[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Aufzeichnen von Bildinformation auf einen
Datenträger.
[0002] Ein bekannter Daten- oder Aufzeichnungsträger für farbige oder bunte Bildinformationen
(
EP 0 537 484 A1), der insbesondere als Wert- oder Ausweiskarte verwendet wird, besteht aus einem
als lichtstreuender Hintergrund wirkenden Karteninlett und einer darauf angeordneten
transparenten Folie, auf der eine farbaufnehmende Schicht angeordnet ist. Die transparente
Folie dient als Substrat, in das optisch erkennbare Information durch Karbonisieren
oder Schwärzen des Folienmaterials mit Hilfe von Laserstrahlung eingeschrieben werden
kann. Die farbaufnehmende Schicht kann durch Auftragen oder Einbringen von Farbstoffen
farbig bedruckt werden.
[0003] Zum Aufzeichnen eines bunten oder farbigen Bildes auf diesen bekannten Aufzeichnungsträger
wird zunächst die Bildinformation des aufzuzeichnenden Bildes in einen Hell/Dunkel-Anteil
und wenigstens einen Farbwertauszug, als farbigen Anteil zerlegt. Der Hell/Dunkel-Anteil
wird dann mit Hilfe eines Laserstrahlschreibers in die transparente Folie eingeschrieben,
wobei sich die mehr oder weniger geschwärzten Bereiche eines Grautonbildes ergeben.
Anschließend wird dann der oder die Farbwertauszüge der Bildinformation dem Grautonbild
überlagert, indem entsprechende Farbstoffe auf oder in die farbaufnehmende Schicht
auf- oder eingebracht werden.
[0004] Dieses bekannte Verfahren ermöglicht es zwar, bunte Bilder relativ fälschungssicher
auf Datenträger aufzubringen, es liefert jedoch für die visuelle Erkennung von Bildern
keine Vorteile. Die visuelle Erkennung entsteht fast ausschließlich durch die Analyse
von geometrischen Zusammenhängen und Formen im Bild, wobei im Bild vorhandene Farben
für die Erkennung des Bildes kaum von Bedeutung sind. In manchen Fällen wurde sogar
nachgewiesen, daß die in einem Bild vorhandenen Farben Erkennungsvorgänge nicht nur
nicht verbessern, sondern unter Umständen sogar behindern. Derartige Effekte sind
in der Psychologie zum Beispiel als "Farbschock" bekannt. Auch in erkennungsdienstlichen
Testreihen wurden derartige Farbschock-Effekte nachgewiesen.
[0005] Die bloße Erzeugung eines Hell/Dunkel-Anteils zur physikalischen Absicherung eines
Fotos oder Bildes auf einem Datenträger ist jedoch nicht nur erkennungsdienstlich
von keinem Vorteil, sondern auch ästhetisch problematisch, da die Brillanz der Farbinformationen
durch eine zusätzlich aufgebrachte Schwarz-Weiß-Information im Substrat normalerweise
erheblich beeinträchtigt wird. Ein derartiger Grauschleier läßt sich nur sehr begrenzt
durch die Erhöhung der Farbsättigung bei der original aufgebrachten Farbinformation
kompensieren.
[0006] Die
US 5,421,619 betrifft eine Ausweiskarte mit einem Laserbild. Auf dieser Ausweiskarte ist ein authentisches
hoch aufgelöstes photographisches Bild des autorisierten Kartenbenutzers sowie ein
makroskopisches zweistufiges (bi-level) Bild aufgebracht. Um dieses zweistufige Bild,
das nur entweder aus schwarzen oder weißen Bildpunkten besteht, aus dem Originalbild
zu erhalten, wird eine sogenannte "dither matrix", die aus Pixelschwellwerten besteht,
auf das hoch aufgelöste Bild angewandt. Dabei werden für jedes Pixel oder jeden Bildpunkt
ein Hell- oder ein Dunkelwert ermittelt, je nachdem ob der entsprechende Originalwert
des Bildpunktes größer oder kleiner als der anzuwendende Schwellwert der "dither matrix"
ist.
[0007] Das so erhaltene Bild lässt sich einfach mit Hilfe eines Lasers in einen Datenträger
einbrennen. Erkennungsrelevante Merkmale, insbesondere charakteristische Gesichtszüge
lassen sich hierbei jedoch nicht ermitteln. Vielmehr verschlechtert diese Art der
Bildverarbeitung die Erkennbarkeit, da im Originalbild vorhandene Kontraste und Kontrastabstufungen
praktisch völlig aufgehoben werden.
[0008] Die
US 3, 805, 238 zeigt ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0009] Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein weiteres Verfahren
zum Aufzeichnen von Bildinformationen auf einen Datenträger bereitzustellen, mit dem
es insbesondere möglich ist, ein brillantes Farbbild auf einfache Weise fälschungssicher
so aufzuzeichnen, daß es gut erkennbar ist.
[0010] Diese Aufgabe wird durch das Verfahren nach Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen
und Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Verfahrens sind in den Unteransprüchen beschrieben.
[0011] Erfindungsgemäß werden also zusätzlich zu einem einem Originalbild entsprechenden,
bearbeiteten oder nicht bearbeiteten Bild als erkennungsrelevante Merkmale charakteristische
Gesichtszüge in visuell wiedererkennbarer Form auf den Datenträger aufgezeichnet,
die aus dem Originalbild gewonnen wurden. Auf diese Weise läßt sich ein vollständiges
Farbbild mit hoher Brillanz und Auflösung auf den Datenträger aufbringen, wobei durch
das zusätzliche Aufzeichnen erkennungsrelevanter Merkmale die visuelle Wiedererkennbarkeit
des Bildes verbessert ist. Handelt es sich bei dem Originalbild insbesondere um ein
Portraitfoto, das als sogenanntes Paßbild auf den Datenträger aufgezeichnet werden
soll, so ermöglicht es das erfindungsgemäße Verfahren, das Foto so auf ein als Datenträger
dienendes Dokument aufzubringen, daß es für den Besitzer des Dokuments ästhetisch
akzeptabel ist, gleichzeitig aber auch für erkennungsdienstliche Zwecke eine erhöhte
Erkennbarkeit besitzt.
[0012] Das erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht es also insbesondere erkennungsdienstliche
Merkmale eines Fotos von den ästhetischen Merkmalen zu trennen und sie in physikalisch
gesicherter Weise in den Datenträger einzubringen. Der Vorteil liegt darin, daß die
ästhetische Ausgestaltung des Fotos, wofür die Farbe eine große Rolle spielt, unabhängig
von der die Erkennbarkeit des Fotos oder Bildes sichernden Ausgestaltung in einem
getrennten Schritt realisiert werden kann.
[0013] Vorzugsweise werden die erkennungsrelevanten Merkmale durch eine räumliche Analyse
des Originalbildes gewonnen, wobei die räumliche Analyse auf einen oder mehrere Farbauszüge
des Originalbildes angewandt wird.
[0014] Zur Gewinnung erkennungsrelevanter Merkmale werden Ortsfilter verwendet. Durch die
räumliche Filterung der Bildinformation mit einem Ortsfilter oder mit einer geeigneten
Kombination von Ortsfiltern werden die im aufzuzeichnenden Bild vorhandenen Kanten
und Linien erhalten, so daß bei geeigneter Wahl des oder der verwendeten Filter nach
dem Filtern nur noch eine Strichzeichnung oder eine sogenannte "Skizze" vorliegt.
Diese Strichzeichnung oder Skizze reicht bereits für sich genommen aus, das aufzuzeichnende
Bild insbesondere unter erkennungsdienstlichen Gesichtspunkten verwechslungsfrei wiedererkennen
zu können.
[0015] Für die Gewinnung oder Extraktion der erkennungsrelevanten Merkmale wird, ähnlich
wie bei einer Karikatur zunächst in einer ersten Phase das Bild bzw. die Bildinformation
durch iteratives Weglassen von nicht wesentlichen Einzelheiten, also von Einzelheiten,
die die Erkennbarkeit nicht fördern oder ihr sogar entgegenstehen, reduziert. In einer
zweiten Phase wird dann die reduzierte Information so transformiert, daß sie auf möglichst
sparsame Weise physikalisch sichtbar realisiert werden kann.
[0016] Um nun die menschliche Erkennbarkeit von Gesichtern bei gleichzeitiger Reduzierung
der Daten zu verbessern, ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß als erkennungsrelevante
Merkmale aus dem Originalbild eine Strichzeichnung gewonnen wird, die bei der Zwischenspeicherung
und/oder bei der Aufzeichnung des Bildes auf dem Datenträger insbesondere in vektorisierter
Form realisiert wird.
[0017] Um die Erkennbarkeit eines menschlichten Portraits gleichzeitig mit dem ästhetischen
Eindruck zu verbessern, ist es zweckmäßig, wenn die erkennungsrelevanten Merkmale
dem aufgezeichneten Bild paßgenau überlagert werden.
[0018] Bei einer zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß nach dem Aufzeichnen
des Bildes dessen Lage auf dem Datenträger selbst erfaßt und die erkennungsrelevanten
Merkmale entsprechend der erfaßten Bildlage auf den Datenträger aufgezeichnet werden.
Hierdurch läßt sich das aufzuzeichnende Bild und die erkennungsrelevanten Merkmale
auf besonders einfach Weise insbesondere mit paßgenauer Deckung auf den Datenträger
aufzeichnen, ohne daß hierfür spezielle Justier- oder Ausrichtmarken auf dem Datenträger
vorgesehen werden müßten.
[0019] Besonders zweckmäßig ist es, wenn zur besseren Sichtbarkeit der erkennungsrelevanten
Merkmale das aufgezeichnete Bild das in seinem farblichen und/oder räumlichen Informationsgehalt
in geeigneter Weise transformierte oder reduzierte Originalbild ist.
[0020] Zur weiteren Verbesserung der Fälschungssicherheit kann vorgesehen sein, daß die
Strichzeichnung in einen Sicherheitshintergrund des Datenträgers transformiert oder
integriert wird.
[0021] Eine weitere Möglichkeit besteht darin, daß die erkennungsrelevanten Merkmale ohne
direkten räumlichen Bezug zum aufgezeichneten Bild auf den Datenträger aufgezeichnet
werden.
[0022] Die aus dem Originalbild gewonnenen erkennungsrelevanten Merkmale lassen sich also
auf verschiedene Art und Weisen auf den Datenträger aufzeichnen, wobei die jeweiligen
Arten einzeln oder in Kombination angewandt werden können. Beispielsweise ist es möglich,
die als Strichzeichnung vorliegenden erkennungsrelevanten Merkmale sowohl in den Sicherheitshintergrund
des Datenträgers zu integrieren, als auch paßgenau mit dem Portraitfoto zu überlagern.
Auch die Aufzeichnung ohne direkten räumlichen Bezug läßt sich mit der paßgenauen
Aufzeichnung und der Integration der erkennungsrelevanten Merkmale in den Hintergrund
kombinieren.
[0023] Sollen die erkennungsrelevanten Merkmale nur als Skizze ohne direkten räumlichen
Bezug zum aufgezeichneten Foto auf den Datenträger aufgebracht werden, so ist es besonders
vorteilhaft, wenn die erkennungsrelevanten Merkmale auf einen speziellen Bereich des
Datenträgers aufgezeichnet werden, der für die Realisierung von Doppel- oder Kippbildeffekten
vorbereitet ist.
[0024] Um nicht nur die Fälschungssicherheit des Datenträgers sondern die Datensicherheit
insgesamt während der Herstellung des Datenträgers oder Dokuments zu verbessern, ist
vorgesehen, daß nach dem Aufzeichnen des Bildes dessen Bildinformation erfaßt wird,
um daraus die erkennungsrelevanten Merkmale zu ermitteln, die zusätzlich zum Bild
aufzuzeichnen sind.
[0025] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird das Bild auf eine zum Aufbringen
von Information geeignete bildtragende Fläche des ein Substrat aufweisenden Datenträgers
aufgebracht, und die erkennungsrelevanten Merkmale werden mit Hilfe von Strahlung
in das Substrat eingeschrieben.
[0026] Diese Vorgehensweise ist besonders vorteilhaft, wenn beispielsweise Paßbilder oder
andere den Datenträger individualisierende Bilder, die in einem zentralen Datenspeicher
gespeichert sind, in entsprechenden Peripheriegeräten auf den Datenträger aufgezeichnet
werden sollen. Da die gesamte Bildinformation zunächst als Farbbild aufgebracht wird,
läßt sich die Datenverbindung zum zentralen Datenspeicher oder Rechner nach dem Aufbringen
des farbigen Bildes beenden. Das Ermitteln und Einschreiben der zusätzlich einzuschreibenden
erkennungsrelevanten Merkmale des Bildes kann dann im Peripheriegerät durchgeführt
werden, ohne daß hierzu eine die Sicherheit der Daten möglicherweise beeinträchtigende
Datenverbindung erforderlich ist. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß der Anteil
des Gesamtbildes, der zusätzlich aufgezeichnet werden soll, besonders genau mit dem
Gesamtbildinhalt korreliert.
[0027] Bei einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die zum Aufzeichnen
der erkennungsrelevanten Merkmale benutzte Strahlung nicht nur eine Schwärzung des
Substrats hervorruft, sondern auch in kontrollierter Weise das vorher aufgebrachte
Bild durch Abdampfen oder Verbrennen verändert, um so die erkennungsrelevanten Merkmale
visuell hervorzuheben.
[0028] Andererseits ist es auch möglich, daß die unter dem vorher aufgebrachte Bild mittels
Strahlung im Substrat aufgezeichneten erkennungsrelevanten Merkmale ohne Zerstörung
des aufgezeichneten Bildes durch dieses hindurch in das Substrat eingeschrieben werden.
[0029] Besonders einfach läßt sich das Aufzeichnen der gewünschten Bildinformation dann
realisieren, wenn die erkennungsrelevanten Merkmale mittels Laserstrahlung, vorzugsweise
mittels Infrarot-Laserstrahlung in das Substrat eingeschrieben werden.
[0030] Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß die erkennungsrelevanten
Merkmale zur Erzeugung weiterer Effekte, wie z. B. Wasserzeichen oder der gleichen,
verwendet werden.
[0031] Besonders zweckmäßig ist es, wenn die bildtragende Fläche durch Beschichten des für
die Aufzeichnung der erkennungsrelevanten Merkmale vorgesehenen Substrats hergestellt
wird.
[0032] Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise anhand der Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Draufsicht auf einen vereinfacht dargestellten Datenträger, insbesondere
auf eine Ausweiskarte,
Fig. 2 einen schematischen Schnitt durch einen Datenträger mit darauf aufgezeichneten Bildinformationen,
Fig. 3 einen Schnitt durch einen anderen Datenträger mit darauf aufgezeichneten Bildinformationen
und
Fig. 4 ein vereinfachtes schematisches Blockdiagramm einer Vorrichtung zum Einschreiben
von Bildinformation in ein Substrat eines Datenträgers mittels Strahlung.
[0033] In den verschiedenen Figuren der Zeichnung sind einander entsprechende Teile mit
gleichen Bezugszeichen versehen.
[0034] In Figur 1 ist beispielsweise eine Ausweiskarte als Datenträger 10 dargestellt, der
eine Aufzeichnungsfläche 1 mit einem Beschriftungsbereich 2, einen Bildbereich 3,
einen Sondereffektbereich 4 und einen Bereich für allgemeine Informationen 5 aufweist.
Ein Sicherheitshintergrund 6, der nur rein schematisch und stark vereinfacht angedeutet
ist, kann in einzelnen oder allen Bereichen 2 bis 5 der Aufzeichnungsfläche 1 vorgesehen
sein.
[0035] Um ein Bild, insbesondere ein Portraitfoto des berechtigten Besitzers eines als Ausweis
dienenden Datenträgers 10 in brillanter Weise so aufzuzeichnen, daß die erkennungsrelevanten
Merkmale, also insbesondere die charakteristischen Gesichtszüge, gut erkennbar sind
werden aus dem Originalbild erkennungsrelevante Merkmale gewonnen, die dann zusätzlich
zu einem im Bildbereich 3 aufzubringenden Bild auf den Datenträger 10 aufgezeichnet
werden. Die Gewinnung der erkennungsrelevanten Merkmale kann dabei auch nach dem Aufzeichnen
des Bildes durchgeführt werden. Das aufzuzeichnende Bild, das als Farbbild 15 vorzugsweise
aufgedruckt wird, kann dabei das Originalbild selbst oder ein bearbeitetes Bild sein,
bei dem Aufnahmefehler sowohl aus ästhetischen als auch aus erkennungsdienstlichen
Gründen beseitigt wurden.
[0036] Die erkennungsrelevanten Merkmale, werden vorzugsweise durch eine räumliche Analyse
des Originalbildes gewonnen, können aber auch aus einem oder mehreren Farbauszügen
des Originalbildes erhalten werden. Die Verwendung der Farbauszüge zur Gewinnung erkennungsrelevanter
Merkmale hat dabei den Vorteil, daß auch Farbgrenzen festgestellt werden können, an
denen sich der Helligkeitswert nicht ändert und die daher nicht erkannt werden können,
wenn für die Ermittlung erkennungsrelevanter Merkmale nur die Helligkeitsverteilung
oder Luminanz des Originalbildes benutzt wird.
[0037] Die Ermittlung oder Extraktion der erkennungsrelevanten Merkmale aus dem Originalbild
mit Hilfe von Ortsfiltern dient dazu, ein zusätzliches Bild, insbesondere als Skizze
oder Strichzeichnung zu erzeugen, daß nur mehr erkennungsrelevante Merkmale enthält.
Dabei läßt sich die Menge der Bilddaten drastisch reduzieren, insbesondere, wenn die
erkennungsrelevanten Merkmale als Strichzeichnung in vektorisierter Form vorliegt.
[0038] Insbesondere wenn die erkennungsrelevanten Merkmale als Strichzeichnungen vorliegen,
lassen sich diese beispielsweise in den Sicherheitshintergrund 6 integrieren oder
auch an anderer Stelle der Aufzeichnungsfläche 1 ohne direkten räumlichen Bezug zum
Bildbereich 3 aufzeichnen.
[0039] Insbesondere ist es dabei möglich, die Strichzeichnung in einem Sondereffektbereich
4 anzuordnen, der beispielsweise für sogenannte Kippbildeffekte vorbereitet ist, bei
denen das dort aufgezeichnete Bild vom Betrachtungswinkel abhängt,da es z. B. durch
ein Raster von Zylinderlinsen aufgezeichnet und betrachtet wird.
[0040] Zusätzlich oder anstelle der Aufzeichnung der erkennungsrelevanten Strichzeichnung
an beliebigen Orten der Aufzeichnungsfläche 1 ist es vorzugsweise vorgesehen, daß
die erkennungsrelevanten Merkmale im Bildbereich 3 dem aufgezeichneten Bild paßgenau
überlagert sind.
[0041] Im folgenden wird anhand der Figuren 2 und 3 zunächst der Aufbau des Datenträgers
für die Verwendung mit dem erfindungsgemäßen Verfahren beschrieben.
[0042] Wie Figur 2 zeigt, besteht der Datenträger 10 aus einem Substrat 11, das beispielsweise
von einer transparenten Kunststoffschicht gebildet wird, in die Bildinformation mittels
Strahlung, insbesondere Laserstrahlung, vorzugsweise Infrarot-(IR)-Laserstrahlung
einschreibbar ist. Das Kunststoffmaterial des Substrats 11 wird dazu mit Hilfe der
Strahlung geschwärzt, indem beispielsweise geeignete Zusatzstoffe und/oder das Kunststoffmaterial
des Substrats durch die Laserstrahlung karbonisiert werden. Somit werden im Substrat
11 geschwärzte Bildpunktbereiche 12 ausgebildet. Das Substrat 11 ist beispielsweise
auf eine weiße Trägerschicht 13 aus Kunststoff oder Papier auflaminiert und auf seiner
von der Trägerschicht 13 abgewandten Oberfläche 14 mit einem Farbbild 15 bedruckt.
Das Farbbild 15 setzt sich dabei aus entsprechenden Farbbildpunkten 16 oder Farbbildbereichen
zusammen, die aus üblichen Farbstoffen bestehen, die in herkömmlichen Druckverfahren
aufgebracht werden.
[0043] Das Farbbild 15 wird von einer durchsichtigen Schutzschicht 17 abgedeckt, die beispielsweise
aus einer auf die bildtragende Oberfläche 14 auf gedruckten Lackschicht bestehen kann.
[0044] Wie Figur 2 zeigt, können zur Erhöhungder Fälschungssicherheit die Bildpunktbereiche
12 so im Substrat 11 ausgebildet sein, daß sie sich teilweise in die Trägerschicht
13 hineinerstrecken. Zusätzlich wird das Farbbild 15 durch Farbbildpunkte 16'gebildet,
die durch Einbringen von Farbstoffen in eine farbaufnehmende Deckschicht 18 erzeugt
wurden. Die Deckschicht 18 kann dabei zusätzlich von einer nicht dargestellten Schutzschicht
überzogen sein oder gleichzeitig als solche dienen.
[0045] Für die Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens, das im folgenden im einzelnen
näher erläutert wird, kann auch jeder andere Datenträger mit einem durch Strahlung
schwärzbaren transparenten Substrat und einer bildtragenden Fläche verwendet werden.
Hierbei sind verschiedene ein- oder mehrschichtige Aufbauten möglich. Bei einem Datenträger,
bei dem die weiße Trägerschicht 13 mit Farbe bedruckbar ist, kann außerdem die das
Substrat 11 tragende Oberfläche 13' als bildtragende Fläche benutzt werden.
[0046] Grundsätzlich können die erkennungsrelevanten Merkmale der Bildinformation vor dem
Aufdrucken oder Einbringen des Farbbildes 15 in das Substrat 11 eingeschrieben werden.
Wie im folgenden beschrieben wird, ist es jedoch bevorzugt, zuerst das Farbbild 15
aufzubringen und dann als erkennungsrelevante Merkmale z. B. den Konturenanteil in
das Substrat 11 einzuschreiben.
[0047] Entsprechend dem erfindungsgemäßen Verfahren wird zum Aufzeichnen von Bildinformation
auf den Datenträger 10 ein bearbeitetes oder nicht bearbeitetes Bild, das mit dem
Originalbild korrespondiert, als vollständiges Farbbild, auf die entsprechende bildtragende
Fläche aufgebracht.
[0048] Wird dabei als bildtragende Fläche die Oberfläche 13' der Trägerschicht 13 benutzt,
so wird zunächst das Farbbild 15 aufgebracht. Anschließend wird dann das Substrat
11 zum Einschreiben weiterer Bildinformation auflaminiert und so der Datenträger 10
für den nächsten Verfahrensschritt vorbereitet.
[0049] Wird die Oberfläche 14 des Substrats 11 als bildtragende Fläche verwendet, so kann
das Einschreiben der erkennungsrelevanten Merkmale in das Substrat 11 mit Hilfe von
Laserstrahlung entweder unmittelbar nach dem Aufdrucken des Farbbilds 15 oder nach
dem Aufbringen der Schutzschicht 17 ausgeführt werden. Dabei kann vorgesehen sein,
daß beim Aufzeichnen der erkennungsrelevanten Merkmale das vorher aufgebrachte Farbbild
in kontrollierbarer Weise durch Abdampfen oder Verbrennen im Bereich der erkennungsrelevanten
Merkmale so verändert wird, daß die erkennungsrelevanten Merkmale visuell hervorgehoben
werden.
[0050] Im Falle der Verwendung der farbaufnehmenden Deckschicht 18 schließt sich das Einschreiben
der erkennungsrelevanter Merkmale vorzugsweise unmittelbar an das Aufzeichnen des
Farbbilds 15 an.
[0051] Nachdem also das Farbbild 15 auf den Datenträger 10 aufgebracht ist und dieser für
das Einschreiben von Bildinformation in das Substrat 11 vorbereitet ist, werden die
erkennungsrelevanten Merkmale mit Hilfe von IR-Laserstrahlung zusätzlich in das Substrat
11 eingeschrieben.
[0052] Hierzu wird der kartenförmige Datenträger 10, auf den das vollständige Farbbild 15
(in der Zeichnung nur schwarz-weiß dargestellt) aufgebracht ist, in eine Bearbeitungsposition
in einer Lasergravieranlage 19 angeordnet, wie sie in Figur 4 schematisch dargestellt
ist.
[0053] Die Lasergravieranlage 19 umfaßt einen Laser 20, der von einer Rechen- und Steuereinheit
21 gesteuert wird. Eine ebenfalls von der Rechen- und Steuereinheit 21 gesteuerte
Ablenkeinheit 22 lenkt den Laserstrahl 23 ab, um einen Schreibstrahl 23' zu erhalten,
der den Datenträger 10 abtastet. Außerdem ist eine Bildaufnahmeeinrichtung 24, die
beispielsweise eine Videokamera sein kann, so angeordnet, daß sie die Positionierung
des Datenträgers 10 in der Lasergravieranlage 19 oder vorzugsweise die Lage des Farbbilds
15 auf dem Datenträger 10 relativ zur Bearbeitungsposition in der Lasergravieranlage
19 erfaßt. Es ist auch denkbar, anstelle einer separaten Bildaufnahmeeinrichtung 24
die Ablenkeinheit 22 als Bildabtasteinheit zu nutzen und ihr eine optische Empfängeranordnung
zuzuordnen. Die optische Erfassung der Lage des Datenträgers 10 und des darauf befindlichen
Farbbilds 15 erfolgt dann mit Hilfe derselben optischen Elemente, mit denen auch der
Schreibstrahl 23' über den Datenträger 10 geführt ist. Zur Erfassung der Lage des
Datenträgers 10 und des Farbbilds 15 in der Arbeitsposition der Lasergravieranlage
19 kann aber auch jede andere optische Lageerfassungseinrichtung eingesetzt werden,
die geeignet ist, Positionsdaten zur Steuerung des Lasers 20 und der Ablenkeinheit
22 zu liefern.
[0054] Nachdem der das vollständige Farbbild 15 tragende Datenträger 10 in der Lasergravieranlage
19 angeordnet ist, wird also zunächst die Position des Farbbilds 15 insbesondere mit
Hilfe der Bildaufnahmeeinrichtung 24 erfaßt. Hierzu können beispielsweise auch auf
dem Datenträger 10 vorgesehene Positionsmarken verwendet werden, die beim Drucken
des Farbbilds 15 zu dessen Positionierung verwendet wurden. Bevorzugt ist es jedoch,
wenn gemeinsam mit dem Farbbild 15 aufgedruckte Marken (nicht dargestellt) benutzt
werden, da in diesem Falle die Lage der Marken relativ zum Farbbild 15 praktisch ohne
Fertigungstoleranz ausgerichtet ist. Eine andere besonders bevorzugte Möglichkeit
besteht darin, das Farbbild 15 selbst als "Positionsmarke" zu verwenden, um den Laser
20 und die Ablenkeinheit 22 zu steuern.
[0055] Nachdem somit die Lage des Farbbilds 15 in der Bearbeitungsposition der Lasergravieranlage
19 bekannt ist, wird ein das Farbbild 15 charakterisierender und/oder überzeichnender
Anteil der Bildinformation des Farbbilds 15 als erkennungsrelevante Merkmale mit Hilfe
des Lasers in das Substrat 11 eingeschrieben. Die Intensität des Laserstrahls 23 und
damit auch des Schreibstrahls 23' wird dabei beispielsweise mit Hilfe einer nicht
näher dargestellten Verschlußeinheit des Lasers 20 von der Rechen- und Steuereinheit
21 in Abhängigkeit vom Auftreffpunkt des Schreibstrahls 23' auf dem Farbbild 15 gesteuert.
Das Einschreiben der erkennungsrelevanten Merkmale in das Substrat erfolgt dabei durch
das Farbbild 15 hindurch, das zu diesem Zweck aus Druckfarben oder Tinten aufgebaut
ist, die entweder die Laserstrahlung ungehindert durchlassen und dabei, nicht beschädigt
werden, oder die sich durch die Laserstrahlung gezielt abtragen lassen.
[0056] Die erkennungsrelevanten Merkmale des Originalbilds, also beispielsweise die Striche
einer Skizze können dabei der Rechen- und Steuereinheit 21 bespielsweise über einen
Dateneingang 25 von einem Zentralrechner zugeführt werden. Es ist aber auch möglich,
mit Hilfe der Bildaufnahmeeinrichtung 24 das auf den Datenträger 10 aufgebrachte Farbbild
15 aufzunehmen und die so erhaltene Bildinformation einer räumlichen Analyse mit Ortsfilterung
zu unterziehen, um so einen die erkennungsrelevanten Merkmale darstellenden Anteil
der Bildinformation zu erhalten. In diesem Fall ist für das zusätzliche Einschreiben
der erkennungsrelevanten Merkmale in das Substrat 11 keine Verbindung der Lasergravieranlage
19 mit dem Zentralrechner oder einem zentralen Datenspeicher erforderlich.
[0057] Insbesondere ist es auch möglich, Bildpunkt für Bildpunkt entlang einer Bildzeile
erfaßte Bilddaten unmittelbar einer Ortsfilterung zu unterziehen, um so praktisch
in Echtzeit die einzuschreibenden erkennungsrelevanten Merkmale aus dem Farbbild 15
selbst zu ermitteln. Diese Vorgehensweise hat den Vorteil, daß die aufgenommenen Farbbilddaten
als solche nicht gespeichert zu werden brauchen, wodurch eine zusätzliche Sicherheit
bei der Handhabung der den Datenträger 10 individualisierenden Daten gegen Fälschungen
gewährleistet ist.
[0058] Wird die Ortsfilterung der Bildinformation mit einem derartigen Hochpaß durchgeführt,
daß eine reine Strichzeichnung erhalten wird, die ohne Graustufen in einem einzigen
Schwärzungsgrad dargestellt werden soll, so hat dies ohne Einfluß auf die Fälschungssicherheit
des erfindungsgemäß aufgezeichneten Bildes den Vorteil, daß ein einfacher Laser eingesetzt
werden kann, bei dem die Strahlintensität oder die Intensität der einzelnen Laserstrahlimpulse
nicht einstellbar zu sein braucht.
[0059] Das erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht es, ein brillantes, entsprechend der Farbdrucktechnik
hochaufgelöstes Farbbild auf einem Datenträger 10 aufzuzeichnen und die Fälschungssicherheit
der dadurch herzustellen, daß zusätzlich erkennungsrelevante Bildelemente, z. B. eine
den Bildkonturen im wesentlichen entsprechende Strichskizze fälschungssicher im Substrat
eingeschrieben werden. Gleichzeitig wird dadurch die Erkennbarkeit von Bildern, insbesondere
von Paßfotos deutlich verbessert.
[0060] Selbst wenn es gelingen sollte, das Farbbild zu entfernen, so bleibt doch die in
schwarz-weiß, mit oder ohne Grautönen ausgeführten erkennungsrelevanten Merkmale in
dem Substrat 11 erhalten und würden beim Aufbringen eines neuen Farbbildes dieses
erheblich beeinträchtigen, so daß die Verfälschung des Bildes bereits an der verminderten
Bildqualität einfach erkennbar ist.
[0061] Obwohl das erfindungsgemäße Verfahren zum Aufzeichnen von Bildinformation auf einen
Datenträger 10 anhand eines als Paßfoto dargestellten Farbbildes 15 erläutert wurde,
läßt es sich auf alle ein- oder mehrfarbigen Darstellungen anwenden. Auch Grautonbilder
lassen sich mit dem erfindungsgemäßen Verfahren auf einfache Weise fälschungssicher
auf einem Datenträger aufzeichnen und in ihrer Identifizierbarkeit verbessern.
1. Verfahren zum Aufzeichnen von Bildinformation auf einen Datenträger (10), bei dem
aus einem Originalbild als erkennungsrelevante Merkmale charakteristische Gesichtszüge
gewonnen werden, die zusätzlich zu einem dem Originalbild entsprechenden, bearbeiteten
oder nicht bearbeiteten Bild in visueller Form auf den Datenträger (10) aufgezeichnet
werden, wobei die erkennungsrelevanten Merkmale dem aufgezeichneten Bild passgenau
überlagert werden, dadurch gekennzeichnet, dass zur Gewinnung erkennungsrelevanter Merkmale Ortsfilter verwendet werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die räumliche Analyse zur Gewinnung erkennungsrelevanter Merkmale auf einen oder
mehrere Farbauszüge des Originalbildes angewandt wird.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass als erkennungsrelevante Merkmale aus dem Originalbild eine Strichzeichnung gewonnen
wird, die bei der Zwischenspeicherung und/oder bei der Aufzeichnung des Bildes auf
dem Datenträger (10) insbesondere in vektorisierter Form realisiert wird.
4. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Aufzeichnen des Bildes dessen Lage auf dem Datenträger (10) selbst erfasst
und die erkennungsrelevanten Merkmale entsprechend der erfassten Bildlage auf den
Datenträger (10) aufgezeichnet werden.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur besseren Sichtbarkeit der erkennungsrelevanten Merkmale das aufgezeichnete Bild
das in seinem farblichen und/oder räumlichen Informationsgehalt in geeigneter Weise
transformierte oder reduzierte Originalbild ist.
6. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Strichzeichnung in einen Sicherheitshintergrund (6) des Datenträgers (10) transformiert
oder integriert wird.
7. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erkennungsrelevanten Merkmale ohne direkten räumlichen Bezug zum aufgezeichneten
Bild auf den Datenträger (10) aufgezeichnet werden.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die erkennungsrelevanten Merkmale auf einen speziellen Bereich (4) des Datenträgers
(10) aufgezeichnet werden, der für die Realisierung von Doppel- oder Kippbildeffekten
vorbereitet ist.
9. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Aufzeichnen des Bildes dessen Bildinformation erfasst wird, um daraus die
erkennungsrelevanten Merkmale zu ermitteln, die zusätzlich zum Bild aufzuzeichnen
sind.
10. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bild auf eine zum Aufbringen von Information geeignete bildtragende Fläche (14,
13') des ein Substrat (11) aufweisenden Datenträgers (10) aufgebracht wird, und dass
die erkennungsrelevanten Merkmale mit Hilfe von Strahlung in das Substrat (11) eingeschrieben
werden.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die erkennungsrelevanten Merkmale durch das auf der bildtragenden Fläche (14, 13')
aufgezeichnete Bild hindurch in das darunterliegende Substrat (11) eingeschrieben
wird.
12. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Aufzeichnen der erkennungsrelevanten Merkmale benutzte Strahlung nicht nur
eine Schwärzung des Substrats hervorruft, sondern auch in kontrollierter Weise das
vorher aufgebrachte Bild durch Abdampfen oder Verbrennen verändert, um so die erkennungsrelevanten
Merkmale visuell hervorzuheben.
13. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die unter dem vorher aufgebrachte Bild mittels Strahlung im Substrat (11) aufgezeichneten
erkennungsrelevanten Merkmale ohne Zerstörung des aufgezeichneten Bildes durch dieses
hindurch in das Substrat (11) eingeschrieben werden.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die erkennungsrelevanten Merkmale mittels Laserstrahlung, vorzugsweise mittels Infrarot-Laserstrahlung
in das Substrat (11) eingeschrieben werden.
15. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erkennungsrelevanten Merkmale zur Erzeugung weiterer Effekte, wie z. B. Wasserzeichen
oder der gleichen, verwendet werden.
16. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die bildtragende Fläche durch Beschichten des für die Aufzeichnung der erkennungsrelevanten
Merkmale vorgesehenen Substrats (11) hergestellt wird.
1. Method for recording image information on a data carrier (10), in which characteristic
facial features are obtained from an original image as features relevant to identification,
which characteristic facial features are recorded on the data carrier (10) in a visually
perceivable form additionally to a processed or non-processed image corresponding
to the original image, wherein the features relevant to identification are superposed
on the recorded image with register accuracy,
characterized in that spatial filters are used for obtaining features relevant to identification.
2. Method according to Claim 1, characterized in that the spatial analysis for obtaining features relevant to identification is applied
to one or more colour separations of the original image.
3. Method according to Claim 1 or 2,
characterized in that a line drawing is obtained from the original image as features relevant to identification,
which line drawing is realised in the course of the buffer-storage and/or in the course
of the recording of the image on the data carrier (10), in particular in vectorized
form.
4. Method according to one of the preceding claims, characterized in that after the image has been recorded, its position on the data carrier (10) itself is
acquired and the features relevant to identification are recorded on the data carrier
(10) in accordance with the acquired image position.
5. Method according to Claim 4, characterized in that, in order to improve the visibility of the features relevant to identification, the
recorded image is the original image whose colour and/or spatial
information content has been transformed or reduced in a suitable manner.
6. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the line drawing is transformed or integrated into a security background (6) of the
data carrier (10).
7. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the features relevant to identification are recorded on the data carrier (10) with
no direct spatial reference to the recorded image.
8. Method according to Claim 7, characterized in that the features relevant to identification are recorded on a special region (4) of the
data carrier (10) which has been prepared for the realisation of double- or tilted-image
effects.
9. Method according to one of the preceding claims, characterized in that after the image has been recorded, its image information is acquired in order to
determine therefrom the features relevant to identification which are to be recorded
in addition to the image.
10. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the image is applied to an image-carrying area (14, 13'), suitable for the application
of information, of the data carrier (10) having a substrate (11), and in that the features relevant to identification are written to the substrate (11) with the
aid of radiation.
11. Method according to Claim 10, characterized in that the features relevant to identification are written through the image, which has
been recorded on the image-carrying area (14, 13'), to the underlying substrate (11).
12. Method according to Claim 10 or 11, characterized in that the radiation used for recording the features relevant to identification not only
causes blackening of the substrate but also alters the previously applied image in
a controlled manner, by evaporation or combustion, in order, in this way, to visually
emphasize the features relevant to identification.
13. Method according to Claim 10 or 11, characterized in that the features relevant to identification which are recorded under the previously applied
image by means of radiation in the substrate (11) are written, without destroying
the recorded image, through the latter to the substrate (11).
14. Method according to one of Claims 10 to 13, characterized in that the features relevant to identification are written to the substrate (11) by means
of laser radiation, preferably by means of infrared laser radiation.
15. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the features relevant to identification are used to produce further effects, such
as e.g. water marks or the like.
16. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the image-carrying area is produced by coating the substrate (11) provided for the
recording of the features relevant to identification.
1. Procédé d'enregistrement d'une information image sur un support de données (10), dans
lequel à partir d'une image originale, sont obtenus des traits du visage caractéristiques,
en tant que caractéristiques concernant l'identification, qui, en plus, sont enregistrés
en une image correspondant à l'image originale, traitée ou non traitée, se présentant
sous forme identifiable visuellement sur le support de données (10), les caractéristiques
concernant l'identification étant superposées à l'image enregistrée de façon exactement
repérée, caractérisé en ce que des filtres locaux sont utilisés, pour obtenir des caractéristiques importantes pour
l'identification.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'analyse spatiale est appliquée pour obtenir des caractéristiques, importantes pour
l'identification, sur un ou plusieurs extraits en couleur de l'image originale.
3. Procédé selon l'une des revendications 1 à 2, caractérisé en ce qu'on obtient, en tant que caractéristiques importantes pour l'identification, à partir
de l'image originale, un dessin en trait qui, lors de la mémorisation intermédiaire
et/ou lors de l'enregistrement de l'image, est réalisé sur le support de données (10),
en particulier sous une forme vectorisée.
4. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que, après l'enregistrement de l'image, sa position sur le support de données (10) lui-même
est détectée et les caractéristiques, importantes pour l'identification, sont enregistrées
de manière correspondante à la position d'image appréhendée sur le support de données
(10).
5. Procédé selon la revendication 4, caractérisé en ce que, pour avoir une meilleure visibilité des caractéristiques importantes pour l'identification,
l'image enregistrée est l'image originale, transformée ou réduite de manière appropriée
quant à son contenu chromatique et/ou en information spatiale.
6. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dessin au trait est transformé en un arrière-plan de sécurité (6) du support de
données (10) ou intégré dans celui-ci.
7. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les caractéristiques importantes pour l'identification sont enregistrées sur le support
de données (10), sans référence spatiale par rapport à l'image enregistrée.
8. Procédé selon la revendication 7, caractérisé en ce que les caractéristiques importantes pour l'identification sont enregistrées sur une
zone (4) spéciale du support de données (10), qui est préparée pour la réalisation
d'effets à image double ou basculante.
9. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que, après l'enregistrement de l'image, son information image est détectée, pour, à partir
de cela, déterminer les caractéristiques, importantes pour l'identification, qui sont
enregistrées en plus de l'image.
10. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'image est appliquée sur une surface (14, 13'), portant l'image appropriée pour
application d'information, du support de données (10) présentant un substrat (11),
et en ce que les caractéristiques importantes pour l'identification sont inscrites dans le substrat
(11) à l'aide d'un rayonnement.
11. Procédé selon la revendication 10, caractérisé en ce que les caractéristiques importantes pour l'identification sont inscrites dans le substrat
(11) sous-jacent, en passant à travers l'image enregistrée sur la surface (14, 13')
porteuse de l'image.
12. Procédé selon la revendication 10 ou 11, caractérisé en ce que le rayonnement utilisé pour l'enregistrement des caractéristiques importantes pour
l'identification provoque non seulement un noircissement du substrat, mais également,
de manière contrôlée, une modification de l'image appliquée précédemment, par enlèvement
par évaporation ou brûlage, pour ainsi provoquer visuellement les caractéristiques
importantes pour l'identification.
13. Procédé selon la revendication 10 ou 11, caractérisé en ce que les caractéristiques importantes pour l'identification, enregistrées dans le substrat
(11) sous l'image appliquée précédemment, en utilisant un rayonnement, sont inscrites
dans le substrat (11) sans destruction de l'image enregistrée, en passant à travers
celle-ci.
14. Procédé selon l'une des revendications 10 à 13, caractérisé en ce que les caractéristiques importantes pour l'identification sont inscrites dans le substrat
(11) en utilisant un rayonnement laser, de préférence au moyen d'un rayonnement laser
infrarouge.
15. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les caractéristiques importantes pour l'identification sont utilisées pour produire
d'autres effets, tel que, par exemple, un filigrane ou analogue.
16. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la surface portant l'image est produite par enduction du substrat (11) prévu pour
l'enregistrement des caractéristiques importantes pour l'identification.