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(11) |
EP 1 045 733 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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30.10.2002 Patentblatt 2002/44 |
| (22) |
Anmeldetag: 08.01.1999 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B07C 1/02 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9900/025 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9903/6195 (22.07.1999 Gazette 1999/29) |
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| (54) |
Verfahren zur Steuerung einer Abzugsvorrichtung für flache Sendungen von einem Stapel
Method for controlling a device used to remove packages from a pile
Procédé de commande d'un dispositif servant au retrait d'envois plats d'une pile
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT NL |
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Priorität: |
15.01.1998 DE 19801309
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.10.2000 Patentblatt 2000/43 |
| (73) |
Patentinhaber: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Lübben, Hauke
78315 Radolfzell (DE)
- Grimm, Eckehardt
78462 Konstanz (DE)
- Gerstenberg, Frank
10439 Berlin (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 057 810 US-A- 4 541 624
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EP-A- 0 227 998
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Steuerung des Abzugs
gemäß dem Oberbegriff der unabhängigen Patentansprüche.
[0002] Der Abzug der jeweils vordersten Sendungen aus einem Sendungsstapel muß unter Einhaltung
einer vorgegebenen Mindestlücke erfolgen. Diese Mindestlücke soll nicht unterschritten
werden, um den nachfolgenden Anlagenteilen die Bearbeitung der einzelnen Sendungen
zu ermöglichen. Gleichzeitig soll die erreichte mittlere Lücke die Mindestlücke möglichst
wenig überschreiten, um einen hohen Sendungsdurchsatz zu erzielen.
[0003] Aus der EP 0 167 091 A1, entspricht der DE 34 24 397 A1 und der DE 196 07 304 C1,
sind Vorrichtungen zum Abzug von flachen Sendungen von einem Stapel bekannt. Diese
Vorrichtungen weisen ein gesteuertes Abzugsorgan auf, das die jeweils vorderste Sendung
eines Stapels abzieht und in den Erfassungsbereich eines Paares von angetriebenen
Förderrollen vorschiebt, wobei zwischen dem Stapelausgang und den Förderrollen eine
Meßstrecke in Form einer Lichtschrankenzeile angeordnet ist, deren Ausgangssignale
einer Steuerschaltung zugeführt werden. Bei der EP 0 167 091 A1 erfolgt der Antrieb
des Abzugsorgans zum Abzug einer Sendung derart, daß der Abstand zwischen der abzuziehenden
Sendung und einer bereits abgezogenen Sendung ermittelt wird und das jeweilige Abstands-Meßergebnis
um einen Vorgabewert, der vom Beschleunigungsweg des abzuziehenden Gegenstandes abhängig
ist, korrigiert wird, und wobei der Abzug ausgelöst wird, wenn die Größe des so korrigierten
Abstands-Meßergebnisses einem Abstands-Sollwert entspricht.
[0004] Dabei ermöglicht die Verwendung des Vorgabewertes die Berücksichtigung unterschiedlicher
mechanischer Eigenschaften der verschiedenen Sendungen und deren Auswirkung beim Beschleunigugsvorgang.
[0005] Ein unterschiedliches Verhalten der Sendungen beim Abzugsvorgang resultiert auch
aus der unterschiedlichen Lage der Sendungen im Stapel, von dem die Sendungen abgezogen
werden. Dies hat ebenfalls unterschiedliche Lücken zur Folge, wodurch Durchsatz-Einbußen
entstehen.
[0006] Zur genaueren Lückensteuerung wird deshalb gemäß DE 196 07 304 C1 die abzuziehende
Sendung zunächst auf einen Zwischengeschwindigkeitswert beschleunigt, der geringer
ist als eine vorgegebene Endgeschwindigkeit. Sobald der Ist-Abstand gleich dem Soll-Abstand
ist, wird die Sendung.auf die Endgeschwindigkeit beschleunigt.
[0007] Diese bekannten Lösungen benötigen eine aufwendige Meßstrecke in Form einer Lichtschrankenzeile,
mit der sowohl die Position der abgezogenen Sendung (Hinterkante, solange sie sich
noch innerhalb der Meßstrecke befindet) als auch die der nächsten abzuziehenden Sendung
(Vorderkante) laufend erfaßt wird, um die richtigen Zeitpunkte zur Beschleunigung
der abzuziehenden Sendung zu ermitteln.
[0008] Darüber hinaus wird in der US-A-4 541 624 eine Abzugseinrichtung beschrieben, bei
der die Sendungen auf der unteren Kante stehend nach oben abgezogen werden, d.h. die
unterschiedlichen Sendungslängen müssen berücksichtigt werden. Abzugs- und Korrekturmittel
werden ständig angetrieben, allerdings mit unterschiedlichen festen Geschwindigkeiten,
deren jeweilige Zeitdauer ermittelt wird. Es wird hierbei keine Ermittlung des Ist-Abstandes
der abzuziehenden Sendung von der abgezogenen Sendung vorgenommen. Dieser Abstand
wird erst berechnet, nachdem die abzuziehende Sendung bereits abgezogen ist, d.h.
definierte Sendungsabstände können nicht gesichert werden.
[0009] Der in den unabhängigen Ansprüchen angegebenen Erfindung liegt deshalb das Problem
zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Abzug von flachen Sendungen von einem
Stapel zu schaffen, die ohne eine Meßstrecke aus aneinandergereihten Sensoren zur
Detektierung der Sendungen den Abzug so steuern, daß eine zur Weiterverarbeitung der
Sendungen optimale Mindestlücke zwischen den Sendungen eingehalten wird.
[0010] Dabei muß nicht mehr laufend der Abstand der abgezogenen Sendung zur abzuziehenden
Sendung gemessen werden, um den Zeitpunkt zur Beschleunigung der abzuziehenden Sendung
zu bestimmen. Es wird vielmehr die Geschwindigkeit ermittelt, mit der die abzuziehende
Sendung ab Erreichen des ersten Sensors bis zum zweiten Sensor transportiert werden
muß, um die gewünschte Soll-Lücke zu erreichen, d.h. eine Sensorzeile ist nicht mehr
notwendig.
[0011] Vorteilhafte Ausführungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
[0012] Anschließend wird die Erfindung anhand von Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigen
- FIG 1
- eine erfindungsgemäße Vorrichtung,
- FIG 2
- eine vereinfachte Darstellung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, bei der der Stapel,
von dem die Sendungen abzuziehen sind, dargestellt ist.
[0013] FIG 1 zeigt ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung.
Dabei ist fest gelagert, aber frei drehbar eine Welle 20 vorgesehen, auf der eine
Rolle 21 befestigt ist. Die Welle 20 dient außerdem zur schwenkbaren Lagerung einer
Schwinge 22, die die Achse 23 einer weiteren Rolle 24 trägt. Um die Rolle 21 und die
Abzugsrolle 24 ist als Vereinzelungsorgan mindestens ein Abzugsband 25 geführt, dessen
Außenfläche einen hohen Reibwert aufweist.
[0014] Die Schwinge 22 ist durch eine schematisch angedeutete Feder 26 abgestützt, so daß
ihre jeweilige Stellung von der Andruckkraft des Sendungsstapels abhängt, von dem
die vorderste Sendung 1' bei ihrem Abzug gezeigt ist. Das freie Ende der Schwinge
22 wirkt auf einen nicht gezeigten Mikroschalter ein. Ist die Andruckkraft des Stapels
zu gering, dann schließt ein Ruhekontakt des Mikroschalters, wodurch ein nicht gezeigter
Getriebemotor eingeschaltet wird. Dieser treibt am Stapelende eine Stützwand so lange
in Richtung auf die Abzugsrolle 24 an, bis nach Erreichen der der vorgesehenen Andruckkraft
entsprechenden Stellung der Schwinge der genannte Ruhekontakt wieder ausschaltet.
[0015] Die Welle 20 wird durch einen nicht dargestellten Servo-Motor steuerbar in Richtung
des Pfeiles angetrieben. Die in Förderrichtung weisenden Kanten, d.h. die Vorderkanten
der im Stapel befindlichen Sendungen liegen mehr oder weniger dicht an einer Anschlagwand
40 an, die zum Abzugsband 25 einen den Durchtritt der Sendungen ermöglichenden Spalt,
also den Stapelausgang freiläßt.
[0016] Im Förderweg der Sendungen ist ein Paar von dauernd angetriebenen Förderrollen 43
und 44 angeordnet, durch die die Sendungen zwangsweise weitergefördert werden, sobald
sie in ihren Erfassungsbereich gelangt sind. Diese Förderrollen dienen hier als Umlenkrollen
von Förderriemen 48 und 49, die in Förderrichtung um weitere Umlenkrollen 50 und 51
geführt sind. Während die angetriebene Förderrolle 43 fest gelagert ist, ist die Förderrolle
44 in bekannter Weise nachgiebig, z.B. auf einem schwenkbaren Hebel, gelagert, was
aber in der Zeichnung der Einfachheit halber nicht dargestellt ist.
[0017] Entlang des Förderweges der Sendungen ist anschließend an eine Anschlagwand 40 eine
erste Lichtschranke 71/71' als Sensor zur Sendungsdetektion angeordnet, deren Lichtempfänger
mit dem Bezugszeichen 71 und deren zugehörige Lichtquelle mit 71' bezeichnet ist.
Als Lichtempfänger werden Fotodioden oder Fototransistoren verwendet. Diese Lichtschranke
71/71' befindet sich soweit hinter der Anschlagwand 40, daß die Sendungen an dieser
Stelle eine mittlere Abzugsgeschwindigkeit erreicht haben. Diese mittlere Abzugsgeschwindigkeit
wird mit Hilfe statistischer Daten so festgelegt, daß die notwendigen Geschwindigkeitsänderungen
zur Durchführung von auftretenden Lückenänderungen möglichst gering sind.
[0018] Außerdem ist eine den Erfassungsbereich der Förderrollen 43 und 44 überwachende zweite
Lichtschranke 73/73' mit einer Lichtquelle 73' vorgesehen.
[0019] Der Abstand der Lichtschranken wird so groß gewählt, daß bei festgelegter maximaler
Geschwindigkeitsänderung die größten notwendigen Lückenänderungen realisiert werden
können.
[0020] Diese Lichtschrankensignale werden von dem Mikroprozessor einer Steuerschaltung 60
ausgewertet. Aus den Hell-/Dunkelsignalen der Lichtschranken werden die jeweiligen
Positionen der Sendungen 1' und 1" ermittelt.
[0021] FIG 2 zeigt eine vereinfachte Darstellung, bei der eine Anzahl von Sendungen in einem
Stapel 100 angeordnet ist.
[0022] Sobald die Steuerschaltung 60 den Abzugsbefehl erteilt, wird der Abzugsmotor eingeschaltet
und die erste Sendung gestartet. Erreicht deren Vorderkante die zweite Lichtschranke
73/73', wird der Abzugsmotor sofort gestoppt, die Sendung wird von den Förderriemen
48 und 49 weiter abgezogen. Der Abzugsmotor wird erst wieder eingeschaltet, wenn die
folgende Bedingung erfüllt ist: die erste Lichtschranke 71/71' wird hell.
[0023] Nun wird der Abzugsmotor wieder gestartet, um die nächste Sendung zu beschleunigen.
Sobald deren Vorderkante die erste Lichtschranke 71/71' erreicht, ist deren Position
bekannt. Nun kann die Geschwindigkeit v ermittelt werden, mit der die Sendung bis
zum Erreichen der zweiten Lichtschranke 73/73' weitertransportiert werden muß, um
beim Erreichen dieser genau den Abstand Soll-Lücke zur vorher abgezogenen Sendung
zu haben. Es kommt also zu keinem zwischenzeitlichen Stoppen der Sendung.
[0024] Die zur Ermittlung der benötigten Geschwindigkeit v, mit der die nächste Sendung
ab Erreichen der ersten Lichtschranke 71/71' bis zum Erreichen der zweiten Lichtschranke
73/73' durch das Abzugsband 25 transportiert werden muß, um die gewünschte Soll-Lücke
zu erreichen, notwendigen Beziehungen ergeben sich folgendermaßen:
1. Ohne Berücksichtigung von Beschleunigungszeiten und Reaktionszeiten der Steuerschaltung
60

2. Mit Berücksichtigung von Reaktionszeiten T der Steuerschaltung 60

3. Während der Beschleunigungszeit BZ des Abzugsmotors wird folgender Weg zuviel (bei
negativer Beschleunigung) bzw. zuwenig (bei positiver Beschleunigung) zurückgelegt

[0025] Damit ergibt sich mit Berücksichtigung von Beschleunigungszeiten BZ des Abzugsmotors
und Reaktionszeiten T der Steuerschaltung 60:

mit folgenden Parametern:
| Parameter |
Einheit |
Bedeutung |
| lidist |
m |
Abstand der beiden Lichtschranken 71/71' und 73/73' zueinander |
| li1gap |
m |
Abstand der Hinterkante der abgezogenen Sendung von der ersten Lichtschranke 71/71',
wenn die |
| |
|
Vorderkante der abzuziehenden Senung die erste Lichtschranke erreicht |
| |
| sollue |
m |
gewünschte Lücke zwischen den abgezogenen Sendungen |
| V |
m/s |
Geschwindigkeit der Förderriemen = Geschwindigkeit der abgezogenen Sendung, sobald
diese die zweite Lichtschranke 73/73' erreicht hat |
| Va |
m/s |
Geschwindigkeit von der die abzuziehende Sendung ab der ersten Lichtschranke beschleunigt
wird |
| T |
s |
Reaktionszeit der Steuerung auf Kantenerkennung an den Lichtschranken |
| BZ |
s |
Beschleunigungs-/Bremszeit des Abzugsmotors |
[0026] Der Abstand Lilgap der Hinterkante der abgezogenen Sendung von der ersten Lichtschranke
71/71' zu dem Zeitpunkt, an dem die Vorderkante der abzuziehenden Sendung die erste
Lichtschranke 71/71' erreicht, wird mit Hilfe der Kantensignale der ersten Lichtschranke
71/71' und eines Taktgenerators 80 ermittelt. Erreicht die Vorderkante der abgezogenen
Sendung die zweite Lichtschranke 73/73', so wird diese Sendung mit der Geschwindigkeit
V weitertransportiert. Erreicht die Hinterkante die erste Lichtschranke 71/71', ist
deren Position bekannt und durch Zählung der Takte des Taktgenerators 80 bis zum Zeitpunkt
des Vorderkantensignals der nachfolgenden Sendung an der ersten Lichtschranke 71/71'
erhält man den Abstand Li1gap.
1. Verfahren zur Steuerung eines Abzugsorgans für flache Sendungen mit steuerbarer Abzugsgeschwindigkeit,
das die Sendungen mit konstanter Geschwindigkeit V angetriebenen Förderriemen (48,49)
zuführt, dadurch gekennzeichnet, daß aus dem Abstand der Hinterkante der vorhergehenden, schon abgezogenen Sendung (1"
)von einem ersten, die Sendungen detektierenden Sensor (71/71'), der sich an der Position
befindet, an der die abzuziehenden Sendungen (1') eine festgelegte mittlere Abzugsgeschwindigkeit
erreicht haben, zu dem Zeitpunkt, an dem die Vorderkante der abzuziehenden Sendung
(1') gerade den ersten Sensor (71/71') erreicht, die Geschwindigkeit der abzuziehenden
Sendung (1') zwischen dem ersten Sensor (71/71') und lediglich einem zweiten die Sendungen
detektierenden Sensor (73/73'), der sich an der Übernahmestelle durch die Förderriemen
(48,49) befindet, ermittelt wird, die notwendig ist, damit zu dem Zeitpunkt, an dem
ihre Vorderkante den zweiten Sensor (73/73') erreicht, zwischen beiden Sendungen (1',1'')
die Sollücke vorhanden ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Hinterkante der schon abgezogenen, in den Förderriemen (48,49) gefaßten
Sendung (1'') vom ersten Sensor (71/71') zu dem Zeitpunkt, an dem die Vorderkante
der abzuziehenden Sendung (1') gerade den ersten Sensor (71/71') erreicht, aus der
Zeitdifferenz zwischen Detektion der Hinterkante der abgezogenen Sendung (1'') und
Detektion der Vorderkante der abzuziehenden Sendung (1')am ersten Sensor (71/71')
sowie aus der Geschwindigkeit V der Förderriemen (48,49) ermittelt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Hinterkante der schon abgezogenen Sendung in den Förderriemen (48,49)
gefaßten Sendung (1'') vom ersten Sensor (71/71') aus der Zeitdifferenz zwischen Detektion
der Hinterkante der abgezogenen Sendung (1'') und Detektion der Vorderkante der abzuziehenden
Sendung (1') am ersten Sensor (71/71') mit Hilfe eines mit den angetriebenen Förderrollen
(43,44) der Förderriemen (48,49) in Verbindung stehenden Taktgenerators (80) ermittelt
wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Sensoren (71/71', 73/73') bei festgelegter maximaler Abzugsgeschwindigkeit
so groß ist, daß eine festgelegte maximale Lückenveränderung realisiert wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Kompensation der Reaktionszeit der Steuerung, die den zur Lückenänderung zur
Verfügung stehenden Weg verringert, die Abzugsgeschwindigkeit ab der ersten Lichtschranke
(71/71') entsprechend verändert wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Kompensation der Beschleunigungszeit bei der Geschwindigkeitsänderung die Abzugsgeschwindigkeit
entsprechend erhöht oder abgesenkt wird.
7. Abzugsvorrichtung für flache Sendungen mit mit konstanter Geschwindigkeit angetriebenen
Förderriemen (48, 49), mit einem Abzugsorgan zur Zuführung flacher Sendungen aus einem
Stapel (100) zu den Förderriemen (48,49)und mit einer Steuerschaltung (60) zur Steuerung
der Abzugszeitpunkte und -geschwindigkeiten in Abhängigkeit jeweils vom Abstand der
abzuziehenden Sendungen (1') von einer bereits abgezogenen Sendung (1''), dadurch gekennzeichnet, daß lediglich zwei die Sendungen detektierende Sensoren (71/71' , 73/73') vorgesehen
sind, wobei sich der erste Sensor (71/71') an der Position befindet, an der die abzuziehenden
Sendungen (1') eine festgelegte mittlere Abzugsgeschwindigkeit erreicht haben und
wobei sich der zweite Sensor (73/73') an der Übernahmestelle durch die Förderriemen
(48,49) befindet, und daß die Steuerschaltung (60) so ausgebildet ist, daß aus dem
Abstand der Hinterkante der vorhergehenden, schon abgezogenen Sendung (1'') von dem
ersten Sensor (71/71') zu dem Zeitpunkt, an dem die Vorderkante der abzuziehenden
Sendung (1') gerade den ersten Sensor (71/71') erreicht, die Geschwindigkeit der abzuziehenden
Sendung (1') zwischen den beiden Sensoren ermittelt wird, die notwendig ist, damit
zu dem Zeitpunkt, an dem ihre Vorderkante den zweiten Sensor (73/73') erreicht, zwischen
beiden Sendungen (1',1'') die Sollücke vorhanden ist.
8. Abzugsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ermittlung der zurückgelegten Strecken der in den Förderriemen (48,49) geklemmten
Sendungen (1'') ein mit den angetriebenen Förderrollen (43, 44) der Förderriemen (48,49)
in Verbindung stehender Taktgenerator (80) vorhanden ist.
1. Method for controlling a device used to remove flat items of mail, which has a controllable
removal speed and which feeds the items of mail using conveyor belts (48, 49) which
are driven at a constant speed V, characterized in that, between the first sensor (71/71') and simply a second sensor (73/73') which detects
the items of mail and which is located at the point of transfer by the conveyor belts
(48, 49), that speed of the item of mail (1') to be removed which is necessary so
that the predetermined gap is present between the two items of mail (1', 1") at the
time at which the front edge of the item of mail to be removed reaches the second
sensor (73/73') is determined at the time at which the front edge of the item of mail
(1') to be removed has just reached the first sensor (71/71'), from the distance between
the rear edge of the preceding, already removed items of mail (1") and a first sensor
(71/71') which detects the items of mail and which is located at the position at which
the items of mail (1') to be removed have reached a defined average removal speed.
2. Method according to Claim 1, characterized in that the distance between the rear edge of the already removed item of mail (1") held
in the conveyor belts (48, 49) and the first sensor (71/71') is determined at the
time at which the front edge of the item of mail (1') to be removed has just reached
the first sensor (71/71') from the difference in time between the detection of the
rear edge of the removed item of mail (1") and the detection of the front edge of
the item of mail (1') to be removed at the first sensor (71/71'), and from the speed
V of the conveyor belts (48, 49).
3. Method according to Claim 1, characterized in that the distance between the rear edge of the already removed item of mail (1") held
in the conveyor belts (48, 49) and the first sensor (71/71') is determined from the
difference in time between the detection of the rear edge of the removed item of mail
(1") and the detection of the front edge of the item of mail (1') to be removed at
the first sensor (71/71') using a clock generator (80) which is connected to the driven
conveyor rollers (43, 44) of the conveyor belts (48, 49).
4. Method according to Claim 1, characterized in that the distance between the sensors (71/71', 73/73') at a defined maximum removal speed
is so great that a defined maximum change in gap is implemented.
5. Method according to Claim 1 to 4, characterized in that the removal speed is correspondingly changed starting from the first photoelectric
barrier (71/71') in order to compensate the reaction time of the control which reduces
the distance available to change the gap.
6. Method according to Claim 1 to 5, characterized in that, during the change in speed, the removal speed is correspondingly increased or reduced
in order to compensate the acceleration time.
7. Removal device for flat items of mail with conveyor belts (48, 49) which are driven
at a constant speed, with a removal device for feeding flat items of mail from a stack
(100) to the conveyor belts (48, 49) and having a control circuit (60) for controlling
the removal times and removal speeds as a function in each case of the distance between
the items of mail (1') to be removed and an item of mail (1") which has already been
removed, characterized in that only two sensors (71/71', 73/73') which detect the items of mail are provided, the
first sensor (71/71') being located at the position at which the items of mail (1')
to be removed have reached a defined average removal speed, and the second sensor
(73/73') being located at the point of transfer by the conveyor belts (48, 49), and
in that the control circuit (60) is constructed in such a way that, between the two sensors,
that speed of the item of mail (1') to be removed which is necessary so that the predetermined
gap is present between the two items of mail (1', 1") at the time at which the front
edge of the item of mail to be removed reaches the second sensor (73/73') is determined
at the time at which the front edge of the item of mail (1') to be removed has just
reached the first sensor (71/71'), from the distance between the rear edge of the
preceding, already removed item of mail (1") and the first sensor (71/71').
8. Removal device according to Claim 7, characterized in that a clock generator (80) which is connected to the driven conveyor rollers (43, 44)
of the conveyor belts (48, 49) is provided in order to determine the distances covered
by the items of mail (1") clamped in the conveyor belts (48, 49).
1. Procédé de commande d'un organe de retrait d'envois plats à vitesse de retrait asservissable,
qui apporte les envois à une vitesse V constante à des courroies (48, 49) transporteuses
entraînées, caractérisé en ce que, d'après la distance entre le bord arrière de l'envoi (1") précédent déjà retiré
et un premier capteur (71/71') détectant les envois, qui se trouve à la position où
les envois (1') à retirer ont atteint une vitesse de retrait moyenne définie, on détermine,
à l'instant où le bord avant de l'envoi (1') à retirer vient d'atteindre le premier
capteur (71/71'), la vitesse de l'envoi (1') à retirer entre le premier capteur (71/71')
et seulement un deuxième capteur (73, 73') détectant les envois, qui se trouve au
point de prise en charge par les courroies (48, 49) transporteuses, vitesse qui est
nécessaire à cet envoi (1') pour que l'intervalle de consigne entre les deux envois
(1', 1") soit présent à l'instant où son bord avant atteint le deuxième capteur (73,
73').
2. Procédé suivant la revendication 1, caractérisé en ce que la distance entre le bord arrière de l'envoi (1") déjà retiré, serré dans les courroies
(48, 49) transporteuses, et le premier capteur (71/71'), à l'instant où le bord avant
de l'envoi (1') à retirer vient d'atteindre le premier capteur (71/71'), est déterminée
d'après la différence de temps entre la détection du bord arrière de l'envoi (1")
retiré et la détection du bord avant de l'envoi (1') à retirer au premier capteur
(71/71'), et d'après la vitesse V des courroies (48, 49) transporteuses.
3. Procédé suivant la revendication 1, caractérisé en ce que la distance entre le bord arrière de l'envoi (1") déjà retiré, serré dans les courroies
(48, 49) transporteuses, et le premier capteur (71/71') est déterminée d'après la
différence de temps entre la détection du bord arrière de l'envoi (1") retiré et la
détection du bord avant de l'envoi (1') à retirer au premier capteur (71/71'), à l'aide
d'un générateur (80) d'impulsions relié aux rouleaux (43, 44) entraînés des courroies
(48, 49) transporteuses.
4. Procédé suivant la revendication 1, caractérisé en ce que la distance entre les capteurs (71/71', 73/73') est, à la vitesse maximale définie
de retrait, suffisante pour obtenir une modification maximale définie de l'intervalle.
5. Procédé suivant l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'afin de compenser le temps de réaction de la commande, qui réduit la course disponible
pour la modification de l'intervalle, la vitesse de retrait est modifiée d'une manière
correspondante à partir de la première cellule (71/71') photoélectrique.
6. Procédé suivant l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'afin de compenser le temps d'accélération lorsque la vitesse est modifiée, la vitesse
de retrait est augmentée ou abaissée d'une manière correspondante.
7. Dispositif de retrait d'envois plats à l'aide de courroies (48, 49) transporteuses
entraînées à vitesse constante, comportant un organe de retrait pour apporter des
envois plats aux courroies (48, 49) transporteuses à partir d'une pile (100), et comportant
un montage (60) de commande pour commander les instants et vitesses de retrait en
fonction de la distance respective entre chaque envoi (1') à retirer et un envoi (1")
déjà retiré, caractérisé en ce qu'il est seulement prévu deux capteurs (71/71', 73/73'), le premier capteur (71/71')
se trouvant à la position où les envois (1') à retirer ont atteint une vitesse de
retrait moyenne définie et le deuxième capteur (73, 73') se trouvant au point de prise
en charge par les courroies (48, 49) transporteuses, et en ce que le montage (60) de commande est conçu de telle sorte que, d'après la distance entre
le bord arrière de l'envoi (1") précédent déjà retiré et le premier capteur (71/71'),
on détermine, à l'instant où le bord avant de l'envoi (1') à retirer vient d'atteindre
le premier capteur (71/71'), la vitesse de l'envoi (1') à retirer entre les deux capteurs,
vitesse qui est nécessaire à cet envoi (1') pour que l'intervalle de consigne entre
les deux envois (1', 1") soit présent à l'instant où son bord avant atteint le deuxième
capteur (73, 73').
8. Dispositif de retrait suivant la revendication 7, caractérisé en ce qu'un générateur (80) d'impulsions, relié aux rouleaux (43, 44) entraînés des courroies
(48, 49) transporteuses, est présent pour déterminer les distances parcourues par
les envois (1") serrés dans les courroies (48, 49) transporteuses.
