[0001] Zum technischen Umfeld der Erfindung wird beispielsweise auf die DE 196 32 275 A1
verwiesen. In dieser ist ein Dichtungs- und Klebeverfahren für Bauteilverbindungen,
insbesondere ein Verfahren zum Abdichten und/oder Verkleben von Bauteilen aus metallischen
Werkstoffen in der Fahrzeug- und Motorenindustrie, beispielsweise von Bauteilen für
Motorblöcke, Ölwannen, Dichtungsflansche, usw beschrieben. Das Verfahren ist dadurch
gekennzeichnet, dass man in wenigstens einer der Fügeflächen mindestens eine Nut vorsieht,
die mindestens eine Befüllungsöffnung aufweist. Man fügt die beiden Bauteile an ihren
Fügeflächen in der gewünschten Orientierung zusammen und bringt eine flüssige Dicht-
oder Klebmasse durch die Befüllungsöffnung in die Nut ein, bis die Nut im wesentlichen
vollständig mit der Dicht- oder Klebemasse gefüllt ist. Weiter ist die Einbindung
einer Buchse in ein derart verklebtes/abgedichtetes Bauteil beschrieben.
[0002] Die Erfindung geht von dem US-Patent 5,152,538 aus. In diesem ist ein Wellendichtring
für eine Kurbelwelle einer Brennkraftmaschine in einem entlang der Kurbelwellenachse
geteilten Kurbelgehäuse beschrieben. Der Wellendichtnng ist mit seiner Halterung in
dem geodätisch tiefer liegendem Kurbeigehäuseteil in einer Aussparung angeordnet.
Um den Wellendichtnng gegenüber dem Kurbelgehäuse abzudichten, weist der Montageflansch
des tiefer liegenden Kurbeigehäuseteils eine Nut auf, in die bei der Montage des Kurbelgehäuses
eine Dichtung eingelegt wird. Im eingebauten Zustand ist die Kurbelwelle durch den
an einer Stirnseite des Kurbelgehäuses angeordneten Wellendichtring nach außen geführt.
[0003] Nachteilig bei dem Stand der Technik ist die komplizierte Einbnngung einer Nut in
die halbrunde Aussparung im Flansch des Kurbelgehäuses für den Wellendichtring.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein einfacher zu fertigendes gattungsgemaßes
Maschinengehäuse aufzuzeigen.
[0005] Diese Aufgabe wird vorrichtungsmäßig durch die Merkmale im kennzeichnenden Teil des
Patentanspruchs 1 und verfahrensmäßig durch die Merkmale im kennzeichnenden Teil des
Patentanspruchs 5 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind Inhalt der Unteransprüche.
[0006] Näher erläutert wird die Erfindung anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispieles,
für das
Figur 1 in einer stark abstrahierten Prinzipskizze einen mittigen Längsschnitt durch ein
geteiltes Maschinengehäuse mit in der Teilungsebene vorgesehenen geteilten Lagerstellen
für eine einzusetzende Welle zeigt. In
Figur 2 ist das untere Maschinengehäuse-Teil detailliert perspektivisch dargestellt; ferner
ist hierin der in
Figur 3 stark vereinfacht gezeigte Teil-Querschnitt A-A durch das zusammengebaute Maschinengehäuse
kenntlich gemacht. Ein in die Stirnseite dieses Maschinengehäuses einzusetzender Wellendichtring
ist in
Figur 4 in Form ein erstes Ausführungsbeispieles perspektivisch dargestellt. In sämtlichen
Figurendarstellungen sind gleiche Bauelemente mit den gleichen Bezugsziffern bezeichnet.
[0007] So ist in
Fig.1 mit der Bezugsziffer 1 das Kurbelgehäuse-Unterteil und mit der Bezugsziffer 2 das
Kurbelgehäuse-Oberteil eines in der (horizontalen) Teilungsebene 3 geteilten Kurbelgehäuses
einer Hubkolben-Brennkraftmaschine bezeichnet. Diese beiden Kurbelgehäuse-Teile 1,
2 werden hier auch allgemein als Maschinengehäuse-Teile 1, 2 bezeichnet, da das beschriebene
Verfahren sowie die entsprechende Gehäuse-Ausbildung generell auf beliebige geteilte
Maschinengehäuse übertragbar ist. In den beiden Maschinengehäuse-Teilen 1, 2 sind
in der Teilungsebene 3 geteilte Lagerstellen 4 für eine einzusetzende, der Einfachheit
halber figürlich nicht dargestellte Welle vorgesehen. Im bevorzugten Anwendungsfall
handelt es sich bei dieser Welle um die Kurbelwelle der Brennkraftmaschine. Wie üblich
ragt diese (Kurbel-)Welle durch die beiden stirnseitigen Lagerstellen 4 über das komplettierte
Maschinengehäuse (bzw. Kurbelgehäuse) hinaus, weshalb in den beiden stirnseitigen
Lagerstellen 4 jeweils ein an sich bekannter Wellendichtring 5 vorgesehen ist (vgl.
Fig.2). In Verbindung mit diesen Lagerstellen 4 erkennt man in
Fig.2 im übrigen in diese eingesetzte, selbstverständlich ebenfalls geteilte Gleitlagerschalen.
[0008] Die in den beiden Maschinengehäuse-Teilen 1, 2 vorgesehenen Lagerstellen 4 müssen
im Rahmen des Herstellungprozesses dieses Maschinengehäuses gemeinsam bearbeitet werden,
wozu die beiden Maschinengehäuse-Teile 1, 2 zunächst ohne eingesetzte Gleitlagerschalen
und ohne eingelegte (Kurbel)-Welle zusammengesetzt werden, wie in
Fig.1 dargestellt. Hierbei wird der in der Teilungsebene 3 liegende sog. Trennflansch 2a
des Kurbelgehäuse-Oberteiles 2 auf den entsprechenden sog. Trennflansch 1a des Kurbelgehäuse-Unterteiles
1 aufgelegt, und zwar ohne Zwischenlage einer Dichtung. Anschließend werden die beiden
Maschinengehäuse-Teile 1, 2 miteinander verschraubt, und zwar über die in den Trennflanschen
1a, 2a mehrfach vorgesehenen Verschraubungsbohrungen 6. Anschließend erfolgt die spanende
Bearbeitung der Lagerstellen 4, wie eingangs bereits kurz beschrieben.
[0009] Wie ebenfalls bereits eingangs beschrieben werden daraufhin die beiden Maschinengehäuse-Teile
1, 2 voneinander getrennt, so daß die Gleitlagerschalen und insbesondere auch die
in den Lagerstellen 4 gelagerte Welle eingelegt werden können. Beim darauf folgenden
(mit Ausnahme von Reperaturfällen endgültigen) Zusammenbau des Maschinengehäuses bzw.
Kurbelgehäuses muß nun jedoch in der Trennebene 3 zwischen den Trennflanschen 1a,
2a eine geeignete Dichtung vorgesehen werden, um ein gegenüber der Umgebung ausreichend
hermetisch abgeschlossenes Maschinengehäuse zu erhalten.
[0010] Hierfür ist in zumindest einem der Maschinengehäuse-Teile 1, 2, und zwar hier im
Kurbelgehäuse-Unterteil 1 im Trennflansch 1a desselben eine zur Trennebene 3 hin offene
Nut 7 vorgesehen, die sich quasi umlaufend über den gesamten Bereich dieses Trennflansches
1a erstreckt. Über hier zwei von dieser Nut 7 abzweigende, an den beiden Längsseiten
des Maschinengehäuse-Teiles 1 in etwa in der Mitte desselben vorgesehene und an dessen
Außenseite mündende Einspritzbohrungen 8 kann in diese Nut 7 ein Flüssigdichtmittel
eingebracht werden, und zwar nachdem die beiden Maschinengehäuse-Teile 1, 2 zusammengesetzt
wurden. Dies verdeutlicht auch
Fig.3, worin ein Teil-Querschnitt bzw. der Schnitt A-A aus
Fig.2 durch das zusammengebaute Maschinengehäuse im Bereich einer Einspritzbohrung 8 stark
vereinfacht dargestellt ist. Im Zusammenwirken mit dem Trennflansch 2a des Maschinengehäuse-Teiles
2 bildet diese im Trennflansch 1a vorgesehene Nut 7 somit einen im Querschnitt geschlossenen
Kanal zur Aufnahme des Flüssigdichtmittels, welches somit (nach Aushärten) eine optimale
Abdichtung in der Teilungsebene 3 gewährleistet.
[0011] Somit werden also nach Bearbeitung der Lagerstellen 4 sowie nach dem Einlegen der
(Kurbel-)Welle in diese Lagerstellen 4 zunächst die beiden Maschinengehäuse-Teile
1, 2 wie in
Fig.1 gezeigt zusammengesetzt und miteinander verschraubt (über die bereits genannten Verschraubungsbohrungen
6), ehe anschließend daran über die Einspritzbohrungen 8 ein zunächst fließfähiges
und später im wesentlichen aushärtendes, dabei jedoch eine gewisse Elastizität beibehaltendes
Flüssigdichtmittel in die Nut 7 eingespritzt wird. Ist dabei gewahrleistet, daß diese
Nut 7 vollständig mit dem Flüssigdichtmittel ausgefüllt ist, so erhält man hiermit
eine optimale Abdichtung, ohne daß - wie eingangs beschrieben - die Lage der beiden
Maschinengehäuse-Teile 1, 2 zueinander von der Erstmontage zur Bearbeitung der Lagestellen
4 abweicht. Vorteilhafterweise können dabei direkt anschließend an das Einbringen
des Flüssigdichtmittels weitere Montagevorgänge am Maschinengehäuse vorgenommen werden,
ohne daß das Aushärten des Flüssigdichtmittels abgewartet werden müßte. Im bevorzugten
Anwendungsfall eines Brennkraftmaschinen-Kurbelgehäuses stellt dabei der erstmalige
Probebetrieb der vollständig komplettierten Brennkraftmaschine sozusagen Nutzwärme
im Kurbelgehäuse zur Verfügung, die ein abschließendes Aushärten des Flüssigdichtmittels
in der Nut 7 sicherstellt.
[0012] Im Hinblick auf eine erfolgreiche Abdichtung von Trennfugen zwischen aneinander angrenzenden
Bauteilen sind üblicherweise diejenigen Bereiche besonders problematisch, in denen
mehr als zwei Bauteile aufeinandertreffen. Im vorliegenden bevorzugten Anwendungsfall
handelt es sich hier um die beiden stirnseitigen Lagerstellen 4, in die die bereits
genannten Wellendichtringe 5 eingesetzt sind. Auch dieses im Fachjargon sog. "Dreiländereck"
ist unter Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens optimal abdichtbar. Bevorzugt
sind hierfür - wie aus den
Figuren 2 und 4 ersichtlich wird - im Wellendichtring 5 in Richtung der Wellenachse 9 verlaufende
Nuten 7' in der Teilungsebene 3 vorgesehen. Diese quasi rechtsseitig sowie linksseitig
im Wellendichtring 5 auf dessen Außenseite bzw. in dessen Außenfläche vorgesehenen
Nuten 7' stehen mit der bezüglich des Wellendichtringes 5 rechtsseitigen bzw. linksseitigen
Nut 7 im Trennflansch 1a in Verbindung. Somit kann das nach dem endgültigen Zusammenbau
der beiden Maschinengehäuse-Teile 1, 2 (selbstverständlich wurden zuvor auch die beiden
Wellendichtringe 5 zusammen mit der Kurbel-Welle in die Lagerstellen 4 eingelegt)
über die Einspritzbohrungen 8 in die Nut 7 eingebrachte Flüssigdichtmittel auch in
die Nuten 7' der Wellendichtringe 5 gelangen und dort letztlich aushärten und somit
eine optimale Abdichtung gewährleisten.
[0013] In diesem Zusammenhang ist ein besonderer Vorteil dieser bevorzugten Ausführungsform
eines geteilten Maschinengehäuses erkennbar. Wie ersichtlich erstrecken sich die beiden
Nuten 7' in jedem Wellendichtring 5 über dessen gesamte in Richtung der Wellenachse
9 gemessene Breite, so daß diese Nuten 7' nach außen hin offen sind. Wird nun über
die Einspritzbohrungen 8 das Flüssigdichtmittel in die Nut 7 eingebracht, so fließt
dieses über die Nut(en) 7 zu den Nuten 7' der Wellendichtringe 5 und tritt letztendlich
an deren vorderen offenen Enden sichtbar aus. Dies ist dann ein Indiz dafür, daß die
Nuten 7, 7' vollständig mit Flüssigdichtmittel ausgefüllt sind, so daß der Einspritzvorgang
über die Einspritzbohrungen 8 beendet werden kann, wonach diese Einspritzbohrungen
8 mittels geeigneter Stopfen verschlossen werden können. Im übrigen bilden die nach
außen hin offenen Nuten 7' auch Entlüftungsöffnungen für die vom Flüssigdichtmittel
beim Einbringen desselben insbesondere aus den Nuten 7 verdrängte Luft.
[0014] Abweichend von der Darstellung nach Figur 4 sind alternative Ausführungsformen für
den Wellendichtring 5 möglich, die jedoch nicht figürlich dargestellt sind. Beispielsweise
kann eine Nut im Wellendichtring außenseitig umlaufend ausgebildet sein. Besonders
vorteilhaft ist es dabei,wenn diese umlaufende Nut in Richtung der Wellenachse 9 betrachtet
schraubenförmig verläuft. Fließt nun - bezugnehmend auf
Figur 2 - das Flüssigdichtmittel von der rechtsseitigen (im Trennflansch 1a vorgesehenen)
Nut 7 her kommend in diese schraubenförmig umlaufende Nut im Wellendichtring 5, so
umkreist dieses Flüssigdichtmittel quasi den Wellendichtring 5 und gelangt danach
in die gegenüberliegende linksseitige (im Trennflansch 1a vorgesehene) Nut 7. Bei
dieser Gestaltung würde es somit ausreichen, das Flüssigdichtmittel nur über die in
Fig.2 rechtsseitig liegende Einspritzbohrung 8 einzubringen, wobei jedoch die linksseitige
Einspritzbohrung 8 weiterhin vorgesehen sein sollte, um als Entlüftungsöffnung sowie
als Kontrollorgan für eine vollständige Befüllung der Nuten 7, 7' zu fungieren.
Im übrigen muß eine am Wellendichtring 5 außenseitig umlaufende Nut nicht schraubenförmig
ausgebildet sein. Daneben können selbstverständlich eine Vielzahl weiterer Details
insbesondere konstruktiver Art durchaus abweichend vom gezeigten Ausführungsbeispiel
gestaltet sein, ohne den Inhalt der Patentansprüche zu verlassen.
[0015] Daß mit dem soweit bzw. durch den Anspruch 5 beschriebenen Verfahren eine bestmögliche
Abdichtung in der Trennebene 3 oder in den vorhandenen Trennfugen der aneinander angrenzenden
Bauteile erzielbar ist, liegt auf der Hand. Unabhängig von den jeweiligen - und selbstverständlich
stets vorhandenen - Bauteil- und Montagetoleranzen bildet sich hiermit nämlich stets
eine optimal bezüglich der Bauteile positionierte Dichtung aus, die auch überall und
stets die jeweils erforderlichen Abmessungen besitzt. Insbesondere kann dieses zunächst
fließfähige Dichtmittel beim Aushärten quasi mit sämtlichen angrenzenden Bauteilen
verkleben, so daß selbst geringfügige Relativbewegungen zwischen den Bauteilen aufgrund
der geringfügigen Elastizität des ausgehärteten bzw. erstarrten Dichtmittels dessen
Dichtwirkung nicht aufheben.
Im übrigen kann insbesondere in Reparaturfällen von beiden Enden des durch die Nuten
7, 7' in den Trennfugen bzw. in der Trennebene 3 gebildeten Kanales aus das zunächst
fließfähige und später aushärtende Dichtmittel in die Nuten 7 und 7' eingebracht werden,
d.h. nicht nur über die erstgenannte(n) Einspntzbohrung(en) 8, sondern auch über die
bereits erwähnte Entlüftungsöffnung(en), die sich beim Ausführungsbeispiel nach
Fig.2 am vorderen Ende der Nuten 7' befinden, um auch in diesem Falle eine sichere Abdichtung
zu gewährleisten.
Bezugszeichenliste:
[0016]
- 1
- Maschinengehäuse-Teil = Kurbelgehäuse-Unterteil
- 1a
- Trennflansch (von 1).
- 2
- Maschinengehäuse-Teil = Kurbelgehäuse-Oberteil
- 2a
- Trennflansch (von 2)
- 3
- Teilungsebene
- 4
- Lagerstelle
- 5
- Wellendichtring
- 6
- Verschraubungsbohrung
- 7
- Nut (in 1a)
- 7'
- Nut (in 5)
- 8
- Einspritzbohrung
- 9
- Wellenachse
1. Geteiltes Maschinengehäuse, insbesondere ein Kurbelgehäuse einer Brennkraftmaschine,
in dem eine Welle, insbesondere eine Kurbelwelle, gelagert ist und mit einer Teilungsebene
(3), die sich entlang einer Wellenachse (9) erstreckt und das Maschinengehäuse in
ein erstes und ein zweites Maschinengehäuseteil (1, 2) teilt, wobei in das Maschinengehäuse
an zumindest einer Stirnseite ein Wellendichtring (5) eingesetzt ist, durch den die
Welle nach außen geführt ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
zumindest ein Maschinengehäuseteil (1, 2) in der Teilungsebene (3) eine umlaufende
Nut (7), in die eine aushärtende Flüssigdichtung einspritzbar ist, aufweist, wobei
im Wellendichtring (5) in Richtung der Wellenachse (9) verlaufende Nuten (7') in der
Teilungsebene (3) vorgesehen sind.
2. Geteiltes Maschinengehäuse nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass sich die umlaufende Nut (7) in der Außenseite des Wellendichtringes (5) fortsetzt.
3. Geteiltes Maschinengehäuse nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass die Nut im Wellendichtring (5) außenseitig umlaufend ausgebildet ist.
4. Geteiltes Maschinengehäuse nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass die Nut im Wellendichtring (5) schraubenförmig verläuft.
5. Verfahren zum Herstellen eines geteilten Maschinengehäuses nach Anspruch 1, welches
in einer Teilungsebene (3) geteilte Lagerstellen (4) für eine einzusetzende Welle
aufweist, insbesondere ein, in einer Wellenachse (9) einer Kurbelwelle geteiltes Kurbelgehäuse
einer Brennkraftmaschine, wobei die Maschinengehäuseteile (1, 2) zunächst zusammengesetzt
und die Lagerstellen (4) bearbeitet werden und danach die Maschinengehäuseteile (1,
2) voneinander getrennt werden und die Welle eingelegt wird, wonach das Maschinengehäuse
unter Vorsehen einer Dichtung in der Teilungsebene (3) zusammengesetzt wird,
dadurch gekennzeichnet, dass die durch ein zunächst fließfähiges Dichtmittel gebildete Dichtung nach dem Einlegen
der Welle und dem Zusammensetzen des Maschinengehäuses von außen in eine in zumindest
einem der Maschinengehäuseteile (1, 2) in der Teilungsebene (3) vorgesehene Nut (7)
eingespritzt wird.
1. A divided engine casing, especially a crankcase of an internal combustion engine,
in which a shaft, especially a crankshaft, is mounted, with a dividing plane (3) which
extends along a shaft axis (9) and divides the engine casing into a first part (1)
and a second part (2), wherein a sealing ring (5) through which the shaft extends
outwards is inserted into at least one end face of the engine casing,
characterised in that at least one part (1, 2) of the engine casing has a peripheral groove (7) in the
dividing plane (3) into which a thermosetting liquid seal can be injected, wherein
grooves (7') extending in the sealing ring (5) in the direction of the shaft axis
(9) are formed in the dividing plane (3).
2. A divided engine casing according to claim 1, characterised in that the peripheral groove (7) continues on the outside of the sealing ring (5).
3. A divided engine casing according to claim 2, characterised in that the groove in the sealing ring (5) is peripheral and on the outside.
4. A divided engine casing according to claim 3, characterised in that the groove in the sealing ring (5) is helical.
5. A method of making a divided engine casing according to claim 1 comprising bearings
(4) divided in a dividing plane (3) for inserting a shaft, more especially a crankcase
of an internal combustion engine divided along an axis (9) of a crankshaft, wherein
the parts (1, 2) are first placed together and the bearings (4) are machined, after
which the parts (1, 2) are separated and the shaft is inserted, whereafter the engine
casing is assembled, a seal being provided in the dividing plane (3),
charactensed in that after the shaft has been inserted and the engine casing has been
fitted together, the seal, consisting of an initially free-flowing sealant, is injected
from the exterior into a groove (7) formed in at least one of the parts (1, 2) in
the dividing plane (3).
1. Carter de moteur divisé, notamment carter de vilebrequin d'un moteur thermique recevant
un arbre, notamment le vilebrequin, et divisé suivant un plan de division (3) passant
par l'axe (9) de l'arbre et divisant le carter du moteur en une première et une seconde
partie (1, 2),
le carter du moteur ayant au moins une bague d'étanchéité d'arbre (5) logée dans une
face frontale, et par laquelle l'arbre sort du carter,
caractérisé en ce qu'
une partie de carter de moteur (1, 2) comportant dans le plan de division (3) une
rainure périphérique (7) dans laquelle on peut injecter un joint liquide qui durcit,
et la bague d'étanchéité d'arbre (5) comporte des rainures (7') dirigées suivant l'axe
(9) de l'arbre et situées dans le plan de division (3).
2. Carter de moteur divisé, selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la rainure périphérique (7) se prolonge dans le côté extérieur de la bague d'étanchéité
d'arbre (5).
3. Carter de moteur divisé, selon la revendication 2,
caractérisé en ce que
la rainure entoure le côté extérieur de la bague d'étanchéité d'arbre (5).
4. Carter de moteur divisé, selon la revendication 3,
caractérisé en ce que
la rainure a un tracé hélicoïdal dans la bague d'étanchéité d'arbre (5).
5. Procédé de fabrication d'un carter de moteur divisé, selon la revendication 1, comportant
des paliers (4) divisés dans un plan de division (3) pour recevoir un arbre, notamment
un carter de vilebrequin divisé suivant l'axe (9) du vilebrequin d'un moteur thermique,
les parties (1, 2) du carter de moteur étant tout d'abord assemblées et les paliers
(4) usinés, puis on sépare l'une de l'autre les parties du carter (1, 2) du moteur
et on installe l'arbre puis on assemble le carter de moteur avec interposition d'un
joint dans le plan de division (3),
caractérisé en ce que
le joint formé par un agent d'étanchéité tout d'abord fluide est injecté après mise
en place de l'arbre et assemblage du carter de moteur, par l'extérieur, dans au moins
une rainure (7) prévue dans les parties de carter (1, 2) dans le plan de division
(3).