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EP 1 050 504 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.06.2006 Patentblatt 2006/25 |
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Anmeldetag: 25.04.2000 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Einrichtung zur Ausführung von Arbeiten in einem Aufzugsschacht
Device for carrying out work in an elevator shaft
Equipement pour effectuer des travaux dans une cage d'ascenseur
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
07.05.1999 EP 99810400
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.11.2000 Patentblatt 2000/45 |
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Patentinhaber: INVENTIO AG |
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6052 Hergiswil (CH) |
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Erfinder: |
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- Müller, Rolf,
Masch. Ing. HTL
Kakegawa,
Shizuoka 436-0041 (JP)
- Bloch, Hanspeter,
El. Ing. HTL
6033 Buchrain (CH)
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Entgegenhaltungen: :
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 1997, no. 07, 31. Juli 1997 (1997-07-31) & JP 09 077426
A (HITACHI BUILDING SYST CO LTD), 25. März 1997 (1997-03-25)
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 1997, no. 07, 31. Juli 1997 (1997-07-31) & JP 09 086835
A (MITSUBISHI DENKI BILL TECHNO SERVICE KK), 31. März 1997 (1997-03-31)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Aufzugskabine mit einer Einrichtung zur Ausführung von
Arbeiten in einem Aufzugsschacht, in dem eine Aufzugskabine mit Wartungsbühne verfahrbar
ist, von der aus die Arbeiten ausführbar sind.
[0002] Aus der Schrift JP 05097357 ist eine Einrichtung für den Unterhalt von Schachtausrüstung
einer Aufzugsanlage bekannt geworden. In einer Aufzugskabine ist ein aus der Kabinenwand
klappbares Podest vorgesehen, das als Standfläche für das Unterhaltspersonal während
den Unterhaltsarbeiten dient. Im Dach der Aufzugskabine ist eine mittels Deckel verschliessbare
Luke vorgesehen, die den Zugang zur Schachtausrüstung gewährt. Das Unterhaltspersonal
stellt sich auf das Podest und kann mit aus der Kabine ragendem Oberkörper die Arbeiten
im Schacht ausführen.
[0003] Ein Nachteil der bekannten Einrichtung liegt darin, dass die das Podest tragende
Kabinenwand mechanisch verstärkt werden muss und zudem Beschläge zum Klappen und Feststellen
des Podests notwendig sind, an denen die Aufzugsbenutzer mit Kleidungsstücken oder
Gegenständen hängen bleiben können, weil das Podest sich im Aufenthaltsbereich der
Aufzugsbenutzer befindet.
[0004] Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen. Die Erfindung, wie sie in Anspruch 1 gekennzeichnet
ist, löst die Aufgabe, die Nachteile der bekannten Einrichtung zu vermeiden und eine
Einrichtung für Arbeiten in einem Aufzugsschacht zu schaffen, die weder für das Unterhaltspersonal
noch für die Aufzugsbenutzer in der Aufzugskabine eine Gefahr darstellt.
[0005] Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind im wesentlichen darin zu sehen,
dass für die Aufzugskabinenbenutzer keine Gefahr besteht, sich an Teilen der Wartungsbühne
zu verletzen, weil die Wartungsbühne sich ausserhalb des Aufenthaltsbereiches der
Aufzugskabinenbenutzer befindet. Das Kabineninterieur wird durch die Wartungsbühne
nicht beeinträchtigt. Verkaufsstrategisch ist die ästhetische Aufmachung des Kabineninterieurs
von grosser wirtschaftlicher Bedeutung. Die erfindungsgemässe Wartungsbühne kommt
dieser Forderung beispielsweise durch die unsichtbare Anordnung der Wartungsbühne
voll und ganz entgegen. Die erfindungsgemässe Wartungsbühne hat auch eine erhöhte
Tragfähigkeit, sodass im Schacht zu montierende oder demontierte Teile auf der Wartungsbühne
zwischengelagert werden können. Die Lage der Luke bzw. der Deckenöffnung im Dach der
Aufzugskabine zur Ausführung der Arbeiten im Aufzugsschacht kann so gewählt werden,
dass die Luke nicht von im Schachtkopf angeordneter Schachtausrüstung überragt wird,
wobei in diesem Fall die Wartungsbühne in der Projektion der Luke liegt und ausserdem
eine ausreichend grosse Standfläche hat. Die Lage der Luke, die ausreichende Standfläche
und die erhöhte Tragfähigkeit der Wartungsbühne gewährleisten die Sicherheit des Unterhaltspersonal.
Ausserdem ist die Wartungsbühne äusserst einfach in der Bedienung und ohne Aufwand
rasch betriebsbereit.
[0006] Im folgenden wird die Erfindung anhand von einer ein Ausführungsbeispiel darstellenden
Zeichnung näher erläutert.
[0007] Es zeigt:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung einer auf der obersten Haltestelle stehenden Aufzugskabine
mit Wartungsbühne in einem Aufzugsschacht mit verkürztem Schachtkopf.
[0008] In der Fig. 1 ist mit 1 ein durch Schachtwände 1.2 begrenzter Aufzugsschacht bezeichnet,
in dem eine Aufzugskabine 2 verfahrbar ist. Im Schachtkopf 3 ist eine Treibscheibe
5 angeordnet, die mit einem nicht dargestellten Antrieb in Verbindung steht. Die Treibscheibe
5 und/oder der Antrieb ist beispielsweise von einer Wandkonsole 6 getragen. Ein Tragseil
7 hat einen nicht dargestellten Seilverlauf beispielsweise von einem Fixpunkt über
eine Umlenkrolle der Aufzugskabine 2 oder bei einer Unterschlingung über zwei Umlenkrollen,
weiter über die Treibscheibe 5, weiter über eine Umlenkrolle eines nicht dargestellten
Gegengewichtes und weiter zu einem weiteren Fixpunkt.
[0009] Eine mit 10 bezeichnete Wartungsbühne ist in der Aufzugskabine 2 angeordnet und dient
der Wartung von Schachtausrüstung, wie beispielsweise Treibscheibe 5, Antrieb, Tragseil
7, Führungsschienen, Schachtschalter, etc.. Eine Standfläche von der aus die Arbeiten
im Aufzugsschacht 1 ausgeführt werden, ist im weiteren mit Podest 10.1 bezeichnet.
Für den Transport von Personen und Gütern ist die Wartungsbühne 10 wie mit unterbrochener
Linie gezeigt an einem Lukendeckel 14.1 verstaubar. Für Wartungsarbeiten im Aufzugsschacht
1 ist die Wartungsbühne 10 wie in Fig. 1 gezeigt aufbaubar.
[0010] Die Wartungsbühne 10 ist wie mit unterbrochener Linie gezeigt in zusammengeklappter
Form am Lukendeckel 14.1 verstaubar. Beim Aufbau der Wartungsbühne 10 wird der Lukendeckel
14.1 um einen ersten Drehpunkt D1 in die Aufzugskabine 2 geklappt. Die Wartungsbühne
10 ist nun in zusammengeklappter Form für den Aufbau zugänglich. Die Kabinenwände
2.1 sind tragende Teile der Wartungsbühne 10. Zuerst werden mehrere in Kabinenwänden
2.1 angeordnete Auflager 10.2 in die Aufzugskabine 2 geschwenkt und beispielsweise
teleskopartige oder klappbare Querverbinder 10.3 an den Auflagern 10.2 angeordnet.
Die Querverbinder 10.3 tragen das Podest 10.1 bildende Platten 10.11. Zur Stabilisierung
der Wartungsbühne 10 werden beispielsweise diagonal verlaufende, teleskopartige oder
klappbare Streben 10.4 zwischen den Auflagern 10.2 und einem Kabinenboden 13 angeordnet.
[0011] Die Auflager 10.2 sind um zweite Drehpunkte D2 schwenkbar. Für den Transport von
Personen und Gütern sind die Auflager 10.2 in der mit unterbrochener Linie gezeigten
Stellung ausserhalb der Aufzugskabine 2.
[0012] Bei Aufzugskabinen 2 mit Handläufen können die Handläufe als Auflager für die Querverbinder
10.3 verwendet werden. Die in Fig. 1 gezeigten Auflager 10.2 sind bei dieser Ausführungsvariante
nicht nötig, die übrigen Teile der Wartungsbühne 10 bleiben dieselben wie oben erläutert.
[0013] Im Dach der Aufzugskabine 2 ist eine Luke 14 vorgesehen, die mittels des Lukendeckels
14.1 verschliessbar ist. Wie in Fig. 1 gezeigt ist der Lukendeckel 14.1 um den ersten
Drehpunkt D1 klappbar, er kann auch als abnehmbarer Lukendeckel 14.1 ausgeführt sein.
[0014] Die Lage und die Grösse der Luke 14 ist so gewählt, dass die Luke 14 nicht von im
Schachtkopf 3 angeordneter Schachtausrüstung wie beispielsweise der Treibscheibe 5
und/oder vom Antrieb überragt wird. Die gezeigte maschinenraumlose Aufzugsdisposition
bietet mit ihrem verkürzten Schachtkopf 3 für die Wartung vom Kabinendach aus nicht
genügend Höhe H für eine vorschriftsmässige Überfahrt (Distanz zwischen Kabinendecke
2.2 und Schachtdecke 1.1) von beispielsweise einem Meter. Mit der erfindungsgemässen
Wartungsbühne 10 in der gezeigten Arbeitsstellung wird für die Sicherheit des Unterhaltspersonals
17 gesorgt und die geforderte Überfahrt Ü erreicht, weil nicht mehr die Distanz zwischen
der Kabinendecke 2.2 und der Schachtdecke 1.1 bestimmend ist, sondern die Distanz
zwischen dem Podest 10.1 und der Schachtdecke 1.1 und weil keine Schachtausrüstung
im Schachtkopf 3 die Luke 14 überragt.
1. Aufzugskabine mit einer Einrichtung zur Ausführung von Arbeiten in einem Aufzugsschacht
(1), in dem die Aufzugskabine (2) mit Wartungsbühne (10) verfahrbar ist, von der aus
die Arbeiten ausführbar sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kabinenwände (2.1) tragende Teile der zusammenklappbaren Wartungsbühne (10) mit
Podest (10.1) sind, von dem aus die Arbeiten im Aufzugsschacht (1) ausführbar sind,
wobei das Podest (10.1) von Kabinenwand (2.1) zu Kabinenwand (2.1) reicht und von
diesen getragen ist.
2. Aufzugskabine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Aufzugskabine (2) an Kabinenwänden (2.1) angeordnete Auflager (10.2) aufweist,
die die Wartungsbühne (10) mit Podest (10.1) tragen.
3. Aufzugskabine nach den Ansprüchen 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Auflager (10.2) für den Aufbau der Wartungsbühne (10) in die Aufzugskabine (2)
schwenkbar sind.
4. Aufzugskabine nach den Ansprüchen 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass als Auflager an den Kabinenwänden (2.1) angeordnete Handläufe dienen.
5. Aufzugskabine nach den Ansprüchen 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Wartungsbühne (10) an einem Lukendeckel (14.1) verstaubar ist.
6. Aufzugskabine nach den vorhergehenden Ansprüchen,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Wartungsbühne (10) mit den Auflagern (10.2) verbindbare Querverbinder (10.3)
aufweist, die das Podest (10.1) tragen.
7. Aufzugskabine nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass zur Stabilisierung der Wartungsbühne (10) diagonal verlaufende Streben (10.4) zwischen
den Auflagern (10.2) und einem Kabinenboden (13) angeordnet sind.
1. Lift cage with equipment for carrying out operations in a lift shaft (1), in which
the lift cage (2) with a maintenance trestle (10), from which the operations can be
carried out, is movable, characterised in that the cage walls (2.1) are supporting parts of the maintenance trestle, which is foldable
together, with a platform (10.1), from which the operations in the lift shaft (1)
can be carried out, wherein the platform (10.1) extends from cage wall (2.1) to cage
wall (2.1) and is carried by these.
2. Lift cage according to claim 1, characterised in that the lift cage (2) has supports (10.2) which are arranged at the cage walls (2.1)
and carry the maintenance trestle (10) with platform (10.1).
3. Lift cage according to claim 1 or 2, characterised in that the supports (10.2) are pivotable into the lift cage (2) for the erection of the
maintenance trestle (10).
4. Lift cage according to claim 1 or 2, characterised in that handrails arranged at the cage walls (2.1) serve as supports.
5. Lift cage according to claims 1 to 4, characterised in that the maintenance trestle (10) is stowable at a hatch cover (14.1).
6. Lift cage according to one of the preceding claims, characterised in that the maintenance trestle (10) comprises transverse connectors (10.3) which are connectible
with the supports (10.2) and support the platform (10.1).
7. Lift cage according to claim 6, characterised in that for stabilising the maintenance trestle (10) diagonally extending stays (10.4) are
arranged between the supports (10.2) and a cage floor (13).
1. Cabine d'ascenseur avec un équipement pour effectuer des travaux dans une cage d'ascenseur
(1), dans laquelle la cabine d'ascenseur (2) avec plateforme de service est mobile
et à partir de cette plateforme de service les travaux sont exécutables, caractérisée par le fait que les parois de cabine (2.1) sont des parties portantes de la plateforme de service
(10) repliable avec estrade (10.1) et les travaux sont exécutables dans la cage d'ascenseur
(1) à partir de cette plateforme de service (10) repliable avec estrade (10.1), auquel
cas l'estrade (10.1) s'étend de paroi de cabine (2.1) à paroi de cabine (2.1) et est
portée par celles-là.
2. Cabine d'ascenseur selon la revendication 1, caractérisée par le fait que la cabine d'ascenseur (2) présente des supports (10.2) montés aux parois de cabine
(2.1) et ces supports (10.2) portent la plateforme de service (10) avec l'estrade
(10.1).
3. Cabine d'ascenseur selon une des revendications 1 ou 2, caractérisée par le fait que les supports (10.2) sont pivotants pour la construction de la plateforme de service
(10) dans la cabine d'ascenseur (2).
4. Cabine d'ascenseur selon une des revendications 1 ou 2, caractérisée par le fait que des mains courantes arrangées aux parois de cabine (2.1) servent en tant que supports
(10.2).
5. Cabine d'ascenseur selon une des revendications de 1 à 4, caractérisée par le fait que la plateforme de service (10) est fixée au panneau couvercle (14.1).
6. Cabine d'ascenseur selon une des revendications précédentes, caractérisée par le fait que la plateforme de service (10) avec les supports (10.2) présente des raccords transversaux
combinables (10.3) qui porte l'estrade (10.1).
7. Cabine d'ascenseur selon la revendication 6, caractérisée par le fait que pour stabiliser la plateforme de service (10) des étais (10.4) passant diagonalement
sont arrangés entre les supports (10.2) et un plancher de cabine (13).
