[0001] Die Erfindung betrifft eine Skibindung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Bei einer aus AT-A-38 94 53 bekannten Skibindung dieser Art ist der Vorderbacken
mit einem L-förmigen Tragkörper direkt auf der Skioberseite montiert oder in einer
fest auf der Skioberseite angebrachten Führungsschiene gehaltert. Eine Trittplatte
auf dem Tragkörper oder auf der Führungsschiene bestimmt die Standhöhe des Skistiefels
im Zehenbereich. Das Koppelelement verbindet den Tragkörper oder die Führungsschiene
des Vorderbackens mit dem Fersenbacken. Der Fersenbacken ist verschiebbar in einer
Führungsschiene gehaltert, die fest auf der Skioberseite montiert ist. Eine Abdeckung
ist auf das Koppelelement aufgeschoben und mit der Führungsschiene des Fersenbackens
verrastet. Die Abdeckung bestimmt die Standhöhe des Skistiefels im Fersenbereich.
Die Skibindung ist wegen der Kopplung des verschiebbaren Fersenbackens mit dem Vorderbacken
technisch aufwendig und vielteilig. Die Standhöhe des Skistiefels ist normal, d.h.
nur so groß, wie es zur Festlegung des Skistiefels in der Skibindung erforderlich
ist.
[0003] Bei der aus FR-A-2 654 636 bekannten Skibindung ist der Vorderbacken ohne standerhöhende
Maßnahme direkt mit seiner Grundplatte auf der Skioberseite verschraubt, während der
Fersenbacken in einer direkt auf der Skioberseite verschraubten Führungsschiene gegen
die Kraft einer Andruckfeder verschiebbar ist. Das bandartige Koppelelement ist am
vorderen Ende skifest verankert. Auf dem hinteren Ende des Koppelelementes ist der
in der Führungsschiene verschiebbare Fersenbacken mit einer lösbaren Verriegelung
montiert.
[0004] Bei der aus US-A-5 647 605 bekannten Skibindung ist der Vorderbacken auf einer Platte
montiert, die in einer skifesten Basisplatte um eine Querachse kippbar und durch ein
elastisches Kissen abgestützt ist. Der Fersenbacken ist an einem Schieber montiert,
der in einer skifesten Grundplatte um eine hintenliegende Querachse kippbar und durch
ein elastisches Kissen abgestützt ist. Hinter dem Vorderbacken und vor dem Fersenbacken
ist jeweils eine mit der kippbaren Platte bzw. dem kippbaren Schieber verbundene Sensorplatte
vorgesehen. Der zwischen dem Vorder- und dem Fersenbacken eingespannte Skistiefel
steht auf den Sensorplatten auf, die unter gesteuertem Zehendruck bzw. Fersendruck
zusammen mit den Vorder- und den Fersenbacken relativ zum Ski nachgeben. Die kippbar
gelagerte Platte und der kippbar gelagerte Schieber sind zusätzlich über angelenkte
Lenker abgestützt, zwischen denen sich eine längsveriaufende Druckstrebe erstreckt.
Über die Lenkeranordnungen und die Druckstrebe lassen sich beim Skifahren durch gesteuerten
Zehen- und/oder Fersendruck die Skienden gezielt in den Schnee drücken oder entlasten.
[0005] Bei der aus EP-A-0 620 350, Fig. 3 und 4, bekannten Skibindung sind der Vorderbacken
und der Fersenbacken auf einer gemeinsamen, zugfesten Platte montiert, die im Vorderbackenbereich
am Ski fixiert ist. Der Fersenbacken ist relativ zu der Platte längsverstellbar. Unterhalb
der Platte sind vordere und hintere, standerhöhende Platten eingebaut, wobei die vordere
Platte skifest verankert, die hintere Platte hingegen in Skilängsrichtung verschiebbar
geführt ist. Das hintere Ende der die Backen tragenden Platte ist gegen Abheben vom
Ski und verschiebbar geführt. Ganz hinten ist ein dämpfendes Kissen unter die Platte
gesetzt.
[0006] Bei der aus EP-A-0 514 837 bekannten Skibindung ist der Vorderbacken mit seiner Grundplatte
auf der Skioberseite fixiert, während der Fersenbacken in einer auf der Skioberseite
festgelegten Führungsschiene verschiebbar ist. Das Koppelelement ist in den Vorderbacken
eingehängt und mit dem Fersenbacken längsverstellbar gekoppelt Bei einer Ausführungsform
ist die Verbindung des Koppelelementes mit dem Vorderbacken gegen Federkraft begrenzt
längsverstellbar.
[0007] Nicht nur im Rennsport, sondern auch bei dem bei Normalskifahrern zunehmendem Carving-Trend
wird zunehmend eine deutlich größere als die normale Standhöhe des Skistiefels benötigt,
die einerseits bei extremen Schrägstellungen des Ski fahrtechnische Vorteile hat und
andererseits größere Hebelarme für die vom Skifahrer in den Ski eingeleiteten Steuerkräfte
ermöglicht. Hierfür sind verschiedene standerhöhende Maßnahmen bekannt.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Skibindung der eingangs genannten
Art anzugeben, die bei deutlich vergrößerter Standhöhe für den Skistiefel baulich
einfach mit längsbeweglichem Fersenbacken unzweckmäßige Skiversteifungen vermeidet,
wobei eine Anpassbarkeit der Skibindung an alle gängigen Skistiefelgrößen und eine
einfache Möglichkeit zur Nachrüstung auch einfacher und kostengünstiger Skibindungen
im Hinblick auf größere Standhöhe und beweglichem Fersenbacken gegeben sein sollen.
[0009] Die gestellte Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0010] Der Fersenbacken und der Vorderbacken, die an sich nicht notwendigerweise im Hinblick
auf deutlich überhöhte Standhöhe und Längsbeweglichkeit des Fersenbackens konzipiert
sein müssen, sind mittels der Bindungsplatten so auf dem Ski montiert, dass die gewünschte
deutlich überhöhte Standhöhe und die Beweglichkeit des Fersenbackens gegeben sind,
die unzweckmäßige Versteifungen des Skis vermeidet. Es kann praktisch jede FersenbackenNorderbacken-Kombination,
auch die preiswerteste, für gehobene Fahransprüche kostengünstig nachgerüstet oder
modifiziert sein. Die Bauhöhe der Bindungsplatten wird gewinnbringend genutzt, um
darin Befestigungseinrichtungen, Bewegungsführungen oder bewegliche Komponenten der
zusätzlichen Funktionen unterzubringen. Die Skibindung ist einfach zu fertigen und
deshalb kostengünstig in ihrer Herstellung. Sie besteht aus wenig Einzelteilen, weil
die Bindungsplatten jeweils Mehrfachfunktionen erbringen. Die Längsführungsbahn, die
die Längsverschiebung des Fersenbackens bei Skidurchbiegungen zulässt, ist innerhalb
der Höhenerstreckung der Bindungsplatte untergebracht. So lässt sich die Dicke der
Bindungsplatte gewinnbringend nutzen und werden freiliegende, relativ zueinander bewegliche
Komponenten vermieden. Die große Bauhöhe innerhalb der Bindungsplatte lässt es zu,
die Bewegungsführung sehr stabil auszulegen, was dem Fahrverhalten und der Standzeit
zugute kommt. Der Fersenbacken ist entweder mit seiner Führungsschiene oder nur mit
einer Grundplatte auf dem Trageinsatz montiert, der in der Führungsbahn der Bindungsplatte
verschiebbar geführt ist. Das Koppelelement braucht nicht am Fersenbacken anzugreifen,
sondern ist direkt mit dem Trageinsatz gekoppelt, der den skistiefelgrößenabhängigen
Abstand zwischen dem Vorderbacken und dem Fersenbacken einhält. Alternativ werden
Teile eingespart, wenn die Führungsschiene des Fersenbackens direkt in der Längsführungsbahn
der Bindungsplatte geführt und sozusagen in diese integriert ist. Das Längsbewegungsspiel
der Führungsschiene vermeidet unerwünschte Skiversteifungen bei Skidurchbiegungen.
[0011] Gemäß Anspruch 2 ist die Bindungsplatte des Vorderbackens an einer festgelegten Position
des Ski montiert. Stiefelgrößenabhängige Montierpositionen für den Vorderbacken auf
der Bindungsplatte ermöglichen die einfache Anpassung an die jeweilige Skistiefelgröße.
[0012] Gemäß Anspruch 3 ist der Trageinsatz sozusagen versenkt in der Bindungsplatte angeordnet.
Sein Längsbewegungsspiel innerhalb der Bindungsplatte vermeidet unerwünschte Skiversteifungen
bei Skidurchbiegungen.
[0013] Gemäß Anspruch 4 lassen sich im Zusammenspiel mit den verschiedenen Montierpositionen
für den Vorderbacken auf der Bindungsplatte des Fersenbackens entsprechende Relativpositionen
des Fersenbackens skistiefelgrößenabhängig wählen.
[0014] Gemäß Anspruch 5 besitzt die Führungsschiene des Fersenbackens einen erweiterten
Verstellbereich, so dass alle gängigen Skistiefelgrößen abgedeckt werden können. Die
Führungsschiene lässt nicht nur die Schubeinstellung für den Fersenbacken bequem vornehmen,
sondern auch die jeweilige, der Skistiefelgröße entsprechende Positionierung des Fersenbackens.
[0015] Gemäß Anspruch 6 sind an der Vorderbacken-Bindungsplatte und/oder dem Trageinsatz
bzw. der Führungsschiene für den Fersenbacken mehrere Angriffsstellen für das Koppelelement
vorgesehen. Durch Auswahl jeweils passender Angriffsstellen lässt sich bequem eine
Anpassung der Skibindung an unterschiedliche Skistiefelgrößen vornehmen. Als Alternative
wäre es möglich, das Koppelelement längsverstellbar auszubilden, oder Befestigungsstellen
für Angriffsstellen zwischen dem Koppelelement und der vorderen Bindungsplatte bzw.
dem Trageinsatz oder der Führungsschiene des Fersenbackens auf dem Koppelelement verstellbar
auszulegen, um trotz der Verstellbarkeit mit je einer festen Angriffsstelle an der
vorderen Bindungsplatte und dem Trageinsatz bzw. der Führungsschiene auszukommen.
[0016] Gemäß Anspruch 7 lässt sich die Schubeinstellung zwar an der Führungsschiene für
den Fersenbacken vornehmen, jedoch lassen sich keine nennenswerten Anpassungen des
Fersenbackens an Skistiefelgrößen bewerkstelligen. Diese Einstellungen werden hingegen
über das Koppelelement vorgenommen.
[0017] Alternativ wird gemäß Anspruch 8 der Fersenbacken in nur einer Montierposition auf
dem Trageinsatz festgelegt, und lässt sich der Trageinsatz durch Verstellen des Koppelelements
bzw. dessen Angriffsstelle an die jeweilige Skistiefelgröße anpassen.
[0018] Gemäß Anspruch 9 ist das Koppelelement baulich einfach und funktionssicher.
[0019] Gemäß Anspruch 10 wird ein unbeabsichtigtes Herausziehen des Trageinsatzes bzw. der
Führungsschiene aus der Bindungsplatte für den Fersenbacken vermieden. Dank entsprechender
Freistellungsräume wird eine unerwünschte Skiversteifung bei Skidurchbiegungen ausgeschlossen.
[0020] Besonders zweckmäßig sind gemäß Anspruch 11 die Vorder- und Fersenbacken handelsübliche
und preiswerte Bindungsteile, die zur direkten Montage auf der Skioberseite bestimmt
sind, erfindungsgemäß jedoch den Vorteil der standerhöhenden Bindungsplatten und des
Koppelelementes nutzen.
[0021] Um das Auslösevefialten der Skibindungsteile wie gewünscht zum Tragen kommen zu lassen,
sollten gemäß Anspruch 12 Gleitplatten an den Bindungsplatten vorgesehen sein, die
entweder einstückig eingeformt oder zusätzlich eingesetzt sind.
[0022] Anhand der Zeichnung werden Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes erläutert.
Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht, teilweise in einem Längsvertikalschnitt, einer Skibindung bzw.
eines mit einer Skibindung ausgestatteten Ski,
- Fig. 2
- eine den Fersenhalterbereich betreffende, weitere Ausführungsform,
- Fig. 3
- einen Querschnitt in der Ebene III-III in Fig. 1,
- Fig. 4
- einen Querschnitt in der Ebene IV-IV in Fig. 2,
- Fig. 5
- eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, einer weitere Ausführungsform einer Skibindung
bzw. eines mit einer Skibindung ausgerüsteten Ski, und
- Fig. 6
- eine Draufsicht auf ein Detail, wobei in dieser Draufsicht zwei Detailvariationen
angedeutet sind.
[0023] Auf einem Alpinski S ist in den Fig. 1 und 3 eine Skibindung B montiert, die in sich
zwei gehobenen Anforderungen bei Skifahrem entsprechende Funktionen zusätzlich zur
sicherheitsauslösenden Festlegung eines nicht gezeigten Skistiefels erfüllt. Einerseits
steht der Skistiefel in der Skibindung B mit deutlich vergrößerter Standhöhe oberhalb
der Skioberseite (der Abstand zwischen der Skiunterseite und der Unterseite des Skistiefels
kann bis zu 5 oder 7 cm betragen), um beispielsweise beim Carving-Fahren in extremen
Schräglagen unerwünschte Kollisionen des Skistiefels mit dem Schnee zu vermeiden,
und um die Steuerkräfte des Fußes bzw. Beins des Skifahrers mit deutlich vergrößerten
Hebelarmen auf die Skikanten zu bringen. Andererseits wird im Skibindungsbereich eine
unerwünschte Versteifung des Ski S bei positiven und negativen Skidurchbiegungen vermieden.
[0024] Die Skibindung B weist einen Vorderbacken V und einen Fersenbacken F auf, die beide
einer handelsüblichen, an sich zur direkten Montage auf der Skioberseite bestimmten,
preisgünstigen Skibindungsgattung angehören können, aber nicht müssen. Unter dem Vorderbacken
V und dem Fersenbacken F ist auf der Skioberseite 6 je eine standerhöhende Bindungsplatte
P1 bzw. P2 mit Befestigungseinrichtungen 7, 12 fest montiert.
[0025] Auf der Bindungsplatte P1 ist der Vorderbacken V mit einer Grundplatte 1 (oder einer
Führungsschiene) an einer Montierposition 3 mit Befestigungseinrichtungen festgelegt.
Auf der mit 4 bezeichneten Oberfläche der Bindungsplatte P1 sind in Skilängsrichtung
verteilt mehrere, unterschiedlichen Skistiefelgrößen zugeordnete Montierpositionen
3, 3' vorgesehen oder möglich. Die mit 5 bezeichnete Unterfläche der Bindungsplatte
P1 sitzt zweckmäßigerweise direkt auf der Skioberseite 6. Im Hinblick auf eine möglichst
geringfügige Versteifung des Ski S in dem Bindungsbereich ist die Unterfläche 5 in
Skilängsrichtung kürzer als die Oberfläche 4.
[0026] Auf der hinteren Bindungsplatte P2, die ähnlich ausgebildet ist wie die Bindungsplatte
P1, ist der Fersenbacken F mit seiner Führungsschiene 8 bzw. einer Grundplatte in
einer Montierposition 9 mit Befestigungseinrichtungen festgelegt, und zwar in Fig.
1 und 3 auf einem plattenartigen Trageinsatz T, der in der Bindungsplatte P2 in einer
Längsführungsbahn B in Längsrichtung verschiebbar geführt und gegen Abheben nach oben
gesichert ist. Beispielsweise (Fig. 3) besitzt der Trageinsatz T untere, seitlich
vorspringende Führungsleisten 20, die nach oben durch nach innen ragende Flansche
14 abgedeckt sind. Der Trageinsatz T ist erheblich länger als die Führungsschiene
8 des Fersenbackens, die im wesentlichen nur eine Längsverstellung des Fersenbackens
zur Schubeinstellung zuläßt. Zur Anpassung an unterschiedliche Skistiefelgrößen sind
auf dem Trageinsatz T mehrere Montierpositionen 9, 9' für den Fersenbacken vorgesehen
oder möglich.
[0027] In entspanntem Zustand des Ski S sind in der Längsführungsbahn B vor und hinter dem
Trageinsatz T Freiräume 13 vorgesehen, die ein Längsbewegungsspiel des Trageinsatzes
T in der Längsführungsbahn B bestimmen, und zwar relativ zu gegebenenfalls vorgesehenen
Endanschlägen 24 der Längsführungsbahn B (Fig. 2).
[0028] Ein längsstabiles Koppelelement K, z.B. ein Band 15 mit beidendigen, nach oben weisenden
Einhängehaken 16, verbindet den Trageinsatz T mit der Bindungsplatte P1 für den Vorderbacken
V. Die Verbindung ist hergestellt zwischen jeweils einer Angriffsstelle 17 in der
Bindungsplatte P1 und einer Angriffsstelle 19 im Trageinsatz T. Auf diese Weise werden
bei positiven und negativen Skidurchbiegungen aus der in Fig. 1 gezeigten entspannten
Lage des Ski S Skiversteifungen vermieden, weil der Trageinsatz T im Rahmen seines
Längsbewegungsspiels in der Längsführungsbahn B verfährt, und dennoch der eingestellte
Abstand zwischen dem Fersenbacken und dem Vorderbacken eingehalten bleibt.
[0029] In Fig. 1 ist die Oberseite des Trageinsatzes T in etwa fluchtend mit der Oberfläche
10 der Bindungsplatte P gezeigt. Der Trageinsatz T könnte jedoch auch geringfügig
nach oben vorstehen oder sogar gegenüber der Oberfläche 10 noch weiter versenkt sein
als gezeigt. Die Bindungsplatte P2 ist mit ihrer Unterfläche 11 direkt auf der Skioberseite
6 festgelegt, und zwar mit Befestigungsmitteln 12.
[0030] In Fig. 3 (und Fig. 4) ist die Bindungsplatte P2 gleich breit wie der Ski S. Die
Bindungsplatten P1, P2 könnten jedoch auch schmaler und/oder nach oben divergierend
oder konvergierend ausgebildet sein.
[0031] Bei der Ausführungsform der Fig. 1 und 3 wird der skistiefelgrößenabhängige Abstand
zwischen Vorder- und Fersenbacken V, F eingestellt mit Hilfe der unterschiedlichen
Montierpositionen 3, 3', 9, 9'. Der Abstand der Bindungsplatten P1, P2 ist nicht veränderbar,
wie auch die Relativposition des Trageinsatzes T in Bezug auf die Bindungsplatte P1.
[0032] Bei der Ausführungsform der Fig. 2 und 4 ist die Bindungsplatte P1 und die Montierbarkeit
des Vorderbackens V auf dieser Bindungsplatte P1 wie in Fig. 1, und deshalb nicht
gezeigt. Im Unterschied zur Ausführungsform der Fig. 1 und 3 ist in den Fig. 2 und
4 der in Fig. 1 gezeigte Trageinsatz T weggelassen und dafür der Fersenbacken F mit
seiner Führungsschiene 8' direkt in der Längsführungsbahn B der hinteren Bindungsplatte
P2 montiert, derart, daß die Führungsschiene 8' längsverschieblich in der hinteren
Bindungsplatte P2 geführt wird und in der in Fig. 2 gezeigten, entspannten Lage des
Ski S ein Längsbewegungsspiel nach vorne und hinten hat, mit dem zumindest die relativen
Bewegungen des Fersenbackens F bei maximalen positiven und negativen Skidurchbiegungen
relativ zur hinteren Bindungsplatte P2 möglich sind, ohne daß die Führungsschiene
8' an den Endanschlägen 24 abgefangen wird. Die Führungsschiene 8' des Fersenbackens
F (s. auch Fig. 6) hat eine Mehrfachfunktion, weil sie einerseits die Schubeinstellung
des Fersenbackens in einem relativ kleinen Einstellbereich X ermöglicht, weiterhin
jedoch auch die Einstellung der Position des Fersenbackens in einem in Längsrichtung
erweiterten Einstellbereich Y auf die jeweilige Skistiefelgröße zuläßt und direkt
für die Führung des Fersenbackens F in der Längsführungsbahn B sorgt. Das Koppelelement
K ist nur an einer einzigen Angriffsstelle mit der Führungsschiene 8' verbunden. Anpassungen
an unterschiedliche Skistiefelgrößen erfolgen, wie erwähnt, innerhalb des verlängerten
Einstellbereiches Y der insgesamt gegenüber Normalausführungen deutlich verlängerten
Führungsschiene 8'. Für diese Einstellungen sind Rastmittel 21 vorgesehen.
[0033] In Fig. 5 sind auf der Bindungsplatte P1 mehrere Montierpositionen 3, 3' für den
Vorderbacken V vorgesehen oder möglich. Im Unterschied zu den vorgenannten Ausführungsformen
ist in Fig. 5 das Koppelelement K beispielsweise mit der Bindungsplatte P1 wahlweise
in mehreren Angriffsstellen 17, 17' verbindbar, indem der Einhängehaken 16 in jeweils
eine der Angriffsstellen 17, 17' zum Eingriff gebracht wird.
[0034] In der Längsführungsbahn B der hinteren Bindungsplatte P2 ist in Fig. 5 der Fersenbacken
F mit einer relativ kurzen Führungsschiene 8 direkt geführt, wobei diese Führungsschiene
8 nur den normalen Verstellbereich X gemäß Fig. 6 besitzt, der zur Schubeinstellung
dient. Den unterschiedlichen Skistiefelgrößen entsprechend wird in diesem Fall das
Koppelelement 15 in eine passende Angriffsstelle 17, 17' in der Bindungsplatte P1
eingehängt.
[0035] Damit der Fersenbacken F der jeweiligen Skistiefelgröße entsprechend positionierbar
ist, hat die kurze Führungsschiene 8 in der Längsführungsbahn B nicht nur die beidendigen
Freiräume 13 zur Verfügung, sondern ein zusätzliches Längsspiel 23, das dem Verstellhub
des Fersenbackens zwischen der größten und der kleinsten Skistiefelgröße entspricht.
In Fig. 5 befindet sich der Fersenbacken, z.B. in einer Einstellung für die größte
Skistiefelgröße.
[0036] Das Koppelelement K ist mit dem Einhängehaken 18 in der Angriffsstelle 19 mit der
kurzen Führungsschiene 8 fest verbunden. Alternativ oder additiv könnten jedoch zur
Erhöhung der Variations- bzw. Einstellweite auch mehrere, wahlweise nutzbare Angriffsstellen
19, 19' für das Koppelelement K an der Führungsschiene 8 vorgesehen sein. Zur Schubeinstellung
werden die Rasteinrichtungen 21 der kurzen Führungsschiene 8 benutzt.
[0037] Alternativ verdeutlicht Fig. 5 ferner eine Ausführungsform, bei der ein nur eine
einzige Montierposition für die kurze Führungsschiene 8 oder eine Grundplatte des
Fersenbackens F zulassender, relativ kurzer Trageinsatz T' in der Längsführungsbahn
B verschiebbar geführt ist. In diesem Fall ist der Fersenbacken F mit seiner Führungsschiene
8 (gestrichelt gezeigt) auf diesem kurzen Trageinsatz T' montiert, der zusätzlich
zu den beidendigen Längsbewegungs-Freiräumen 13 auch den erweiterten Bewegungsspielraum
23 in der Längsführungsbahn B hat, der mittels des Koppelelementes K und mehreren
Angriffsstellen für dieses eine Anpassung an unterschiedliche Skistiefelgrößen ermöglicht.
[0038] In Fig. 5 ist angedeutet, daß auf der Bindungsplatte P1 (wie auch an der Bindungsplatte
P2, dort nicht gezeigt) eine Gleitplatte 22 für den Skistiefel angebracht oder einstückig
eingeformt sein kann.
[0039] Fig. 6 ist eine Draufsicht auf die verlängerte Führungsschiene 8' der Fig. 2, die
die Schubeinstellung und die Einstellung der Position des Fersenbackens für unterschiedliche
Skistiefelgrößen zuläßt. Gestrichelt ist die kurze Führungsschiene 8 gemä
ß Fig. 5 angedeutet, die nur die Schubeinstellung innerhalb des Einstellbereiches X
zuzulassen braucht, weil zur Anpassung an die jeweilige Skistiefelgröße ohnedies die
Führungsschiene 8 insgesamt in der Längsführungsbahn versetzbar ist durch Variieren
zwischen den Angriffsstellen 17, 17' und/oder 19, 19' des Koppelelements 15.
[0040] Anstelle mehrerer unterschiedlicher Angriffsstellen 17, 17' bzw. 19, 19'für das Koppelelement
K bzw. dessen Einhängehaken 16, 18, könnte das Koppelelement K in sich längenveränderbar
ausgebildet sein, beispielsweise indem die Einhängehaken 16 und/oder 18 entlang des
bandartigen Koppelelementes K versetzbar sind. Dann würde mit einer Angriffsstelle
17 bzw. 19 in der Bindungsplatte P1 bzw. an der Führungsschiene 8 bzw. dem Trageinsatz
T' ausgekommen werden.
[0041] Die Bindungsplatten P1, P2 könnten aus unterschiedlichen Werkstoffen oder Werkstoffkombinationen
bestehen, so z.B. aus Kunststoff, Holz oder Metall, insbesondere Leichtmetall. Das
Koppelelement K ist bisher nur als längsstabil und mit bandartigem Charakter gekennzeichnet.
Da das Koppelelement K beim Skifahren an sich nur Zugkräften ausgesetzt ist, braucht
es eigentlich nur zugfest zu sein, während es in Druckrichtung durchaus nachgiebig
ausgebildet sein könnte. Eine bandartige Struktur ist nicht unbedingt erforderlich,
es könnte sich genauso gut um eine Schiene oder ein Kabel oder ein Kabelpaar (Bowdenzug)
handeln, ähnlich den Bremsseilen bei einem Fahrrad, und sogar einfach längenverstellbar.
[0042] In den Fig. 1 und 2 ist im Inneren der hinteren Bindungsplatte P2 ein Bewegungsraum
für das Koppelelement K angedeutet. Die Bindungsplatten P1, P2 brauchen nicht wie
gezeichnet massiv ausgebildet zu sein, sondern könnten durchaus als Hohlkonstruktionen
ausgebildet sein, oder abnehmbare Abdeckungen besitzen, um zu Einstellungen oder zur
Montage leichteren Zugang ins Innere zu gestatten. Zur Montage der könnten nach oben
offene Schächte eingeformt sein. Die unterschiedlichen Montierpositionen 3, 3', 9,
9' könnten bereits vorgefertigte Bohrungsmuster sein, wobei nicht benötigte Bohrungen
durch leicht entnehmbare Stopfen verschlossen werden könnten. Schließlich ist es denkbar,
jede Bindungsplatte P1, P2 aus mehreren, trennbaren Lagen oder Schichten auszubilden,
so daß der Skifahrer bzw. Bindungsmonteur unterschiedliche Standhöhen wählen oder
die Standhöhe verändern kann.
1. Skibindung (B) für Alpinski (S) mit auf der Skioberseite (6) in einem auf die Skistiefelgröße
abgestimmten gegenseitigen Abstand angebrachten Vorderbacken (V) und Fersenbacken
(F), wobei der Fersenbacken (F) in Skilängsrichtung verschiebbar geführt und mit dem
in Skilängsrichtung arretierten Vorderbacken (V) über ein längsstabiles Koppelelement
(K) gekoppelt ist, dadurch gekennzeichnet, dass unter dem Vorderbacken (V) und unter dem Fersenbacken (F) jeweils direkt eine standerhöhende
Bindungsplatte (P1, P2) fest auf der Skioberseite (6) montiert ist, dass die Bindungsplatte
(P2) des Fersenbackens (F) innerhalb ihrer Höhenerstreckung eine Längsführungsbahn
(B) für den Fersenbacken (F) aufweist, in der entweder in einer ersten Alternative
ein eine Führungsschiene (8) oder eine Grundplatte des Fersenbackens (F) tragender
plattenförmiger Trageinsatz (T, T') beziehungsweise in einer zweiten Alternative direkt
eine Führungsschiene (8') des Fersenbackens (F) verschiebbar ist, und dass das Koppelelement
(K) in der ersten Alternative am Trageinsatz (T, T') beziehungsweise in der zweiten
Alternative an der Führungsschiene (8') angreift und den Fersenbacken (F) und die
Bindungsplatte (P1) des Vorderbackens (V) miteinander kuppelt.
2. Skibindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bindungsplatte (P1) für den Vorderbacken (V) mehrere skistiefelgrößenabhängige
Montierpositionen (3, 3') für den Vorderbacken (V) bzw. für eine Grundplatte (1) des
Vorderbackens (V) aufweist.
3. Skibindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Trageinsatz (T, T) in der Oberfläche der Bindungsplatte (P2) versenkt angeordnet
ist, vorzugsweise mit einem Längsbewegungsspiel (2 x 13).
4. Skibindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Trageinsatz (T) mehrere skistiefelgrößenabhängige Montierpositionen (9, 9') für
den Fersenbacken (F) aufweist.
5. Skibindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschiene (8) einen erweiterten Stellbereich (Y) zumindest mit mehreren
skistiefelgrößenabhängigen Verrastpositionen (21) für den Fersenbacken (F) aufweist.
6. Skibindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Bindungsplatte für den Vorderbacken (V) und/oder dem Trageinsatz bzw. der
Führungsschiene für den Fersenbacken (F) jeweils mehrere in Skilängsrichtung verteilte
Angriffsstellen für das Koppelelement (K) vorgesehen sind, in denen das Koppelelement
wahlweise zum Angriff bringbar ist.
7. Skibindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschiene (8) innerhalb eines normalen Verstellbereiches des Fersenbackens
(F) Verrastpositionen (21) zur Schubeinstellung aufweist, und dass das Längsbewegungsspiel
zusätzlich einen skistiefelgrößenabhängigen maximalen Verstellhub (23) des Fersenbackens
(F) in der Führungsbahn (B) umfasst.
8. Skibindung nach den Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Trageinsatz (T') nur eine Montierposition (9) für den Fersenbacken (F) aufweist,
und dass das Längsbewegungsspiel zusätzlich auch einen skistiefelgrößenabhängigen
maximalen Verstellhub (23) des Trageinsatzes (T') in der Führungsbahn (B) umfasst.
9. Skibindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Koppelelement (K) flachbandartig (15) ausgebildet ist und vordere und hintere,
in Richtung von der Skioberseite (6) nach oben weisende Einhängehaken (16) besitzt.
10. Skibindung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsführungsbahn (B) vordere und hintere Endanschläge aufweist.
11. Skibindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorderbacken (V) und der Fersenbacken (F) handelsübliche, an sich direkt auf
der Skioberseite (6) montierbare Bindungsteile sind.
12. Skibindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an den Oberflächen der Bindungsplatten (P1, P2) Gleitplatten vorgesehen, vorzugsweise
einstückig eingeformt oder zusätzlich eingesetzt, sind.
1. Fixation de ski (B) pour ski alpin (S) présentant sur le dessus (6) du ski une butée
avant (V) et une talonnière (F), montées à une distance mutuelle adaptée à la pointure
d'une chaussure de ski, la talonnière (F) étant guidée coulissante dans la direction
longitudinale du ski et étant couplée à la butée avant (V) bloquée dans la direction
longitudinale du ski par l'intermédiaire d'un élément de couplage (K) stable en longueur,
caractérisée en ce que, sous la butée avant (V) et sous la talonnière (F) respectivement, une plaque de fixation
(P1, P2) rehaussant la hauteur de fixation, est montée fermement sur le dessus (6)
du ski, que la plaque de fixation (P2) de la talonnière (F) présente à l'intérieur
de son étendue en hauteur une glissière longitudinale (B) pour la talonnière (F),
dans laquelle est capable de coulisser soit, dans une première variante, un insert
formant support (T, T') en forme de plaque portant un rail de guidage (8) ou une plaque
de base de la talonnière (F) soit, dans une deuxième variante, un rail de guidage
(8') direct de la talonnière (F), et que l'élément de couplage (K) vient en prise
dans la première variante sur l'insert formant support (T, T') ou dans la deuxième
variante sur le rail de guidage (8') et couple l'une à l'autre la talonnière (F) et
la plaque de fixation (P1) de la butée avant (V).
2. Fixation de ski selon la revendication 1, caractérisée en ce que la plaque de fixation (P1) pour la butée avant (V) présente plusieurs positions de
montage (3, 3'), fonction de la pointure de la chaussure de ski, pour la butée avant
(V) ou pour une plaque de base (1) de la butée avant (V).
3. Fixation de ski selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'insert formant support (T, T') est disposé encastré dans la surface de la plaque
de fixation (P2), de préférence avec un jeu longitudinal (2 x 13).
4. Fixation de ski selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'insert formant support (T) présente plusieurs positions de montage (9, 9'), fonction
de la pointure de la chaussure de ski, pour la talonnière (F).
5. Fixation de ski selon la revendication 1, caractérisée en ce que le rail de guidage (8) présente une plage de réglage (Y) étendue, comportant au moins
plusieurs positions d'encliquetage (21) fonction de la pointure de la chaussure de
ski, pour la talonnière (F).
6. Fixation de ski selon la revendication 1, caractérisée en ce que sur la plaque de fixation pour la butée avant (V) et/ou l'insert formant support
ou le rail de guidage pour la talonnière (F) sont prévus pour l'élément de couplage
(K) respectivement plusieurs points d'engagement répartis dans la direction longitudinale
du ski, dans lesquels l'élément de couplage peut au choix venir s'engager.
7. Fixation de ski selon la revendication 1, caractérisée en ce que le rail de guidage (8) présente à l'intérieur d'une plage de réglage normale de la
talonnière (F) des positions encliquetage (21) pour le réglage par poussée, et que
le jeu longitudinal comprend en outre une course de réglage (23) maximale, fonction
de la pointure de chaussure de ski, de la talonnière (F) dans la glissière (B).
8. Fixation de ski selon la revendication 3, caractérisée en ce que l'insert formant support (T') ne présente qu'une seule position de montage (9) pour
la talonnière (F) et qu'en outre, le jeu longitudinal comprend également une course
de réglage (23) maximale, fonction de la pointure de chaussure de ski, de l'insert
formant support (T') dans la glissière (B).
9. Fixation de ski selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'élément de couplage (K) est réalisé comme une bande plate (15) et possède des crochets
de suspension (16) avant et arrière, orientés dans la direction allant du dessus (6)
du ski vers le haut.
10. Fixation de ski selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la glissière longitudinale (B) présente des butées d'extrémité avant et arrière.
11. Fixation de ski selon la revendication 1, caractérisée en ce que la butée avant (V) et la talonnière (F) sont des pièces de fixation courantes du
commerce, pouvant en soi être montées sur le dessus (6) du ski.
12. Fixation de ski selon la revendication 1, caractérisée en ce que sur les surfaces des plaques de fixation (P1, P2) sont prévues des plaques de glissement,
de préférence formées d'un seul tenant ou mises en place en supplément.
1. Ski binding (B) for alpine ski (S) having a toe unit (V) and heel unit (F) provided
on the ski upper side (6) at a mutual distance adapted to the ski boot size, wherein
the heel unit (F) is guided displaceably in ski longitudinal direction and coupled
by a longitudinally stable coupling element (K) to the toe unit (V), which is fixed
in ski longitudinal direction, characterized in that under the toe unit (V) and under the heel unit (F) in each case a stance-raising
binding plate (P1, P2) is mounted in a fixed manner directly on the ski upper side
(6), that the binding plate (P2) of the heel unit (F) within its vertical extension
has a longitudinal guideway (B) for the heel unit (F), in which guideway either in
a first alternative a plate-shaped supporting insert (T, T'), which carries a guide
rail (8) or a base plate of the heel unit (F), or in a second alternative in a direct
manner a guide rail (8') of the heel unit (F) is displaceable, and that the coupling
element (K) is attached in the first alternative to the supporting insert (T, T')
or in the second alternative to the guide (8') and couples the heel unit (F) and the
binding plate (P1) of the toe unit (V) to one another.
2. Ski binding according to claim 1, characterized in that the binding plate (P1) for the toe unit (V) has a plurality of ski-boot-size-dependent
mounting positions (3, 3') for the toe unit (V) and/or for a base plate (1) of the
toe unit (V).
3. Ski binding according to claim 1, characterized in that the supporting insert (T, T') is disposed in a countersunk manner, preferably with
longitudinal motional play (2 x 13), in the surface of the binding plate (P2).
4. Ski binding according to claim 1, characterized in that the supporting insert (T) has a plurality of ski-boot-size-dependent mounting positions
(9, 9') for the heel unit (F).
5. Ski binding according to claim 1, characterized in that the guide rail (8) comprises an extended positioning region (Y) at least having a
plurality of ski-boot-size-dependent latching positions (21) for the heel unit (F).
6. Ski binding according to claim 1, characterized in that on the binding plate for the toe unit (V) and/or the supporting insert or the guide
rail for the heel unit (F) in each case a plurality of attachment points for the coupling
element (K) are provided, which are distributed in ski longitudinal direction and
in which the coupling element is selectively bringable into attachment.
7. Ski binding according to claim 1, characterized in that the guide rail (8) within a normal adjustment region of the heel unit (F) comprises
latching positions (21) for thrust adjustment, and that the longitudinal motional
play additionally comprises a ski-boot-size-dependent maximum adjustment travel (23)
of the heel unit (F) in the guideway (B).
8. Ski binding according to claim 3, characterized in that the supporting insert (T') has only one mounting position (9) for the heel unit (F),
and that the longitudinal motional play additionally also comprises a ski-boot-size-dependent
maximum adjustment travel (23) of the supporting insert (T') in the guideway (B).
9. Ski binding according to claim 1, characterized in that the coupling element (K) is of a flat strip-like design (15) and has front and rear
slinging hooks (16) directed upwards from the ski upper side (6).
10. Ski binding according to at least one of the preceding claims, characterized in that the longitudinal guideway (B) has front and rear limit stops.
11. Ski binding according to claim 1, characterized in that the toe unit (V) and the heel unit (F) are marketed binding parts mountable, as such,
directly on the ski upper side (6).
12. Ski binding according to claim 1, characterized in that on the surfaces of the binding plates (P1, P2) sliding plates are provided, preferably
integrally formed or additionally inserted therein.