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(11) |
EP 1 048 544 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.01.2004 Patentblatt 2004/04 |
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Anmeldetag: 14.04.2000 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B61G 5/02 |
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Gelenkverbindung für Fahrzeugeinheiten von Schienenfahrzeugen
Articulated link for vehicle units of railway vehicles
Articulation pour rames de véhicules ferroviaires
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
29.04.1999 DE 19919536
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.11.2000 Patentblatt 2000/44 |
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Patentinhaber: ALSTOM LHB GmbH |
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38239 Salzgitter (DE) |
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Erfinder: |
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- Fischer, Eberhard, Dipl.-Ing.
38110 Braunschweig (DE)
- Krüger, Andreas, Dipl.-Ing.
38120 Braunschweig (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 689 980 DE-U- 9 420 230
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EP-A- 0 906 860 FR-A- 2 447 840
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Gelenkkupplung für Fahrzeugeinheiten von Schienenfahrzeugen
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Gelenkverbindungen zwischen Triebzugwagen beruhen häufig auf dem Prinzip von Gabel-Lasche-Konstruktionen.
Bei diesen wird in der Regel ein Bolzen als Verbindungselement durch Bohrungen der
Gabelwangen und der Lasche gesteckt. Bei der Koppelung von Schienenfahrzeugen ist
diese Montageart im allgemeinen nicht möglich, da die erforderliche Fluchtung der
Bohrungen von Lasche und Gabelwangen nicht hergestellt werden kann. Aus diesem Grunde
sind die Gabelwangen nicht gebohrt, sondern horizontal mit Halbschalen versehen, in
die der in der Laschenbohrung steckende Bolzen abgelegt werden kann. Wie beim geteilten
Lager wird er von einem Gegenstück, einer aufgeschraubten zweiten Halbschale, niedergehalten
und befestigt.
[0003] Eine bekannte Lösung dieser Art zeigt die DE 41 21 080 A1. Diese Kupplungsvorrichtung
für die auf einem gemeinsamen Drehgestell abgestützten Enden zweier gelenkig miteinander
verbundener Fahrzeugeinheiten besteht aus einem an der einen Fahrzeugeinheit befestigten,
zwei seitliche Gabelwangen aufweisenden Gabelkopf, einer an der anderen Fahrzeugeinheit
befestigten, zwischen die beiden Gabelwangen eingeschobenen Verbindungslasche und
einem Kupplungsbolzen mit in der Verbindungslasche angeordnetem sphärischen Lager.
Das sphärische Lager ist mit dem Kupplungsbolzen fest in der Verbindungslasche angeordnet.
Beide Gabelwangen weisen horizontal geteilte, aus einer unteren, festen und einer
oberen, lösbaren Lagerschale bestehende Lager auf, über die der Kupplungsbolzen in
den Gabelwangen festklemmbar ist. Eine andere Gabel-Lasche-Konstruktion zeigt die
DE 44 04 878 C1. Hier wird der Kupplungsbolzen in den Gabelwangen bzw. in zwei darin
eingeformten, prismatischen Auflagern mittels Lagerdeckeln gleichfalls von oben festgelegt.
[0004] Die genannten Lösungen haben den Nachteil, daß der Kupplungsbolzen durch die verwendete
Klemmverbindung keine definierte Lage einnimmt. Außerdem ist bei Verwendung von üblichen
Schraubverbindungen eine dauerhafte Sicherheit der Schraubverbindungen gegen Lösen
nicht mit ausreichender Sicherheit zu gewährleisten.
[0005] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die bekannten Gelenkkupplungen, die
auf dem Gabel-Lasche-Prinzip beruhen, derart auszubilden, daß die Festlegung des Sphärogelenkbolzens
in definierter Lage erfolgen kann.
[0006] Noch der Erfindung wird dieses durch die Merkmale des Patentanspruches 1 erreicht.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen 2 bis 14 angegeben.
[0007] Ein Vorteil der Erfindung liegt in einem einfachen Kuppeln und Entkuppeln der Fahrzeuge,
wobei je nach Fahrzeugbauart die günstigste Richtung des Kuppelvorganges realisiert
werden kann. Weiterhin gestattet die Erfindung eine spielfreie, eindeutige Bolzenbefestigung
in der Gabel. Der Sphärogelenkbolzen wird in festen Kupplungsgabel-Halbschalen entweder
von oben abgelegt oder horizontal-längs oder von unten eingeführt und erhält dabei
eine erste Zentrierung. Die eigentliche Halterung des Bolzens erfolgt jedoch durch
Zapfen in Bohrungen der Gabelwangen der Kupplungsgabel, nicht in geschraubten Klemmverbindungen.
Mit Hilfe eines Kegelsitzes wird eine Art Verlängerung des Bolzens erzielt, der, wie
bei den konventionellen Gabel-Lasche-Verbindungen, durch alle Bohrungen fluchtend
hindurchgeht. Die Kegel zentrieren und klemmen den Sphärogelenkbolzen und halten ihn
in eindeutiger Lage. Der Bolzen wird so ähnlich gehalten wie ein "zwischen Spitzen"
zu drehendes Werkstück.
[0008] Durch die Festlegung des Zapfens über einen gesonderten Deckel gemäß Anspruch 2 mit
lösbaren Befestigungsmitteln (Schrauben) können diese eine eindeutige Verbindung zwischen
Deckel und Kupplungsgabel unabhängig von der Funktion des Klemmens des Zapfens herstellen.
Die Funktion des Klemmens wird über ein Druckelement erzeugt.
[0009] Durch die Ausbildung der Befestigung der Zapfen gem. Anspruch 11 mit lösbaren Befestigungsmitteln,
insbesondere Schrauben, die durch Spannhülsen querkraftfrei gehalten sind, wird die
dauerhafte Sicherheit gegen selbsttätiges Losdrehen der lösbaren Befestigungsmittel
deutlich verbessert.
[0010] Die Erfindung soll nachstehend an zwei Ausführungsbeispielen erläutert werden. In
der zugehörigen Zeichnung zeigen:
- Fig. 1
- einen horizontalen Schnitt durch eine Gelenkkupplung zum Kuppeln in vertikaler Richtung
gemäß der Erfindung nach der Linie A-A in Fig. 2;
- Fig. 2
- eine Seitenansicht der Gelenkkupplung gem. Fig. 1 zum Kuppeln in vertikaler Richtung;
- Fig. 3
- einen horizontalen Schnitt durch ein zweites Ausführungsbeispiel einer Gelenkkupplung
zum Kuppeln in horizontaler Längsrichtung gemäß der Erfindung nach der Linie A-A in
Fig. 4;
- Fig. 4
- eine Seitenansicht der Gelenkkupplung gem. Fig. 3 zum Kuppeln in horizontaler Längsrichtung;
- Fig. 5
- einen horizontalen Schnitt durch ein drittes Ausführungsbeispiel der Erfindung nach
Linie A-A in Fig. 6;
- Fig. 6
- eine Seitenansicht der Gelenkkupplung gem. Fig. 5 und
- Fig. 7
- einen Schnitt (um 90° gedreht) nach der Linie C-C in Fig. 6.
[0011] Die Figuren zeigen eine an einer Fahrzeugeinheit angeordnete Kupplungsgabel 1 mit
den zwei seitlichen Gabelwangen 1a sowie eine an der anderen Fahrzeugeinheit angeordnete
Kupplungslasche 2 und einen dazwischen angeordneten Sphärogelenkbolzen 3. Ein sphärisches
Lager der Kupplungslasche 2 nimmt den in seinem mittleren Bereich sphärisch ausgebildeten
Teil des Sphärogelenkbolzens 3 auf. Die Gabelwangen 1a der Kupplungsgabel 1 weisen
neben Halbschalen 4 für den Sphärogelenkbolzen 3 fluchtende, äußere Bohrungen 5 auf.
[0012] Die Befestigung der Bolzenenden erfolgt durch in die Bohrungen 5 eingeführte Zapfen
7, die mit ihrem kegelförmigen, vorderen Teil 8 in die im Grundkörper des Sphärogelenkbolzen
3 befindlichen, kegelförmigen Bohrungen 6 eingreifen. Die Zapfen 7 sind mit einem
Flansch 9 verbunden, der durch Schrauben 11 und Spannhülsen 10, deren Anzahl je nach
Anforderungen variabel ist, an den Gabelwangen 1a festgelegt. Durch die Spannhülsen
10 werden die Schrauben 11 querkraftfrei gehalten.
[0013] Nach dem Ablegen des Sphärogelenkbolzens 3 gem. den Figuren 1 und 2 durch Einlegen
in die Halbschalen 4 von oben oder gem. den Figuren 3 und 4 (zweites Erfindungsbeispiel)
durch horizontale Längseinführung in die Halbschalen 4 erhält der Sphärogelenkbolzen
3 eine erste Zentrierung. Auch ein Einheben in sich nach unten öffnende Halbschalen
4 wäre als Lösung vorstellbar (nicht dargestellt).
[0014] Durch die kegelförmigen Teile 8 der Zapfen 7 wird der Sphärogelenkbolzen 3 endgültig
zentriert und in eindeutiger Lage gehalten.
[0015] In einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung (Fig. 5, 6 und 7) erfolgt die
Befestigung des Zapfens 7 gegenüber der Gabelwange 1a über ein Druckelement 12 und
einen dieses haltenden Deckel 13, der mittels lösbarer Befestigungsmittel, insbesondere
Schrauben 11 an der Gabelwange 1a befestigt ist, wobei das Druckelement 12 mit dem
Deckel 13 und dem Zapfen 7 in Wirkverbindung steht, derart, daß in Richtung auf den
Zapfen 7 Druck ausübbar ist. Das Druckelement 12 ist zweckmäßig als Druckschraube
ausgebildet, die im Deckel 13 in einer zentrisch angeordneten Gewindebohrung 14 geführt
und gegen selbsttätiges Lösen am und gegenüber dem Deckel 13 mittels Sicherungselement
15, insbesondere Kontermutter gesichert ist.
[0016] Eine drehfeste, axiale Führung des Zapfen 7 im Deckel 13 wird über eine Nut-Feder-Verbindung
erreicht. Dabei ist die Feder 16 dem Zapfen 7 zugeordnet und an diesem befestigt oder
als einstückiger bzw. angeformter Fortsatz desselben ausgebildet und die Nut 17 ist
im inneren des Deckels 13 angeordnet. Die Zuordnung ist auch umgekehrt ausführbar.
[0017] Im Bereich der Überdeckung von Deckel 13 und Zapfen 7 bzw. Feder 16 des Zapfens 7
sind mindestens zweiseitig des Druckelements 12 Gewindebohrungen 18 zum Verbinden
des Zapfens 7 mit dem Deckel 13 mittels Schrauben 11 vorgesehen.
[0018] Im Bereich der Überdeckung von Deckel 13 und Gabelwange 1a sind mindestens zweiseitig
zum Druckelement 12 Gewindebohrungen (Abdrückgewinde 19) zum Abdrücken des Deckels
13 mit dem mit ihm verbundenen Zapfen7 mittels Schrauben 11 vorgesehen.
[0019] Die Schrauben 11 zum Verbinden des Zapfens 7 mit dem Deckel 13 sowie die Schrauben
11 zum Abdrücken des Deckels 13 der von der Gabelwange 1a weisen vorzugsweise gleiche
Bohrungsdurchmesser wie die Schrauben 11 zum Festlegen des Deckels 13 an der Gabelwange
1a auf.
[0020] Die Schrauben 11 zum Festlegen des Deckels an der Gabelwange 1a entsprechen in Anzahl
und Ausführung den Schrauben 11 zum Verbinden des Zapfens 7 mit dem Deckel 13 und
den Schrauben 11 zum Abdrücken des Deckels 13 von der Gabelwange 1a. Vorzugsweise
werden 4 Schrauben 11 zum Befestigen des Deckels 13 verwendet. Von diesen 4 Schrauben
11 finden bei der Demontage 2 Schrauben 11 zum Verbinden des Zapfens 7 mit dem Deckel
13 und 2 Schrauben zum Abdrücken des Deckes 13 (mit verschraubtem Zapfen 7) von der
Gabelwange 1 a Verwendung.
[0021] Bei der Montage des kegeligen Zapfens 7 mittels eines separaten Deckels 13 können
die lösbaren Befestigungsmittel (Schrauben 11) eine eindeutige Verbindung zwischen
Deckel 17 und Gabelwange 1a unabhängig von der Funktion des Klemmens des Zapfens 7
herstellen. Die Funktion des Klemmens wird über das Druckelelement 12 erzeugt.
[0022] Nach dem lockeren Einsetzen des Zapfens 7 in die Bohrung 6 des Sphärogelenkbolzens
3 wird der Deckel 13 auf die Feder 16 des Zapfens 7 gesteckt, mit seinem Bohrbild
auf die Bohrungen in der Gabelwange 1a ausgerichtet und festgeschraubt. Danach wird
der Zapfen 7 mit Hilfe des Druckelements 12 vollständig in die kegelförmige Bohrung
6 des Sphärogelenkbolzens 3 geklemmt.
[0023] Zur Demontage werden nach Entspannen des Druckelements 12 zwei der vier Schrauben
11 des Deckels 13 in die Gewindebohrungen 18 der Feder 16 des Zapfens 7 geschraubt,
um eine feste Verbindung vom Zapfen 7 und Deckel 13 herzustellen. Die beiden anderen
Schrauben 11 des Deckels 13 werden in die dafür vorgesehenen Abdrückgewinde 19 geschraubt
und ziehen mit dem Deckel 13 den Zapfen 7 aus der Bohrung 6 des Sphärogelenkbolzens
3 heraus.
[0024] Nach dem Öffnen der Gelenkkupplung sind lediglich zwei Bauteile abzulegen, zwei Zapfen
7 mit Deckel 13 und den darin befindlichen vier Schrauben 11. Die Einzelteile können
dadurch nicht so leicht verloren gehen und sind in eindeutiger Zuordnung als kompakte
Baugruppe griffbereit.
Bezugszeichenliste
[0025]
- 1
- Kupplungsgabel
- 1a
- Gabelwange
- 2
- Kupplungslasche
- 3
- Sphärogelenkbolzen
- 4
- Halbschale
- 5
- Bohrung
- 6
- Bohrung
- 7
- Zapfen
- 8
- kegelförmiger Teil des Zapfens 7
- 9
- Flansch
- 10
- Spannhülse
- 11
- Schraube
- 12
- Druckelement
- 13
- Deckel
- 14
- Gewindebohrung
- 15
- Sicherungselement
- 16
- Feder
- 17
- Nut
- 18
- Gewindebohrung
- 19
- Abdrückgewinde
1. Gelenkkupplung für Fahrzeugeinheiten von Schienenfahrzeugen, bestehend aus einer an
der einen Fahrzeugeinheit befestigten Kupplungsgabel (1) und einer an der anderen
Fahrzeugeinheit befestigten Kupplungslasche, (2) einem sphärischen Lager in der Kupplungslasche,
je einer festen Halbschale (4) für den Sphärogelenkbolzen (3) in den beiden Gabelwangen
(1a) der Kupplungsgabel (1) sowie einem in Richtung der fluchtenden Bohrungen der
Kupplungsgabel und Kupplungslasche einsetzbaren Sphärogelenkbolzen (3), dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerung des Sphärogelenkbolzens (3) in ungeteilten Lagern erfolgt, daß die Gabelwangen
(1a) der Kupplungsgabel (1) eine Halbschale (4) zur Vorzentrierung des Sphärogelenkbolzens
(3) und fluchtende, äußere Bohrungen (5) aufweisen und daß der Sphärogelenkbolzen
(3) mittels durch die Bohrungen (5) der Gabelwangen (1a) gesteckter Zapfen (7), die
mit einem kegelförmigen Teil (8) in diesen entsprechende, kegelförmige Bohrungen (6)
des Sphärogelenkbolzens (3) eingreifen, in einer zentrierten Stellung an der Kupplungsgabel
(1) gehalten und befestigt ist.
2. Gelenkkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Festlegung der Zapfen (7) über ein Druckelement (12) und einen dieses haltenden,
separaten Deckel (13) erfolgt, der mittels lösbarer Befestigungselemente, insbesondere
Schrauben (11), an der Gabelwange (1a) befestigt ist, wobei das Druckelement (12)
mit dem Deckel (13) und dem Zapfen (7) in Wirkverbindung steht, derart, daß in Richtung
auf den Zapfen (7) Druck ausübbar ist.
3. Gelenkkupplung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckelement (12) als Druckschraube ausgebildet ist, die im Deckel (13) geführt
und am Deckel (13) mittels Sicherungselement (15), insbesondere Kontermutter gegen
selbsttätiges Lösen gesichert ist.
4. Gelenkkupplung nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Zapfen (7) und Deckel (13) eine Nut-Feder-Verbindung mit zapfenseitiger
Feder (16) und deckelseitiger Nut (17) zur drehfesten, axialen Führung des Zapfens
(7) im Deckel (13) angeordnet ist.
5. Gelenkkupplung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (16) der Nut-Feder-Verbindung am deckelseitigen Ende des Zapfens (7) angeordnet
ist.
6. Gelenkkupplung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Überdekkung von Deckel (13) und Zapfen (7) bzw. Feder (16) des Zapfens
(7) mindestens zweiseitig zum Druckelement (12) Gewindebohrungen (18) zum Verbinden
des Zapfens (7) mit dem Deckel (13) mittels Schrauben vorgesehen sind.
7. Gelenkkupplung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Überdekkung von Deckel (13) und Gabelwange (1a) mindestens zweiseitige
zum Druckelement (12) Gewindebohrungen (19) zum Abdrücken des Deckels (13) mit dem
mit ihm verbundenen Zapfen (7) mittels Schrauben (11) vorgesehen sind.
8. Gelenkkupplung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrauben (11) zum Verbinden des Zapfens (7) mit dem Deckel (12) sowie die Schrauben
(11) zum Abdrücken des Deckels (13) von der Gabelwange (1a) gleiche Bohrungsdurchmesser
wie die Bohrungen für die Schrauben (11) zum Festlegen des Deckels (13) an der Gabelwange
(1a) aufweisen.
9. Gelenkkupplung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrauben (11) zum Festlegen des Deckels (13) an den Gabelwangen (1a) in Anzahl
und Ausführung den Schrauben (11) zum Verbinden des Zapfens (7) mit dem Deckel (13)
und den Schrauben (11) zum Abdrücken des Dekkels (13) von der Gabelwange (1a) entsprechen.
10. Gelenkkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das äußere Ende des Zapfens (7) mit einem Flansch (9) verbunden ist, der von außen
auf der Gabelwange (1a) befestigt ist mittels lösbarer Befestigungselemente, insbesondere
Schrauben (11), festgelegt ist.
11. Gelenkkupplung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die lösbaren Befestigungselemente, insbesondere Schrauben (11), durch Spannhülsen
(10) querkraftfrei gehalten sind
12. Gelenkkupplung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Halbschalen (4) sich nach oben öffnen und der Sphärogelenkbolzen (3) von oben
in die Halbschalen (4) einlegbar ist.
13. Gelenkkupplung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Halbschalen (4) sich in Längsrichtung öffnen und der Sphärogelenkbolzen (3) im
wesentlichen horizontal von der Seite in die Halbschalen (4) einlegbar ist.
14. Gelenkkupplung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Halbschalen (4) sich nach unten öffnen und der Sphärogelenkbolzen (3) von unten
in die Halbschalen (4) einlegbar ist.
1. Articulated coupling for vehicle units of rail vehicles, consisting of a coupling
fork (1) fastened to one vehicle unit and a coupling link (2) fastened to the other
vehicle unit, a spherical bearing in the coupling link, a fixed half shell (4) for
the spherical joint pin (3) in the two fork side flanges (1a) of the coupling fork
(1) and a spherical joint pin (3) which can be inserted in the direction of the aligned
bores of the coupling fork and coupling link, characterised in that the spherical joint pin (3) is mounted in undivided bearings, in that the fork side flanges (1a) of the coupling fork (1) exhibit a half shell (4) for
pre-centring of the spherical joint pin (3) and aligned outer bores (5) and in that the spherical joint pin (3) is held and fastened in a centred position in the coupling
fork (1) by means of pivot pins (7) which are inserted through the bores (5) of the
fork side flanges (1a) and engage with a conical part (8) in corresponding conical
bores (6) in the spherical joint pin (3).
2. Articulated coupling according to claim 1, characterised in that the pivot pins (7) are fixed by means of a thrust element (12) and a separate cover
(13) which holds the latter and is fastened to the fork side flange (1a) by means
of releasable fastening elements, in particular screws (11), the thrust element (12)
being operatively connected to the cover (13) and the pivot pin (7) such that pressure
can be applied in the direction of the pivot pin (7).
3. Articulated coupling according to claim 2, characterised in that the thrust element (12) is embodied as a thrust screw which is guided in the cover
(13) and secured in the cover (13) by means of a locking element (15), in particular
a lock nut, to prevent it working loose on its own.
4. Articulated coupling according to one of claims 2 or 3, characterised in that a tongue and groove connection is arranged between the pivot pin (7) and the cover
(13) with a tongue (16) on the pivot pin side and a groove (17) on the cover side
to provide rotationally fixed axial guidance of the pivot pin (7) in the cover (13).
5. Articulated coupling according to claim 4, characterised in that the tongue (16) of the tongue and groove connection is arranged at the cover end
of the pivot pin (7).
6. Articulated coupling according to one or more of the preceding claims 2 to 5, characterised in that in the area of the overlap of the cover (13) and pivot pin (7) or tongue (16) of
the pivot pin (7) threaded bores (18) are provided on at least two sides of the thrust
element (12) for connecting the pivot pin (7) to the cover (13) by means of screws.
7. Articulated coupling according to one or more of the preceding claims 2 to 6, characterised in that in the area of the overlap of the cover (13) and the fork side flange (1a) threaded
bores (19) are provided on at least two sides of the thrust element (12) for pressing
off the cover (13) with the pivot pin (7) connected to it by means of screws (11).
8. Articulated coupling according to claim 7, characterised in that the screws (11) for connecting the pivot pin (7) to the cover (12) and the screws
(11) for pressing off the cover (13) from the fork side flange (1a) have the same
bore diameter as the bores for the screws (11) for fixing the cover (13) to the fork
side flange (1a).
9. Articulated coupling according to claim 8, characterised in that the screws (11) for fixing the cover (13) to the fork side flanges (1a) correspond
in number and design with the screws (11) for connecting the pivot pin (7) to the
cover (13) and the screws (11) for pressing off the cover (13) from the fork side
flange (1a).
10. Articulated coupling according to claim 1, characterised in that the outer end of the pivot pin (7) is connected to a flange (9) which is fastened
from the outside to the fork side flange (1a) by means of releasable fastening elements,
in particular screws (11).
11. Articulated coupling according to one or more of the preceding claims 2 to 10, characterised in that the releasable fastening elements, in particular screws (11), are kept free of transverse
force by clamping sleeves (10).
12. Articulated coupling according to one or more of the preceding claims 1 to 11, characterised in that the half shells (4) open towards the top and the spherical joint pin (3) can be inserted
in the half shells (4) from above.
13. Articulated coupling according to one or more of the preceding claims 1 to 11, characterised in that the half shells (4) open in the longitudinal direction and the spherical joint pin
(3) can be inserted in the half shells (4) essentially horizontally from the side.
14. Articulated coupling according to one or more of the preceding claims 1 to 11, characterised in that the half shells (4) open towards the bottom and the spherical joint pin (3) can be
inserted in the half shells (4) from below.
1. Accouplement articulé pour unités de véhicules ferroviaires, composé d'une fourche
d'accouplement (1) fixée à une unité de véhicule, d'une patte d'accouplement (2) fixée
à l'autre unité de véhicule, d'un palier sphérique prévu dans ladite patte d'accouplement,
d'une demi-coquille solide (4) pour l'axe d'articulation sphérique (3), dans chacune
des deux branches (1a) de la fourche d'accouplement (1), et d'un axe d'articulation
sphérique (3) apte à être mis en place dans le sens des perçages alignés de la fourche
et de la patte d'accouplement, caractérisé en ce que l'appui de l'axe d'articulation sphérique (3) se fait dans des paliers en une seule
pièce, en ce que les branches (1a) de la fourche d'accouplement (1) comportent une demi-coquille (4)
pour le pré-centrage de l'axe d'articulation (3) et des perçages extérieurs (5) alignés,
et en ce que l'axe d'articulation sphérique (3) est maintenu et fixé dans une position centrée
sur la fourche d'accouplement (1) grâce à des tenons (7) qui traversent les perçages
(5) des branches de fourche (1a) et qui pénètrent avec une partie conique (8) dans
des perçages coniques (6) de l'axe d'articulation (3) qui correspondent auxdits perçages
(5).
2. Accouplement articulé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'immobilisation des tenons (7) se fait grâce à un élément de pression (12) et à
un chapeau séparé (3) qui tient celui-ci et qui est fixé à la branche de fourche (1a)
à l'aide d'éléments de fixation amovibles, en particulier des vis (11), l'élément
de pression (12) étant en relation fonctionnelle avec le chapeau (13) et le tenon
(7) de telle sorte qu'une pression peut être exercée en direction du tenon (7).
3. Accouplement articulé selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'élément de pression (12) est conçu comme une vis de pression qui passe dans le
chapeau (13) et qui est bloquée sur celui-ci à l'aide d'un élément de blocage (15),
en particulier un contre-écrou, pour ne pas se desserrer toute seule.
4. Accouplement articulé selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce qu'une liaison à rainure et languette est prévue entre le tenon (7) et le chapeau (13),
avec une languette (16) côté tenon et une rainure (17) côté chapeau, pour un guidage
axial, solidaire en rotation, du tenon (7) dans le chapeau (13).
5. Accouplement articulé selon la revendication 4, caractérisé en ce que la languette (16) de la liaison à rainure et languette est disposée à l'extrémité
du tenon (7) située côté chapeau.
6. Accouplement articulé selon l'une au moins des revendications précédentes 2 à 5, caractérisé en ce que dans la zone de chevauchement du chapeau (13) et du tenon (7) ou de la languette
(16) de celui-ci, il est prévu, au moins des deux côtés de l'élément de pression (12),
des perçages filetés (18) pour relier le tenon (7) au chapeau (13) à l'aide de vis.
7. Accouplement articulé selon l'une au moins des revendications précédentes 2 à 6, caractérisé en ce que dans la zone de chevauchement du chapeau (13) et de la branche de fourche (1a), il
est prévu, au moins des deux côtés de l'élément de pression (12), des perçages filetés
(19) pour dégager le chapeau (13) avec le tenon (7) relié à celui-ci, à l'aide de
vis (11).
8. Accouplement articulé selon la revendication 7, caractérisé en ce que les vis (11) pour relier le tenon (7) au chapeau (12) et les vis (11) pour dégager
le chapeau (13) de la branche de fourche (1a) ont les mêmes diamètres que les perçages
pour les vis (11) destinées à immobiliser le chapeau (13) sur la branche de fourche
(1a).
9. Accouplement articulé selon la revendication 8, caractérisé en ce que les vis (11) pour immobiliser le chapeau (13) sur les branches de fourche (1a) correspondent
par leur nombre et par leur modèle aux vis (11) pour relier le tenon (7) au chapeau
(13), et aux vis (11) pour dégager le chapeau (13) de la branche de fourche (1a).
10. Accouplement articulé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'extrémité extérieure du tenon (7) est reliée à une bride (9) qui est fixée de l'extérieur
sur la branche de fourche (1a) et qui est immobilisée à l'aide d'éléments de fixation
amovibles, en particulier des vis (11).
11. Accouplement articulé selon l'une au moins des revendications 2 à 10, caractérisé en ce que les éléments de fixation amovibles, en particulier les vis (11), sont maintenus sans
forces transversales grâce à des manchons de serrage (10).
12. Accouplement articulé selon l'une au moins des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que les demi-coquilles (4) s'ouvrent vers le haut et l'axe d'articulation sphérique (3)
est apte à être placé dans les demi-coquilles (4) par le haut.
13. Accouplement articulé selon l'une au moins des revendications précédentes 1 à 11,
caractérisé en ce que les demi-coquilles (4) s'ouvrent dans le sens longitudinal et l'axe d'articulation
sphérique (3) est apte à être placé dans les demi-coquilles (4) sensiblement à l'horizontale,
par le côté.
14. Accouplement articulé selon l'une au moins des revendications précédentes 1 à 11,
caractérisé en ce que les demi-coquilles (4) s'ouvrent vers le bas et l'axe d'articulation sphérique (3)
est apte à être placé dans les demi-coquilles (4) par le bas.