Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft einen Wischmop mit Stiel und einem Wischer aus saugfähigen
Fransen oder dergleichen, der mit seinem unteren Ende am Stielende und mit seinem
oberen Ende mit einem gegenüber dem Stiel verschiebbaren Handgriff lösbar verbunden
ist.
[0002] Für die Reinigung von Böden, Treppen und dergleichen werden mehr und mehr Wischmops
eingesetzt, die eine beträchtliche Arbeitserleichterung darstellen. Benutzt werden
immer häufiger Wischmops, bei denen die Wischer durch mechanisches Verdrehen am Stiel
ausgewrungen werden können.
Stand der Technik
[0003] Die US PS 1 710 190 zeigt einen Wischmop, der ein mechanisches Auswringen des Wischers
zuläßt. Hierfür ist der Stiel des Wischmops von einem Rohrstutzen eingefaßt, der einen
Handgriff hat, an dem das obere Ende des Wischers befestigt ist. Das untere Ende des
Wischers ist am Stielende befestigt. Die obere Hälfte des Stiels ist mit einer Nuthelix
versehen und trägt einen weiteren Handgriff. Das Auswringen wird dadurch erreicht,
daß mit der einen Hand der Rohrstutzen festgehalten wird, während mit der anderen
Hand einen Hand der Rohrstutzen festgehalten wird, während mit der anderen Hand der
am Stiel befindliche Griff in Richtung auf den Rohrstutzen bewegt wird und dadurch
der Stiel in Drehung versetzt wird. Dieser Wischmop hat den Nachteil, daß der Wischer
nur mit seinen unteren Fransen den Boden erreicht und daß der Auswringvorgang nur
durch Verdrehen des Wischers erfolgt. Der Abstand zwischen den Wischerenden ist immer
gleich, so daß wenn sich die Fransen verlängern, z.B. wenn sie naß sind, kein vollständiges
Auswringen mehr stattfinden kann; zumal auch der Griff am Stiel dem Stiel nur eine
vorgegebene Anzahl von Drehungen erteilen kann, bevor der Griff am Rohrstutzen zur
Anlage kommt.
[0004] Die US PS 2 230 101 beschreibt einen Wischmop mit einem Wischer der eine Doppelfaltung
der Fransen zuläßt. Für den Wischgebrauch sind die Befestigungsteile für die Fransenenden
unmittelbar nebeneinander und die Fransenschlingen liegen doppelt. Der Stiel ist mit
einem darauf verschiebbaren Handgriff versehen, an dem das obere Ende des Wischers
befestigt ist. Der Handgriff ist mit einer Kugel ausgestattet, die in einer im Stiel
angebrachten Nut geführt ist. Diese Nut hat vom Stielende aus zunächst einen in Längsrichtung
des Stiels verlaufenden Abschnitt, an den sich ein helixförmiger zweiter Abschnitt
anschließt. Am oberen Stielende ist ein drehbarer Knauf angebracht, so daß der Stiel
wenn der Handgriff nach oben gezogen wird und in die helixförmige Nut eingreift, sich
verdrehen kann. Für den Auswringvorgang wird somit der Handgriff mit dem oberen Ende
des Wischers zunächst nach oben gezogen, währenddessen der Stiel in Ruhelage verbleibt.
Danach gelangt die Kugel des Handgriffs in den helixförmigen Teil des Stiels und der
Stiel beginnt zu drehen. Dabei muß die zweite Hand der den Wischer betätigenden Person
den drehbaren Knauf am oberen Stielende festhalten. Um den Auswringvorgang durchzuführen,
müssen somit Handgriff und Knauf, die in sehr großem Abstand voneinander liegen, von
der Bedienperson erfaßt und der Handgriff nach oben gezogen werden. Die Tätigkeit
ist nicht ohne Schwierigkeiten durchzuführen.
Darstellung der Erfindung
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Wischmop zu erstellen, bei dem der
Auswringvorgang möglichst einfach bewerkstelligt werden kann und bei dem möglichst
vollständig das Wasser ausgedrückt wird.
[0006] Die Lösung der gestellten Aufgabe erfolgt bei einem Wischmop der eingangs genannten
Art erfindungsgemäß dadurch, daß der Stiel in einem oberen ersten Teilbereichs des
vom Wischer in ausgezogener gespannter Lage überdeckten Bereichs mit einer Nuthelix
versehen ist, in der ein Führungselement des Handgriffs geführt ist und einen darunterliegenden
unteren zweiten Teilbereich aufweist, wobei der mit der Nuthelix versehene erste Teilbereich
gegenüber dem Stiel einen vergrößerten Durchmesser hat, sodass im zweiten Teilbereich
das Führungselement und damit auch den Handgriff freigegeben sind. Bei einem solchen
Wischmop ist der Stiel feststehend und durch die Bewegung des Handgriffs entlang des
Stiels wird der Wischer gespannt, anschließend verdreht und schließlich zusammengedrückt.
Die Wegstrecke, welche der Handgriff zurückzulegen hat beträgt maximal die Länge des
gespannten Wischers, damit wird ein Verdrehen des Stiels vermieden und die den Stiel
haltende Hand kann etwa in der Nähe des hochgezogenen Handgriffs am Stiel angreifen.
[0007] Der Handgriff wird bevorzugt aus zwei Teilen gebildet und zwar aus einer inneren
mit dem Führungselement ausgestatteten und eine Befestigungseinrichtung für das obere
Ende des Wischers aufweisenden Hülse und einem äußeren, die Hülse verdrehbare einfassenden
Haltemantel. Der Handgriff übernimmt damit zwei Funktionen. Zum einen hält die Hülse
das obere Ende des Wischers und zum anderen muß die Hülse, wenn der Handgriff nach
unten in Richtung Stielende bewegt wird, eine Drehbewegung ausführen, welche durch
das Führungselement bewirkt wird. Die Hülse mit der Befestigungseinrichtung für den
Wischer ist gegenüber dem Haltemantel verdrehbar.
[0008] Als Führungselement kann eine unverlierbar in der Wand der Hülse gehaltene, radial
verschiebbare Kugel verwendet werden. Um eine einseitige Belastung an der Hülse zu
vermeiden, kann die Nuthelix als Doppelhelix ausgebildet sein und zwei verschiebbare
Kugeln gegenüberliegend in der Hülse angeordnet werden.
[0009] Eine besonders günstige Ausführungsform wird dann erreicht, wenn der Haltemantel
gegenüber der Hülse begrenzt axial verschiebbar ist und durch die Verschiebung das
Führungselement verriegelt oder freigibt. Dadurch wird sichergestellt, daß die Drehbewegung
der oberen Befestigungseinrichtung für den Wischer gewollt gesteuert werden kann.
So wird bei einem Verschieben des Haltemantels gegenüber der Hülse nach oben das Führungselement
freigegeben, während ein Verschieben des Haltemantels nach unten eine Verriegelung
des Führungselements ergibt. Wenn der Handgriff von seiner untersten Stellung aus
nach oben verschoben wird, bewegt sich zunächst der Haltemantel über eine begrenzte
Wegstrecke und gibt dadurch das Führungselement frei. Dann nimmt der Haltemantel die
Hülse mit und der Handgriff gleitet über den Teilbereich mit der Nuthelix, ohne daß
das Führungselement in der Nut geführt ist, so daß kein Verdrehen der Hülse und damit
der Befestigungseinrichtung für den Wischer erfolgt. Die Fransen des Wischers werden
dadurch lediglich ausgezogen und in axialer Richtung gespannt. Am Stiel ist ein federgestütztes
Arretierelement angebracht, welches die Hülse in ihrer oberen Endlage hält. Diese
obere Endlage der Hülse kann beispielsweise durch einen Endanschlag begrenzt sein.
Wenn der Haltemantel aus seiner oberen Lage nach unten bewegt wird, bleibt die Hülse,
gehalten vom Arretierelement, zunächst in ihrer oberen Endlage.
[0010] Wenn der Haltemantel seine untere Endlage am Handgriff erreicht und dabei das Führungselement
verriegelt hat, löst ein weiterer Druck auf den Handgriff die Arretierung der Hülse
und bewirkt über das in der Nuthelix geführte Führungselement ein Verdrehen der Hülse.
Die Drehbewegung der Hülse und damit auch des einen Wischerendes wird solange fortgeführt,
bis das Führungselement die Nuthelix unten wieder verläßt. Die Steigung der Nuthelix
kann dabei unterschiedlich ausgebildet sein, um den gewünschten Auswringerfolg zu
erreichen.
[0011] Sobald also das Führungselement den Teilbereich mit der Nuthelix verlassen hat, kann
die Hülse sich frei drehen, obwohl das Führungselement noch verriegelt ist. Dieses
ermöglicht ein Zusammendrücken des Wischers ohne weitere zwangsweise Drehbewegung.
Es hat sich im Gebrauch gezeigt, daß hierdurch ein besonders guter Auswringeffekt
erreicht wird.
[0012] Es ist vorteilhaft, wenn auch oberhalb der Nuthelix ein Freibereich mit geringerem
Durchmesser vorgesehen ist, der ein Verdrehen der Hülse jederzeit ermöglicht und vor
allem ein Verriegeln in jeder Drehlage zuläßt. Dieser Freibereich kann die Form einer
die Führungselemente während des Verriegelungsvorgangs aufnehmenden Ringnut haben.
Damit die verriegelten Führungselemente sicher in die Nuthelix eingeführt werden können,
ist das obere Ende der Nuthelix mit trichterförmigen Mündungen versehen.
[0013] Für die Funktion des Wischers ist es vorteilhaft, wenn die Befestigungseinrichtung
für das obere Ende des Wischers einen größeren Radius als die Anschlußstelle für den
Wischer am Stielende hat. In Gebrauchslage liegen die Fransen dann vorteilhaft übereinander.
[0014] Der erfindungsgemäße Wischer ist sehr einfach zu handhaben und läßt ein sicheres
Auswringen des Wischers zu. Es ergibt sich folgende Funktionsweise.
[0015] Ausgehend von der Gebrauchsstellung des Wischmops wird seine Funktion nachstehend
dargelegt. In der Gebrauchsstellung befindet sich der Handgriff in seiner untersten
Lage. Die Befestigungsstellen für die Wischerenden sind einander benachbart und der
Wischer bildet frei nach unten hängende Schlaufen. Wenn der Handgriff nach oben gezogen
wird, findet zunächst eine Verschiebung des Haltemantels gegenüber der vom Haltemantel
umfaßten Hülse statt und die Führungselemente werden freigegeben. Das heißt die Führungselemente
können sich in der Hülsenwand radial nach außen bewegen. Durch eine entsprechende
Ausbildung ihrer Halterung in der Hülse sind sie jedoch daran gehindert, nach außen
rauszufallen. Bei einer weiteren Bewegung des Handgriffs nach oben nimmt der Haltemantel
die Hülse mit und damit auch das obere Ende des Wischers, welches durch die Befestigungseinrichtung
an der Hülse gehalten ist. Die Führungselemente liegen dann innerhalb der Hülsenwandung.
Der Handgriff mit Mantel und Hülse gleitet axial über den zweiten Teilbereich am Stiel
und danach über den ersten Teilbereich, der mit der Nuthelix versehen ist, und gelangen
schließlich in ihre obere Endlage. Die Hülse ist dann axial am Stiel arretiert, kann
jedoch frei in beiden Drehrichtungen verdreht werden. Die Fransen des Wischers sind
gespannt und etwa parallel zur Stielrichtung ausgerichtet. Wenn der Handgriff nach
unten bewegt wird, folgt wieder zuerst der Haltemantel der Handbewegung und die Führungselemente
werden in der Hülse verriegelt, indem sie durch die Innenwand des Haltemantels radial
nach innen gedrückt werden. Bei einer weiteren Bewegung des Handgriffs nach unten
wird die Arretierung der Hülse gelöst, die Hülse mitgenommen und die Führungselemente
über trichterförmige Nutmündungen in die Nuthelix eingeführt. Danach wird durch die
in den Nuten gleitenden Führungselemente die Hülse und damit auch die Befestigungseinrichtung
und das daran befindliche obere Ende des Wischers verdreht. Die Drehbewegung folgt
der vorgegebenen Helixnut, die auf zwei bis drei Umdrehungen ausgelegt ist. Diese
Anzahl der Umdrehungen reicht in der Regel aus, um ein festes Umschlingen der Fransen
um den Wischmopstiel zu erreichen. Die Verdrehmöglichkeit wird dadurch unterstützt,
daß die Halteeinrichtung für das obere Wischerende sich mit der Drehbewegung gleichzeitig
auf das Stielende zubewegt, so daß der Abstand zwischen den beiden Befestigungseinrichtungen
der Wischerenden während der Drehbewegung sich ständig verringert. Die Nuthelix ist
in ihrer Anzahl der Windungen, in ihrer Länge und in ihrem Steigungswinkel, der unterschiedlich
über die Länge der Helix sein kann, so ausgelegt; daß am Ende der Nuthelix der Auswringvorgang
weitgehend beendet ist.
[0016] Der Handgriff kann jedoch weiter nach unten verschoben werden, in den unteren zweiten
Teilbereich des Mopstiels hinein. Der Wischer wird dann zwar nicht mehr verdreht,
jedoch unterliegt er einer weiteren Stauchung, die ein zusätzliches Herauspressen
von Wasserresten ermöglicht. Die Länge des zweiten Teilbereichs wird so gewählt, daß
sie in etwa der Länge des Handgriffs entspricht. Der Durchmesser dieses Teilbereichs
ist geringer als der Durchmesser des Bereichs mit der Nuthelix. Er wird so gewählt,
daß er gleich oder kleiner des Durchmessers bis zum Nutgrund ist. Dadurch wird erreicht,
daß trotz der noch bestehenden Verriegelung der Führungselemente die Hülse frei verdrehbar
auf dem Mopstiel sich befindet und zwar ab dem Moment, ab dem die Führungselemente
die Nuthelix verlassen haben. Nachdem der Handgriff losgelassen wurde, versuchen die
Wischerschlingen allein schon durch ihr Gewicht in ihre ursprüngliche Lage zurückzukehren
und der Wischmop kann wieder zum Wischen verwendet werden.
[0017] Der Gesamtvorgang bestehend aus Straffen der Wischerfransen, Drehen der Fransen zum
Auswringvorgang und Abdrücken der Fransen erfolgt durch eine einmalige Hin- und Herbewegung
des Handgriffs.
[0018] Es wird noch angemerkt, daß bei dieser Ausführungsform ein günstiger Nebeneffekt
erzielt werden kann, der dadurch entsteht, daß nach Beendigung der Wischtätigkeit
durch Hochziehen des Handgriffs und seine Arretierung in seiner oberen Lage die Wischerfransen
ausgezogen und gestrafft sind. Wenn der Wischmop so abgestellt wird, sind die Wischerfransen
von allen Seiten her der Luft zugänglich und können gut trocknen.
Kurzbeschreibung der Zeichnung
[0019] Anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels wird die Erfindung
näher erläutert.
[0020] Es zeigt
- Figur 1
- den Wischmop in der Seitenansicht,
- Figur 2
- die Ausbildung des Handgriffs in der Seitenansicht,
- Figur 3
- vergrößert den Handgriffteil mit den Führungselementen.
[0021] Der in der Figur 1 gezeigte Wischmop 1 hat den Stiel 2 und den Wischer 3, der aus
saugfähigen Fransen gebildet ist. Der Wischer 3 ist mit seinem unteren Ende 4 am Stielende
5 befestigt. Das obere Ende 6 des Wischers 3 ist an dem verschiebbaren Handgriffs
7 angebracht. Die Befestigungen des Wischers 3 lassen ein Auswechseln des Wischers
3 zu. Bei einem Verbrauch des Wischers 3 kann derselbe folglich ausgewechselt werden.
Hierfür verwendete Befestigungseinrichtungen sind bekannt und deshalb in der Zeichnung
nicht dargestellt. Der Wischer 3 ist in der Figur 1 außerdem auf der rechten Seite
des Stiels 2 nur angedeutet und der den Stiel 2 vollständig umfassende Teil ist weggelassen,
um die Ausbildung der erfindungswesentlichen Elemente nicht zu überdecken. Der vom
Wischer 3 in der dargestellten ausgezogenen Lage des Wischers 3 überdeckte Bereich
A des Stiels 2 ist in den oberen ersten Teilbereich B, der mit der Nuthelix 8 versehen
ist, und den unteren zweiten Teilbereich C unterteilt. Im Teilbereich C ist der Stiel
2 unverändert belassen und hat den gleichen Durchmesser wie der Stiel 2 oberhalb des
hochgezogenen Handgriffs 7. Am Handgriff 7 sind die Führungselemente 9 angebracht,
die wenn der Handgriff 7 nach unten verschoben wird in der Nuthelix 8 geführt werden
und ein Verdrehen und damit Auswringen des Wischers 3 bewirken. Die Drehbewegung erfolgt
solange bis die Führungselemente 9 aus der Nuthelix 8 heraustreten und den Teilbereich
C erreicht haben. Eine weitere Bewegung des Handgriffs 7 nach unten bewirkt ein weiteres
Stauchen des Wischers 3, der sich durch die vorangegangenen Drehbewegungen an dem
Stiel 2 angelegt hat.
[0022] Der Handgriff 7 wird durch eine innenliegende Hülse 10, an der die Befestigungseinrichtung
12 für das obere Ende 6 des Wischers 3 und die Führungselemente 9 angebracht sind,
und den Haltemantel 11 gebildet. Der Innendurchmesser der Hülse 10 ist an den Außendurchmesser
der Nuthelix 8 angepaßt, so daß die Hülse 10 über die Nuthelix 8 gleiten kann. Auf
der Hülse 10 ist der Haltemantel 11 angebracht, der verdrehbar und in Längsrichtung
verschiebbar auf der Hülse 10 sitzt.
[0023] Als Führungselemente 9 sind in der Wand der Hülse 10 zwei sich gegenüberliegende
Kugeln eingesetzt. Die Kugeln 9 sind in der Wand der Hülse 10 unverlierbar jedoch
in radialer Richtung begrenzt verschiebbar gehalten. Die Nuthelix 8 ist als Doppelhelix
ausgebildet, so daß jede Kugel 9 eine eigene Nutbahn hat.
[0024] Die Hülse 10 läßt eine begrenzte axiale Verschiebung des Haltemantels 11 zu, wodurch
das Führungselement 9 freigegeben, wie in der Figur gezeigt, oder verriegelt wird
wenn der Haltemantel 11 mit seiner Innenfläche das Führungselement 9 nach innen drückt
und verriegelt.
[0025] Die Bewegung des Handgriffs 7 nach oben ist durch den Endanschlag 13 begrenzt. Der
Endanschlag 13 ist mit dem Arretierelement 14 versehen, an dem die Hülse 10 und damit
der Handgriff 7 in seiner oberen Endlage festgehalten wird.
[0026] Am Stiel 2 ist außerdem ein griffiger Belag 15 angebracht, um einen guten Griff für
die zweite Hand des Wischmop-Benutzers darzustellen.
[0027] In der Figur 2 ist der Handgriff 7 dargestellt. Der Stiel 2 ist durchgehend mit gleichmäßigem
Durchmesser. Die Nuthelix 8 ist eine Doppelhelix und auf den Stiel 2 aufgesetzt. An
dieser Stelle sei bemerkt, daß auch andere Ausführungsformen möglich sind, z. B. daß
die Nuthelix 8 mit dem Stiel 2 als ein Teil hergestellt sind. Der Handgriff 7 besteht
aus der Hülse 10, die an ihrem unteren Ende die Befestigungseinrichtung 12 für das
obere Ende des Wischers 3 hat. Die Hülse 10 trägt außerdem die Kugeln 9, welche die
Führungselemente darstellen und in den Nuten der Nuthelix 8 gleiten, wenn der Handgriff
7 nach unten verschoben wird. Jede Kugel 9 gleitet in einer ihr eigenen Nuthelix.
Der Haltemantel 11 ist drehbar und axial verschiebbar auf die Hülse 10 aufgesetzt.
In der Figur ist der Haltemantel 11 nach unten verschoben und drückt mit seiner Innenfläche
die Kugeln 9 nach innen.
[0028] Der Teilbereich B endet am oberen Ende der Nuthelix 8. Oberhalb der Nuthelix 8 schließt
ein Freibereich D an, der ein Verschieben der Kugeln 9 in der Hülse 10 radial nach
innen zur Verriegelung zuläßt. Dieser Freibereich D wird im vorliegenden Fall durch
den Stiel 2 gebildet.
[0029] Am oberen Ende der Hülse 10 ist ein Flansch 16 angebracht, der in seinem Innern mit
einer Ringnut ausgestattet ist, in welche das Arretierelement 14 einschnappt und dadurch
die Hülse 10 in ihrer oberen Endlage hält. Außerdem ist der Endanschlag 13 am Stiel
2 befestigt. Ein Verschieben des Haltemantels 11 nach oben führt zur Freigabe der
Kugeln 9 und zum Anschlag des Haltemantels 11 am Flansch 16 der schließlich über das
Arretierelement 14 geschoben wird bis zum Endanschlag 13.
[0030] In der Figur 3 ist vergrößert der mit den Kugeln 9 versehene Bereich der Hülse 10
gezeigt. Dabei ist auf der linken Seite der Figur die Kugel 9 verriegelt und auf der
rechten Seite freigegeben. Der Haltemantel 11 ist auf der linken Seite über die Kugel
9 geschoben, während auf der rechten Seite der Haltemantel 11 zurückgezogen ist und
die Kugel 9 freigibt. Bei dieser Ausführungsform ist der Stiel 2 wie bereits in den
Figuren 1 und 2 behandelt von der Nuthelix 8 im Teilbereich B eingefaßt. Das Element
der Nuthelix 8 wird jedoch nach oben am Stiel 2 fortgesetzt und zwar mit einem verringerten
Durchmesser der gleich oder kleiner ist als der Durchmesser am Nutgrund. Hier kann
beispielsweise eine Ringnut 17 gebildet werden, die das Verschieben der Kugeln 9 nach
innen in jeder Lage der Hülse 10 zuläßt. Am oberen Ende 18 der Nuthelix 8 sind trichterförmige
Mündungen 19 vorgesehen, die ein leichtes Einführen der verriegelten Kugeln 9 in die
Nut 20 ermöglichen.
1. Wischmop mit Stiel und einem Wischer aus saugfähigen Fransen oder dergleichen, der
mit seinem unteren Ende am Stielende und mit seinem oberen Ende mit einem gegenüber
dem Stiel verschiebbaren Handgriff lösbar verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Stiel (2) in einem oberen ersten Teilbereich (B) des vom Wischer (3) in ausgezogener
gespannter Lage überdeckten Bereichs (A) mit einer Nuthelix (8) versehen ist, in der
ein Führungselement (9) des Handgriffs (7) geführt ist und einen darunterliegenden
unteren zweiten Teilbereich (C) aufweist, wobei der mit der Nuthelix (8) versehene
erste Teilbereich (B) gegenüber dem Stiel (2) einen vergrößerten Durchmesser hat so
dass im zweiten Teilbereich (C) das Führungselement (9) und damit auch den Handgriff
(7) freigegeben sind.
2. Wischmop nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff (7) aus einer inneren mit dem Führungselement (9) ausgestatteten und
eine Befestigungseinrichtung (12) für das obere Ende (6) des Wischers (3) aufweisenden
Hülse (10) und einem äußeren, die Hülse (10) verdrehbar einfassenden Haltemantel (11)
besteht.
3. Wischmop nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungselement (9) wenigstens eine unverlierbar in der Wand der Hülse (10) gehaltene
radial verschiebbare Kugel ist.
4. Wischmop nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuthelix (8) eine Doppelhelix ist.
5. Wischmop nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltemantel (11) gegenüber der Hülse (10) begrenzt axial verschiebbar ist und
dabei das Führungselement (9) verriegelt oder freigibt.
6. Wischmop nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Stiel (2) ein federgestütztes Arretierelement (14) für die Hülse (10) in ihrer
oberen Endlage hat.
7. Wischmop nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Endlage der Hülse (10) durch einen Endanschlag (13) begrenzt ist.
8. Wischmop nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb des Teilbereichs (B) mit der Nuthelix (8) ein Freibereich (D), in der Form
einer die Führungselemente (9) während des Verriegelungsvorgangs aufnehmenden Ringnut
(17), vorhanden ist.
9. Wischmop nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Ende (18) der Nuthelix (8) trichterförmige Mündungen (19) hat.
10. Wischmop nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die am Handgriff (7) vorhandene Befestigungseinrichtung (12) für das obere Ende (6)
des Wischers (3) einen größeren Radius als die Anschlußstelle für den Wischer (3)
am Stielende (5) hat.
1. A mop with a handle and a mopping arrangement which is made of absorbent fringes or
the like and is connected in a releasable manner, by its bottom end, at the handle
end and, by its top end, to a grip which can be displaced in relation to the handle,
characterized in that the handle (2) is provided with a groove helix (8), in which a guide element (9)
of the grip (7) is guided, in a first, top sub-region (B) of the region (A) which
is covered over by the mopping arrangement (3) in the drawn-out tensioned position,
and has a second, bottom sub-region (C) located therebeneath, the first sub-region
(B), which is provided with the groove helix (8), having a larger diameter than the
handle (2) such that the guide element (9) and thus also the grip (7) are released
in the second sub-region (C).
2. A mop according to claim 1, characterized in that the grip (7) comprises an inner sleeve (10), which is provided with the guide element
(9) and has a fastening device (12) for the top end (6) of the mopping arrangement
(3), and an outer retaining casing (11), which encloses the sleeve (10) in a rotatable
manner.
3. A mop according to claim 1 or 2, characterized in that the guide element (9) is at least one radially displaceable ball which is retained
in captive fashion in the wall of the sleeve (10).
4. A mop according to any one of claims 1 to 3, characterized in that the groove helix (8) is a double helix.
5. A mop according to any one of claims 1 to 4, characterized in that the retaining casing (11) can be displaced axially to a limited extent in relation
to the sleeve (10) and locks or releases the guide element (9) in the process.
6. A mop according to any one of claims 1 to 5, characterized in that the handle (2) has a spring-supported arresting element (14) for the sleeve (10)
in its top end position.
7. A mop according to any one of claims 1 to 6, characterized in that the top end position of the sleeve (10) is limited by an end stop (13).
8. A mop according to any one of claims 1 to 7, characterized in that provided above the sub-region (B) with the groove helix (8) is a free region (D)
in the form of an annular groove (17) which accommodates the guide elements (9) during
the locking operation.
9. A mop according to any one of claims 1 to 8, characterized in that the top end (18) of the groove helix (8) has funnel-like mouth openings (19).
10. A mop according to any one of claims 1 to 9, characterized in that the fastening device (12), which is provided on the grip (7), has a larger radius
for the top end (6) of the mopping arrangement (3) than the connecting location for
the mopping arrangement (3) at the handle end (5).
1. Balai à franges avec manche et un élément d'essuyage formé de franges absorbantes
ou éléments similaires qui est relié de manière détachable à l'extrémité du manche
par son extrémité inférieure et, par son extrémité supérieure, à une poignée pouvant
être déplacée par rapport au manche, caractérisé en ce que le manche (2) est pourvu, dans une première zone partielle supérieure (B) de la zone
(A) recouverte par l'élément d'essuyage (3) lorsque celui-ci est en position tendue
étirée, d'une gorge hélicoïdale (8) dans laquelle est guidé un élément de guidage
(9) de la poignée (7), et comprend une seconde zone partielle inférieure (C) située
sous la gorge, la première zone partielle (B) pourvue de la gorge hélicoïdale (8)
ayant un diamètre agrandi par rapport au manche (2) de manière à ce que l'élément
de guidage (9) et donc, la poignée (7) également, soient libérés dans la seconde zone
partielle (C).
2. Balai à franges selon la revendication 1, caractérisé en ce que la poignée (7) est formée d'un manchon intérieur (10) pourvu de l'élément de guidage
(9) et comprenant un dispositif de fixation (12) pour l'extrémité supérieure (6) de
l'élément d'essuyage (3), et d'une enveloppe de maintien extérieure (11) qui entoure
le manchon (10) d'une manière permettant une torsion.
3. Balai à franges selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'élément de guidage (9) consiste en au moins une bille maintenue de manière imperdable
dans la paroi du manchon (10) et pouvant effectuer un déplacement radial.
4. Balai à franges selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la gorge hélicoïdale (8) est une double hélice.
5. Balai à franges selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que l'enveloppe de maintien (11) peut effectuer un déplacement axial limité par rapport
au manchon (10), verrouillant ainsi ou libérant l'élément de guidage (9).
6. Balai à franges selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le manche (2) est pourvu, dans sa position finale supérieure, d'un élément d'arrêt
(14) monté sur ressort pour le manchon (10).
7. Balai à franges selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la position finale supérieure du manchon (10) est limitée par une butée de fin de
course (13).
8. Balai à franges selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce qu'il existe, au-dessus de la zone partielle (B) pourvue de la gorge hélicoïdale (8),
une zone libre (D) sous la forme d'une gorge annulaire (17) recevant les éléments
de guidage (9) pendant le processus de verrouillage.
9. Balai à franges selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que l'extrémité supérieure (18) de la gorge hélicoïdale (8) possède des embouchures (19)
en entonnoir.
10. Balai à franges selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le dispositif de fixation (12) pour l'extrémité supérieure (6) de l'élément d'essuyage
(3), dont est pourvu la poignée (7), a un rayon plus grand que le point d'attache
pour l'élément d'essuyage (3) au niveau de l'extrémité (5) du manche.