[0001] Die Erfindung betrifft einen Verpackungsbehälter, insbesondere eine Beutelverpackung,
enthaltend im verkaufsfertigen Zustand wenigstens zwei durch das Füllgut getrennte
Wandfolien, wenigstens eine randnahe, zwei Wandfolien verbindende, abschälbare bzw.
peelbare Verbindungsnaht, einen entlang der Verbindungsnaht verlaufenden Verpackungsrand,
und eine die Verbindungsnaht senkrecht durchdringende Ausnehmung. Im Rahmen der Erfindung
liegt auch eine Verpackungsfolie sowie ein Verfahren zur Herstellung von Verpakkungsbehältern.
[0002] Bekannte Beutelverpackungen, wie Flach- oder Schlauchbeutel, werden in der Regel
mit sogenannten Form-Füll-Verschliess-Maschinen hergestellt. Diese Maschinen verarbeiten
Verpackungsmittel mit geringem Vorfertigungsgrad oder unmittelbar Verpackungswerkstoffe
zu kompletten Packungen. Es handelt sich dabei beispielsweise um vertikal oder horizontal
arbeitende Form-Füll-Verschliess-Maschinen.
[0003] In der Regel wird eine einseitig offene Hülle, welche bereits in einer Vorstufe aus
Einzelfolien von der Rolle oder durch Falten einer Folie gegen sich selbst vorfabriziert
wurde, mit Füllgut versehen und anschliessend zu einer verkaufsfertigen Packung, beispielsweise
mittels Siegelung, verschlossen.
[0004] Solche Verpackungen, wie sie beispielsweise für das Verpacken von Kartoffelchips
und anderen Snacks oder Süssigkeiten, wie Bonbons, üblich sind, sehen in der Regel
keine besonderen Öffnungsmittel vor.
[0005] Unter Verbindungsnaht ist jener in der Regel längliche Flächenabschnitt gemeint,
welcher zwei Folienseiten trennbar bzw. abschälbar oder untrennbar miteinander verbindet.
[0006] Damit die Packung ohne Hilfsmittel, wie Schere oder Messer geöffnet werden kann,
sieht der Verpackungshersteller jeweils vor, dass die obere, randnahe Verbindungsnaht
abschälbar ist. Eine solche Packung wird geöffnet, indem die vordere und rückseitige
Verpackungsfolien bzw. Wandfolien in ihrem verbindungsnahen Bereich von je einer Hand
mit dem Daumen und Zeigefinger erfasst und mit Kraft soweit auseinander gezogen werden,
dass die randnahe abschälbare Verbindungsnaht sich längsseitig zu öffnen bzw. abzuschälen
beginnt und die vordere und rückseitige Wandfolien im Bereich der Verbindungsnaht
trennend auseinander gehen. Dies ist weitaus die gebräuchlichste Methode zum Öffnen
solcher Packungen, da dazu keine Hilfsmittel nötig sind und der Zeitaufwand zum Öffnen
geringer ist, und da keine abgeschnittenen Kleinteile als Verpackungsabfall anfallen.
[0007] Packungen der beschriebenen Art müssen in den Verkaufsgeschäften entweder auf Gestellbrettern
abgelegt werden oder sie werden mit besonderen Hilfsmitteln, wie Klammern, in den
Regalen und Gestellen aufgehängt. Damit auf solche zusätzlichen Hilfsmittel zum Aufhängen
der Beutelpackungen verzichtet werden kann, sind die Packungen gewöhnlich im Bereich
der oberen, randnahen, abschälbaren Verbindungsnaht mit einer parallel zu dieser Naht
verlaufenden Ausnehmung oder Schlitz, beispielsweise mit dem sogenannten Euro-Slot
versehen. Dies erlaubt, die Verpackungen beispielsweise an Stangen in Regalen aufzuhängen.
[0008] Der Schlitz wird häufig am Ende des Verpackungsvorganges aus der fertigen Packung
gestanzt und gegebenenfalls in seinen Randbereichen noch verstärkt.
[0009] Beim Aufreissen von Packungen, die einen solchen Schlitz aufweisen, braucht es jedoch
erhöhte Kraftaufwendung, um die Verbindungsnaht im Bereich dieser Ausnehmung zu trennen
bzw. abzuschälen. Häufig lässt sich die Verbindungsnaht an dieser Stelle nicht ohne
weiteres abschälen und die Wandfolien beginnen unkontrollierbar bis in den Packungs-Füllraum
hinein zu reissen, wodurch die Verpackung zerstört wird und das Füllgut unbeabsichtigt
herausfallen kann. Die Verpackung wird dadurch für den Wiedergebrauch, beispielsweise
um Restmengen erneut zu verpacken, unbrauchbar.
[0010] Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, einen Verpackungsbehälter der eingangs
genannten Art mit einer abschälbaren Verbindungsnaht und mit einer diese Naht durchstossenden
Ausnehmung zum Aufhängen der Packung zu schaffen, welcher sich im Bereich der abschälbaren
Verbindungsnaht mit gleichmässigem Krafteinsatz von Hand öffnen lässt, und bei welchem
die Verpackungs- bzw. Wandfolien beim Öffnungsvorgang nicht unkontrolliert bis in
den Packungs-Füllraum hinein reissen.
[0011] Erfindungsgemäss wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass wenigstens in einer Wandfolie
des Verpackungsbehälters im Bereich der abschälbaren Verbindungsnaht vom Packungs-Füllraum
her gesehen wenigstens vor der Ausnehmung eine, vorzugsweise längs zur Verbindungsnaht
verlaufende, Schwächungs- oder Trennlinie angeordnet ist, so dass nach Abschälen der
Verbindungsnaht vom Packungs-Füllraum her gesehen oberhalb der Schwächungs- oder Trennlinie
ein die Ausnehmung umgebender Flächenbereich der die Schwächungs- oder Trennlinie
enthaltenden Wandfolie nicht abgeschält ist, wobei die Schwächungs- oder Trennlinie
vom Packungs-Füllraum her gesehen wenigstens eine untere Randbegrenzung dieses Flächenbereichs
bildet.
[0012] Der erfindungsgemässe Verpackungsbehälter ist vorzugsweise eine Beutelverpackung,
beispielsweise ein Flach-, Boden- oder Schlauchbeutel. Der Verpackungsbehälter kann
jedoch auch nur teilweise, vorzugsweise in seinem oberen Bereich, als Beutelverpackung
ausgebildet sein und in gewissen Teilen aus einem starren oder halbstarren Behälter
bestehen. Dies kann dadurch erreicht werden, indem beispielsweise die Wandfolien einer
Beutelverpackung auf den Rand eines starren oder halbstarren Behälters aufgesiegelt,
verschweisst oder mit diesem verklebt werden.
[0013] Der Verpackungsbehälter kann auch mehrere Seiten bzw. Wandfolien aufweisen und eine
beliebige geometrische Form annehmen, beispielsweise die Form eines Quaders oder Tetraeders.
[0014] Der Verpackungsbehälter weist vorzugsweise eine vordere und rückseitige Wandfolie
auf, welche sich dadurch kennzeichnen, dass sie durch das dazwischen liegende Füllgut
voneinander getrennt sind. Die vordere und rückseitige Wandfolie können durch separate
Verpakkungsfolien oder durch Faltung einer Verpackungsfolie gegen sich selbst gebildet
sein.
[0015] Die Verpackungen sind in der Regel beschriftet und/oder mit graphischen Elementen
versehen. Die Bezeichnungen "unten", "oben" und "seitlich" in Bezug auf die Verpackung
beziehen sich auf die Ausrichtung der Verpackung in solcher Art, dass die Schrift-
und Bildelemente in lesegerechter Ansicht präsentiert werden. Die vordere Wandfolie,
auch Verpakkungsvorderseite oder vordere Verpackungsfolie genannt, ist die in der
Regel im Verkaufsregal dem Käufer zugewandte Verpackungsseite und enthält gewöhnlich
Bild- und Textelemente und dient zur Identifikation des Produktes und soll den Käufer
auf das Produkt aufmerksam machen.
[0016] Die rückseitige Wandfolie, auch Verpackungsrückseite oder rückseitige Verpackungsfolie
genannt, ist gewöhnlich die in den Verkaufsregalen dem Käufer abgewandte Seite und
dient beispielsweise der genaueren Produkteinformation, wie Zusammensetzung des Inhaltes,
Preisangaben, etc.
[0017] Die Wandfolien des Verpackungsbehälters sind vorzugsweise an ihren randnahen Seiten
abschnittsweise oder umlaufend versiegelt, verschweisst, verklebt oder auf eine andere
Art verschlossen, wobei mindestens eine, vorteilhaft randnahe, Verbindungsnaht eine
abschälbare Verbindungsnaht ist. Der erfindungsgemässe Verpackungsbehälter enthält
vorzugsweise nur eine abschälbare Verbindungsnaht, wobei es vorzugsweise die obere,
randnahe Verbindungsnaht des Verpackungsbehälters ist.
[0018] Unter abschälbarer Verbindung bzw. Verbindungsnaht ist die Verbindung zweier Folienflächen,
bzw. zweier Wandfolien zu verstehen, welche erst unter Aufwendung erhöhter Zugund/oder
Schubkräfte wieder getrennt werden kann, ohne dass dabei eine der beiden oder beide
Folienflächen wesentlich beschädigt, d.h. zerrissen, werden. Die Auftrennung erfolgt
beispielsweise durch Auseinanderreissen der beiden Wandfolien mit den Händen. Beim
Abschälen solcher Folienverbindungen kann beispielsweise eine zwischen den Folienflächen
liegende Siegelschicht oder ein Siegelband aufgebrochen werden oder die durch Klebmittel
erzeugte Haftung zwischen den Folienflächen gelöst werden. Im weiteren kann das Auftrennen
der abschälbaren Verbindungsnaht auch durch die Zerstörung einer zwischen den Folien
liegenden Verbindungsschicht, d.h. durch Kohäsionsbruch, erfolgen.
[0019] Die abschälbare Verbindungsnaht kann beispielsweise durch gegenseitiges verschweissen
zweier Folienflächen unter Einwirkung von Wärme und/oder Druck erzeugt werden, z.B.
Heissgasschweissen, Heizkeilschweissen, Stumpfschweissen, Wärmekontaktschweissen,
Hochfrequenzschweissen, Ultraschallschweissen, Induktionsschweissen oder Reibschweissen,
wobei insbesondere die Schweisstemperatur gezielt reguliert werden muss, damit eine
abschälbare Verbindung entsteht. Eine weitere Verbindungsart ist die sogenannte Siegelung,
wie Warm- oder Kaltsiegelung, wobei die Trennbarkeit der Verbindung insbesondere durch
die Wahl eines ablösbaren bzw. aufbrechbaren Siegellackes oder einer ablösbaren bzw.
aufbrechbaren Siegelschicht oder -gewebe bestimmt wird. Die abschälbare Verbindungsnaht
kann beispielsweise auch über ein Koextrusionsverfahren oder mittels Klebeband oder
einfach durch Kleben hergestellt werden.
[0020] Die Verpackung und insbesondere die abschälbare Verbindungsnaht wird vorzugsweise
durch gegenseitiges Versiegeln oder Verschweissen der Wandfolien verschlossen bzw.
hergestellt.
[0021] Im Bereich der abschälbaren Verbindungsnaht, vorzugsweise in deren Mitte, enthält
der Verpackungsbehälter senkrecht zur Verbindungsnahtfläche eine durchgehende Ausnehmung,
beispielsweise einen Schlitz oder ein rundes Loch, welche erlaubt, die Verpackung
beispielsweise an einer Stange im Verkaufsregal aufzuhängen. Anstelle einer Ausnehmung
kann äquivalent auch ein Schnitt vorgesehen sein. Vorzugsweise handelt es sich bei
der Ausnehmung um einen sogenannten "Euro-Slot".
[0022] Die Ausnehmung wird vorzugsweise in eine obere, abschälbare Verbindungsnaht, in die
sogenannte obere Quernaht, gestanzt oder geschnitten, so dass die Text- bzw. Bildelemente
der im Verkaufsregal aufgehängten Packungen lesegerecht ausgerichtet sind. Die Ausnehmung
ist derart plaziert und dimensioniert, dass unterhalb der Ausnehmung, d.h. zwischen
dem unteren Ende der Ausnehmung und dem Packungs-Füllraum die Verpackung immer noch
genügend versiegelt, verschweisst bzw. verschlossen ist. Andererseits muss auch die
Verbindungsnaht genügend breit dimensioniert sein, damit die Verpackung im Bereich
der Ausnehmung dicht bleibt.
[0023] Wenigstens eine Wandfolie des Verpackungsbehälters, die vordere und/oder die rückseitige
Wandfolie, vorzugsweise ausschliesslich eine Wandfolie, idealerweise die vordere Wandfolie,
enthält im Bereich der abschälbaren Verbindungsnaht vom Packungs-Füllraum her gesehen
wenigstens vor bzw. unterhalb der Ausnehmung eine, vorzugsweise im wesentlichen längs
zur Verbindungsnaht verlaufende, Schwächungs- oder Trennlinie.
[0024] Da die Schwächungs- oder Trennlinie ausschliesslich im Bereich der Verbindungsnaht
verläuft, wird die Dichtigkeit des Packungs-Füllraums nicht beeinträchtigt.
[0025] Unter einer Schwächungslinie ist eine Sollreissstelle in der Form einer Linie oder
eines begrenzten, länglichen Flächenabschnittes zu verstehen, welche eine deutlich
geringere Reissfestigkeit aufweist als die Verpackungs- bzw. Wandfolie und die unter
einer bestimmten Zugbelastung reisst, wobei beispielsweise der Einsatz von Körperkraft,
d.h. das Abschälen der Verbindungsnaht mit den Händen, bereits genügend Zugbelastung
erzeugt. Die Schwächungslinie kann beispielsweise durch Perforieren, Einschneiden
oder lokales Schwächen eines begrenzten Folienabschnittes erzeugt werden.
[0026] Unter einer Trennlinie ist ein die Wandfolie vollständig durchdringender Schnitt
oder Öffnung zu verstehen.
[0027] Bei der Schwächungs- oder Trennlinie handelt es sich vorzugsweise um eine Trennlinie,
welche als ein die Wandfolie durchdringender Schnitt ausgebildet ist.
[0028] Die Verbindungsgerade zwischen den zwei Endpunkten oder den seitlich äussersten Punkten
der Schwächungs- oder Trennlinie hat vorzugsweise wenigstens die Länge der horizontalen
Ausdehnung der Ausnehmung. Das heisst, der Abstand zwischen den Endpunkten oder den
seitlich äussersten Punkten der Schwächungs- oder Trennlinie und den ihnen zugewandten
seitlichen Rändern ist kleiner oder gleich wie der Abstand zwischen den entsprechenden
seitlichen Enden der Ausnehmung und den ihnen zugewandten seitlichen Rändern.
[0029] Die Schwächungs- oder Trennlinie ist vorzugsweise bogenförmig und vom Packungs-Füllraum
her gesehen konvex. Idealerweise enthält die Schwächungs- oder Trennlinie zwei kurze,
seitliche Endabschnitte, die zum oberen Verpackungsrand hin verlaufen und vorteilhaft
senkrecht zum oberen Verpackungsrand stehen.
[0030] Die Schwächungs- oder Trennlinie kann die Ausnehmung auch teilweise oder vollständig
umschliessen, wobei die Schwächungs- oder Trennlinie beispielsweise ein ellipsen-
oder kreisförmiges, aber auch ein rechteckförmiges Aussehen oder die Form einer beliebigen
geometrischen oder gestalterischen Figur annehmen kann. Es ist beispielsweise möglich,
dass eine die Ausnehmung teilweise oder vollständig umschliessende Schwächungs- oder
Trennlinie typische Symbolformen konturiert.
[0031] Umschliesst die Schwächungs- oder Trennlinie die besagte Ausnehmung vollständig,
so handelt es sich vorzugsweise um eine Schwächungslinie.
[0032] Die genaue Form und Grösse und Art der Trenn- oder Schwächungslinie, d.h. Schnitt,
Perforierung, etc., ist unter anderem von der Grösse des Verpackungsbehälters, der
Grösse und Form der Ausnehmung und vom Verpackungswerkstoff abhängig.
[0033] Die Verpackungsfolie des erfindungsgemässen Verpackungsbehälters kann eine Monofolie
oder eine Verbundfolie aus zwei oder mehreren Teilschichten sein, wobei die Verbundfolie
aus Schichten gleicher oder unterschiedlicher Kunststoffe bestehen kann. Die Verpackungsfolien
müssen derart beschaffen sein, dass sich aus ihnen Verpackungen mit abschälbaren Verschlussnähten
bzw. Verbindungsnähten herstellen lassen.
[0034] Die Folien bzw. Folienschichten bestehen vorzugsweise aus thermoplastischen Kunststoffen
der Reihe des Polyvinylchlorids (PVC), der Polyolefine, wie Polypropylen, Polyethylen
oder Copolymere des Polyethylens, des Polyesters, des Polyamids, der Cycloolefin-Copolymere.
Geeignete Thermoplaste zur Erzeugung dieser Folien bzw. Folienschichten sind nachstehend
aufgeführt.
[0035] Die PVC-Folien sind Folien auf Basis von chlorhaltigen Polymeren, d.h. Polymeren,
des Vinylchlorids oder von Vinylkunststoffen, enthaltend Vinylchlorideeinheiten in
deren Struktur, wie Copolymere des Vinylchlorids mit Vinylestern von aliphatischen
Säuren, Copolymere des Vinylchlorids mit Estern der Acryl- oder Methacrylsäure oder
mit Acrylnitril, Copolymere des Vinylchlorids mit Dienverbindungen und ungesättigten
Dicarboxylsäuren oder deren Anhydriden, Copolymere des Vinylchlorids und Vinylidenchlorids
mit ungesättigten Aldehyden, Ketonen usw. oder Polymere und Copolymere des Vinylidenchlorids
mit Vinylchlorid oder anderen polymerisierbaren Verbindungen.
[0036] Die Thermoplaste auf Vinyl-Basis können auch auf an sich bekannte Weise mit Primär-
oder Sekundärweichmachern weichgemacht sein. Die genannten vinylchloridhaltigen Materialien
können ebenfalls für die gegossenen PVC-Filme eingesetzt werden.
[0037] Folien aus PVC sind wenigstens monoaxial (oPVC) gereckt oder können fallweise auch
biaxial gereckt sein.
[0038] Sind die Kunststofffolien aus Polyestern (PET-Folien), so sind Beispiele für die
Polyester Polyalkylenterephthalate oder Polyalkylenisophthalate mit Alkylengruppen
oder -resten mit 2 bis 10 Kohlenstoffatomen oder Alkylengruppen mit 2 bis 10 C-Atomen,
die wenigstens durch ein -0- unterbrochen sind, wie z.B. Polyethylenterephthalat,
Polypropylenterephthalat, Polybutylenterephthalat (Polytetramethylenterephthalet),
Polydecamethylenterephthalat, Poly-1,4-cyclohexyldimethylolterephthalat oder Polyethylen-2,6-naphthalen-dicarboxylat
oder Polyalkylenterephthalat- und Polyalkylenisophthalat-Mischpolymere, wobei der
Anteil an Isophthalat z.B. 1 bis 10 Mol-% beträgt, Mischpolymere und Terpolymere,
sowie Blockpolymere und gepfropfte Modifikationen oben genannter Stoffe. Andere zweckmässige
Polyester sind in der Fachwelt unter dem Kürzel PEN bekannt.
[0039] Andere Polyester sind Copolymere der Terephthalsäure und einer weiteren Polycarboxylsäure
mit wenigstens einem Glykol. Zweckmässig sind dabei die Copolyester der Terephthalsäure,
Ethylenglykol und einem zusätzlichen Glykol. Bevorzugt sind glykolmodifizierte Polyester,
die der Fachwelt als PETG bekannt sind.
[0040] Weitere zweckmässige Polyester sind Polylalkylenterephthalate mit Alkylengruppen
oder - resten mit 2 bis 10 Kohlenstoffatomen und Polylalkylenterephthalate mit Alkylengruppen
oder -resten mit 2 bis 10 Kohlenstoffatomen, die durch ein oder zwei -0- unterbrochen
sind. Weitere bevorzugte Polyester sind Polylalkylenterephthalate mit Alkylengruppen
oder -resten mit 2 bis 4 Kohenstoffatomen. Zu diesen Polyethylenterephthalaten sind
auch A-PET, PETP und das genannte PETG oder G-PET zu zählen. Ganz besonders bevorzugt
sind Polyethylenterephthalat-Folien. Die Folien aus Polyester können mono- oder vorzugsweise
biaxial orientiert sein.
[0041] Das Polypropylen für Folien oder Beschichtungen kann ein isotaktisches, syndiotaktisches
oder ataktisches Polypropylen oder ein Gemisch davon sein. Das Polypropylen kann amorph,
teilkristallin, kristallin oder hochkristallin sein. Es können auch Block-Copolymere
oder Random-Copolymere des Polypropylens angewendet werden. Die mittlere Molmasse
kann z.B. von unter 10'000 bis zu 600'000 und höher betragen. Die Polypropylen-Folien
können mono- oder biaxial verstreckt sein.
[0042] Sind die Kunststofffolien aus Polyethylenen (PE-Folien), so sind Beispiele für Polyethylene
Polyethylene niedriger Dichte (LDPE), mittlerer Dichte (MDPE) oder hoher Dichte (HDPE).
Die PE-Folien können mono- oder biaxial verstreckt sein.
[0043] Sind die Kunststofffolien Polyamidfolien (PA), so gehören zu den Polyamiden beispielsweise
Polyamid 6, ein Homopolymerisat aus ε-Caprolactam (Polycaprolac- tam); Polyamid 11,
Polyamid 12, ein Homopolymerisat aus ω-Laurinlactam (Polylaurin- lactam); Polyamid
6,6, ein Homopolykondensat aus Hexamethylendiamin und Adipinsäure (Polyhexamethylenadipamid);
Polyamid 6,10, ein Homopolykondensat aus Hexamethylendiamin und Sebacinsäure (Polyhexamethylensebacamid);
Polyamid 6,12, ein Homopolykondensat aus Hexamethylendiamin und Dodecandisäure (Polyhexamethylendodecanamid)
oder Polyamid 6-3-T, ein Homopolykondensat aus Trimethylhexamethylendiamin und Terephthalsäure
(Polytrimethylhexamethylenterephthalamid), sowie Gemische davon. Die Folien aus Polyamid
sind mono- oder vorzugsweise biaxial orientiert sein (oPA).
[0044] Mit Cycloolefin-Copolymeren sind thermoplastische Olefin-Polymere mit amorpher Struktur
beschrieben, die im wesentlichen Copolymere aus Ethylen und 2-Norbornen oder Tetracyclododecen
darstellen. Der Norbornen-Gehalt im Ethylen-Norbornen-Cycloolefin-Copolymeren kann
beispielsweise von 12 bis 80 Mol-%, vorzugsweise 52 Mol-%, betragen. Die Polymerisation
kann durch Metallocen-Katalysatoren, einer Polymersation in Lösung und dem Druck des
Ethylens gesteuert werden. Die Cycloolefin-Copolymere können amorph sein oder Kristallinität
aufweisen.
[0045] Im weiteren können auch Verbundfolien, enthaltend eine oder mehrere Folien oder Schichten
aus obgenannten Kunststoffen sowie Folien oder Schichten aus Metall, wie Aluminium,
Stahl, Kupfer oder Messing, aus Papier oder aus cellulosehaltigen Materialien, verwendet
werden.
[0046] Wird der erfindungsgemässe Verpackungsbehälter durch Siegeltechniken verschlossen,
so weisen die Mono- und/oder Verbundfolien vorzugsweise, um die Siegeleigenschaften
zu steuern, auf einer oder beiden freien Seiten wenigstens an den vorgesehenen Verbindungsflächen
Siegelschichten, wie Siegelfolien, siegelbare Beschichtungen oder Siegellacke, z.B.
auf Basis von Ethylen-Acryl-Säure (EAA), Polyolefinen, wie Polyethylenen, Polypropylenen,
Polyacrylaten, PVC-Harzen, Polyvinylidenchloriden, EVA, Polyethylenterephthalate,
insbesondere des Types A-PET, usw. auf. Die freien Seiten oder wenigstens eine der
freien Seiten, insbesondere die orientierten Polyesterfolien, können mit EVA (Ethylen/Vinylalkohol-Copolymer)
oder einer amorphen Polyester-Siegelschicht des Typs PET-A beschichtet sein. Beispiele
bevorzugter Siegelschichten sind Siegellacke enthaltend Polyethylen oder eine Folie
aus ca. 40 µm dickem Polypropylen.
[0047] Lösbare Siegelverbindungen werden zweckmässig durch den Einsatz von lösbaren Siegelschichten
erreicht.
[0048] Wird die Verpackung durch Verschweissen verschlossen, so verwendet man einen schweissbaren
Kunststoff, insbesondere aus einem gegebenenfalls modifizierten Polyolefin, wie Polyethylen
oder Polypropylen, deren Copolymere oder Ionomere.
[0049] An Stelle von Siegeln oder Verschweissen kann die Verpackung auch durch Kleben verschlossen
werden. Für die Erzeugung einer nicht abschälbaren Verbindungsnaht wird hierfür ein
Permanentkleber verwendet. Als Permanentkleber wird bevorzugt ein Kleber auf der Basis
von Polyurethan eingesetzt. Für die Herstellung einer abschälbaren Verbindungsnaht
kann ein Selbsthaftkleber eingesetzt werden. Ein geeigneter Selbsthaftkleber (PSA,
pressure sensitive adhesive) ist auf der Basis von Polyacrylat oder anderen selbstklebenden
Harzen aufgebaut. Im weiteren ist auch eine Kaltsiegelung auf Latex-Basis anwendbar.
[0050] Beim Aufreissen eines erfindungsgemässen Verpackungsbehälters bzw. Packung wird ausgehend
vom Packungs-Füllraum in Richtung des oberen Verpackungsrandes die abschälbare Verbindungsnaht
längsseitig aufgetrennt, das heisst die erste Wandfolie, vorzugsweise die vordere
Wandfolie, wird von der zweiten Wandfolie, vorzugsweise die rückseitige Wandfolie,
an der Verbindungsnaht getrennt. Im Bereich zwischen den beiden seitlichen Endpunkten
bzw. zwischen den beiden seitlich äussersten Punkten der Schwächungs- oder Trennlinie
wird die vordere, die Schwächungs- oder Trennlinie enthaltende, Wandfolie nur bis
zur Schwächungs- oder Trennlinie hin von der rückseitigen Wandfolie abgeschält. Bei
fortschreitendem Trennvorgang wird ausgehend von den beiden Endpunkten der Schwächungsoder
Trennlinie die vordere Wandfolie in Richtung oberen Verpackungsrand durchrissen, d.h.,
es bilden sich ausgehend von den beiden Endpunkten sogenannte Reisslinien aus. Die
Endabschnitte der Schwächungs- oder Trennlinie in der vorderen Wandfolie wirken beim
Auseinanderziehen der beiden Wandfolien wie Einreisskerben und begünstigen die Entstehung
einer Reisslinie, ohne dass dazu die beiden Wandfolien mit erhöhter Kraft auseinander
gezogen werden müssen. Innerhalb des durch die Schwächungs- oder Trennlinie, die beiden
seitlichen Reisslinien und den oberen Verpackungsrand eingegrenzten Flächenbereiches,
in welchem auch die Ausnehmung liegt, wird die vordere Wandfolie nicht von der rückseitigen
Wandfolie getrennt. Die Packung ist im Bereich der abschälbaren Verbindungsnaht nach
dem Aufreissvorgang längsseitig jedoch vollständig offen.
[0051] Sind die beiden Endabschnitte der vorzugsweise bogenförmigen Schwächungs- oder Trennlinie
vertikal ausgerichtet, so bewirkt der Kerbeffekt, dass die beiden Reisslinien ebenfalls
überwiegend senkrecht zum oberen Verpackungsrand hin verlaufen.
[0052] Umschliesst die Schwächungs- oder Trennlinie den Schlitz bzw. die Ausnehmung vollständig,
so wird innerhalb der durch die Schwächungs- oder Trennlinie umschlossenen Fläche
die vordere Wandfolie nicht abgeschält. Da in diesem Fall die Schwächungs- oder Trennlinie
keine Endpunkte aufweist, bilden sich auch keine Reisslinien in der vorderen Wandfolie
aus.
[0053] Wird die Ausnehmung nur teilweise von der Schwächungs- oder Trennlinie umschlossen
und verlaufen die Endabschnitte ungefähr parallel zum oberen Verpackungsrand gegeneinander
zu, so kann die Wandfolie, bedingt durch den Kerbeffekt derart durchrissen werden,
dass sich ausgehend von den Endpunkten der Schwächungs- oder Trennlinie eine die beiden
Endpunkte miteinander verbindende Reisslinie ausbildet.
[0054] Bei jeder der genannten Ausführungsformen von Trenn- oder Schwächungslinien verbleibt
nach dem Abschälen der Verbindungsnaht um den Schlitz bzw. die Ausnehmung herum ein
Bereich, in welchem die beiden Wandfolien beim Trennvorgang nicht voneinander getrennt
wurden. Auf diese Weise kann die erfindungsgemässe Packung geöffnet werden, ohne dass
die Verbindungsnaht im Bereich der Ausnehmung unter Aufwendung erhöhter Reisskraft,
voneinander getrennt werden muss. Dadurch wird das Öffnen der Packung wesentlich erleichtert,
und die Gefahr, dass die Wandfolien beim Aufreissen der Packung unkontrollierbar bis
in den Füllbereich der Packung hinein reissen, besteht nicht mehr. Dies erlaubt dem
Käufer, die geöffnete Packung jederzeit und ohne grossen Aufwand, beispielsweise mit
einem Klebband oder anderen Verschlussmitteln, wieder zu verschliessen.
[0055] Eine Verpackungsfolie, die zur Herstellung des erfindungsgemässen Verpackungsbehälters
geeignet ist, zeichnet sich dadurch aus, dass die Verpackungsfolie, welche die Schwächungs-
oder Trennlinie enthaltende Wandfolie bildet, im Bereich der vorgesehenen abschälbaren
Verbindungsnaht vom vorgesehenen Packungs-Füllraum her betrachtet wenigstens vor der
vorgesehenen Ausnehmung eine Schwächungs- oder Trennlinie enthält.
[0056] Ein bevorzugtes Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung eines erfindungsgemässen
Verpackungsbehälters zeichnet sich dadurch aus, dass in die eine Wandfolie bildende
Verpakkungsfolie im Bereich der vorgesehenen oberen, abschälbaren Verbindungsnaht
eine bogenförmige, vom vorgesehenen Packungs-Füllraum her betrachtet konvexe Schwächungs-
oder Trennlinie geschaffen wird, und die Verpackungsfolie mit dem den vorgesehenen
oberen Verpackungsrand enthaltenden Abschnitt in Transportrichtung voran durch die
Verpakkungsmaschine befördert wird, und die Schwächungs- oder Trennlinie mit ihren
Endpunkten in Transportrichtung voran befördert wird, so dass die Verpackungsfolie
an den Endpunkten der Schwächungs- oder Trennlinie während des Transportvorganges
nicht aufgerissen werden kann, und die Verpackungsfolie anschliessend zu Verpackungsbehältern
weiterverarbeitet wird, und der Verpackungsbehälter abgefüllt und durch die Erzeugung
einer oberen, abschälbaren Verbindungsnaht mittels Siegelung oder Schweissen verschlossen
wird, und in die obere, abschälbare Verbindungsnaht, vom vorgesehenen Packungs-Füllraum
her betrachtet nach der Schwächungs- oder Trennlinie, die Ausnehmung geschaffen wird.
[0057] Die Schwächungs- oder Trennlinie wird vorzugsweise als ein die Wandfolie durchdringenden
Schnitt ausgeführt. Idealerweise wird dieser Schnitt beispielsweise mit einer an der
Folienschneidmaschine zusätzlich angebrachten Schneid- oder Stanzvorrichtung in einem
separaten Verfahrensschritt ausgeführt. Die Verpackungsmaschine kann jedoch zum Schneiden
dieser Schwächungs- oder Trennlinie auch eine separate Schneid- oder Stanzvorrichung
vorsehen. Die Schwächungs- oder Trennlinie wird vorzugsweise vor dem Zuschneiden und
gegenseitigen Verbinden der Verpackungsfolien zu Verpackungsbehältern ausgeführt.
[0058] Die Schwächungs- oder Trennlinie wird vorzugsweise in Ausrichtung zur Siegelvorrichtung,
welche die obere Verbindungsnaht ausführt, positioniert. Der Verpackungsbehälter wiederum
wird ebenfalls in Ausrichtung zur genannten Siegelvorrichtung hergestellt, so dass
die Schwächungs- oder Trennlinie relativ zum oberen Verpackungsrand und relativ zur
Ausnehmung oder Schlitz immer gleich positioniert ist.
[0059] Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Beispiels und mit Bezug auf die beiliegenden
beispielhaften Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1:
- Vorderansicht eines Verpackungsbehälters bzw. einer Packung;
- Fig. 2:
- Vorderansicht einer vorderen Wandfolie nach dem Aufreissen der Packung;
- Fig. 3:
- Vorderansicht einer rückseitigen Wandfolie nach dem Aufreissen der Packung.
[0060] Fig. 1 zeigt den oberen Teil einer Beutelverpackung 1 in Vorderansicht, enthaltend
eine abschälbare Verbindungsnaht 4, welche eine rückseitige Wandfolie 7 und eine vordere
Wandfolie 5 (siehe Fig. 2 und 3) abschälbar miteinander verbindet, eine Schwächungs-
oder Trennlinie 3 in der vorderen Wandfolie 5 und eine Ausnehmung 2, den sogenannten
Euro-Slot. Der Verpackungsbehälter 1 wird unter anderem durch einen oberen Verpackungsrand
20 und seitliche Verpackungsränder 13, 14 begrenzt. Der Euro-Slot 2 weist seitliche
Enden 17, 18 auf. Die Schwächungs- oder Trennlinie 3 ist eine Trennlinie und als ein
die vordere Wandfolie 5 durchdringender Schnitt ausgebildet. Sie ist vom Packungs-Füllraum
11 aus gesehen vor dem Euro-Slot 2 angeordnet und ist bogenförmig. Sie ist vom Packungs-Füllraum
11 aus gesehen konvex geformt. Die Trennlinie 3 weist zwei kurze Endabschnitte 8,
12, welche gegen den oberen Verpackungsrand 20 hin verlaufen und im wesentlichen senkrecht
zu diesem stehen.
[0061] Die abschälbare Verbindungsnaht 4 ist vorzugsweise eine Siegelnaht. Die Verbindungsgerade
zwischen den beiden Endpunkten 15, 16 der Trennlinie 3 ist länger als die Verbindungsgerade
zwischen den Endpunkten 17, 18 des Euro-Slots 2, so dass die beiden Endpunkte 15,
16 der Trennlinie 3 näher an den ihnen jeweils zugewandten Seitenrändern 13, 14 liegen
als die entsprechenden Endpunkte 17, 18 des Euro-Slots 2.
[0062] Unterhalb der Verbindungsnaht 4 liegt zwischen der vorderen Wandfolie 5 und der rückseitigen
Wandfolie 7 der Packungs-Füllraum 11.
[0063] Durch das Auseinanderreissen der vorderen Wandfolie 5 und der rückseitigen Wandfolie
7 im oberen Teil des Verpackungsbehälters 1 mit den Händen wird die abschälbare Verbindungsnaht
4 längsseitig getrennt (Fig. und 3). Aufgrund der Trennlinie 3 unterhalb des Euro-Slots
2 wird die vordere Wandfolie 5 zwischen den beiden Endpunkten 15, 16 nur bis zur Trennlinie
3 von der rückseitigen Wandfolie abgeschält.
[0064] Nachdem die vordere Wandfolie 5 entlang der Trennlinie 3 bis auf die Höhe der Endpunkte
15, 16 längsseitig von der rückseitigen Wandfolie abgeschält ist, wird bei fortschreitendem
Trennvorgang die vordere Wandfolie 5 ausgehend von den beiden Endpunkten 15, 16 in
Richtung des oberen Verpackungsrandes 20 durchrissen und es entstehen zwei Reisslinien
19.
[0065] Die Endabschnitte 8, 12 der Trennlinie 3 wirken wie Einreisskerben und begünstigen
die Ausbildung der Reisslinie 19. Da die kurzen Endabschnitte 8, 12 der Trennlinie
3 zum oberen Verpackungsrand hin verlaufen und im wesentlichen senkrecht zu diesem
stehen, verläuft die Reisslinie 19 ebenfalls im wesentlichen senkrecht gegen den oberen
Verpackungsrand 20 zu.
[0066] Nach dem Aufreissvorgang ist die Packung im Bereich der abschälbaren Verbindungsnaht
4 längsseitig vollständig geöffnet. Die Verbindungsnaht 4 weist jedoch lediglich eine
bereichsweise Trennung 6, 10 auf. In den beiden Bereichen jeweils zwischen den seitlichen
Rändern 13, 14 und der Reisslinie 19 wird die vordere Wandfolie 5 auf der ganzen Breite
von der rückseitigen Wandfolie 7 getrennt.
[0067] Die beiden Reisslinien 19, der obere Verpackungsrand 20 und die Trennlinie 3 begrenzen
einen den Euro-Slot 2 enthaltenden Flächenbereich 9, in welchem die vordere Wandfolie
5 nicht von der rückseitigen Wandfolie 7 abgeschält wird (Fig. 3).
[0068] Dank der Trennlinie 3 wird verhindert, dass beim Öffnen der Packung die Verbindungsnaht
4 im Bereich des Euro-Slots 2 abgeschält wird.
[0069] Da die Endabschnitte der Trennlinie 3 wie Einreisskerben wirken, wird das Einreissen
der Folie ausgehend von den Endpunkten 15, 16 der Trennlinie 3 beim Aufreissen der
Packung begünstigt, so dass beim erfindungsgemässen Verpackungsbehälter 1 das Aufreissen
der Verbindungsnaht 4 im Bereich des Euro-Slots 2 keinen erhöhten Kraftaufwand erfordert.
1. Verpackungsbehälter (1), insbesondere eine Beutelverpackung, enthaltend im verkaufsfertigen
Zustand wenigstens zwei durch das Füllgut getrennte Wandfolien (5, 7), wenigstens
eine randnahe, die Wandfolien (5, 7) verbindende, abschälbare Verbindungsnaht (4),
einen entlang der abschälbarenVerbindungsnaht (4) verlaufenden Verpackungsrand (20)
und eine die abschälbare Verbindungsnaht (4) senkrecht durchdringende Ausnehmung (2),
dadurch gekennzeichnet, dass
wenigstens in einer Wandfolie (5) des Verpackungsbehälters (1) im Bereich der abschälbaren
Verbindungsnaht (4) vom Packungs-Füllraum (11) her gesehen wenigstens vor der Ausnehmung
(2) eine, vorzugsweise längs zur Verbindungsnaht (4) verlaufende, Schwächungs- oder
Trennlinie (3) angeordnet ist, so dass nach Abschälen der Verbindungsnaht (4) vom
Packungs-Füllraum (11) her gesehen oberhalb der Schwächungsoder Trennlinie (3) ein
die Ausnehmung (2) umgebender Flächenbereich (9) der die Schwächungs- oder Trennlinie
(3) enthaltenden Wandfolie (5) nicht abgeschält ist, wobei die Schwächungs- oder Trennlinie
(3) vom Packungs-Füllraum (11) her gesehen wenigstens eine untere Randbegrenzung dieses
Flächenbereichs (9) bildet.
2. Verpackungsbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsgerade zwischen den zwei Endpunkten (15, 16) oder den seitlich äussersten
Punkten der Schwächungs- oder Trennlinie (3) wenigstens die Länge der horizontalen
Ausdehnung der Ausnehmung (2) umfasst, und der Abstand zwischen den Endpunkten (15,
16) oder den seitlich äussersten Punkten der Schwächungs- oder Trennlinie (3) und
den ihnen zugewandten seitlichen Verpackungs-Rändern (13, 14) kleiner oder gleich
ist wie der Abstand zwischen den entsprechenden seitlichen Enden (17, 18) der Ausnehmung
(2) und den ihnen zugewandten seitliche Verpackungs-Rändern (13, 14).
3. Verpackungsbehälter nach Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwächungs- oder Trennlinie (3) bogenförmig und vom Packungs-Füllraum (11) her
gesehen konvex ist.
4. Verpackungsbehälter nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwächungs- oder Trennlinie (3) kurze Endabschnitte (8, 12) aufweist, welche
zum oberen Verpackungsrand (20) hin verlaufen und vorzugsweise senkrecht zu diesem
sind.
5. Verpackungsbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwächungs- oder Trennlinie (3) die Ausnehmung (2) teilweise oder vollständig
umschliesst.
6. Verpackungsbehälter nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwächungs- oder Trennlinie (3) auf der vorderen Wandfolie (5) angebracht ist.
7. Verpackungsbehälter nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwächungs- oder Trennlinie (3) eine Trennlinie, vorzugsweise ein die Wandfolie
(5) durchdringender Schnitt ist.
8. Verpackungsbehälter nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwächungs- oder Trennlinie (3) eine Schwächungslinie ist, vorzugsweise ein
die Wandfolie (5) schwächender Schnitt oder eine Perforation in der Wandfolie (5),
und dass die Schwächungslinie derart beschaffen ist, dass sie beim Abschälen der Verbindungsnaht
(4) reisst.
9. Verpackungsbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsnaht (4) eine abschälbare Siegelnaht ist.
10. Verpackungsbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die abschälbare Verbindungsnaht (4) eine obere Quer- oder Verbindungsnaht am Verpackungsbehälter
(1) ist und der entlang der Verbindungsnaht (4) verlaufende Verpackungsrand (20) ein
oberer Verpackungsrand ist.
11. Verpackungsbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (2) ein Euro-Slot oder ein längs der Verbindungsnaht (4) verlaufender
Schlitz ist.
12. Verpackungs-behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wand-folien (5,7) Monofolien oder Verbundfolien aus zwei oder mehr Schichten
sind, und die Folien oder Folienschichten thermoplastische Kunststoffe aus der Reihe
des Polyvinylchlorids (PVC), der Polyolefine, wie Polypropylen, Polyethylen oder Copolymere
des Polyethylens, des Polyesters, des Polyamids oder der Cycloolefin-Copolymere enthalten.
13. Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung eines Verpackungsbehälters nach Anspruch
1,
dadurch gekennzeichnet, dass
in die eine Wandfolie (5) bildende Verpackungsfolie im Bereich der vorgesehenen oberen,
abschälbaren Verbindungsnaht (4) eine bogenförmige, vom vorgesehenen Pakkungs-Füllraum
(11) her betrachtet konvexe Schwächungs- oder Trennlinie (3) geschaffen wird, und
die Verpackungsfolie mit dem den vorgesehenen oberen Verpackungsrand (20) enthaltenden
Abschnitt in Transportrichtung voran durch die Verpackungsmaschine befördert wird,
und die Schwächungs- oder Trennlinie (3) mit ihren Endpunkten (15, 16) in Transportrichtung
voran befördert wird, so dass die Verpackungsfolie an den Endpunkten (15, 16) der
Schwächungs- oder Trennlinie (3) während des Transportvorganges nicht aufgerissen
werden kann, und die Verpackungsfolie anschliessend zu Verpackungsbehältern (1) weiterverarbeitet
wird, und der Verpackungsbehälter (1) abgefüllt und durch die Erzeugung einer oberen,
abschälbaren Verbindungsnaht (4) mittels Siegelung oder Schweissen verschlossen wird,
und in die obere, abschälbare Verbindungsnaht (4), vom vorgesehenen Packungs-Füllraum
(11) her betrachtet nach der Schwächungs- oder Trennlinie (3), die Ausnehmung (2)
geschaffen wird.
14. Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Verpackungsbehältern nach Anspruch
13, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwächungs- oder Trennlinie (3) eine Trennlinie, vorzugsweise ein die Verpackungsfolie
durchdringender Schnitt ist und die Trennlinie (3) mit einer an der Folienschneidmaschine
zusätzlich angebrachten Schneid- oder Stanzvorrichtung oder durch eine in der Verpackungsmaschine
vorgesehenen separaten Schneid- oder Stanzmaschine in einem separaten Verfahrensschritt
ausgeführt wird.
1. Packaging container (1), in particular a bag-type package, comprising in the ready-for-sale
state at least two film walls (5, 7) separated by the product, at least one peelable
seam (4) close to the edge joining the film walls (5, 7), a package edge (20) extending
along the peelable seam (4) and a recess (2) passing perpendicularly through the peelable
seam (4), characterised in that a weakening line or separating line (3) preferably extending loogitudinally relative
to the seam (4) is arranged at least in one film wall (5) of the packaging container
(1) in the region of the peelable seam (4) at least in front of the recess (2) as
viewed from the filling space (11) of the package, in such a manner that, once the
seam (4) has been peeled off, a surface region (9) of the film wall (5) containing
the weakening line or separating line (3) surrounding the recess (2) is not peeled
of above the weakening line or separating line (3) as viewed from the filling space
(11) of the package, the weakening line or separating line (3) forming at least one
lower boundary of this surface region (9) as viewed from the filling space (11) of
the package.
2. Packaging container according to claim 1, characterised in that the connecting line between the two end points (15, 16) or the laterally outermost
points of the weakening line or separating line (3) includes at least the length of
the horizontal extent of the recess (2) and the distance between the end points (15,
16) or the laterally outermost points of the weakening line or separating line (3)
and the lateral package edges (13, 14) directed towards them is smaller than or equal
to the distance between the corresponding lateral ends (17, 18) of the recess (2)
and the lateral package edges (13, 14) directed towards them.
3. Packaging container according to claims 1 to 2, characterised in that the weakening line or separating line (3) is arcuate and is convex as viewed from
the filling space (11) of the package.
4. Packaging container according to claims 1 to 3, characterised in that the weakening line or separating line (3) comprises short end portions (8, 12) extending
towards the upper package edge (20) and preferably perpendicular thereto.
5. Packaging container according to claim 1, characterised in that the weakening line or separating line (3) partially or completely surrounds the recess
(2).
6. Packaging container according to claims 1 to 5, characterised in that the weakening line or separating line (3) is provided on the front film wall (5).
7. Packaging container according to claims 1 to 6, characterised in that the weakening line or separating line (3) is a separating line, preferably an incision
passing through the film wall (5).
8. Packaging container acconling to claims 1 to 6, characterised in that the weakening line or separating line (3) is a weakening line, preferably an incision
weakening the film wall (5) or a perforation in the film wall (5) and that the weakening
line is provided in such a manner that it tears when the seam (4) is peeled off.
9. Packaging container according to claim 1, characterised in that the seam (4) is a peelable sealing seam.
10. Packaging container according to claim 1, characterised in that the peelable seam (4) is an upper transverse seam or joint seam on the packaging
container (1) and the package edge (20) extending along the seam (4) is an upper package
edge.
11. Packaging container according to claim 1, characterised in that the recess (2) is a Euro-slot or a slot extending along the seam (4).
12. Packaging container according to claim 1, characterised in that the film walls (5, 7) are monofilms or composite films consisting of two or more
layer and the films or film layers contain thermoplastics from the group consisting
of polyvinyl chloride (PVC), polyolefins, such as polypropylene, polyethylene or copolymers
of polyethylene, polyester, polyamide or cycloolefin copolymers.
13. Process for the continuous production of a packaging container according to claim
1, characterised in that an arcuate weakening line or separating line (3) which is convex when viewed from
the intended filling space (11) of the package is provided in the packaging film forming
a film wall (5) in the region of the intended upper peelable seam (4), the packaging
film is conveyed through the packaging machine with the portion containing the intended
upper package edge (20) at the front in the conveying direction, the weakening line
or separating line (3) is conveyed with its end points (15, 16) at the from in the
conveying direction, so that the packaging film cannot be torn open at the end points
(15, 16) of the weakening line or separating line (3) during the conveying process,
the packaging film is then further processed to form packaging containers (1), the
packaging container (1) is filled and closed by the production of an upper peelable
seam (4) by means of sealing or welding and the recess (2) is provided in the upper
peelable seam (4) after the weakening line or separating line (3) as viewed from the
intended filling space (11) of the package.
14. Process for the continuous production of packaging containers according to claim 13,
characterised in that the weakening line or separating line (3) is a separating line, preferably an incision
passing through the packaging film, and the separating line (3) is formed in a separate
step by means of a cutting device or punching device additionally provided on the
film-cutting machine or by means of a separate cutting machine or punching machine
provided in the packaging machine.
1. Récipient d'emballage (1), notamment emballage en forme de sac, contenant à l'état
prêt à la vente, au moins deux feuilles de paroi (5, 7), séparées par la matière de
remplissage, au moins un joint de liaison arrachable (4) proche du bord et qui relie
les feuilles de paroi (5, 7), un bord (20) de l'emballage qui s'étend le long du joint
de liaison arrachable (4), et un évidement (2) qui traverse perpendiculairement le
joint de liaison arrachable (4),
caractérisé en ce que
une ligne d'affaiblissement ou de séparation (3), qui s'étend de préférence dans la
direction longitudinale du joint de liaison (4), est disposée au moins dans une feuille
de paroi (5) du récipient d'emballage (1) dans la zone du joint de liaison arrachable
(4), vue à partir de l'espace de remplissage (11) de l'emballage, au moins en avant
de l'évidement (2), de telle sorte qu'une fois le joint de liaison (4) arraché, vu
à partir de l'espace de remplissage (11) de l'emballage au-dessus de la ligne d'affaiblissement
ou de séparation (3), une feuille de paroi (5), qui contient une zone de surface (9),
qui entoure l'évidement (2), de la face de paroi (5) contenant la ligne d'affaiblissement
ou de séparation (3) n'est pas arrachée, la ligne d'affaiblissement ou de séparation
(3) formant, vu à partir de l'espace de remplissage (11) de l'emballage, au moins
une limite inférieure de bord de cette zone de surface (9).
2. Récipient d'emballage selon la revendication 1, caractérisé en ce que la droite de liaison entre les deux points d'extrémité (15, 16) ou les points, qui
sont les plus extérieurs latéralement, de la zone d'affaiblissement ou de liaison
(3) s'étend au moins la longueur de l'étendue horizontale de l'étendue (2), et la
distance entre les points d'extrémité (15, 16) ou les points les plus extérieurs latéralement
de la ligne d'affaiblissement ou de séparation (3) et les bords latéraux (13, 14)
de l'emballage, qui sont tournés vers ces points, est inférieure ou égale à la distance
entre les extrémités latérales correspondantes (17, 18) de l'évidement (2) et les
bords latéraux (13, 14) de l'emballage, qui sont tournés vers ces extrémités.
3. Récipient d'emballage selon les revendications 1 et 2, caractérisé en ce que la ligne d'affaiblissement ou de séparation (3) possède une forme arquée et est convexe
lorsqu'on regarde à partir de l'espace de remplissage (11) de l'emballage.
4. Récipient d'emballage selon les revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la ligne d'affaiblissement ou de séparation (3) comporte deux courtes sections d'extrémité
(8, 12), qui s'étendent vers le bord supérieur de l'emballage (10) et sont de préférence
perpendiculaires à ce dernier.
5. Récipient d'emballage selon la revendication 1, caractérisé en ce que la ligne d'affaiblissement ou de séparation (3) entoure partiellement ou complètement
l'évidement (2).
6. Récipient d'emballage selon les revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la ligne d'affaiblissement ou de séparation (3) est disposée sur la feuille de paroi
avant (5).
7. Récipient d'emballage selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la ligne d'affaiblissement ou de séparation (3) est une ligne de séparation, de préférence
une découpe traversant la feuille de paroi (5).
8. Récipient d'emballage selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la ligne d'affaiblissement ou de séparation (3) est une ligne d'affaiblissement,
de préférence une découpe qui affaiblit la feuille de paroi (5), ou une perforation
formée dans la feuille de paroi (5), et que la ligne d'affaiblissement est agencée
de telle sorte qu'elle s'arrache lorsqu'on arrache le joint de liaison (4).
9. Récipient d'emballage selon la revendication 1, caractérisé en ce que le joint de liaison (4) est un joint de scellement arrachable.
10. Récipient d'emballage selon la revendication 1, caractérisé en ce que le joint de liaison arrachable (4) est un joint transversal supérieur ou joint de
liaison supérieur dans le récipient d'emballage (1) et que le bord (20) de l'emballage,
qui s'étend le long du joint de liaison (4), est un bord supérieur d'emballage.
11. Récipient d'emballage selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'évidement (2) est une fente Euro ou une fente qui s'étend le long du joint de liaison
(4).
12. Récipient d'emballage selon la revendication 1, caractérisé en ce que les feuilles de paroi (5, 7) sont des feuilles simples ou des feuilles composites
formées de deux ou de plusieurs couches et que les feuilles ou les couches de feuilles
contiennent des matières thermoplastiques de la série du polychlorure de vinyle (PVC),
des polyoléfines, telles que le polypropylène, le polyéthylène ou des copolymères
du polyéthylène, du polyester, du polyamide ou des copolymères de cyclooléfines.
13. Procédé pour la fabrication continue d'un récipient d'emballage selon la revendication,
caractérisé en ce que l'on crée dans la feuille d'emballage formant une feuille de paroi (5), et ce dans
la zone du joint de liaison supérieure arrachable prévu (4), une ligne d'affaiblissement
ou de séparation (3) de forme arquée, qui est convexe vue à partir de l'espace de
remplissage (11) de l'emballage, et qu'on déplace la feuille d'emballage comportant
la section contenant le bord supérieur prévu (20) de l'emballage, en premier dans
la direction de transport, à travers la machine d'emballage, on entraîne la feuille
d'affaiblissement ou de séparation (3) avec ses points d'extrémité (15, 16) en avant
dans la direction de transport de telle sorte que la feuille d'emballage ne peut pas
être arrachée au niveau des points d'extrémité (15, 16) de la ligne d'affaiblissement
ou de séparation (3) pendant l'opération de transport et qu'on applique ensuite un
traitement ultérieur à la feuille d'emballage pour former des récipients d'emballage
(1), et qu'on remplit le récipient d'emballage (1) et qu'on le ferme par production
d'un joint de liaison supérieur arrachable (4) à l'aide d'un scellement ou d'un soudage,
et que l'on forme l'évidement (2) dans le joint de liaison supérieur arrachable (4)
en aval de la ligne d'affaiblissement ou de séparation (3) lorsqu'on regarde à partir
de l'espace de remplissage prévu (11) de l'emballage.
14. Procédé de fabrication continue de récipients d'emballage selon la revendication 13,
caractérisé en ce que la ligne d'affaiblissement ou de séparation (3) est une ligne de séparation, de préférence
une découpe traversant la feuille d'emballage, et la ligne de séparation (3) est réalisée
à l'aide d'un dispositif de coupe ou de poinçonnage installé en supplément sur la
machine de découpage de feuilles ou au moyen d'une machine séparée de découpage ou
de poinçonnage, prévue dans la machine d'emballage, lors d'une étape opératoire séparée.