinragt.
[0029] Mit der Erfindung steht ein Führungseinsatz mit einem Verkantungen verhindernden,
verschiebbaren Führungselement zur Verfügung, der kompakt ist, sich leicht vormontieren
und in vorhandene Wandelemente mit Standard-Hohlprofilen einbauen lässt, und der auf
einfache Weise so einjustiert werden kann, dass sich die Ruhelage des Führungselementes
lotrecht unterhalb des motorisch angetriebenen Laufwagens befindet.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0030]
- 10
- Schiebestapelwand
- 11
- Wandelement
- 12
- Glasplatte
- 13,14,14'
- Hohlprofil
- 15
- Boden
- 16
- Decke
- 17
- Laufschiene (Decke)
- 18
- Führungsschiene (Boden)
- 19
- Laufwagen (angetrieben)
- 20
- Laufwagen (passiv)
- 21
- Führungseinsatz (Stand der Technik)
- 22,45
- Führungselement
- 23
- Nut (mit Schwalbenschwanzführung)
- 24
- Verriegelungseinsatz
- 25
- Verriegelungsbolzen
- 26,43
- Führungseinsatz
- 27,49
- Basiselement (fest)
- 28,53
- Lagerblock
- 29
- Knebelkerbstift
- 30
- Spannstift
- 31,32,50
- Spiralfeder
- 33,44
- Gleitelement
- 34
- Langloch
- 35
- Schraubbolzen
- 36
- Rolle
- 37,38
- Feststellschraube
- 39,52
- Ausfräsung
- 40
- untere Kante (Wandelement)
- 41
- Achse
- 42
- Ebene
- 46
- Rippenscheibe
- 47
- Spannstift
- 48
- Gewindestift
- 51
- Durchgangsbohrung
1. Verschiebbares Wandelement (11), insbesondere für eine Schiebestapelwand (10), welches
Wandelement (11) deckenseitig mittels Laufwagen (19, 20) in einer Laufschiene (17)
verfahrbar gelagert ist, und welches Wandelement (11) bodenseitig mittels eines bewegbar
gelagerten Führungselementes (22, 45) in einer sich parallel zur Laufschiene (17)
erstreckenden Führungsschiene (18) geführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungselement (22, 45) in dem Wandelement (11) verschiebbar gelagert und parallel
zur unteren Kante (40) des Wandelementes (11) in wenigstens einer Richtung auslenkbar
ist.
2. Wandelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungselement (22, 45) in der verschiebbaren Lagerung eine vorgegebene Ruheposition
einnimmt und gegen eine Rückstellkraft aus dieser Ruheposition auslenkbar ist, und
dass die Ruheposition lotrecht unterhalb des angetriebenen Laufwagens (19) angeordnet
ist.
3. Wandelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Laufwagen (19, 20) zum automatischen Verfahren des Wandelementes (11) mit
einem motorischen Antrieb ausgestattet ist
4. Wandelement nach einem der Ansprüche 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung der Rückstellkraft Federelemente, vorzugsweise in Form von Spiralfedern
(31, 32; 50), vorgesehen sind.
5. Wandelement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungselement (22,45) an einem Gleitelement (33, 44) befestigt ist, welches
Gleitelement (33, 44) parallel zur unteren Kante (40) des Wandelementes (11)verschiebbar
an einem Basiselement (27, 49) gelagert ist, und dass das Basiselement (27, 49) lösbar
am Wandelement (11) befestigt ist.
6. Wandelement nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die untere Kante (40) des Wandelementes (11) durch ein Hohlprofil (14') gebildet
wird, welches eine sich in Längsrichtung erstreckende Nut (23) aufweist, und dass
das Basiselement (27, 49) mit dem Gleitelement (33, 44) und dem Führungselement (22,
45) in die Nut (23) eingeschoben und dort lösbar fixiert werden kann.
7. Wandelement nach einem der Ansprüche 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Gleitelement (33) als sich in Verschiebungsrichtung erstreckender länglicher
Block ausgebildet ist, dass das Gleitelement (33) eine sich in Verschiebungsrichtung
erstreckende längliche Ausfräsung (39) aufweist, in welche Ausfräsung (39) das Basiselement
(27) mittig mit einem Lagerblock (28) hineinreicht, und dass in der Ausfräsung (39)
auf beiden Seiten des Lagerblocks (28) in Längsrichtung Spiralfedern (31, 32) gelagert
sind, welche sich mit ihrem einen Ende am Gleitelement (33) und mit ihrem anderen
Ende am Lagerblock (28) abstützen.
8. Wandelement nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass im Gleitelement (33) an den Längsseiten der Ausfräsung (39) in den Wänden sich parallel
zur Verschiebungsrichtung erstreckende Langlöcher (34) vorgesehen sind, in welche
der Lagerblock (28) mit einem querliegenden Führungsstift, insbesondere einem quer
in den Führungsblock (28) eingesetzten Spannstift (30) eingreift.
9. Wandelement nach einem der Ansprüche 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass zur Halterung der Spiralfedern (31, 32) am Lagerblock (28) ein durch den Lagerblock
(28) in Verschiebungsrichtung hindurchreichender Stift, insbesondere in Form eines
Knebelkerbstiftes (29), vorgesehen ist, über welchen die Spiralfedern (31, 32) mit
ihren lagerblockseitigen Enden geschoben sind.
10. Wandelement nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Gleitelement (33, 44) in seinem Querschnittsprofil der Nut (23) des unteren Hohlprofils
(14') angepasst ist und in dieser Nut (23) gleitend geführt wird, und dass das Gleitelement
(33, 44) aus einem Material besteht, welches mit dem Material des unteren Hohlprofils
(14') eine gleitfähige Materialkombination bildet.
11. Wandelement nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das untere Hohlprofil (14') ein Aluminium-Strangprofil ist, und dass das Gleitelement
aus einem Kunststoff, vorzugsweise einem Polyacetal, insbesondere POM, besteht.
12. Wandelement nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungselement (22, 45) einen Schraubbolzen (35) umfasst, der in das Gleitelement
(33, 44) eingeschraubt ist, und mit einer Achse (41) nach senkrecht nach unten aus
dem Gleitelement (33, 44) heraussteht, auf welcher Achse (41) eine Rolle (36) drehbar
gelagert ist.
13. Wandelement nach einem der Ansprüche 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Gleitelement (44) als sich in Verschiebungsrichtung erstreckender länglicher
Block ausgebildet ist, dass das Gleitelement (44) eine sich in Verschiebungsrichtung
erstreckende längliche Ausfräsung (52) aufweist, in welche Ausfräsung (52) das Basiselement
(49) mittig mit einem Lagerblock (53) hineinreicht, und dass in einer Durchgangsbohrung
(51) im Gleitelement (44) auf beiden Seiten des Lagerblocks (53) in Längsrichtung
Spiralfedern (50) gelagert sind, welche sich mit ihrem einen Ende an einem durch die
Durchgangsbohrung (51) hindurchgehenden Spannstift und mit ihrem anderen Ende am Lagerblock
(53) abstützen.
1. Sliding wall element (11), in particular for a stackable sliding wall (10), which
wall element (11), by means of running mechanisms (19, 20), is displaceably seated
at its upper end in a running rail (17), and which wall element (11), by means of
a movably seated guiding element (22, 45), is guided at its lower end in a guiding
rail (18) extending in parallel to the running rail (17), characterized in, that the guiding element (22, 45) is displaceably seated in the wall element (11) and
moveable in parallel to the lower edge (40) of the wall element (11) in at least one
direction.
2. Wall element according to claim 1, characterized in, that the guiding element (22, 45) remains in the displaceable seating in a pre-set resting
position and is moveable against a re-setting force out of this resting position,
and that the resting position is arranged perpendicularl below the driven running
mechanism (19).
3. Wall element according to claim 1 or 2, characterized in, that for the automatic movement of the wall element (11) one of the running mechanisms
(19, 20) is equipped with a motorised drive.
4. Wall element according to claim 2 or 3, characterized in, that for the generation of the re-setting force spring elements, preferably in the form
of spiral springs (31, 32; 50), are provided
5. Wall element according to claim 4, characterized in, that the guiding element (22, 45) is fastened to a sliding element (33, 44), which sliding
element (33, 44) is seated, displaceably in parallel to the lower edge (40) of the
wall element (11), on a base element (27, 49), and that the base element (27, 49)
is releaseably fastened to the wall element (11 ).
6. Wall element according to claim 5, characterized in, that the lower edge (40) of the wall element (11) is constituted by a hollow profile (14'),
which comprises a groove (23) extending in longitudinal direction, and that the base
element (27, 49) with the sliding element (33, 44) and the guiding element (22, 45)
can be inserted into the groove (23) and releaseably fixed therein.
7. Wall element according to one of the claims 5 and 6, characterized in, that the sliding element (33) is designed as an elongated block extending in shift direction,
that the sliding element (33) comprises an elongated reaming (39) extending in shift
direction, into which reaming (39) the base element (27) extends centrically with
a bearing block (28), and that within the reaming (39), on both sides of the bearing
block (28), spiral springs (31, 32) are seated in longitudinal direction, which support
themselves with one end at the sliding element (33) and with the other end at the
bearing block (28).
8. Wall element according to claim 7, characterized in, that in the sliding element (33), at the longer sides of the reaming (39) in the walls,
elongated holes (34) are provided extending parallel to the shift direction, into
which the bearing block (28) extends with a transverse-lying guiding pin, in particular
with a spring pin (30) inserted crosswise into the bearing block (28).
9. Wall element according to one of the claims 7 and 8, characterized in, that for the mounting of the spiral springs (31, 32) on the bearing block (28) a pin,
particularly in the form of a grooved pin (29), extending in shift direction through
the bearing block (28) is provided, over which the spiral springs (31, 32) with their
bearing block-sided ends are pushed.
10. Wall element according to claim 6, characterized in, that the sliding element (33, 44) is adapted in its cross section profile to the groove
(23) of the lower hollow profile (14') and is slidingly guided in this groove (23),
and that the sliding element (33, 44) consists of a material, which forms a slidable
material combination with the material of the lower hollow profile (14').
11. Wall element according to claim 10, characterized in, that the lower hollow profile (14 ') is an aluminum strand profile, and that the sliding
element consists of a plastic, preferably a Polyacetal, in particular POM.
12. Wall element according to claim 5, characterized in, that the guiding element (22, 45) comprises a screw bolt (35), which is screwed into the
sliding element (33, 44) and which extends with an axle (41) perpendicularly downward
out of the sliding element (33, 44), on which axle (41) a roller of (36) is seated
swivelling.
13. Wall element according to one of the claims 5 and 6, characterized in, that the sliding element (44) is designed as an elongated block extending in shift direction,
that the sliding element (33) comprises an elongated reaming (52) extending in shift
direction, into which reaming (52) the base element (49) extends centrically with
a bearing block (53), and that in a through-hole (51) in the sliding element (44),
on both sides of the bearing block (53), spiral springs (50) are seated in longitudinal
direction, which support themselves with one end on a spring pin extending through
the through-hole (51) and with the other end at the bearing block (53).
1. Élément de paroi coulissant (11), en particulier pour une paroi à empilage coulissante
(10), lequel élément de paroi (11) est logé de manière déplaçable du côté du plafond
dans un rail de roulement (17) à l'aide de chariots de roulement (19, 20), et lequel
élément de paroi (11) est guidé du côté du sol à l'aide d'un élément de guidage (22,
45) logé de manière mobile dans un rail de guidage (18) s'étendant parallèlement au
rail de roulement (17), caractérisé en ce que l'élément de guidage (22, 45) est logé de manière coulissante dans l'élément de paroi
(11) et peut se déployer parallèlement au bord inférieur (40) de l'élément de paroi
(11) dans au moins une direction.
2. Élément de paroi selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de guidage (22, 45) adopte une position de repos prédéfinie dans le logement
coulissant et peut être déployé à partir de cette position de repos à l'encontre d'une
force de rappel, et que la position de repos est aménagée perpendiculairement en dessous
du chariot de roulement entraîné (19).
3. Élément de paroi selon l'une des revendications 1 et 2, caractérisé en ce que l'un des chariots de roulement (19, 20) est réalisé avec un entraînement par moteur
pour le déplacement automatique de l'élément de paroi (11).
4. Élément de paroi selon l'une des revendications 2 et 3, caractérisé en ce que pour la production de la force de rappel sont prévus des éléments de ressort, de
préférence sous la forme de ressorts hélicoïdaux (31, 32, 50).
5. Élément de paroi selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'élément de guidage (22, 45) est fixé sur un élément de glissement (33, 44), lequel
élément de glissement (33, 44) est logé de manière coulissante sur un élément de base
(27, 49) parallèlement au bord inférieur (40) de l'élément de paroi (11), et que l'élément
de base (27, 48) est fixé de manière détachable à l'élément de paroi (11).
6. Élément de paroi selon la revendication 5, caractérisé en ce que le bord inférieur (40) de l'élément de paroi (11) est formé par un profil creux (14')
présentant une rainure (23) s'étendant en direction longitudinale, et que l'élément
de base (27, 49) peut être glissé à l'intérieur de la rainure (23) avec l'élément
de glissement (33, 44) et l'élément de guidage (22, 45) et y être fixé de manière
détachable.
7. Élément de paroi selon l'une des revendications 5 et 6, caractérisé en ce que l'élément de glissement (33) est conçu en tant que bloc oblong s'étendant dans la
direction de coulissement, que l'élément de glissement (33) présente une fraisure
(39) oblongue s'étendant dans la direction de coulissement, dans laquelle fraisure
(39) l'élément de base (27) pénètre centralement par un bloc de support (28), et que
dans la fraisure (39) sont logés dans la direction longitudinale des deux côtés du
bloc de support (28) des ressorts hélicoïdaux (31, 32), qui sont en appui par l'une
de leurs extrémités sur l'élément de glissement (33) et par leur autre extrémité sur
le bloc de support (28).
8. Élément de paroi selon la revendication 7, caractérisé en ce que dans l'élément de glissement (33), sur les côtés longitudinaux de la fraisure (39)
dans les parois, sont prévus des trous oblongs (34) s'étendant parallèlement à la
direction de coulissement, dans lesquels le bloc de support (28) s'engage par une
goupille de guidage située transversalement, en particulier une goupille de serrage
(30) insérée transversalement dans le bloc de guidage (28).
9. Élément de paroi selon l'une des revendications 7 et 8, caractérisé en ce qu'une goupille traversant le bloc de support (28) dans la direction de coulissement,
en particulier sous la forme d'une goupille cannelée bombée (29), est prévue pour
la fixation des ressorts hélicoïdaux (31, 32) sur le bloc de support (28) par l'intermédiaire
de laquelle les ressorts hélicoïdaux (31, 32) sont poussées par leurs extrémités du
côté du bloc de support.
10. Élément de paroi selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'élément de glissement (33, 44) est adapté par son profil de section transversale
à la rainure (23) du profil creux inférieur (14') et est guidé de manière coulissante
dans cette rainure (23), et que l'élément de glissement (33, 44) est constitué d'un
matériau qui forme avec le matériau du profil creux inférieur (14') une combinaison
de matériaux permettant le glissement.
11. Élément de paroi selon la revendication 10, caractérisé en ce que le profil creux inférieur (14') est un profilé extrudé en aluminium, et que l'élément
de glissement est constitué d'une matière synthétique, de préférence d'un polyacétal,
en particulier de POM.
12. Élément de paroi selon la revendication 5, caractérisé en ce que l'élément de guidage (22, 45) entoure un boulon fileté (35) qui est vissé dans l'élément
de glissement (33, 44) et qui par un axe (41) dépasse verticalement vers le bas hors
de l'élément de glissement (33, 44), sur lequel axe (41) un galet (36) est monté tournant.
13. Élément de paroi selon l'une des revendications 5 et 6, caractérisé en ce que l'élément de glissement (44) est conçu en tant que bloc oblong s'étendant dans la
direction de coulissement, que l'élément de glissement (44) présente une fraisure
(52) oblongue s'étendant dans la direction de coulissement, dans laquelle fraisure
(52) l'élément de base (49) pénètre centralement par un bloc de support (53), et que
dans un trou traversant (51) dans l'élément de glissement (44) sont logés dans la
direction longitudinale des deux côtés du bloc de support (53) des ressorts hélicoïdaux
(50), qui sont en appui par l'une de leurs extrémités sur une goupille de serrage
passant à travers le trou traversant (51) et par leur autre extrémité sur le bloc
de support (53).