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EP 1 048 484 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.03.2004 Patentblatt 2004/14 |
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Anmeldetag: 22.04.2000 |
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Klemmorgan für Sammelmappen
Clip for folder
Pince pour dossier
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
27.04.1999 DE 19920028
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.11.2000 Patentblatt 2000/44 |
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Patentinhaber: Durable Hunke & Jochheim GmbH & Co. KG. |
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58636 Iserlohn (DE) |
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Erfinder: |
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- Maier-Hunke, Horst-Werner
58640 Iserlohn (DE)
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| (74) |
Vertreter: Böning, Manfred, Prof.Dr.-Ing. et al |
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Grünecker, Kinkeldey,
Stockmair & Schwanhäusser
Anwaltssozietät
Leistikowstrasse 2 14050 Berlin 14050 Berlin (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 576 111
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DE-U- 9 217 203
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Klemmorgan aus Kunststoff mit zwei über ein Joch miteinander
verbundenen Klemmschenkeln zum Festklemmen von Schriftgut in Sammelmappen, bei dem
mindestens ein Klemmschenkel einen seine Unverlierbarkeit gegenüber der Mappe sichernden
Anschlag aufweist, der mit einem begrenzte Bewegungen zwischen dem Klemmorgan und
dem Mappenrücken zulassenden mappenseitigen Gegenanschlag zusammenwirkt.
[0002] Klemmorgane der vorstehenden Art sind in mannigfacher Art bekannt. Sie haben entweder
plane, leicht gebogene oder mit unterschiedlichen Riffelungen ausgestattete Grifflächen,
wie sie z.B. aus der DE 37 18 664 A1, der DE-OS 18 04 237 und der DE-U-9 2017 203
bekannt sind. Sämtliche bekannten Grifflächen vermögen insofern nicht zu befriedigen
als sie dem Benutzer die freie Wahl der Stelle überlassen, an der er das Klemmorgan
mit dem Daumen und dem Zeigefinger seiner Hand erfaßt. Dies führt in Abhängigkeit
von der Art der Halterung des Klemmorgans im jeweiligen Klemmhefter zu mehr oder weniger
starken Verkantungen und hieraus resultierenden Erschwernissen beim Betätigen aller
bekannten Klemmorgane. Der ergonomischen Gestaltung einschlägiger Klemmorgane wurde
mit anderen Worten bisher nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Der Erfindung liegt
die Aufgabe zugrunde, ein Klemmorgan der in Betracht gezogenen Art zu schaffen, bei
dem dem Benutzer des Klemmorgans die eine optimale Betätigung des letzteren ermöglichende
Angriffstelle nicht nur genau vorgegeben, sondern auch besonders zweckmäßig ausgestaltet
ist. Die vorstehende Aufgabe wird bei einem gattungsgemäßen Klemmorgan dadurch gelöst,
daß an der Außenseite mindestens eines der Klemmschenkel eine durch einen umlaufenden
Wulst begrenzte zentrale Griffmulde für eine Finger- bzw. Daumenkuppe angeordnet ist.
[0003] Das erfindungsgemäße. Klemmorgan erleichtert die Handhabung von mit ihm ausgerüsteten
Klemmappen dadurch, daß es automatisch an der richtigen Stelle erfaßt wird und die
mit einem umlaufenden Wulst versehene Griffmulde einem Abrutschen der Finger- bzw.
Daumenkuppe nachhaltig entgegenwirkt.
[0004] Die Erfindung wird im folgenden anhand eines in der beigefügten Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- die perspektivische Ansicht eines von oben betrachteten Klemmorgans und
- Fig. 2
- die perspektivische Ansicht des von unten betrachteten Klemmorgans gemäß Fig. 1.
[0005] In der Zeichnung sind 1 und 2 die über ein Joch 3 miteinander verbundenen Klemmschenkel
eines Klemmorgans für eine Klemmappe zum Abheften von vorzugsweise ungelochtem Schriftgut.
An ihren Außenseiten sind die Klemmschenkel 1 und 2 mit zwei von jeweils einem Wulst
4 bzw. 5 umgebenen Griffmulden 6 und 7 versehen. Die Griffmulden 6 und 7 sind kreisförmig
ausgebildet, und die Wülste 4, 5 haben einen im wesentlichen rechteckigen Querschnitt.
Mindestens eine der Griffmulden 6, 7, nämlich die Griffmulde 6, verfügt über eine
Oberfläche, die in einer parallel zum Joch 3 verlaufenden Richtung konkav ausgebildet
ist. Als besonders zweckmäßig hat sich eine polierte Ausbildung der Oberflächen der
Griffmulden 6, 7 erwiesen, da sie insbesondere bei feuchten Finger- bzw. Daumenkuppen
das Haftvermögen zwischen letzteren und den Muldenoberflächen erhöht.
[0006] Die Griffmulden 6 und 7 besitzen einen Abschnitt 8, der über das Joch 3 der Klemmschenkel
1, 2 vorsteht. Er gestattet es, die Griffmulden hinreichend groß zu machen, ohne gleichzeitig
die Auskraglänge der Schenkel 1, 2 vergrößern zu müssen.
[0007] Der Klemmschenkel 2 weist an seinem dem Joch 3 abgewandten Ende einen Anschlag 9
auf, der in bekannter Weise mit einem nicht dargestellten mappenseitigen Gegenanschlag
zusammenwirkt, um die Unverlierbarkeit des Klemmorgans gegenüber der Mappe zu sichern.
1. Klemmorgan aus Kunststoff mit zwei über ein Joch (3) miteinander verbundenen Klemmschenkeln
(1, 2) zum Festklemmen von Schriftgut in Sammelmappen, bei dem mindestens ein Klemmschenkel
(2) einen seine Unverlierbarkeit gegenüber der Mappe sichernden Anschlag (9) aufweist,
der mit einem begrenzte Bewegungen zwischen dem Klemmorgan und dem Mappenrücken zulassenden
mappenseitigen Gegenanschlag zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß an der Außenseite mindestens eines der Klemmschenkel (1, 2) eine durch einen umlaufenden
Wulst (4, 5) begrenzte zentrale Griffmulde (6, 7) für eine Finger- bzw. Daumenkuppe
angeordnet ist.
2. Klemmorgan nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche der Griffmulde (6, 7) poliert ist.
3. Klemmorgan nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Wulst (4, 5) und die Griffmulde (6, 7) kreisförmig ausgebildet sind.
4. Klemmorgan nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Abschnitt (8) der Griffmulde (6, 7) über das die Klemmschenkel (1, 2) miteinander
verbindende Joch (3) vorsteht.
5. Klemmorgan nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß beide Klemmschenkel (1, 2) mit Griffmulden (6, 7) versehen sind.
6. Klemmorgan nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche mindestens einer Griffmulde (6) in einer parallel zum Joch (3) verlaufenden
Richtung konkav ausgebildet ist.
1. Plastic clamping element with two clamping legs (1, 2) which are connected to one
another via a yoke (3) and are intended for firmly clamping documents in files, in
the case of which at least one clamping leg (2) has a stop (9) which prevents the
clamping element from being lost from the file and interacts with a file-mounted mating
stop, which allows limited movement between the clamping element and the back of the
file, characterized in that arranged on the outside of at least one of the clamping legs (1, 2) is a central
recess grip (6, 7) which is bounded by an encircling ridge (4, 5) and is intended
for the tip of a finger or thumb.
2. Clamping element according to Claim 1, characterized in that the surface of the recessed grip (6, 7) is polished.
3. Clamping element according to Claim 1 or 2, characterized in that the ridge (4, 5) and the recessed grip (6, 7) are of circular design.
4. Clamping element according to one of Claims 1 to 3, characterized in that a section (8) of the recessed grip (6, 7) projects beyond the yoke (3), which connects
the clamping legs (1, 2) to one another.
5. Clamping element according to one of Claims 1 to 4, characterized in that both clamping legs (1, 2) are provided with recessed grips (6, 7).
6. Clamping element according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the surface of at least one recessed grip (6) is designed to be concave in a direction
running parallel to the yoke (3).
1. Organe de serrage en matière plastique comportant deux branches de serrage (1, 2)
reliées entre elles par l'intermédiaire d'un étrier (3) pour serrer fermement des
documents dans des porte-documents, dans lequel au moins une branche de serrage (2)
possède une butée (9) qui garantit son caractère imperdable vis-à-vis du porte-document
et qui coopère avec une butée antagoniste, qui est située sur le porte-document et
autorise des déplacements limités entre l'organe de serrage et le dos du porte-document,
caractérisé en ce qu'une cavité centrale de préhension (6, 7) limitée par un rebord périphérique (4, 5)
pour la pointe d'un doigt ou du pouce est disposée sur la face extérieure d'au moins
l'une des branches de serrage (1, 2).
2. Organe de serrage selon la revendication 1, caractérisé en ce que la surface de la cavité de préhension (6, 7) est polie.
3. Organe de serrage selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le rebord (4, 5) et la cavité de préhension (6, 7) sont agencés avec une forme circulaire.
4. Organe de serrage selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'une partie (8) de la cavité de préhension (6, 7) fait saillie au-delà de l'étrier
(3) qui relie entre elles les branches de serrage (1, 2).
5. Organe de serrage selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les deux branches de serrage (1, 2) sont pourvues de cavités de préhension (6, 7).
6. Organe de serrage selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la surface d'au moins une cavité de préhension (6) est agencée avec une forme concave
dans une direction qui s'étend parallèlement à l'étrier (3).
