[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Umwandeln eines aus auf einem
ersten Förderer anfallenden flächigen Gegenständen, insbesondere Druckereiprodukten,
gebildeten geschuppten Haufens in eine Schuppenformation.
[0002] Vielmals werden flexible flächige Gegenstände, insbesondere Druckereiprodukte, zur
Weiterverarbeitung von einem Speicherwickel, in dem sie in einer enggeschuppten Formation
angeordnet sind, abgewickelt, oder sie werden in einem liegenden Stapel, einer sogenannten
Stange, angeordnet auf einen Bandförderer abgelegt und gekippt. Die entsprechenden
Kanten benachbarter Gegenstände weisen einen relativ kleinen Abstand auf. Dieser Abstand
ist einer erheblichen Streuung unterworfen. Für die Weiterverarbeitung dieser in einen
Haufen angeordneten Gegenstände ist es nun oftmals notwendig, den Abstand zwischen
den einander entsprechenden Kanten der Gegenstände zu vergrössern. Hier greift die
vorliegende Erfindung an.
[0003] Aus der CH-PS 631 410 und der EP 0 254 851 A1 sind Vorrichtungen zum Vergleichmässigen
des Abstandes zwischen aufeinanderfolgenden Produkten einer Schuppenformation bekannt.
[0004] Eine Vorrichtung zum Vergrössern des Abstandes zwischen aufeinanderfolgenden Produkten
einer Schuppenformation bzw. zum Umwandeln der Schuppenformation von Druckereiprodukten,
die auf einem ersten, mit einer Fördergeschwindigkeit betriebenen Förderer zugeführt,
mit einer Verschiebeeinrichtung einzeln aus einer ersten in eine zweite Schuppenformation
sowie in den Wirkbereich eines zweiten Förderers überführt werden, ist aus der DE
39 03 610 A1 bekannt. Diese Vorrichtung weist zwei mit je einem Nocken versehene scheibenförmige
Träger auf, die von Wellen angetrieben werden, die senkrecht zur Förderrichtung der
Druckereiprodukten stehen. Mit jeder Umdrehung der Scheiben wird ein einzelnes Druckereiprodukt
von den Nocken erfasst und weiterbefördert. Da die in einer Kreisbahn verlaufenden
Nocken nicht längs der Förderrichtung der Druckereiprodukten geführt werden, besteht
während dem Fördervorgang stets eine Relativbewegung zwischen den Nocken und den Druckereiprodukten,
die beim Erfassen und Transportieren der Druckereiprodukte unter Umständen unerwünscht
ist.
[0005] Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung zum Umwandeln eines
aus auf einem ersten Förderer anfallenden flächigen Gegenständen gebildeten geschuppten
Haufens in eine Schuppenformation zu schaffen, die bei einfachem Aufbau das sichere
Bilden der Schuppenformation gewährleistet.
[0006] Diese Aufgabe wird mit einer Vorrichtung gelöst, die die Merkmale des Anspruchs 1
aufweisen.
[0007] Bevorzugte Ausbildungsformen der erfindungsgmässen Vorrichtung sind in den abhängigen
Ansprüchen angegeben.
[0008] Jeder Gegenstand wird zur Bildung der Schuppenformation einzelweise unter formschlüssiger
Mitnahme bis zum stromabwärts gelegenen Ende des Arbeitsbereichs geschoben.
[0009] Die Anzahl Arbeitshübe pro Zeiteinheit eines zum Angreifen an der Hinterkante der
anfallender Gegenstände bestimmten Verschiebemittels ist grösser als die grösstmögliche
Anzahl pro Zeiteinheit anfallender Gegenstände. Diese ist bei gegebener Fördergeschwindigkeit
des geschuppten Haufens bei Gegenständen gegeben, deren Hinterkanten einen zulässigen
minimalen Abstand aufweisen. Da die Verschiebemittel selbst dann, bezogen auf einen
einzigen Gegenstand, mehr als einen Arbeitshub ausführen, ist sichergestellt, dass
jeder der Gegenstände einzelweise verschoben und einem zweiten Förderer, der mit grösserer
Fördergeschwindigkeit angetrieben ist, zugeführt wird.
[0010] Die vorliegende Erfindung wird anhand in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen
näher erläutert. Es zeigen rein schematisch:
- Fig. 1
- in Seitenansicht eine erste Ausbildungsform der Vorrichtung zum Vergrössern des Abstandes
zwischen den Hinterkanten aufeinanderfolgender Gegenstände, die in einer verdichteten
schuppenartigen Formation anfallen, in welcher jeder Gegenstand auf dem nachlaufenden
aufliegt;
- Fig. 2
- ebenfalls in Seitenansicht und gegenüber Fig. 1 vergrössert einen Teil der dort gezeigten
Vorrichtung;
- Fig. 3
- in Seitenansicht einen Teil einer Vorrichtung zum Vergrössern des Abstandes zwischen
den Hinterkanten aufeinanderfolgender Gegenstände, die in einer verdichteten schuppenartigen
Formation anfallen, in welcher jeder Gegenstand auf dem vorauslaufenden aufliegt;
- Fig. 4
- in Seitenansicht eine weitere Ausbildungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung;
und
- Fig. 5
- in Draufsicht und teilweise geschnitten die Ausbildungsform gemäss Fig. 4.
[0011] Die in den Fig. 1 und 2 gezeigte Vorrichtung weist einen als Bandförderer ausgebildeten
ersten Förderer 10 auf, der in Förderrichtung F mit einer ersten Fördergeschwindigkeit
v
1 angetrieben ist. An seinem stromaufwärts und seinem stromabwärts gelegenen Ende ist
das Förderband 12, das aus mehreren nebeneinander angeordneten, endlosen Bändchen
aus gummielastischem Material gebildet ist, um Umlenkrollen 14 bzw. 14' geführt. Dem
ersten Förderer 10 ist ein zweiter Förderer 16 unmittelbar nachgeschaltet, der ebenfalls
als Bandförderer ausgebildet ist und dessen nebeneinander angeordnete Förderbändchen
18 am stromaufwärts gelegenen Anfang um Umlenkräder geführt sind, die zwischen den
stromabwärts gelegenen Umlenkrollen 14' des ersten Förderers 10 angeordnet und zu
diesen gleichachsig gelagert sind. Der zweite Förderer 16 ist in Förderrichtung F
mit einer zweiten Fördergeschwindigkeit v
2 angetrieben, die grösser als die erste Fördergeschwindigkeit v
1 ist.
[0012] Mit dem zweiten Förderer 16 wirkt bei dessen stromaufwärts gelegenem Anfang 18' ein
Andrückelement 20 zusammen. Dieses weist zwei in Richtung der Achse der Umlenkrollen
14' beabstandet angeordnete Gewichtsrollen 22 auf, die zusammen mit den entsprechenden
Förderbändchen 18 bei den Umlenkrädern einen Förderspalt bilden.
[0013] Der erste Förderer 10 ist dazu bestimmt, flächige flexible Gegenstände 24, die in
einer enggeschuppten Formation - einen Haufen S bildend - angeordnet sind und in der
jeder Gegenstand auf dem nachfolgenden nahezu vollständig überdeckend aufliegt, zu
fördern. Im gezeigten Beispiel handelt es sich bei den Gegenständen 24 um dünne Druckereiprodukte,
die in der enggeschuppten Formation mit Minimalabstand A zwischen den Hinterkanten
26 aufeinanderfolgenden Gegenstände 24 angeordnet sind.
[0014] Oberhalb des ersten Förderers 10 ist eine Verschiebeeinrichtung 28 angeordnet. Diese
ist dazu bestimmt, die mittels des ersten Förderers 10 im enggeschuppten Haufen S
geförderten Gegenstände 24 nacheinander einzelweise in Förderrichtung F mit bezüglich
der ersten Fördergeschwindigkeit v
1 grösserer Geschwindigkeit v zu verschieben und unter Vergrösserung des Abstandes
zum nächstfolgenden Gegenstand dem Wirkbereich 30 des zweiten Förderers 16 zuzuführen.
Dadurch wird eine Schuppenformation S
1 gebildet. Der Wirkbereich 30 des zweiten Förderers 16 beginnt bei dessen Anfang 18',
der durch den von den Förderbändchen 18 und den Gewichtsrollen 22 definierten Förderspalt
definiert ist. Der vergrösserte Abstand zwischen den Hinterkanten 26 aufeinanderfolgender
Gegenstände 24 ist in der Fig. 1 mit B bezeichnet.
[0015] Die Verschiebeeinrichtung 28 weist ein in Förderrichtung F verlaufendes, als Führungsschiene
32 ausgebildetes Führungsmittel 32' auf. An der Führungsschiene 32 ist ein Schlitten
34 frei beweglich geführt, an dem ein Verschiebemittel 36' angeordnet ist. Dieses
ist als bügelartiges Verschiebeelement 36 ausgebildet und mit einem Ende am Schlitten
36 befestigt. Das Verschiebeelement 36 ist am freien Ende, wie dies insbesondere aus
der Fig. 2 hervorgeht, mit einem Haken 38 versehen, der dazu bestimmt ist, infolge
der Federwirkung des Verschiebeelements 36 sich entlang der obenliegenden Flachseite
40 der Gegenstände 24 gleitend zu verschieben und dann mit der Hinterkante 26 jeweils
eines Gegenstandes 24 in Anlage zu gelangen und diesen Gegenstand 24 in Förderrichtung
F unter formschlüssiger Mitnahme zu verschieben.
[0016] Der Schlitten 34 ist über eine Stange 42 mit einem als Zylinder-Kolbenaggregat 44
ausgebildeten Antrieb 46 verbunden. Dieser ist dazu bestimmt, den Schlitten 34 zusammen
mit dem Verschiebeelement 36 von einer stromaufwärts gelegenen Anfangsstellung um
einen Arbeitshub H in Förderrichtung F in eine strichpunktiert angedeutete Endstellung
und wieder zurück zyklisch zu bewegen. Das Zylinder-Kolbenaggregat 44 ist derart ausgebildet,
dass es das Verschiebelement 36 innerhalb eines sehr kurzen Abschnitts des Hubes H
auf eine konstante Geschwindigkeit v beschleunigt, mit dieser Geschwindigkeit v weiterbewegt,
und dann innerhalb ebenfalls eines vergleichsweise sehr kurzen Verzögerungsabschnitts
wieder bis zum Stillstand abbremst. Die Frequenz, mit welcher das Zylinder-Kolbenaggregat
44 das Verschiebeelement 36 in und entgegen der Förderrichtung hin- und herbewegt
ist derart gewählt, dass das Verschiebeelement jeweils innerhalb einer Zeitdauer,
die durch den Quotienten aus dem zulässigen minimalen Abstand A zwischen den Hinterkanten
26 aufeinanderfolgender, vom ersten Förderer 10 transportierten Gegenstände 24 und
der ersten Fördergeschwindigkeit v
1 mindestens zwei Arbeitshübe in Förderrichtung F ausführt. Ein Arbeitsbereich H' des
Verschiebeelements 36, der durch jenen Abschnitt des Hubes H gegeben ist, in welchem
das Verschiebeelement 36 mit einer Geschwindigkeit v bewegt wird, welche grösser ist
als die erste Fördergeschwindigkeit v
1, ist grösser als der zulässige minimale Abstand A. Innerhalb dieses Arbeitsbereichs
H' kann das Verschiebeelement 36 die Hinterkante 26 eines Gegenstandes 24 aufholen,
an der Hinterkante 26 zur Anlage gelangen und diesen Gegenstand 24 mit der Geschwindigkeit
v in Förderrichtung F verschieben.
[0017] Bezüglich der Führungsschiene 32 ortsfest ist eine Referenzwalze 48 frei drehbar
gelagert, um die ein endloses Band 50 geführt ist, das um eine weitere Walze 52 verläuft,
die bezüglich der Referenzwalze 48 stromaufwärts und zum zweiten Förderer 16 in einem
grösseren Abstand als die Referenzwalze 48 angeordnet ist. Das Band 50 bildet zusammen
mit dem Förderband 1 2 des ersten Förderers 10 einen Einlauf für die schuppenartige
Formation S und bildet im dem Förderband 12 zugewandten Bereich der Referenzwalze
48 eine Referenz 54 für den obenliegenden Rand der schuppenartigen Formation S. In
Förderrichtung F gesehen liegt die Referenzwalze 48 wenigstens annähernd beim stromaufwärs
gelegenen Anfang des Hubes H. Weiter ist die gegenseitige Lage der Referenzwalze 48
und der Führungsschiene 32 - rechtwinklig zur Förderrichtung F gesehen - derart aufeinander
abgestimmt, dass der Haken 38 des Verschiebeelements 36 mit Vorspannung an der Flachseite
40 des jeweiligen Gegenstandes 24 anliegt, wenn die schuppenartige Formation S mittels
des ersten Förderers 10 an der Referenz 54 in Anlage gehalten ist. Zu diesem Zweck
ist das Förderband 12 zur Bildung eines entsprechenden Durchhangs gummielastisch ausgebildet
und sind die Umlenkwalzen 14, 14' bezüglich der Referenzwalze 48 derart angeordnet,
dass die Gegenstände 24 auf jeden Fall am Band 50 zur Anlage gelangen. Weiter ist
die Referenz 54 bezüglich der durch den zweiten Förderer 16 definierten Förderebene
derart angeordnet, dass sie mit einer zur Förderebene parallelen, die gebildete Schuppenformation
S
1 von oben tangierenden Ebene etwa fluchtet.
[0018] Das stromabwärts gelegene Ende des Arbeitsbereichs H' ist vom Anfang 18' des zweiten
Förderers 16 um eine Distanz C beabstandet, die gleich oder unwesentlich kleiner ist
als die in Förderrichtung F gemessene Länge L der Gegenstände, wenn sie vom Verschiebeelement
36 beaufschlagt sind. Wie dies mit dem Pfeil D (Fig. 1) und der strichpunktiert gezeigten
Lage der Verschiebeeinrichtung 28 angedeutet ist, kann der Abstand C entsprechend
dem Format der zu verarbeitenden Gegenstände 24 eingestellt werden.
[0019] Bei der in der Fig. 3 gezeigten Ausbildungsform ist der ebenfalls als Bandförderer
ausgebildete erste Förderer 10 dazu bestimmt, die in einem enggeschuppten Haufen S
anfallenden Gegenstände 24, in welchem jeder Gegentand 24 auf dem vorauslaufenden
aufliegt, in Förderrichtung F mit der ersten Fördergeschwindigkeit v
1 zu transportieren.
[0020] Die Verschiebeeinrichtung 28 ist gleich ausgebildet wie in der Vorrichtung gemäss
Fig. 1, aber gespiegelt angeordnet. Der am freien Ende des selbstfedernd ausgebildeten
Verschiebelements 36 angeordnete Haken 38 liegt mit Vorspannung an der nun nach unten
liegenden Flachseite 40 eines jeweiligen Gegenstandes 24 an. Der Vollständigkeit halber
sei erwähnt, dass das Förderband 12 durch im Abstand nebeneinander angeordnete Förderbändchen
gebildet ist und das Verschiebeelement 36 zwischen zwei benachbarten Förderbändchen
sich befindet. Die in diesem Fall nicht gummielastisch ausgebildeten Förderbändchen
laufen über eine Referenzwalze 48, die sich in der Nähe des stromaufwärts gelegenen
Anfangs des Hubes H befindet.
[0021] Bezüglich dem Förderband 12, der Referenzwalze 48 gegenüberliegend, ist eine Walze
48' frei drehbar an einem schwenkbar gelagerten Gewichtshebel 56 gelagert. Um diese
Walze 48' und die analog der Vorrichtung gemäss Fig. 1 weitere Walze 52, ist das Band
50 geführt, welches wiederum zusammen mit dem Förderband 12 einen Einlauf für die
schuppenartige Formation S bildet und gleich wie bei der weiter oben gezeigten Ausführungsform
verhindert, dass die Gegenstände 24 durch einen vorauslaufenden Gegenstand, der mittels
des Verschiebeelements 36 mit grösserer Geschwindigkeit bewegt wird, durch Reibungskräfte
mitgenommen werden kann.
[0022] Die Fig. 4 und 5 zeigen eine Ausbildungsform der Vorrichtung, bei welcher das Verschiebemittel
36' mehrere, im konkreten Fall zweiundzwanzig Verschiebeelemente 36 aufweist. Diese
sind abwechselnd auf den beiden Seiten einer Tragscheibe 58 in Umfangsrichtung entlang
eines zur Achse 58' der Tragscheibe konzentrischen Kreises gleichmässig verteilt angeordnet.
Die Tragscheibe 58 sitzt auf einer zu ihrer Achse 58' konzentrischen, am Maschinengestell
frei drehbar gelagerten Antriebswelle 60. Diese ist mittels eines Antriebs 46 in Drehrichtung
D kontinuierlich drehend angetrieben.
[0023] Jedes Verschiebeelement 36 ist doppelhebelartig ausgebildet und an einen zur Achse
58' parallelen, von der Tragscheibe 58 abstehenden Lagerschaft 62 frei schwenkbar
gelagert. Zu diesem Zweck weist das Verschiebeelement 36 ein im Querschnitt U-förmiges
Tragteil 64 auf, an dem der am freien Ende zu einem Haken 38 gebogene aus Federstahlblech
hergestellte Bügel 36" befestigt ist. Am dem Haken 38 abgewandten Ende des Tragteils
64 ist an einem zum Lagerschaft 62 parallelen Stift 66 eine Folgerolle 68 frei drehbar
gelagert, die dazu bestimmt ist, mit der Mantelfläche einer zugeordneten, am Maschinengestell
befestigten Steuerscheibe 70 zusammenzuwirken. Um die Folgerolle 68 an der Steuerscheibe
70 in Anlage zu halten, ist am Stift 66 das eine Ende einer Zugfeder 72 befestigt,
die in radialer Richtung verläuft und andernends an der Tragscheibe befestigt ist.
Die Mantelfläche der Steuerscheibe 70 bildet somit eine Steuerkulisse 74 für die Steuerung
der Schwenklage der Verschiebeelemente 36 in Abhängigkeit von ihrer Drehlage um die
Achse 58'.
[0024] Unterhalb der Verschiebeeinrichtung 28 verläuft der erste Förderer 10, von welchem
das aktive Trum 12' des Förderbandes 12 gezeigt ist. Er ist in der rechtwinklig zur
Achse 58' verlaufenden Förderrichtung F mit der ersten Fördergeschwindigkeit v
1 angetrieben. Ihm ist, wie in den weiter oben gezeigten Ausführungsbeispielen, der
mit grösserer Fördergeschwindigkeit v
2 angetriebene zweite Förderer 16 nachgeschaltet. Auch hier ist der erste Förderer
10 dazu bestimmt, im enggeschuppten Haufen S angeordnete Gegenstände 24 in den Wirkbereich
der Verschiebeeinrichtung 28 zu fördern, welche nacheinander einzelweise die Gegenstände
24 in Förderrichtung F mit bezüglich der ersten Fördergeschwindigkeit v
1 grösserer Geschwindigkeit v verschiebt und unter Vergrösserung des Abstandes zum
nächstfolgenden Gegenstand 24 dem Wirkbereich des zweiten Förderers 16 zuführt, wodurch
eine Schuppenformation S
1 gebildet wird.
[0025] Eine Führungseinrichtung 76 weist oberhalb des ersten Förderers 10 und unterhalb
der Tragscheibe 58 zwei profilförmige Führungselemente 78 auf, die am Maschinengestell
befestigt sind. Die beidseitig der Bewegungsbahn der Verschiebeelemente 36 angeordneten
Führungselemente 78 weisen einen geradlinigen, in Förderrichtung F verlaufenden Führungsabschnitt
78' und einen zu diesem in einem stumpfen Winkel angeordneten, stromaufwärts anschliessenden
Einlaufabschnitt 78" auf. Im freien Endbereich des Einlaufabschnitts 78" ist an den
Führungselementen 78 ein im wesentlichen rechteckförmiges, zwischen den Führungselementen
78 angeordnetes Federstahlblech 80 an seinen seitlich vorstehenden Lappen 80' befestigt.
Es steht in Richtung gegen unten über den Führungsabschnitt 78' und mit diesem einen
spitzen Winkel einschliessend vor und endet beim stromaufwärts gelegenen Anfang des
Arbeitsbereichs H'. Der Führungsabschnitt 78' bildet die Referenz 54 für die Hinterkanten
26 der zugeführten Gegenstände 24, welche infolge der Vorspannung des ersten Förderers
10 in Richtung gegen oben am Führungsabschnitt 78' in Anlage gehalten werden. Der
Einlaufabschnitt 78" bildet zusammen mit dem ersten Förderer 10 einen sich keilförmig
verengenden Einlauf in den vom aktiven Trum 10' des Förderbandes 12 und dem Führungsabschnitt
78' gebildeten Spalt.
[0026] Wie aus der Fig. 4 hervorgeht, verläuft die Steuerkulisse 74 von etwa 2 Uhr - im
Gegenuhrzeigersinn - bis etwa 7 Uhr konzentrisch zur Achse 58'. In diesem Bereich
nehmen die Verschiebeelemente 36 bezüglich der kreisrunden Tragscheibe 58 eine Lage
ein, bei welcher der Haken 38 bezüglich der Folgerolle 68 in Drehrichtung D gesehen
nachlaufend ist und die Verschiebeelemente 36 zu einer Tangente an die Tragscheibe
58 etwa einen Winkel von 45° einschliesst. In Drehrichtung D gesehen, schliesst an
diesem Bereich tangential ein geradliniger Kulissenabschnitt 74
1 an. Da in Drehrichtung D gesehen der Abstand der Kulisse zu der Achse 58' zunimmt,
werden die Verschiebeelemente 36 in diesem Bereich entgegen der Drehrichtung D verschwenkt.
Beim Durchlaufen dieses Kulissenabschnitts 74
1 kommen Verschiebeelemente 36 mit dem freien Ende des Hakens 38 auf der obenliegenden
Seite des Federstahlblechs 80 zur Anlage und beaufschlagen dieses mit einer in Richtung
gegen unten zeigenden Kraft.
[0027] An den Kulissenabschnitt 74
1 schliesst kontinuierlich ein Kulissenabschnitt 74
2 an, der die Form eines gestreckten S hat und in welchem in Drehrichtung gesehen die
Zunahme des Abstandes zwischen der Steuerkulisse 74 und der Achse 58' vorerst abnimmt
und dann wieder zunimmt. Während des Durchlaufens dieses Kulissenabschnitts 74
2 durch eine Folgerolle 68 läuft das betreffende Verschiebeelement 36 vom Federstahlblech
80 ab, kommt mit dem freien Ende des Hakens 38 auf der obenliegenden Flachseite 40
jenes Gegenstandes 24 zur Anlage, auf welchem das Federstahlblech 80 flächig anliegt
und wird dann infolge der Form des Kulissenabschnitts 74
2 derart verschwenkt, dass der Haken 38 im Arbeitsabschnitt H' sich wenigstens annähernd
entlang einer geradlinigen, in Förderrichtung F verlaufenden Bewegungsbahn, bewegt,
wobei der Bügel 36" infolge der Gegenkraft des ersten Förderers 10 geringfügig federnd
zurückgedrängt wird. Beim Hindurchbewegen durch den Arbeitsabschnitt H' kommt der
Haken 38 an der Hinterkante 26 eines Gegenstandes 24 zur Anlage und verschiebt diesen
in Förderrichtung F mit einer Geschwindigkeit v, die grösser ist als die Geschwindigkeit
v, des ersten Förderers und führt diesen Gegenstand unter Vergrössern des Abstandes
zur Hinterkante des nächstfolgenden Gegenstandes 24 dem zweiten Förderer 16 zu. Selbstverständlich
ist dies nur der Fall, wenn sich ein Gegenstand dabei im Arbeitsbereich H' befindet.
Andernfalls gleitet der betreffende Haken 38 entlang der Flachseite 40 des nächstfolgenden
Gegenstandes 24, bis er von diesem weggeschwenkt wird.
[0028] Dem Kulissenabschnitt 74
2 folgt ein Kulissenabschnitt 74
3, in welchem der Abstand zur Achse 58', in Drehrichtung D gesehen, stark zunimmt.
Der Anfang dieses Kulissenabschnitts 74
3 fällt für ein Verschiebeelement 36 mit dem Ende des Arbeitsbereichs H' zusammen.
Im Kulissenabschnitt 74
3 werden nämlich die Verschiebeelemente 36 im Uhrzeigersinn in sehr kurzer Zeit stark
verschwenkt und der betreffende Haken 38 aus der Bewegungsbahn der Gegenstände 24
angehoben.
[0029] Im dem Kulissenabschnitt 74
3 folgenden Bereich der Steuerkulisse 74 wird sichergestellt, dass die Verschiebeelemente
36 ausserhalb der Bewegungsbahn der Gegenstände 24 verbleiben und anschliessend in
die Schwenklage verbracht werden, welche sie im konzentrischen Bereich der Steuerkulisse
74 einnehmen.
[0030] Bevor jeweils ein Haken 38 ab dem Federstahlblech 80 abläuft, ist bereits ein nächster
Haken 38 auf diesem zur Anlage gekommen. Die von den Verschiebeelementen 36 auf das
Federstahlblech 80 in Richtung gegen unten ausgeübte Kraft verstärkt die Zurückhaltewirkung
des Federstahlblechs 80 auf den Gegenstand 24, auf welchem es flächig anliegt und
verhindert, dass dieser infolge Reibung beim Beschleunigen des vorauslaufenden Gegenstandes
24 mitgenommen wird.
[0031] Bei dieser Ausbildungsform gelten betreffend Geschwindigkeiten, Abständen und Frequenz
die gleichen Bedingungen wie bei den weiter oben gezeigten Ausführungsformen. Als
Frequenz ist dabei die Anzahl Verschiebeelemente 36 zu verstehen, die pro Zeiteinheit
in den Arbeitsbereich H' hineinbewegt werden.
[0032] Ergänzend sei erwähnt, dass die Führungsabschnitte 78' der Führungselemente 78 verhindern,
dass die Gegenstände 24 unter Einwirkung der Haken 38 aufgebogen werden können. Weiter
verhindern seitliche Niederhalterollen 82, dass sich die Gegenstände 24 in ihren seitlichen
Randbereichen anheben können.
[0033] Mittels der gezeigten Ausführungsformen der Vorrichtung wird der enggeschuppte Haufen
S zu einer Schuppenformation S
1 "auseinandergezogen". Die Bewegung des Verschiebeelements braucht dabei weder bezüglich
Phasenlage noch Frequenz auf einen Systemtakt abgestimmt zu sein. Bedingung ist allerdings,
dass die Frequenz der Bewegung des Verschiebeelements grösser ist als die grösstmögliche
Frequenz, mit welcher die Gegenstände anfallen können.
[0034] Es ist auch denkbar, dass das Verschiebemittel 36' der in den Fig. 1 bis 3 gezeigten
Ausbildungsformen zwei Verschiebeelemente 36 aufweist, die gegenphasig mit halber
Frequenz, aber in Förderrichtung F mit grösserer Geschwindigkeit v als die erste Fördergeschwindigkeit
v
1 angetrieben sind. Es ist auch denkbar, mehr als zwei Verschiebeelemente vorzusehen.
[0035] Die Vorrichtung ist insbesondere geeignet, den Abstand zwischen in einer unregelmässigen
enggeschuppten Formation fallenden Gegenständen zu vergrössern. Da weder eine Synchronisation
mit einem Systemtakt, noch eine Phasenanpassung notwendig ist, ist der Aufbau und
der Antrieb äusserst einfach ausbildbar.
[0036] In bevorzugter Weise ist die zweite Fördergeschwindigkeit v
2 etwa 3 bis 4 mal so gross wie die erste Fördergeschwindigkeit v
1. Weiter ist mit Vorteil die Anzahl Arbeitshübe des Verschiebemittels 36' pro Zeitintervall,
definiert durch den Quotienten aus dem minimalen Abstand A und der ersten Fördergeschwindigkeit
v
1, etwa 3 bis 4. Weiter hat sich gezeigt, dass der Arbeitsbereich H' in bevorzugter
Weise 1,5, mit Vorteil etwa 2 bis 3 mal so gross wie der minimale Abstand A ist.
[0037] In der Regel ist die zweite Fördergeschwindigkeit v
2 vorgegeben. Es wird dann die erste Fördergeschwindigkeit v
1 derart eingestellt, dass das Verschiebemittel 36' mit Sicherheit nie zwei Gegenstände
24 miteinander erfassen und verschieben kann.
1. Vorrichtung zum Umwandeln der Formation von flächigen Gegenständen (24), insbesondere
Druckereiprodukten, die auf einem ersten, mit einer ersten Fördergeschwindigkeit (v1) angetriebenen Förderer (10) zugeführt, mit einer Verschiebeeinrichtung (28) einzeln
aus einer ersten Formation (S) in eine Schuppenformation (S1) sowie in den Wirkbereich
(30) eines zweiten Förderers (16) überführt werden, der mit einer bezüglich der ersten
Fördergeschwindigkeit (v1) grösseren zweiten Fördergeschwindigkeit (v2) angetrieben ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschiebeeinrichtung (28) ein mit einem Haken (38) versehenes Verschiebemittel
(36') aufweist, das mittels eines Antriebs (46) und eines Führungsmittels (32') in
einem Arbeitsbereich (H') wenigstens annähernd in Förderrichtung (F) des ersten Förderers
(10) mit einer Geschwindigkeit (v), die grösser als die erste Fördergeschwindigkeit
(v1) ist, zyklisch derart verschiebbar ist, dass die flächigen Gegenstände (24) in der
einen geschuppten Haufen bildenden ersten Formation (S) durch den Haken (38) einzeln
erfasst und zum zweiten Förderer (16) in die Schuppenformation (51) überführt werden
können.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb (46) das Verschiebemittel (36') in einer durch den Quotienten aus einem
zulässigen minimalen Abstand (A) zwischen den Hinterkanten (26) aufeinanderfolgender
Gegenstände (24) im anfallenden Haufen (S) und der ersten Födergeschwindigkeit (v1) bestimmten Zeitdauer mindestens wenigstens annähernd zweimal in Förderrichtung (F)
durch den Arbeitsbereich (H') bewegt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Förderer (10) einen Bandförderer aufweist, dessen förderaktives Trum bei
Anwesenheit eines Haufens (S) einen derartigen Durchhang bildenden kann, dass der
jeweils vom Verschiebemittel (36') zu erfassende Gegenstand (24) sich wenigstens annähernd
in einer zur Bewegungsbahn des Verschiebemittels (36') im Arbeitsbereich (H') parallelen
Lage befindet.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Arbeitsbereich (H') des Verschiebemittels (36') vom Wirkbereich (30) des zweiten
Förderers (16) in einem Abstand, der wenigstens annähernd der in Förderrichtung (F)
gemessenen Länge (L) der Gegenstände (24) entspricht, angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Arbeitsbereich (H') grösser als der zulässige minimale Abstand (A) zwischen den
Hinterkanten (26) aufeinanderfolgender Gegenstände (24) in der anfallenden Formation
(S) ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschiebemittel (36') federnd ausgebildet ist, um unter Federvorspannung an
der ihm zugewandten Flachseite (40) eines Gegenstandes (24) anzuliegen.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschiebemittel (36') ein an einem wenigstens annähernd in Förderrichtung (F)
verlaufenden Führungsmittel (32') geführten Schlitten (34) einerends befestigtes und
andernends mit einem Haken (38) versehenes, vorzugsweise selbstfederndes, bügelartiges
Verschiebeelement (36) aufweist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschiebemittel (36') mehrere mit einem Haken (38) versehene, vorzugsweise selbstfedernde,
bügelartige Verschiebeelemente (36) aufweist, die entlang einer geschlossenen Umlaufbahn,
vorzugsweise Kreisbahn umlaufend angetrieben und in ihrer Schwenklage derart gesteuert
sind, dass die Haken (38) beim Hindurchbewegen durch den Arbeitsbereich (H') sich
wenigstens annähernd geradlinig und in Förderrichtung (F) bewegen.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Förderer (16) einen Bandförderer (18) und ein mit diesem am Anfang (18')
des Wirkbereichs (30) zusammenwirkendes Andrückelement (20) aufweist, um den jeweils
mittels des Verschiebemittels (36') zugeführten Gegenstand (24) mitnahmefest in Richtung
gegen den Bandförderer (18) zu drücken.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet durch ein bezüglich des Führungsmittels (32') fest und stromaufwärts des Arbeitsbereichs
(H') angeordnetes Referenzelement (48), das zum Anliegen an der Formation (S), gegebenenfalls
über eine bandartige Zwischenlage (12,50), auf der dem Führungsmittel (32') zugewandten
Seite bestimmt ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch ein mit dem Referenzelement (48) einen an den Haufen (S) anpassbaren Spalt bildendes
Andrückmittel (12,48') um die sich im Spalt befindenden Gegenstände (24) an den ersten
Förderer (10) mitnahmefest anzudrücken und so gegen Mitnahme in Förderrichtung (F)
mit grösserer Geschwindigkeit zu hindern.
1. Apparatus for converting the formation of sheet-like articles (24), in particular
printed products, which are fed on a first conveyor (10), driven at a first conveying
speed (v1) and, by a displacement arrangement (28), are transferred individually from a first
formation (S) into an imbricated formation (S1) and into the active region (30) of
a second conveyor (16), driven at a second conveying speed (v2), which is greater than the first conveying speed (v1), characterized in that the displacement arrangement (28) has a displacement means (36') which is provided
with a hook (38) and, by means of a drive (46) and a guide means (32'), can be displaced
cyclically in an operating region (H'), at least more or less in the conveying direction
(F) of the first conveyor (10), at a speed (v) which is greater than the first conveying
speed (v1), such that the sheet-like articles (24) in the first formation (S), which forms
an imbricated pile, can be gripped individually by the hook (38) and transferred to
the second conveyor (16), and into the imbricated formation (S1).
2. Apparatus according to Claim 1, characterized in that, over a period of time which is determined by the quotient formed by an admissible
minimum spacing (A) between the trailing edges (26) of successive articles (24) in
the arriving pile (S) and by the first conveying speed (v1), the drive (46) moves the displacement means (36') through the operating region
(H') at least more or less twice in the conveying direction (F).
3. Apparatus according to Claim 1 or 2, characterized in that the first conveyor (10) has a belt conveyor of which the conveying strand, in the
presence of a pile (S), can hang down such that the article (24) which is to be gripped
by the displacement means (36') in each case is located more or less in a position
parallel to the movement path of the displacement means (36') in the operating region
(H').
4. Apparatus according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the operating region (H') of the displacement means (36') is spaced apart from the
active region (30) of the second conveyor (16) by a distance which corresponds at
least more or less to the length (L) of the articles (24), as measured in the conveying
direction (F)..
5. Apparatus according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the operating region (H') is larger than the admissible minimum spacing (A) between
the trailing edges (26) of successive articles (24) in the arriving formation (S).
6. Apparatus according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the displacement means (36') is designed resiliently in order to butt, under spring
prestressing, against the flat side (40) of an article (24) which is directed towards
it.
7. Apparatus according to Claim 6, characterized in that the displacement means (36') has a preferably inherently resilient, bracket-like
displacement element (36) which, at one end, is fastened on a carriage (34), guided
on a guide means (32') running at least more or less in the conveying direction (F),
and, at the other end, is provided with a hook (38).
8. Apparatus according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the displacement means (36') has a plurality of preferably inherently resilient,
bracket-like displacement elements (36) which are provided with a hook (38), are driven
in circulation along a continuous circulatory path, preferably circular path, and
have their pivoting position controlled such that the hooks (38), as they move through
the operating region (H'), move at least more or less rectilinearly and in the conveying
direction (F).
9. Apparatus according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the second conveyor (16) has a belt conveyor (18) and a pressure-exerting element
(20), which interacts with said belt conveyor at the start (18') of the active region
(30), in order for the article (24) fed by the displacement means (36') in each case
to be forced in the direction towards the belt conveyor (18) such that it is carried
along.
10. Apparatus according to one of Claims 1 to 9, characterized by a reference element (48) which is arranged in a fixed manner in relation to the guide
means (32'), and upstream of the operating region (H'), and is intended for butting
against the formation (S), if appropriate via a belt-like intermediate layer (12,
50), on the side which is directed towards the guide means (32').
11. Apparatus according to Claim 10, characterized by a pressure-exerting means (12, 48') which forms a gap, adaptable to the pile (S),
with the reference element (48) and by means of which the articles (24) located in
the gap can be forced against the first conveyor (10) in order thus to prevent them
from being carried along in the conveying direction (F) at higher speed.
1. Dispositif pour convertir la formation d'objets à surface plate (24), en particulier
des produits d'imprimerie, qui sont amenés sur un premier convoyeur (10) entraîné
avec une première vitesse de convoyage (v1), et transportés individuellement avec un dispositif de déplacement (28) depuis une
première formation (S) vers une formation en écailles (S1) ainsi que jusque dans la
zone d'action (30) d'un deuxième convoyeur (16) qui est entraîné avec une deuxième
vitesse de convoyage (v2) supérieure à la première vitesse de convoyage (v1), caractérisé en ce que le dispositif de déplacement (28) présente un moyen de déplacement (36') qui est
pourvu d'un crochet (38) et qui peut être déplacé de façon cyclique par un entraînement
(46) et par un moyen de guidage (32') dans une zone de travail (H') au moins approximativement
en direction de convoyage (F) du premier convoyeur (10) avec une vitesse (v) qui est
supérieure à la première vitesse de convoyage (v1) de telle sorte que les objets à surface plate (24) sont saisis individuellement
par le crochet (38) dans la première formation (S) formant un amoncellement en écailles
et peuvent être transportés vers le deuxième convoyeur (16) dans la formation en écailles
(S1).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'entraînement (46) meut le moyen de déplacement (36') au moins approximativement
deux fois en direction de convoyage (F) à travers la zone de travail (H') dans un
laps de temps qui est déterminé par le quotient entre une distance (A) minimum admissible
entre les arêtes postérieures (26) d'objets (24) consécutifs dans l'amoncellement
(S) amené et la première vitesse de convoyage (v1).
3. Dispositif selon l'une ou l'autre des revendications 1 et 2, caractérisé en ce que le premier convoyeur (10) présente un convoyeur à courroie dont le brin actif pour
le convoyage peut former, en présence d'un amoncellement (S), un tel mou que l'objet
(24) respectif à saisir par le moyen de déplacement (36') se trouve au moins approximativement
dans une position parallèle à la trajectoire de mouvement du moyen de déplacement
(36') dans la zone de travail (H').
4. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la zone de travail (H') du moyen de déplacement (36') est agencée par rapport à la
zone active (30) du deuxième convoyeur (16) à une distance qui correspond au moins
approximativement à la longueur (L) des objets (24) mesurée en direction de convoyage
(F).
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la zone de travail (H') est plus grande que la distance (A) minimum admissible entre
les arêtes postérieures (26) d'objets (24) consécutifs dans la formation (S) amenée.
6. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le moyen de déplacement (36') est réalisé élastique pour venir en appui sous précontrainte
élastique sur la face plate (40) d'un objet (24) tournée vers lui.
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que le moyen de déplacement (36') présente un élément de déplacement (36) en forme d'étrier,
de préférence autoélastique, fixé à une extrémité à un chariot (34) guidé sur un moyen
de guidage (32') qui s'étend au moins approximativement en direction de convoyage
(F) et pourvu d'un crochet (38) à l'autre extrémité.
8. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le moyen de déplacement (36') présente plusieurs éléments de déplacement (36) en
forme d'étriers, de préférence autoélastiques, pourvus d'un crochet (38), qui sont
entraînés en circulation sur une trajectoire fermée, de préférence une trajectoire
circulaire, et qui sont commandés dans leur position de pivotement de telle sorte
que les crochets (38), lorsqu'ils traversent la zone de travail (H'), se déplacent
au moins approximativement de façon rectiligne et en direction de convoyage (F).
9. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le deuxième convoyeur (16) présente un convoyeur à courroie (18) et un élément de
pressage (20) coopérant avec celui-ci au début (18') de la zone active (30) pour presser
chaque objet (24) amené au moyen du moyen de déplacement (36') fermement en direction
contre le convoyeur à courroie (18), de manière à l'entraîner.
10. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé par un élément de référence (48) agencé de manière stationnaire par rapport au moyen
de guidage (32') et en amont de la zone de travail (H'), ledit élément de référence
étant destiné à venir en appui sur la formation (S), le cas échéant via une couche
intermédiaire (12, 50) en forme de bande, sur le côté tourné vers le moyen de guidage
(32').
11. Dispositif selon la revendication 10, caractérisé par un moyen de pression (12, 48') formant avec l'élément de référence (48) une fente
que l'on peut adapter à l'amoncellement (S), pour presser les objets (24) se trouvant
dans la fente fermement contre le premier convoyeur (10) de manière à les entraîner
et à empêcher ainsi qu'ils soient entraînés à plus grande vitesse en direction de
transport (F).