[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verpressen von Preßgutmatten zu Preßgutplatten
im Zuge der Herstellung von Spanplatten, Faserplatten und anderen Holzwerkstoffplatten
in einer kontinuierlichen Presse mit einlaufseitig vorkragenden hochbiegeelastischen
Einlaufplatten, welche ein Einlaufmaul bilden, wobei an der oberen und/oder unteren
beheizbaren Einlaufplatte zur Einstellung einer Einlaufkontur des Einlaufmauls in
vorgegebener Verteilung angeordnete und gegen Pressenoberteil und/oder Pressenunterteil
abgestützte Zylinder-Kolbenanordnungen angelenkt sind, die über ein Hydrauliksystem
mit einer angeschlossenen Steuer/Regeleinrichtung betätigt werden.
[0002] Es ist eine kontinuierliche Presse zur Durchführung eines derartigen Verfahrens bekannt,
und zwar mit Pressenunterteil und Pressenoberteil, im Pressenunterteil und Pressenoberteil
endlos umlaufenden Stahlbändern, und mit einem Einlaufmaul, wobei im Pressenunterteil
und im Pressenoberteil jeweils eine beheizbare Preßplatte angeordnet ist und sich
an die Preßplatten einlaufseitig vorkragende beheizbare Einlaufplatten unter Bildung
des Einlaufmauls anschließen. Die Stahlbänder sind an den Preßplatten und Einlaufplatten
unter Zwischenschaltung von Wälzkörpern z. B. Rollstäben abgestützt. Ferner ist eine
Vorrichtung zur Einstellung der Einlaufkontur des Einlaufmauls vorgesehen. Diese Vorrichtung
weist eine Mehrzahl von doppeltwirkenden Zylinder-Kolbenanordnungen auf, wobei die
Zylinder-Kolbenanordnung in vorgegebener Verteilung einerseits an die obere und/oder
untere Einlaufplatte, andererseits an das Pressenoberteil und/oder Pressenunterteil
angelenkt sind. Ferner sind die Zylinder-Kolbenanordnungen an ein rechnergesteuertes
oder geregeltes Hydrauliksystem angeschlossen. Auf diese Weise wird ein hochbiegeelastischer
bzw. flexibler Presseneinlauf verwirklicht. Tatsächlich läßt sich die Einlaufkontur
des Einlaufmauls stufenlos unter Erzeugung beliebiger kontinuierlicher Biegelinien
einstellen (vgl. DE 197 40 325).
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Verpressen von Preßgutmatten
zu Preßgutplatten im Zuge der Herstellung von Spanplatten, Faserplatten und anderen
Holzwerkstoffplatten in einer kontinuierlichen Presse der vorbeschriebenen Ausführungsform
zu optimieren.
[0004] Dieser Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Die Erfindung geht
von der Erkenntnis aus, daß die flexible bzw. hochbiegeelastische Gestaltung des Einlaufmauls
es ermöglicht, den Bereich der höchsten Verdichtung in Pressenlängsrichtung in Abhängigkeit
von zumindest den jeweiligen Preßguteigenschaften, der jeweiligen Mattenhöhe, der
jeweiligen Streudichte des Preßgutes und dgl. Parameter in Pressenlängsrichtung variabel
zu gestalten. Tatsächlich muß der engste Spalt zwischen dem oberen und unteren Stahlblechband
und folglich der oberen und unteren Einlaufplatte nicht wie bei herkömmlichen kontinuierlichen
Pressen stets an der gleichen Stelle und in Produktionsrichtung gesehen relativ weit
in der Presse liegen vielmehr läßt sich eine sofortige und folglich frühe Verdichtung
der jeweiligen Preßgutmatte verwirklichen. Diese frühe Verdichtung ermöglicht nicht
nur eine höhere Dichte, sondern darüber hinaus wird auch die Wärmezufuhr wesentlich
beschleunigt. Es ist bekannt, daß sich das Gegendruckverhalten von Preßgutmatten mit
steigender Temperatur drastisch verändert. Wenn beispielsweise bei einer "kalten"
Verdichtung ein Preßdruck in der Größenordnung von 700 N/cm
2 benötigt wird, um eine Dichte von ca. 860 kg/m
3 zu erreichen, kollabiert dieser Preßdruck mit zunehmender Temperatur auf unter 100
N/cm
2 bei unveränderter Dichte der Preßgutmatte. Insoweit beruht die Erfindung auf einer
variablen produktbezogenen - das gilt auch hinsichtlich der Eigenschaften des Produktes
- Bestimmung der Einlaufkontur und der daraus resultierenden beschleunigten Wärmezufuhr.
- Nach bevorzugter Ausführungsform der Erfindung mit selbständiger Bedeutung ist vorgesehen,
daß die Preßgutmatte unter Nennmaß komprimiert wird und nach einer vorgegebenen Kompressionsphase
unter Erweiterung des Preßspaltes zwischen den Einlaufplatten zur Erzeugung einer
Dekompression entlastet wird. Dadurch findet eine schnelle Kompression in der betreffenden
Preßgutmatte statt, wobei der Dampfdruck sinkt und die Erwärmung tieferer Mattenschichten
nahezu schlagartig erfolgt. Die Verdichtung unter Nennmaß führt zu einer kompakten
Preßgutmatte, deren Wärmetransportvermögen erheblich über dem bisheriger Pressenanlagen
liegt. Unter einer kompakten Preßgutmatte sind Materialdichten bis zu 1350 kg/m
2, vorzugsweise > 1000 kg/m
2 zu verstehen. Neben den besseren Wärmetransportwerten der Preßgutmatte bildet sich
als Gegendruck aus der Preßgutmatte eine verhältnismäßig große Hertz'sche Pressung
zwischen den Rollstäben und dem beheizten Einlaufplatten sowie zwischen den Rollstäben
und den Stahlbändern aus. Den Rollstäben wird es dadurch ermöglicht, wesentlich schneller
als bisher die notwendige Wärmemenge in die Preßgutmatte zu leiten. Während nach dem
vorbekannten Stande der Technik ≥ 40 kw/m
2 als große Wärmetransportwerte angesehen werden, sind nach Lehre der Erfindung bis
zu 100 kw/m
2 möglich. Die Verdichtung der Deckschichten und damit einhergehend die Durchwärmung
der Preßgutmatte ist somit zeitlich früher als üblich abgeschlossen. Desweiteren ist
durch die schnelle Erwärmung ein geringerer spezifischer Preßdruck notwendig. Da der
verdichteten Außenschicht der Preßgutmatte verhältnismäßig schnell viel Wärme zugeführt
wird, härtet dieser Bereich schnell aus, so daß eine Deckschicht hoher Dichte entsteht.
Durch diese schnelle Verdichtung werden die Heizzeitfaktoren niedriger, so daß die
Preßgeschwindigkeit erhöht und damit die Kapazität der Pressenanlage gesteigert werden
kann. Dabei gilt generell, daß die Heizzeitfaktoren um so niedriger liegen, je leichter
die hergestellten Spanplatten, Faserplatten oder dergleichen Holzwerkstoffplatten
sind. Somit entsteht ein Doppeleffekt.
[0005] Nachdem der Preßdruck ausreichend lange zur Aushärtung der Deckschichten angestanden
hat, und zwar immer noch im Bereich der hochbiegeelastischen Einlaufplatten, kann
der Preßdruck schlagartig durch den noch vorhandenen Gegendruck der zu verpressenden
Preßgutmatte und im Wege einer aktiven Unterstützung durch "ziehende" an den Einlaufmatten
angelenkte Zylinder-Kolbenanordnungen abgebaut werden. Insbesondere bei dünnen Platten,
deren Dicke lediglich 2 mm bis 12 mm, vorzugsweise 5 mm bis 9 mm beträgt, reicht die
Wärmemenge der Verdichtung bereits aus, um die Preßgutmatte zu einem wesentlichen
Teil zu erwärmen. Lediglich um die Form des Dichteprofils im Bereich der Mittelschicht
positiv zu beeinflussen, ist bei jetzt niedrigerer Dichte ca. 400 bis 700 kg/m
2, vorzugsweise 500 bis 600 kg/m
2, im inneren Plattenbereich und bei niedrigen Preßdrücken auf die Erwärmung der innersten
Zone der Preßgutmatte zu warten. Im ganzen lassen sich der Preßvorgang nach der Erfindungslehre
beschleunigen und die Produkteigenschaften positiv beeinflussen. Beispielsweise kann
die Schleifzugabe verringert werden, was geringeren Materialeinsatz je Netto-Kubikmeter
Produkt und reduzierte Schleifkosten zu Folge hat. Die daraus resultierende geringere
Plattendicke ergibt eine kürzere Heizzeit und dadurch ein Mehr an Kapazität. Ferner
ist auch eine Verkürzung des Abstandes zwischen dem Mattenkontakt im Einlaufmaul und
im ersten Pressenrahmen ab dem maximaler Preßdruck verfügbar und frei wählbar ist,
möglich. Hierdurch ergibt sich eine weitere technologische Gestaltungsmöglichkeit
des Preßprozesses. Wegen der Beherrschung der Anfangskompression und einer damit verbundenen
Luftverdrängung aus der Preßgutmatte läßt sich der technologisch günstigste Heizzeitfaktor
für jede Plattendicke erreichen und maximale Kapazitätsausnutzung über einen weiten
Plattendickenbereich erzielen.
[0006] Weiter sieht die Erfindung vor, daß die sich an die Einlaufplatten anschließenden
beheizbaren Preßplatten des Hauptpreßbereiches - gleichsam unter Bildung einer Kühlstrecke
- mit wesentlich niedrigeren Temperaturen von z. B. 80 °C bis 160°C als die beheizbaren
Einlaufplatten des Einlaufmauls betrieben werden, z. B. mit Temperaturabstufung betrieben
werden. Dadurch ist ein weiterer durch die Erfindung erreichter Vorteil darin zu sehen,
daß durch die schnelle und damit kurze Einwirkzeit mechanische Bauteile wie die Rollstäbe,
Stahlbänder und Einlaufplatten nur in einem kurzen Bereich der hohen Temperaturen
ausgesetzt werden müssen. Die sich anschließenden beheizten Preßplatten können abgestuft
mit niedrigeren Temperaturen betrieben werden. Das ist daraus bedingt, daß die Rollstäbe
bei kurzer Einwirkzeit hoher Temperatur nur am Umfang bzw. in den oberflächennahen
Schichten den Wärmetransport realisieren. Denkbar ist auch der Einsatz dünnerer Stahlbänder,
kleiner Rollstabdurchmesser oder Hohlstangen. Besondere Vorteile sind in der variablen
Möglichkeit der Kühlstrecke und der stets vollflächig unterstützten Preßgutmatte zu
sehen. Insbesondere Dünn- und Fußbodenplatten lassen sich besonders kostengünstig
herstellen. Unabhängig davon kann mit einer höheren Pressengeschwindigkeit als bisher
gefahren werden, lassen sich bei gegebener Kapazität kürzere Pressen einsetzen. Außerdem
wird eine Reduzierung der Produktionskosten bei hoher Qualität der hergestellten Spanplatten,
Faserplatten und anderen Holzwerkstoffplatten erreicht.
[0007] Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden
Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- ausschnittsweise eine kontinuierliche Presse in Seitenansicht zur Durchführung des
erfindungsgemäßen Verfahrens,
- Fig. 2
- in schematischer Seitenansicht verschiedene Funktionsstellungen der oberen Einlaufplatte
(aufwärts gebogen, gerade, abwärts gebogen) bei fixierter unterer Einlaufplatte mit
einem vorgegebenen Biegeradius,
- Fig. 3
- eine spezielle Ausführungsform des Einlaufmauls, bei welchem die Preßgutmatte unter
Nennmaß komprimiert und anschließend unter Erweiterung des Preßspaltes zwischen den
Einlaufplatten im Zuge einer Dekompression entlastet wird und
- Fig. 4
- ein Druck/Dichte-Diagramm mit einer herkömmlichen Druckbeaufschlagung (durchgezogene
Linie) und einer erfindungsgemäßen Druckbeaufschlagung (strichpunktierte Linie) im
Einlaufmaul, welche beide zu der gleichen Dichte führen.
[0008] In den Figuren ist eine kontinuierliche Presse 1 zum Verpressen von Preßgutmatten
2 zu Preßgutplatten im Zuge der Herstellung von Spanplatten, Faserplatten und anderen
Holzwerkstoffplatten dargestellt. Diese Presse weist ein Pressenunterteil 3 und ein
Pressenoberteil 4 auf, und zwar mit im Pressenunterteil 3 und Pressenoberteil 4 endlos
umlaufenden Stahlbändern 5 sowie mit einem Einlaufmaul E. Im Pressenunterteil 3 und
im Pressenoberteil 4 ist jeweils eine beheizbare Preßplatte 6, 7 angeordnet, von denen
nach dem Ausführungsbeispiel die obere Preßplatte 6 gegen die untere Preßplatte 7
zur Einstellung des Preßspaltes verstellbar ist. An die Preßplatten 6, 7 schließen
sich einlaufseitig vorkragende beheizbare Einlaufplatten 8, 9 unter Bildung des Einlaufmauls
E an. Die Stahlbänder 5 sind an den Preßplatten 6, 7 und Einlaufplatten 8, 9 unter
Zwischenschaltung von Rollstäben 10 abgestützt. Ferner ist eine Vorrichtung 11 zur
Einstellung des Einlaufmauls E und eine Vorrichtung 12 zur Einstellung der Einlaufkontur
des Einlaufmauls E vorgesehen. Die Vorrichtung 12 zur Einstellung der Einlaufkontur
weist eine Mehrzahl von doppeltwirkenden Differentialzylindern 13 als Zylinder-Kolbenanordnungen
auf. Die Differentialzylinder 13 sind in vorgegebener Verteilung und nach dem Ausführungsbeispiel
einerseits an der oberen Einlaufplatte 8 und andererseits an dem Pressenoberteil 4
angelenkt. Ferner sind die Differentialzylinder 13 an ein rechnergesteuertes oder
geregeltes Hydrauliksystem 14 angeschlossen. Im ganzen ist ein vollflexibler bzw.
hochbiegeelastischer Einlauf verwirklicht.
[0009] Die jeweilige Preßgutmatte 2 wird - wie insbesondere Fig. 3 deutlich macht - sofort
und folglich zu Beginn der Einlaufphase im Einlaufbereich des Einlaufmauls E unter
beschleunigter Wärmezufuhr schnell und stark komprimiert. Ferner wird die Preßgutmatte
2 bei X unter Nennmaß komprimiert und nach einer vorgegebenen Kompressionsphase unter
Erweiterung des Preßspaltes zwischen den Einlaufplatten 8, 9 zur Erzeugung einer Dekompression
bei Y entlastet. Die sich an die Einlaufplatten 8, 9 anschließenden beheizbaren Preßplatten
6, 7 des Hauptpreßbereiches werden - gleichsam unter Bildung einer Kühlstrecke - mit
wesentlich niedrigeren Temperaturen von z. B. 80 °C bis 160°C als die beheizbaren
Einlaufplatten 8, 9 des Einlaufmauls E betrieben. Der Betrieb der Preßplatten 6, 7
kann feldweise mit einer Temperaturabstufung erfolgen.
[0010] Im Ergebnis läßt sich beispielsweise die gleiche Mattendichte D von ca. 860 kg/m
3 nach dem erfindungsgemäßen Verfahren mit einem Preßdruck von ca. 100 N/cm
2 im Vergleich zu einem herkömmlichen Verfahren mit einem Preßdruck von ca. 700 N/cm
2 erreichen. Das macht insbesondere die Fig. 4 deutlich.
[0011] Die Differentialzylinder 13 können im Rahmen der Erfindung grundsätzlich auch durch
andere Stellvorrichtungen ersetzt werden.
1. Verfahren zum Verpressen von Pressgutmatten (2) zu Pressgutplatten im Zuge der Herstellung
von Spanplatten, Faserplatten und anderen Holzwerkstoffplatten in einer kontinuierlichen
Presse mit einlaufseitig vorkragenden hochbiegeelastischen Einlaufplatten, welche
ein Einlaufmaul (E) bilden, wobei an der oberen (8) und/oder unteren (9) beheizbaren
Einlaufplatte zur Einstellung einer Einlaufkontur des Einlaufmauls in vorgegebener
Verteilung angeordnete und gegen Pressenoberteil (4) und/oder Pressenunterteil (3)
abgestützte Zylinder-Kolbenanordnungen (12) angelenkt sind, die über ein Hydrauliksystem
(14) mit einer angeschlossenen Steuer/Regeleinrichtung betätigt werden, dadurch gekenn-zeichnet, dass die jeweilige Pressgutmatte zu Beginn der Einlaufphase im Einlaufbereich des Einlaufmauls
unter beschleunigter Wärmezufuhr schnell und stark unter Nennmaß (X) komprimiert wird
und nach einer vorgegebenen Kompressionsphase unter Erweiterung des Pressspaltes zwischen
den Einlaufplatten zur Erzeugung einer Dekompression (Y) entlastet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die sich an die Einlaufplatten anschließenden beheizbaren Pressplatten des HauptPressbereiches
mit wesentlich niedrigeren Temperaturen von z. B. 80°C bis 160°C als die beheizbaren
Einlaufplatten des Einlaufmauls betrieben werden, z. B. mit Temperaturabstufung betrieben
werden.
1. A method pressible mats (2) for pressing pressible mats (2) into pressed panels during
the production of chipboards, fibreboards and other derived timber product panels
in a continuous press with highly torsionally elastic infeed panels projecting on
the infeed side, which form an infeed jaw (E), wherein cylinder piston arrangements
(12) braced against the press upper member (4) and the press lower member (3) are
connected by articulated means to the upper (8) and/or lower (9) heatable infeed panel
for setting an infeed contour of the infeed jaw in a preselected distribution and
are operated via a hydraulic system (14) with a connected control/regulating mechanism
characterised in that the respective pressible mat is compressed to less than a nominal dimension (X) quickly
and intensely with accelerated application of heat at the start of the infeed phase
in the infeed area of the infeed jaw, and is released from stress after a predetermined
compression phase by expansion of the press gap between the infeed panels for create
a decompression (Y).
2. The method as cited in claim 1, characterised in that the heatable press panels of the main pressing area that follow on from the infeed
panels are operated at a significantly lower temperature, for example from 80°C to
160°, than the heatable infeed panels of the infeed jaw, e.g. with temperature graduation.
1. Procédé pour le pressage de nattes pressées (2) pour des panneaux pressés dans la
fabrication de panneaux de particules, panneaux de fibres et autres panneaux en bois
dans une presse en continu avec des panneaux d'entrée en saillie côté entrée et très
flexibles à la flexion, qui forment une entrée (6), des dispositifs de piston à vérin
(12) prenant appui contre la partie basse de presse (4) et contre la partie haute
de presse (3), étant articulés sur le panneau d'entrée supérieur (8) et/ou le panneau
d'entrée inférieur (9) chauffant pour le réglage d'un contour d'entrée de l'embouchure
d'entrée, dispositifs qui sont actionnés par un système hydraulique (14) avec un dispositif
raccordé de réglage et de commande caractérisé en ce que la natte pressée respective est comprimée rapidement et fortement sous une mesure
nominale (X) au début de la phase d'entrée dans la zone d'entrée de l'embouchure d'entrée
par un apport accéléré de chaleur et est déchargée après une phase de compression
prédéterminée par élargissement de la fente de pressage entre les panneaux d'entrée
pour générer une décompression (y).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les panneaux de pressage chauffants de la zone principale, se trouvant dans la continuité
des panneaux d'entrée, sont actionnés à des températures sensiblement plus faibles
comprises entre par exemple 80°C et 120°C que les panneaux d'entrée chauffants de
l'embouchure d'entrée, par exemple avec un échelonnement des températures.