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<ep-patent-document id="EP00108684B1" file="EP00108684NWB1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="1048375" kind="B1" date-publ="20161228" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-5">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIE......FI....CY....................................................</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>JDIM360 Ver 1.28 (29 Oct 2014) -  2100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>1048375</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121></B120><B130>B1</B130><B140><date>20161228</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>00108684.2</B210><B220><date>20000420</date></B220><B240><B241><date>20090420</date></B241><B242><date>20090618</date></B242></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>19920040</B310><B320><date>19990423</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>20161228</date><bnum>201652</bnum></B405><B430><date>20001102</date><bnum>200044</bnum></B430><B450><date>20161228</date><bnum>201652</bnum></B450><B452EP><date>20160719</date></B452EP></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>B21K   1/14        20060101AFI20000817BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="2"><text>B21J   5/02        20060101ALI20000817BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="3"><text>B21C  23/20        20060101ALI20000817BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B540><B541>de</B541><B542>Verfahren zur Umformung eines Kupfer-Rohlings durch Kaltfliesspressen</B542><B541>en</B541><B542>Method for forming a copper blank by cold extrusion</B542><B541>fr</B541><B542>Procédé de formage d'une ebauche en cuivre par extrusion à froid</B542></B540><B560><B561><text>DE-A1- 3 100 924</text></B561><B561><text>US-A- 1 410 093</text></B561><B561><text>US-A- 2 593 126</text></B561><B561><text>US-A- 5 174 025</text></B561></B560></B500><B600><B620EP><parent><cdoc><dnum><anum>09180659.6</anum><pnum>2161085</pnum></dnum><date>20091223</date></cdoc></parent></B620EP></B600><B700><B720><B721><snm>Thieme, Bodo</snm><adr><str>Lindenring 51</str><city>16761 Henningsdorf</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>Märtins, Henry</snm><adr><str>Geitelsteig 4</str><city>13627 Berlin</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B730><B731><snm>EPCOS AG</snm><iid>100117994</iid><irf>1999 P 4067 E</irf><adr><str>St.-Martin-Strasse 53</str><city>81669 München</city><ctry>DE</ctry></adr></B731></B730><B740><B741><snm>Epping - Hermann - Fischer</snm><iid>101426474</iid><adr><str>Patentanwaltsgesellschaft mbH 
Schloßschmidstraße 5</str><city>80639 München</city><ctry>DE</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>CY</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>DK</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FI</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>GR</ctry><ctry>IE</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>LU</ctry><ctry>MC</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>PT</ctry><ctry>SE</ctry></B840><B880><date>20081022</date><bnum>200843</bnum></B880></B800></SDOBI>
<description id="desc" lang="de"><!-- EPO <DP n="1"> -->
<p id="p0001" num="0001">Verfahren gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 zur Umformung eines Kupfer-Rohlings durch Kalt-fließpressen.</p>
<p id="p0002" num="0002">Die Erfindung liegt auf dem Gebiet der Vorfertigung für gasgefüllte Überspannungsableiter und ist bei der Ausgestaltung des Ablaufes eines Kaltfließpressvorganges und bei der Ausgestaltung des zugehörigen Preßwerkzeuges einer einstufigen Doppeldruckpresse anzuwenden, mit denen ein Kupfer-Rohling durch Kaltfließpressen in eine Endelektrode für einen gasgefüllten Überspannungsableiter umgeformt wird. Heute gebräuchliche gasgefüllte Überspannungsableiter bestehen in der einfachsten Ausführung aus einem hohlzylindrischen Keramikisolator und zwei in die offenen Enden des Isolators eingesetzten Endelektroden. Diese Endelektroden bestehen entweder aus einer Eisen-Nickel-Kobalt-Legierung oder aus Kupfer und sind napfartig ausgebildet, so daß sie einen ausgeprägten Lötflansch aufweisen. Napfartig ausgebildete Elektroden lassen sich am einfachsten durch Fließ-Preß- oder Präge-Verfahren herstellen (<patcit id="pcit0001" dnum="DE2828650"><text>DE 28 28 650</text></patcit>, <patcit id="pcit0002" dnum="DE3100924"><text>DE 31 00 924</text></patcit>, <patcit id="pcit0003" dnum="US3876894A"><text>US 3 876 894</text></patcit>).</p>
<p id="p0003" num="0003">Maschinen zur Herstellung von Fertigteilen durch Kaltfließpressen führen zur Umformung eines Rohlings in aller Regel mehrere Preßschritte aus. Zuvor wird durch Abschneiden von einem üblicherweise runden Stangenmaterial der Rohling gewonnen, der dann automatisch in das eigentliche Preßwerkzeug eingesetzt wird. Der Abschneidvorgang, für den weithin das sogenannte Kaltgenauscheren üblich ist (Drahtwelt 2-1979, Seite 54ff), ist in die Arbeitsschritte der Presse integriert (<patcit id="pcit0004" dnum="DE3635677A1"><text>DE 36 35 677 A1</text></patcit>). Die Länge des Rohlings wird dabei mittels einer Einzugseinrichtung bestimmt, die den Draht dem Schneidwerkzeug zuführt, wobei die Einzugslänge und damit die Länge des Rohlings mittels eines Kulissensteines einstellbar ist.<!-- EPO <DP n="2"> --> Dem Schneidwerkzeug ist ein Anschlag zugeordnet, gegen den das Drahtende gefahren werden kann. - Das Kaltgenauscheren ist auch für die Gewinnung von Rohlingen aus Kupfer gebräuchlich; die Mindestlänge solcher Rohlinge kann bei Stangenmaterial mit einem Durchmesser d von 6 bis 35 mm 0,2 d betragen, wenn der zu trennende Stangenwerkstoff zuvor durch Verdichtung im Raumdruckspannungszustand bis zur Fließgrenze gebracht wird. - (Drahtwelt 1979). Bei sehr kleinen Preßteilen, wie es Endelektroden von gasgefüllten Überspannungsableitern sind, müssen die Rohlinge gegebenenfalls von einem Kupferdraht mit einem Durchmesser von etwa 4,5 mm abgeschnitten werden.</p>
<p id="p0004" num="0004">Bei der Umformung von Rohlingen zu Fertigteilen in zwei Preßschritten kommen häufig sogenannte einstufige Doppeldruckpressen zur Anwendung, bei denen das Preßwerkzeug aus einem ersten,in einer feststehenden Halterung angeordneten Formteil, d.h. einer einzigen Matrize, und aus zwei weiteren dieser Matrize zugeordneten,in bewegbaren Halterungen angeordneten Formteilen, d.h. Stempeln, und zwar einem sogenannten Vorstaucher und einem sogenannten Fertigmacher, besteht. Wenn zur Umformung des Rohlings mehr als zwei Preßschritte erforderlich sind, werden sogenannte Mehrstufenpressen eingesetzt, bei denen jedem Umformschritt eine eigene Matrize und ein eigener Stempel zugeordnet sind, wobei der umzuformende Rohling von Umformstufe zu Umformstufe transportiert wird (<nplcit id="ncit0001" npl-type="b"><text>Handbuch "Stauchen und Pressen", Karl Hansa-Verlag München, 1973</text></nplcit>).</p>
<p id="p0005" num="0005">Bei Gesenkschmieden, die mit einem geschlossenen Gesenk arbeiten, ist es erforderlich und üblich, den Rohling volumengleich zum Fertigteil zu bemessen (<patcit id="pcit0005" dnum="DE3805628A1"><text>DE 38 05 628 A1</text></patcit>).</p>
<p id="p0006" num="0006">Zur Herstellung von aus einer Nickel-Eisen-Kobalt-Legierung bestehenden Endelektroden für gasgefüllte Überspannungsableiter ist es weiterhin bekannt, den Kaltfließpreßvorgang so zu gestalten, daß die Endelektrode mit fertig geformtem Lötflansch - ein hinsichtlich der Einhaltung seiner Abmessungen<!-- EPO <DP n="3"> --> besonders kritischer Bereich - die Presse verläßt; dies setzt einen zum Fertigteil volumengleichen Rohling voraus (Bemusterung der Patentanmelderin mit Endelektroden durch die Firma Biegelow, USA, im März 1994).</p>
<p id="p0007" num="0007">Bei der Herstellung von napfartigen, d.h. mit einer kegeligen Kalotte versehenen Endelektroden aus Kupfer mittels einer einstufigen Doppeldruckpresse war es bisher nicht möglich, mit einem zum Fertigteil volumengleichen Rohling zu arbeiten. Der Lötflansch wurde vielmehr mit Übermaß gefertigt und dieser Lötflansch in einem gesonderten Arbeitsgang auf Fertigmaß geschnitten. - Ein solcher Schneidvorgang wäre grundsätzlich auch in eine Mehrstufenpresse integrierbar. Das Werkzeug einer Mehrstufenpresse kann aber auch so ausgestaltet sein, daß ein zum Fertigteil volumengleicher Rohling verarbeitbar ist (an die Patentanmelderin gelieferte Pressen der Fa. Schumag, DE; Werkzeug der Fa. K. Sieber GmbH &amp; Co. KG, DE).</p>
<p id="p0008" num="0008">Bei der genannten Herstellung von napfartigen Elektroden aus Kupfer mit einer einstufigen Doppeldruckpresse weist die Matrize einen mit einer Waffelung versehenen Gegenstempel auf und ist mit einem Einsatz versehen, der zur Formung des eigentlichen Elektrodenkörpers und der Außenwand der Kalotte dient (ähnlich wie bei Pressen zur Herstellung von Bundhülsen, siehe Fachbuch "<nplcit id="ncit0002" npl-type="b"><text>Kaltfließpressen von Stahl und Nichteisenmetallen", Bildteil, Seite 161, Springer-Verlag, 1983 </text></nplcit>sowie "<nplcit id="ncit0003" npl-type="b"><text>Kaltformfibel II, Seiten 189/214, Michael Trilsch-Verlag, DRAHT-WELT, Düsseldorf, 1962</text></nplcit>). Weiterhin weisen der Vorstaucher eine Vorstauchernadel zur Vorformung des Elektrodenkörpers sowie ein Füllstück zur Hubbegrenzung der Vorstauchernadel und der Fertigmacher einen Einsatz mit einem Zapfen zur Formung der Kalotte und mit einer an den Zapfen angrenzenden planen Kreisringfläche zur Formung des Lötflansches auf. Dabei halten der Vorstaucher und der Einsatz des Fertigmachers im vorderen Totpunkt einen Abstand zur Matrize ein.<!-- EPO <DP n="4"> --></p>
<p id="p0009" num="0009">Ausgehend von einem Verfahren mit den Merkmalen des Oberbegriffes des Patentanspruches 1 liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die Umformung des Kupfer-Rohlinges zu einer Endelektrode rationeller zu gestalten. Zur Lösung dieser Aufgabe ist bezüglich des Verfahrens vorgesehen, daß ein Kupfer-Rohling abgeschnitten wird, dessen Volumen dem Volumen der herzustellenden Endelektrode entspricht und daß mit dem zweiten Preßschritt der herzustellenden Endelektrode ihre endgültige Form gegeben wird; bezüglich eines Preßwerkzeuges zur Durchführung dieses Verfahren sind folgende Maßnahmen vorgesehen:
<ol id="ol0001" compact="compact" ol-style="">
<li>1.: Zum Zwecke der Volumengleichheit zwischen Rohling und fertiggepreßter Endelektrode weist der Kulissenstein eine solche Länge auf, daß die Länge des abgeschnittenen Drahtstückes kleiner als der Durchmesser des Runddrahtes ist.</li>
<li>2.: Die Vorstauchernadel weist eine abgerundete Kante auf und das Füllstück der Vorstauchernadel ist derart bemessen, daß die Vorstauchernadel im eingefahrenen Zustand des Vorstauchers aus der Vorstaucherbuchse heraus- und um etwa 0,5 mm in die Matrize hineinragt.</li>
<li>3.: Der Matrizeneinsatz weist eine zylindrische Bohrung auf, die den Außendurchmesser des Lötflansches festlegt und in die zur Formung des eigentlichen Elektrodenkörpers und der Außenwand der Kalotte eine Einsatzbüchse eingesetzt ist; dabei weist zur Formung des Lötflansches die Stirnfläche der Einsatzbüchse von der Stirnfläche der Matrize einen Abstand auf, der etwa 5 % kleiner als die Dicke des herzustellenden Lötflansches ist.</li>
</ol></p>
<p id="p0010" num="0010">Diese Ausgestaltung des Umformverfahrens und der zur Durchführung des Umformverfahrens benötigten Werkzeuge führt zu einem Fortfall des bisherigen Arbeitsganges "Randbeschneidung" mit dem bekannten Vorteil des geringeren Materialverbrauches. Dies wird dadurch möglich, daß die Länge des Rohlinges allein durch die Länge des Kulissensteines bestimmt<!-- EPO <DP n="5"> --> wird und daß im ersten Preßschritt durch die Gestaltung des Vorstauchers die Kalotte der Elektrode vorgeformt wird.</p>
<p id="p0011" num="0011">Ein Ausführungsbeispiel von wesentlichen Teilen eines gemäß der Erfindung ausgebildeten Preßwerkzeuges ist in den <figref idref="f0001 f0002">Figuren 1 bis 5</figref> dargestellt. Dabei zeigt
<dl id="dl0001" compact="compact">
<dt>Figur 1</dt><dd>die Matrize des Preßwerkzeuges mit zugeordnetem Fertigmacher,</dd>
<dt>Figur 2</dt><dd>den Einsatz und die Einsatzbüchse der Matrize,</dd>
<dt>Figur 3</dt><dd>den der Matrize im ersten Preßschritt zugeordneten Vorstaucher,</dd>
<dt>Figur 4</dt><dd>den der Matrize im zweiten Preßschritt zugeordneten Fertigmacher und</dd>
<dt>Figur 5</dt><dd>eine mit dem Preßwerkzeug hergestellte Endelektrode.</dd>
</dl></p>
<p id="p0012" num="0012">Gemäß <figref idref="f0002">Figur 5</figref> sollen Endelektroden 1 hergestellt werden, die im wesentlichen aus dem eigentlichen Elektrodenkörper 2 und einem Lötflansch 3 bestehen, wobei Lötflansch und Elektrodenkörper über eine hohlkegelartige Wand 4 miteinander verbunden sind, die eine keglige Kalotte 5 bildet. In diese Kalotte ragt ein Schweißstutzen 6 zum Anschweißen eines Anschlußdrahtes an die Elektrode 1 hinein.</p>
<p id="p0013" num="0013">Zur Herstellung einer solchen Endelektrode dient ein Preßwerkzeug, das gemäß den <figref idref="f0001">Figuren 1 und 3</figref> im wesentlichen aus einer ortsfest angeordneten Matrize 10 und zwei dieser Matrize zugeordneten Stempeln 20 und 30 besteht, wobei es sich bei dem Stempel 20 um einen Vorstaucher und bei dem Stempel 30 um einen Fertigmacher handelt.</p>
<p id="p0014" num="0014">Die Matrize 10 weist eine durchgehende, abgestufte Bohrung auf, in die zunächst ein Füllstück 17 und ein Einsatz 11 eingesetzt sind. In die Bohrung des rohrförmigen Einsatzes 11 ist eine Einsatzbüchse 14 eingesetzt, deren Stirnfläche 15 innerhalb der Bohrung 12 des Einsatzes 11 gegenüber der Stirnfläche 13 des Einsatzes 11 um einen Abstand a zurückgesetzt<!-- EPO <DP n="6"> --> ist. Dieser Abstand entspricht im Prinzip der Dicke des Elektrodenflansches 3, um in diesem Bereich den Elektrodenflansch zu formen; er ist jedoch um etwa 5 % kleiner als die Dicke des herzustellenden Lötflansches.</p>
<p id="p0015" num="0015">Gemäß <figref idref="f0001">Figur 1</figref> enthält der Fertigmacher 30 einen Einsatz 31, der das formgebende Teil des Fertigmacher 30 bildet und der gemäß <figref idref="f0002">Figur 4</figref> mit einem Zapfen 33 zur Fertigformung der Kalotte 5 der Endelektrode versehen ist und der weiterhin angrenzend an den Zapfen mit einer planen Kreisringfläche 32 zur Formung des Lötflansches 3 versehen ist. Der Fertigmacher 30 wird dabei in der zugehörigen Kaltfließpreßmaschine so geführt, daß er im vorderen Totpunkt mit seiner Kreisringfläche 32 einen Abstand b von der Stirnfläche 15 des Einsatzes 11 der Matrize 10 einhält, der etwa 5 % der Dicke des herzustellenden Lötflansches 3 beträgt. Bei einer Dicke des Lötflansches von beispielsweise 0,48 mm beträgt der Abstand b etwa 2/100 mm.</p>
<p id="p0016" num="0016">Zur Formung der Elektrode 1 ist in die Matrize 10 noch ein Gegenstempel 16 eingeführt, der von einer Halterung 18 getragen ist.</p>
<p id="p0017" num="0017">Gemäß <figref idref="f0001">Figur 3</figref> ist der Matrize 10 in einem ersten Preßschritt der Vorstaucher 20 zugeordnet, der u.a. eine Buchse 21 zur Führung der Vorstauchernadel 22 aufweist und dessen Vorstauchernadel 22 im Kantenbereich 23 leicht gerundet ist. In dem Hinterraum 24 des Vorstauchers sind eine nicht näher dargestellte Feder und ein nicht näher dargestelltes Füllstück zur Bestimmung der Eindringtiefe der Vorstauchernadel 22 in die Matrize 10 angeordnet. Das Füllstück ist dabei so bemessen, daß die Vorstauchernadel 22 im eingefahrenen Zustand des Vorstauchers in die Matrize um etwa 0,5 mm hineinragt und dadurch die Kalotte der Endelektrode vorformt.</p>
</description>
<claims id="claims01" lang="de"><!-- EPO <DP n="7"> -->
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Verfahren zur Umformung eines Kupfer-Rohlinges durch Kaltfließpressen in eine mit einer kegeligen Kalotte (5) und einem Lötflansch (3) versehene Endelektrode (1) für einen gasgefüllten Überspannungsableiter,<br/>
bei dem zunächst in einem ersten Fertigungsschritt der Kupfer-Rohling von einem Runddraht mit einem Durchmesser von etwa 4,5 mm abgeschnitten wird und bei dem anschließend der Kupfer-Rohling zwischen ein erstes, in einer feststehenden Halterung angeordnetes Formteil und zwei weiteren, in bewegbaren Halterungen angeordneten Formteilen eingebracht und die beiden weiteren Formteile in zwei Preßschritten nacheinander gegen den Kupfer-Rohling gefahren werden,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>daß</b> ein Kupfer-Rohling abgeschnitten wird, dessen Volumen dem Volumen der herzustellenden Endelektrode (1) entspricht, und daß mit dem zweiten Preßschritt der herzustellenden Endelektrode (1) (1) ihre endgültige Form gegeben wird.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims02" lang="en"><!-- EPO <DP n="8"> -->
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>Method for deforming a copper blank by cold extrusion to form a terminal electrode (1), equipped with a conical dome (5) and a soldering flange (3), for a gas-filled overvoltage arrester,<br/>
in which method it is firstly the case in a first manufacturing step that the copper blank is cut off from a round wire with a diameter of approximately 4.5 millimetres, and in which method it is subsequently the case that the copper blank is inserted between a first mould part, which is arranged in a static holder, and two further mould parts, which are arranged in movable holders, and the two further mould parts are moved against the copper blank successively in two pressing steps,<br/>
<b>characterized</b><br/>
<b>in that</b> a copper blank is cut off whose volume corresponds to the volume of the terminal electrode (1) to be produced, and in that the terminal electrode (1) to be produced has its final shape imparted to it by means of the second pressing step.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims03" lang="fr"><!-- EPO <DP n="9"> -->
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Procédé de formage d'une ébauche en cuivre par extrusion à froid pour obtenir une électrode d'extrémité (1) pourvue d'une calotte conique (5) et d'une bride brasée (3) pour un dériveur de surtensions rempli de gaz, dans lequel, dans une première étape de fabrication, l'ébauche en cuivre est d'abord découpée par un fil rond ayant un diamètre d'environ 4,5 mm et dans lequel ensuite l'ébauche en cuivre est introduite entre une première pièce de formage disposée dans une fixation fixe et deux autres pièces de formage disposées dans des fixations mobiles et les deux autres pièces de formage sont déplacées dans deux étapes de pressage l'une après l'autre contre l'ébauche en cuivre,<br/>
<b>caractérisé en ce</b><br/>
<b>qu'</b>une ébauche en cuivre est découpée, son volume correspondant au volume de l'électrode d'extrémité à fabriquer (1), et en ce que l'électrode d'extrémité (1) à fabriquer obtient sa forme définitive dans la deuxième étape de pressage.</claim-text></claim>
</claims>
<drawings id="draw" lang="de"><!-- EPO <DP n="10"> -->
<figure id="f0001" num="1,2,3"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="155" he="226" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="11"> -->
<figure id="f0002" num="4,5"><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="108" he="159" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
<ep-reference-list id="ref-list">
<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
<p id="ref-p0002" num="">
<ul id="ref-ul0001" list-style="bullet">
<li><patcit id="ref-pcit0001" dnum="DE2828650"><document-id><country>DE</country><doc-number>2828650</doc-number></document-id></patcit><crossref idref="pcit0001">[0002]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0002" dnum="DE3100924"><document-id><country>DE</country><doc-number>3100924</doc-number></document-id></patcit><crossref idref="pcit0002">[0002]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0003" dnum="US3876894A"><document-id><country>US</country><doc-number>3876894</doc-number><kind>A</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0003">[0002]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0004" dnum="DE3635677A1"><document-id><country>DE</country><doc-number>3635677</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0004">[0003]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0005" dnum="DE3805628A1"><document-id><country>DE</country><doc-number>3805628</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0005">[0005]</crossref></li>
</ul></p>
<heading id="ref-h0003"><b>In der Beschreibung aufgeführte Nicht-Patentliteratur</b></heading>
<p id="ref-p0003" num="">
<ul id="ref-ul0002" list-style="bullet">
<li><nplcit id="ref-ncit0001" npl-type="b"><article><atl>Stauchen und Pressen</atl><book><book-title>Handbuch</book-title><imprint><name>Karl Hansa-Verlag München</name><pubdate>19730000</pubdate></imprint></book></article></nplcit><crossref idref="ncit0001">[0004]</crossref></li>
<li><nplcit id="ref-ncit0002" npl-type="b"><article><atl/><book><book-title>Kaltfließpressen von Stahl und Nichteisenmetallen</book-title><imprint><name>Springer-Verlag</name><pubdate>19830000</pubdate></imprint><location><pp><ppf>161</ppf><ppl/></pp></location></book></article></nplcit><crossref idref="ncit0002">[0008]</crossref></li>
<li><nplcit id="ref-ncit0003" npl-type="b"><article><atl/><book><book-title>Kaltformfibel</book-title><imprint><name>Michael Trilsch-Verlag</name><pubdate>19620000</pubdate></imprint><vid>II</vid><location><pp><ppf>189</ppf><ppl/></pp><pp><ppf>214</ppf><ppl/></pp></location></book></article></nplcit><crossref idref="ncit0003">[0008]</crossref></li>
</ul></p>
</ep-reference-list>
</ep-patent-document>
