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(11) |
EP 1 047 876 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.02.2003 Patentblatt 2003/09 |
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Anmeldetag: 25.11.1998 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: F04B 1/04 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9803/467 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9903/6698 (22.07.1999 Gazette 1999/29) |
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| (54) |
RADIALKOLBENPUMPE ZUR KRAFTSTOFFHOCHDRUCKVERSORGUNG
RADIAL PISTON PUMP FOR HIGH PRESSURE FUEL SUPPLY
POMPE A PISTONS RADIAUX POUR ALIMENTATION HAUTE PRESSION EN CARBURANT
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
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Priorität: |
16.01.1998 DE 19801353
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.11.2000 Patentblatt 2000/44 |
| (73) |
Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- GRABERT, Peter
I-70026 Modugno (IT)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 19 530 012 US-A- 3 306 211
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FR-A- 2 288 884 US-A- 5 571 243
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung betrifft eine Radialkolbenpumpe zur Kraftstoffhochdruckversorgung bei
Kraftstoffeinspritzsystemen von Brennkraftmaschinen, insbesondere bei einem Common-Rail-Einspritzsystem,
mit einer in einem Pumpengehäuse gelagerten Antriebswelle, die exzentrisch ausgebildet
ist oder in Umfangsrichtung nockenartige Erhebungen aufweist, und mit mehreren bezüglich
der Antriebswelle radial in einem in einer zur Aufnahme des Kolbens dienenden Buchse
gebildeten Zylinderraum angeordneten Kolben, die durch Drehen der Antriebswelle in
dem jeweiligen Zylinderraum hin und her bewegbar sind, und mit Rückschlagventilen
auf der Ansaugseite und der Hochdruckseite, wobei das Pumpengehäuse einen Gehäusegrundkörper,
in dem die Antriebswelle gelagert ist, und jeweils einen Gehäusekopf für jeden Kolben
umfaßt, wobei der Gehäusekopf eine zu der Antriebswelle radial verlaufende Durchgangsöffnung
aufweist, und mit einer Kraftstoffzuführöffnung und einer Kraftstoffabführöffnung,
wobei die Kraftstoffabführöffnung in dem Gehäusekopf angeordnet ist.
[0002] Bei dieser aus der FR-A- 2 288 884 bekannten Niederdruck-Ölpumpe sind die Ölzuführöffnung,
das Rückschlagventil auf der Ansaugseite und die Buchse im Gehäusegründkörper angeordnet.
Dies führt dazu, daß zwischen Gehäusegrundkörper und Gehäusekopf eine den Druck auf
der Förderseite der Pumpe abdichtende Dichtung vorgesehen werden muß. Außerdem kann
die Funktion der Ölpumpe nur in montierten Zustand geprüft werden. Die der in der
FR-A- 2 288 884 beschriebenen Ölpumpe zugrunde liegende Aufgabe bestand darin, eine
einfache und kostengünstige Ölpumpe bereitzustellen.
[0003] Aus der US 5,571,243 ist eine Radialkolbenpumpe zur Kraftstoffhochdruckversorgung
bei Kraftstoffeinspritzsystemen bekannt, bei der das Pumpengehäuse aus einem Gehäusegrundkörper,
einem Pumpenkopf und eine den Kolben aufnehmenden Buchse besteht. Im Gehäusekopf sind
eine Zufuhröffnung und eine Abfuhröffnung für den Kraftstoff vorgesehen. Die erforderlichen
Rückschlagventile auf der Ansaugseite und der Hochdruckseite sind in einer zwischen
Gehäusekopf und Buchse eingespannten Ventilplacte angeordnet. Bei dieser Radialkolbenpumpe
ist die Zahl der Bauteile und der mit Hochdruck beaufschlagten Dichtstellen höher
als bei der FR-A- 2 288 884. In montierten Zustand sind diese Bauteile statisch überbestimmt.
Dies führt zu einer aufwendigen Fertigung und Montage und kann zu Problemen beim Betrieb
der Pumpe führen.
[0004] Der Erfindung liegt daher das Problem zugrunde, eine bis 1600 bar hochdruckdichte
Radialkolbenpumpe bereitzustellen, bei der die Zahl der hochdruckbeaufschlagten Bauteile
und deren Dichtstellen minimiert ist und bei der die Funktion der Radialkolbenpumpe
weitestgehend unabhängig von der Paarung zwischen Buchse, Gehäusegrundkörper und Gehäusekopf
ist.
[0005] Das Problem ist bei einer Radialkolbenpumpe zur Kraftstoffhochdruckversorgung bei
Kraftstoffeinspritzsystemen von Brennkraftmaschinen, insbesondere bei einem Common-Rail-Einspritzsystem,
mit einer in einem Pumpengehäuse gelagerten Antriebswelle, die exzentrisch ausgebildet
ist oder in Umfangsrichtung nockenartige Erhebungen aufweist, und mit mehreren bezüglich
der Antriebswelle radial in einem in einer zur Aufnahme des Kolbens dienenden Buchse
gebildeten Zylinderraum angeordneten Kolben, die durch Drehen der Antriebswelle in
dem jeweiligen Zylinderraum hin und her bewegbar sind, und mit Rückschlagventilen
auf der Ansaugseite und der Hochdruckseite, wobei das Pumpengehäuse einen Gehäusegrundkörper,
in dem die Antriebswelle gelagert ist, und jeweils einen Gehäusekopf für jeden Kolben
umfaßt, wobei der Gehäusekopf eine zu der Antriebswelle radial verlaufende Durchgangsöffnung
aufweist, und mit einer Kraftstoffzuführöffnung und einer Kraftstoffabführöffnung,
wobei die Kraftstoffabführöffnung in dem Gehäusekopf angeordnet ist, dadurch gelöst,
daß die Kraftstoffzuführöffnung in dem Gehäusekopf angeordnet ist, daß die Rückschlagventile
auf der Ansaugseite und der Hochdruckseite in dem Gehäusekopf angeordnet sind, und
daß die Buchse in den Gehäusekopf eingeschrumpft ist.
[0006] Dadurch, daß bei der erfindungsgemäßen Radialkolbenpumpe alle hydraulischen Bauteile
- Buchse, Kolben, Zufuhr und Abführöffnungen sowie die zugehörigen Rückschlagventile
in dem Gehäusekopf integriert sind, ist die Funktion der Radialkolbenpumpe weitestgehend
unabhängig von der Paaarung zwischen Buchse, Gehäusegrundkörper und Gehäusekopf, so
daß die Serienfertigung der erfindungsgemäßen Radialkolbenpumpe vereinfacht und deren
Lebensdauer erhöht wird. Außerdem kann jeder Gehäusekopf schon in vormontiertem Zustand
auf seine hydraulische Funktionsfähigkeit geprüft werden, und evtl. vorhandene Fehlfunktionen
leichter und kostengünstiger erkannt und behoben werden.
[0007] Darüber hinaus wird die Anzahl der Einzelteile und Dichtstellen gegenüber einer herkömmlichen
Radialkolbenpumpe zur Kraftstoffhochdruckerzeugung reduziert.
[0008] Bei der Buchse handelt es sich vorzugsweise um eine gehärtete Buchse, welche die
Form eines Zylinders hat. Durch die eingeschrumpfte Buchse wird eine harte Abdichtung
des Zylinderraums erreicht. Die harte Abdichtung gewährleistet einen definierten Schraubfall
beim Befestigen der Gehäuseköpfe an dem Gehäusegrundkörper. Die den Zylinderraum begrenzende
innere Mantelfläche der Buchse kann in vorteilhafter Art und Weise im eingeschrumpften
Zustand beispielsweise durch Schleifen bearbeitet werden. Der erfindungsgemäß ausgebildete
Gehäusekopf kann zudem auf einer konventionellen Honmaschine bearbeitet werden, um
die Qualität der inneren Mantelfläche der eingeschrumpften Buchse zu verbessern. Somit
ist auch bei Spitzendrücken bis zu 1600 bar eine einwandfreie Funktion der Buchse
gewährleistet. Schließlich wird das Totvolumen in dem Gehäusekopf durch die Buchse
in vorteilhafter Weise minimiert.
[0009] Eine besondere Ausführungsart der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Gehäusekopf
mit einer ebenen Anlagefläche gegen eine ebene Anlagefläche des Gehäusegrundkörpers
anliegt. Dadurch kann der Gehäusekopf statisch genau bestimmt mit der ebenen Anlagefläche
an dem Gehäusegrundkörper anliegen. Dadurch kann im Vergleich zu herkömmlichen Pumpengehäusen
auf die Zwischenordnung irgendwelcher Dichtungselemente verzichtet werden.
[0010] Eine weitere besondere Ausführungsart der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß
die Durchgangsöffnung einen Abschnitt mit größerem Durchmesser zur Aufnahme der Buchse
und einen Abschnitt mit kleinerem Durchmesser zur Aufnahme eines Verschlußelements
aufweist. Die zwischen den beiden Abschnitten gebildete Kante bildet einen Anschlag
für die Buchse. Dadurch wird die Montage der Buchse vorteilhaft vereinfacht.
[0011] Eine weitere besondere Ausführungsart der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß
der Durchmesser des Abschnitts mit dem kleineren Durchmesser größer ist als der Innendurchmesser
der Buchse. Dadurch wird erreicht, daß die Buchse mit ihrer inneren Umlaufkante in
die Durchgangsöffnung hineinragt und einen Anschlag für das Verschlußelement bildet.
Das hat den Vorteil, daß zwischen dem Verschlußelement und der Buchse eine harte Abdichtung
ohne Zwischenordnung irgendwelcher Dichtungselemente realisiert werden kann.
[0012] Eine weitere besondere Ausführungsart der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß
in dem Verschlußelement eine Kraftstoffzuführöffnung vorgesehen ist, die einen Sitz
für das saugseitige Rückschlagventil aufweist, das in dem von der Antriebswelle abgewandten
Ende der Buchse angebracht ist. Das saugseitige Rückschlagventil kann beispielsweise
eine Kugel umfassen, die durch eine Feder gegen die in dem Verschlußelement vorgesehene
Kraftstoffzuführöffnung gedrückt wird. Das hat den Vorteil, daß für den Einbau des
saugseitigen Rückschlagventils keine weiteren Einzelteile benötigt werden.
[0013] Eine weitere besondere Ausführungsart der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß
die Buchse eine radiale Kraftstoffabführbohrung aufweist, gegen deren äußeren Rand
das hochdruckseitige Rückschlagventil in Anschlag kommt, das in dem Gehäusekopf angebracht
ist. Das hochdruckseitige Rückschlagventil kann, wie das saugseitige Rückschlagventil,
eine Kugel umfassen, die durch eine Feder gegen die in der Buchse vorgesehene Kraftstoffabführbohrung
gedrückt wird. Die Abdichtung des hochdruckseitigen Rückschlagventils gegenüber dem
Gehäusekopf kann ohne Zwischenordnung irgendwelcher Dichtungselemente realisiert werden.
Die federunterstützte Ausbildung des hochdruckseitigen Rückschlagventils hat zudem
den Vorteil, daß schnellere Schließzeiten realisiert werden können. Dadurch wird die
Effizienz der Radialkolbenpumpe erhöht.
[0014] Eine weitere besondere Ausführungsart der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß
alle mit Hochdruck beaufschlagten Dichtstellen von gegeneinander angezogenen metallischen
Bauteilen ohne Zwischenordnung elastomerer Dichtungselemente gebildet sind. Die Befestigung
des Gehäusekopfes auf dem Gehäusegrundkörper wird beispielsweise durch Schraubverbindungen
erreicht. Beim Anziehen des Gehäusekopfes gegen den Gehäusegrundkörper erfolgt eine
harte Abdichtung durch die vorzugsweise metallischen Anlageflächen. Dadurch werden
Leckagen im Betrieb der Radialkolbenpumpe vermieden. Darüber hinaus sind auch das
saugseitige und das hochdruckseitige Rückschlagventil hartabdichtend in den Gehäusekopf
eingebaut.
[0015] Die erfindungsgemäße Radialkolbenpumpe hat allgemein den Vorteil, daß sie kompakter
ist als herkömmliche Pumpen und aus weniger Einzelteilen besteht.
[0016] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen
sowie der nachfolgenden Beschreibung, in der unter Bezugnahme auf die Zeichnung ein
Ausführungsbeispiel im Einzelnen beschrieben ist. Dabei können die in den Ansprüchen
und in der Beschreibung erwähnten Merkmale jeweils einzeln für sich oder in beliebiger
Kombination erfindungswesentlich sein. Ein Weg zum Ausführen der beanspruchten Erfindung
ist nachfolgend anhand der Zeichnung im Einzelnen erläutert.
- Figur 1
- zeigt eine Schnittdarstellung einer erfindungsgemäßen Radialkolbenpumpe.
[0017] In der Darstellung von Figur 1 ist nur eine Hälfte einer erfindungsgemäßen Radialkolbenpumpe
teilweise im Schnitt dargestellt. Die erfindungsgemäße Radialkolbenpumpe wird insbesondere
in Common-Rail-Einspritzsystemen zur Kraftstoffversorgung von Dieselmotoren eingesetzt.
Dabei bedeutet "common rail" soviel wie "gemeinsame Leitung" oder "gemeinsame Verteilerleiste".
Im Gegensatz zu herkömmlichen Hochdruckeinspritzsystemen, in denen der Kraftstoff
über getrennte Leitungen zu den einzelnen Brennräumen gefördert wird, werden die Einspritzdüsen
in Common-Rail-Einspritzsystemen aus der gemeinsamen Verteilerleiste gespeist.
[0018] Die in der Figur 1 gezeigte Radialkolbenpumpe umfaßt einen Gehäusegrundkörper 1,
in dem eine Antriebswelle 2 gelagert ist, von der aus Gründen der Übersichtlichkeit
nur die Mittellinie strichpunktiert dargestellt ist. Die Antriebswelle 2 ist mit einem
exzentrisch ausgebildeten Wellenabschnitt 3 ausgestattet. Auf dem exzentrischen Wellenabschnitt
3 ist ein polygonförmiger Ring 4 vorgesehen, gegenüber dem der Wellenabschnitt 3 drehbar
ist. Der Ring 4 umfaßt mehrere zueinander versetzte Abflachungen gegen die sich jeweils
ein Kolben 5 mit einer Platte 6 abstützt. Statt des polygonförmigen Rings 4 kann auch
ein zylinderförmiger Ring verwendet werden. Der Kolben 5 ist in einem Zylinderraum
7 zur Antriebswelle 2 in radialer Richtung hin- und herbewegbar aufgenommen.
[0019] Der Zylinderraum 7 wird durch die innere Mantelfläche einer Buchse 8 begrenzt. Die
Buchse 8 ist in eine Bohrung 9 in einem Gehäusekopf 10 eingeschrumpft. Der Gehäusekopf
10 hat eine ebene Anlagefläche 60, mit der er gegen eine ebene Anlagefläche 61 des
Gehäusegrundkörpers (1) anliegt. Die Bohrung 9 erstreckt sich durch den Gehäusekopf
10 und hat einen Abschnitt 11 mit einem größeren Durchmesser und einen Abschnitt 12
mit einem kleineren Durchmesser. Zwischen den Abschnitten 11 und 12 der Bohrung 9
ist eine umlaufende Kante 13 ausgebildet, die als Anschlag für die Buchse 8 dient.
[0020] In dem Gehäusegrundkörper 1 und dem Gehäusekopf 10 sind mehrere Kraftstoffkanäle
angebracht. Durch die Kanäle, von denen nur einige in Figur 1 gezeigt sind, wird Kraftstoff
durch eine Vorförderpumpe aus einem Kraftstofftank in den Zylinderraum 7 gefördert.
In dem Zylinderraum 7 wird der Kraftstoff durch den Kolben 5 mit Hochdruck beaufschlagt.
[0021] Der mit Hochdruck beaufschlagte Kraftstoff gelangt durch weitere Kanäle in eine nicht
dargestellte gemeinsame Verteilerleiste.
[0022] Wie in Figur 1 zu sehen ist, erstreckt sich ein Kraftstoffzuführkanal 15 durch den
Gehäusekopf 10. Durch den Kraftstoffzuführkanal wird Kraftstoff in Richtung des Pfeils
16 in einen Ringraum 18 gefördert. Der Ringraum 18 wird von dem Abschnitt der Bohrung
9 mit dem kleineren Durchmesser 12 und von einer Umfangsnut 19 gebildet, die in einem
Verschlußelement 20 angebracht ist. In dem Verschlußelement 20 sind eine Querbohrung
21 und eine Längsbohrung 22 angebracht, die miteinander in Verbindung stehen.
[0023] Am Ende der Längsbohrung 22 ist in dem Verschlußelement 20 eine Senkung vorgesehen,
die in einem Winkel von etwa 90° spitz zuläuft. Die Senkung bildet einen Sitz 24 für
eine Kugel 25, die zu einem saugseitigen Rückschlagventil gehört. Die Kugel 25 wird
durch eine Feder 27 gegen den Sitz 24 gedrückt. Das von der Feder 27 und der Kugel
25 gebildete Rückschlagventil ist durch eine Ventilbuchse 26 in der Buchse 8 befestigt.
Die Ventilbuchse 26 weist einen Flansch 29 auf, der als axiale Fixierung dient.
[0024] Der Zylinderraum 7 steht über eine radiale Kraftstoffabführbohrung 30 in der Buchse
8 mit einem Kraftstoffabführkanal 38 in Verbindung. Zwischen dem Kraftstoffabführkanal
38 und der Kraftstoffabführbohrung 30 ist ein Rückschlagventil 32 angeordnet. Das
Rückschlagventil 32 umfaßt eine Feder 33, die eine Kugel 34 gegen einen Sitz 31 drückt,
der in einem Ende der Kraftstoffabführbohrung 30 vorgesehen ist. Für den Einbau des
Rückschlagventils 32 ist in dem Gehäusekopf 10 eine Montagebohrung 36 vorgesehen.
In die Montagebohrung 36 ist eine Verschlußschraube 35 eingeschraubt, die zur Abdichtung
dient.
[0025] Die Befestigung des Gehäusekopfes 10 auf dem Gehäusegrundkörper 1 erfolgt durch Schrauben
51, 52, die sich durch den Gehäusekopf 10 erstrecken und in Gewindesacklöcher 54,
55 in dem Gehäusegrundkörper 1 eingeschraubt werden. Zur Abdichtung des Kraftstoffabführkanals
38 ist zwischen den Gehäusekopf 10 und den Gehäusegrundkörper 1 ein Hochdruckdichtelement
58 eingepaßt.
[0026] Die niederdruckseitige Abdichtung des Verschlußelements 20 nach außen wird durch
einen O-Ring erzielt.
1. Radialkolbenpumpe zur Kraftstoffhochdruckversorgung bei Kraftstoffeinspritzsystemen
von Brennkraftmaschinen, insbesondere bei einem Common-Rail-Einspritzsystem, mit einer
in einem Pumpengehäuse (1, 10) gelagerten Antriebswelle (2), die exzentrisch ausgebildet
ist oder in Umfangsrichtung nockenartige Erhebungen aufweist, und mit mehreren bezüglich
der Antriebswelle radial in einem in einer zur Aufnahme des Kolbens (5) dienenden
Buchse gebildeten Zylinderraum (7) angeordneten Kolben (5), die durch Drehen der Antriebswelle
(2) in dem jeweiligen Zylinderraum (7) hin und her bewegbar sind, und mit Rückschlagventilen
(26, 32) auf der Ansaugseite und der Hochdruckseite, wobei das Pumpengehäuse einen
Gehäusegrundkörper (1), in dem die Antriebswelle (2) gelagert ist, und jeweils einen
Gehäusekopf (10) für jeden Kolben (5) umfaßt, wobei der Gehäusekopf (10) eine zu der
Antriebswelle (2) radial verlaufende Durchgangsöffnung (9) aufweist, und mit einer
Kraftstoffzuführöffnung (15) und einer Kraftstoffabführöffnung (38), wobei die Kraftstoffabführöffnung
(38) in dem Gehäusekopf (10) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftstoffzuführöffnung (15) in dem Gehäusekopf (10) angeordnet ist, daß die
Rückschlagventile (26, 32) auf der Ansaugseite und der Hochdruckseite in dem Gehäusekopf
(10) angeordnet sind, und daß die Buchse (8) in den Gehäusekopf (10) eingeschrumpft
ist.
2. Radialkolbenpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehäusekopf (10) mit einer ebenen Anlagefläche (60) gegen eine ebene Anlagefläche
(61) des Gehäusegrundkörpers (1) anliegt.
3. Radialkolbenpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchgangsöffnung (9) einen Abschnitt (11) mit größerem Durchmesser zur Aufnahme
der Buchse (8) und einen Abschnitt (12) mit kleinerem Durchmesser zur Aufnahme eines
Verschlußelements (20) aufweist.
4. Radialkolbenpumpe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser des Abschnitts (12) mit dem kleineren Durchmesser größer ist als
der Innendurchmesser der Buchse (8).
5. Radialkolbenpumpe nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Verschlußelement (20) eine Kraftstoffzuführöffnung (22) vorgesehen ist, die
einen Sitz (24) für das saugseitige Rückschlagventil (25, 26, 27) aufweist, das in
dem von der Antriebswelle (2) abgewandten Ende der Buchse (8) angebracht ist.
6. Radialkolbenpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Buchse (8) eine radiale Kraftstoffabführbohrung (30) aufweist, gegen deren äußeren
Rand das hochdruckseitige Rückschlagventil (34) in Anschlag kommt, das in dem Gehäusekopf
(10) angebracht ist.
7. Radialkolbenpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß alle mit Hochdruck beaufschlagten Dichtstellen von gegeneinander angezogenen metallischen
Bauteilen ohne Zwischenordnung elastomerer Dichtungselemente gebildet sind.
1. Radial piston pump for supplying high-pressure fuel in fuel injection systems of internal
combustion engines, in particular in a common rail injection system, having a drive
shaft (2), which is mounted in a pump housing (1, 10), and is of eccentric design
or has cam-like projections in the peripheral direction, and having a plurality of
pistons (5), which, with respect to the drive shaft, are arranged in a cylinder chamber
(7) formed in a sleeve which is used to receive the piston (5), and which can be moved
in a reciprocating manner in the respective cylinder chamber (7) as a result of the
drive shaft (2) rotating, and having nonreturn valves (26, 32) on the suction side
and the high-pressure side, the pump housing comprising a housing base body (1), in
which the drive shaft (2) is mounted, and in each case one housing head (10) for each
piston (5), the housing head (10) having a through-opening (9) which runs radially
with respect to the drive shaft (2), and having a fuel-supply opening (15 and a fuel-discharge
opening (38), the fuel-discharge opening (38) being arranged in the housing head (10),
characterized in that the fuel-supply opening (15) is arranged in the housing head (10), in that the nonreturn valves (26, 32) on the suction side and the high-pressure side are
arranged in the housing head (10), and in that the sleeve (8) is shrink-fitted into the housing head (10).
2. Radial piston pump according to Claim 1, characterized in that the housing head (10) bears, by means of a planar bearing surface (60), against a
planar bearing surface (61) of the housing base body (1).
3. Radial piston pump according to one of the preceding claims, characterized in that the through-opening (9) has a section (11) of larger diameter for receiving the sleeve
(8) and a section (12) of smaller diameter for receiving a closure element (20).
4. Radial piston pump according to Claim 3, characterized in that the diameter of the section (12) of smaller diameter is larger than the internal
diameter of the sleeve (8).
5. Radial piston pump according to Claim 3 or 4, characterized in that a fuel-supply opening (22) is provided in the closure element (20), which opening
has a seat (24) for the suction-side nonreturn valve (25, 26, 27) which is arranged
in that end of the sleeve (8) which is remote from the drive shaft (2).
6. Radial piston pump according to one of the preceding claims, characterized in that the sleeve (8) has a radial fuel-discharge bore (30), on the outer edge of which
the high pressure-side nonreturn valve (34), which is arranged in the housing (10),
comes to a stop.
7. Radial piston pump according to one of the preceding claims, characterized in that all the sealing points of metallic components which are drawn onto one another and
which are exposed to high pressure are formed without elastomeric sealing elements
being arranged between them.
1. Pompe à pistons radiaux pour l'alimentation haute pression en carburant de moteurs
à combustion interne en particulier pour un système d'injection par rampe commune
(Common-Rail), comprenant
- un arbre d'entraînement (2) réalisé excentrique ou présentant des excroissances
en forme de cames, monté dans un boîtier de pompe (1, 10),
- plusieurs pistons (5) disposés radialement par rapport à l'arbre d'entraînement,
dans une chambre de cylindre (7) formée dans une douille servant à recevoir les pistons
(5), ces pistons se déplaçant en va et vient, du fait de la rotation de l'arbre d'entraînement
(2), dans la chambre de cylindre correspondante (7),
- des soupapes anti-retour (26, 32) du côté de l'aspiration et du côté haute pression,
le boîtier de pompe comprenant un corps de base de boîtier (1) dans lequel est monté
l'arbre d'entraînement et comprenant une tête de boîtier (10) pour chacun des pistons
(5), la tête de boîtier (10) présentant une ouverture traversante (9) s'étendant radialement
par rapport à l'arbre d'entraînement (2),
- une ouverture d'arrivée de carburant (15),
- une ouverture de sortie de carburant (38) se trouvant à la tête de boîtiers (10,
caractérisée en ce que
l'ouverture d'arrivée de carburant (15) se trouve dans la tête de boîtier (10), les
soupapes anti-retour (26, 32) sont montées du côté aspiration et du côté haute pression
dans la tête de boîtier (10), et la douille (8) est emboîtée dans la tête (10).
2. Pompe à pistons radiaux selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
la tête de boîtier (10) repose avec une surface d'appui (60) plane contre une surface
d'appui (61) du corps de base du boîtier (1).
3. Pompe à pistons radiaux selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
l'ouverture traversante (9) présente un segment (11) de grand diamètre pour recevoir
la douille (8) et un segment (12) ayant un diamètre inférieur pour recevoir un élément
de verrouillage (20).
4. Pompe à pistons radiaux selon la revendication 3,
caractérisée en ce que
le diamètre du segment (12) de diamètre inférieur est supérieur au diamètre intérieur
de la douille (8).
5. Pompe à pistons radiaux selon l'une quelconque des revendications 3 ou 4,
caractérisée en ce qu'
une ouverture d'arrivée de carburant (22) est prévue dans l'élément de verrouillage
(20), cette ouverture présentant un siège (24) pour la soupape antiretour (25, 26,
27) du côté aspiration, montée à l'extrémité de la douille (8) opposée à l'arbre d'entraînement
(2).
6. Pompe à pistons radiaux selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
la douille (8) présente une ouverture de sortie de carburant (30) contre le bord extérieur
de laquelle vient buter la soupape antiretour (34) se trouvant du côté haute pression,
montée dans la tète de boîtier (10).
7. Pompe à pistons radiaux selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
tous les points d'étanchéité des pièces métalliques amenées les unes contre les autres
sont réalisés sans que l'on intercale des éléments d'étanchéification en élastomère.
