| (19) |
 |
|
(11) |
EP 1 050 388 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
05.07.2006 Patentblatt 2006/27 |
| (22) |
Anmeldetag: 31.03.2000 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
|
| (54) |
Kantenbearbeitungsmaschine mit Werkstücktransportkette
Machine for machining edges with a workpiece conveyor chain
Machine pour l'usinage des arêtes avec chaine transporteuse de pièces
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
DE ES IT |
| (30) |
Priorität: |
07.05.1999 DE 19921058
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
08.11.2000 Patentblatt 2000/45 |
| (73) |
Patentinhaber: IMA Maschinenfabriken Klessmann GmbH |
|
32312 Lübbecke (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Rose, Martin, Ingenieur (grad.)
32339 Espelkamp (DE)
- Marten, Holger, Techniker
32339 Espelkamp (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Elbertzhagen, Otto et al |
|
Patentanwälte Thielking & Elbertzhagen
Gadderbaumer Strasse 14 33602 Bielefeld 33602 Bielefeld (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 504 442 DE-U- 8 114 121
|
DE-A- 4 234 681 US-A- 3 890 509
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Kantenbearbeitungsmaschine der im Oberbegriff
des Patentanspruchs 1 näher bezeichneten Art.
[0002] Aus dem IMA-Prospekt "COMBIMA" sind als "COMBIMA I/II" Kantenbearbeitungsmaschinen
bekannt, die je nachdem, ob die plattenförmigen Werkstücke einseitig oder beidseitig
bearbeitet werden, eine oder zwei Transportketten aufweisen, an denen Mitnahmenocken
angeordnet sind. An den betreffenden Kettengliedern sind die Mitnahmenocken zwischen
einer an deren Oberseite einliegenden und einer ausgefahrenen Position verstellbar,
um bei Werkstücken mit in Durchlaufrichtung unterschiedlicher Breite auch bei den
kleineren Breiten möglichst geringe Abstände zwischen den nacheinander zu bearbeitenden
Werkstücken zu erzielen. Die Einrichtungen zur Verstellung der Mitnahmenocken an den
Ketten sind sehr aufwendig, hierfür wird wiederum eine verstellbare Steuerkurve oder
Kulisse benötigt, des weiteren müssen die Mitnahmenocken in ihren beiden Endpositionen
fixiert werden. Der vorhandene Oberdruck hat die Aufgabe, bei den Bearbeitungsvorgängen
die Werkstücke auf dem Obertrum der Transportketten niederzuhalten, zugleich wird
dadurch auch eine Verschiebung der Werkstücke von den Mitnahmenocken der Ketten weg
verhindert.
[0003] Bei der bekanten Maschine IMA-COMBIMA I/II ist an der Einlaufseite einer der beiden
Transportketten eine die Werkstücke erfassende Mitnehmervorrichtung vorhanden. Diese
Mitnehmervorrichtung dient nicht dazu, die Werkstücke zwischen den Oberdruck und die
Transportkette einzuführen. Vielmehr kommt die Mitnehmervorrichtung nur dann zum Einsatz,
wenn längliche Werkstücke in ihrer Längsrichtung auf der nur einen der beiden Transportketten
befördert werden sollen und diese Werkstücke zwecks Bearbeitung an einer ihrer Längsseiten
zunächst quer zur Transportrichtung gegen ein in der Förderrichtung liegendes Führungslineal
angefahren werden. Dazu ist die Mitnehmervorrichtung an die Werkstücke absenkbar und
hat die Werkstücke beaufschlagende Rollen, die gegenüber der Förderrichtung der Transportkette
schräg gestellt sind, um auf die Werkstücke eine Förderkomponente quer zur Transportrichtung
auszuüben. Die Beförderung der Werkstücke erfolgt auch hierbei über an der Transportkette
angeordnete Mitnahmenocken, über welche die Einführung der Werkstücke zwischen Oberdruck
und Transportkette erfolgt.
[0004] Aus dem Dokument EP 0 504 442 Al ist eine Kantenbearbeitungsmaschine der eingangs
genannten Art bekannt, die eine Mitnehmervorrichtung mit Mitnehmern nach Art von Nocken
aufweist, die zwischen der Aufgabestelle für die Werkstücke und der Einzugstelle zwischen
den Transportketten und dem Oberdruck hin- und herverfahren werden. Auf dem Weg zu
der Einzugstelle hin stehen die Mitnehmer über die Förderebene der Transportketten
vor, auf dem Rückweg zu der Aufgabestelle hin sind sie unter diese Förderebene abgesenkt.
Die Mitnehmervorrichtungen sind Teil einer vor die Einzugstelle der Bearbeitungsmaschine
vorgebauten maschinellen Vorrichtung, die mit eigenen Förderbändern zum Transport
der Werkstücke versehen ist. Auf diesen Förderbändern werden die Werkstücke mittels
an Druckbalken angeordneten Druckrollen niedergehalten.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kantenbearbeitungsmaschine der genannten
Art zu schaffen, bei der die Werkstückaufgabestelle und die Mitnehmervorrichtungen
mit den Mitnahmenocken unmittelbar mit dem maschineneigenen Werkstücktransportsystem
zusammenwirken.
[0006] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
[0007] Für die Erfindung ist wesentlich, daß es mitlaufender Mitnahmenocken an der Transportkette
nicht mehr bedarf, denn die Spannkräfte, die zwischen dem Untertrum des Oberdrucks
und dem Obertrum der Transportkette aufgebaut werden können, reichen aus, um die Werkstücke
auch ohne den rückwärtigen Anschlag an Nocken ausreichend für die jeweilige Bearbeitung
zu fixieren. Auch ist man an eine vorgegebene Teilung der Mitnahmenocken entlang der
Transportkette nicht mehr gebunden, so lassen sich die nacheinander zu bearbeitenden
Werkstücke auch mit kleinstmöglichen Lücken durch die Kantenbearbeitungsmaschine hindurchbefördern,
was den Maschinendurchsatz erhöht.
[0008] Vorteilhafte Ausgestaltungsmerkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0009] Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung an Ausführungsbeispielen noch
näher erläutert. Dabei zeigen:
- Fig. 1
- die Draufsicht auf den einlaufseitigen Bereich einer Kantenbearbeitungsmaschine,
- Fig. 2
- die Seitansicht des Bereichs der Kantenbearbeitungsmaschine nach Fig. 1 unter Weglassung
des Oberdrucks,
- Fig. 3
- eine der Figur 2 entsprechende Draufsicht zur Veranschaulichung des Ausgleichs von
Winkelfehlern an den Werkstücken,
- Fig. 4
- eine den Figuren 2 und 3 entsprechende Draufsicht zur Veranschaulichung des Geraderichtens
von Werkstücken,
- Fig. 5
- die Seitansicht des Einlaufbereichs einer einseitig bearbeitenden Kantenbearbeitungsmaschine,
- Fig. 6
- die Draufsicht auf den Einlaufbereich der Kantenbearbeitungsmaschine nach Figur 5
und
- Fig. 7
- eine der Figur 6 entsprechende Draufsicht zur Veranschaulichung des Ausgleichs von
Winkelfehlern an den Werkstücken.
[0010] Im einzelnen zeigen die Figuren 1 und 2 denjenigen vorderen Endbereich einer Kantenbearbeitungsmaschine,
an welchem Werkstücke 5 auf zwei miteinander parallele und in Querrichtung gesehen
deckungsgleiche Transportketten 1 aufgegeben werden, die in der Kantenbearbeitungsmaschine
nacheinander verschiedene Bearbeitungsstationen durchlaufen, die in der Zeichnung
nicht dargestellt sind. Die Transportketten 1 sind jeweils über ein endseitiges Umlenkrad
2 geführt und haben von da ab bis zu einem entsprechenden endseitigen Umlenkrad an
der Auslaufseite der Maschine ein horizontal geführtes Obertrum 4. Dort wo die Umlenkung
der Transportketten 1 beendet ist und entsprechend das jeweilige Obertrum 4 beginnt,
befindet sich eine Auflagestelle 3, an der die Werkstücke 5 auf die beiden Transportketten
1 so aufgelegt werden, daß sie mit den zu bearbeitenden Rändern oder Kanten beidseits
über die Transportketten 1 überstehen.
[0011] Bis zu einer Einzugstelle 6 sind die Obertrume 4 der Transportketten 1 nicht überdeckt,
von der Einzugstelle 6 ab ist oberhalb der Transportketten 1 jeweils ein zugehöriger
Oberdruck 7 angeordnet, der im wesentlichen aus einem umlaufenden Band besteht, welches
in einer Vertikalebene über ein vorderes Umlenkrad 8 hinweg umläuft, wobei diese Vertikalebene
in der Regel mit derjenigen Vertikalebene fluchtet, in der die darunter angeordnete
Transportkette 1 umläuft. So liegt das Untertrum 9 des Oberdrucks 7 unmittelbar mit
geringem Abstand oberhalb des Obertrums 4 der Transportketten 1. Die Werkstücke 5
werden somit zwischen dem Untertrum 9 des Oberdrucks 7 und dem Obertrum 4 der zugehörigen
Transportkette 1 erfaßt, wobei das Untertrum 9 des Oberdrucks 7 die erfaßten Werkstücke
5 gegen das Obertrum der Transportkette 1 verspannt. Deshalb ist das Untertrum 9 des
Oberdrucks 7 nach oben hin auf der gesamten Förderlänge abgestützt. Um den Bereich,
der zwischen der Einzugstelle 6 und der endseitigen Aufgabestelle 3 liegt, sind die
Transportketten 1 somit am Aufgabeende der Kantenbearbeitungsmaschine über den Oberdruck
7 entgegen der Förderrichtung hinaus verlängert. Dieser Bereich dient nicht nur zur
Auflage der Werkstücke 5 auf das Obertrum 4 der Transportketten 1, sondern auch dazu,
die einzelnen Werkstücke 5 lagerichtig zu erfassen und an der Einzugstelle 6 in dieser
Ausrichtung zwischen das Untertrum 9 des Oberdrucks 7 und das jeweilige Obertrum 4
der Transportketten 1 einzuführen.
[0012] Dazu dient eine Mitnehmervorrichtung 10, die zwischen der Aufgabestelle 3 und der
Einzugstelle 6 verfahrbar ist. Jeder der Transportketten 1 ist eine solche Mitnehmervorrichtung
10 zugeordnet, die an den voneinander abliegenden Seiten der Transportketten 1 angeordnet
ist. Seitlich am Maschinengestell, welche die Verlängerung der Transportketten 1 über
den Oberdruck 7 hinaus trägt, ist jeweils eine Linearführung 11 angeordnet, die sich
in der Länge von einem Ort unterhalb der Aufgabestelle 3 bis zu einer Stelle unterhalb
der Einzugstelle 6 weg erstreckt, hierbei ragt in Förderrichtung der Transportkette
1 die jeweilige Linearführung 11 noch über das aufgabeseitige Ende des Oberdrucks
7 hinaus. Auf jeder der Linearführungen 11 ist ein Schlitten 12 hin- und herverfahrbar
gelagert, auf dem ein elektrischer Antriebsmotor 13 angeordnet ist, welcher mit einem
Ritzel 14 in eine am Maschinengestell feste Zahnstange 15 eingreift. Bei diesen Antriebsmotoren
13 handelt es sich um drehzahlsteuerbare Motoren, zweckmäßig werden hierfür frequenzgesteuerte
Drehfeldmaschinen verwendet.
[0013] An jedem Schlitten 12 sitzt ein Hubzylinder 16, der jeweils einen Mitnahmenocken
17 trägt, welcher von einer Position unterhalb der Förderebene der zugehörigen Transportkette
1 bis in zumindest eine weitere Position hochfahrbar ist, indem er über die Förderebene
der Transportkette 1 nach oben hin vorsteht. Dieser Mitnahmenocken 17 ist dazu bestimmt,
die von der Aufgabestelle 3 zu der Einzugstelle 6 hin zu transportierenden Werkstücke
5 zu erfassen, je nach Höhe dieser Werkstücke 5 kann der Mitnahmenocken 17 mehr oder
weniger weit nach oben ausgefahren werden und deshalb unterschiedliche ausgefahrene
Positionen einnehmen. Die Mitnahmenocken 17 befinden sich dann in der oberen ausgefahrenen
Position, wenn sich der jeweils zugehörige Schlitten 12 von der Aufgabestelle 3 hin
zur Einzugstelle 6 bewegt. Beim Rückzug von der Einzugstelle 6 zur Aufgabestelle 3
hin sind die Mitnahmenocken 17 in die Position unterhalb der Förderebene der Transportketten
1 zurückgezogen, die Schlitten 12 können daher kollisionsfrei unter den Werkstücken
5 hindurch zur Aufgabestelle 3 zurückgefahren werden, die sich an der Aufgabestelle
3 noch befinden oder bereits ein Wegstück zur Einzugstelle 6 auf dem Transportketten
1 zurückgelegt haben.
[0014] Die Mitnahmenocken 17 haben die Aufgabe, die Werkstücke 5 entweder an ihrer in Förderrichtung
der Transportketten 1 hintenliegenden Kante 21 zu beaufschlagen, um sie an der Einzugstelle
6 zwischen dem Obertrum 4 der Transportketten 1 und dem Untertrum 9 der Oberdruck
7 einzuführen. In diesem Fall stellen die Mitnehmervorrichtungen 10 ein Einschubsystem
dar. Hierbei wird die Geschwindigkeit der Schlitten 12 und damit die Geschwindigkeit
der Mitnahmenocken 17 so gewählt, daß beim Vorschub zu der Einzugstelle 6 hin die
von den Transportketten 1 bereits mitgenommenen Werkstücke 5 eingeholt und dann mit
der Vorschubgeschwindigkeit der Transportketten 1 an der Einzugstelle 6 unter den
Oberdruck 7 geschoben werden. Entsprechend haben die Schlitten 12 auf einem Teilstück
des Vorschubweges dann eine höhere Geschwindigkeit als die Transportketten 1 in der
Förderrichtung. Zum anderen kann auch umgekehrt vorgegangen werden, indem die Fördergeschwindigkeit
der Transportketten 1 in Förderrichtung größer als die Vorschubgeschwindigkeit der
Schlitten 12 auf einem Teil des Vorschubweges ist. Dann holen die an der Aufgabestelle
3 aufgegebenen Werkstücke 5 die über die Förderebene vorstehenden Mitnahmenocken 17
ein, sie schlagen mit ihren in Förderrichtung vornliegenden Vorderkanten 22 an die
Mitnahmenocken 17 an und laufen zusammen mit diesen an der Einzugstelle 6 unter die
Oberdrukke 7 ein.
[0015] In beiden vorstehend beschriebenen Fällen können über die Mitnehmernocken 17 der
Mitnehmervorrichtungen 10 die Werkstücke 5, die auf die Transportketten 1 an der Aufgabestelle
3 aufgelegt worden sind, passend ausgerichtet werden. Sofern die Werkstückhinterkante
21 oder die Werkstückvorderkante 22 der Werkstücke 5 diejenige Bezugskante ist, an
der sich die Winkligkeit der übrigen Kanten zu orientieren hat, können die Schlitten
12 und damit die Mitnahmenocken 17 synchron miteinander entlang dem Vorschubweg verfahren
werden, wobei ihre Verbindungslinie exakt lotrecht zur der Förderrichtung der Transportketten
1 und entsprechend auch zu der Vorschubrichtung der Mitnehmervorrichtungen 10 steht.
[0016] Fig. 3 zeigt an einem Beispiel, bei dem die Mitnahmenocken 17 der Mitnehmervorrichtung
10 die Werkstücke 5 an den Werkstückhinterkanten 21 erfassen, die exakt rechtwinklig
zu Bearbeitungslinien 23 ausgerichtet sind, die sich parallel zu der Förderrichtung
der Transportketten 1 erstrecken. So kann eine Schiefwinkligkeit der weiteren Werkstückkanten
24 ausgeglichen werden, indem die Werkstücke 5 zunächst durch eine Frässtation laufen,
in welcher die seitlichen Werkstückkanten 24 rechtwinklig zu der Werkstückhinterkante
21 geschnitten werden.
[0017] Darüber hinaus können die Werkstücke 5 mittels der Mitnehmervorrichtungen 10 auch
passend ausgerichtet werden. Dies zeigt Fig. 4. In diesem Fall wird der Vorschub der
Schlitten 12, die sich in einer Position nahe der Aufgabestelle 3 befinden, dann erst
aktiviert, wenn die jeweilige Werkstückhinterkante 21 des betreffenden Werkstücks
5 den Mitnahmepocken 17 an diesem Schlitten 12 überfahren hat, was durch einen entsprechenden
Sensor am Schlitten 12 ermittelt werden kann. Danach wird der Mitnahmenocken 17 hochgefahren
und der Schlitten 12 in Vorschubrichtung in Gang gesetzt, bis der Mitnahmenocken 17
an der Werkstückhinterkante 21 anschlägt. Sind auf diese Weise beide Mitnahmenocken
17 der zwei Schlitten 12 in Anlage an der Werkstückhinterkante 21 gebracht, dann verläuft
zunächst deren Verbindungslinie unter einem Winkel zur Lotrechten auf die Förderrichtung
der Transportketten 1 bzw. der Mitnehmervorrichtung 10. Um diesen Winkel müssen die
Werkstücke 5 ausgerichtet werden, weshalb der in Förderrichtung zurückliegende Schlitten
12 solange beschleunigt wird, bis er in Förderrichtung gesehen auf gleicher Höhe mit
dem zweiten Schlitten 12 liegt, wonach dann die Verbindungslinie der Mitnahmenocken
17 exakt senkrecht zur Förderrichtung verläuft. Hierdurch hat das in Figur 4 links
dargestellte Werkstück 5 seine ursprüngliche mit ausgezogenen Linien dargestellte
Lage in die endgültige, ausgerichtete Lage geändert, die durch gestrichte Linien wiedergegeben
ist.
[0018] Die unterschiedliche Steuerung der Schlitten 12 erfolgt über die elektrischen Antriebsmotore
13, die - wie gesagt - vorzugsweise als frequenzsteuerbare Drehfeldmaschinen ausgelegt
sind. Nach dem Master & Slave-Prinzip kann hier die Abhängigkeit der Steuerung des
einen Antriebsmotors 13 von der des anderen Antriebsmotors 13 vorgesehen werden. Auf
diese Weise läßt sich eine elektrische bzw. elektronische Welle realisieren, mit der
ein Gleichlauf zwischen den beiden Antriebsmotoren 13 und damit eine Synchronisation
zwischen den Schlitten 12 erzielt werden kann. Durch Aufschalten einer Frequenzdifferenz,
läßt sich der eine Antriebsmotor 13 und damit der betreffende Schlitten 12 gegenüber
dem anderen beschleunigen oder verzögern.
[0019] Es kann aber auch der in Figur 4 dargestellte Nachlauf des einen Schlittens 12 gegenüber
dem anderen stabilisiert beibehalten werden, um die Schräglage der Werkstücke 5 bezogen
auf die Förderrichtung beizubehalten. Dann nämlich werden die Werkstücke 5 in dieser
Schräglage zwischen dem Oberdruck 7 und dem Obertrum 4 der Transportketten 1 eingezogen
und in dieser Position festgehalten, wonach dann eine Bearbeitung und Beschneidung
der seitlichen, einander gegenüberliegenden Werkstückkanten 24 entlang der Bearbeitungslinien
23 erfolgt, wodurch die Werkstücke 5 eine von der rechtwinkligen Gestalt abweichende
Winkligkeit erhalten können. So ist es gezielt möglich, den Werkstücken 5 die Grundform
eines Parallelogramms zu geben.
[0020] Sowohl bei der Beschickung der Werkstücke 5 an der Aufgabestelle 3 von Hand als auch
auf maschinelle Weise läßt sich aufgrund der flexiblen Mitnehmervorrichtungen 10 ein
minimaler Abstand zwischen den nacheinander zu bearbeitenden Werkstücken 5 einhalten.
Mit anderen Worten können die Lükken zwischen den Werkstücken 5 auch dann sehr klein
gehalten werden, wenn die Werkstücke 5 in Förderrichtung gesehen unterschiedliche
Breiten haben.
[0021] Zudem läßt sich das Einschub- oder Einführungssystem auch an einer einseitig bearbeitenden
Kantenbearbeitungsmaschine verwirklichen. Dies zeigen die Figuren 5 und 6. Darüber
hinaus ist hier zu erkennen, daß anstelle der beschriebenen Mitnahmenocken 17 auch
ein Lineal 18 treten kann, welches in gleicher Weise wie die Mitnahmenocken 17 über
Hubzylinder 16 an den Schlitten 12 höhenverstellbar ist und welches in seiner Querrichtung
der Richtung der Verbindungslinie der einander gegenüberliegenden Mitnahmenocken 17
entspricht. Dies wird auch hier durch eine synchrone Bewegung der beiden das Lineal
18 tragenden Schlitten 12 entweder in Querausrichtung oder in Schrägausrichtung zueinander
bezogen auf die Förderrichtung oder auch durch einen unterschiedlich beschleunigten
Antrieb erreicht.
[0022] Bei der einseitig bearbeitenden Maschine wird lediglich eine einzige Transportkette
1 und entsprechend ein einziger darüber angeordneter Oberdruck 7 benötigt. Die Mitnehmervorrichtung
10 kann im übrigen in gleicher Weise wie bei der vorstehend beschriebenen Maschine
für die doppelseitige Werkstückbearbeitung ausgeführt sein. Der Überstand der Werkstücke
5 quer zur Förderrichtung der Transportkette 1 an der von der Mitnehmervorrichtung
10 abliegenden Seite wird hier durch ein Führungslineal 26 bestimmt, das an einem
mit dem Förderniveau der Transportkette 1 höhengleichen Auflagetisch 25 nach oben
vorsteht. Dieses Führungslineal 26, welches sich parallel zur Förderrichtung erstreckt,
dient als Queranschlag für die seitlichen Werkstückkanten 24, wobei durch eine Vorschubvorrichtung
28 dafür gesorgt ist, daß die Werkstücke 5 nicht nur in der Förderrichtung der Transportkette
1, sondern auch quer dazu beaufschlagt werden. Dazu besteht die Vorschubrichtung 28
aus einer Mehrzahl von Einzugrollen 27, deren Achsen relativ zur Senkrechten auf die
Förderrichtung etwas schrägt gestellt sind. Dadurch wird auf die Werkstücke 5 eine
Förderkomponente quer zur Hauptförderrichtung der Transportkette 1 ausgeübt, wodurch
die Werkstücke 5 mit ihren seitlichen Werkstückkanten 24 zur Anlage an dem Führungslineal
26 kommen und danach in gleicher Weise an der Einzugstelle 6 zwischen dem Oberdruck
7 und dem Obertrum 4 der Transportkette 1 eingeschoben oder eingeführt werden können,
wie es zuvor anhand der doppelseitig bearbeitenden Maschine mit zwei einander parallel
gegenüberliegenden Transportketten 1 beschrieben worden ist. Auch hierbei kann ein
Schrägschnitt der Werkstücke 5 vorgesehen werden, es kann ein Winkelfehler zwischen
der Werkstückhinterkante 21 oder der Vorderkante 22 und der seitlichen Werkstückkante
24 ausgeglichen werden und es ist gleichfalls das Geraderichten der Werkstücke 5 über
die unterschiedlich steuerbaren Schlitten 12 an den Linearführungen 11 der Mitnehmervorrichtung
10 möglich, wie es in Figur 7 angedeutet ist. Grundsätzlich kann bei schiebender Beaufschlagung
der Werkstücke 5 die Vorschubvorrichtung 28 auch entfallen.
1. Kantenbearbeitungsmaschine für plattenförmige Werkstücke (5) aus Holz oder Holzaustauschstoffen,
wie Teile für den Möbelbau oder Innenausbau, mit die Werkstücke (5) auf ihren Obertrumen
(4) aufnehmenden sowie entlang von Bearbeitungsstationen im Durchlauf fördernden Transportketten
(1) und mit einem über den Transportketten (1) umlaufenden Oberdruck (7), der nach
oben hin abgestütztte Untertrume (9) hat, welche oberhalb der Obertrume (4) der Transportketten
(1) sich in deren Förderrichtung erstreckend sowie mit diesen synchron bewegend angeordnet
sind und die Werkstücke (5) unter Druckbeaufschlagung gegen die Obertrume (4) der
Transportketten (1) verspannt, wobei an der Einlaufseite der Transportketten (1) eine
die Werkstücke(5) erfassende, zwischen den Oberdruck (7) und die Transportketten (1)
an einer Einzugstelle einführende Mitnehmervorrichtung (10) angeordnet ist, die zumindest
einen Mitnahmenocken (17) hat, der zwischen einer Aufgabestelle (3) für die Werkstücke
(5) und der Einzugstelle (6) zwischen den Transportketten (1) und dem Oberdruck (7)
hin- und herverfahrbar ist und der auf dem Weg zu der Einzugstelle (6) hin über die
Förderebene der Transportketten (1) vorsteht,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Transportketten (1) entgegen der Förderrichtung über den Oberdruck (7) hinaus
verlängert sind und die Aufgabestelle (3) für die Werkstücke bilden und daß jeder
der Transportketten (1) eine der Mitnehmervorrichtungen (10) mit jeweils einem Mitnahmenocken
(17) zugeordnet ist.
2. Kantenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Mitnehmervorrichtungen (10) an Linearführungen (11) zwischen der Aufgabestelle
(3) und der Einzugsstelle (6) hin- und herverfahrbare Schlitten (12) haben, an denen
die Mitnahmenocken (17) angeordnet sind.
3. Kantenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Mitnahmenocken (17) an den Schlitten (12) zwischen einer ersten Position, in
der er unterhalb der Förderebene beim Rückweg von der Einzugstelle (6) zur Aufgabestelle
(3) angeordnet sind, und zumindest einer weiteren Position für den Weg zur Einzugstelle
(6) hin, in der sie über die Förderebene der Transportketten (1) nach oben vorstehen,
verstellbar sind.
4. Kantenbearbeitungsmaschine nach einem der Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß entlang jeder Linearführung (11) eine Zahnstange (15) angeordnet ist, in die ein
am Schlitten (12) gelagertes, mit einem elektrischen Antriebsmotor (13) gekuppeltes
Ritzel (14) eingreift.
5. Kantenbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 2 - 4,
daß anstelle der Mitnahmenocken (17) die Mitnehmervorrichtungen (10) ein zwischen
den Schlitten (12) sich erstreckendes Lineal (18) aufweisen.
6. Kantenbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 2 - 5 ,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Transportketten (1) sich mit einer höheren Geschwindigkeit als sich die Schlitten
(12) der Mitnehmervorrichtungen (10) auf einem Teilstück des Mitnahmeweges zwischen
der Aufgabestelle (3) und der Einzugstelle (6) bewegen und die Mitnahmenocken (17)
bzw. das Lineal (18) der Mitnehmervorrichtungen (10) die daran anschlagenden Werkstücke
(5) an den in der Förderrichtung vorn liegenden Kanten erfassen.
7. Kantenbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 2 - 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich die Schlitten (12) der Mitnehmervorrichtungen (10) auf einem Teilstück des Mitnahmeweges
zwischen der Aufgabestelle (3) und der Einzugstelle (6) für die Werkstücke (5) mit
einer höheren Geschwindigkeit als die Transportketten (1) bewegen und durch Anschlag
die Werkstücke (5) an den in Förderrichtung hintenliegenden Kanten erfassen.
8. Kantenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß seitlich neben dem Obertrum (4) einer der Transportketten (1) auf der der Mitnehmervorrichtung
(10) abgelegenen Seite ein zur Transportkette (1) paralleles Führungslineal (26) und
zwischen der Transportkette (1) und diesem Führungslineal (26) eine mit einer Querkomponente
zur Förderrichtung der Transportkette (1) die Werkstücke (5) beaufschlagende Vorschubvorrichtung
(20) angeordnet ist und daß jeder der Schlitten (12) in Richtung zur Einzugstelle
(6) hin dann in Gang gesetzt wird, wenn der daran befindliche Mitnahmenocken (17)
von der in Förderrichtung hintenliegenden Kante des jeweiligen Werkstücks (5) überfahren
worden ist.
9. Kantenbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 6 - 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schlitten (12) der Mitnehmervorrichtungen (10) entlang dem Mitnahmeweg mit der
Verbindungslinie ihrer Mitnahmenocken (17) bzw. mit dem Lineal (18) auf einen vom
rechten Winkel zur Förderrichtung der Transportketten (1) abweichenden Winkel einstellbar
sind.
10. Kantenbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 2 - 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Antriebsmotore (13) der Schlitten (12) der Mitnehmervorrichtungen (10) frequenzgesteuerte
Drehfeldmaschinen sind und mittels einer elektrischen oder elektronischen Welle nach
dem Master & Slave-Prinzip miteinander gekoppelt sind.
1. Machine for machining edges for panel-type workpieces (5) of wood or wood substitutes,
such as parts for the furniture industry or internal fittings, with conveyor chains
(1) receiving the workpieces (5) on their upper side troughs (4) and moving them in
continuous flow along from machining stations, and with an upper press (7) which revolves
over the conveyor chains (1) and which has lower sides (9) supported upwards which
are arranged extending in the conveyor direction above the upper side troughs (4)
of the conveyor chains (1) and moving synchronously with same, tensioning the workpieces
(5) by applying pressure against the upper sides (4) of the conveyor chains (1) whereby
at the inlet side of the conveyor chains (1) there is an entrainment device (10) which
seizes the workpieces (5) and runs in at an entry point between the upper press (7)
and the conveyor chains (1) and which has at least one entrainment cam (17) which
can move to and fro between a pick-up point (3) for the workpieces (5) and the entry
point (6) between the conveyor chains (1) and the upper press (7) and which protrudes
on the way to the entry point (6) beyond the conveyor plane of the conveyor chains
(1),
characterised in that
the conveyor chains (1) are extended opposite the conveying direction beyond the upper
press (7) and form the pick-up point (3) for the workpieces and that each relevant
conveyor chain is assigned one of the entrainment devices (10) each with an entrainment
cam (17).
2. Machine for machining edges according to claim 1,
characterised in that
the entrainment devices (10) have slide carriages (12) fitted with entrainment cams
(17) and movable to and fro on linear guides (11) between the pick up point (3) and
the entry point (6).
3. Machine for machining edges according to claim 2,
characterised in that
the entrainment cams (17) are displaceable on the slide carriage (12) between a first
position in which they are mounted underneath the conveyor plane during the return
path from the entry point (6) to the pick-up point (3), and at least a further position
for the way to the entry point (6) in which they protrude up beyond the conveyor plane
of the conveyor chains (1).
4. Machine for machining edges according to one of claims 2 or 3,
characterised in that
along each linear guide (11) there is a toothed rack (15) in which a pinion (14) engages
which is mounted on the slide carriage (12) and is coupled to an electric drive motor
(13).
5. Machine for machining edges according to one of claims 2 to 4,
characterised in that
in place of the entrainment cams (17) the entrainment devices (10) have a straight
edge ruler (18) extending between the slide carriages (12).
6. Machine for machining edges according to one of claims 2 to 5,
characterised in that
the conveyor chains (1) move at a faster speed than the slide carriages (12) of the
entrainment devices (10) over a part of the entrainment path between the pick-up point
(3) and the entry point (6) and the entrainment cams (17) or the straight edged ruler
(18) of the entrainment devices (10) seize the workpieces (5) abutting same by the
edges which lie at the front in the conveyor direction.
7. Machine for machining edges according to one of claims 2 to 5,
characterised in that
the slide carriages (12) of the entrainment devices (10) move over a part of the entrainment
path between the pick-up point (3) and the entry point (6) for the workpieces (5)
at a faster speed than the conveyor chains (1) and seize the workpieces (5) through
impact by the edges which lie at the back in the conveyor direction.
8. Machine for machining edges according to claim 7,
characterised in that
at the side next to the upper side (4) of one of the conveyor chains (1) on the side
away from the entrainment device (10) there is a straight edged guide ruler (26) which
is parallel to the conveyor chain (1) and between this conveyor chain (1) and this
straight edge guide ruler (26) there is a feed device (20) which bears on the workpieces
(5) with a transversal component across the conveyor direction of the conveyor chain
(1), and that each of the slide carriages (12) is then set in motion in a direction
towards the entry point (6) when the entrainment cam (17) located on same has been
overrun by the rear edge of the relevant workpiece (5) in the conveyor direction.
9. Machine for machining edges according to one of claims 6 to 8,
characterised in that
the slide carriages (12) of the entrainment devices (10) can be set along the entrainment
path with the connecting line of their entrainment cams (17) or with the straight-edged
ruler (18) at an angle deviating from a right angle with the conveyor direction of
the conveyor chains (1).
10. Machine for machining edges according to one of claims 2 to 9,
characterised in that
the drive motors (13) of the slide carriages (12) of the entrainment devices (10)
are frequency-controlled induction machines and are coupled to one another by means
of an electric or electronic wave on the master and slave principle.
1. Machine pour l'usinage des chants de pièces (5) en forme de plaques, en bois ou en
matières de remplacement du bois, telles que des pièces pour la fabrication de meubles
ou pour l'aménagement intérieur, avec des chaînes de transport (1) qui, sur leurs
portées supérieures (4), prennent en charge les pièces (5) et les transportent en
continu le long de postes de traitement, et avec un dispositif de pression supérieur
(7), mobile au-dessus des chaînes de transport (1), qui présente des portées inférieures
(9), soutenues vers le haut, qui s'étendent au-dessus des portées supérieures (4)
des chaînes de transport (1), dans leur direction de transport, et se meuvent de manière
synchrone par rapport à celles-ci, et qui serrent les pièces (5) contre les portées
supérieures (4) des chaînes de transport (1) en exerçant une pression, un dispositif
d'entraînement (10), qui saisit et mène les pièces (5) à une zone d'introduction,
étant disposé du côté d'arrivée des chaînes de transport (1), entre le dispositif
de pression supérieur (7) et les chaînes de transport (1), lequel présente au moins
une came d'entraînement (17), qui peut être déplacée en va-et-vient, entre un point
de distribution (3) pour les pièces (5) et le point d'introduction (6) entre les chaînes
de transport (1) et le dispositif de pression supérieur (7), et qui dans le trajet
à destination du point d'introduction (6) est en saillie au-dessus du plan de transport
des chaînes de transport (1),
caractérisé en ce que
les chaînes de transport (1) sont prolongées, à l'opposé de la direction de transport,
au-delà du dispositif de pression supérieur (7) et forment le point de distribution
(3) pour les pièces, et en ce qu'à chacune des chaînes de transport (1) est associé l'un des dispositifs d'entraînement
(10) équipés chacun d'une came d'entraînement (17).
2. Machine pour le traitement de chants selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
les dispositif d'entraînement (10) sont pourvus de chariots (12), mobiles en va-et-vient
sur des guides linéaires (11), entre le point de distribution (3) et le point d'introduction
(6), sur lesquels sont agencées les cames d'entraînement (17).
3. Machine pour le traitement de chants selon la revendication 2,
caractérisée en ce que
les cames d'entraînement (17), agencées sur le chariot (12), peuvent être réglées
entre une première position, dans laquelle elles se trouvent au-dessous du plan de
transport, lors du trajet de retour du point d'introduction (6) au point de distribution
(3), et au moins une autre position pour le trajet à destination du point d'introduction
(6), dans laquelle elles font saillie vers le haut, au-dessus du plan de transport
des chaînes de transport (1).
4. Machine pour le traitement de chants selon l'une des revendications 2 ou 3,
caractérisée en ce que,
le long de chaque guide linéaire (11), est disposée une crémaillère (15), dans laquelle
mord un pignon (14) qui, monté sur le chariot (12), est couplé avec un moteur de commande
électrique (13).
5. Machine pour le traitement de chants selon l'une des revendications 2 à 4,
caractérisée en ce que,
les dispositifs d'entraînement (10) présentent, à la place des came d'entraînement
(17), une réglette (18) qui s'étend entre les chariots (12).
6. Machine pour le traitement de chants selon l'une des revendications 2 à 5,
caractérisée en ce que
les chaînes de transport (1) se meuvent à une vitesse plus élevée que les chariots
(12) des dispositif d'entraînement (10), sur une partie du trajet d'entraînement entre
le point de distribution (3) et le point d'introduction (6), et que les cames d'entraînement
(17), respectivement la réglette (18) des dispositif d'entraînement (10) saisissent,
par les chants situés en avant dans la direction de transport, les pièces (5) qui
viennent s'y heurter.
7. Machine pour le traitement de chants selon l'une des revendications 2 à 5,
caractérisée en ce que
les chariots (12) des dispositifs d'entraînement (10) se meuvent, sur une partie du
parcours d'entraînement entre le point de distribution (3) et le point d'introduction
(6) des pièces (5), à une vitesse plus élevée que les chaînes de transport (1) et
saisit, ors du heurt, les pièces (5) par les chants situés à l'arrière dans la direction
de transport.
8. Machine pour le traitement de chants selon la revendication 7,
caractérisée en ce que,
latéralement, à côté de la portée supérieure (4) de l'une des chaînes de transport
(1), sur le côté opposé au dispositif d'entraînement (10), est disposé un organe de
guidage linéaire (26) parallèle à la chaîne de transport (1), et, entre la chaîne
de transport (1) et cet organe de guidage linéaire (26), est disposé un dispositif
d'avance (20) qui agit sur les pièces (5) avec un élément constitutif perpendiculaire
à la direction de déplacement de la chaîne de transport (1), et en ce que chacun des chariots (12) est alors mis en marche à destination du point d'introduction
(6) quand la came d'entraînement (17) ont il est pourvu a été dépassée par le chant
situé à l'arrière dans la direction de transport de la pièces (5) concernée.
9. Machine pour le traitement de chants selon l'une des revendications 6 à 8,
caractérisée en ce que
les chariots (12) des dispositifs d'entraînement (10) peuvent être réglés, le long
du trajet d'entraînement, de telle sorte que la ligne de jonction de leurs cames d'entraînement
(17), respectivement leur réglette (18) forment un angle qui diverge de l'angle droit
par rapport à la direction de déplacement des chaînes de transport (1).
10. Machine pour le traitement de chants selon l'une des revendications 2 à 9,
caractérisée en ce que
les moteurs de commande (13) des chariots (12) des dispositif d'entraînement (10)
sont des machines à champ tournant commandés en fréquence et peuvent être couplés
entre eux au moyen d'un arbre électrique ou électronique selon le principe maître-esclave.