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(11) |
EP 1 047 871 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.01.2004 Patentblatt 2004/05 |
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Anmeldetag: 25.06.1999 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE1999/001848 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2000/029742 (25.05.2000 Gazette 2000/21) |
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KRAFTSTOFFEINSPRITZSYSTEM FÜR BRENNKRAFTMASCHINEN
FUEL INJECTION SYSTEM FOR INTERNAL COMBUSTION ENGINES
SYSTEME D'INJECTION DE CARBURANT POUR MOTEURS A COMBUSTION INTERNE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
18.11.1998 DE 19853103
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.11.2000 Patentblatt 2000/44 |
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Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- KRIMMER, Erwin
D-73655 Plüderhausen (DE)
- HAEBERER, Rainer
D-75015 Bretten (DE)
- CLAUSS, Helmut
D-71735 Eberdingen (DE)
- MIEHLE, Tilman
D-71394 Kernen (DE)
- LANDHÄUSSER, Felix
D-73249 Wernau (DE)
- RUECKLE, Markus
D-70567 Stuttgart (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 299 337 DE-A- 19 549 108
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EP-A- 0 778 413 US-A- 5 701 873
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Kraftstoffeinspritzsystem für Brennkraftmaschinen
nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Eine solches ist aus der EP 0 778 413
bekannt. Dort wird durch einen Ventilkolben die Öffnung von in einer radialen Ebene
am Umfang des Ventilkolben angeordneten Steueröffungen gesteuert. Weiterhin sind auf
diesem Gebiet - beispielsweise - die EP 0 299 337 und die DE 195 49 108.4 benkannt.
[0002] Speziell geht die Erfindung aus von einem sogenannten Common Rail System (CR-System).
Die Besonderheit bei derartigen CR-Systemen besteht darin, daß die benötigte Kraftstoffmenge
durch eine Hochdruckpumpe auf einen veränderlichen vom jeweiligen Betriebszustand
der Brennkraftmaschine abhängigen Druck gebracht werden muß. Hierbei wird die Hochdruckpumpe
motordrehzahlabhängig angetrieben, was z. B. durch Nockenwellenantrieb geschehen kann.
Die mögliche Fördermenge der Hochdruckpumpe ist so ausgelegt, daß in jedem Betriebszustand
eine Übermenge an Kraftstoff, d. h. mehr als das Rail zum gewünschten Druckaufbau
benötigt, gefördert werden kann.
[0003] Es ist bekannt, den Kraftstoff dem Rail anhand eines Druckregelventils zuzumessen,
welches im Hochdruckbereich hinter der Hochdruckpumpe angeordnet ist. Durch dieses
Druckregelventil wird der hochgespannte Kraftstoffstrom geteilt, und zwar einmal in
Richtung Rail, zur Drucksteigerung/-erhaltung, und zum anderen in Richtung Kraftstofftank.
Bei letzterem Teilstrom handelt es sich um die Überströmmenge, die gleichzeitig einen
entsprechenden Wirkungsgradverlust bedeutet.
[0004] Beim derzeitigen Stand der Technik in CR-Systemen wird also durch das Druckregelventil
hochgespannter Kraftstoff abgesteuert. Dies führt zu hohen Kraftstofftemperaturen
und schlechtem Wirkungsgrad. Des weiteren führt die starke Kraftstoff-Temperaturspanne
im Betrieb mit Druckregelventil, bedingt durch die temperaturabhängige Dichte, zu
streuenden Einspritzmengen, die nur teilweise über eine Temperaturkompensation mittels
Temperatursensor ausgeglichen werden können.
Vorteile der Erfindung:
[0005] Durch die aus dem kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 entnehmbare erfindungsgemäße
Lösung wird für ein gattungsmäßiges CR-System eine Kraftstoffzumeßeinheit geschaffen,
die in der Lage ist, der Hochdruckpumpe des CR-Systems die im jeweiligen Betriebszustand
der Brennkraftmaschine gewünschte Kraftstoffmenge exakt zuzumessen. Durch eine derartige
niederdruckseitige exakte Zumessung der benötigten Kraftstoffmenge zur Hochdruckpumpe
werden die beim bisherigen Stand der Technik anfallenden und unnötigerweise komprimierten
Überstrommengen von vornherein vermieden. Dies führt zu einem verbesserten Wirkungsgrad
und somit zu Kraftstoffeinsparungen.
[0006] Weitere Ausgestaltungen und Vorteile der Erfindung können den Patentansprüchen 2
bis 16 entnommen werden.
Zeichnungen:
[0007] Die Erfindung ist nun anhand von Ausführungsbeispielen in der Zeichnung veranschaulicht,
die im folgenden detailliert beschrieben sind. Es zeigt:
Fig. 1 eine Ausführungsform einer Kraftstoffzumeßeinheit, im vertikalen Längsschnitt,
Fig. 2 eine Variante eines Regelventils der Kraftstoffzumeßeinheit nach Fig. 1 mit
drei Steueröffnungen (in Abwicklung über den Umfang dargestellt),
Fig. 3 die Einzelheit "A" aus Fig. 2, in Separatdarstellung,
Fig. 4 ein Diagramm, worin die Öffnungsfläche der Steueröffnung nach Fig. 3 über dem
Magnethub aufgetragen ist,
Fig. 5 ein die Kennlinien des Elektromagneten und einer das Regelventil betätigenden
Druckfeder enthaltendes Diagramm,
Fig. 6 eine gegenüber Fig. 1 etwas abgewandelte (und verkleinert dargestellte) Variante
einer Kraftstoffzumeßeinheit, im vertikalen Längsschnitt,
Fig. 7 die Einzelheit "B" (Pfeil) aus Fig. 6, in gegenüber Fig. 6 vergrößerter Darstellung,
und
Fig. 8 eine Abwandlung der Einzelheit "C" aus Fig. 7.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele:
[0008] Die Kraftstoffzumeßeinheit nach Fig. 1 basiert auf einem Elektromagneten 10 mit integriertem
Regelventil 11. Im einzelnen besteht der Elektromagnet 10 im wesentlichen aus einer
Magnetspule 12, einem Anker 13 mit Ankerbolzen 14 und einem Magnettopf 15, der die
Magnetspule 12 und den Anker 13 teilweise umschließt.
[0009] Die gesamte Baueinheit Elektromagnet 10 mit integriertem Regelventil 11 ist in einer
(nicht dargestellten) Kraftstoff-Hochdruckpumpe angeordnet. Der Magnettopf 15 dient
hierbei gleichzeitig als Abdichtelement, als magnetischer Rückschluß und als Befestigungselement
(16) des Elektromagneten 10 in der Hochdruckpumpe.
[0010] Die Magnetspule 12 wird, nachdem sie in das Magnetgehäuse 15 eingesetzt ist, vollständig
umspritzt. Durch die mit 17 bezeichnete Umspritzung ist ein optimaler Wärmeübergang
von der Spule 12 an das Gehäuse 15 gewährleistet. Einer Überhitzung in kritischen
Betriebszuständen kann hierdurch entgegengewirkt werden. Weiterhin führt die Umspritzung
17 zu einer guten Schwing- und Schüttelfestigkeit, wodurch eine Befestigung der Kraftstoffzumeßeinheit
10, 11 an hochbelasteten Stellen, z. B. der Kraftstoffhochdruckpumpe, in bezug auf
Schwingungen, Temperatur- und Umweltbelastungen ermöglicht wird.
[0011] Des weiteren wird durch die Umspritzung 17 der Magnetspule 12 im Zusammenwirken mit
zwei Abdichtstellen 18, 19 gewährleistet, daß die Kontaktstellen der Spule 12 zu den
Steckerfahnen (nicht gezeigt) "trocken" sind.
[0012] Magnetspulenwicklung und Kontaktstellen sind somit vor Angriffen korrosiver Medien
optimal geschützt.
[0013] Zur Kontrolle, daß die Umspritzung 17 die Magnetspule 12 vollständig umschließt,
sind am Umfang des Magnetgehäuses 15 "Überlaufbohrungen" 20, 21 vorgesehen.
[0014] Das Regelventil 11 besitzt ein Ventilgehäuse 22, welches in eine flanschartige Verbreiterung
23 übergeht, die zugleich den stirnseitigen Abschluß des Elektromagnetgehäuses 15
bildet. In dem Ventilgehäuse 22 ist eine Axialbohrung 24 ausgebildet, die koaxial
zu dem Ankerbolzen 14 des Elektromagneten 10 angeordnet ist. Die Axialbohrung 24 nimmt
einen verschieblichen hülsenförmigen Ventilkolben 25 auf, in dessen Innenraum 26 eine
Druckfeder 27 angeordnet ist. Die Druckfeder 27 stützt sich vorderseitig an einem
Boden 28 des Ventilkolbens 25 und rückseitig an einem in der Axialbohrung 24 des Ventilgehäuses
22 befindlichen Federteller 29 ab. Ein Absatz 30 an der Innenwandung des Ventilkolbens
25 sorgt dafür, daß die Druckfeder 27 weitgehend berührungsfrei von der Innenwandung
in dem Ventilkolben 25 liegt. Außenseitig steht der Ventilkolbenboden 28 und damit
der Ventilkolben 25 mit dem vorderen Ende des Ankerbolzens 14 in Anlage.
[0015] Eine Öffnung 31 verbindet den Innenraum 26 des Ventilkolbens 25 mit einer (nicht
dargestellten) Vorförderpumpe des Kraftstoffeinspritzsystems. In dem Ventilgehäuse
22 sind des weiteren mehrere radial gerichtete Steueröffnungen angeordnet (siehe hierzu
auch Fig. 2 bis 4), von denen eine aus Fig. 1 ersichtlich und mit 32 beziffert ist.
Die Steueröffnung 32 steht mit dem Niederdruckbereich der (nicht gezeigten) Hochdruckpumpe
in hydraulischer Wirkverbindung.
[0016] Das Durchströmprinzip kann auch umgekehrt werden. Hierbei wäre dann die Öffnung 31
mit dem Niederdruckbereich der Hochdruckpumpe hydraulisch verbunden, während die Steueröffnung
32 mit der Druckseite der Vorförderpumpe verbunden wäre und somit den Zulauf in die
Zumeßeinheit bilden würde.
[0017] Die obere Hälfte der Fig. 1 - oberhalb der gemeinsamen Mittelachse 33 von Ventilbohrung
24, Ventilkolben 25 und Ankerbolzen 14 - zeigt das Regelventil 11 in Öffnungsstellung,
in der die Steueröffnung 32 durch den Ventilkolben 25 vollständig freigegeben ist.
In der unteren Hälfte der Fig. 1 dagegen ist das Regelventil 11 in vollständiger Schließstellung
dargestellt. Hierbei wirkt die Magnetkraft des bestromten Elektromagneten 10 über
den Ankerbolzen 14 auf den Ventilkolben 25 und bewegt diesen entgegen dem Widerstand
der Druckfeder 27 in die besagte Schließstellung des Regelventils 11. Umgekehrt vermag
die Druckfeder 27 den Ventilkolben 25 in Öffnungsstellung (obere Hälfte von Fig. 1)
zu verschieben, wenn die Bestromung des Elektromagneten 10 und damit dessen auf Anker
13 und Ankerbolzen 14 wirkende Magnetkraft entsprechend verringert wird. In Öffnungsstellung
des Regelventils 10 strömt der dem Regelventil 11 bei 31 zugeführte Kraftstoff durch
die Steueröffnung 32 in Richtung der Elemente der Hochdruckpumpe.
[0018] Wie bereits oben angedeutet, hat es sich in der Praxis als zweckmäßig erwiesen, nicht
nur eine, sondern mehrere, am Umfang des Ventilgehäuses 22 verteilte, radiale Steueröffnungen
vorzusehen. Fig. 2 zeigt eine Variante, bei der insgesamt drei Steueröffnungen - mit
32, 34 und 35 bezeichnet, vorgesehen sind. Wie aus Fig. 3 hervorgeht, ergeben sich
durch die besondere Gestaltung der mittleren Steueröffnung 32 zwei Steuerbereiche
des Regelventils 11, und zwar zum einen ein Bereich 1 mit entsprechend geringer Kraftstofförderung
und zum anderen ein Bereich 2 mit in Abhängigkeit vom Ventilkolbenhub (Magnethub)
linear stark steigender Kraftstofförderung (vgl. Fig. 4). Hierbei ist der Bereich
1 (geringe Kraftstofförderung) dem Motorleerlauf bis zur unteren Teillast zugeordnet.
Der Bereich 2 (stark ansteigende Kraftstofförderung) entspricht dagegen der mittleren
Teillast bis zur Vollast der Brennkraftmaschine. Bereich 1 zeichnet sich also dadurch
aus, daß zunächst nur die Öffnungsfläche des schlitzförmigen Teils 36 der Steueröffnung
32, aufgetragen über dem Hub des Ventilkolbens 25 (bzw. des Ankerbolzens 14), eine
flache Kennlinie besitzt. Diese ist in Fig. 4 mit 37 beziffert. Dadurch ist eine gute
Regelbarkeit des Leerlaufs und der unteren Teillast der Brennkraftmaschine möglich.
Erreicht wird dies durch die schmale, ausgerundete Gestaltung des schlitzförmigen
Teils 36 der Steueröffnung 32. Hergestellt werden kann dieser schmale Schlitz 36 durch
Erodieren, Stanzen oder Laserschneiden.
[0019] Bereich 2 zeichnet sich dadurch aus, daß die Öffnungsfläche - in diesem Fall aller
drei beteiligter Steueröffnungen 32, 34 und 35 (Fig. 2) -, aufgetragen über dem Hub
des Ventilkolbens 25 bzw. des Ankerbolzens 14, eine steile Kennlinie besitzt, vgl.
Kurvenabschnitte 38, 39, 40 in Fig. 4. Dadurch ist gewährleistet, daß nach einem definierten
Hub eine entsprechend große Öffnungsfläche vorhanden ist. Somit ist eine kurze Baulänge
und ein geringer Energieaufwand des Elektromagneten 10 möglich.
Alternativ zu der aus Fig. 2 ersichtlichen Variante mit drei kreisförmigen Steueröffnungen
32, 34, 35 lassen sich große Steueröffnungsflächen auch durch einen entsprechend breiten
Schlitz oder eine Steueröffnung entsprechend großen Durchmessers oder auch durch mehrere
am Umfang des Ventilgehäuses 22 verteilte Schlitze oder Bohrungen mit geeigneten Geometrien
(z. B. Dreieckform) realisieren.
[0020] Die in Rede stehende Kraftstoffzumeßeinheit ist für verschiedene Fahrzeugtypen (PKW,
NKW, Sonderfahrzeuge, Schiffe etc.), sofern diese mit Brennkraftmaschinen betrieben
werden, gleichermaßen anwendbar. Die erforderliche Anpassung läßt sich in einfacher
Weise über die Auslegung der Öffnungsflächen der Ventilsteueröffnungen (z. B. 32,
34, 35 in Fig. 2) bewerkstelligen.
[0021] Wie bereits erwähnt und aus Fig. 1 ersichtlich, ist das Regelventil 11 in dem Gehäuse
15, 33 des Elektromagneten 10 integriert, und die komplette Kraftstoffzumeßeinrichtung
10, 11 ist direkt in die Hochdruckpumpe eingeschraubt. Dadurch ist ein optimal kleiner
Bauraum und eine kostengünstige Fertigung garantiert. Das dadurch erreichbare minimale
Totvolumen sorgt für exakte Zumessung der jeweils benötigten Kraftstoffmenge und schnelle
Reaktionszeiten auf wechselnden Mengenbedarf der Hochdruckpumpe bzw. der Brennkraftmaschine.
[0022] Aus den vorangehenden Ausführungen wird bereits deutlich, daß für das Ventil einer
Kraftstoffzumeßeinrichtung exakte Regelbarkeit wichtig ist. Diese Forderung wird vorliegend
durch die nachstehend angegebenen Maßnahmen erreicht. Zunächst erweist es sich hierfür
als sehr zweckmäßig, die Kennlinie des Elektromagneten 10 gegenläufig zur Kennlinie
der Druckfeder 27 auszulegen. Fig. 5 zeigt vier parallele Magnetkennlinien 41 bis
44 mit verschiedenen Magnetströmen als Parameter. Die (gestrichelt dargestellte) Federkennlinie
ist mit 45 beziffert. Regelpunkte ergeben sich jeweils an den Schnittstellen der Federkennlinie
45 mit den Magnetkennlinien 41 bis 44. Erreicht wird diese Kennlinienzuordnung durch
eine spezielle Magnetkerngeometrie sowie optimierte Materialdicken am Magnetanker
13 und am Magnetgehäuse 15. Eine große Federsteifigkeit (hoher c-Wert der Druckfeder
27) ist von Vorteil. Dadurch werden entsprechend steile Übergänge zwischen der Magnetkennlinie
(41 bzw. 42 bzw. 43 bzw. 44) und der Federkennlinie 45 erreicht. Dies führt zu stabilen
Regelpunkten.
[0023] Eine optimierte Auslegung der elektrischen Kennwerte (Induktivität, Drahtstärke,
Wicklungszahl der Magnetspule 12) sowie des Magnetkreises erlauben eine einwandfreie
Funktion der Kraftstoffzumeßeinheit auch bei minimalen Batteriespannungen.
[0024] Die Ansteuerung des Elektromagneten 10 erfolgt pulsbreitenmoduliert. Eine optimierte
Ansteuerfrequenz ergibt Bewegungsrippel des Magnetankers 13 und somit des Ventilkolbens
25. Diese Maßnahmen führen zu verringerter Reibhysterese und guter Dynamik der Kraftstoffzumeßeinheit.
[0025] Vor Inbetriebnahme der Kraftstoffzumeßeinheit 10, 11 bedarf es einer Einstellung
des Regelventils 11. Diese erfolgt durch entsprechende axiale Verschiebung des Federtellers
29 in der Ventilbohrung 24 und anschließende Fixierung desselben. Im einzelnen wird
der Einstellvorgang wie folgt vorgenommen. Zunächst wird der Elektromagnet 10 mit
einem definierten Strom beaufschlagt. Anschließend wird der Federteller 29 in die
Ventilbohrung 24 so weit eingeschoben, bis sich aus der Steueröffnung (z. B. 32, Fig.
1) ein definierter Volumenstrom ergibt. In dieser Stellung wird der Federteller 29
fixiert, z. B. indem der Federteller 29 als Einpreßteil ausgebildet ist oder das Ventilgehäuse
22 von außen plastisch verformt wird. Sinnvollerweise wird dieser Ventil-Einstellpunkt
in den Bereich minimaler Kraftstoff-Durchflußmengen gelegt, da hierdurch der toleranzempfindliche
Leerlaufbereich exakt realisierbar ist.
[0026] Zur Optimierung der Magnetkraft ist die Magnetspule 12 mit einer Stufe 46 ausgelegt
worden. Dadurch kann der innere Bauraum des Elektromagneten 10 optimal genutzt werden.
Der Arbeitsluftspalt des Elektromagneten 10 wurde aus Gründen der Magnetkraftoptimierung
in die Mitte der Spule 12 gelegt. Durch die berührungsfreie Führung der Druckfeder
37 im Inneren des Ventilkolbens 25 können die Feder- und Magnethysteresen auf minimalem
Niveau gehalten werden, so daß eine exakte Kraftstoffzumessung gewährleistet ist.
[0027] Das gesamte Regelventil 11 sowie der Elektromagnet 10 sind kraftstoffgeflutet. Das
Regelventil 11 ist somit hydraulisch ausgeglichen. Störeinflüsse wirken sich nicht
auf die Zumessung aus. Der geflutete Elektromagnet 10 wirkt als hydraulisches Polster,
das sowohl Störeinflüssen wie auch einem Reibverschleiß entgegenwirkt.
[0028] Im Schubbetrieb des Fahrzeugs muß verhindert werden, daß etwaige Leckagen des Regelventils
11 zu Einspritzungen der Hochdruckpumpe und somit zu einer Drucksteigerung im Verteilerrohr
(Rail) des Kraftstoffeinspritzsystems führen. Die Kraftstoffzumeßeinheit 10, 11 muß
also die an eine derartige Nullförderungssituation der Brennkraftmaschine gestellten
hohen Anforderungen erfüllen. Die hierzu getroffenen Maßnahmen, bei denen es sich
um eine sogenannte "Nullförderungsentlastung" handelt, gehen aus Fig. 6, 7 und 8 hervor.
Aus Gründen der Übersichtlichkeit sind dort die der Ausführungsform nach Fig. 1 baulich
und funktionell entsprechenden Bauteile mit denselben Bezugszeichen wie in Fig. 1
beziffert.
[0029] Bei gewünschter Nullförderung (Elektromagnet 10 bestromt) wird über den Ventilkolben
25 eine weitere radiale Bohrung 47 im Ventilgehäuse 22 geöffnet. Diese Öffnungsstellung
des Ventilkolbens 25 - bewirkt durch den Ankerbolzen 14 entgegen dem Widerstand der
Druckfeder 27 - ist insbesondere aus Fig. 7 ersichtlich. In dieser Ventilkolbenstellung
ist die Steueröffnung 32 über eine Ausdrehung 48 am zylindrischen Umfang des Ventilkolbens
25 mit der Radialbohrung 47 hydraulisch verbunden. Gleichzeitig ist die hydraulische
Verbindung der Steueröffnung 32 mit der Druckseite der Vorförderpumpe (Eingang 31
des Regelventils 11) unterbrochen. Die Radialbohrung 47 kann - durch einen Kanal 49
- z. B. mit der Saugseite der Vorförderpumpe verbunden sein. Durch die besagte, aus
Fig. 6 und 7 ersichtliche Stellung des Ventilkolbens 25 ergibt sich somit eine hydraulische
Verbindung zwischen der Steueröffnung 32 und einem von dort zur Hochdruckpumpe führenden
Kanal 50 mit der Saugseite der Vorförderpumpe. Ein (unerwünschter) Druckaufbau vor
den Pumpenelementen der Hochdruckpumpe und eine daraus folgende (unerwünschte) Kraftstoffeinspritzung
in die Brennkammern der im Schubbetrieb befindlichen Brennkraftmaschine wird dadurch
vorteilhaft vermieden.
[0030] Alternativ oder zusätzlich zu den aus Fig. 6 und 7 ersichtlichen und im vorstehenden
beschriebenen konstruktiven Merkmalen kann eine Nullförderung auch durch die aus Fig.
8 hervorgehenden Maßnahmen erreicht werden. Zu diesem Zweck ist der ventilseitige
Rand des Federtellers 29 als axialer Dichtsitz 51 konzipiert, der mit der federtellerseitigen
Stirnfläche 52 des Ventilkolbens 25 dichtend zusammenwirkt. Der ringförmige Dichtsitz
51 kann z. B. als Elastomerflachdichtsitz oder als Stahlkegelsitz ausgebildet sein.
1. Kraftstoffeinspritzsystem für Brennkraftmaschinen mit einem Verteilerrohr und einer
motordrehzahlabhängig angetriebenen Hochdruckpumpe, die zur Erzeugung des beim jeweiligen
Betriebszustand der Brennkraftmaschine im Verteilerrohr benötigten Kraftstoffdrucks
und -durchsatzes dient, sowie mit einer als elektromagnetisch betätigtes Regelventil
ausgebildeten, in der Hochdruckpumpe angeordneten Kraftstoffzumeßeinheit, mit einem
Eingang (31), der mit der Druckseite einer Vorförderpumpe und einem Ausgang (32, 34,
35), der in den Niederdruckbereich der Hochdruckpumpe verbunden ist und mit einen
- in Öffnungsstellung - von einer Druckfeder beaufschlagten (27) Ventilkolben (25),
der durch einen Ankerbolzen (14) des Elektromagneten (10) entgegen der Kraft der Druckfeder
- in Schließstellung - betätigbar ist und mit mindestens einer, vorzugsweise mehreren
radialen Steueröffnungen (32, 34, 35), die in der Wandung des Ventilgehäuses (22)
angeordnet sind und mit dem Niederdruckbereich der Hochdruckpumpe in Wirkverbindung
stehen dadurch gekennzeichnet, dass die Steueröffnungen so geformt und/oder angeordnet sind, daß sich in Abhängigkeit
vom Ventilkolbenhub mindestens zwei Steuerbereiche ergeben, wobei die öffnungsflächen
der Steueröffnungen, aufgetragen über dem Ventilkolbenhub, in einem ersten Steuerbereich
(Bereich 1) eine flache Kennlinie (37) mit geringem Steigungswinkel und in einem zweiten
Steuerbereich (Bereich 2) eine steile Kennlinie (38 bzw. 39 bzw. 40) mit großem Steigungswinkel
aufweist.
2. Kraftstoffeinspritzsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Regelventil (11) sich axial an das Gehäuse (15) des Elektromagneten (10) anschließt
und ein Ventilgehäuse (22) aufweist, an dessen Stirnseite eine axiale Öffnung (31)
angeordnet ist, die mit der Druckseite der Vorförderpumpe in Wirkverbindung steht.
3. Kraftstoffeinspritzsystem nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zu Beginn des Ventilkolbenhubs ein dem Leerlauf und der unteren Teillast der Brennkraftmaschine
zugeordneter erster Steuerbereich (Bereich 1) und bei weiterem Ventilkolbenhub ein
der Teillast und der Volllast der Brennkraftmaschine entsprechender zweiter Steuerbereich
(Bereich 2) der Steueröffnungen (32, 34, 35) vorgesehen ist.
4. Kraftstoffeinspritzsystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kennlinie (41 bis 44) des Elektromagneten (10) gegenläufig zur Kennlinie (45)
der den Ventilkolben (25) beaufschlagten Druckfeder (27) ausgelegt ist.
5. Kraftstoffeinspritzsystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromagnet (10) durch einen im Verteilerrohr, Rail angeordneten Kraftstoff-Druck-Sensor
pulsbreitenmoduliert ansteuerbar ist.
6. Kraftstoffeinspritzsystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkolben (25) hülsenförmig ausgebildet ist und in seinem Innenraum (26) die
ihn in Öffnungsstellung beaufschlagende Druckfeder (27) aufnimmt und daß die Druckfeder
(27) sich rückseitig an einem in der Ventilbohrung (24) des Ventilgehäuses (22) angeordneten
Federteller (29) abstützt.
7. Kraftstoffeinspritzsystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Regelventil (11) durch entsprechende axiale Verschiebung und anschließende Fixierung
des Federtellers (29) in der Ventilbohrung (24) einstellbar ist.
8. Kraftstoffeinspritzsystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die gesamte Kraftstoffzumeßeinheit (10, 11) unmittelbar in die Hochdruckpumpe integriert,
vorzugsweise eingeschraubt ist und daß sowohl Regelventil (11) wie auch Elektromagnet
(10) kraftstoffgeflutet sind.
9. Kraftstoffeinspritzsystem nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die in einem topfförmigen Magnetgehäuse (15) eingesetzte Spule (12) des Elektromagneten
(10) mit einem Kunststoffmantel (17) vollständig umspritzt ist.
10. Kraftstoffeinspritzsystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkolben (25) an seiner zylindrischen Umfangsfläche eine Ausdrehung (48)
besitzt und im Ventilgehäuse (22) eine mit der Saugseite der Vorförderpumpe verbundene
Radialbohrung (47) angeordnet ist, derart, daß in Schließstellung des Ventilkolbens
(25) die radialen Steueröffnungen (32) durch die Ventilkolben-Ausdrehung (48) mit
der radialen Bohrung (47) im Ventilgehäuse (22) hydraulisch verbunden sind.
11. Kraftstoffeinspritzsystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem dem Ventilkolben (25) zugewandten Rand des Federtellers (29) ein axialer Dichtsitz
(51) ausgebildet ist, der in Schließstellung des Ventilkolbens (25) mit dessen dem
Federteller (29) zugewandten Rand (52) dichtend zusammenwirkt.
1. Fuel injection system for internal combustion engines having a distributor pipe and
a high-pressure pump which is driven as a function of the engine speed and has the
purpose of generating the fuel pressure and fuel throughput rate which is required
in the distributor pipe in the respective operating state of the internal combustion
engine, and having a fuel metering unit which is embodied as an electromagnetically
activated regulating valve and is arranged in the high-pressure pump, having an inlet
(31) which is connected to the pressure side of a presupply pump, and an outlet (32,
34, 35) which is connected into the low-pressure region of the high-pressure pump,
and having a valve piston (25) which is loaded (27) - into the open position - by
a compression spring and which can be activated - into the closed position - counter
to the force of the compression spring by an armature bolt (14) of the electromagnet
(10), and having at least one, preferably a plurality of radial control openings (32,
34, 35) which are arranged in the wall of the valve housing (22) and are operatively
connected to the low-pressure region of the high-pressure pump, characterized in that the control openings are shaped and/or arranged in such a way that at least two control
regions are produced as a function of the stroke of the valve piston, the opening
faces of the control openings having, plotted over the stroke of the valve piston,
a flat characteristic curve (37) with a small angle of incline in a first control
region (region 1), and a steep characteristic curve (38 or 39 or 40) with a large
angle of incline in a second control region (region 2).
2. Fuel injection system according to Claim 1, characterized in that the regulating valve (11) adjoins the housing (15) of the electromagnet (10) axially
and has a valve housing (22) on the end side of which an axial opening (31) which
is operatively connected to the pressure side of the presupply pump is arranged.
3. Fuel injection system according to one of Claims 1 or 2, characterized in that, at the start of the stroke of the valve piston, a first control region (region 1)
which is assigned to the idling mode and the lower partial load of the internal combustion
engine, and, when the stroke of the valve piston continues, a second control region
(region 2) - which corresponds to the partial load and the full load of the internal
combustion engine - of the control openings (32, 34, 35) is provided.
4. Fuel injection system according to one or more of Claims 1 to 3, characterized in that the characteristic curve (41 to 44) of the electromagnet (10) is configured in the
opposite direction to the characteristic curve (45) of the compression spring (27)
which loads the valve piston (25).
5. Fuel injection system according to one of the preceding claims, characterized in that the electromagnet (10) can be actuated in a pulse-width-modulated fashion by a fuel-pressure
sensor which is arranged in the distributor pipe (rail).
6. Fuel injection system according to one of the preceding claims, characterized in that the valve piston (25) is of sleeve-shaped design and holds in its interior space
(26) the compression spring (27) which loads it into the open position, and in that the compression spring (27) is supported at the rear on a spring plate (29) which
is arranged in the valve bore (24) of the valve housing (22).
7. Fuel injection system according to Claim 6, characterized in that the regulating valve (11) can be adjusted by means of corresponding axial displacement
and subsequent fixing of the spring plate (29) in the valve bore (24).
8. Fuel injection system according to one of the preceding claims, characterized in that the entire fuel metering unit (10, 11) is integrated directly into the high-pressure
pump, preferably screwed into it, and in that both the regulating valve (11) and the electromagnet (10) are flooded with fuel.
9. Fuel injection system according to Claim 8, characterized in that the coil (12) - inserted into a pot-shaped magnet housing (15) - of the electromagnet
(10) is completely encapsulated with a plastic jacket (17).
10. Fuel injection system according to one of the preceding claims, characterized in that the valve piston (25) has a bore (48) at its cylindrical circumferential face and
a radial bore (47) which is connected to the intake side of the presupply pump is
arranged in the valve housing (22) in such a way that, in the closed position of the
valve piston (25), the radial control openings (32) are hydraulically connected to
the radial bore (47) and the valve housing (22) through the valve-piston bore (48).
11. Fuel injection system according to one of the preceding claims, characterized in that, on the edge of the spring plate (29) facing the valve piston (25), an axial sealing
seat (51) is formed which, in the closed position of the valve piston (25), interacts
in a sealing fashion with the edge (52) of said valve piston facing the spring plate
(29).
1. Système d'injection de carburant pour des moteurs à combustion interne comportant
une conduite de distribution et une pompe à haute pression entraînée en fonction du
régime du moteur pour générer la pression et le débit de carburant nécessaires dans
la conduite de répartition pour l'état de fonctionnement respectif du moteur à combustion
interne, ainsi qu'une vanne de régulation à commande électromagnétique munie d'une
unité de dosage de carburant installée dans la pompe à haute pression, une entrée
(31) relié au côté de refoulement d'une pompe amont et une sortie (32, 34, 35) reliée
à la zone basse pression de la pompe haute pression ainsi qu'un piston de vanne (25)
sollicité en position d'ouverture par un ressort de compression (27), ce piston étant
actionné par un goujon d'induit (14) de l'électro-aimant (10) vers la position de
fermeture contre l'action développée par le ressort de compression avec au moins un
orifice de commande radial (32, 34, 35) et de préférence plusieurs orifices prévus
dans la paroi du boitier de vanne (22) et en coopération avec la région basse pression
de la pompe à haute pression,
caractérisé en ce que
les ouvertures de commande sont formées et/ou installées pour qu'en fonction de la
course du piston de vanne, on obtienne au moins deux régions de commande,
les surfaces d'ouverture des orifices de commande tracées en fonction de la course
du piston de vanne comportent dans une première région de commande (région 1) une
caractéristique plate (37) dont la pente est faible et dans une seconde région de
commande, plage (2) une caractéristique pentue (38, 39, 40) avec une pente importante.
2. Système d'injection de carburant selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la vanne de régulation (11) fait suite axialement au boîtier (15) de l'électro-aimant
(10) et comporte un boîtier (22) dont la face frontale comporte une ouverture axiale
(31) coopérant avec le côté de pression de la pompe d'alimentation amont.
3. Système d'injection de carburant selon l'une des revendications 1 ou 2,
caractérisé en ce qu'
au début de la course du piston de vanne, on a une première région de commande (région
1) associée au ralenti et à la plage des charges inférieures du moteur à combustion
interne et pour la suite de la course du piston de vanne, on a une seconde région
de commande (région 2) correspondant à la charge partielle et à la charge maximale
du moteur à combustion interne pour les orifices de commande (32, 34, 35).
4. Système d'injection de carburant selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que
les caractéristiques (41 - 44) de l'électro-aimant (10) sont opposées à la caractéristique
(45) du ressort de compression (27) sollicitées par le piston de vanne (25).
5. Système d'injection de carburant selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'électro-aimant (10) est commandé avec modulation de largeur d'impulsion par un capteur
de pression - carburant installé dans la conduite distributrice (rampe commune).
6. Système d'injecaion de carburant selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le piston de vanne (25) est en forme de manchon et dans son volume intérieur (26)
il loge le ressort de compression (27) le sollicitant en position d'ouverture ; et
le ressort de compression (27) s'appuie par son côté arrière contre un plateau à ressort
(27) prévu dans le perçage (24) du boîtier de vanne (22).
7. Système d'injection de carburant selon la revendication 6,
caractérisé en ce que
la vanne de régulation (11) est réglable par un coulissement axial correspondant suivi
du blocage du plateau de ressort (29) dans le perçage de vanne (24).
8. Système d'injection de carburant selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'ensemble de l'unité de dosage de carburant (10, 11) est intégrée directement dans
la pompe à haute pression de préférence par vissage et à la fois la vanne de régulation
(11) et l'électro-aimant (10) sont baignés par le carburant.
9. Système d'injection de carburant selon la revendication 8,
caractérisé en ce que
la bobine (12) de l'électro-aimant (10) placée dans le boîtier d'électro-aimant (15)
en forme de pot est complètement enrobée par injection d'une enveloppe de matière
plastique (17).
10. Système d'injection de carburant selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le piston de vanne (25) possède à sa surface périphérique cylindrique, un lamage (48)
et le boîtier de vanne (22) comporte un perçage radial (47) relié au côté aspiration
de la pompe de pré alimentation, de façon qu'en position de fermeture du piston de
vanne (25), les ouvertures de commande radiales (32) soient reliées par le lamage
(48) du piston de vanne au perçage radial (47) du boîtier de vanne (22) par une liaison
hydraulique.
11. Système d'injection de carburant selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le bord du plateau à ressort (29) tourné vers le piston de vanne (25) comporte un
siège d'étanchéité (51) axial, qui coopère en position de fermeture du piston de vanne
(25) avec le bord (52) de celui-ci tourné vers le plateau à ressort (29) par une coopération
étanche.