[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Fludarabin-phosphat Lithium-,
Natrium-, Kalium-, Calcium- und Magnesiumsalzen, die als Zwischenprodukte zur Reinigung
von FLUDARABIN-PHOSPHAT verwendet werden können.
[0002] Fludarabin-phosphat ist der "International Nonproprietary Name" (INN) von 9-β-D-Arabinofuranosyl
-2-fluroadenin-5'-O-dihydrogenphosphat. Die erste Synthese der Vorstufe des Fludarabin-phosphat,
dem 9-β-D-Arabinofuranosyl-2-fluroadenin, wird in
US-PS 4,188,378 beschrieben. Diese Substanz weist stark cytotoxische Eigenschaften auf, und es wurden
verschiedene Derivate davon, mit dem Ziel der Reduzierung von Nebenwirkungen, hergestellt.
Innerhalb der
US-PS 4,357,324 wird das 5 '- Phosphat (Prodrug), also das Fludarabin-phosphat und dessen Herstellung
beschrieben. In weiteren Schriften, beispielsweise
US-PS 4,210,745,
WO 91/08215 und
WO 94/12514 werden alternative Herstellungsverfahren offenbart.
[0003] Der derzeit benutzte Herstellungsweg geht von 9-β-D-Arabinofuranosyl -2-fluroadenin
aus, das mit Trimethylphosphat und Phosphoroxychlorid umgesetzt wird (Phosphorylierung).
Diese Edukte werden zur Reaktion gebracht und anschließend aus Wasser kristallisiert.
Die bei der Umkristallisation anzuwendende Temperatur von etwa 75 °C zerstört einen
Teil der Substanz, da Fludarabin-phosphat bei dieser Temperatur im Wasser thermisch
instabil ist. Nachteilig ist weiter, daß diese aus dem Stand der Technik bekannte
Umkristallisation nur zu einer schwachen Verbesserung der Reinheit führt und das Verfahren
nur in Ansatzgrößen, auch für eine technische Herstellung, von etwa unter 1 kg ausgeführt
werden kann. Die innerhalb der
DE 41 41 454 A1 beschriebenen Salze des Fludarabin-phosphats sind nach der Lehre dieser Schrift nicht
herstellbar. Bei der Anwendung der beschriebenen Reaktionsbedingungen würde es hauptsächlich
zu einer Spaltung von Phosphorsäure im Molekül kommen.
[0004] In der
US 5,296,589 wird in Spalte 10, Zeilen 37 - 40, die Wasserlöslichkeit des Natriumsalzes von Fludarabin-phosphat
(2-Fluor-ara-adenosin 5'-phosphat) beschrieben. Weiter wird in Spalte 9, Zeilen 61
- 69, beschrieben, daß sich das Salz durch Umkristallisation aus Wasser nicht reinigen
läßt, da diese Bedingungen zur Zersetzung der Verbindung führen würden (siehe auch
DE 195 43 052 A1,
WO 92/0312 A1 und
US 5,506,352).
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Reinigungsverfahren bereitzustellen,
welches zu einer deutlich verbesserten Qualität (Reinheit) von Fludarabin-phosphat
führt und das im großtechnischen Verfahren problemlos auch auf Mengen von über einem
Kilogramm angewendet werden kann.
[0006] Gelöst wird diese Aufgabe gemäß der Lehre der Patentansprüche.
[0007] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Fludarabin-phosphat Lithium-,
Natrium-, Kalium-, Calcium- und Magnesiumsalze , wobei Fludarabinphosphat in Wasser
suspendiert, zu dieser Lösung unter Rühren und bei Temperaturen von unterhalb 30 °C
eine Alkali- oder Erdalkalibasenlösung gegeben und diese Lösung langsam in 45 - 55
°C warmes Aceton eingefällt, gekühlt und der ausgefallene Niederschlag gegebenenfalls
filtriert und gegebenenfalls getrocknet wird und weiter ein Verfahren zur Herstellung
von Fludarabin-phosphat, wobei die Lithium-, Natrium-, Kalium-, Calcium- und Magnesiumsalze
nach Anspruch 1 hergestellt und anschließend mit Mineralsäure freigesetzt werden.
[0008] Als geeignete Basen werden Hydroxide und Carbonate der Alkalien oder Erdalkalien
verwendet, die gut in Wasser löslich sind; beispielsweise Lithium-, Natrium-, Kaliumoder
Calciumhydroxid; Natrium- oder Kaliumcarbonat.
[0009] Wie überraschenderweise gefunden wurde, können Alkali- und Erdalkalisalze des Fludarabin-phosphats
als stabile, kristalline und gut charakterisierbare Substanzen hergestellt werden,
die sich durch Kristallisation reinigen lassen. Es hat sich gezeigt, daß sich diese
Alkali- und Erdalkalisalze des Fludarabin-phosphats problemlos isolieren lassen; auch
eine Lagerung über längere Zeit überstehen diese, ohne Instabilitäten zu zeigen. Besonders
geeignet sind die Lithium-, Natrium-, Kalium-, Calcium- und Magnesiumsalze.
[0010] Hier hat sich mit Vorteil herausgestellt, daß diese Kristallisation besonders gut
aus Wasser/Aceton erfolgt. So wird Fludarabin Phosphat durch Zugabe von Natriumcarbonatlösung
oder den analogen Basenlösungen der anderen Elemente gelöst und diese wäßrige Lösung
in Aceton eingefällt. Beispielsweise werden 6,1 kg Fludarabin-Phosphat in 35 1 Wasser
suspendiert; es werden 1,79 kg Natriumcarbonat, gelöst in 7,9 1 Wasser, zugegeben
und diese Lösung in 1501 Aceton bei 45 - 55 °C, vorzugsweise bei 50 °C, eingefällt.
Die Temperatur darf keinesfalls über 60 °C steigen, da sonst als Nebenreaktion die
Substitution von Fluor durch Hydroxyl erfolgt, was unerwünscht ist. Bei der Abkühlung
der Mischung bleiben die NICHT- Phosphatierten Derivate in Lösung, das gewünschte
Produkt kristallisiert.
[0011] Diese Fludarabin-phosphat-Salze der Alkalien und Erdalkalien führen beim Auflösen
in Wasser nicht zu stark sauren, sondern zu fast neutralen Lösungen. Die Rückführung
dieser Salze in freies Fludarabin-phosphat gelingt durch Versetzen mit starker Mineralsäure
ohne Schwierigkeiten. Als Mineralsäuren finden beispielsweise Salzsäure, Schwefelsäure,
Salpetersäure oder Phosphorsäure Anwendung. Bei der Freisetzung der freien Base bleiben
die MEHRFACH-phosphatierten Nebenprodukte in Lösung.
[0012] Die Salze des Fludarabin-phosphats können als Vorstufen von Fludarabin-phosphat problemlos
über längere Zeit gelagert werden und im Bedarfsfall der Wirkstoff freigesetzt werden.
[0013] Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur Herstellung von Fludarabin-phosphat
mit einer Reinheit von mindestens 99,5 %. Gemäß des Standes der Technik konnte der
Wirkstoff bisher nur in einer Reinheit von etwa 98,0 - 98,5 % erhalten werden. Es
ist unmöglich, durch die herkömmlichen Kristallisationsverfahren, beispielsweise aus
Wasser, einen Reinheitsgrad von 98,5 % zu überschreiten; auch dann, wenn mehrfach
dieselbe Charge kristallisiert wird. Problematisch ist diese herkömmliche Reinigungsmethode
dann, wenn die Zeit für das Aufheizen und Filtration der beispielsweise wäßrigen Lösung
zu lange Zeit benötigt; dies sind Zeiten von 25 min. und mehr. Es kommt in diesem
Fall zur Bildung von diversen Verunreinigungen, gummiartigen Massen, die sich nicht
mehr durch Kristallisationsmethoden entfernen lassen.
[0014] Durch das erfindungsgemäße Verfahren lassen sich Fludarabin-phosphat Reinheiten beispielsweise
von 99,5; 99,55; 99,6; 99,65; 99,7; 99,75; 99,8; 99,9 oder 99,95 % erhalten; bereits
dann, wenn Fludarabin-phosphat nur einmal nach dem erfindungsgemäßen Verfahren gereinigt
wird. Es ist aber auch möglich, das Verfahren für eine Fludarabin-phosphat-Charge
zwei- und mehrfach anzuwenden.
[0015] Die folgenden Beispiele sollen die Erfindung näher erläutern:
Beispiel 1
FLUDARABIN-PHOSPHAT-DINATRIUMSALZ
[0016] 5,0 g Fludarabin-phosphat in einer Reinheit von 98,5 % werden in 30 ml Wasser suspendiert
und etwa 3 - 5 Minuten gerührt. Zu dieser Suspension werden unter Rühren und bei Temperaturen
von unterhalb 30 °C 6,5 ml einer Sodalösung (18,5 Gewichtsprozent) gegeben. Nach beendeter
Zugabe wird die Mischung 15 Minuten gerührt und anschließend vom ungelösten Material
filtriert. Die so erhaltene klare Lösung wird langsam in Aceton (bei 50 °C) eingefällt.
Es wird 2 Stunden nachgerührt und gekühlt. Der ausgefallene Niederschlag wird filtriert,
mit Aceton gewaschen und getrocknet; es werden 5,0 g des Fludarabin-phosphats dinatriumsalz
erhalten, 98 % der Theorie.
Schmelzpunkt: 235 °C; Reinheit: 98,5 %
Analyse: Ber., für C
10H
11FNa
2N
5O
7Px2H
2O (445,20)
C, 26,98; H, 3,39; F, 4,27; N, 15,73; P, 6,96; Na10,33
Gefunden: C 27,15; H 3,93; N15,72; Na 9,65; P 6,15
IR (KBr): 3420, 3340, 3200, 2910, 1650, 1610, 1390, 1210, 1100, and 980 cm
-1. NMR (D
2O): 4,05-4,22 m (3H; H-4'; both H-5'); 4,45-4,60 m (2H; H-2'und H-3'); 6,2 d (1H;
H-1'); 8,45 s (1H; H-8).
Beispiel 2
FREISETZUNG VON FLUDARABIN-PHOSPHAT AUS DEM DINATRIUMSALZ
[0017] 5,0 g Fludarabin-phosphat Dinatriumsalz nach Beispiel 1 werden innerhalb von 3 -
5 Minuten in 35 ml Wasser gelöst. Die Lösung wird filtriert, langsam mit 5 ml Salzsäure
(37 %ig) versetzt und 1 - 2 Stunden gerührt. Der ausgefallene Niederschlag wird abgesaugt,
mit Eiswasser und Ethanol gewaschen und ergibt 4,0 g Fludarabinphosphat, 90 % der
Theorie.
Schmelzpunkt 202 - 203 °C; Reinheit: 99,6 %
Analyse, Ber.: C
10H
13FN
5O
7P (365,21)
C, 32,89; H, 3,59; N, 19,17; F, 5,20; P, 8,48
Gefunden:.: C, 32,81; H, 3,65; N, 19,03; P, 8,41
IR (KBr): 3443, 3326, 3123, 2925, 2950-2100, 1663, 1591, 1211, 1126, und 1050 cm
-1.
[0018] NMR (DMSO): 3,94-3,99 m (1H; H-4'); 4,06-4,14 m (3H; H-3'; both H-5'); 4,14-4,18
m (1H; H-2'); 5,4-6,1 broad (OH protons); 6,17 d (1H; H-1'); 7,6-8,0 broad (NH-protons);
8,14 s (1H; H-1') 9-11 broad (P-OH).
Beispiel 3
FLUDARABIN-PHOSPHAT DILITHIUMSALZ
[0019] 10,0 g Fludarabin-phosphat in einer Reinheit von 97,4 % werden in 70 ml Wasser innerhalb
von etwa 5 Minuten suspendiert und mit einer wäßrigen Lithium-Hydroxydlösung (10 %)
versetzt. Diese Lösung wird eine Stunde bei Raumtemperatur gerührt und anschließend
filtriert. Die so erhaltene klare Lösung wird in 250 ml Aceton (bei 50 °C) eingefällt
und 1 Stunde nachgerührt. Der ausgefallene Niederschlag wird filtriert, mit Aceton
gewaschen und ergibt nach Trocknung 4,3 g des Fludarabin-phosphat-dilithiumsalz. (90
% der Theorie).
Schmelzpunkt 240 - 260 °C, Reinheit: 98,5 %
Analyse: Ber.:für C
10H
11FLi
2N
5O
7P x 3H
2O(431,12)
C, 27,86; H, 3,98; F, 4,41; N, 16,25; P, 7,18; Li,3,22
Gef.: C 27,15; H 3,86; N15,76; Li, 3,05; P 6,72
NMR (D
2O):4,05-4,22 m (H-4';H-5'); 4,45 -4,55 m( H-2'und H-3'); 6,25 d (H-1'); 8,50 s (H-8).
[0020] Die Freisetzung gemäß dem Beispiel 2 führt zu einer Fludarabin-phosphat Reinheit
von 99,85%.
Beispiel 4
FLUDARABIN-PHOSPHAT - DIKALIUMSALZ
[0021] 5,0 g Fludarabin-phosphat in einer Reinheit von 96,1 % werden in 30 ml Wasser gelöst;
zu dieser Lösung werden unterhalb von 30 °C 6,5 ml einer Kaliumcarbonatlösung (18,5
Gew. % ) zugegeben. Es wird 15 Minuten nachgerührt, danach vom festen Material filtriert.
Die so erhaltene klare Lösung wird bei 50° in Aceton eingefällt, auf Raumtemperatur
abgekühlt und 2 Stunden nachgerührt. Der ausgefallene Niederschlag wird filtriert
und zweimal mit Aceton gewaschen.
Erhalten werden 4,5 g Fludarabin-phosphat Dikaliumsalz.
Schmelzpunkt 220 - 230 °C, Reinheit: 98,55 %.
IR (KBr): 3420, 3340, 3200, 2910, 1650, 1610, 1390, 1210, 1100, und 980 cm
-1.
[0022] NMR (D
2O):4,0-4,2 m (H-4';H-5'); 4,4 -4,60 m (H-2' und H-3'); 6,25 d (H-1 '); 8,5 s ( H-8).
[0023] Die Freisetzung gemäß dem Beispiel 2 führt zu einer Fludarabin-phosphat Reinheit
von 99,80 %.
Beispiel 5
FLUDARABIN-MAGNESIUMSALZ
[0024] 10,0 g Fludarabinphosphat in einer Reinheit von 97,5 % werden in 100 ml Wasser innerhalb
von etwa 5 Minuten suspendiert; zu dieser Lösung wird Magnesiumoxyd gegeben. Die Mischung
wird eine Stunde bei Raumtemperatur nachgerührt und anschließend filtriert. Die klare
Lösung wird in 200 ml Aceton eingerallt, 1 Stunde nachgerührt und das Kristallisat
durch Filtration getrennt. Es werden 10, 0 g (95 % der Theorie) des Fludarabin-phosphat
Magnesiumsalz erhalten.
Schmelzpunkt: 260 °C, Reinheit: 98,45 %
Analyse: Ber. für C
10H
11FMgN
5O
7P x2H
2O(423,525)
C, 28,36; H, 3,57; F, 4,49; Mg, 5,74; N, 16,54; P, 7,31
Gefunden: C, 27,99; H, 3,92; Mg, 5,54; N, 16,38;
IR (KBr): 3420, 3340, 3200, 2910, 1650, 1610, 1390, 1210, 1100, and 980 cm
-1.
[0025] NMR (D
2O):4,0-4,2 m (H-4';H-5'); 4,5 -4,60 m (H-2'und H-3'); 6,2 d (H-1'); 8,4 s (H-8).
[0026] Die Freisetzung gemäß dem Beispiel 2 führt zu einer Fludarabin-phosphat Reinheit
von 99,55%.
1. Verfahren zur Herstellung von Fludarabin-phosphat Lithium-, Natrium-, Kalium-, Calcium-
und Magnesiumsalzen, wobei Fludarabin-phosphat in Wasser gelöst, zu dieser Lösung
unter Rühren und bei Temperaturen von unterhalb 30 °C eine Alkali- oder Erdalkalibasenlösung
gegeben und diese Lösung langsam in 45-55 °C warmes Aceton eingefällt, gekühlt und
der ausgefallene Niederschlag gegebenenfalls filtriert und gegebenenfalls getrocknet
wird.
2. Verfahren zur Herstellung von Fludarabin-phosphat, wobei die Lithium-, Natrium-, Kalium-,
Calcium- und Magnesiumsalze nach Anspruch 1 hergestellt und anschließend mit Mineralsäure
freigesetzt werden.
3. Verfahren zur Herstellung von Fludarabin-phosphat, wobei die Lithium-, Natrium-, Kalium-,
Calcium- und Magnesiumsalze in lagerstabilerer Form nach Anspruch 1 hergestellt und
anschließend mit Mineralsäure freigesetzt werden.
4. Verfahren zur Reinigung von Fludarabin-phosphat, wobei rohes Fludarabin-phosphat in
Wasser gelöst, zu dieser Lösung: unter Rühren und bei Temperaturen von unterhalb 30
°C- eine Alkali- oder Erdalkalibasenlösung gegeben und diese Lösung langsam in 45-55
°C warmes Aceton eingefällt, gekühlt und der ausgefallene Niederschlag filtriert und
gegebenenfalls getrocknet und in einer lagerstabilen Form als Lithium-, Natrium-,
Kalium-, Calcium- oder Magnesiumsalze erhalten wird und anschließend diese lagerstabile
Form in Wasser gelöst und mit Mineralsäure angesäuert und der ausgefällte Niederschlag
filtriert und getrocknet wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein Fludarabin-phosphat mit einer Reinheit von mindestens 99,5 % erhalten wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein Fludarabin-phosphat mit einer Reinheit von größer 99,55 % erhalten wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein Fludarabin-phosphat mit einer Reinheit von größer 99,6 % erhalten wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein Fludarabin-phosphat mit einer Reinheit von größer 99,7 % erhalten wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein Fludarabin-phosphat mit einer Reinheit von größer 99,8 % erhalten wird.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein Fludarabin-phosphat mit einer Reinheit von größer 99,85 % erhalten wird.
1. Process for the production of fludarabine phosphate lithium, sodium, potassium, calcium
and magnesium salts, where fludarabine phosphate is dissolved in water, an alkali
or alkaline-earth basic solution is added to this solution while being stirred and
at temperatures of below 30°C, and this solution is slowly poured into acetone that
is 45-55°C, cooled, and the deposited precipitate is optionally filtered and optionally
dried.
2. Process for the production of fludarabine phosphate, where the lithium, sodium, potassium,
calcium and magnesium salts are produced according to Claim 1 and then are released
with mineral acid.
3. Process for the production of fludarabine phosphate, where the lithium, sodium, potassium,
calcium and magnesium salts are produced in a form that is more stable in storage
according to Claim 1 and then are released with mineral acid.
4. Process for the purification of fludarabine phosphate, where crude fludarabine phosphate
is dissolved in water, an alkali or alkaline-earth basic solution is added to this
solution while being stirred and at temperatures of below 30°C, and this solution
is slowly poured into acetone that is 45-55°C, cooled, and the deposited precipitate
is filtered and optionally dried and is obtained in a form that is stable in storage
as a lithium, sodium, potassium, calcium or magnesium salt, and then this form that
is stable in storage is dissolved in water and acidified with mineral acid, and the
deposited precipitate is filtered and dried.
5. Process according to any one of claims 2 to 4, characterised in that fludarabine phosphate with a purity of at least 99.5% is obtained.
6. Process according to any one of claims 2 to 4, characterised in that fludarabine phosphate with a purity of more than 99.55% is obtained.
7. Process according to any one of claims 2 to 4, characterised in that fludarabine phosphate with a purity of more than 99.6% is obtained.
8. Process according to any one of claims 2 to 4, characterised in that fludarabine phosphate with a purity of more than 99.7% is obtained.
9. Process according to any one of claims 2 to 4, characterised in that fludarabine phosphate with a purity of more than 99.8% is obtained.
10. Process according to any one of claims 2 to 4, characterised in that fludarabine phosphate with a purity of more than 99.85% is obtained.
1. Procédé de préparation de sels de lithium, de sodium, de potassium, de calcium et
de magnésium de phosphate de fludarabine, le phosphate de fludarabine étant dissous
dans de l'eau, une solution de base alcaline ou alcalino-terreuse étant ajoutée à
cette solution sous agitation et à des températures inférieures à 30°C et cette solution
étant versée lentement dans de l'acétone chaude à 45-55°C, refroidie et le précipité
formé étant le cas échéant filtré et le cas échéant séché.
2. Procédé de préparation de phosphate de fludarabine, les sels de lithium, de sodium,
de potassium, de calcium et de magnésium étant préparés selon la revendication 1 et
ensuite libérés avec un acide minéral.
3. Procédé de préparation de phosphate de fludarabine, les sels de lithium, de sodium,
de potassium, de calcium et de magnésium étant préparés sous forme stable à l'entreposage
selon la revendication 1 et ensuite libérés avec un acide minéral.
4. Procédé de purification de phosphate de fludarabine, du phosphate de fludarabine brut
étant dissous dans de l'eau, une solution de base alcaline ou alcalino-terreuse étant
ajoutée à cette solution sous agitation et à des températures inférieures à 30° C
et cette solution étant versée lentement dans de l'acétone chaude à 45-55°C, refroidie
et le précipité formé étant filtré et le cas échéant séché et obtenu sous une forme
stable à l'entreposage sous forme de sels de lithium, de sodium, de potassium, de
calcium ou de magnésium et cette forme stable à l'entreposage étant dissoute dans
de l'eau et acidifiée avec un acide minéral et le précipité formé étant filtré et
séché.
5. Procédé selon l'une quelconques des revendications 2 à 4, caractérisé en ce qu'il est obtenu un phosphate de fludarabine présentant une pureté d'au moins 99,5%.
6. Procédé selon l'une quelconques des revendications 2 à 4, caractérisé en ce qu'il est obtenu un phosphate de fludarabine présentant une pureté supérieure à 99,55%.
7. Procédé selon l'une quelconques des revendications 2 à 4, caractérisé en ce qu'il est obtenu un phosphate de fludarabine présentant une pureté supérieure à 99,6%.
8. Procédé selon l'une quelconques des revendications 2 à 4, caractérisé en ce qu'il est obtenu un phosphate de fludarabine présentant une pureté supérieure à 99,7%.
9. Procédé selon l'une quelconques des revendications 2 à 4, caractérisé en ce qu'il est obtenu un phosphate de fludarabine présentant une pureté supérieure à 99,8%.
10. Procédé selon l'une quelconques des revendications 2 à 4, caractérisé en ce qu'il est obtenu un phosphate de fludarabine présentant une pureté supérieure à 99,85%.