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<ep-patent-document id="EP00107140B1" file="EP00107140NWB1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="1046436" kind="B1" date-publ="20051005" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-1">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESILTLVFIROMKCYAL..............................</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>DIM350 (Ver 2.1 Jan 2001)
 2100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>1046436</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121></B120><B130>B1</B130><B140><date>20051005</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>00107140.6</B210><B220><date>20000410</date></B220><B240><B241><date>20000426</date></B241><B242><date>20040806</date></B242></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>19917725</B310><B320><date>19990420</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>20051005</date><bnum>200540</bnum></B405><B430><date>20001025</date><bnum>200043</bnum></B430><B450><date>20051005</date><bnum>200540</bnum></B450><B452EP><date>20050415</date></B452EP></B400><B500><B510><B516>7</B516><B511> 7B 21B  43/02   A</B511></B510><B540><B541>de</B541><B542>Kühlverfahren für Walzgut und hiermit korrespondierendes Kühlbett</B542><B541>en</B541><B542>Cooling method and cooling bed for rolled products</B542><B541>fr</B541><B542>Procédé et lit de refroidissement pour produits laminés</B542></B540><B560><B561><text>GB-A- 1 133 969</text></B561><B561><text>GB-A- 1 139 633</text></B561><B561><text>SU-A- 1 187 341</text></B561><B561><text>US-A- 3 648 996</text></B561><B562><text>PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 010, no. 120 (C-343), 6. Mai 1986 (1986-05-06) -&amp; JP 60 245719 A (KAWASAKI SEITETSU KK), 5. Dezember 1985 (1985-12-05)</text></B562></B560><B590><B598>2</B598></B590></B500><B700><B720><B721><snm>Stodt, Rolf</snm><adr><str>Grefratherstrasse 17</str><city>41564 Kaarst</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B730><B731><snm>SMS Demag AG</snm><iid>02908980</iid><irf>38 457.kk.lö.</irf><adr><str>Eduard-Schloemann-Strasse 4</str><city>40237 Düsseldorf</city><ctry>DE</ctry></adr></B731></B730><B740><B741><snm>Valentin, Ekkehard</snm><sfx>et al</sfx><iid>00012135</iid><adr><str>Patentanwälte 
Hemmerich, Valentin, Gihske, Grosse, 
Hammerstrasse 2</str><city>57072 Siegen</city><ctry>DE</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>CY</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>DK</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FI</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>GR</ctry><ctry>IE</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>LU</ctry><ctry>MC</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>PT</ctry><ctry>SE</ctry></B840><B880><date>20031217</date><bnum>200351</bnum></B880></B800></SDOBI><!-- EPO <DP n="1"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kühlverfahren für Walzgut in einem Kühlbett, wobei das Walzgut eine Walzgutlängsache aufweist und während des Kühlens quer zur Walzgutlängsachse transportiert wird, wobei zum Kühlen des Walzguts Wasser mit einem Arbeitsdruck auf das Walzgut aufgebracht wird, sowie ein Kühlbett nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 6.</p>
<p id="p0002" num="0002">Ein derartiges Kühlverfahren und das korrespondierende Kühlbett sind z. B. aus der DE 1 602 169 A bekannt.</p>
<p id="p0003" num="0003">Zum Kühlen von Walzgut in einem Kühlbett werden im wesentlichen zwei Verfahren angewendet, nämlich entweder die reine Luftkühlung oder die Wasserkühlung.</p>
<p id="p0004" num="0004">Die Luftkühlung ist relativ ineffektiv und erfordert eine relativ große Baubreite des Kühlbetts. Sie ist auch aufwendig. Ferner muß, um eine gleichmäßige Kühlung zu gewährleisten, das Walzgut während des Transports quer zur Walzgutlängsachse um seine Walzgutlängsachse gedreht werden, teilweise sogar senkrecht stehend abgestellt und später wieder abgelegt werden.</p>
<p id="p0005" num="0005">Bei der Wasserkühlung wird im Regelfall Wasser aus Spritzdüsen von unten und/oder oben auf das Walzgut gespritzt. Dieses Verfahren kann aber nur im hinteren Teil des Kühlbetts eingesetzt werden, weil nur dort die grobe Wasserkühlung<!-- EPO <DP n="2"> --> keine Produktschädigung hervorruft. Darüber hinaus muß das noch nasse Walzgut vor dem Einlaufen in eine dem Kühlbett nachgeordnete Richtmaschine getrocknet werden.</p>
<p id="p0006" num="0006">Aus der JP 6024579 A ist ein zwischen einem Zuführrollgang und einem Abführrollgang angeordnetes Kühlbett bekannt. Dieses ist als Hubbalkenförderer ausgebildet und weist in diesem Bereich zahlreiche Sprühdüsen auf, die ein Kühlmittel von oben auf das zu kühlende Material (Rohre) aufbringen.</p>
<p id="p0007" num="0007">Auch durch die SU 1187341 A ist ein Kühlbett bekanntgeworden, bei dem von unten gegen das auf Kühlbettrollen weitergeförderte zu kühlende Material gerichtete Düsen vorgesehen sind.</p>
<p id="p0008" num="0008">Bei einem aus der US 3.648.996 A bekannten Kühlbett sind sowohl von oben als auch von unten senkrecht gegen das Kühlgut gerichtete Wasserdüsen angeordnet.</p>
<p id="p0009" num="0009">Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Kühlverfahren mit Wasserkühlung und ein Kühlbett zu schaffen, bei dem die Produktqualität erhalten bleibt und die Baubreite des Kühlbetts klein gehalten werden kann.</p>
<p id="p0010" num="0010">Die Aufgabe wird für das Kühlverfahren der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß das Walzgut in einem Anfangsabschnitt des Kühlbetts nur luftgekühlt wird, sodann in einem Mittelabschnitt des Kühlbetts mit einer Mittelabschnittbreite durch Versprühen einer Wassermenge auf das Walzgut sprühnebelgekühlt wird und schließlich in einem Endabschnitt des Kühlbetts luftgetrocknet und luftgekühlt wird.</p>
<p id="p0011" num="0011">Des weiteren wird die Aufgabe bei einem Kühlbett der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß das Kühlbett quer zur Walzgutlängsachse in einen Anfangsabschnitt,<!-- EPO <DP n="3"> --> einen Mittelabschnitt mit einer Mittelabschnittbreite und einen Endabschnitt unterteilt ist, wobei der Anfangsabschnitt von dem Walzgut zuerst und der Endabschnitt von dem Walzgut zuletzt durchlaufen wird, daß die Wasserverteilungsvorrichtung im Mittelabschnitt angeordnet ist und daß die Wasserverteilungsvorrichtung als Sprühvorrichtung zum Erzeugen eines Sprühnebels ausgebildet ist.</p>
<p id="p0012" num="0012">Der Begriff "Sprühnebel" bedeutet dabei, daß das Wasser nicht als Strahl auf das Walzgut auftrifft, sondern daß eine nebelartige Feinstversprühung vorgenommen wird. Die Feinstversprühung kann durch entsprechende Sprühdüsen mit oder ohne Druckluft erreicht werden.</p>
<p id="p0013" num="0013">Wenn die Mittelabschnittsbreite und / oder die Wassermenge und / oder der Arbeitsdruck einstellbar ist, ist die Kühlungsintensität einstellbar.<!-- EPO <DP n="4"> --></p>
<p id="p0014" num="0014">Wenn die Wassermenge nur von unten auf das Walzgut gesprüht wird, bleibt die freie Zugänglichkeit des Kühlbettes von oben erhalten. Eventuell überschüssige Wassermengen können dabei durch die entstehende Thermik nach oben abgeführt werden.</p>
<p id="p0015" num="0015">Aufgrund des erfindungsgemäßen Kühlverfahrens ergibt sich eine sanfte Kühlung des Walzguts. Es erfolgt auch ein Temperaturausgleich innerhalb des Walzguts, insbesondere zwischen der gekühlten Unterseite des Walzguts und den oberen Bereich des Walzguts. Auch kann die Kühlung in einem höheren Temperaturbereich als bei einer Spritzwasserkühlung erfolgen. Die Restwärme des Walzguts kann zum Abtrocknen des Walzguts im Endabschnitt genutzt werden. Es ist nicht mehr erforderlich, das Walzgut während des Transports quer zur Walzgutlängsachse um seine Walzgutlängsachse zu drehen bzw. aufzustellen.</p>
<p id="p0016" num="0016">Wenn das Walzgut mittels eines Hubbalkens quer zur Walzgutlängsachse transportiert wird, arbeitet das Kühlverfahren besonders zuverlässig. Insbesondere ist das Kühlbett dann auch robust ausgebildet und weist eine lange Lebensdauer auf. Es sind aber auch andere Ausgestaltungen der Transportvorrichtung, z. B. als Hubrechen oder als Transportkette, möglich.</p>
<p id="p0017" num="0017">Das Kühlverfahren ist bei verschiedenen Walzgutabmessungen einsetzbar. Vorzugsweise aber ist das Walzgut ein mittelschweres oder ein schweres Stahlprofil.</p>
<p id="p0018" num="0018">Weitere Vorteile und Einzelheiten ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit den Zeichnungen. Dabei zeigen in Prinzipdarstellung
<dl id="dl0001">
<dt>Figur 1</dt><dd>ein Kühlbett für Walzgut von oben und</dd>
<dt>Figur 2</dt><dd>das Kühlbett von Figur 1 im Schnitt längs der Linie II-II in Figur 1.</dd>
</dl><!-- EPO <DP n="5"> --></p>
<p id="p0019" num="0019">Gemäß Figur 1 weist ein Kühlbett einen Einlaufrollgang 1 auf. Über den Einlaufrollgang 1 ist ein Walzgut 2 mit einer Walzgutlängsachse 3 in das Kühlbett einfahrbar. Das Walzgut 2 wird von einer Transportvorrichtung 4 übernommen und damit quer zur Walzgutlängsachse 3 zu einem Auslaufrollgang 5 gefördert. Der Auslaufrollgang 5 fördert das Walzgut 2 dann aus dem Kühlbett aus.</p>
<p id="p0020" num="0020">Der obenstehend beschriebene prinzipielle Aufbau des Kühlbetts kann selbstverständlich variiert werden. Beilspielsweise können anstelle der Rollgänge 1, 5 auch andere Ein- bzw. Ausfördervorrichtungen eingesetzt werden.</p>
<p id="p0021" num="0021">Gemäß Ausführungsbeispiel ist die Transportvorrichtung 4 als durchgehender Hubbalken 4 ausgebildet. Der Hubbalken 4 könnte aber auch in mehrere Hubbalkenabschnitte unterteilt sein. Es ist auch möglich, das Walzgut 2 mittels einer anderen Transportvorrichtung 4 als einem Hubbalken 4 querzufördern. Beispielsweise könnte die Transportvorrichtung 4 als Hubrechen oder Kette ausgebildet sein. Auch Mischformen, z. B. Hubbalken in einem ersten Querförderabschnitt und Transportkette in einem zweiten Förderabschnitt, sind möglich. Ein Querfördern ausschließlich durch Hubbalken ist aber vorzuziehen.</p>
<p id="p0022" num="0022">Während des Querförderns durchläuft das Walzgut 2 zunächst einen Anfangsabschnitt 6, dann einen Mittelabschnitt 7 und schließlich einen Endabschnitt 9 des Kühlbetts.</p>
<p id="p0023" num="0023">Im Anfangsabschnitt 6 ist das Walzgut 2 noch sehr heiß. Es wird dort nur luftgekühlt. Aufgrund der hohen Temperatur des Walzguts 2 ist diese Art der Kühlung auch effektiv.</p>
<p id="p0024" num="0024">Im Mittelabschnitt 7 ist eine Wasserverteilungsvorrichtung 9 angeordnet, mittels derer eine Wassermenge M mit einem Arbeitsdruck auf das Walzgut 2 aufgebracht wird. Die Wasserverteilungsvorrichtung 9 ist als Sprühvorrichtung 9 zum Erzeugen eines Sprühnebels ausgebildet. Das Walzgut 2 wird also im<!-- EPO <DP n="6"> --> Mittelabschnitt 7 durch das Versprühen einer Wassermenge M sprühnebelgekühlt. Somit wird das Walzgut 2 in einem Temperaturbereich, der materialgefügeunschädlich ist, verstärkt gekühlt.</p>
<p id="p0025" num="0025">Im Endabschnitt 8 wird das Walzgut 2 wieder nur luftgekühlt. Dabei wird es aufgrund seiner Restwärme gleichzeitig auch luftgetrocknet. Ferner findet ein Temperaturausgleich innerhalb des Walzguts 2 statt. Der Temperaturausgleich ist insbesondere für ein späteres Richten des Walzguts 2 vorteilhaft.</p>
<p id="p0026" num="0026">Gemäß Figur 1 weist die Wasserverteilungsvorrichtung 9 mehrere - gemäß Ausführungsbeispiel drei - Reihen 10 von Sprühdüsen 11 auf. Die Reihen 10 sind über Absperrschieber 12 (einzeln) zu- bzw. abschaltbar. Die Absperrschieber 12 bilden also eine Breiteneinstellvorrichtung 12, mittels derer die wirksame Breite des Mittelabschnitts 7 einstellbar ist. Aufgrund der Zuschaltbarkeit der einzelnen Reihen 10 ist gewährleistet, daß - innerhalb der Auslegungsgrenzen des Kühlbetts - auch das größtmögliche Walzgut 2 auf eine Richttemperatur von z. B. 100° C abkühlbar ist. Gegebenenfalls kann die wirksame Länge der Reihen 10 durch innerhalb der Reihen 10 angeordnete weitere Absperrschieber variiert werden. Die weiteren Absperrschieber sind in Figur 1 der Übersichtlichkeit halber nicht dargestellt.</p>
<p id="p0027" num="0027">Die Wasserverteilungsvorrichtung 9 wird über eine Pumpe 13 aus einem Tank 14 gespeist. Zwischen der Pumpe 13 und dem Tank 14 ist ein Durchflußmesser 15 angeordnet, dessen Ausgangssignal einen Regler 16 zugeführt wird. Der Regler 16 steuert die Pumpe 13 dann derart an, daß eine vom Durchflußmesser 15 erfaßte Ist-Wassermenge M auf eine zuzuführende Wassermenge M* eingestellt wird. Die Pumpe 13, der Durchflußmesser 15 und der Regler 16 bilden also eine Wassermengeneinstellvorrichtung 13, 15, 16, mittels derer die Wassermenge M einstellbar ist. Alternativ oder zusätzlich könnte auch der Arbeitsdruck erfaßt werden, mit dem die Pumpe 13 die Ist-Wassermenge<!-- EPO <DP n="7"> --> M fördert. In diesem Fall würde statt der Wassermenge M bzw. M* der Arbeitsdruck geregelt.</p>
<p id="p0028" num="0028">Gemäß Figur 2 sind die Sprühdüsen 11 der Wasserverteilungsvorrichtung 9 ausschließlich unterhalb des Walzguts 2 angeordnet. Die Wassermenge M wird also nur von unten auf das Walzgut 2 gesprüht. Die Sprühdüsen 11 sind dabei derart ausgebildet, daß sie die ihnen zugeführte Wassermenge M in feinste Wassertröpfchen zerstäuben. Die Wassermenge M wird also nicht auf das Walzgut 2 aufgespritzt, sondern in der Luft auf das Walzgut 2 zu zerstäubt. Danach zieht es als Wasser-LuftGemisch = Sprühnebel aufgrund der durch die Pfeile in Figur 2 angedeuteten Wärmekonvektion nach oben am Walzgut 2 vorbei.</p>
<p id="p0029" num="0029">Aufgrund der milden Kühlung von unten mit nachfließender Wärme aus dem Walzgut 2 und entsprechendem Temperaturausgleich kann das Walzgut 2 quer zur Walzgutlängsachse 3 transportiert werden, ohne es um seine Walzgutlängsachse 3 drehen zu müssen. Vorrichtungen zum Drehen des Walzguts 2 um seine Walzgutlängsachse 3 (Aufstell- und Niederlegevorrichtungen) können also entfallen.</p>
<p id="p0030" num="0030">Aufgrund der Wassertröpfchenkühlung kann das Kühlbett quer zur Walzgutlängsachse 3 erheblich kleiner gebaut werden als mit reiner Luftkühlung. Aufgrund der Kühlung durch feinste Wassertröpfchen erfolgt eine sehr gleichmäßige Kühlung des Walzguts 2, welche die Qualität des Walzguts 2 nicht beeinträchtigt und auch dazu führt, daß sich das Walzgut 2 nicht verzieht. Wassertröpfchen geeigneter Tröpfchengröße können beispielsweise dadurch erzeugt werden, daß die Sprühdüsen 11 als sogenannte Hohlkegeldüsen ausgebildet sind oder Druckluft zur Wasserzerstäubung eingesetzt wird.</p>
<p id="p0031" num="0031">Das erfindungsgemäße Kühlverfahren und das hiermit korrespondierende Kühlbett sind bei Walzgütern 2 der verschiedensten Abmessungen einsetzbar. Besonders vorteilhaft ist es aber, wenn das Walzgut 2 ein mittelschweres oder ein schweres<!-- EPO <DP n="8"> --> Stahlprofil ist, das Kühlbett also dementsprechend ausgebildet ist. Unter einem mittelschweren Stahlprofil wird dabei ein Stahlprofil mit einer Kantenlänge a verstanden, die - je nach Definition - 60, 70, 80, 90 oder 100 mm beträgt. Ab einer Kantenlänge a von 400, 450, 500, 550 oder 600 mm - wieder je nach Definition - spricht man von einem schweren Stahlprofil. Das Profil ist beliebig. Beispielhaft werden T-, I- bzw. Doppel-T-, U-, X- und Schienenprofile genannt.<!-- EPO <DP n="9"> --></p>
<heading id="h0001">Bezugszeichenliste</heading>
<p id="p0032" num="0032">
<dl id="dl0002" compact="compact">
<dt>1, 5</dt><dd>Rollgänge</dd>
<dt>2</dt><dd>Walzgut</dd>
<dt>3</dt><dd>Walzgutlängsachse</dd>
<dt>4</dt><dd>Transportvorrichtung/Hubbalken</dd>
<dt>6 - 8</dt><dd>Abschnitte</dd>
<dt>9</dt><dd>Wasserverteilungsvorrichtung/Sprühvorrichtung</dd>
<dt>10</dt><dd>Reihen</dd>
<dt>11</dt><dd>Sprühdüsen</dd>
<dt>12</dt><dd>Absperrschieber</dd>
<dt>13</dt><dd>Pumpe</dd>
<dt>14</dt><dd>Tank</dd>
<dt>15</dt><dd>Durchflußmesser</dd>
<dt>16</dt><dd>Regler</dd>
</dl>
<dl id="dl0003" compact="compact">
<dt>a</dt><dd>Kantenlänge</dd>
<dt>M, M*</dt><dd>Wassermengen</dd>
</dl></p>
</description><!-- EPO <DP n="10"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Kühlverfahren für Walzgut (2) in einem Kühlbett, wobei das Walzgut (2) eine Walzgutlängsachse (3) aufweist und während des Kühlens quer zur Walzgutlängsachse (3) transportiert wird, wobei zum Kühlen des Walzguts (2) Wasser mit einem Arbeitsdruck auf das Walzgut (2) aufgebracht wird,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>daß</b> das Walzgut (2) in einem Anfangsabschnitt (6) des Kühlhbetts nur luftgekühlt wird, sodann in einem Mittelabschnitt (7) des Kühlbetts mit einer Mittelabschnittbreite durch Versprühen einer Wassermenge M auf das Walzgut (2) sprühnebelgekühlt wird und schließlich in einem Endabschnitt (8) des Kühlbetts luftgetrocknet und luftgekühlt wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Kühlverfahren nach Anspruch 1,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>daß</b> die Mittelabschnittbreite und/oder die Wassermenge M und/oder der Arbeitsdruck über das Zu- und Abschalten von Reihen (10) von Sprühdüsen (11) mittels Absperrmitteln (12) eingestellt werden.<!-- EPO <DP n="11"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Kühlverfahren nach Anspruch 1 oder 2,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>daß</b> die Wassermenge M nur von unten auf das Walzgut (2) gesprüht wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Kühlverfahren nach einem der obigen Ansprüche,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>daß</b> das Walzgut (2) während des Transports quer zur Walzgutlängsachse (3) nicht um die Walzgutlängsachse (3) gedreht wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Kühlverfahren nach einem der obigen Ansprüche,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>daß</b> das Walzgut (2) mittels eines Hubbalkens (4) quer zur Walzgutlängsachse (3) transportiert wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Kühlbett für Walzgut (2), das eine Walzgutlängsachse (3) aufweist, mit einer Transportvorrichtung (4) zum Transportieren des Walzguts (2) quer zur Walzgutlängsachse (3) und mit einer Wasserverteilungsvorrichtung (9) zum Aufbringen einer Wassermenge M mit einem Arbeitsdruck auf das Walzgut,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>daß</b> das Kühlbett quer zur Walzgutlängsachse (3) in einen Anfangsabschnitt (6), einen Mittelabschnitt (7) mit einer Mittelabschnittbreite und einen Endabschnitt (8) unterteilt ist, wobei der Anfangsabschnitt (6) von dem Walzgut (2) zuerst und der Endabschnitt (8) von dem Walzgut (2) zuletzt durchlaufen wird, daß die Wasserverteilungsvorrichtung (9) im Mittelabschnitt (7) angeordnet ist und daß die Wasserverteilungsvorrichtung (9) als Sprühvorrichtung (9) zum Erzeugen eines Sprühnebels ausgebildet ist.<!-- EPO <DP n="12"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Kühlbett nach Anspruch 6,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>daß</b> der Sprühvorrichtung (9) eine Breiteneinstellvorrichtung (12) zum Einstellen der und/oder eine Wassermengeneinstellvorrichtung (13, 15, 16) zum Einstellen der zu versprühenden Wassermengen M* und/oder eine Wasserdruckeinstellvorrichtung (13, 15, 16) zum Einstellen des Arbeitsdrucks in Form von mittels Absperrschiebern (12) zu- und abschaltbaren Reihen (10) von Sprühdüsen (11) zugeordnet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="0008">
<claim-text>Kühlbett nach Anspruch 6 oder 7,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>daß</b> die Sprühvorrichtung (9) unterhalb des Walzguts (2) angeordnet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0009" num="0009">
<claim-text>Kühlbett nach einem der Ansprüche 6 bis 8,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>daß</b> es keine Vorrichtung zum Drehen des Walzguts (2) um die Walzgutlängsachse (3) während des Transports quer zur Walzgutlängsachse (3) aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0010" num="0010">
<claim-text>Kühlbett nach einem der Ansprüche 6 bis 9,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>daß</b> die Transportvorrichtung (4) als Hubbalken (4) ausgebildet ist.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="13"> -->
<claims id="claims02" lang="en">
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>A method for cooling rolling material (2) in a cooling bed, wherein the rolling material (2) has a rolling material longitudinal axis (3) and is transported transversely to the rolling material longitudinal axis (3) during the cooling process, wherein water is applied to the rolling material (2) with a working pressure to cool the rolling material,<br/>
<b>characterised in that</b><br/>
the rolling material (2) is air-cooled only in a first section (6) of the cooling bed, is cooled immediately thereafter with an atomised mist by spraying a quantity of water M onto the rolling material (2) in a middle section (7) of the cooling bed that has the width of the middle section, and is finally air-dried and air-cooled in a final section (8) of the cooling bed.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>The cooling method as cited in claim 1,<br/>
<b>characterised in that</b><br/>
the middle section width and/or the quantity of water M and/or the working pressure are adjusted by the switching on or off of rows (10) of spray nozzles (11) via shutoff means (12).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>The cooling method as cited in either of claims 1 or 2,<br/>
<b>characterised in that</b><br/>
the quantity of water M is only sprayed onto the rolling material (2) from below.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>The cooling method as cited in any of the preceding claims,<br/>
<b>characterised in that</b><br/>
the rolling material (2) is not rotated about its longitudinal axis (3) while it is transported transversely to the longitudinal axis (3) of the rolling material.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>The method as cited in any of the preceding claims,<br/>
<b>characterised in that</b><br/>
the rolling material (2) is transported transversely to the longitudinal axis (3) of the rolling material via a lifting bar (4).<!-- EPO <DP n="14"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>A cooling bed for rolling material (2) having a rolling material longitudinal axis (3), with a transport device (4) for transporting the rolling material (2) transversely to the rolling material longitudinal axis (3) and with a water distribution arrangement (9) for applying a quantity of water M to the rolling material with a working pressure,<br/>
<b>characterised in that</b><br/>
the cooling bed is divided transversely to the longitudinal axis (3) of the rolling material into a first section (6), a middle section (7) having a middle section width, and a final section (8), wherein<br/>
the first section (6) is passed through first and the last section (8) is passed through last by the rolling material (2), that the water distribution arrangement (9) is arranged in the middle section (7) and that the water distribution arrangement (9) has the form of a spraying device (9) for creating an atomised spray.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>The cooling bed as cited in claim 6,<br/>
<b>characterised in that</b><br/>
a width adjustment apparatus (12) for adjusting the width, and/or a water quantity adjustment apparatus (13, 15, 16) for adjusting the water quantities M* to be sprayed, and/or a water pressure adjustment apparatus (13, 15, 16) in the form of rows (10) of spray nozzles that are switchable on and off for adjusting the operating pressure are allocated to the spraying arrangement (9).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="0008">
<claim-text>The cooling bed as cited in either of claims 6 or 7,<br/>
<b>characterised in that</b><br/>
the spraying arrangement (9) is arranged below the rolling material (2).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0009" num="0009">
<claim-text>The cooling bed as cited in any of claims 6 to 8,<br/>
<b>characterised in that</b><br/>
it does not include a device for rotating the rolling material (2) about the longitudinal axis (3) of the rolling material while the rolling material is being transported transversely to the longitudinal axis (3) thereof.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0010" num="0010">
<claim-text>The cooling bed as cited in any of claims 6 to 9,<br/>
<b>characterised in that</b><br/>
<!-- EPO <DP n="15"> -->the transport mechanism (4) has the form of a lifting bar (4).</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="16"> -->
<claims id="claims03" lang="fr">
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Procédé de refroidissement d'une matière à laminer (2) dans un lit refroidisseur, la matière à laminer (2) comportant un axe longitudinal de la matière à laminer (3) et étant transportée à la transversale de l'axe longitudinal de la matière à laminer (3) pendant le refroidissement, pour le refroidissement de la matière à laminer (2) de l'eau étant appliquée avec une pression de service sur la matière à laminer,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b> la matière à laminer (2) n'est refroidie que par air dans une section de début (6) du lit refroidisseur, <b>en ce qu'</b>ensuite, dans une section centrale (7) du lit refroidisseur avec une largeur de section centrale, elle est refroidie par brouillard de pulvérisation, par vaporisation d'une quantité d'eau (M) sur la matière à laminer (2) et <b>en ce que</b> finalement, elle est séchée à l'air et refroidie à l'air, dans une section finale (8) du lit de refroidissement.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Procédé de refroidissement selon la revendication 1,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b><br/>
la largeur de la section centrale et/ou la quantité d'eau (M) et/ou la pression de service sont réglées par mise en route et par mise à l'arrêt de rangées (10) de buses de pulvérisation (11), à l'aide de moyens de fermeture (12).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Procédé de refroidissement selon la revendication 1 ou 2,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b> la quantité d'eau (M) est vaporisée par le bas sur la matière à laminer (2).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Procédé de refroidissement selon l'une quelconque des revendications précédentes,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b> pendant le transport à la transversale de l'axe longitudinal de la matière à laminer (3), la matière à laminer (2) n'est pas tournée autour de l'axe longitudinal de la matière à laminer (3).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Procédé de refroidissement selon l'une quelconque des revendications précédentes<br/>
<!-- EPO <DP n="17"> --><b>caractérisé en ce que</b> la matière à laminer (2) est transportée à l'aide d'un longeron mobile (4), à la transversale de l'axe longitudinal de la matière à laminer (3).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Lit de refroidissement pour matière à laminer (2) <b>caractérisé en ce qu'</b>il comporte un axe longitudinal de la matière à laminer (3), avec un dispositif de transport (4) pour transporter la matière à laminer (2) à la transversale de l'axe longitudinal de la matière à laminer (3) et avec un dispositif de distribution d'eau (9) pour l'application d'une quantité d'eau (M) à une pression de service sur la matière à laminer,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b><br/>
à la transversale de l'axe longitudinal de la matière à laminer (3), le lit de refroidissement est divisé en une section de début (7), une largeur de section centrale et une section terminale (8), la section de début (6) étant traversée en premier lieu par la matière à laminer (2) et la section terminale (8) étant traversée en dernier lieu par la matière à laminer (2), <b>en ce que</b> le dispositif de distribution d'eau (9) est placé dans la section centrale (7) et <b>en ce que</b> le dispositif de distribution d'eau (9) est conçu sous la forme d'un dispositif de vaporisation (9) pour la création d'un brouillard de pulvérisation.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Lit de refroidissement selon la revendication 6,<br/>
<b>caractérisé en ce qu'</b>un dispositif de réglage en largeur (12) pour le réglage de et/ou un dispositif de réglage de la quantité d'eau (13, 15, 16) pour le réglage de la quantité d'eau à vaporiser (M) et/ou un dispositif de réglage de la pression d'eau (13, 15, 16) pour le réglage de la pression de service sous la forme de rangées (10) de buses de pulvérisation (11) pouvant être mises en marche et à l'arrêt à l'aide de vannes d'arrêt (12) est associé au dispositif de vaporisation (9).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="0008">
<claim-text>Lit de refroidissement selon la revendication 6 ou 7,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b> le dispositif de vaporisation (9) est placé sous la matière à laminer (2).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0009" num="0009">
<claim-text>Lit de refroidissement selon l'une quelconque des revendications 6 à 8,<br/>
<b>caractérisé en ce qu'</b>il ne comporte aucun dispositif pour tourner la matière à laminer (2) autour de l'axe longitudinal de la matière à laminer<!-- EPO <DP n="18"> --> (3) pendant le transport à la transversale de l'axe longitudinal de la matière à laminer (3).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0010" num="0010">
<claim-text>Lit de refroidissement selon l'une quelconque des revendications 6 à 9,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b> le dispositif de transport (4) est conçu sous la forme d'un longeron mobile (4).</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="19"> -->
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num=""><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="179" he="239" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
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