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EP 1 050 618 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.10.2003 Patentblatt 2003/42 |
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Anmeldetag: 04.04.2000 |
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Wärmetauscher für Haushaltwäschetrockner
Heat exchanger for laundry drier
Echangeur de chaleur pour sèche-linge
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE GB LI NL |
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Priorität: |
08.04.1999 DE 19915882 10.09.1999 DE 19943389
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.11.2000 Patentblatt 2000/45 |
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Patentinhaber: BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH |
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81669 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Grunert, Klaus
13465 Berlin (DE)
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-98/35198 DE-A- 19 644 711 US-A- 1 686 614
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DE-A- 2 541 424 DE-A- 19 743 427
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 007, no. 031 (M-192), 8. Februar 1983 (1983-02-08)
-& JP 57 184894 A (HITACHI SEISAKUSHO KK), 13. November 1982 (1982-11-13)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Wärmetauscher mit mehreren übereinander angeordneten
Wärmetauscherplatten für einen Gasstrom in einem Haushaltwäschetrockner, bei dem der
Gasstrom unmittelbar vor und/oder hinter den Wärmetauscherplatten schräg zu deren
Ebene verläuft.
[0002] Es sind Wäschetrockner beziehungsweise Waschtrockner bekannt, die nach dem Kondensationsprinzip
arbeiten, bei dem die zu trocknende Wäsche in Berührung mit einem insbesondere erwärmten
Prozeßgasstrom beziehungsweise Prozeßluftstrom gebracht wird, der Feuchtigkeit von
der Wäsche aufnimmt. Dieser Prozeßgasstrom wird anschließend in einem Wärmetauscher
abgekühlt, wodurch die in dem Prozeßgas enthaltene Feuchtigkeit kondensiert und abgeführt
werden kann. Das getrocknete Prozeßgas wird danach in der Regel wieder erwärmt und
erneut zu der zu trocknenden Wäsche geführt.
[0003] Der Prozeßgasstrom im Wäschetrockner wird dabei üblicherweise nicht ausschließlich
gerade, sondern wegen der baulichen Bedingungen im Gerät auch winklig oder im Bogen
geführt. Dies ist insbesondere beim oder kurz vor dem Eintritt in den Wärmetauscher
nachteilig. Durch die gekrümmte Prozeßgasführung treten insbesondere vor, aber auch
hinter den Wärmetauscherplatten nachteilige Strömungsverluste auf, die unter anderem
den Energieverbrauch erhöhen. Zusätzlich kann es dabei vorkommen, daß der Gasstrom
nach einer Krümmung sich in seiner Führung über den Querschnitt ungleichmäßig verteilt.
Die Wärmetauscherplatten des Wärmetauschers können durch eine ungleichmäßige Verteilung
des Gasstroms ungleichmäßig beaufschlagt werden, wodurch die erzielte Wärmetauschleistung
verringert wird.
[0004] Durch die DE 196 44 711 A1 ist ein Wäschetrockner bekannt, bei dem in einem gekrümmten
Gaskanal vor dem Wärmetauscher Strömungsleitkörper angeordnet sind, die den Gaskanal
in Strömungsrichtung in einzelne Strömungsräume unterteilen und so den Gasstrom am
Ausgang des Gaskanals beziehungsweise am Eingang des Wärmetauschers über den Querschnitt
vergleichmäßigen. Der Wärmetauscher soll auf diese Weise besser ausgenutzt werden.
Die erforderlichen Strömungsleitkörper und deren Befestigung vor dem Wärmetauscher
stellen jedoch einen Mehraufwand dar, der die Fertigungskosten nachteiligerweise erhöht.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Wärmetauscher der eingangs genannten
Art zu schaffen, bei dem die Strömungsverluste des Gasstroms verringert und die Wärmetauschleistung
erhöht wird und der einfach und kostengünstig hergestellt werden kann.
[0006] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß vom Gasstrom umströmte Enden
der Wärmetauscherplatten treppenförmig versetzt angeordnet sind. Dabei können sowohl
vom Gasstrom umströmte Enden der Wärmetauscherplatten am Einlaß als auch am Auslaß
des Wärmetauschers treppenförmig versetzt angeordnet sein, wobei sich jedoch mit einem
treppenartigen Versatz am Einlaß des Wärmetauschers eine wesentlich größere Verringerung
der Strömungswiderstände und bessere Steuerung der Verteilung des Gasstroms erreichen
läßt. Dessen ungeachtet kann auch ein treppenartiger Versatz am Auslaß des Wärmetauschers
zu einer Verringerung der Strömungswiderstände beitragen. Von den vom Gasstrom umströmten
Enden beim Einlaß und/oder beim Auslaß müssen bei einem erfindungsgemäßen Wärmetauscher
nicht alle treppenförmig versetzt angeordnet sein, es können beispielsweise nur die
oberen oder die unteren versetzt sein.
[0007] Der Wärmeaustausch kann beispielsweise durch Wärmeleitung durch die Wärmetauscherplatten,
die in diesem Fall vorzugsweise massiv und aus gut wärmeleitenden Material hergestellt
sind, durch Besprühen der Wärmetauscherplatten mit einer Flüssigkeit oder insbesondere
durch Verwendung von hohlen Wärmetauscherplatten erreicht werden, die von einem Wärmeaustauschmedium
durchströmt werden. Als Wärmeaustauschmedium eignet sich insbesondere die Umgebungsluft
des Wäschetrockners.
[0008] Vorteilhafterweise wird der Versatz zwischen vom Gasstrom umströmten Enden der einzelnen
Wärmetauscherplatten so gewählt, daß der Gasstrom die Wärmetauscherplatten entsprechend
ihrer Wärmetauschleistung beaufschlagt. Auf diese Weise kann eine bessere Ausnutzung
der Wärmetauschfähigkeit des Wärmetauschers und damit eine höhere Wärmetauschleistung
erreicht werden. Falls gleich große Wärmetauscherplatten verwendet werden, die dementsprechend
über eine gleich große Wärmetauschleistung verfügen, kann der Versatz zu diesem Zweck
so eingestellt werden, daß die an den Oberflächen der einzelnen Wärmetauscherplatten
vorbeistreichenden Teilströme des Luftstroms gleich groß sind. Allgemein wird der
Versatz vorteilhafterweise so eingestellt, daß einzelne Teilströmungen in den Zwischenräumen
der Wärmetauscherplatten am Ende des Wärmetauschers auf die gleiche Temperatur abgekühlt
werden. Der Gasstrom vor dem Wärmetauscher kann über seinen Querschnitt sowohl in
bezug auf die Strömungsgeschwindigkeit als auch die Strömungsrichtung unterschiedlich
sein. Der optimal eingestellte Versatz zwischen den Wärmetauscherplatten kann daher
über deren Stapel zunehmend, abnehmend oder veränderlich sein und kann experimentell
oder durch eine numerische Simulation insbesondere nach einer Finite-Elemente-Methode
bestimmt werden. Als Maßstab für die Wärmetauschleistung einer Wärmetauscherplatte
kann deren von dem Gasstrom beströmte Fläche herangezogen werden, wobei berücksichtigt
werden kann, daß sich durch die Einstellung eines Versatzes wiederum die Länge der
Platte und damit deren Fläche ändern kann. Bei der Einstellung des Versatzes zwischen
den Platten kann zusätzlich auch der Abstand der einzelnen Platten verändert werden.
[0009] Der Versatz von vom Gasstrom umströmten Enden der Wärmetauscherplatten kann so gewählt
werden, daß der zum Gasstrom im wesentlichen senkrechte und für diesen wirksame Strömungsquerschnitt
am Eintritt zum und/oder am Austritt aus dem Wärmetauscher vergrößert wird. Dazu wird
durch den treppenartigen Versatz die Fläche, in der die vom Gasstrom umströmten Enden
der Wärmetauscherplatten liegen, möglichst senkrecht zum Verlauf des Gasstroms ausgerichtet,
so daß insbesondere die für den schräg auftreffenden Gasstrom wirksamen Eintrittsöffnungen
zwischen den Enden der Wärmetauscherplatten vergrößert werden.
[0010] Im Betrieb können die Wärmetauscherplatten durch Flusen oder andere Verunreinigungen
belegt werden, wodurch der Wärmeübergang zum vorbeiströmenden Gas und damit die Wärmetauschleistung
verschlechtert wird. Die Wärmetauscherplatten sind daher häufig so montiert, daß sie
insbesondere zum Reinigen herausgenommen werden können. Durch die treppenförmige Anordnung
der angeströmten Enden und/oder unterschiedliche Gasumlenkungsteile können die Wärmetauscherplatten
allerdings unterschiedlich sein, so daß die Wärmetauscherplatten nicht vertauscht
und jeweils nur an einer bestimmten Stelle wiedereingebaut werden dürfen. In diesem
Fall weist der Wärmetauscher vorteilhafterweise Sicherungseinrichtungen auf, die ein
Wiedereinsetzen jeder Wärmetauscherplatte nur an einer für diese zulässigen Position
zulassen. Diese Sicherungseinrichtungen können beispielsweise Vorsprünge oder andere
konstruktive Maßnahmen sein, die für jede Wärmetauscherplatte verschieden sind und
die mit Gegenstücken im Wärmetauscher oder dem Ort, in den die Wärmetauscherplatten
eingebaut werden, zusammenwirken.
[0011] In einer Weiterbildung weisen die Wärmetauscherplatten an vom Gasstrom umströmten
Enden Gasumlenkungsteile auf, die dem gewünschten Gasstromverlauf im wesentlichen
folgen, wobei auch nur einige vom Gasstrom umströmte Enden Gasumlenkungsteile aufweisen
können. Auf diese Weise können die Strömungsverluste weiter verringert werden, da
der Gasstrom schräg auf die Wärmetauscherplatten auftrifft oder von diesen schräg
wegströmt und in jedem Fall umgelenkt werden muß. Daneben kann mit diesen Gasumlenkungsteilen
auch die Aufteilung des Gasstroms auf die einzelnen Wärmetauscherplatten beziehungsweise
deren Zwischenräume beeinflußt werden. Diese Gasumlenkungsteile können auch für jede
Platte anders geformt sein, um deren Anordnung zu berücksichtigen und auch um den
Anteil des Gasstroms festzulegen, mit dem die betreffende Platte angeströmt werden
soll. Zur Verbesserung der Abströmung können an den Enden der Wärmetauscherplatten
gleichartige Gasumlenkungsteile angeordnet sein.
[0012] Vorteilhafterweise bilden die Wärmetauscherplatten Kanäle, die jeweils von zwei Platten
und an wenigstens einem vom Gasstrom umströmten Ende von einem Gasumlenkungsteil begrenzt
werden und die von einem flüssigen oder gasförmigen Wärmeaustauschmedium durchströmt
werden können. Bei der kanalförmigen Ausbildung der Wärmetauscherplatten mit zwei
Platten als Ober- beziehungsweise Unterseite sind in der Regel an den Plattenrändem
ohnehin Abstandselemente für die Platten vorgesehen, die den Kanal an den Seiten abschließen.
Die Abstandselemente können aus unterschiedlichen Materialien und nach verschiedenen
Verfahren wie beispielsweise mittels Spritzgießen oder Strangprofilieren hergestellt
werden. Die Ausbildung dieser Abstandselemente als Gasumlenkungsteile erfordert daher
keinen oder einen nur geringen Mehraufwand, so daß auf diese Weise an einem umströmten
Ende der Wärmetauscherplatten mit einem ohnehin vorhandenen Bauteil einfach durch
eine andere Formgebung als Gasumlenkungsteil eine Verringerung der Strömungswiderstände
erreicht werden kann.
[0013] Wenigstens zwei Gasumlenkungsteile können zu einem Teil zusammengefaßt und individuell
für die jeweils zugeordnete Wärmetauscherplatte an die Strömungserfordernisse angepaßt
sein. Dabei können jeweils die Gasumlenkungsteile, die am gleichen Ende der Wärmetauscherplatten
angeordnet sind, zu einem Teil zusammengefaßt sein, oder auch die Gasumlenkungsteile
an den vorderen und an den hinteren Enden der Wärmetauscherplatten zu einem Teil zusammengefaßt
sein. Die Fertigung insbesondere aus Kunststoff läßt sich auf diese Weise stark vereinfachen.
Darüber hinaus kann vorgesehen werden, daß die Wärmetauscherplatten von den Gasumlenkungsteilen
gehalten werden, so daß auf diese Weise die Wärmetauscherplatten leicht zu einem Stapel
zusammengefaßt werden können, der sich einfacher handhaben läßt. Dazu können beispielsweise
die Gasumlenkungsteile an den vorderen und/oder den hinteren Enden der Wärmetauscherplatten
jeweils miteinander durch Streben verbunden sein. Die Streben können nur an den seitlichen
Enden der Gasumlenkungsteile und/oder über deren Länge verteilt vorgesehen werden,
so daß die Gasumlenkungsteile zusammen mit den Streben eine Art Gitter bilden, das
an den vorderen und/oder hinteren Enden der Wärmetauscherplatten aufgesetzt werden
kann. Weiterhin ist es möglich, am Einlaß und am Auslaß des Wärmetauschers jeweils
ein solches Gitter vorzusehen und seitlich mit Hilfe von Seitenteilen zu verbinden,
so daß auf diese Weise ein Rahmen gebildet wird, in dem die Wärmetauschplatten gehalten
werden können.
[0014] Ein mit einem erfindungsgemäßen Wärmetauscher ausgerüsteter Haushaltwäschetrockner
kann ferner so eingerichtet sein, daß an den Wärmetauscherplatten an vom Gasstrom
umströmten Enden schwenkbare Gasumlenkungsteile angelenkt sind und daß er eine Heizeinrichtung
zum Erwärmen des Gasstroms und eine Steuerung aufweist, die derart eingerichtet ist,
daß sie die Temperatur des Gasstroms erfassen und in Abhängigkeit der erfaßten Temperatur
mit Hilfe der Gasumlenkungsteile den Strömungswiderstand des Wärmetauschers für den
Gasstrom verändern kann. Auf diese Weise kann auch bei konstanter Leistung der Heizeinrichtung
die Temperatur des Gasstroms beeinflußt und in bestimmten Grenzen auch geregelt werden.
So kann beispielsweise zu Beginn des Trocknungsprozesses, wenn die Temperatur noch
weit unter der Solltemperatur liegt, der Gasstrom durch Erhöhen des Strömungswiderstands
des Wärmetauschers sehr stark gedrosselt werden, so daß der den Wärmetauscher durchströmende
und dort abgekühlte Gasstrom gering ist und die Temperatur des Gasstroms schneller
ansteigt. Bei Erreichen der Solltemperatur können die Gasumlenkungsteile so ausgerichtet
werden, daß die Strömungsverluste möglichst gering werden, wobei sie bei einem Absinken
der Gasstromtemperatur wieder verschwenkt werden können, um den Gasstrom zu drosseln
und die Temperatur zu erhöhen. Die Heizeinrichtung des Haushaltwäschetrockners kann
auch so ausgelegt werden, daß bei durchgehend maximaler Heizleistung der Gasstrom
seine Solltemperatur bei einer geringfügigen Drosselung durch die Gasumlenkungsteile
erreicht. Auf diese Weise kann sowohl einer Überschreitung als auch einer Unterschreitung
der Solltemperatur des Gasstroms durch Verstellung der Gasumlenkungsteile entgegengewirkt
werden.
[0015] In jedem Fall kann durch die Verwendung der Gasumlenkungsteile zur Beeinflussung
der Gasstromtemperatur die Anzahl der erforderlichen Schaltvorgänge für die Steuerung
der Heizeinrichtung verringert werden.
[0016] Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden
Beschreibung zweier Ausführungsbeispiele eines erfindungsgemäßen Wärmetauschers unter
Bezugnahme auf die Zeichnungen. Darin zeigen
- Fig. 1
- eine schematische Schnittansicht eines erfindungsgemäßen Wärmetauschers gemäß einer
ersten Ausführungsform und
- Fig. 2
- eine Ansicht des Einlaßbereichs einer zweiten Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Wärmetauschers.
[0017] In den Figuren 1 und 2 ist jeweils ein Wärmetauscher 1 für einen Gasstrom S in einem
Wäschetrockner dargestellt. Der Wärmetauscher 1 wird im wesentlichen von Wärmetauscherplatten
2 gebildet, zwischen denen der Gasstrom S hindurchströmt und an deren Oberfläche der
Wärmeaustausch zu dem Gas stattfindet. Die vom Gasstrom S angeströmten Enden der Wärmetauscherplatten
2 begrenzen dabei Einlaßöffnungen.
[0018] Darüber hinaus sind Wandungen dargestellt, die einen Kanal 5 für den Gasstrom S bilden.
Der Kanal 5 verläuft vor dem Einlaß des Wärmetauschers 1 im wesentlichen in einem
rechten Winkel, so daß der Gasstrom S schräg in bezug auf die Ebenen der Wärmetauscherplatten
2 auf den Einlaß des Wärmetauschers 1 trifft. Durch diese Umlenkung des Gasstroms
S kurz vor dem Einlaß verteilt sich der Gasstrom S im Kanal 5 einerseits ungleichmäßig
und erfährt andererseits eine Drosselung, die den Energieverbrauch des Wäschetrockners
erhöht.
[0019] Die Wärmetauscherplatten 2 sind an ihren seitlichen Rändern an Seitenteilen 6 befestigt,
die die Wärmetauscherplatten 2 zu einem Stapel zusammenfassen, der sich in einem Stück
beispielsweise zur Reinigung entnehmen läßt.
[0020] Erfindungsgemäß sind daher insbesondere die vom Gasstrom S angeströmten und in den
Figuren jeweils links dargestellten Enden der Wärmetauscherplatten 2 treppenförmig
angeordnet, wobei die unteren Wärmetauscherplatten 2 weiter in den Kanal 5 hineinragen.
Zur Erzielung einer einheitlichen Wärmetauschleistung der Wärmetauscherplatten 2 besitzen
diese die gleiche Länge, so daß auch deren hintere Enden einen Versatz aufweisen.
Der Gasstrom S trifft daher im wesentlichen über seine gesamte Breite auf Einlaßöffnungen
des Wärmetauschers 1, so daß der Gasstrom S seine Strömungsrichtung vor dem Einströmen
in den Wärmetauscher 1 nur in geringerem Maß ändern muß. Die Strömungsverluste und
der Energieverbrauch werden auf diese Weise verringert. Darüber hinaus wird durch
den eingestellten Versatz zwischen den einzelnen angeströmten Enden der Wärmetauscherplatten
2 erreicht, daß sich der Gasstrom gleichmäßig auf die einzelnen Wärmetauscherplatten
2 verteilt, deren Wärmetauschleistung im vorliegenden Ausführungsbeispiel gleich ist.
Im allgemeinen wird der Versatz so eingestellt, daß sich der Gasstrom S auf die Wärmetauscherplatten
2 entsprechend deren Wärmetauschleistung verteilt. Für den Wärmeaustausch mit dem
Gasstrom S können bei diesem Ausführungsbeispiel alle zuvor genannten Verfahren verwendet
werden.
[0021] In Figur 2 ist eine zweite Ausführungsform dargestellt, bei der die vom Gasstrom
S angeströmten Enden der Wärmetauscherplatten 2 Gasumlenkungsteile 4 aufweisen, mit
denen die Strömungsverluste beim Eintritt des Gasstroms S in den Wärmetauscher 1 weiter
verringert werden. Darüber hinaus kann durch die Gestaltung der einzelnen Gasumlenkungsteile
4 die Aufteilung des Gasstroms S auf die einzelnen Wärmetauscherplatten 2 vergleichmäßigt
werden, so daß die Wärmetauschleistung des Wärmetauschers 1 optimal ausgenutzt wird.
[0022] Die Wärmetauscherplatten 2 sind in diesem Ausführungsbeispiel als Kanäle ausgebildet
und werden von Luft als Wärmeaustauschmedium durchströmt, die der Wäschetrockner aus
seiner Umgebung ansaugt. Dazu weisen die Wärmetauscherplatten 2 jeweils zwei Platten
3 auf, die aus einem gut wärmeleitenden Material und insbesondere aus Metall sind.
Die Platten 3 sind an den vorderen, vom Gasstrom S angeströmten Enden von Gasumlenkungsteilen
4 und an den in den Figuren nicht dargestellten, hinteren Enden über Abstandhalter
dichtend miteinander verbunden und bilden so geschlossene Kanäle, durch die das Wärmeaustauschmedium
beziehungsweise die Kühlluft senkrecht zur Zeichenebene hindurchströmen kann.
[0023] Die Gasumlenkungsteile 4 und die Abstandhalter an den hinteren Enden sind untereinander
durch Streben 7 verbunden und bilden auf diese Weise ein Gitter, das beispielsweise
als einstückiges Formteil aus Kunststoff hergestellt werden kann. Diese Gitter sind
so ausgestaltet, daß sie weiterhin beispielsweise mittels der Streben 7 an Seitenteilen
6 befestigt werden können. Auf diese Weise können die Wärmetauscherplatten 2 beziehungsweise
die Platten 3 einfach zu einem Stapel zusammengefaßt werden, indem an deren vorderen
und den hinteren Enden ein Gitter mit Gasumlenkungsteilen 4 beziehungsweise mit Abstandhaltern
aufgesetzt wird und diese Gitter seitlich mit Seitenteilen 6 verbunden werden, so
daß auf diese Weise ein Rahmen gebildet wird, in dem die Wärmetauschplatten 2 beziehungsweise
die Platten 3 gehalten werden.
[0024] Durch die erfindungsgemäße treppenförmige Anordnung der angeströmten Enden der Wärmetauscherplatten
2 kann somit eine Verringerung der Strömungsverluste des Gasstroms S und eine bessere
Ausnutzung des Wärmetauschers 1 erreicht werden, wobei durch die Verwendung von Gasumlenkungsteilen
4 insbesondere bei gleichzeitiger Verwendung als Abstandhalter für die Platten 3 eine
weitere Verringerung der Strömungsverluste mit geringem Aufwand erzielt werden kann.
1. Wärmetauscher (1 ) mit mehreren übereinander angeordneten Wärmetauscherplatten (2)
für einen Gasstrom (S) in einem Haushaltwäschetrockner, bei dem der Gasstrom (S) unmittelbar
vor und/oder hinter den Wärmetauscherplatten (2) schräg zu deren Ebene verläuft, dadurch gekennzeichnet, daß vom Gasstrom (S) umströmte Enden der Wärmetauscherplatten (2) treppenförmig versetzt
angeordnet sind.
2. Wärmetauscher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Versatz zwischen vom Gasstrom (S) umströmten Enden der einzelnen Wärmetauscherplatten
(2) so gewählt ist, daß der Gasstrom (S) die Wärmetauscherplatten (2) entsprechend
ihrer Wärmetauschleistung beaufschlagt.
3. Wärmetauscher nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch den Versatz von vom Gasstrom (S) umströmten Enden der Wärmetauscherplatten
(2) der zum Gasstrom (S) im wesentlichen senkrechte und für diesen wirksame Strömungsquerschnitt
am Eintritt zum und/oder am Austritt aus dem Wärmetauscher (1) vergrößert wird.
4. Wärmetauscher nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmetauscherplatten (2) herausgenommen werden können und daß der Wärmetauscher (1) Sicherungseinrichtungen aufweist, die ein Wiedereinsetzen jeder
Wärmetauscherplatte (2) nur an einer für diese zulässigen Position zulassen
5. Wärmetauscher nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmetauscherplatten (2) an vom Gasstrom (S) umströmten Enden Gasumlenkungsteile
(4) aufweisen, die dem gewünschten Gasstromverlauf im wesentlichen folgen.
6. Wärmetauscher nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmetauscherplatten (2) Kanäle für ein flüssiges oder gasförmiges Wärmeaustauschmedium
bilden, die jeweils von zwei Platten (3) an wenigstens einem vom Gasstrom (S) umströmten
Ende von einem Gasumlenkungsteil (4) begrenzt werden.
7. Wärmetauscher nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens zwei Gasumlenkungsteile (4) zu einem Teil zusammengefaßt sind und individuell
für die jeweils zugeordnete Wärmetauscherplatte (2) an die Strömungserfordemisse angepaßt
sind.
8. Haushaltswäschetrockner mit einem Wärmetauscher nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß an den Wärmetauscherplatten (2) an vom Gasstrom (S) umströmten Enden schwenkbare
Gasumlenkungsteile (4) angelenkt sind und daß er eine Heizeinrichtung zum Erwärmen des Gasstroms (S) und eine Steuerung aufweist,
die derart eingerichtet ist, daß sie die Temperatur des Gasstroms erfassen und in
Abhängigkeit der erfassten Temperatur mit Hilfe der Gasumlenkungsteile (4) den Strömungswiderstand
des Wärmetauschers (1) für den Gasstrom (S) verändern kann.
1. Heat exchanger (1) with several heat exchange plates (2), which are arranged one above
the other, for a gas flow (S) in a domestic laundry drier, in which the gas flow (S)
directly in front of a nd/or behind the heat exchange plates ( 2) extends o bliquely
to the plane thereof, characterised in that ends, which are flowed around by the gas flow (S), of the heat exchange plates (2)
are arranged to be offset in staircase manner.
2. Heat exchanger according to claim 1, characterised in that the offset between ends, which are flowed around by the gas flow (S), of the individual
heat exchange plates (2) is so selected that the gas flow (S) acts on the heat exchange
plates (2) in correspondence with the heat exchange performance thereof.
3. Heat exchanger according to claim 1 or 2, characterised in that due to the offset of the ends, which are flowed around by the gas flow (S), of the
heat exchange plates (2) the flow cross-section effective for and substantially perpendicular
to the gas flow (S) at the entry to and/or the exit from the heat exchanger (1) is
enlarged.
4. Heat exchanger according to one of claims 1 to 3, characterised in that the heat exchange plates (2) can be withdrawn and that the heat exchanger (1) has
safety devices which allow reinsertion of each heat exchange plate (2) at only one
position permissible for this.
5. Heat exchanger according to one of claims 1 to 4, characterised in that the heat exchange plates (2) have gas deflecting members (4), which substantially
follow the desired gas flow course, at ends flowed around by the gas flow (S).
6. Heat exchanger according to claim 5, characterised in that the heat exchange plates (2) form channels for a liquid or gaseous heat exchange
medium, which channels are each bounded by two plates (3) [and] at at least one end,
which is flowed around by the gas flow (S), by a gas deflecting member (4).
7. Heat exchanger according to claim 4 or 5, characterised in that at least two gas deflecting members (4) are combined into one part and are matched
to the flow requirements individually for the respectively associated heat exchange
plate (2).
8. Domestic laundry drier with a heat exchanger according to one of claims 1 to 4, characterised in that pivotable gas deflecting members (4) are pivotably connected with the heat exchange
plates (2) at ends flowed around by the gas flow (S) and that it comprises a heating
device for heating the gas flow (S) and a control which is arranged in such a manner
that it can detect the temperature of the gas flow and, in dependence on the detected
temperature, can vary the flow resistance of the heat exchanger (1) for the gas flow
(S) with the help of the gas deflecting members (4).
1. Echangeur de chaleur (1) avec plusieurs plaques d'échangeur de chaleur (2) empilées
pour un flux de gaz (S) dans un sèche-linge ménager, dans lequel le flux de gaz (S)
passe immédiatement avant et/ou derrière les plaques d'échangeur de chaleur (2), obliquement
par rapport à leur plan, caractérisé en ce que des extrémités entourées du flux de gaz (S) des plaques d'échangeur de chaleur (2)
sont décalées en gradins.
2. Echangeur de chaleur selon la revendication 1, caractérisé en ce que le décalage entre des extrémités entourées du flux de gaz (S) des différentes plaques
d'échangeur de chaleur (2) est choisi de telle manière que le flux de gaz (S) alimente
les plaques d'échangeur de chaleur (2) selon leur puissance d'échange de chaleur.
3. Echangeur de chaleur selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que du fait du décalage d'extrémités entourées du flux de gaz (S) des plaques d'échangeur
de chaleur (2), la section de passage essentiellement verticale par rapport au flux
de gaz (S) et effective pour celui-ci à l'entrée à et/ou à la sortie de l'échangeur
de chaleur (1) sera augmentée.
4. Echangeur de chaleur selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les plaques d'échangeur de chaleur (2) peuvent être retirées et en ce que l'échangeur de chaleur (1) comprend des dispositifs de sécurité n'autorisant une
remise en place d'une plaque d'échangeur de chaleur (2) qu'à une position autorisée
pour celle-ci.
5. Echangeur de chaleur selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les plaques d'échangeur de chaleur (2) sont munies de chicanes de gaz (4) sur des
extrémités entourées du flux de gaz (S), qui suivent sensiblement le tracé souhaité
du flux de gaz.
6. Echangeur de chaleur selon la revendication 5, caractérisé en ce que les plaques d'échangeur de chaleur (2) forment des canaux pour un fluide caloporteur
liquide ou gazeux, délimités chacun par deux plaques (3) au niveau d'au moins une
extrémité entourée du flux de gaz (S) d'une chicane de gaz (4).
7. Echangeur de chaleur selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce qu'au moins deux chicanes de gaz (4) sont réunies en une pièce et adaptées, distinctement
pour la plaque d'échangeur de chaleur (2) associée, aux conditions de flux.
8. Sèche-linge ménager avec un échangeur de chaleur selon l'une des revendications 1
à 4, caractérisé en ce que sur les plaques d'échangeur de chaleur (2), sur des extrémités entourées du flux
de gaz (S), des chicanes de gaz (4) sont articulées et en ce qu'il comprend un dispositif de chauffage pour réchauffer le flux de gaz (S) et une commande
conçue de telle manière qu'elle pourra détecter la température dudit flux de gaz et
modifier en fonction de la température détectée, à l'aide des chicanes de gaz (4),
la résistance au flux de l'échangeur de chaleur (1) pour le flux de gaz (S).
